In-Depth: 49ers auf der Suche nach Returns (25. Aug. 2010)
Eine der wesentlichen Baustellen des Teams sind die Kick Returns, nachdem das Team letzte Sasion mit 21,8 yds pro Kickoff Return den 23. Platz und mit 4,4 yds pro Punt Return den letzten Platz belegte. Die Returners fumbleten zehnmal, womit sie den geteilten letzten Platz belegten.
Mit Veteran Ted Ginn, Sechstrunden-Pick Kyle Williams und Undrafted Rookie LeRoy Vann wurden drei Newcomers geholt, die zusammen mit Dominique Zeigler und Brandon Jones um die Jobs konkurrieren sollten. Warum also bekam Bobby Guillory gegen die Vikings alle fünf Punt Returns und beide Kickoff Returns?
Ginn und Zeigler haben zwar fast jeden Tag auf dem Trainingsfeld viele Kicks gefangen, aber Ginn, der in seiner NFL-Karriere drei Kickoff-Return Touchdowns erzielt hat, sagte, er könnte etwas Übung unter echten Spielbedingungen vertragen, sollte er letztlich den Job bekommen.
Coach Mike Singletary deutete bereits an, im nächsten Spiel einen anderen Spieler mit den Returns zu betrauen, und sagte, er sei wegen der Punts nicht sonderlich in Sorge. Er stellte Ginn in Aussicht, ihn in dieser Preseason noch einen oder zwei Punts fangen zu lassen, damit er das Gespür dafür bekiommt, wies aber auch darauf hin, noch andere Spieler dafür verfügbar zu haben.
Seit Beginn des Training Camps hat es einiges an Bewegung gegeben hinsichtlich des Return Games. Die 49ers entließen zunächst Vann, verpflichteten dann Guillory und entließen dann Jones. Schließlich zog sich Williams noch im ersten Preseason Game gegen Indianapolis einen Zehenverletzung zu.
Am Dienstag stießen nun die Rookies Phillip Adams und Kevin Jurovich zu Ginn und Guillory in die Trainingsrotation hinzu.
Guillory erhielt gegen die Vikings am Sonntag alle fünf Punt Returns und beide Kickoff Returns. Singletary erklärte am Dienstag, er wollte ihm eine echte Gelegenheit geben, bevor er evaluiert wird. Gegen die Colts hatte er bei seiner ersten Chance gefumbled. Gegen die Vikings muffte er einen weiteren Punt, bevor er ihn sichern konnte, und er machte einen Fair Catch an der eigenen 3-yd-Linie, ein offensichtlicher Fehler.
Zwar sagte Singletary dennoch, Guillory habe einen recht guten Job für einen so jungen Spieler in dieser Drucksituation gemacht, aber dennoch wirkt er mehr wie Camp-Futter. Eine wahrscheinlichere Erklärung für die viele Arbeit, die er gegen Minnesota bekam, wäre, dass Singletary Ginn und/oder Zeigler längstmöglich für die Regular Season schonen möchte.
Das wäre alles schön und gut, wenn die 49ers genau wüssten, wen sie in Ginn und/oder Zeigler haben und ob Williams rechtzeitig zu Saisonbeginn zurückkehren kann. Dies alles erscheint momentan aber recht unsicher. Ginn hat in der Vergangenheit Probleme mit Fumbles gehabt, Zeigler hat in seiner Karriere lediglich zwei Punts returniert, und Williams ist verletzungsbedingt weit und breit nicht zu sehen.
Da darf man sich schon fragen, ob es um das Return Game der 49ers wirklich so gut bestellt ist, wie Singletary glauben machen möchte.
Quelle: Phil Barber (Santa Rosa Press Democrat, 24.08.)
Mit Veteran Ted Ginn, Sechstrunden-Pick Kyle Williams und Undrafted Rookie LeRoy Vann wurden drei Newcomers geholt, die zusammen mit Dominique Zeigler und Brandon Jones um die Jobs konkurrieren sollten. Warum also bekam Bobby Guillory gegen die Vikings alle fünf Punt Returns und beide Kickoff Returns?
Ginn und Zeigler haben zwar fast jeden Tag auf dem Trainingsfeld viele Kicks gefangen, aber Ginn, der in seiner NFL-Karriere drei Kickoff-Return Touchdowns erzielt hat, sagte, er könnte etwas Übung unter echten Spielbedingungen vertragen, sollte er letztlich den Job bekommen.
Coach Mike Singletary deutete bereits an, im nächsten Spiel einen anderen Spieler mit den Returns zu betrauen, und sagte, er sei wegen der Punts nicht sonderlich in Sorge. Er stellte Ginn in Aussicht, ihn in dieser Preseason noch einen oder zwei Punts fangen zu lassen, damit er das Gespür dafür bekiommt, wies aber auch darauf hin, noch andere Spieler dafür verfügbar zu haben.
Seit Beginn des Training Camps hat es einiges an Bewegung gegeben hinsichtlich des Return Games. Die 49ers entließen zunächst Vann, verpflichteten dann Guillory und entließen dann Jones. Schließlich zog sich Williams noch im ersten Preseason Game gegen Indianapolis einen Zehenverletzung zu.
Am Dienstag stießen nun die Rookies Phillip Adams und Kevin Jurovich zu Ginn und Guillory in die Trainingsrotation hinzu.
Guillory erhielt gegen die Vikings am Sonntag alle fünf Punt Returns und beide Kickoff Returns. Singletary erklärte am Dienstag, er wollte ihm eine echte Gelegenheit geben, bevor er evaluiert wird. Gegen die Colts hatte er bei seiner ersten Chance gefumbled. Gegen die Vikings muffte er einen weiteren Punt, bevor er ihn sichern konnte, und er machte einen Fair Catch an der eigenen 3-yd-Linie, ein offensichtlicher Fehler.
Zwar sagte Singletary dennoch, Guillory habe einen recht guten Job für einen so jungen Spieler in dieser Drucksituation gemacht, aber dennoch wirkt er mehr wie Camp-Futter. Eine wahrscheinlichere Erklärung für die viele Arbeit, die er gegen Minnesota bekam, wäre, dass Singletary Ginn und/oder Zeigler längstmöglich für die Regular Season schonen möchte.
Das wäre alles schön und gut, wenn die 49ers genau wüssten, wen sie in Ginn und/oder Zeigler haben und ob Williams rechtzeitig zu Saisonbeginn zurückkehren kann. Dies alles erscheint momentan aber recht unsicher. Ginn hat in der Vergangenheit Probleme mit Fumbles gehabt, Zeigler hat in seiner Karriere lediglich zwei Punts returniert, und Williams ist verletzungsbedingt weit und breit nicht zu sehen.
Da darf man sich schon fragen, ob es um das Return Game der 49ers wirklich so gut bestellt ist, wie Singletary glauben machen möchte.
Quelle: Phil Barber (Santa Rosa Press Democrat, 24.08.)
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