In-Depth: Brief eines Siebenjährigen an Kyle Williams bewegt die US-Medien (28. Jan. 2012)
Am Sonntag nach der 49ers-Niederlage gegen die New York Giants trafen die Drohtweets bei Return-Mann Kyle Williams ein, der die Niederlage zu verantworten hat. Und der siebenjährige Owen Shure aus Los Angeles setzte sich hin, und schrieb dem Wide Receiver einen Brief: "Lieber Mr. Williams", so der Erstklässler, "wir haben gerade das Playoff-Spiel gesehen. Es tut mir so leid für Sie, aber ich will Ihnen sagen, dass sie eine tolle Saison hatten. Sie müssen stolz auf sich sein. Danke schön! Ich bin Ihr Nr.1-Fan"
Das war ein gewisser Kontrast zu den hasserfüllten Twitter-Botschaften. Da schrieb ein "Fan" dem 23jährigen: "Ich hoffe, Deine Frau, die Kinder und Du kratzen ab. Das hast Du Dir verdient". Und ein anderer: "Ich hoffe Du rennst genauso in eine Kugel, wie Du in diesen Ball gerannt bist".
Die Zuneigung eines Kindes im Vergleich zum Hass von Erwachsenen hat so einiges Medienecho augelöst, nachdem die Online-Zeitung Huffington Post am Donnerstag über Owens Brief berichtet hatte. Dort arbeitet nämlich Owens Taufpate als Autor.
Jetzt wird der Siebenjährige am Wochenende sein Fernseh-Debüt geben. Am Freitag war ein Kamerateam der USA-weiten ABC-Abendnachrichten in seiner Schule zu Besuch, und die bekannte Ellen DeGeneres-Talkshow hat Kontakt zu Owens Vater aufgenommen, einem 49ers-Fan seit seiner Kindheit. Auch Kyle Williams selbst war berührt von dem Brief, erzählt sein Agent. Er schickte dem Jungen ein Trikot, ein signiertes Foto und einen Dankeschön-Brief.
Owens Vater Michael, ein TV-Journalist , sagt, er sei geschockt gewesen von den Hassmails an Williams. Aber auch die Aufmerksamkeit, die der Brief seines Sohnes nach sich gezogen hat, habe ihn total überrascht. Denn eigentlich sei es nur drum gegangen, seinen Sohn auf andere Gedanken zu bringen. Owen habe nach dem Spiel zu weinen begonnen und sei untröstlich gewesen: "Da hab ich ihm gesagt, stell Dir mal vor, wie sich Kyle Williams jetzt fühlt". Und dann kam er später und fragte, ob er ihm einen Brief schreiben solle. Und ich habe gesagt, dass das eine tolle Idee wäre".
Quelle: Eric Branch, San Francisco Chronicle; Ben Mankiewicz, Huffington Post.
Das war ein gewisser Kontrast zu den hasserfüllten Twitter-Botschaften. Da schrieb ein "Fan" dem 23jährigen: "Ich hoffe, Deine Frau, die Kinder und Du kratzen ab. Das hast Du Dir verdient". Und ein anderer: "Ich hoffe Du rennst genauso in eine Kugel, wie Du in diesen Ball gerannt bist".
Die Zuneigung eines Kindes im Vergleich zum Hass von Erwachsenen hat so einiges Medienecho augelöst, nachdem die Online-Zeitung Huffington Post am Donnerstag über Owens Brief berichtet hatte. Dort arbeitet nämlich Owens Taufpate als Autor.
Jetzt wird der Siebenjährige am Wochenende sein Fernseh-Debüt geben. Am Freitag war ein Kamerateam der USA-weiten ABC-Abendnachrichten in seiner Schule zu Besuch, und die bekannte Ellen DeGeneres-Talkshow hat Kontakt zu Owens Vater aufgenommen, einem 49ers-Fan seit seiner Kindheit. Auch Kyle Williams selbst war berührt von dem Brief, erzählt sein Agent. Er schickte dem Jungen ein Trikot, ein signiertes Foto und einen Dankeschön-Brief.
Owens Vater Michael, ein TV-Journalist , sagt, er sei geschockt gewesen von den Hassmails an Williams. Aber auch die Aufmerksamkeit, die der Brief seines Sohnes nach sich gezogen hat, habe ihn total überrascht. Denn eigentlich sei es nur drum gegangen, seinen Sohn auf andere Gedanken zu bringen. Owen habe nach dem Spiel zu weinen begonnen und sei untröstlich gewesen: "Da hab ich ihm gesagt, stell Dir mal vor, wie sich Kyle Williams jetzt fühlt". Und dann kam er später und fragte, ob er ihm einen Brief schreiben solle. Und ich habe gesagt, dass das eine tolle Idee wäre".
Quelle: Eric Branch, San Francisco Chronicle; Ben Mankiewicz, Huffington Post.
Kommentare
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MaybeDavis (28. Jan. 2012)
Was die Hassmails angeht... Sowas sind keine Fans! Wenn die sich als Niners Fans bezeichnen, muss man sich schämen ein Niners Fan zu sein...
jerryrice80 (28. Jan. 2012)
Daddy (28. Jan. 2012)
T. Savini (29. Jan. 2012)
wizard49er (30. Jan. 2012)
Die Hassmails sind echt ein trauriges Beispiel und auch für mich sind das keine Fans. Jeder Fan hat sich mehr oder weniger geärgert, aber sowas geht garnet!
Daddy (31. Jan. 2012)
snoopy (31. Jan. 2012)
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