In-Depth: Vikings-Nachlese: Smith solide - Kritik an Nate Davis (23. Aug. 2010)
Das zweite Presseason-Spiel, der zweite Sieg. Aber wieder war es eine Vorstellung, die Coach Mike Singletary nicht wirklich glücklich machte. Die Einheiten im Einzelnen:
OFFENSE:
Gegen die starke Run Defense der Vikings hätten die 49ers was zeigen können, "eine bessere Herausforderung gibt es nicht", hatte Singletary es formuliert. Stattdessen war das Running Game der 49ers eine Katastrophe. Bei den 10 First-Down-Plays in der ersten Hälfte gab es neun mal Runs - und dabei kam man auf 5 Yards. Rookie Anthony Dixon fügte an seine vielversprechende Vorstellung in Indianapolis eine wenig begeisternde an - 51 Yards bei 20 Versuchen. Aber immerhin ein Touchdown, den sich Dixon mit einem Dive erkämpfte. "Ich habe was dazugelernt", sagte Dixon. "Dass man manchmal drei oder vier Yards nehmen muss, anstatt den grossen Run zu wollen. Ich wollte das so sehr, dass ich manchmal nicht tat, was ich hätte tun sollen. Aber zum Lernen ist die Preseason da". Die Coaches kritisierten nach dem Spiel, dass Dixon zu sehr tanze und seinen wuchtigen Körper nicht genug einsetze.
Weit besser war das Passing Game, auch wenn es keinen Passing Touchdown gab. Quarterback Alex Smith wirkte selbstsicher und wusste zumeist, was er tat - auf jeden Fall bei seinem starken Opening Drive, 70 Yards zum Touchdown; dreimal verwertete Smith dabei ein 3 on Third. Smith selbst gab sich bescheiden: "Das haben wir im Camp alles schon gezeigt, da war nichts Bemerkenswertes dabei. Jeder machte seinen Job und das hat funktioniert". Bemerkenswert war dennoch, dass Smith ohne seine wichtigsten Waffen, Tight End Vernon Davis, Wideout Michael Crabtree (beide leicht verletzt) und Running Back Frank Gore (geschont) auskommen musste. Auch Neu-RB Michael Westbrook stand nur an der Seitenlinie.
Auch Third-String-AB Nate Davis bekam viel Einsatzzeit und zeigte dabei auch so einiges.Aber nicht genug für den Headcoach offenbar. Singletary erläuterte anschliessend, warum er in der Offseason so wenig begeistert wirkte über Davis, den Hoffnungsträger der Fans. Davis begann die Offseason offenbar schlecht vorbereitet. "Jetzt arbeitet er hart, um das System zu lernen", so der Coach, "aber das hätte er in der Offseason tun sollen. Und da bin ich mir nicht sicher, wie hart er da gearbeitet hat. Arbeitseinsatz heisst, dass man es nicht an- und ausschaltet. Jetzt sind wir im Camp, jetzt muss er in kurzer Zeit eine Menge umsetzen. Man hätte früher aufbleiben müsssen, die Coaches verrrückt machen müssen, Film ansehen und all die Fragen stellen. Ob er es jetzt noch schafft - hoffentlich - ich weiss es nicht". Davis widersprach seinem Coach nicht. Er sage, die Protections hätten ihm vor allem Schwierigkeiten gemacht: "Daran muss ich vor allem arbeiten". Am Schluss kam Nate Davis auf 7 für 16 und 114 Yards, was ein 68.2-Passer-Rating ergibt. Sein Highlight war ein tiefer Pass auf Ted Ginn, aber Singletary kritisierte vor allem ein Third-Down-Play, in dem Davis vor dem Marker am Boden war. "Im Moment kämpft er gegen sich selbst", sagt Singletary, "ich mag ihn wirklich, aber in der NFL braucht man eine bestimmte Work Ethik. Ich dränge ihn, ich hoffe, aber noch ist er inkonsistent".
Die Offensive Line zeigte sich verbessert, was die Pass Protection angeht - da hatte Smith oft die Zeit die er brauchte. Eine andere Sache war das Running Game. Bei den Receivern steigen die Aktien von Dominique Zeigler weiter - für ihn ist ein Rosterplatz in Reichweite. Zeigler war der dritte Receiver gestern, und kam auf 28 Yards. Zweimal war er das Ziel bei erfolgreichen Third-Downs.Tight End Nate Byham wurde als zweiter TE hinter Delanie Walker eingesetzt und fing drei Pässe für 28 Yards. Im dritten Quarter musste er dann mit einer Brustprellung raus.
DEFENSE:
Die Leistung der Defense war durchgehend solide, und einige Bubble-Spieler konnten auf sich aufmerksam machen. Allen voran Veteran Outside Linebacker Travis LaBoy, der lange auf dem Feld stand und das Beste daraus machte. LaBoy kam auf einen Sack und drei Quarterback-Hurries.
Rookie-Cornerback Phillip Adams, ein Seventh-Round-Pick, hatte ebenfalls ein gutes Spiel mit drei abgewehrten Pässen. Safety Taylor Mays wehrte einen Pass ab. Hingegen war undrafted Rookie Bobby Guillory wackling bei seinen Punt Returns. Er liess einen fallen und machte an der 3-Yard-Linie einen Fair Catch.
Quellen: Matt Maiocco, CSN-Blog, Matt Barrows, Sac Bee, ESPN, jeweils 23.8.
OFFENSE:
Gegen die starke Run Defense der Vikings hätten die 49ers was zeigen können, "eine bessere Herausforderung gibt es nicht", hatte Singletary es formuliert. Stattdessen war das Running Game der 49ers eine Katastrophe. Bei den 10 First-Down-Plays in der ersten Hälfte gab es neun mal Runs - und dabei kam man auf 5 Yards. Rookie Anthony Dixon fügte an seine vielversprechende Vorstellung in Indianapolis eine wenig begeisternde an - 51 Yards bei 20 Versuchen. Aber immerhin ein Touchdown, den sich Dixon mit einem Dive erkämpfte. "Ich habe was dazugelernt", sagte Dixon. "Dass man manchmal drei oder vier Yards nehmen muss, anstatt den grossen Run zu wollen. Ich wollte das so sehr, dass ich manchmal nicht tat, was ich hätte tun sollen. Aber zum Lernen ist die Preseason da". Die Coaches kritisierten nach dem Spiel, dass Dixon zu sehr tanze und seinen wuchtigen Körper nicht genug einsetze.
Weit besser war das Passing Game, auch wenn es keinen Passing Touchdown gab. Quarterback Alex Smith wirkte selbstsicher und wusste zumeist, was er tat - auf jeden Fall bei seinem starken Opening Drive, 70 Yards zum Touchdown; dreimal verwertete Smith dabei ein 3 on Third. Smith selbst gab sich bescheiden: "Das haben wir im Camp alles schon gezeigt, da war nichts Bemerkenswertes dabei. Jeder machte seinen Job und das hat funktioniert". Bemerkenswert war dennoch, dass Smith ohne seine wichtigsten Waffen, Tight End Vernon Davis, Wideout Michael Crabtree (beide leicht verletzt) und Running Back Frank Gore (geschont) auskommen musste. Auch Neu-RB Michael Westbrook stand nur an der Seitenlinie.
Auch Third-String-AB Nate Davis bekam viel Einsatzzeit und zeigte dabei auch so einiges.Aber nicht genug für den Headcoach offenbar. Singletary erläuterte anschliessend, warum er in der Offseason so wenig begeistert wirkte über Davis, den Hoffnungsträger der Fans. Davis begann die Offseason offenbar schlecht vorbereitet. "Jetzt arbeitet er hart, um das System zu lernen", so der Coach, "aber das hätte er in der Offseason tun sollen. Und da bin ich mir nicht sicher, wie hart er da gearbeitet hat. Arbeitseinsatz heisst, dass man es nicht an- und ausschaltet. Jetzt sind wir im Camp, jetzt muss er in kurzer Zeit eine Menge umsetzen. Man hätte früher aufbleiben müsssen, die Coaches verrrückt machen müssen, Film ansehen und all die Fragen stellen. Ob er es jetzt noch schafft - hoffentlich - ich weiss es nicht". Davis widersprach seinem Coach nicht. Er sage, die Protections hätten ihm vor allem Schwierigkeiten gemacht: "Daran muss ich vor allem arbeiten". Am Schluss kam Nate Davis auf 7 für 16 und 114 Yards, was ein 68.2-Passer-Rating ergibt. Sein Highlight war ein tiefer Pass auf Ted Ginn, aber Singletary kritisierte vor allem ein Third-Down-Play, in dem Davis vor dem Marker am Boden war. "Im Moment kämpft er gegen sich selbst", sagt Singletary, "ich mag ihn wirklich, aber in der NFL braucht man eine bestimmte Work Ethik. Ich dränge ihn, ich hoffe, aber noch ist er inkonsistent".
Die Offensive Line zeigte sich verbessert, was die Pass Protection angeht - da hatte Smith oft die Zeit die er brauchte. Eine andere Sache war das Running Game. Bei den Receivern steigen die Aktien von Dominique Zeigler weiter - für ihn ist ein Rosterplatz in Reichweite. Zeigler war der dritte Receiver gestern, und kam auf 28 Yards. Zweimal war er das Ziel bei erfolgreichen Third-Downs.Tight End Nate Byham wurde als zweiter TE hinter Delanie Walker eingesetzt und fing drei Pässe für 28 Yards. Im dritten Quarter musste er dann mit einer Brustprellung raus.
DEFENSE:
Die Leistung der Defense war durchgehend solide, und einige Bubble-Spieler konnten auf sich aufmerksam machen. Allen voran Veteran Outside Linebacker Travis LaBoy, der lange auf dem Feld stand und das Beste daraus machte. LaBoy kam auf einen Sack und drei Quarterback-Hurries.
Rookie-Cornerback Phillip Adams, ein Seventh-Round-Pick, hatte ebenfalls ein gutes Spiel mit drei abgewehrten Pässen. Safety Taylor Mays wehrte einen Pass ab. Hingegen war undrafted Rookie Bobby Guillory wackling bei seinen Punt Returns. Er liess einen fallen und machte an der 3-Yard-Linie einen Fair Catch.
Quellen: Matt Maiocco, CSN-Blog, Matt Barrows, Sac Bee, ESPN, jeweils 23.8.
Kommentare
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reneforrer (23. Aug. 2010)
wizard49er (23. Aug. 2010)
Balogun hat mich enttäuscht mit seinem Late Hit. Der war net nur Late, da hätte man mehr als genug Zeit zum abbremsen gehabt. Das sah aber eher aus, als ob er nach vollendetem Play noch mal richtig Maß nehmen wollte
MaybeDavis (23. Aug. 2010)
g-dog (23. Aug. 2010)
Och darin sind die niners die experten...wenn ich da an den Super XVI gegen die Bengals denke. Da hatte die Niners bei 4th and 1 an der eigenen 5 yardlinie nur 10 man. es gab zum glück nur einen first down. anschliessend kam der berühmt berüchtigte goalline stand.
http://www.youtube.com/watch?v=0nnPsoTYsNk&feature=search
wizard49er (25. Aug. 2010)
Er war aber net an der Verteidigung beteiligt und kam nachdem alles fertig war mit dem Hit an
MaybeDavis (25. Aug. 2010)
wizard49er (27. Aug. 2010)
Deswegen war es ja beendet für mich!
MaybeDavis (27. Aug. 2010)
wizard49er (28. Aug. 2010)