Commentary: Matt Maiocco (CSN): Smith beginnt Führungsqualität zu zeigen (1. Sep. 2010)
Vergangene Woche fielen mir einige Dinge bei 49ers Quarterback Alex Smith auf: Am Donnerstag blieb er nach dem Training noch 20 Minuten auf dem Feld. Er stand im Mittelpunkt einer entspannten Diskussion mit Vernon Davis, Frank Gore, Michael Crabtree, Josh Morgan und Ted Ginn. Am Ende legten alle die Hände aufeinander - so wie es ein Basketballteam am Ende des Huddles tut.
Zwei Tage später zeigte Smith eine andere Farbe: Er war für alle erkennbar sauer. Es war klar, dass sich das gegen die Coaches der 49ers richtete, weil Smith gegen die Raiders andauernd seine Calls von der Sidline erst dann bekam, als die Playclock schon ein gutes Stück runtergelaufen war.
Während seiner ersten fünf Spielzeiten hatte Smith eine weichliche Ausstrahlung. Nur ein einziges Mal zeigte er Pep: Als er sich 2007 mit dem damaligen Headcoach Mike Nolan anlegte. Der hatte damals gesagt, Smith sei gesund, als dieser noch an seiner schweren Schulterverletzung litt.
In dieser Offseason aber zeigt Smith eine andere Körpersprache. Er ist viel bestimmter. Ich fragte ihn, ob er glaubt, sich das Recht erworben zu haben, von den anderen etwas einzufordern. "Genau so ist es", antwortete Smith, "Ich denke, was ich da draussen sage und einfordere, das steht mir auch zu. In der Vergangenheit, als ich noch jünger war, wusste ich nicht, was ich tun sollte, Da stand ich da draussen und versuchte es hinter mich zu bringen".
Während dieser Offseason - und auch im Trainingscamp - deutete Smith an, dass er ein besserer Leader sein kann. "Ich denke, ich habe das gelernt", sagt er. "Führungsqualität gibt es in vielen verschiedenen Ausprägungen. Ich zum Beispiel habe viel geredet, vor allem mit der Kerntruppe, weil Kommunikation für uns das entscheidende ist. Kommunikation, Dinge zu entwickeln, Dinge hinzubekommen, auf derselben Seite zu stehen. Das geht immer weiter".
Ging es darum auch, als Smith letzte Woche die wichtigsten Playmaker der Offense auf dem Feld zusammenholte.? "Das bleibt unter uns", antwortete er, "letztlich ging es aber darum, enger zusammenzurücken. Das Camp ist bald vorbei. Ich habe mit jedem von ihnen auch unter vier Augen gesprochen. Wir alle wollen zusammen was erreichen - deshalb müssen wir alle die richtige Grundhaltung haben, die richtige mentale Einstellung und wir müssen sicher sein, dass wir in denselben Situation auch alle dasselbe denken".
Quelle: Matt Maiocco, CSN-Blog, 31.8.
Zwei Tage später zeigte Smith eine andere Farbe: Er war für alle erkennbar sauer. Es war klar, dass sich das gegen die Coaches der 49ers richtete, weil Smith gegen die Raiders andauernd seine Calls von der Sidline erst dann bekam, als die Playclock schon ein gutes Stück runtergelaufen war.
Während seiner ersten fünf Spielzeiten hatte Smith eine weichliche Ausstrahlung. Nur ein einziges Mal zeigte er Pep: Als er sich 2007 mit dem damaligen Headcoach Mike Nolan anlegte. Der hatte damals gesagt, Smith sei gesund, als dieser noch an seiner schweren Schulterverletzung litt.
In dieser Offseason aber zeigt Smith eine andere Körpersprache. Er ist viel bestimmter. Ich fragte ihn, ob er glaubt, sich das Recht erworben zu haben, von den anderen etwas einzufordern. "Genau so ist es", antwortete Smith, "Ich denke, was ich da draussen sage und einfordere, das steht mir auch zu. In der Vergangenheit, als ich noch jünger war, wusste ich nicht, was ich tun sollte, Da stand ich da draussen und versuchte es hinter mich zu bringen".
Während dieser Offseason - und auch im Trainingscamp - deutete Smith an, dass er ein besserer Leader sein kann. "Ich denke, ich habe das gelernt", sagt er. "Führungsqualität gibt es in vielen verschiedenen Ausprägungen. Ich zum Beispiel habe viel geredet, vor allem mit der Kerntruppe, weil Kommunikation für uns das entscheidende ist. Kommunikation, Dinge zu entwickeln, Dinge hinzubekommen, auf derselben Seite zu stehen. Das geht immer weiter".
Ging es darum auch, als Smith letzte Woche die wichtigsten Playmaker der Offense auf dem Feld zusammenholte.? "Das bleibt unter uns", antwortete er, "letztlich ging es aber darum, enger zusammenzurücken. Das Camp ist bald vorbei. Ich habe mit jedem von ihnen auch unter vier Augen gesprochen. Wir alle wollen zusammen was erreichen - deshalb müssen wir alle die richtige Grundhaltung haben, die richtige mentale Einstellung und wir müssen sicher sein, dass wir in denselben Situation auch alle dasselbe denken".
Quelle: Matt Maiocco, CSN-Blog, 31.8.
Kommentare
Du musst dich registrieren um einen Kommentar schreiben zu können.


NinerForever (1. Sep. 2010)
Vielleicht ist ja auch genau das, der Knackpunkt für einen noch besseren Smith, wie ihn viele schon nach der Draft erwartet hatten.
Zacharry (1. Sep. 2010)
zach
stig49 (1. Sep. 2010)
MaybeDavis (1. Sep. 2010)
IamNINER (1. Sep. 2010)
MaybeDavis (1. Sep. 2010)
Duke (1. Sep. 2010)
Norton51 (1. Sep. 2010)
Ansonsten sehe ich das wie Zach. Blättert im Forum zurück, so einen Bericht gab es am Ende jedes Camps in den letzten Jahren. Zuversicht und Hoffnung halt, man kann es ja keinem verdenken.
sebastian082 (1. Sep. 2010)
Aber da kann natürlich auch der Wunsch der Vater des Gedanken gewesen sein.
MaybeDavis (1. Sep. 2010)
Aber ich habs ähnlich gesehen wie du. Wäre auch tragisch wenn nicht, er ist ja lang genug dabei...
GermanSpirit (1. Sep. 2010)
Wir werden es sehen ...
stig49 (1. Sep. 2010)
MaybeDavis (1. Sep. 2010)
stig49 (2. Sep. 2010)
stig49 (2. Sep. 2010)
Zacharry (2. Sep. 2010)
es ist bei uns in der letzten zeit einfach so viel passiert, dass man von besonders gutem teamgeist bei uns einfach nicht uneingeschränkt sprechen kann. im grunde stützen sich solche vermutungen ohnehin nur auf pressekonferenzen der coaches, spieler und eben preseasontexten wie diesem, in dem schon allein aus marketinggründen alles heiter sonnenschein sein muss. der teamgeist ist genau so gut oder schlecht wie in allen anderen teams auch. aber keiner nimmt es dir übel wenn du deinen optimismus, gepaart mit der rosaroten 49ers fanbrille in worte fasst und hier niederschreibst, dafür ist es hier ja ein fan board.
zach
Norton51 (13. Sep. 2010)
Was zum Teufel machen die da eigentlich den ganzen Tag???