Commentary: David White (SF Chronicle): Die Big Three müssen aufs Feld (22. Aug. 2010)
Alex Smith hat die Mitspieler, die sich ein NFL-Quarterback wünscht: Einen Pro Bowl Tight End, einen Pro Bowl Running Back, und einen Receiver, der mal ein Pro Bowler sein wird. Aber was bringt das alles, wenn diese Big Three im Trainings Camp bislang kaum je zusammenspielten, in dem man jetzt eigentlich den Rhytmus und das Timing entwickeln müsste, dem all das andere Gute folgen wird? "Wenn wir glauben, wir fangen mit diesen Namen im Opening Game an und alles funktioniert automatisch, das wäre verrückt", sagt QB Alex Smith. "Wir müssen arbeiten und besser werden, sonst ist das alles nicht mehr als nur Hoffnung".
Aber auch dieses Wochenende bleibt es beim Prinzip Hoffnung, weil die Big Three auch gegen Brett Favre und die Vikings nicht spielen. Tight End Vernon Davis wird auch nach einer Woche Pause noch von seinem gezerrten Knie behindert. Wide Receiver Michael Crabtree verpasst schon die zweite Woche mit seiner Nackenzerrung. Und Running Back Frank Gore wird wohl auch im zweiten Spiel nur zusehen, damit er frisch ist, wenn es drauf ankommt.
Nur, die Preseason-Spiele sind nicht so bedeutungslos - jedenfalls nicht für die 49ers-Offense, die dieses Jahr endlich zeigen muss, zu was sie fähig ist. Es geht nicht drum, den Gegner zu besiegen. Es geht drum, die Arbeit der Offseason auf dem Spielfeld umzusetzen. Bislang hat die Offense nämlich noch keinerlei Vertrauen darauf geweckt, dass sie am 12. September in Seattle in aller Ruhe aufstehen kann, um danach ein Super-Spiel abzuliefern.
Davis, Crabtree und Gore bleiben draussen, damit sie zu Beginn der Regular Season fit sind. Nur, wenn sie jetzt nicht bald zusammenspielen, wird es schwer werden für die Offense, zum Saisonbeginn in Topverfassung zu sein. "Man muss Zutrauen entwickeln, dass sich lohnt, was Du tust", formuliert es Offensive Coordinator Jimmy Raye. "Man kann nicht unsicher in die Saison gehen - ohne First Downs geschafft zu haben, oder ohne bei Third Downs erfolgreich gewesen zu sein. "
Genau da steht die First Unit der Offense aber im Moment - bislang kommt sie in der Preseason auf gerade mal 42 Yards in einem Quarter. Deswegen verfällt niemand in Panik, aber Ungeduld macht sich schon breit. Denn bei den 49ers wird diesmal wieder und wieder beteuert, wie viel weiter man schon sei im Vergleich zum letzten Jahr. Aber solange man das nicht auf dem Feld demonstriert bekommt, ist alles nur graue Theorie. Und die Theorie wird nur zur Praxis, wenn die Big Three auf dem Feld sind - das weiss jeder im Team. "Das Camp war hart", sagt Smith, "aber wir müssen jetzt spielen, aus unserer Arbeit was machen".
Eine Garantie ist das noch lange nicht. Die 49ers spielten mit ihren Big Three in den letzten 11 Spielen der vergangenen Saison und die Offense kam dennoch nur auf Rang 27 in der Liga. Diesmal hat man mehr Vertrauen in sich selbst, wobei Coach Mike Singletary nach wie vor betont, ihm fehle der letzte "Swagger" noch immer. Der muss sich bis zum Ende des Camps entwickeln, zumal die Verletzungen von Davis und Crabtree nicht besonders schwer sind. "Wenn ich mir die Offense ansehe, dann sehe ich wie die Comfort Zone wächst, wie alles ruhiger wird", behauptet Singletary. "Jetzt müssen wir dran glauben, dass wir gut sein werden. Wir könnten eine sehr, sehr wirkungsvolle Offense spielen".
Mit "wirkungsvoll" meint Singletary, dass die Offense sehr balanciert ist. Und je schneller die Big Three wieder spielen, desto schneller kann man wieder daran arbeiten. "Das ist enorm wichtig", drängt auch QB Smith, "wir alle müssen diesmal eine ganze Klasse konsistenter sein - sonst gibt es wieder diese Höhen und Tiefen, die die letzte Saison geprägt haben".
Quelle: David White, San Francisco Chronicle, 22.8.
Aber auch dieses Wochenende bleibt es beim Prinzip Hoffnung, weil die Big Three auch gegen Brett Favre und die Vikings nicht spielen. Tight End Vernon Davis wird auch nach einer Woche Pause noch von seinem gezerrten Knie behindert. Wide Receiver Michael Crabtree verpasst schon die zweite Woche mit seiner Nackenzerrung. Und Running Back Frank Gore wird wohl auch im zweiten Spiel nur zusehen, damit er frisch ist, wenn es drauf ankommt.
Nur, die Preseason-Spiele sind nicht so bedeutungslos - jedenfalls nicht für die 49ers-Offense, die dieses Jahr endlich zeigen muss, zu was sie fähig ist. Es geht nicht drum, den Gegner zu besiegen. Es geht drum, die Arbeit der Offseason auf dem Spielfeld umzusetzen. Bislang hat die Offense nämlich noch keinerlei Vertrauen darauf geweckt, dass sie am 12. September in Seattle in aller Ruhe aufstehen kann, um danach ein Super-Spiel abzuliefern.
Davis, Crabtree und Gore bleiben draussen, damit sie zu Beginn der Regular Season fit sind. Nur, wenn sie jetzt nicht bald zusammenspielen, wird es schwer werden für die Offense, zum Saisonbeginn in Topverfassung zu sein. "Man muss Zutrauen entwickeln, dass sich lohnt, was Du tust", formuliert es Offensive Coordinator Jimmy Raye. "Man kann nicht unsicher in die Saison gehen - ohne First Downs geschafft zu haben, oder ohne bei Third Downs erfolgreich gewesen zu sein. "
Genau da steht die First Unit der Offense aber im Moment - bislang kommt sie in der Preseason auf gerade mal 42 Yards in einem Quarter. Deswegen verfällt niemand in Panik, aber Ungeduld macht sich schon breit. Denn bei den 49ers wird diesmal wieder und wieder beteuert, wie viel weiter man schon sei im Vergleich zum letzten Jahr. Aber solange man das nicht auf dem Feld demonstriert bekommt, ist alles nur graue Theorie. Und die Theorie wird nur zur Praxis, wenn die Big Three auf dem Feld sind - das weiss jeder im Team. "Das Camp war hart", sagt Smith, "aber wir müssen jetzt spielen, aus unserer Arbeit was machen".
Eine Garantie ist das noch lange nicht. Die 49ers spielten mit ihren Big Three in den letzten 11 Spielen der vergangenen Saison und die Offense kam dennoch nur auf Rang 27 in der Liga. Diesmal hat man mehr Vertrauen in sich selbst, wobei Coach Mike Singletary nach wie vor betont, ihm fehle der letzte "Swagger" noch immer. Der muss sich bis zum Ende des Camps entwickeln, zumal die Verletzungen von Davis und Crabtree nicht besonders schwer sind. "Wenn ich mir die Offense ansehe, dann sehe ich wie die Comfort Zone wächst, wie alles ruhiger wird", behauptet Singletary. "Jetzt müssen wir dran glauben, dass wir gut sein werden. Wir könnten eine sehr, sehr wirkungsvolle Offense spielen".
Mit "wirkungsvoll" meint Singletary, dass die Offense sehr balanciert ist. Und je schneller die Big Three wieder spielen, desto schneller kann man wieder daran arbeiten. "Das ist enorm wichtig", drängt auch QB Smith, "wir alle müssen diesmal eine ganze Klasse konsistenter sein - sonst gibt es wieder diese Höhen und Tiefen, die die letzte Saison geprägt haben".
Quelle: David White, San Francisco Chronicle, 22.8.
Kommentare
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JOMONTANA (22. Aug. 2010)
igor (23. Aug. 2010)
(errata: latuernich nur, so lange sich die fehlende fruehform nicht gleich darin aeussert, dass man deswegen die playoffs verpasst.)
Diabolo (23. Aug. 2010)
Abstimmung fehlt noch, kommt nur wenn man zusammenspielt etc. etc.
Hauptsächlich kommt die Abstimmung aber erstmal im Training (wenn man die Spielzüge zur Not auch 50 mal wiederholen kann bis das Timimng stimmt) und wenn das sitzt wird man mit den Spielen besser werden.
Da würd ich mir noch keine Gedanken machen... wenn die abstimmung am 3. / 4. Spieltag immernoch nicht da ist wirds bedenklich!
Cordovan (23. Aug. 2010)
Real (23. Aug. 2010)
Und mir seinem Einsatz und wenn er gesund bleibt, hat er eine große Karriere vor sich.
Cordovan (23. Aug. 2010)
Ist schon möglich, dass er ein sehr guter Receiver ist - momentan mal für 1/2-Saison. Hoffentlich wird er diess Jahr noch besser, dann hat er sich diesen Titel verdient.