In-Depth: Profil: Inside Linebacker (13. Feb. 2010)
Warum sollten die 49ers einen Inside Linebacker draften, da sie doch Patrick Willis haben? Antwort: Offenbar schätzt General Manager Scot McCloughan den Wert von Inside Linebackers sehr hoch ein, denn von ihnen werden die mit Abstand meisten Tackles gemacht. In der 2008-Draft mochten die 49ers Jerod Mayo sehr, und angeblich hätten sie letztes Jahr sogar hochgetradet, wenn sie damit Rey Maualuga in der zweiten Runde hätten bekommen können.
Dieses Mal sieht es ganz so aus, als ob Rolando McClain aus Alabama schon weg sein wird, wenn die 49ers dran sind. Aber er wäre perfekt. Er gilt als schlau, lernbegierig, hart und ist mit ganzem Herzen dabei. Zudem ist er fast 10 Zentimeter grösser und 15 Pfund schwerer als Patrick Willis.
Die "Ted"-Position bedeutet nicht soviel Drecksarbeit, wie es immer heisst. Sowohl "Mike" als auch "Ted" machen viele Tackles. Takeo Spikes hat auf Ted ein Spiel verpasst und war in einigen anderen eingeschränkt durch eine Oberschenkelzerrung. Trotzdem kam er auf Platz 4 im Team mit 95 Tackles.
Im Profil:
Patrick Willis: Er spielt seit drei Saison in der NFL und war dreimal im Pro Bowl. Sollte man sich nicht darüber freuen, dass die 49ers damals nicht nach Bedarf, sondern nach Qualität gedraftet haben - sonst hätten sie nämlich Defensive Tackle Adam Carriker nehmen müssen. Unter Vertrag bis Ende 2011.
Takeo Spikes: Er hat auf dem Feld und ausserhalb des Feldes überzeugt, seit er 2008 zu den Niners gewechselt ist. Er wurde auch deshalb verpflichtet, um Willis zu helfen, denn Spikes ist ein extrovertierter Typ mit grossen Führungsqualitäten. Jetzt geht er in seine 13. NFL-Saison. Mit 33 wird es immer schwieriger, den Körper nach jedem Spiel wieder zum Funktionieren zu bringen. Aber solange Spikes gesund bleibt und man ihm zuviel Coverage-Aufgaben erspart, kann man auf ihn zählen. Verpflichtet bis Ende 2010.
Scott McKillop: Die 49ers freuten sich ungemein, als sie McKillop in der letzten Draft in der fünften Runde bekamen. Als Rookie war er stark in den Special Teams mit 31 Tackles, davon 19 allein. Er könnte gut mal die Rolle übernehmen, die Jeff Ulbrich so lange innehatte. Er hat das Zeug dazu, ein Starter zu werden, aber man wird ihm die Position nicht schenken. Die 49ers fühlen sich da nicht unter Druck - als Fünftrunden-Pick wäre es auch kein Drama, wenn er "nur" eine Stütze der Special Teams und ein Backup-Linebacker würde. Unter Vertrag bis Ende 2012.
Matt Wilhelm: Der Veteran kam dazu, als Ulbrich ausfiel. Weil er das Schema von Defensive Coordinator Greg Manusky kennt, lernte er schnell. Als Spikes verletzt war, war er an seiner Stelle der Starter, und nicht McKillop. Wilhelm geht in seine achte Saison und ist damit eine gute Rückversicherung, wenn es ins Trainings Camp geht. Wird zum Unrestricted Free Agent.
Jeff Ulbrich: Er hat seinen Rücktritt verkündet, nachdem er schwere Gehirnerschütterung erlitten hatte, die seine Saison beendete. Ulbrich hat inzwischen eine Stelle als Assistant Special Teams Coach im Team von Seahawks-Coach Pete Carroll angenommen.
Quelle: Matt Maiocco, Santa Rosa Press Democrat, 11.2.
Dieses Mal sieht es ganz so aus, als ob Rolando McClain aus Alabama schon weg sein wird, wenn die 49ers dran sind. Aber er wäre perfekt. Er gilt als schlau, lernbegierig, hart und ist mit ganzem Herzen dabei. Zudem ist er fast 10 Zentimeter grösser und 15 Pfund schwerer als Patrick Willis.
Die "Ted"-Position bedeutet nicht soviel Drecksarbeit, wie es immer heisst. Sowohl "Mike" als auch "Ted" machen viele Tackles. Takeo Spikes hat auf Ted ein Spiel verpasst und war in einigen anderen eingeschränkt durch eine Oberschenkelzerrung. Trotzdem kam er auf Platz 4 im Team mit 95 Tackles.
Im Profil:
Patrick Willis: Er spielt seit drei Saison in der NFL und war dreimal im Pro Bowl. Sollte man sich nicht darüber freuen, dass die 49ers damals nicht nach Bedarf, sondern nach Qualität gedraftet haben - sonst hätten sie nämlich Defensive Tackle Adam Carriker nehmen müssen. Unter Vertrag bis Ende 2011.
Takeo Spikes: Er hat auf dem Feld und ausserhalb des Feldes überzeugt, seit er 2008 zu den Niners gewechselt ist. Er wurde auch deshalb verpflichtet, um Willis zu helfen, denn Spikes ist ein extrovertierter Typ mit grossen Führungsqualitäten. Jetzt geht er in seine 13. NFL-Saison. Mit 33 wird es immer schwieriger, den Körper nach jedem Spiel wieder zum Funktionieren zu bringen. Aber solange Spikes gesund bleibt und man ihm zuviel Coverage-Aufgaben erspart, kann man auf ihn zählen. Verpflichtet bis Ende 2010.
Scott McKillop: Die 49ers freuten sich ungemein, als sie McKillop in der letzten Draft in der fünften Runde bekamen. Als Rookie war er stark in den Special Teams mit 31 Tackles, davon 19 allein. Er könnte gut mal die Rolle übernehmen, die Jeff Ulbrich so lange innehatte. Er hat das Zeug dazu, ein Starter zu werden, aber man wird ihm die Position nicht schenken. Die 49ers fühlen sich da nicht unter Druck - als Fünftrunden-Pick wäre es auch kein Drama, wenn er "nur" eine Stütze der Special Teams und ein Backup-Linebacker würde. Unter Vertrag bis Ende 2012.
Matt Wilhelm: Der Veteran kam dazu, als Ulbrich ausfiel. Weil er das Schema von Defensive Coordinator Greg Manusky kennt, lernte er schnell. Als Spikes verletzt war, war er an seiner Stelle der Starter, und nicht McKillop. Wilhelm geht in seine achte Saison und ist damit eine gute Rückversicherung, wenn es ins Trainings Camp geht. Wird zum Unrestricted Free Agent.
Jeff Ulbrich: Er hat seinen Rücktritt verkündet, nachdem er schwere Gehirnerschütterung erlitten hatte, die seine Saison beendete. Ulbrich hat inzwischen eine Stelle als Assistant Special Teams Coach im Team von Seahawks-Coach Pete Carroll angenommen.
Quelle: Matt Maiocco, Santa Rosa Press Democrat, 11.2.
Kommentare
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IamNINER (13. Feb. 2010)
Die Frage warum kann wohl nur damit erklärt werden, dass Scot McCloughan viel Wert auf die Inside Linebacker Position legt, weil diese die grosse Mehrheit der Tackles machen müssen.
Die 49ers waren 2008 an Jerod Mayo interessiert und letztes Jahr überlegte man sich, ob man einige Plätze hochtraden soll um Rey Maualuga zu holen.
Dieses Jahr dürfte Rolando McClain das grösste Interesse der 49ers erwecken. Es kann gut sein, dass er schon weg sein wird, aber er wäre der Typ Spieler, der zu den 49ers passen würde. Er ist klug, hat ein gutes Spielverständnis, ist hart und enthusiastisch. Zudem ist er 4 inches grösser und 15 Pfund schwerer als Patrick Willis.
Die Spieler:
Patrick Willis: Drei Jahre in der NFL, drei Pro Bowls, ein voller Erfolg für die 49ers. Bis und mit 2011 unter Vertrag.
Takeo Spikes: Leistet gute Arbeit auf und neben dem Feld. Entlastete Willis durch seine Führungskompetenzen. Spikes geht in seine 13. Saison und spürt langsam sein Alter. So lange er aber von Verletzungen verschont und mehrheitlich aus der Coverage rausgehalten wird, sollte er seine Karriere bei den 49ers fortführen können. Vertrag bis und mit 2010.
Scott McKillop: Die 49ers waren begeistert, als sie McKillop in der fünften Runde der letzten Draft pickten. Spielte während seiner Rookie Saison mehrheitlich als Special Teamer. Sollte die Rolle von Jeff Ulbrich übernehmen können und hat Chancen sich einen Starterjob zu erkämpfen. Vertrag bis und mit 2012.
Matt Wilhelm: wurde verpflichtet als Ulbrich auf die IR wanderte. Ist mit dem System von Greg Manusky vertraut und fand sich schnell im Team ein. Sollte eine gute Absicherung für das Camp sein. Wird zum Free Agent.
Jeff Ulbrich: Kündigte nach einer Gehirnerschütterung seinen Rücktritt an und ist nun Assistant Special Teams Coach in Seattle.
Quelle: Matt Maiocco (Santa Rosa Pressdemocrat, 11.2.2010)
IamNINER (14. Feb. 2010)
wizard49er (14. Feb. 2010)
Wilhelm war für mich eine große Überraschung. Sehr gut Plays gelesen und hart und schnell am Gegner. Viele sagen das es nur damit zusammenhängt, das er das Defense Schema von Manusky kennt. Ich sage er hat Talent und schöpft dieses auch richtig aus.
McKillop macht solide ST Arbeit und man muss schauen wie er sich weiter entwickeln wird.
snoopy (14. Feb. 2010)
Fehlt es an Speed und Wendigkeit? wer weiß mehr?
Duke (14. Feb. 2010)
DeRa (15. Feb. 2010)
Zu Patrick Willis braucht man wirklich nichts zu sagen. Einer unserer besten Spieler überhaupt.
Takeo Spikes hat mir letzte saison gut gefallen. Trotz seines Alters hat er es mal wieder bewiesen,das er es noch kann. Soll nicht heißen,das wenn man älter wird nicht mehr vernüftig spielen bzw. tacklen kann
Und mit Scott McKillop haben wir einen jungen und lernfähigen Spieler,der von den beiden oben genannten sehr viel lernen kann..
beattheheat (15. Feb. 2010)
McClain ist super, doch wird er wohl schon längst weg sein z.B. bei den Faiders!
Fruti (15. Feb. 2010)
Gruess
Fruti
stig49 (16. Feb. 2010)
Fruti (17. Feb. 2010)
Ich habe auch schon gelesen, dass sie sich sehr ähnlich sein sollen. Wenn man ihn dann aber als Nachfolger aufbauen würde, wer weiss?
Nur hat Brandon ja gewisse Probleme mit Disziplin. Diese Saison wurde er gesperrt, nachdem er einem Gegner ins Auge gedrückt hat. (Ich weiss, das klingt jetzt beschi****, aber konnte es nicht besser formulieren, ist schon spät
Gruess
Fruti
Diabolo (19. Feb. 2010)
Von daher kann man eigentlich nur einen "Nachfolger" für Spikes draften... daher würde es auf jeden Fall Sinn machen jemanden zu draften der dem sehr ähnlich ist - denn die Aufteilung Willis - Spikes funktioniert doch recht gut bisher.
Erste Runde wäre im Moment aber wohl doch verfrüht denke ich.
Candlestick (19. Feb. 2010)
Also immer wenn ich dich lese, habe ich Probleme mit meiner Disziplin, weil ich immer an Tutti Frutti denken muss
Fruti (19. Feb. 2010)
Ja, das geht einigen so...
Noch kurz dazu:
Allenfalls könnte also Brandon doch noch passen, durch seine "Issues" ist er ein Kandidat, der vielleicht noch in Runde 2 oder wenns für ihn ganz schlimm kommt Runde 3 verfügbar sein könnte. Zugleich gibt es natürlich trotzdem die Möglichkeit, dass ihn jemand trotzdem früher nimmt...
Gruess
Fruti