Commentary: Rick Reilly (ESPN.com): Was für einen Unterschied ein Jahr macht (12. Jan. 2012)
Im Jahr der QB-Rekorde nimmt man die Geschichte von David Akers (Kicker der San Francisco 49ers) höchstens als Randnotiz war. Akers Geschichte würde aber besser in den Sommerspielplan der Paramount Pictures passen.
Akers, 37, hatte gerade die beste Saison eines Kickers in der NFL-Geschichte gespielt, aber das ist schon "Der-Ritt-dem-Sonnenuntergang-entgegen" - gemessen an einem Kinofilm.
"Der-in-der-Dusche-weinende-Teil" war genau vor einem Jahr am Wild-Card-Wochenende, als die Philadelphia Eagles die Green Bay Packers empfingen. Am Tag vor dem Spiel fanden Ärzte einen Tumor auf dem Eierstock von Akers' 6-jähriger Tochter Halley.
Die Ärzte berieten noch wie es mit Halley weitergehen sollte (wie operiert werden sollte), als Akers am nächsten Tag zum Spiel fuhr, um aufgeblasene Häute aus Schweinsleder durch Gitterstäbe aus Stahl zu kicken.
Und der Tropfen, der das Fass zum überlaufen brachte: Das Jahr davor fand Akers heraus, dass er vom Texas-Investor Kurt Barton betrogen wurde und die meisten seiner Ersparnisse in einem Ponzi Schema verschwunden waren. Barton bekam dafür 17 Jahre Gefängnis aufgebrummt. Akers musste gegen ihn aussagen.
Seine $ 3,7 Millionen waren weg. Das bedeutete, dass dieses Play-Off-Game für die Zukunft der Familie Akers entscheidend war.
Kein Wunder, dass Akers Gehirn an diesem Tag nur eine Schüssel Brei war. Akers verfehlte im ersten Viertel sofort einen 41-Yards-Field-Goal Versuch. Das war selten. Er hatte die ganze Saison über nur vier Versuche verschossen. Dann verzog er auch noch einen 34-Yarder im vierten Viertel. Diese trifft er normalerweise im Schlaf. Die Eagles verloren 21-16.
Die Fans pfiffen ihn aus. Eine Radio Talk-Show "kreuzigte" ihn dafür. Und sogar Eagles-HC Andy Reid hob ihn negativ heraus:"Wir können alle zählen. Jene Punkte hätten geholfen."
Und als er zu Bett ging, legten sich alljene Dämonen mit ihm nieder. Er hatte eine schlaflose Nacht. Halley würde an einem Morgen operiert werden, danach würde er entweder die schlechtesten oder die besten Neuigkeiten erfahren.
"Er war so down in jener Nacht" erinnert sich Akers' Agent Jerrold Colton. "Er war so, so emotional. Aber er wusste, dass er für seine Tochter und seine Familie Stärke zeigen musste."
"Mein Leben war auf dieser Stelle ein Autowrack," sagt Akers.
So war sein Leben: fast pleite, ein krankes Kind und sein Team, bei welchem er 12 erfolgreiche Jahre hatte, ließ ihn fallen.
Am nächsten Morgen kniete und betete er in der Kinderklinik gemeinsam mit einem Arzt in der Wartehalle. Der gläubige Akers hatte schon etliche Jahre gebetet. Der Tumor erwies sich als bösartig, aber klein genug, dass die Ärzte alles entfernen konnten. Das Problem dabei: um Gewissheit darüber zu haben musste man Monate warten.
In der NFL entschied sich alles viel schneller. Die Eagles drafteten in der vierten Runde den Nebraska Kicker Alex Henery. Akers wusste es nicht einmal, bis ein Freund es ihm mitteilte.
Da war es wieder, sein Leben: fast pleite, ein krankes Kind und sein Team, bei welchem er 12 erfolgreiche Jahre hatte, ließ ihn fallen.
Akers war sich unsicher, ob er in der NFL je wieder für ein Team kicken würde. Er war Kellner bei einem Longhorn Steakhouse in Atlanta, ein Ersatzlehrer und Kicker in der NFL-Europe in Berlin gewesen, wo er beinahe bei einem einmonatigen Krankenhausaufenthalt an einer Salmonellenerkrankung starb.
Der Mann, der ihn vor diesem Leben rettete, war der Special-Teams-Coach der Eagles, John Harbaugh. Harbaugh rief ihn 1998 für ein Tryout an und Akers enttäuschte ihn nicht. Seit jenem Zeitpunkt mochte Akers die Harbaugh's.
Kein Wunder also, dass John's Bruder, Jim, Akers in seiner "dunkelsten Stunde" anrief und ihm einen Vertrag anbot. Akers konnte gar nicht schnell genug packen. Er verlies zwar das "Dream-Team" der Philadelphia Eagles und ging zu den "eingeseiften" 49ers (6-10 in der Vorsaison), aber es war ihm egal.
"Gott machte mir klar was ich zu tun hatte und wo ich hin sollte", so Akers. "Ich liebe die Harbaugh Familie."
Papa Jack Harbaugh rekrutierte ihnvor 20 Jahren für Western Kentucky.
"Auf dem Feld könnten sie dich töten, schreien dich an und rufen dir Namen zu, die man nicht hören will", erzählt Akers. "Aber wenn es zum Essen geht, werden sie komplett andere Menschen. "Wie geht's der Familie, David?" Und wenn man gehen will: "Hey, bleib noch eine Minute." "Aber so sind sie. Ihre Teams sind Familien."
Das ist fast buchstäblich wahr. Jim hat die 49ers zu einer Art von merkwürdiger Familienzusammenkunft gemacht. Kinder und Familien sind am Samstags-Training willkommen. Sie servieren spezielle Mahlzeiten für die Kinder. Spieler tragen Jeans und Sweatshirts im Tankstellenblau. Das ist eine Idee, die Jim von John stahl.
"Sie tun das immer miteinander," sagte Akers. "Ich habe gehört, wie Jim zu John sagte, ' das ist meine Idee! Du hast meine Idee gestohlen!' Darauf John," das war nicht DEINE Idee! ICH hab sie von Papa gestohlen!'"
Akers unterschrieb einen Drei-Jahres-Vertrag (Wert 9 Millionen Dollar) bei den 49ers, was für Akers natürlich eine Erleichterung war. Die größte Erleichterung war jedoch, als ihm im Sommer die Ärzte sagten, dass Halley zu 100 % krebsfrei war!
Von da an war das Leben von David Akers wieder im Lot. Akers zündete die Offense von den 49ers. Er erzielte NFL-Rekorde für FG (44) und Punkte (166) in einer Saison. Außerdem wurde er als All-Pro in das "First-Associated Press-Team" gewählt. Weiters warf er seinen ersten TD-Pass. Die 49ers erreichten einen Rekord von 13-3. Die Eagles: 8-8.
Sein neues Team spielte auch gegen sein altes Team. Philly's Rookie-Kicker verfehlte dabei Field Goals von 39 und 33 yards und die 49ers gewannen mit 24-23, wobei Akers den entscheidenden Punkt (Point-after-TD) erzielte.
Wird Andy Reid damit gerechnet haben?
Quelle: Rick Reilly (Originally Published: December 22, 2011)
Akers, 37, hatte gerade die beste Saison eines Kickers in der NFL-Geschichte gespielt, aber das ist schon "Der-Ritt-dem-Sonnenuntergang-entgegen" - gemessen an einem Kinofilm.
"Der-in-der-Dusche-weinende-Teil" war genau vor einem Jahr am Wild-Card-Wochenende, als die Philadelphia Eagles die Green Bay Packers empfingen. Am Tag vor dem Spiel fanden Ärzte einen Tumor auf dem Eierstock von Akers' 6-jähriger Tochter Halley.
Die Ärzte berieten noch wie es mit Halley weitergehen sollte (wie operiert werden sollte), als Akers am nächsten Tag zum Spiel fuhr, um aufgeblasene Häute aus Schweinsleder durch Gitterstäbe aus Stahl zu kicken.
Und der Tropfen, der das Fass zum überlaufen brachte: Das Jahr davor fand Akers heraus, dass er vom Texas-Investor Kurt Barton betrogen wurde und die meisten seiner Ersparnisse in einem Ponzi Schema verschwunden waren. Barton bekam dafür 17 Jahre Gefängnis aufgebrummt. Akers musste gegen ihn aussagen.
Seine $ 3,7 Millionen waren weg. Das bedeutete, dass dieses Play-Off-Game für die Zukunft der Familie Akers entscheidend war.
Kein Wunder, dass Akers Gehirn an diesem Tag nur eine Schüssel Brei war. Akers verfehlte im ersten Viertel sofort einen 41-Yards-Field-Goal Versuch. Das war selten. Er hatte die ganze Saison über nur vier Versuche verschossen. Dann verzog er auch noch einen 34-Yarder im vierten Viertel. Diese trifft er normalerweise im Schlaf. Die Eagles verloren 21-16.
Die Fans pfiffen ihn aus. Eine Radio Talk-Show "kreuzigte" ihn dafür. Und sogar Eagles-HC Andy Reid hob ihn negativ heraus:"Wir können alle zählen. Jene Punkte hätten geholfen."
Und als er zu Bett ging, legten sich alljene Dämonen mit ihm nieder. Er hatte eine schlaflose Nacht. Halley würde an einem Morgen operiert werden, danach würde er entweder die schlechtesten oder die besten Neuigkeiten erfahren.
"Er war so down in jener Nacht" erinnert sich Akers' Agent Jerrold Colton. "Er war so, so emotional. Aber er wusste, dass er für seine Tochter und seine Familie Stärke zeigen musste."
"Mein Leben war auf dieser Stelle ein Autowrack," sagt Akers.
So war sein Leben: fast pleite, ein krankes Kind und sein Team, bei welchem er 12 erfolgreiche Jahre hatte, ließ ihn fallen.
Am nächsten Morgen kniete und betete er in der Kinderklinik gemeinsam mit einem Arzt in der Wartehalle. Der gläubige Akers hatte schon etliche Jahre gebetet. Der Tumor erwies sich als bösartig, aber klein genug, dass die Ärzte alles entfernen konnten. Das Problem dabei: um Gewissheit darüber zu haben musste man Monate warten.
In der NFL entschied sich alles viel schneller. Die Eagles drafteten in der vierten Runde den Nebraska Kicker Alex Henery. Akers wusste es nicht einmal, bis ein Freund es ihm mitteilte.
Da war es wieder, sein Leben: fast pleite, ein krankes Kind und sein Team, bei welchem er 12 erfolgreiche Jahre hatte, ließ ihn fallen.
Akers war sich unsicher, ob er in der NFL je wieder für ein Team kicken würde. Er war Kellner bei einem Longhorn Steakhouse in Atlanta, ein Ersatzlehrer und Kicker in der NFL-Europe in Berlin gewesen, wo er beinahe bei einem einmonatigen Krankenhausaufenthalt an einer Salmonellenerkrankung starb.
Der Mann, der ihn vor diesem Leben rettete, war der Special-Teams-Coach der Eagles, John Harbaugh. Harbaugh rief ihn 1998 für ein Tryout an und Akers enttäuschte ihn nicht. Seit jenem Zeitpunkt mochte Akers die Harbaugh's.
Kein Wunder also, dass John's Bruder, Jim, Akers in seiner "dunkelsten Stunde" anrief und ihm einen Vertrag anbot. Akers konnte gar nicht schnell genug packen. Er verlies zwar das "Dream-Team" der Philadelphia Eagles und ging zu den "eingeseiften" 49ers (6-10 in der Vorsaison), aber es war ihm egal.
"Gott machte mir klar was ich zu tun hatte und wo ich hin sollte", so Akers. "Ich liebe die Harbaugh Familie."
Papa Jack Harbaugh rekrutierte ihnvor 20 Jahren für Western Kentucky.
"Auf dem Feld könnten sie dich töten, schreien dich an und rufen dir Namen zu, die man nicht hören will", erzählt Akers. "Aber wenn es zum Essen geht, werden sie komplett andere Menschen. "Wie geht's der Familie, David?" Und wenn man gehen will: "Hey, bleib noch eine Minute." "Aber so sind sie. Ihre Teams sind Familien."
Das ist fast buchstäblich wahr. Jim hat die 49ers zu einer Art von merkwürdiger Familienzusammenkunft gemacht. Kinder und Familien sind am Samstags-Training willkommen. Sie servieren spezielle Mahlzeiten für die Kinder. Spieler tragen Jeans und Sweatshirts im Tankstellenblau. Das ist eine Idee, die Jim von John stahl.
"Sie tun das immer miteinander," sagte Akers. "Ich habe gehört, wie Jim zu John sagte, ' das ist meine Idee! Du hast meine Idee gestohlen!' Darauf John," das war nicht DEINE Idee! ICH hab sie von Papa gestohlen!'"
Akers unterschrieb einen Drei-Jahres-Vertrag (Wert 9 Millionen Dollar) bei den 49ers, was für Akers natürlich eine Erleichterung war. Die größte Erleichterung war jedoch, als ihm im Sommer die Ärzte sagten, dass Halley zu 100 % krebsfrei war!
Von da an war das Leben von David Akers wieder im Lot. Akers zündete die Offense von den 49ers. Er erzielte NFL-Rekorde für FG (44) und Punkte (166) in einer Saison. Außerdem wurde er als All-Pro in das "First-Associated Press-Team" gewählt. Weiters warf er seinen ersten TD-Pass. Die 49ers erreichten einen Rekord von 13-3. Die Eagles: 8-8.
Sein neues Team spielte auch gegen sein altes Team. Philly's Rookie-Kicker verfehlte dabei Field Goals von 39 und 33 yards und die 49ers gewannen mit 24-23, wobei Akers den entscheidenden Punkt (Point-after-TD) erzielte.
Wird Andy Reid damit gerechnet haben?
Quelle: Rick Reilly (Originally Published: December 22, 2011)
Kommentare
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DeRa (12. Jan. 2012)
Jetzt weiß man auch, warum Ackers bei den Niners so erfolgreich war in seinen ersten Jahr: Seine Tochter ist zu 100% krebsfrei. Die schönste Nachricht, die Eltern hören wollen
MoRe99 (12. Jan. 2012)
Ganz nebenbei zeigt sich hier etwas, das nicht zu unterschätzen ist, nämlich dass die Harbaughs allem Anschein nach eine Art haben, die sehr gut bei den Spielern rüber kommt. Ich halte sowas für gar nicht unwichtig, wenn es darum geht, welche Spieler geholt werden.
Cordovan (12. Jan. 2012)
100% ist zwar (leider) keine Garantie für die Zukunft, aber dennoch sehr, sehr positiv. Ich hoffe für Akers, dass er heuer noch den entscheidenen über 50-Yarder mit auslaufender Uhr beim Super-Bowl versenken kann und danach seine kleine Tochter in die Arme schließen kann!
Ich glaub, dann hätt ich Tränen in den Augen, aber nicht nur weil wir den SB gewonnen hätten, sonder weil ich mich für Akers sehr freuen würde!
Moriarty (12. Jan. 2012)
Das sehe ich genauso!
DeRa (13. Jan. 2012)
Ups. Ist mir gar nicht aufgefallen
Zacharry (13. Jan. 2012)
zach
jerryrice80 (13. Jan. 2012)
Allg: es zeigt, daß es so gut wie immer eine Geschichte hinter dem gibt, was wir 'Normalos' zu sehen bekommen ! Wenn nur einer nach so einer Geschichte etwas länger darüber nachdenkt, bevor einen anderen Menschen auf Grund der gesehenen Leistung abstempelt, dann ist die Welt wieder etwas 'besser' geworden.
Meinen größten Respekt an Akers.
Zacharry (13. Jan. 2012)
verstehe ich jetzt nicht ganz
zach
Cordovan (13. Jan. 2012)
MaybeDavis (13. Jan. 2012)
Cordovan (13. Jan. 2012)
Würd ich so nicht sagen: Die Frage ist eher: Wieviel hat er Akers versprochen, vielleicht hat er nur gesagt, da ist eh KEIN Risiko bzw. nur sehr wenig Risiko dabei....von daher würde ich von eine Vorverurteilung von Akers da mal absehen. Wie gesagt, da können wir von außen nur spekulieren!
MaybeDavis (13. Jan. 2012)
Ja und? Sowas erzählt jeder. Besonders wenn es heisst TODSICHER, kannst du dir sicher sein da ist was faul. Doch meißtens gewinnt die Gier über den Zweifel. Du willst es todsicher? Leg dein Geld mit festzins an! Alles andere ist unsicher. Da kriegste bei solchen Summen von denen wir hier sprechen gute 5-10%. Wieviel hat Akers da verloren? ca 3mio$? Das sind bei 5%, ca 150.000$ Zinsen im Jahr... Abzüglich Steuer bleiben immer noch 100.000$ im Jahr.
Also bei der Story mit dem Geld tut mir Akers nicht wirklich leid.
MoRe99 (13. Jan. 2012)
igor (13. Jan. 2012)
snoopy (13. Jan. 2012)
Bei den Summen sicher für 5% anlegen geht bei jeder Sparkasse ! (habe leider keinen eigenen Erfahrungsbericht anzubieten)
igor (13. Jan. 2012)
kicker (13. Jan. 2012)
@ MaybeDavis
Kannst du mir bitte die Bank nennen, wo man 5-10% kriegt?
Besonders da sich jede Bank z-Zt bei der EZB Millionen zu einem Prozentsatz von 1% leihen kann. In den USA sind die Zahlen anders aber nur gering anders.
MaybeDavis (13. Jan. 2012)
Die Bank gibt dir sichere 5%.
Dann gibts aber auch schmierige Banker und Finanzfuzzis die erzähln die das du noch viel mehr rausholn kannst. Bestimmt 20% oder noch mehr und das auch ganz sicher. Aber es ist nunmal nicht sicher. Und das sollte man schon ahnen in dem Augenblick wo einem 20% angeboten werden.
Ich könnte dich genauso fragen, wenn fast jeder gerne Reich sein möchte, warum arbeiten reiche denn immer weiter? Weil sie halt gierig sind. Weil sie denken wenn sie reich wären wären sie Glücklich und dann stellen sie fest das sie doch nicht glücklich sind. Also wollen sie noch mehr, weil sie denken dann wären sie glücklich etc.
Guck dir doch die "Stars" an. Der Großteil der Menschen träumt von Ruhm und Reichtum. Und die wirklich berühmten und Reichen Stars begehen sehr oft selbstmord. Das liegt denke ich daran, das der Großteil der Normalos die Hoffnung auf Glück, durch das erreichen von Ruhm und Reichtum hat. Die Reichen sind dann desillusioniert.
Jetzt wirds aber reichlich philosophisch
Aber das wichtigste ist doch das Akers Tochter wieder gesund ist. Da merkt man erstmal wie unwichtig das Geld doch ist...
Zacharry (13. Jan. 2012)
der eigentlich lesenswertere teil der story ist eindeutig der über den sportlichen teil der geschichte. und den mag ich.
zach
kicker (13. Jan. 2012)
der Leitzins in den USA seit 16.12.2008 liegt bei 0,13%.
Und da kriegt man spielend 5-10%
MaybeDavis (13. Jan. 2012)
Es gibt wohl so gut wie keine Bank, die dir nicht mind. 5% Zinsen gibt wenn du mit 1mio$ (und mehr) Fresh-money (Geld das im Moment noch nicht bei der betreffenden Bank ist) ankommst... Ruf doch mal bei der Sparkasse an und frag nach welchen Zinssatz du bekommst wenn du 1mio€ fest für 3-4 Jahre anlegst.Würde mich wundern wenn es nicht ca 7-8% sind....
Cordovan (13. Jan. 2012)
Hat da jemand von euch mehr Ahnung.
Bezüglich Gier: Sein Geld hat man nirgends sicher! Nicht auf der Bank bei nur 0,1 % Zinsen oder unterm Kopfpolster - komplett egal..Und natürlich wollte Akers für seine Familie mehr Kohle aus dem bestehenden rausholen - wie gesagt da ich die Begleitumstände nicht kenne enthalte ich mich da der Stimme. Ich verurteile bzw. verteidige Akers da nicht......
igor (13. Jan. 2012)
Du unterstellst pauschal z.B. den wohlverdienenden NFL-Spielern, daß sie nach ihrem ersten Vertrag nur deswegen nicht die Schuhe an den Nagel hängen, weil sie gierig nach Geld sind? Demnach hat es etwa ein JaMarcus Russel richtig gemacht?
Oder sie haben einfach das nötige Kleingeld, um sich die richtig geilen Drogen leisten zu können, die ganz besonders einfahren. (Vorsicht: Ironie.)
Cordovan (13. Jan. 2012)
MaybeDavis (13. Jan. 2012)
Das Geld nie wirklich sicher ist, ist klar. Aber das es extrem sichere Methoden gibt seinGut zu sichern (Sachinvestitionen in Immobilien bzw Grundstücke, Gold oder ebend sichere Anlagen wie Festzins Anlage über gewisse Zeit. Am besten beides 50/50) und ebend extrem unsichere (zb sehr hohe Gewinnchancen, was eigentlich immer, auch wenn gegenteiliges behauptet wird, auch hohe verlustchancen hat) ist aber dennoch so.
Naja, aber jetzt kommen ja schon wieder 3-9mio$ rein für Akers, hoffen wir mal für ihn er hat daraus gelernt, nicht das er die Kohle gleich wieder verprasst
snoopy (13. Jan. 2012)
@igor: zwischen weiter Fotball spielen (bis durchschnittlich 30?) oder weiterarbeiten bis 70 oder mehr liegt, glaube ich, auch noch ein Unterschied.
Wie es bei Akers ablief, ist mir recht egal, an Armut sollte er schon nicht sterben. Solange seine Tochter gesund ist und er ab Februar einen fetten Ring am Finger hat, ist für mich alles i.O. !!
MaybeDavis (13. Jan. 2012)
snoopy (13. Jan. 2012)
MaybeDavis (13. Jan. 2012)
Alex Smith...? Gibs da Zweifel das es dort hingelangt?
igor (13. Jan. 2012)
zugschef (13. Jan. 2012)
Cordovan (13. Jan. 2012)
Wo wir wieder beim Thema wären!
Ich halte aber mich da an Zacharry. Der sportliche Teil dieses Artikels ist wesentlich interessanter und könnte in Zukunft sehr, sehr gute FA's nach SF lotsen!
snoopy (13. Jan. 2012)
Wäre interessant zu erfahren, ob es "drüben" eine Harbaugh-Faktor gibt!
Der Einwand vom Schef ist aber auch nicht zu verachten. Wer Prozentrechnung kann, bitte Umfrage erstellen !!
paintrain (13. Jan. 2012)
jerryrice80 (13. Jan. 2012)
Einen Elefanten daraus machen braucht selbstverständlich niemand, aber die Tatsache, daß die Geschichte erst jetzt (ich glaub' knapp vor Weihnachten) publik wird, deutet eher darauf hin, daß Akers nicht derjenige war, der unbedingt an die Öffentlichkeit wollte !
Ob es die Verantwortlichen in Philly wußten wage ich auch zu bezweifeln !
Dieses Thema hab' ich selbstverständlich nicht gemeint, hat ja nicht unbedingt damit was zu tun, ob Du Kinder hast (außer, egal wer schuld ist, die damit verbundenen Existenzängste)
Da bin ich wieder absolut bei Dir, wobei man richtigerweise sagen muß 'bei der Verbindung der Familie Harbaugh mit dem Spieler Akers', kommt sicher nicht oft vor für den Vater und dessen beiden Söhne zu spielen.
wizard49er (13. Jan. 2012)
Bis die dann die Ringe erhalten vergehen noch mal ein paar Monate
Schließlich werden die Ringe erst nach dem Titel Gewinn und dem Maß nehmen angefertigt
Niner (13. Jan. 2012)
pinnschieter
wizard49er (13. Jan. 2012)
schwanger Lerch
snoopy (14. Jan. 2012)
Darkside (14. Jan. 2012)
Wer mal einen EXTREM emotionalen David Akers sehen will - sucht mal bei youtube - da gibts das bestimmt.
Ich fand den schon immer sympathisch, auch der Nike Spot mit ihm der vorletztes Jahr waehrend der Sasison staendig lief war cool
Aber wer selbst Kinder hat, der versteht Akers sehr gut...
Das die Eagles da so sehr kaltschaeuzig reagiert haben, obwohl sie zum zeitpunkt des PO Spiels um seine Situation wussten - ein Gluecksfall fuer uns!
Norton51 (14. Jan. 2012)
Der kann echt beeindruckend gut und sehr berührend schreiben!
Und natürlich freut es mich, dass Akers so toll aus diesem Tal gekommen ist.
wizard49er (14. Jan. 2012)
Wat denn dat
snoopy (15. Jan. 2012)
(Erbsenzähler. wörtliche Übersetzung:Ameisenficker)
wizard49er (15. Jan. 2012)