In-Depth: Im Fokus: Justin Smith im Championship Game gegen die Giants (25. Jan. 2012)
Spät in der zweiten Hälfte des Spiels wusste man schon, dass es einen Fehler einer der beiden Offenses oder eben der Special Teams brauchen würde, um die Pattstellung aufzuheben. Beide Defenses hatten den Gegner so stark im Würgegriff, dass man beinahe schon ein noch längeres Spiel erwartet hätte.
Bei den 49ers war es Justin Smith, der einen großen Unterschied gemacht hat. Die Giants investierten eine Menge darin, um ihn unter Kontrolle zu halten, aber sobald ihnen nichts anderes mehr übrig blieb, als ihn eins gegen eins zu blocken, kostete sie das meist etwas.
Die Anzahl der meisten defensive Snaps, die Smith bisher in einem Spiel hatte, beläuft sich auf 83 im Divisional Playoff gegen die Saints in der Woche davor und gegen die Lions in Woche sechs. Er pulverisierte diesen persönlichen Rekord indem er an jedem der 93 offensive Plays der Giants auf dem Platz stand.
Für viele mag es erscheinen, dass er mit Fortlauf des Spiels immer mehr in den Vordergrund rückte, und das entspricht vermutlich der Wahrheit, aber das hatte sehr viel damit zu tun, wie die Giants sich auf ihn einstellten. Zu Anfang wurde er sehr oft gedoppelt; wenn er sich gegenüber LG Kevin Boothe aufstellte, half diesem entweder C David Baas oder LT David Diehl aus, um Smith zu kontrollieren. Am Beginn des Spiels funktionierte das gut, denn Smith konnte nur eine QB Hurry im ersten Quarter verbuchen. Das Problem für San Francisco bestand darin, dass dieses Extra an Aufmerksamkeit von den übrigen Verteidigern nicht ausgenutzt wurde.
Doch nach und nach begannen diese ihre Möglichkeiten zu nutzen, was dazu führte, dass Smith immer öfter ein Einzelmatchup gegen sich hatte. Zusätzlich begann er damit sich weiter außen aufzustellen, um sicherzustellen, dass er gegen Diehl antreten kann, und diese Taktik ging auf, denn sie verhalf ihm zu einem Sack, einem Hit und zu drei Hurries gegen Manning. Aber auch da war des öfteren ein zusätzlicher Blocker im Backfield, um Diehl auszuhelfen.
Man sollte ebenfalls festhalten, dass die Giants Smiths Nähe als "No Go Zone" sahen, denn von ihren 29 Laufversuchen attackierten nur drei eine Gap neben ihm; in zwei dieser drei Fälle machte Smith den Tackle.
Am Ende schienen er und der Rest der Defense alles unter Kontrolle zu haben. Die Strategie der Giants ihn zu neutralisieren, war nach einem vielversprechenden Beginn in die Hose gegangen, und er konnte bei beinahe jedem Play, bei dem er nicht gedoppelt wurde, Druck erzeugen. Zuletzt konnten die Giants nur mehr durch den Fumble beim Punt Return, der sie sofort in Field Goal Range brachte, punkten. Die 49ers mögen das Spiel verloren haben, aber Justin Smith war ein absoluter Gewinner in diesem Spiel.
Highlight Plays
In Overtime erreichten die Giants die Hälfte der 49ers und standen bei Dritter und drei an der 46. Smith bullrushte David Diehl und drückte diesen zurück zu dessen Quarterback, wo er dann obendrein noch Eli Manning für minus zehn yards zu Boden zog.
Areas of Concern
In der Defense war er so gut wie perfekt, also muss man die Art und Weise, wie Mathias Kiwanuka ihn bei seinem offensiven Snap dominierte, hervorheben. Man sollte Smith wohl eher in der Defense belassen und gegen die Offense antreten lassen, anstatt ihn in diese zu integrieren.
By the Numbers
Snaps: 93 (100% aller Plays) in der Defense und zwei Plays für die Offense
Running Game: 4 Tackles bei 29 Running Plays
Passing Game: Ein Sack, drei Hits und neun Hurries bei 64 Pass Attempts.
In Summary
Trotz zahlreicher Schemes gegen ihn, konnte er schließlich dem Spiel seinen Stempel aufdrücken und nahm eine Schlüsselrolle für die San Francisco Defense ein, die gegen die Giants in der zweiten Hälfte keine Punkte zuließ. Er beendete die Saison so wie er beinahe die gesamte über gespielt hatte: Enorm stark und er hätte sich persönlich ein besseres Endergebnis verdient gehabt.
Quelle: Neil Hornsby (ProFootballFocus.com; 22.01.)
Bei den 49ers war es Justin Smith, der einen großen Unterschied gemacht hat. Die Giants investierten eine Menge darin, um ihn unter Kontrolle zu halten, aber sobald ihnen nichts anderes mehr übrig blieb, als ihn eins gegen eins zu blocken, kostete sie das meist etwas.
Die Anzahl der meisten defensive Snaps, die Smith bisher in einem Spiel hatte, beläuft sich auf 83 im Divisional Playoff gegen die Saints in der Woche davor und gegen die Lions in Woche sechs. Er pulverisierte diesen persönlichen Rekord indem er an jedem der 93 offensive Plays der Giants auf dem Platz stand.
Für viele mag es erscheinen, dass er mit Fortlauf des Spiels immer mehr in den Vordergrund rückte, und das entspricht vermutlich der Wahrheit, aber das hatte sehr viel damit zu tun, wie die Giants sich auf ihn einstellten. Zu Anfang wurde er sehr oft gedoppelt; wenn er sich gegenüber LG Kevin Boothe aufstellte, half diesem entweder C David Baas oder LT David Diehl aus, um Smith zu kontrollieren. Am Beginn des Spiels funktionierte das gut, denn Smith konnte nur eine QB Hurry im ersten Quarter verbuchen. Das Problem für San Francisco bestand darin, dass dieses Extra an Aufmerksamkeit von den übrigen Verteidigern nicht ausgenutzt wurde.
Doch nach und nach begannen diese ihre Möglichkeiten zu nutzen, was dazu führte, dass Smith immer öfter ein Einzelmatchup gegen sich hatte. Zusätzlich begann er damit sich weiter außen aufzustellen, um sicherzustellen, dass er gegen Diehl antreten kann, und diese Taktik ging auf, denn sie verhalf ihm zu einem Sack, einem Hit und zu drei Hurries gegen Manning. Aber auch da war des öfteren ein zusätzlicher Blocker im Backfield, um Diehl auszuhelfen.
Man sollte ebenfalls festhalten, dass die Giants Smiths Nähe als "No Go Zone" sahen, denn von ihren 29 Laufversuchen attackierten nur drei eine Gap neben ihm; in zwei dieser drei Fälle machte Smith den Tackle.
Am Ende schienen er und der Rest der Defense alles unter Kontrolle zu haben. Die Strategie der Giants ihn zu neutralisieren, war nach einem vielversprechenden Beginn in die Hose gegangen, und er konnte bei beinahe jedem Play, bei dem er nicht gedoppelt wurde, Druck erzeugen. Zuletzt konnten die Giants nur mehr durch den Fumble beim Punt Return, der sie sofort in Field Goal Range brachte, punkten. Die 49ers mögen das Spiel verloren haben, aber Justin Smith war ein absoluter Gewinner in diesem Spiel.
Highlight Plays
In Overtime erreichten die Giants die Hälfte der 49ers und standen bei Dritter und drei an der 46. Smith bullrushte David Diehl und drückte diesen zurück zu dessen Quarterback, wo er dann obendrein noch Eli Manning für minus zehn yards zu Boden zog.
Areas of Concern
In der Defense war er so gut wie perfekt, also muss man die Art und Weise, wie Mathias Kiwanuka ihn bei seinem offensiven Snap dominierte, hervorheben. Man sollte Smith wohl eher in der Defense belassen und gegen die Offense antreten lassen, anstatt ihn in diese zu integrieren.
By the Numbers
Snaps: 93 (100% aller Plays) in der Defense und zwei Plays für die Offense
Running Game: 4 Tackles bei 29 Running Plays
Passing Game: Ein Sack, drei Hits und neun Hurries bei 64 Pass Attempts.
In Summary
Trotz zahlreicher Schemes gegen ihn, konnte er schließlich dem Spiel seinen Stempel aufdrücken und nahm eine Schlüsselrolle für die San Francisco Defense ein, die gegen die Giants in der zweiten Hälfte keine Punkte zuließ. Er beendete die Saison so wie er beinahe die gesamte über gespielt hatte: Enorm stark und er hätte sich persönlich ein besseres Endergebnis verdient gehabt.
Quelle: Neil Hornsby (ProFootballFocus.com; 22.01.)
Kommentare
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zugschef (25. Jan. 2012)
NinersUlm (25. Jan. 2012)
Das waren wirklich Highlights......er ist ein Beast!
zugschef (25. Jan. 2012)
MoRe99 (25. Jan. 2012)
... und der ist *klugsch?&%$modusan* WR und nicht RB. *klugsch?&%$modusaus*.
kryssow (25. Jan. 2012)
Mein Lieblings Defensive-Play der gesammten Saison!
snoopy (26. Jan. 2012)
Ich will endlich j.Smith meine Stimmen geben !!
guido (26. Jan. 2012)
JOMONTANA (26. Jan. 2012)
wizard49er (30. Jan. 2012)
MaybeDavis (31. Jan. 2012)
Norton51 (31. Jan. 2012)
Eine Episode vom Montag vorm Championshipgame, die Peter King von SI berichtet hat:
"
Last Monday, he walked into the 49er trainers room and saw a slew of players, maybe 15 in all, getting treatment after a rough game against the Saints. "Nobody's hurt this week!'' he yelled. "Everybody plays! I don't care if you have to tape it up, whatever. Nobody misses this game Sunday.''
"
Das ist doch mal ne Ansage.
MaybeDavis (31. Jan. 2012)
TheBeast (31. Jan. 2012)
MaybeDavis (31. Jan. 2012)
wizard49er (31. Jan. 2012)
Natürlich auch, doch die letzte Saison war er sehr auffällig
MaybeDavis (31. Jan. 2012)
snoopy (1. Feb. 2012)
MaybeDavis (1. Feb. 2012)
snoopy (1. Feb. 2012)
Ich wusste nicht, dass du ein Interner bist
wizard49er (2. Feb. 2012)
Gerade weil unsere D diese Saison noch besser wurde, ist es noch auffälliger wie er herrausragt!
MaybeDavis (2. Feb. 2012)