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49ers Aktuell

Commentary: Kerry J. Byrne (SI.COM): Harte unumstößliche Football-Fakten (26. Okt. 2011)

49ers Wende dank des besten Coaching in der gesamten Liga

Jim Harbaugh fiel mit der falschen Art von Aufmerksamkeit mit der "Händedruckkontroverse" auf. In Woche 6 hatten seine San Francisco 49ers gerade die unbesiegten Lions, 25-19 gestürzt, als dies in "Harbaughs postgame-meet-and-greek" mit Detroit-Headcoach, Jim Schwartz, beinahe in Handgreiflichkeiten unterging.

Der hässliche WWE-Style war ein unglückseliges Ende eines sonst großen Wettstreits zwischen zwei aufstrebenden Teams.

Es war eine besonders unglückselige Reihung von Geschehnissen für den gewinnenden Coach. Sein irrationaler Überschwang überschattete, was eine der großen Geschichten über die 2011 Saison sein sollte: Die 49ers sind unter ihrem Rookie-Headcoach in diesem Augenblick das am besten trainierte Team im Football.

Das ist richtig. Kein Trainer hat ein Team, das smarter spielt, oder effizienter als Harbaugh.

Viele Analytiker versuchen, die Qualität des Coaching mit dem Augentest zu beurteilen. Die kalten, unumstößlichen Footballfakten können San Franciscos messerscharfe Leistungen mit etwas vergleichen, das sehr handfest ist: Wir können die Qualität von Coaching mit der harten, unveränderlichen Realität der nackten Zahlen messen.

Die Quantifizierung der Team-Effizienz

Wir verfolgen jedes NFL Team in zwei Schlüsselmaßen der Effizienz. Wir nennen sie Scoreability (offensive Effizienz) und Bendability (defensive Effizienz), welches das "wir-biegen-aber-brechen-nicht"-Phänomen quantifiziert. Dies sind zwei unserer Qualität-Stats, Indikatoren, die eine direkte Korrelation haben, um Footballspiele zu gewinnen.

Jeder Indikator zieht eine Vielfalt von Faktoren in Betracht um Spiele zu gewinnen, einschließlich das Leistungsniveau von den Special-Teams, bei der Feldposition, Red-Zone-Offense und -Defense, Strafen, Third-Down-Offense und -Defense und das Turnover-Ratio und wirft diese Leistungen in leicht verständlichen Zahlen aus.

Grundsätzlich messen wir, wie jedes Team im sogenannten "situativen Football" abschneidet. Am einfachsten ausgedrückt, sagen die "Scoreability" und "Bendability" aus, welche Teams gut und welche nicht gut gecoacht sind.

Und kein Team ist in diesem Augenblick smarter oder besser gecoacht als Harbaughs 49ers:

Nr. 1 in Scoreability bis zur Woche 7.
Nr. 1 in Bendability bis zur Woche 7.

Harbaughs Team segelt kühn in unerforschtem Wasser von Effizienz. Seit 2004, als wir begannen diese Indikatoren zu verfolgen, schaffte es kein Team als Nr. 1 in sowohl offensiver als auch defensiver Effizienz plaziert zu sein.

Bedenken Sie, dass dieser Maßstab viel mehr als einfache intellektuelle Übungen von stat geeks sind, welche weit von den Seitenlinien entfernt sind. Das Leistungsniveau in diesen Indikatoren ist entscheidend für den Team-Erfolg: Teams welche den "Scoreability-Bendability"-Kampf gewinnen sind bis zur Woche 7 83-20 (.806) , inklusive unglaubliche 23-3 (.885) in den letzten zwei Wochen.

Mit anderen Worten gewinnen smarte, effiziente Teams Footballspiele. Dumme, ineffiziente Teams verlieren Footballspiele. (Wir verfolgen die Korrelation zum Sieg von diesen und viel anderes Stats auf CHFF Insider.)

Harbaughs 49ers sind 5-1 und die Überraschungsgeschichte von 2011, weil sie die smartesten und effizientesten im Football sind.

Ein Rekordschritt der Punkteffizienz

Wir messen die Scoreabilty eines jeden Teams durch Yards pro erzielten Punkt - wie viele Yards sie brauchen, um das Äquivalent eines einzelnen Punktes zu erzielen. Je niedriger die Nummer desto besser.

Kein Team hat mehr Effizienz erzielt, als die 49ers. San Francisco hat magere 1.815 yards in der Offense erzielt. Aber es hat es immer noch dazu gereicht, 167 Punkte auf die Anzeigetafel zu bringen. Das sind unglaubliche 10,87 yards pro erzielten Punkt. Mit anderen Worten sind die 49ers für etwa einen Punkt mit jedem First-Down gut.

Nicht nur ist diese Leistung Nr. 1 in 2011, sie sind auf Kurs den Rekord für Effizienz der von den Patriots (2007) gehalten wird, zu brechen. Dieses 16-0 New England Team brauchte nur 11.17 yards um einen pro Punkt zu erzielen.

Die Patriots von 2011, helfen aber die unglaubliche Effizienz von Harbaugh's Crew in eine Perspektive zu rücken. Bill Belichick's Team hat 2.847 yards in der Offense generiert - 1.032 yards mehr als die 49ers und das in nur 6 Spielen. Aber die Patriots haben nur 18 Punkte mehr erzielt.

Die hoch produktiven Patriots vergeuden viele Yards, lassen viele Punkte auf dem Feld liegen und versäumen Punkte aus Units außerhalb der Offense zu generieren, besonders wenn man sie mit den 49ers vergleicht.

Die Bedeutung der Effizienz ist viel dramatischer, wenn wir die "Scoreability" in den Rahmen von Touchdowns stellen:

Die 49ers brauchen nur 76.1 yards in der Offense, um das Äquivalent von 7 Punkten zu erzielen. Die St. Louis Rams hingegen sind die völlig Letzten in "Scoreability": sie brauchen 225,9 Yards Offense, um das Äquivalent von 7 Punkten zu erzielen.

Wow, was für ein Unterschied! Es gibt wenig vergeudete Bemühungen aus der gut geölten Maschine aus San Francisco. Die Rams sind inzwischen mit schlechter Feldposition, schwacher Ausführung und schwachem Situationsfootball gespickt.
Glauben Sie es oder nicht: Die 5-1 San Francisco und 0-6 St. Louis sind sogar fast gleichauf in der "Total-Offense": 1.815 Yards für die 49ers; 1.807 yards für die Rams. Aber die 49ers haben 167 Punkte erzielt; die Rams haben nur 56 erzielt. Die sieglose St. Louis-Offense dreht die Räder Woche für Woche, Niederlage für Niederlage.

Yards zu generieren, gewinnt keine NFL Spiele, darum ist es eine Zeitverschwendung der Analytiker, dass Sie die einzelnen Teams nach "Total-Offense" oder "Total-Defense" rangieren. Stattdessen entscheidet in der NFL darüber, wer aus seinem "Output" mehr macht.

Smarte, gut gecochte Teams maximieren ihre Produktion. Harbaughs 49ers bekommen den Ball in guter Feldposition, sie spielen gewitzt in der Red-Zone und bei den Special-Teams, und sie rücken den Football nicht in schlechten Situationen heraus.
(Hinweis: Scoreability zählt als alle Punkte, nicht nur jene welche von der Offense generiert wurden. Die Anzeigetafel interessiert sich nicht dafür, wie jene Punkte dorthin kommen sind, nur dass sie dort sind. Gut gecoachte Teams erzielen Punkte auf so vielen Arten, wie möglich. Scoreabilty belohnt Teams für das Leistungsniveau in allen Phasen des Spiels; Bendability wendet dieselben Regeln in der Defense an.)

Die beste "sich biegen, aber nicht brechen" Verteidigung des Footballs

Derselbe Nutzen der Effizienz gilt für die Defense, wo ebenfalls San Francisco Nr. 1 in der "Bendability" ist. Sie zwingen Gegner dazu, stimmungstötende 20,76 yards pro erlaubten Punkt zu marschieren.

Im Rahmen eines Touchdowns brauchen San Francisco's Gegner 145,3 yards Offense, um 7 Punkte auf der Anzeigetafel zu bringen. Sie haben die beste "biegen-aber-nicht-brechen"-Defense im Football. Gegner können viele Yards generieren, aber sie tun sehr wenig mit Ihrem Aufwand.

Jetzt vergleichen Sie San Franciscos sehr biegbare Defense mit der von den sieglosen "Erdnuss-Butter-spröden" Colts. Indy's Gegner brauchen nur 90,6 Yard Offense, um das Äquivalent eines Touchdowns zu erzielen.

Mit anderen Worten, statistisch sprechend, führt fast jeder Drive gegen die Colts zu einem Touchdown. Im Falle von der 62-7-Niederlage gegen New Orleans am Sonntag war dieses statistische Phänomen auf dem Feld Realität: die Saints scorten in jedem Drive, außer ihrem im Letzten.

Es war eine virtuose Leistung der Effizienz: New Orleans brauchte nur 8.98 yards pro Punkt. Aber sogar dann waren sie nur leicht effizienter als San Franciscos Leistung entlang im ganzen Jahr (10,87 Yards pro erzielten Punkt).

Die 49ers machen all die kleinen Dinge richtig, die wichtig sind, um den gegnersichen Offenses das Leben schwer zu machen: sie platzieren sie in schlechte Situationen, bringen sie dazu, große Entfernungen zu marschieren, gewinnen die Turnover-Schlacht, und versteifen sich in der Red-Zone.

Harbaughs 49ers spielen einen smarten, effizienten Situationsfootball in allen Phasen und das ist die Überschrift für den Besuch in Woche 8 aus Cleveland. Und der größte Grund ist diese Qualität des Spiels, warum die 6-10 49ers von 2010 heute 5-1 sind.

Muster der Ineffizienz

Die 49ers sind möglicherweise nicht begabter als ihre Gegner. Aber sie gewinnen Spiele, weil sie smarter sind als die anderen Typen.

Umgekehrt gibt es in der NFL scheinbar talentierte Teams, die hinter ihren Erwartungen zurückbleiben.

Wenn sie ein talentiertes aber "Under-Achieving-Team" sehen, wenden Sie sich sofort zu "Scorability" und "Bendabilty" und sie werden sofort sehen, was falsch läuft. In fast allen Fällen spielen diese talentierten "Underachievers" dummen Football.

Norv Turner's Chargers sind ein Paradebeispiel von einem Team, das konsistent Bootsladungen von Talent besitzt, aber es versäumt, den Erwartungen zu entsprechen.
Die 2010 Chargers waren zum Beispiel Nr. 1 in sowohl "Total-Offense" als auch "Total- Defense". Doch sie gingen 9-7 und versäumten, die Play-Offs. Das Problem? Die konsistent dummen, ineffizienten Chargers, waren auf Platz Nr. 28 in Bendability, gleichbedeutend, dass sie viele billige Punkte hergaben, die es schwer machten, Spiele zu gewinnen.

Die 2011 Chargers sind noch schlechter: Nr. 31 in Bendability. Nur die sieglosen Colts geben noch billiger Punkte ab.

Die Philadelphia Eagles sind das Aushängeschild eines begabten, aber dummen Footballteams im Jahr 2011. Es scheinen alle Teil vorhanden, inklusive Game-Breaker überall am Feld: nach dem "Saubermachen" am Free-Agent-Markt wurden sie auch das "Dream-Team" genannt.

Aber die Eagles sind nur 2-4 und Allerletzte in der zähen NFC-East. Die Probleme in Philadelphia sind leicht zu diagnostizieren: dieses begabte "Dream-Team" ist das Schlechteste in der NFL im "Situationsfootball".

Die Eagles sind an Platz Nr. 28 in beiden "Scoreability" (18,28 yards pro erzielten Punkt ein), und "Bendability" Wertungen (14,12 Yards pro erlaubten Punkt).
Sie vergeuden viele Bemühungen in der Offense, generieren viele Yards, machen aber wenig Punkte daraus. Dann setzen sich die Probleme in der Defense fort, indem sie viele billige Punkte hergeben, die es schwer machen, Spiele zu gewinnen.

Quelle: SI.COM (Kerry J. Byrne)

Kommentare

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  1. wizard49er (26. Okt. 2011)

    Sehr interessant, aber etwas zu lang zum aufmerksam lesen finde ich :)
  2. Moriarty (27. Okt. 2011)

    Clutch, clutch 8)! Wir greifen diese Saison einfach allgemein effizient zu, wenn sich einmal die Chance ergibt. Ich denke auch, dass dies nicht von ungefähr kommt bzw. ein weiteres Indiz ist, was für HC Harbaugh spricht. Es hatte schon einen guten Grund, weshalb er zu Saisonbeginn das Playbook nicht einfach, wie manche forderten (es kann ja alles so simpel sein ::)), öffnete und dies bewusst vielmehr eher schrittweise getan hat. Insofern wehte offensiv anfangs eher ein sehr verhaltener Wind bzw. sollten die Spiele einfach ganzheitlich gewonnen werden. Die Offense sieht jedoch mittlerweile eben deutlich vielschichtiger aus und ich bin mir sicher, dass dieser Eindruck sukzessiv gesteigert werden wird. Ich verstehe die Sorgen, gerade wegen der landesweit allgemein sehr positiv gestimmten Presse (was auch wieder mal gut tut :) ), dass die Browns nun unterschätzt werden könnten, aber ich halte die Truppe für mittlerweile zu sehr gereift bzw. Harbaugh eben für zu gewieft, als solche krassen Überheblichkeiten zuzulassen. Ganz ehrlich, ich denke, dass wir die Browns deutlich besiegen werden! Möchte nichts verschreien, aber ich war selten so entspannt :).
  3. LeonJoe (27. Okt. 2011)

    ....und ich Vollidiot dachte immer Football is ein Sport,....nee, da steckt ne Wissenschaft dahinter!!
    Der Artikel geht locker als Doktorarbeit durch, Respekt an den Übersetzer...Good Work

    greetz Frank
  4. stig49 (27. Okt. 2011)

     Da sollte man auch mal auf Andy Lee hinweisen, der grossen Anteil daran, hat, den Gegner immer wieder in schlechte Positionen zu bekommen. Zudem schaffen die Coaches es, in der Red Zone sehr erfolgreich zu sein. Und da können sie nicht nur auf ihre Schemen bauen und auf die dort guten Running Backs, sondern eben auch auf den in der Red Zone schon länger sehr effektiven Alex Smith.
  5. zugschef (27. Okt. 2011)

    der artikelt is ein bissl komisch... erinnert mich an leute die die statistik "niners gewinnen 80% der Spiele, in denen Gore über 100 yards erläuft" so interpretieren, dass sie sagen "also lassen wir ihn für 100 yards laufen!"

    das is ein symptom und nicht die ursache...
  6. Cordovan (27. Okt. 2011)

    Zitat von: stig49 am Do, 27. Okt. ’11, 01:13
    Da sollte man auch mal auf Andy Lee hinweisen, der grossen Anteil daran, hat, den Gegner immer wieder in schlechte Positionen zu bekommen. Zudem schaffen die Coaches es, in der Red Zone sehr erfolgreich zu sein. Und da können sie nicht nur auf ihre Schemen bauen und auf die dort guten Running Backs, sondern eben auch auf den in der Red Zone schon länger sehr effektiven Alex Smith.

    Die Special-Teams fließen in die Bewertung lt. Artikel ein und da ist selbstverständlich auch Andy Lee dabei siehe

    "Die 49ers machen all die kleinen Dinge richtig, die wichtig sind, um den gegnersichen Offenses das Leben schwer zu machen: sie platzieren sie in schlechte Situationen, bringen sie dazu, große Entfernungen zu marschieren, gewinnen die Turnover-Schlacht, und versteifen sich in der Red-Zone."

    Ich halte die zwei Begriffe Scoreab. und Bendab. für aussagekräftiger als die Total-Yards-Stats der "Experten", denn was haben z. B. Vick's über 400 yards Passing und über 70 yards rushing genutzt - nichts, die 9ers haben gewonnen! Es kommt halt darauf an, was ich aus meinen Chancen mache und da sind halt die 9ers momentan die Nr. 1 auf den drei Seiten des Footballs und das hat etwas mit Coaching und Cleverness zu tun, die Harbaugh den 9ers eingeimpft hat! :)
  7. stig49 (27. Okt. 2011)

    Zitat von: Cordovan am Do, 27. Okt. ’11, 06:53
    Zitat von: stig49 am Do, 27. Okt. ’11, 01:13
    Da sollte man auch mal auf Andy Lee hinweisen, der grossen Anteil daran, hat, den Gegner immer wieder in schlechte Positionen zu bekommen. Zudem schaffen die Coaches es, in der Red Zone sehr erfolgreich zu sein. Und da können sie nicht nur auf ihre Schemen bauen und auf die dort guten Running Backs, sondern eben auch auf den in der Red Zone schon länger sehr effektiven Alex Smith.

    Die Special-Teams fließen in die Bewertung lt. Artikel ein und da ist selbstverständlich auch Andy Lee dabei siehe

    "Die 49ers machen all die kleinen Dinge richtig, die wichtig sind, um den gegnersichen Offenses das Leben schwer zu machen: sie platzieren sie in schlechte Situationen, bringen sie dazu, große Entfernungen zu marschieren, gewinnen die Turnover-Schlacht, und versteifen sich in der Red-Zone."
    Ich finde den Artikel ja auch interessant. Dann formuliere ich es halt so: Man sollte den Namen Andy Lee auch NENNEN. :cheers:
  8. Cordovan (27. Okt. 2011)

    Zitat von: stig49 am Do, 27. Okt. ’11, 10:59
    Zitat von: Cordovan am Do, 27. Okt. ’11, 06:53
    Zitat von: stig49 am Do, 27. Okt. ’11, 01:13
    Da sollte man auch mal auf Andy Lee hinweisen, der grossen Anteil daran, hat, den Gegner immer wieder in schlechte Positionen zu bekommen. Zudem schaffen die Coaches es, in der Red Zone sehr erfolgreich zu sein. Und da können sie nicht nur auf ihre Schemen bauen und auf die dort guten Running Backs, sondern eben auch auf den in der Red Zone schon länger sehr effektiven Alex Smith.

    Die Special-Teams fließen in die Bewertung lt. Artikel ein und da ist selbstverständlich auch Andy Lee dabei siehe

    "Die 49ers machen all die kleinen Dinge richtig, die wichtig sind, um den gegnersichen Offenses das Leben schwer zu machen: sie platzieren sie in schlechte Situationen, bringen sie dazu, große Entfernungen zu marschieren, gewinnen die Turnover-Schlacht, und versteifen sich in der Red-Zone."
    Ich finde den Artikel ja auch interessant. Dann formuliere ich es halt so: Man sollte den Namen Andy Lee auch NENNEN. :cheers:

    Eben genau darum geht es ja auch in diesem Artikel: Es werden (außer den Coach-Namen) KEINE Namen genannt - "nur" Units! Obiger Artikel baut auf den Team als Gesamtes auf. Hier wird versucht, die Schwachstellen welche die Teams haben, mit Coaching auszubügeln, darzulegen - und wer da der "größte Bügelmeister" ist, hat da halt die Nase vorne! ;D

    Hier wird klar, wer welches "Spielermaterial" besser in Form - sprich auf die Gegner einstellt - bringt,  und wer darin versagt.

    Ich halte diese Stat's für genial - nicht weil momentan die 9ers darin auf Platz 1 liegen, sondern weil da wirklich nahezu ALLE Komponenten berücksichtigt werden und nicht nur stumpfe Total-Offense oder -Defense usw. 8)
  9. Diabolo (27. Okt. 2011)

    Das schöne an der Statistik ist auch das sie wirklich simpel ist (Total Yards / Points Scored) aber trotzdem mehr aussagt als so manche Statistiken für die man ellenlange Formeln braucht.
  10. stig49 (27. Okt. 2011)

    Sehe ich das andererseits richtig, dass es bei diesen Stats ungemein hilft, wenn Dir der Gegner TOs in guter Feldposition schenkt?
  11. igor (27. Okt. 2011)

    Zitat von: stig49 am Do, 27. Okt. ’11, 11:45
    Sehe ich das andererseits richtig, dass es bei diesen Stats ungemein hilft, wenn Dir der Gegner TOs in guter Feldposition schenkt?
    latuernich.  die durchschnittliche drive-start-position ist hier nicht unwichtig.  das kann selbstverstaendlich durch einen guten returner einen positiven einfluss fuer dich haben (der ja auch durchaus erfasst werden sollte), aber wenn der gegner einfach einen miesen punter hat, dann fliesst das freilich ebenso mit ein.
  12. zugschef (27. Okt. 2011)

    Zitat von: igor am Do, 27. Okt. ’11, 11:49
    Zitat von: stig49 am Do, 27. Okt. ’11, 11:45
    Sehe ich das andererseits richtig, dass es bei diesen Stats ungemein hilft, wenn Dir der Gegner TOs in guter Feldposition schenkt?
    latuernich.  die durchschnittliche drive-start-position ist hier nicht unwichtig.  das kann selbstverstaendlich durch einen guten returner einen positiven einfluss fuer dich haben (der ja auch durchaus erfasst werden sollte), aber wenn der gegner einfach einen miesen punter hat, dann fliesst das freilich ebenso mit ein.
    eben deswegen is dieser artikel leicht dümmlich.
  13. stig49 (27. Okt. 2011)

    Zitat von: zugschef am Do, 27. Okt. ’11, 11:58
    Zitat von: igor am Do, 27. Okt. ’11, 11:49
    Zitat von: stig49 am Do, 27. Okt. ’11, 11:45
    Sehe ich das andererseits richtig, dass es bei diesen Stats ungemein hilft, wenn Dir der Gegner TOs in guter Feldposition schenkt?
    latuernich.  die durchschnittliche drive-start-position ist hier nicht unwichtig.  das kann selbstverstaendlich durch einen guten returner einen positiven einfluss fuer dich haben (der ja auch durchaus erfasst werden sollte), aber wenn der gegner einfach einen miesen punter hat, dann fliesst das freilich ebenso mit ein.
    eben deswegen is dieser artikel leicht dümmlich.
    Aber da sich fast alles im Lauf der Saison ausgleicht, zeigt er schon eine Tendenz.
  14. igor (27. Okt. 2011)

    Zitat von: zugschef am Do, 27. Okt. ’11, 11:58
    Zitat von: igor am Do, 27. Okt. ’11, 11:49
    Zitat von: stig49 am Do, 27. Okt. ’11, 11:45
    Sehe ich das andererseits richtig, dass es bei diesen Stats ungemein hilft, wenn Dir der Gegner TOs in guter Feldposition schenkt?
    latuernich.  die durchschnittliche drive-start-position ist hier nicht unwichtig.  das kann selbstverstaendlich durch einen guten returner einen positiven einfluss fuer dich haben (der ja auch durchaus erfasst werden sollte), aber wenn der gegner einfach einen miesen punter hat, dann fliesst das freilich ebenso mit ein.
    eben deswegen is dieser artikel leicht dümmlich.
    nope, nicht wirklich.  die gute feldposition hat man sich dann ja doch meist selbst erarbeitet bzw. verdient – eroberter fumble, gefangene interception, guter punt/kick return.  ich glaube, dass der anteil der durch einen schlechten kick »geschenkten« yards, ohne dass man auch nur irgendetwas selbst dazu beigetragen hat, im vergleich hierzu sehr gering ist.

    ich finde eher deinen ersten einwand berechtigt, dass diese statistik eine auswirkung dessen ist, was auf dem platz passiert, denn eine ursache – aber eine ursache soll sie ja auch gar nicht sein, sondern eine quantitative aussage ueber die effizienz des teams.
  15. jerryrice80 (27. Okt. 2011)

    Ich möchte es ja nicht noch komplizierter machen, aber es wäre interessant, wenn man die Strafen auch noch miteinrechnen würde, denn wenn ich einen falsestart habe muß ich ja in der Realität mehr yards zurücklegen, als bei den Stats aufscheinen. (die sind ja bei den totalyards nicht eingerechnet oder ? )
  16. Cordovan (27. Okt. 2011)

    Zitat von: igor am Do, 27. Okt. ’11, 11:49
    Zitat von: stig49 am Do, 27. Okt. ’11, 11:45
    Sehe ich das andererseits richtig, dass es bei diesen Stats ungemein hilft, wenn Dir der Gegner TOs in guter Feldposition schenkt?
    latuernich.  die durchschnittliche drive-start-position ist hier nicht unwichtig.  das kann selbstverstaendlich durch einen guten returner einen positiven einfluss fuer dich haben (der ja auch durchaus erfasst werden sollte), aber wenn der gegner einfach einen miesen punter hat, dann fliesst das freilich ebenso mit ein.

    Schon, aber die gute Feldposition muss ich doch erstmal auch verwerten können. Und das wird da ebenso berücksichtigt. Wenn ich mir anschaue, dass lt. obiger Formel die Rams durchschnittlich über 200 yards brauchen um einen TD zu erzielen ist das haarsträubend. Die müssen zweimal über das gesamte Feld marschieren um 7 Pts. auf die Anzeigetafel zu bringen. Hier geht es rein um die Effizienz.

    Beispiel:

    ich hab 6 Drives (alle fangen an der eigenen 20 an, davon mach ich 3 TD's die anderen drei gehen 3-and-out. Ergibt mit Zusatzpunkt/TD 21 Punkte und ich benötige 240 yards-Offense-Leistung.

    Der Gegner kommt bei allen Drives z. B. durchschnittlich an die 10 yards Linie und kickt bei jedem Drive ein FG: sind gesamt 420 yards-Offense-Leistung bei  nur 18 Punkten, d. h. die Effizienz meines Teams ist weit besser als des Gegners - UND GENAU DAS will uns obiger Artikel sagen, nichts weiter! Harbaugh hat sein Team momentan so darauf getrimmt, dass es effizient spielt, nicht mehr und nicht weniger! :)
  17. Diabolo (27. Okt. 2011)

    @jerryrice80:
    Bei den Total Yards werden alle erzielten Yards eingerechnet, die Strafen sind dafür unerheblich (10 Yards Raumgewinn sind 10 Yards Raumgewinn, egal ob da vorher eine Strafe war oder nicht)

    @zugchef: wenn man in guter Feldposition startet ist das nur selten ein "Verdienst" des Gegner sondern in der Regel auf gute Special Teams und/oder Defense Arbeit zurückzuführen.
    Natürlich gibt es immer mal einen Kickoff ins aus oder so, aber das ist doch wesentlich seltener als z.B. ein missed (nicht broken) Tackle das zu einem Touchdown führt.
  18. zugschef (27. Okt. 2011)

    die offense der patriots ist aber nicht weniger effizient als die der niners, nur weil die defense und die special teams schlechter als die der niners sind.

    aber ja, INSGESAMT betrachtet, stimmt es statistisch sicher, dass die niners ihre chancen am allerbesten nutzen.
  19. Diabolo (27. Okt. 2011)

    Zitat von: zugschef am Do, 27. Okt. ’11, 13:02
    die offense der patriots ist aber nicht weniger effizient als die der niners, nur weil die defense und die special teams schlechter als die der niners sind.
    Deswegen snd es ja auch bewertungen der Teams und nicht der Offense bzw. Defense.
    Wenn man dem Gegner den Ball mit einem Fumble an der eigenen 5 Yard Line übergibt wirkt sich das ja auch auf den Wert der Bendability aus obwohl die Defense da nichts für kann.
  20. reagan - The Left Hand (28. Okt. 2011)

    Statistik hin oder her - am Ende zählt auf dem Platz. Und den verlassen wir mittlerweile fast immer als Sieger.  ;D

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Spielplan

Datum Gegner Erg
Regular Season
11.09. @ Rams
20.09. Dolphins
27.09. Cardinals
04.10. Broncos
11.10. @ Seahawks
20.10. Commanders
25.10. @ Falcons
08.11. Raiders
15.11. @ Cowboys
23.11. Vikings
29.11. Seahawks
06.12. @ Giants
13.12. Rams
18.12. @ Chargers
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TBD @ Cardinals

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