Commentary: Matt Maioccos Midseason-Noten - Special Teams (9. Nov. 2011)
Wichtigste Entwicklung: Als Jim Harbaugh Brad Seely holte, fiel das vielen gar nicht so auf. Aber in der NFL galt das als bedeutsamer Coup für Harbaugh und die 49ers. Seely, der Special-Teams-Coordinator und Assistant Head Coach, hatte schon in den letzten zwei Spielzeiten bei den Cleveland Browns eine der Top Units der NFL geschaffen. Davor war er bei drei Super-Bowl-Titeln der Patriots mit dabei. Jetzt leitet er bei den 49ers eine unglaublich starke Unit, angeführt von Kicker David Akers, Punter Andy Lee und Return Mann Ted Ginn. Aber auch die Coverage Units sind stark mit Blake Costanzo (den Seely aus Cleveland mitgebracht hat) und mit C.J. Spillmann, der schon da war. Die sieben Siege wurden mit einer Teamleistung geschafft, und dabei waren die Special Teams ein entscheidender Faktor.
MVP: Akers. Der 13-Jahres-Veteran war hervorragend. Er führt die 49ers mit 78 Scoring-Punkten an. Er verwertete 19 von 21 Field-Goal-Attempts, daruner alle vier jenseits der 50-Yards. Darüber hinaus hat er bei den Kickoffs den Gegner regelmässig tief in dessen Hälfte gehalten. Der 9-Millionen-Dollar-Vertrag über drei Jahre für ihn ist gut angelegtes Geld.
Grösste Überraschung: Normalerweise sind NFL-Spieler nicht besonders scharf darauf, in den Special Teams zu spielen. Aber selbst Stammspieler - wie NaVorro Bowman, Delanie Walker oder Bruce Miller - wollen dort spielen und sind effektiv.
Grösste Enttäuschung: So wie Seelys Unit spielt, ist dergleichen nicht mal in Sicht.
Bestes Play: Ginn hatte sich gerade auf einen Pay Cut eingelassen, da wirkte er enorm unterbezahlt als er den Season Opener gegen die Seahawks für sein Team rettete. Mit zwei Punkten führend und vier Minuten auf der Playclock, gelang Ginn ein Kickoff-Return von 102 Yards für einen Touchdown, der das Team durchatmen liess. 59 Sekunden später kam der nächste Ginn-TD, nach einem 55-Yards-Punt-Return. Und der Start der 49ers war geglückt.
Schlechtestes Play: Die 49ers lagen im dritten Quarter in Philadelphia bereits 17 Punkte zurück, als King Dunlap es bei einem Fieldgoal-Versuch beeindruckend leicht zwischen Mike Iupati und Chilo Rachal durchbrach und Akers 45-Yards-Kick blockte. Das Play führte zu den nächsten drei Punkten für die Eagles, die damit eine 23-3-Führung hatten - bevor die 49ers das Spiel doch noch drehten.
Schlüssel für die zweite Saisonhälfte: Wenn die 49ers einfach so weitermachen, werden sie keine Sorgen haben.
Quelle: Matt Maiocco, CSN BayArea-Blog, 8.11.
MVP: Akers. Der 13-Jahres-Veteran war hervorragend. Er führt die 49ers mit 78 Scoring-Punkten an. Er verwertete 19 von 21 Field-Goal-Attempts, daruner alle vier jenseits der 50-Yards. Darüber hinaus hat er bei den Kickoffs den Gegner regelmässig tief in dessen Hälfte gehalten. Der 9-Millionen-Dollar-Vertrag über drei Jahre für ihn ist gut angelegtes Geld.
Grösste Überraschung: Normalerweise sind NFL-Spieler nicht besonders scharf darauf, in den Special Teams zu spielen. Aber selbst Stammspieler - wie NaVorro Bowman, Delanie Walker oder Bruce Miller - wollen dort spielen und sind effektiv.
Grösste Enttäuschung: So wie Seelys Unit spielt, ist dergleichen nicht mal in Sicht.
Bestes Play: Ginn hatte sich gerade auf einen Pay Cut eingelassen, da wirkte er enorm unterbezahlt als er den Season Opener gegen die Seahawks für sein Team rettete. Mit zwei Punkten führend und vier Minuten auf der Playclock, gelang Ginn ein Kickoff-Return von 102 Yards für einen Touchdown, der das Team durchatmen liess. 59 Sekunden später kam der nächste Ginn-TD, nach einem 55-Yards-Punt-Return. Und der Start der 49ers war geglückt.
Schlechtestes Play: Die 49ers lagen im dritten Quarter in Philadelphia bereits 17 Punkte zurück, als King Dunlap es bei einem Fieldgoal-Versuch beeindruckend leicht zwischen Mike Iupati und Chilo Rachal durchbrach und Akers 45-Yards-Kick blockte. Das Play führte zu den nächsten drei Punkten für die Eagles, die damit eine 23-3-Führung hatten - bevor die 49ers das Spiel doch noch drehten.
Schlüssel für die zweite Saisonhälfte: Wenn die 49ers einfach so weitermachen, werden sie keine Sorgen haben.
Quelle: Matt Maiocco, CSN BayArea-Blog, 8.11.
Kommentare
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igor (9. Nov. 2011)
silentsound (9. Nov. 2011)
MoRe99 (9. Nov. 2011)
Wenn das immer nur kurzfristig Erfolg bringt muss Ginn am Ende der Saison noch Geld dafür zahlen, bei den Niners spielen zu dürfen.
silentsound (9. Nov. 2011)
igor (9. Nov. 2011)
Wenn er einsieht, daß er dann immer einen Return-TD erzielt, tut er das vielleicht auch. Stell Dir vor, Du gehst in jedes Spiel mit einem +7-Polster – da ist die VLT dann früher oder später fällig. Das muß auch Ginn erkennen.
wizard49er (10. Nov. 2011)
Ich hab ja bei der Verpflichtung von Akers schon Luftsprünge gemacht.
Der Mann ist Top und es gibt genug Momente in der Geschichte der NFL wo wichtige Spiele wegen guter Kicker gewonnen, oder schlechter verloren wurden.