Commentary: Cosell Talks (NFL Films): Alex Smith, was für einen Unterschied eine Woche macht (24. Jan. 2012)
Es ist leicht Kyle Williams für die Niederlage im NFC Ghampionship-Game gegen die Giants verantwortlich zu machen. Ohne seine Punt-Return-Fehler hätte man zur Super Bowl 46 fahren können.
Die 49ers drückten dem Spiel Ihren Stempel auf: sie erliefen mit 28 Laufversuchen 150 yards (inkl. Läufe von Smith). Smith komplettierte 12 von 26 Pässen, für 196 Yard und 2 wunderschöne Touchdowns zu Vernon Davis. Er warf kein Interception. Das ist die Art von offensiver Balance und Effizienz, die die 49ers die ganze Saison lang ausgeführt und ausgezeichnet hat. Keine Fehler von Williams tief in San Francisco's Spielhälfte. Ich stelle mir vor, dass die Faithful's dieses so sehen. Für jene, die es tun, ist die Diskussion vorbei. Nichts muss mehr gesagt oder beurteilt werden.
Es ist nie so einfach. Wie immer zeigte eine sorgfältige Studie über das Coaching-Tape viel mehr. Die NFC Meisterschaft hätte nie so eng sein sollen, wie sie war. Ich schrieb, dass Alex Smith letzte Woche gegen die Saints der Unterschied war. Er war großartig, insbesondere in den entscheidenden Momenten. Leider war Smith für die 49ers gegen die Giants auch der Unterschied.
Lassen Sie uns mit dem ersten 3rd Down im Spiel beginnen. Es war 3rd-and-4; die 49ers hatten schon ein First-Down gemacht. Michael Crabtree lief eine "Sail-Route" (dies ist eine Art "abgeflachte" Corner-Route). Er war weit offen. Smith hatte keinen Druck in der Pocket, aber er machte das Play zu Crabtree nicht. Es war ein Wurf, der gemacht werden musste. Das Resultat des Plays war ein unvollständiger Check-Down-Pass auf Frank Gore.
Das erste Play vom vierten Drive spricht auch Bände. Es war ein "Shot-Play", ein gecalltes Big Play. Williams lief eine "Deep-Post" mit einem "Stutter-Move". Dieser Double-Move fror Corey Webster ein, und Williams rannte an ihm vorbei. Das Design des Plays funktionierte. Smith überwarf jedoch Williams um 5 Yards. Ein guter Wurf und es wäre ein Touchdown gewesen. Ein adäquater Wurf und es wäre immer noch ein Raumgewinn von 50 Yards gewesen. Dies war eine andere verpasste Gelegenheit.
Aber das erste Play der zweiten Hälfte war vielleicht das Bezeichnendste für Smith's Leistung. Die 49ers kamen mit einen speziellen Plan aus der Halbzeit. Es sollte eine "Wheel-Route" von Walker werden. Delanie Walker, aus der Tight-End-Position aus, lief an einem ausrutschenden Webster vorbei. Das Konzept wiederum funktionierte. Walker schrie an der Seitenlinie, aber Smith sah ihn aus einer freien Pocket nicht. Das Play endete mit einem 7-yard Raumverlust - Smith wurde gesackt
Dies sind nur einige Beispiele für Smith's unsicheres Pocket-Play. Unterm Strich bleibt, Smith machte Plays, die gut gestaltet wurden und auch funktioniert hätten, nicht. Es waren PRIMARY-Reads. Er hätte nach keinen weiteren Passempfängern suchen müssen.
Eines der Attribute, welches einen Elite-Quaterback ausmacht ist, in kritischen Momenten perfekte Würfe in "kleinere Fenster" zu machen. Smith tat das mit Vertrauen gegen die Saints. Aber im NFC-Championship-Game war er zögerlich und vorsichtig mit seinen Würfen, die aber vom Play-Design eindeutig definiert wurden. Einfacher ausgedrückt, machte Smith viele Play gegen die Giants nicht.
Während Williams öffentlich zum Sündenbock wurde, war es sein Quarterback, der die Plays hätte machen müssen - welche er noch eine Woche davor bravurös machte.
Quelle: Greg Cosell, NFL Films, 24.01.2012
Die 49ers drückten dem Spiel Ihren Stempel auf: sie erliefen mit 28 Laufversuchen 150 yards (inkl. Läufe von Smith). Smith komplettierte 12 von 26 Pässen, für 196 Yard und 2 wunderschöne Touchdowns zu Vernon Davis. Er warf kein Interception. Das ist die Art von offensiver Balance und Effizienz, die die 49ers die ganze Saison lang ausgeführt und ausgezeichnet hat. Keine Fehler von Williams tief in San Francisco's Spielhälfte. Ich stelle mir vor, dass die Faithful's dieses so sehen. Für jene, die es tun, ist die Diskussion vorbei. Nichts muss mehr gesagt oder beurteilt werden.
Es ist nie so einfach. Wie immer zeigte eine sorgfältige Studie über das Coaching-Tape viel mehr. Die NFC Meisterschaft hätte nie so eng sein sollen, wie sie war. Ich schrieb, dass Alex Smith letzte Woche gegen die Saints der Unterschied war. Er war großartig, insbesondere in den entscheidenden Momenten. Leider war Smith für die 49ers gegen die Giants auch der Unterschied.
Lassen Sie uns mit dem ersten 3rd Down im Spiel beginnen. Es war 3rd-and-4; die 49ers hatten schon ein First-Down gemacht. Michael Crabtree lief eine "Sail-Route" (dies ist eine Art "abgeflachte" Corner-Route). Er war weit offen. Smith hatte keinen Druck in der Pocket, aber er machte das Play zu Crabtree nicht. Es war ein Wurf, der gemacht werden musste. Das Resultat des Plays war ein unvollständiger Check-Down-Pass auf Frank Gore.
Das erste Play vom vierten Drive spricht auch Bände. Es war ein "Shot-Play", ein gecalltes Big Play. Williams lief eine "Deep-Post" mit einem "Stutter-Move". Dieser Double-Move fror Corey Webster ein, und Williams rannte an ihm vorbei. Das Design des Plays funktionierte. Smith überwarf jedoch Williams um 5 Yards. Ein guter Wurf und es wäre ein Touchdown gewesen. Ein adäquater Wurf und es wäre immer noch ein Raumgewinn von 50 Yards gewesen. Dies war eine andere verpasste Gelegenheit.
Aber das erste Play der zweiten Hälfte war vielleicht das Bezeichnendste für Smith's Leistung. Die 49ers kamen mit einen speziellen Plan aus der Halbzeit. Es sollte eine "Wheel-Route" von Walker werden. Delanie Walker, aus der Tight-End-Position aus, lief an einem ausrutschenden Webster vorbei. Das Konzept wiederum funktionierte. Walker schrie an der Seitenlinie, aber Smith sah ihn aus einer freien Pocket nicht. Das Play endete mit einem 7-yard Raumverlust - Smith wurde gesackt
Dies sind nur einige Beispiele für Smith's unsicheres Pocket-Play. Unterm Strich bleibt, Smith machte Plays, die gut gestaltet wurden und auch funktioniert hätten, nicht. Es waren PRIMARY-Reads. Er hätte nach keinen weiteren Passempfängern suchen müssen.
Eines der Attribute, welches einen Elite-Quaterback ausmacht ist, in kritischen Momenten perfekte Würfe in "kleinere Fenster" zu machen. Smith tat das mit Vertrauen gegen die Saints. Aber im NFC-Championship-Game war er zögerlich und vorsichtig mit seinen Würfen, die aber vom Play-Design eindeutig definiert wurden. Einfacher ausgedrückt, machte Smith viele Play gegen die Giants nicht.
Während Williams öffentlich zum Sündenbock wurde, war es sein Quarterback, der die Plays hätte machen müssen - welche er noch eine Woche davor bravurös machte.
Quelle: Greg Cosell, NFL Films, 24.01.2012
Kommentare
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Cordovan (24. Jan. 2012)
Darkside (24. Jan. 2012)
agree...
reagan - The Left Hand (24. Jan. 2012)
Daddy (24. Jan. 2012)
Cordovan (24. Jan. 2012)
Naja, so und so! Alex hatte sicherlich nicht seinen besten Tag und Cosell hat sicherlich auch Recht, aber diese Schwarz-weiß-Malerei geht mir da schon etwas auf den.....
Cordovan (24. Jan. 2012)
KoKo! (Komplett korrekt!)
Plummer50 (24. Jan. 2012)
Man muss aber auch sehen, dass das für die meisten 49ers Spieler das erste Championship Game war. Der Druck ist das schon sehr groß. Dazu stand da auch eine sehr gute Defense der Giants auf dem Platz, die auch sehr viel Druck auf Smith machte. Und auch bei Aaron Rodgers und Matt Ryan findet man sehr viele schlechte Plays gegen diese Giants Defense. Insgesamt hat Alex gut genug gespielt um zu gewinnen. Und Rodgers hat eine Woche früher fast schlechter gespielt gegen diese Defense.
Auf jeden Fall bleibt festzuhalten, dass Alex Smith auf keinen Fall ein Elite QB ist und er vom Level eines Eli Manning noch weit entfernt ist. Aber falls er sich in den nächsten Jahren weiter verbessern kann, dann haben die 49ers mit ihm einen QB, mit dem man auch einen Superbowl gewinnen kann.
IamNINER (24. Jan. 2012)
IamNINER (24. Jan. 2012)
Eli hat zwar mehr Yards, aber auch gefährlichere Würfe gemacht, die das Spiel hätten entscheiden können.
IamNINER (24. Jan. 2012)
stig49 (25. Jan. 2012)
Fireboy Tom (25. Jan. 2012)
In der nächsten werden sich alle an dieser messen lassen müssen, denn die Erwartungen steigen nun. Und das zu Recht.
reagan - The Left Hand (25. Jan. 2012)
Das denke ich auch. Wenn Goldson nicht so übermotiviert gewesen wäre, dann hätte Eli zwei Interceptions in seiner Statistik.
snoopy (25. Jan. 2012)
So wie ich gerne mal "awinisawinisawin" sage, sage ich hier "alossisalossisaloss"
Es war knapp und es war unglücklich. shit happens
Aber ich habe keine grundsätzlichen Sachen gesehen, die einen verzweifeln lassen (so wie in den letzten 10 Jahren desöfteren)
Das Team zusammenhalten, die Coaches größtenteils zusammenhalten, das nötige Glück und vieleicht noch 1-2 Verstärkungen und ich sehe hoffnungsvoll in die nächste Saison!
igor (25. Jan. 2012)
beattheheat (25. Jan. 2012)
Smith warf schlecht ohne Zweifel! Sogar seine check-downs waren so ungenau und so hart geworfen, sprich unfangbar! Wars der Regen, der Druck...... wäre toll mal so ein coaches tape im filmroom zu sehen!
Daddy (25. Jan. 2012)
Ich gehe mal davon aus, das das ganze Team besser wird nächste Saison. Die Erfahrungen die man in den Playoffs sammelt ist schon nicht zu unterschätzen. Solchen Druck werden sie die Saison über nicht haben. Ich bin auch gespannt ob Alex sich nochmal steigern kann. Aber auch er wird denke ich mal viel gelernt haben diese Saison und dann auch umsetzen können was man vom ihm erwartet. Er braucht nun noch bessere Waffe auf WR. Denn die letzten Spiele waren es fast nur Crabtree (vor den Playoffs) und Davis in den Playoffs. Das ist eindeutig zu wenig und da müssen Spieler her, die nicht wie Edwards nur nebenher laufen sondern auch mal Plays machen wenn der Spielzug nicht so funktioniert. Die Oline wird weiter wachsen und da fängt jeder Spielzug nunmal an.
stig49 (25. Jan. 2012)
wizard49er (25. Jan. 2012)
49erChrisB (25. Jan. 2012)