Commentary: Matt Barrows (Sac Bee): Turnovers erledigten die Niners, nicht der QB (28. Jan. 2012)
Matt Barrows sieht keinen Unterschied in der zweiten Hälfte des Championship-Games zwischen Alex Smith und Eli Manning:
Nach dem Spiel wurde sehr unterschiedlich über Eli Manning und über Alex Smith gesprochen. Über Manning, der jetzt in den Super Bowl geht, hiess es, das er in den Pantheon der Super-Quarterbacks gehört und ob er vielleicht sogar so gut ist wie Tom Brady, seinem Gegner von den New England Patriots. Und falls Eli gewinnt, hätte er einen Ring mehr als sein Bruder Peyton, der als derzeit bester Quarterback der NFL gilt.
Smith hingegen wurde verteufelt, weil er sein Team zu keinem Punkt und nicht mal zu einem First Down brachte, als die 49ers beides dringendst im vierten Quarter und in der Overtime brauchten. All die Rückendeckung nach dem Saints-Spiel war wieder verschwunden.
Wenn man sich das Spiel aber nochmals ansieht, war der Unterschied zwischen den beiden QBs in der zweiten Hälfte bestenfalls minimal. Beide Defenses wurden im Lauf des Spiels immer dominanter und machten es den QBs extrem schwer. Keiner war offen. Mannings Statistiken in der zweiten Hälfte und in der Overtime: 16-31 (51.6 Prozent), 135 Yards und ein Touchdown. Smiths: 10-19 (52.6 Prozent), 117 yards und ein Touchdown. Manning wurde viermal gesackt, Smith dreimal. Die 49ers waren nur einmal bei einem Third Down erfolgreich, die Giants zweimal.
Zu erwähnen ist noch, dass Smith auf sechs Rushes für 42 Yards kam, Manning auf einen für minus 2 Yards. Beide Scores der Giants kamen nach Turnovers von Kyle Williams und begannen tief in der 49ers-Hälfte. Die 49ers hatten keine Takeaways, aber sie hätten zwei schlecht geworfene Pässe von Manning intercepted, wenn sie sich nicht jeweils gegenseitig über den Haufen gerannt hätten.
Smith war sicherlich ebenfalls nicht perfekt. Einmal überwarf er Williams auf einer tiefen Route in der ersten Hälfte. Und im dritten Quarter war er zu zögerlich, als er auf einer Wheel Route nach Delanie Walker suchte. Er wechselte zu anderen Targets und wurde gesackt. Dabei war Walker inzwischen frei und kein Safety in der Nähe. Smith warf in der zweiten Hälfte noch einen schlechten Pass, auf die Füsse von Michael Crabtree, der ihn nicht bekommen konnte.
Aber niemand kann sagen, dass Manning Smith in der zweiten Hälfte überschattet hat, oder dass Smith an der Niederlage schuld ist. Beide Quarterbacks wurden von exzellenten Defenses neutralisiert.
Quelle: Matt Barrows, Sac Bee, 25.1.
Nach dem Spiel wurde sehr unterschiedlich über Eli Manning und über Alex Smith gesprochen. Über Manning, der jetzt in den Super Bowl geht, hiess es, das er in den Pantheon der Super-Quarterbacks gehört und ob er vielleicht sogar so gut ist wie Tom Brady, seinem Gegner von den New England Patriots. Und falls Eli gewinnt, hätte er einen Ring mehr als sein Bruder Peyton, der als derzeit bester Quarterback der NFL gilt.
Smith hingegen wurde verteufelt, weil er sein Team zu keinem Punkt und nicht mal zu einem First Down brachte, als die 49ers beides dringendst im vierten Quarter und in der Overtime brauchten. All die Rückendeckung nach dem Saints-Spiel war wieder verschwunden.
Wenn man sich das Spiel aber nochmals ansieht, war der Unterschied zwischen den beiden QBs in der zweiten Hälfte bestenfalls minimal. Beide Defenses wurden im Lauf des Spiels immer dominanter und machten es den QBs extrem schwer. Keiner war offen. Mannings Statistiken in der zweiten Hälfte und in der Overtime: 16-31 (51.6 Prozent), 135 Yards und ein Touchdown. Smiths: 10-19 (52.6 Prozent), 117 yards und ein Touchdown. Manning wurde viermal gesackt, Smith dreimal. Die 49ers waren nur einmal bei einem Third Down erfolgreich, die Giants zweimal.
Zu erwähnen ist noch, dass Smith auf sechs Rushes für 42 Yards kam, Manning auf einen für minus 2 Yards. Beide Scores der Giants kamen nach Turnovers von Kyle Williams und begannen tief in der 49ers-Hälfte. Die 49ers hatten keine Takeaways, aber sie hätten zwei schlecht geworfene Pässe von Manning intercepted, wenn sie sich nicht jeweils gegenseitig über den Haufen gerannt hätten.
Smith war sicherlich ebenfalls nicht perfekt. Einmal überwarf er Williams auf einer tiefen Route in der ersten Hälfte. Und im dritten Quarter war er zu zögerlich, als er auf einer Wheel Route nach Delanie Walker suchte. Er wechselte zu anderen Targets und wurde gesackt. Dabei war Walker inzwischen frei und kein Safety in der Nähe. Smith warf in der zweiten Hälfte noch einen schlechten Pass, auf die Füsse von Michael Crabtree, der ihn nicht bekommen konnte.
Aber niemand kann sagen, dass Manning Smith in der zweiten Hälfte überschattet hat, oder dass Smith an der Niederlage schuld ist. Beide Quarterbacks wurden von exzellenten Defenses neutralisiert.
Quelle: Matt Barrows, Sac Bee, 25.1.
Kommentare
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jerryrice80 (28. Jan. 2012)
Daddy (28. Jan. 2012)
MaybeDavis (28. Jan. 2012)
reagan - The Left Hand (28. Jan. 2012)
wizard49er (31. Jan. 2012)
Ein Top QB ist er schon, allerdings ist er nicht unantastbar.
PM bei den Niners als Lehrer könnte ich ihn mir schon vorstellen. Er passt aber nicht in die Spielphilosphie der jetzigen Niners.
Andere Teams werden ihm bestimmt auch mehr bezahlen wenn er Indy verlassen sollte.
Denke aber das er als Luck Lehrer bleiben wird und es wird wie mit Favre und Rodgers in GB ablaufen.
MaybeDavis (31. Jan. 2012)
Was PM angeht. Seine Tage in Indy sind gezählt, soviel ist für mich sicher. Entweder retired er oder er geht woanders hin, aber in Indy kann er eigentlich nicht bleiben, aufgrund seines Bonus und der Überschneidung das er bis dahin nicht gesund sein wird...