Commentary: NFL Playbook Staff (NFL Network): 49ers nutzen Ihre "andere" Dimension (15. Nov. 2011)
In der NFL hätten die Defensive Coordinators es gerne, dass man ein Team stoppt, wenn man einen bestimmten Spieler aufhält.
Die Giants meinten offensichtlich, dass sie am Sonntag nur 49ers Running Back Frank Gore stoppen mussten und stellten daher bei 10 von 14 Laufspielzügen der 49ers die "Box" mit acht oder mehr Spielern voll. Sie brachten sogar Defensive End Dave Tollefson als "Stand-up Linebacker" ins Spiel, der sich bei acht Plays gegenüber der Strong Side der 49ers aufstellte. So sollte das Laufspiel der 49ers in Person von Frank Gore aufgehalten werden.
Und es gelang den Giants tatsächlich. Die 49ers schafften nur 77 Rushing Yards. Tollefson hielt die Außenseiten, Linebacker/Edge-Rusher Mathias Kiwanuka blitze die A-Gap, und Gore's Läufe waren bereits beim Snap zum Scheitern verurteilt. Aber die 49ers gewannen mit 27-20, was die Frage aufwirft: Wie gelang es San Francisco die Giants zu schlagen, obwohl ihr hauptamtlicher Running Back aus dem Spiel genommen wurde?
Wenn eine Defense nicht darauf eingestellt ist, ist es recht einfach, den Ball zu werfen.
Alex Smith blühte am Sonntag auf, als bei 84 Prozent seiner Würfe (25 von 32 Drop Backs) ein einzelner Deep Safety auf dem Feld war. Weil die Giants die Box vollstellten und dabei einen Safety in die Nähe der Line of Scrimmage stellten, spielten sie dahinter grundlegend "Man-Free" und "Cover 3", womit sich die Reads für Smith vereinfachten.
Smith attackierte das Second Level der Giants Coverage, indem er hinter ihnen Digs und Crossing Patterns laufen ließ. Die 49ers komplettierten auch fünf von sechs Pässen bei Play-Actions für 63 von Smith's 242 yds.
Trotzdem nutzten die 49ers ihre Gelegenheiten im Laufspiel, indem sie die Stärken der Giants Defense mit Tollefson an der Line erkannten und viermal über die Weak Side liefen. Damit schafften sie 37 yds und einen Touchdown (Kendall Hunter's 17-yd Touchdown).
Man zolle Smith Anerkennung. Er hat einen exzellten Job gemacht, die Offense der 49ers zu führen. Gleichzeitig zolle man auch Gore viel Anerkennung dafür, dass er die Aufmerksamkeit der Giants zu Beginn des Spiels auf sich lenkte.
Quelle: NFL Play-Book Staff (14.11.2011)
Die Giants meinten offensichtlich, dass sie am Sonntag nur 49ers Running Back Frank Gore stoppen mussten und stellten daher bei 10 von 14 Laufspielzügen der 49ers die "Box" mit acht oder mehr Spielern voll. Sie brachten sogar Defensive End Dave Tollefson als "Stand-up Linebacker" ins Spiel, der sich bei acht Plays gegenüber der Strong Side der 49ers aufstellte. So sollte das Laufspiel der 49ers in Person von Frank Gore aufgehalten werden.
Und es gelang den Giants tatsächlich. Die 49ers schafften nur 77 Rushing Yards. Tollefson hielt die Außenseiten, Linebacker/Edge-Rusher Mathias Kiwanuka blitze die A-Gap, und Gore's Läufe waren bereits beim Snap zum Scheitern verurteilt. Aber die 49ers gewannen mit 27-20, was die Frage aufwirft: Wie gelang es San Francisco die Giants zu schlagen, obwohl ihr hauptamtlicher Running Back aus dem Spiel genommen wurde?
Wenn eine Defense nicht darauf eingestellt ist, ist es recht einfach, den Ball zu werfen.
Alex Smith blühte am Sonntag auf, als bei 84 Prozent seiner Würfe (25 von 32 Drop Backs) ein einzelner Deep Safety auf dem Feld war. Weil die Giants die Box vollstellten und dabei einen Safety in die Nähe der Line of Scrimmage stellten, spielten sie dahinter grundlegend "Man-Free" und "Cover 3", womit sich die Reads für Smith vereinfachten.
Smith attackierte das Second Level der Giants Coverage, indem er hinter ihnen Digs und Crossing Patterns laufen ließ. Die 49ers komplettierten auch fünf von sechs Pässen bei Play-Actions für 63 von Smith's 242 yds.
Trotzdem nutzten die 49ers ihre Gelegenheiten im Laufspiel, indem sie die Stärken der Giants Defense mit Tollefson an der Line erkannten und viermal über die Weak Side liefen. Damit schafften sie 37 yds und einen Touchdown (Kendall Hunter's 17-yd Touchdown).
Man zolle Smith Anerkennung. Er hat einen exzellten Job gemacht, die Offense der 49ers zu führen. Gleichzeitig zolle man auch Gore viel Anerkennung dafür, dass er die Aufmerksamkeit der Giants zu Beginn des Spiels auf sich lenkte.
Quelle: NFL Play-Book Staff (14.11.2011)
Kommentare
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kryssow (15. Nov. 2011)
Daddy (16. Nov. 2011)
paintrain (16. Nov. 2011)
HAHA FRage der Woche !
g-dog (16. Nov. 2011)
zum ersten Mal seit dem realignment.
RedEd (16. Nov. 2011)
Laut NFL.COM:
I know former NFL commissioner Bert Bell was fond of saying, "On any given Sunday, any team in our league can beat any other team." But he never watched the teams in the NFC West play. Too many Sundays, there has been some bad ball emanating from the West. But on Sunday, each team won. It was the first time that has happened since the four-team division was formed in 2002.
igor (16. Nov. 2011)
stig49 (16. Nov. 2011)
igor (16. Nov. 2011)
stig49 (16. Nov. 2011)
Jens (16. Nov. 2011)
igor (16. Nov. 2011)
Unabhängig davon ist das Ding aber immer noch das kleine Geld wert, das man dafür investieren muß.
stig49 (16. Nov. 2011)
igor (16. Nov. 2011)
Mal eben bei Amazon nachgesehen: es wird zudem jedes Jahr noch dünner. Die Ausgabe 2008 hatte noch knapp 800 Seiten – 2009 und 2010 waren gleich um ganze 100 Seiten weniger, und die aktuelle Ausgabe hat gar nur mehr 624 Seiten. So kann man den Preis natürlich auch halten, indem man den Inhalt um ein Viertel reduziert. Traurig.
TheBeast (16. Nov. 2011)
Aaaahh, vom SISS also
LeonJoe (16. Nov. 2011)
vllt auch SIRI??..
greetz Frank
wizard49er (17. Nov. 2011)
Aber igor hat schon recht, die Dinger werden immer dünner. Ist beim 49er Media Guide genauso