In-Depth: Grundlage für die Saison wurde während eines 18 Stunden Meetings gelegt (30. Dez. 2011)
Am Donnerstag wurde Offensive Coordinator Greg Roman in der Pressekonferenz die Frage gestellt, ob Alex Smith ein Game Manager ist.
"Ich weiß nicht was ich darauf antworten soll. Ich denke er ist ein Gewinner. Wenn wir am Ende des Spiels zurückliegen und das ganze Feld überbrücken müssen, dann gibt es genug Beweise, dass er das schafft. Wenn wir das ganze Spiel werfen müssen, wie z.B. gegen die Giants, dann tun wir das. Ich will gar nicht auf die Frage antworten. Diese Frage verdient gar keine Antwort."
Um die ganze Story zu kennen muss man in den Januar zurückblicken, als Jim Harbaugh und Greg Roman zu den 49ers gestossen sind. Durch den Lockout gab es keine Chance Alex Smith wirklich kennenzulernen. Aber Roman und Harbaugh haben ihre Hausaufgaben gemacht. Laut Roman zeigte der Film, dass Alex Smith ein QB ist, der Dinge übereilt, aber es zeigte auch, dass viele seiner Probleme nicht unter seiner Kontrolle waren. Man konnte sehen, dass die vielen Coaches ihm viele unterschiedliche Dinge beigebracht haben.
"Wir fühlten, dass seine Grundlagen etwas verbessert werden mussten und er dort draußen etwas entspannter werden muss. Ein paar Dinge waren etwas daneben, da sie ihm auf fünf unterschiedliche Arten beigebracht wurden. Wir dachten, dass eine Begrenzung seines Denkprozesses ihm helfen wird. Wenn die anderen um ihm herum besser spielen würden, dann würde ihm das auch helfen. Aber speziell Alex, man konnte sehen das er viele Dinge sehr gut macht."
Eine Sache die Alex gut machte, war es hart zu Arbeiten. Als im April der Lockout für 18 Stunden unterbrochen wurde, eilte Alex Smith nach Santa Clara um sich mit den Coaches zu treffen und mit Ihnen in einem mehrstündigen Meeting die Offense zu lernen.
"Das war ein Crash Kurs. QB coach Geep (Chryst), Chris (Coordinator of football technology Michael Christianson), Jim, (WR coach) John Morton, und ich selbst rotierten durch den Raum und gingen mit Alex die verschiedenen Elemente der Offense durch. Das war definitiv ein ganzer Tag."
"Das war ein wichtiger Tag. Es hatte große Auswirkungen auf die Saison. So viele Informationen haben wir vermittelt. Es war genug damit sie beginnen konnten.
Smith nahm das gelernte mit, erstellte Präsentationen für die Mitspieler und installierte die Offense in selbstorganisierten Trainingseinheiten.
Das ist nicht allein der Grund für die 12-3 Saison der 49ers. Aber es zeigt wie alles begonnen hat. Und es war ein wichtiger Start, vor allem für Alex Smith. Als Resultat spielt Alex Smith die beste Saison seiner NFL Karriere. Er ist kein Tom Brady, Aaron Rodgers oder Drew Brees, aber er ist gut genug für die 49ers. Und Greg Roman sieht viel Raum für weitere Verbesserungen, da die QB Position und das System endlich stabil sind.
"Es wird keine große Explosion geben. Er muss nur jeden Tag etwas besser werden. Es ist das Verständnis des Systems, wo die Mitspieler sind. Er kratzt erst an seinem Potenzial in dieser Offense. Mike Holmgren sagte mal, dass man erst dann wirklich schnell spielt, wenn man drei Jahre das gleiche System gespielt hat. Nach vier, fünf Monaten macht er das schon richtig gut. Aber in diesem System verbessert man sich deutlich mit der Zeit, da so viel vom Rhythmus und dem Timing abhängt. Wir erwarten das er sich weiter verbessert und während wir ihn immer besser kennenlernen, lernt er uns immer besser kennen. Das ganze hat erst begonnen."
Quelle: Albert Breer, NFL.com (30.12.)
"Ich weiß nicht was ich darauf antworten soll. Ich denke er ist ein Gewinner. Wenn wir am Ende des Spiels zurückliegen und das ganze Feld überbrücken müssen, dann gibt es genug Beweise, dass er das schafft. Wenn wir das ganze Spiel werfen müssen, wie z.B. gegen die Giants, dann tun wir das. Ich will gar nicht auf die Frage antworten. Diese Frage verdient gar keine Antwort."
Um die ganze Story zu kennen muss man in den Januar zurückblicken, als Jim Harbaugh und Greg Roman zu den 49ers gestossen sind. Durch den Lockout gab es keine Chance Alex Smith wirklich kennenzulernen. Aber Roman und Harbaugh haben ihre Hausaufgaben gemacht. Laut Roman zeigte der Film, dass Alex Smith ein QB ist, der Dinge übereilt, aber es zeigte auch, dass viele seiner Probleme nicht unter seiner Kontrolle waren. Man konnte sehen, dass die vielen Coaches ihm viele unterschiedliche Dinge beigebracht haben.
"Wir fühlten, dass seine Grundlagen etwas verbessert werden mussten und er dort draußen etwas entspannter werden muss. Ein paar Dinge waren etwas daneben, da sie ihm auf fünf unterschiedliche Arten beigebracht wurden. Wir dachten, dass eine Begrenzung seines Denkprozesses ihm helfen wird. Wenn die anderen um ihm herum besser spielen würden, dann würde ihm das auch helfen. Aber speziell Alex, man konnte sehen das er viele Dinge sehr gut macht."
Eine Sache die Alex gut machte, war es hart zu Arbeiten. Als im April der Lockout für 18 Stunden unterbrochen wurde, eilte Alex Smith nach Santa Clara um sich mit den Coaches zu treffen und mit Ihnen in einem mehrstündigen Meeting die Offense zu lernen.
"Das war ein Crash Kurs. QB coach Geep (Chryst), Chris (Coordinator of football technology Michael Christianson), Jim, (WR coach) John Morton, und ich selbst rotierten durch den Raum und gingen mit Alex die verschiedenen Elemente der Offense durch. Das war definitiv ein ganzer Tag."
"Das war ein wichtiger Tag. Es hatte große Auswirkungen auf die Saison. So viele Informationen haben wir vermittelt. Es war genug damit sie beginnen konnten.
Smith nahm das gelernte mit, erstellte Präsentationen für die Mitspieler und installierte die Offense in selbstorganisierten Trainingseinheiten.
Das ist nicht allein der Grund für die 12-3 Saison der 49ers. Aber es zeigt wie alles begonnen hat. Und es war ein wichtiger Start, vor allem für Alex Smith. Als Resultat spielt Alex Smith die beste Saison seiner NFL Karriere. Er ist kein Tom Brady, Aaron Rodgers oder Drew Brees, aber er ist gut genug für die 49ers. Und Greg Roman sieht viel Raum für weitere Verbesserungen, da die QB Position und das System endlich stabil sind.
"Es wird keine große Explosion geben. Er muss nur jeden Tag etwas besser werden. Es ist das Verständnis des Systems, wo die Mitspieler sind. Er kratzt erst an seinem Potenzial in dieser Offense. Mike Holmgren sagte mal, dass man erst dann wirklich schnell spielt, wenn man drei Jahre das gleiche System gespielt hat. Nach vier, fünf Monaten macht er das schon richtig gut. Aber in diesem System verbessert man sich deutlich mit der Zeit, da so viel vom Rhythmus und dem Timing abhängt. Wir erwarten das er sich weiter verbessert und während wir ihn immer besser kennenlernen, lernt er uns immer besser kennen. Das ganze hat erst begonnen."
Quelle: Albert Breer, NFL.com (30.12.)
Kommentare
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jerryrice80 (30. Dez. 2011)
Möcht mal wissen ob das viele andere vertragslose QB's auch gemacht hätten ?
Hoffentlich hat Roman Recht und es bleiben alle wichtigen Puzzleteile den 49ers erhalten !
stig49 (30. Dez. 2011)
Cordovan (31. Dez. 2011)
Wieso? Über Colin wurde die letzte Zeit, rein gar nichts berichtet. Ich persönlich halte das eher für positiv, als negativ. Alex nimmt Colin mit seinen Leistungen aus der Schusslinie und Colin kann sich ruhig entwickeln - bzw. Harbaugh kann das! Hätte Alex nicht so gespielt wie bisher, wäre wahrscheinlich Colin viel früher - als geplant - ins QB-Karussell eingestiegen; ich glaub nicht das dies gut für Colin gewesen wäre.
Wieso überhaupt stark reden? Alex hat doch gute Leistungen dieses Jahr abgeliefert! Lassen wir ihn doch mal ruhig weiterarbeiten.
stig49 (31. Dez. 2011)
Und Kaepernick hatte sicherlich nicht vor, sich noch zwei Jahre hinter Smith in aller Ruhe zu entwickeln.
MaybeDavis (31. Dez. 2011)
Der Plan ist ja nunmal völlig klar (mMn): Alex soll die nächsten Jahre im selben System bleiben und sich verbessern bzw konstanter werden (was ja auch verbesserung ist), während man in Ruhe CK aufbaut und gelegentlich noch nach einer #3 sucht, falls man die mit Tolzien nicht gefunden hat. Sollte sich Alex nich verbessern, bzw besser mit dem System verwachsen, wird man den dahinter hochgezogenen Nachwuchs bringen, sollte Smith sich weiter verbessern hat man einen guten QB.
Cordovan (31. Dez. 2011)
Kaepernick hat es vielleicht nicht vor, aber Harbaugh, so denke ich schon. Zwei - drei Jahre Aufbau - siehe Rodgers - kann nicht schaden! (Äh, nur um Missverständnisse vorzubeugen: Ich halte -momentan- Colin nicht für einen zweiten Rodgers, ich beziehe mich da nur auf die Art und Weise wie QB's "herangezogen" werden!
snoopy (31. Dez. 2011)
Sehr schön die Aussage, dass viele Probleme nicht in AS Kontrolle waren.
Und ich persönlich lese auch daraus, dass die Coaches auch den Menschen und nicht nur die QB-Maschine gesehen haben.
Zacharry (31. Dez. 2011)
2 - 3 jahre ein konstantes system...das wird nicht so einfach. bei anhaltendem erfolg ist unser OC und DC schneller weg als man gucken kann. und dann? natürlich kann man dann ähnliche leute holen, aber so einfach ist das nicht und es wird immer veränderungen geben, das ist der lauf der nfl. alex hat es einfach schwer mit veränderungen, er braucht hier vergleichsweise lange um die dinge zu verinnerlichen, das ist glaube ich auch kein geheimnis. das roman smith hier natürlich stärker redet als er ist ist doch normal, kein OC tut das nicht. was die von alex organisierten traininglager betrifft, hatte ich seiner zeit schon mal angemerkt, das man smith das sicher hoch anrechnen muss, er es aber auch und vielleicht sogar hauptsächlich für sich tut. das war schon auch sehr berechnent, nach der 2010er saison waren die 49ers letztlich auch für ihn die allerbeste option, der erfolg gibt letztlich beiden seiten, den coaches der 49ers und alex smith recht.
zach
Navajo (31. Dez. 2011)
Für mich sind ein Grund für seine diesjährige Leistungsteigerung die Arbeit der Coaches.
Mir kann doch keiner sagen, dass AS in den Jahren davor nicht auch die gleichen Anlagen in sich hatte ....
Also ist er falsch behandelt, trainiert worden - vielleicht hat auch der menschl. "Draht" zu ihm gefehlt.
Diese Saison trainierte er unter einem neuen, anderen Team - für ihn eine neue (letzte?) Chance und er hat sie wohl genutzt.
Und er hat wohl auch Vertrauen von Harbaugh gespürt ...
Wenn ich jedenfalls jetzt seine Leistung verfolgen und mich erinnere, wie ihn das gesamte Stadion gegen die Eagles ausgebuht hat und Carr gefordert hatte, dann ist da schon eine gewaltige Veränderung zu erkennen.
Mit riesigen Anteil der Coaches ....
igor (31. Dez. 2011)
Cordovan (31. Dez. 2011)
Da meinst wohl McCarthy zu den Packers als HC und Hr. Turner als HC zu den Chargers. Stimmt. Ganz sicher wird man sich da wohl nie sein können!
Diabolo (31. Dez. 2011)
Zum einen steht speziell bei unserem OC immer die Frage im Raum wieviel Anteil er wirklich hat und wieviel auf den HC zurückzuführen ist.
Zum anderen MUSS ein OC eine Position als HC nicht annehmen wenn er nicht will
Dazu kommt dass es wohl diese Saison relativ viele Coaches geben wird die gehen müssen und das Roman dann schon einen Job als HC bekommen würde glaube ich weniger.
Auch aufgrund der Ball Control Offense dürfte unser OC wohl bei einigen Teams eher nicht auf dem Zettel stehen, entweder wegen dem Spielermaterial oder wegen den Ticketverkäufen - All Out Offense lässt sich halt einfacher (auch bei durchschnittlichen Ergebnissen) "verkaufen".
snoopy (31. Dez. 2011)
Cordovan (31. Dez. 2011)
Naja, ein Wechsel auf DC würde für Alex vielleicht schon eine Rolle spielen - falls die Defense dann nicht mehr so funktionieren würde, müsste er dann vielleicht mehr leisten....
Diabolo (31. Dez. 2011)
Duke (2. Jan. 2012)
was kaepernick angehet: der junge hat das verdammte glück, wahrscheinlich noch 2 jahre hinter smith lernen zu können und an seinen schwächen zu feilen. ähnlich wie rodgers einst in green bay.
frontmode (2. Jan. 2012)
Was er - wie er immer wieder zeigt, wenn er mal darf - absolut kann
Cordovan (2. Jan. 2012)
Was ihm - wie es sich immer wieder mal hier am Board zeigt - auch mal abgesprochen wird! (Leider)
wizard49er (2. Jan. 2012)
Ich bin immer noch kein AS Fan, aber der Meinung das ohne das neue Play System unser QB genau so spielen würde wie die letzten Jahre. Das System liegt ihm und schützt ihn. Er ist cooler geworden und wirft nicht sofort unter Bedrängnis den Ball weg oder in die Arme der Defender. Das alles ist mehr als ich erwartet habe. Wenn ich AS vor der Saison bei einem 10 Punkte System ne 2 gegeben hätte, wäre es jetzt ne 7. Er macht seine Arbeit solide. Jetzt bin ich mal gespannt wie es in den PO läuft. Vorallem wenn wir gegen wen auch immer das DPOG gewinnen sollten und dann in GB ran müssten........