Commentary: Monte Poole: Iron Mike zeigt, dass er auch den Kompromiss beherrscht (1. Dez. 2009)
Im Lauf dieser wechselhaften Saison haben wir eines mit Sicherheit gelernt: Mike Singletary ist weiser, als er manchmal klingt. Er ist nicht so stur wie er sich an dem Tag anhörte, als er offiziell zum Headcoach ernannt wurde.
Er glaubt noch immer, was er glaubt, weil er im Kern ein Dogmatiker ist. Singletary ist ein Mann der Prinzipien und der festen Überzeugung, verstärkt durch seine Gläubigkeit. Er lässt sich nicht verändern. Als Coach jedoch sind seine Ohren viel grösser, als man glaubt. Er hört zu.
Das war klarer denn je am Sonntag, als die 49ers die Jaguars 20-3 auseinandernahmen: Ungeachtet einer Rhetorik ist Singletary ein Mann der Vernunft, bereit zum Kompromiss oder sogar bereit, ganz nachzugeben, wenn er mit Beweisen konfrontiert wird, die seiner Ansicht widersprechen.
Nach der bitteren Niederlage in Green Bay hatten mehrere Offense-Spieler - vor allem Vernon Davis, Alex Smith und Michael Crabtree - ihrem Coach und ihrem Offenisve Coordinator Jimmy Raye vorgeschlagen, aggressiver zu werden und öfter zu passen.
"Je öfter Du spielst, desto besser verstehst Du, was Du tust", sagt Smith dazu. "Als Quarterback hast Du da noch zusätzliche Einsichten, die Du an Jimmy weitergeben kannst - darüber, was wir machen und was ich gerne machen würde".
Singletary liess sich Zeit, erwog und stimmte schliesslich zu. Und das führte zu einem Spiel, in dem die 49ers in 41 von 61 Offensive Plays passten. Indem sie die Shotgun spielten, Vier-Receiver-Sets verwendeten und sogar West-Coast-Offense-Ansätze zeigten wirkte es, als ob Singletary und Raye dieses Spiel dem Andenken von Bill Walsh gewidmet hätten.
Singletary pries anschliessend ausgiebig die Tatsache, dass seine Spieler die Initiative ergriffen hatten (siehe dazu "Was anders lief vor dem Jaguars-Spiel"). Die Frage ist, ob das dem Mann leicht gefallen ist, der im Januar als neuer Headcoach sofort von einem Power-Running-Game sprach, mit dem er die Identität der Offense prägen wollte.
Der Wunsch nach Runs liegt Singletary im Blut - er wuchs in Texas auf, wo Running Backs verehrt werden, und wurde danach als Middle Linebacker in Chicago zum Hall of Famer, wo man Smash-Mouth spielte. Singletary hätte die Ereignisse der letzten Woche als Schlag gegen sein Ego sehen können, als Herausforderung seiner Einschätzung. Ein sturerer Coach, oder vielleicht einer, der nie selbst in der NFL gespielt hat, hätte nicht nachgegeben. Aber Singletary begriff offenbar, dass die Spieler eine wacklige Offense beleben wollten und nach Lösungen suchten, nachdem das Team fünf der letzten sechs Spiele verloren hatte.
Der Kompromiss funktionierte. Smith hatte eines seiner besten Spiele jemals. Er kam auf 27 von 41, zwei Touchdowns, kein Interception und das, obwohl mindestens fünf fangbare Pässe gedropt wurden - darunter einer durch Crabtree in der End Zone. "Wir haben den Ball unseren Playmakern gegeben", sagt dazu Vernon Davis, "und wir hatten viele Playmaker". Das, verbunden mit den Videostudien, konfrontierte Singletary mit einer Tatsache, die er nicht übersehen konnte: "Wir haben beim Pass mehr Playmakers", sagte er selbst, "zum ersten Mal seit langen haben wir eine Menge Playmaker, zu denen wir den Ball werfen können, und zusätzlich noch Frank Gore".
Das heisst nicht, dass die 49ers jetzt auf einmal den Saints, Colts oder Patriots ähneln werden. Es gab ja auch genug wenig beeindruckende Momente, die zeigten, dass Smith sich noch immer entwickelt und dass keiner der Wideouts bislang in der Lage ist, seine Coverage einfach zu überlaufen. Und um ein Superbowl-Kandidat zu werden, muss der Roster noch spürbar verbessert werden.
Aber Erfolg hat eben nicht nur mit Talent zu tun. Und die Niners folgen Singletary auf seinem Weg, das Team auf die essentiellen Dinge zu fokussieren, die in seiner Reichweite liegen. Das Verhältnis zwischen Coach und Spielern scheint sich immer weiter zu verbessern. Da ist eine Athmosphäre der Zusammenarbeit zu spüren, ein Gefühl der Einigkeit.
Und das entwickelt sich nur, wenn der Coach bereit ist, zuzuhören und auf das Gehörte zu reagieren. Singletary scheint das kapiert zu haben und das bedeutet: Auch wenn der Old-School-Ansatz im Zentrum seines Denkens steht, bleibt da noch genug Raum für neue Ideen.
Quelle: Monte Poole, Oakland Tribune, 29.11.
Er glaubt noch immer, was er glaubt, weil er im Kern ein Dogmatiker ist. Singletary ist ein Mann der Prinzipien und der festen Überzeugung, verstärkt durch seine Gläubigkeit. Er lässt sich nicht verändern. Als Coach jedoch sind seine Ohren viel grösser, als man glaubt. Er hört zu.
Das war klarer denn je am Sonntag, als die 49ers die Jaguars 20-3 auseinandernahmen: Ungeachtet einer Rhetorik ist Singletary ein Mann der Vernunft, bereit zum Kompromiss oder sogar bereit, ganz nachzugeben, wenn er mit Beweisen konfrontiert wird, die seiner Ansicht widersprechen.
Nach der bitteren Niederlage in Green Bay hatten mehrere Offense-Spieler - vor allem Vernon Davis, Alex Smith und Michael Crabtree - ihrem Coach und ihrem Offenisve Coordinator Jimmy Raye vorgeschlagen, aggressiver zu werden und öfter zu passen.
"Je öfter Du spielst, desto besser verstehst Du, was Du tust", sagt Smith dazu. "Als Quarterback hast Du da noch zusätzliche Einsichten, die Du an Jimmy weitergeben kannst - darüber, was wir machen und was ich gerne machen würde".
Singletary liess sich Zeit, erwog und stimmte schliesslich zu. Und das führte zu einem Spiel, in dem die 49ers in 41 von 61 Offensive Plays passten. Indem sie die Shotgun spielten, Vier-Receiver-Sets verwendeten und sogar West-Coast-Offense-Ansätze zeigten wirkte es, als ob Singletary und Raye dieses Spiel dem Andenken von Bill Walsh gewidmet hätten.
Singletary pries anschliessend ausgiebig die Tatsache, dass seine Spieler die Initiative ergriffen hatten (siehe dazu "Was anders lief vor dem Jaguars-Spiel"). Die Frage ist, ob das dem Mann leicht gefallen ist, der im Januar als neuer Headcoach sofort von einem Power-Running-Game sprach, mit dem er die Identität der Offense prägen wollte.
Der Wunsch nach Runs liegt Singletary im Blut - er wuchs in Texas auf, wo Running Backs verehrt werden, und wurde danach als Middle Linebacker in Chicago zum Hall of Famer, wo man Smash-Mouth spielte. Singletary hätte die Ereignisse der letzten Woche als Schlag gegen sein Ego sehen können, als Herausforderung seiner Einschätzung. Ein sturerer Coach, oder vielleicht einer, der nie selbst in der NFL gespielt hat, hätte nicht nachgegeben. Aber Singletary begriff offenbar, dass die Spieler eine wacklige Offense beleben wollten und nach Lösungen suchten, nachdem das Team fünf der letzten sechs Spiele verloren hatte.
Der Kompromiss funktionierte. Smith hatte eines seiner besten Spiele jemals. Er kam auf 27 von 41, zwei Touchdowns, kein Interception und das, obwohl mindestens fünf fangbare Pässe gedropt wurden - darunter einer durch Crabtree in der End Zone. "Wir haben den Ball unseren Playmakern gegeben", sagt dazu Vernon Davis, "und wir hatten viele Playmaker". Das, verbunden mit den Videostudien, konfrontierte Singletary mit einer Tatsache, die er nicht übersehen konnte: "Wir haben beim Pass mehr Playmakers", sagte er selbst, "zum ersten Mal seit langen haben wir eine Menge Playmaker, zu denen wir den Ball werfen können, und zusätzlich noch Frank Gore".
Das heisst nicht, dass die 49ers jetzt auf einmal den Saints, Colts oder Patriots ähneln werden. Es gab ja auch genug wenig beeindruckende Momente, die zeigten, dass Smith sich noch immer entwickelt und dass keiner der Wideouts bislang in der Lage ist, seine Coverage einfach zu überlaufen. Und um ein Superbowl-Kandidat zu werden, muss der Roster noch spürbar verbessert werden.
Aber Erfolg hat eben nicht nur mit Talent zu tun. Und die Niners folgen Singletary auf seinem Weg, das Team auf die essentiellen Dinge zu fokussieren, die in seiner Reichweite liegen. Das Verhältnis zwischen Coach und Spielern scheint sich immer weiter zu verbessern. Da ist eine Athmosphäre der Zusammenarbeit zu spüren, ein Gefühl der Einigkeit.
Und das entwickelt sich nur, wenn der Coach bereit ist, zuzuhören und auf das Gehörte zu reagieren. Singletary scheint das kapiert zu haben und das bedeutet: Auch wenn der Old-School-Ansatz im Zentrum seines Denkens steht, bleibt da noch genug Raum für neue Ideen.
Quelle: Monte Poole, Oakland Tribune, 29.11.
Kommentare
Du musst dich registrieren um einen Kommentar schreiben zu können.


Tackletom (1. Dez. 2009)
Ich finde es auch sehr stark, dass Sing direkt sagt, dass es die Spieler waren, die ihn zu dem Ansatz gebracht haben.
Ich mag seine Art und ich mag die Entwicklung, die meine 49ers nehmen.
Es machtin diesem Jahr endlich mal wieder Spaß 49ers zu schauen - selbst in den Spielen, die wir verlieren sind mehr gute Momente dabei, als in Spielen, die wir in den letzten Jahren gewannen (jaja, ich weiß - die paar...
Auch wenn es blöd klingen mag - diese Saison kann man sich wenigstens wieder ärgern - in den letzten Jahren hab ich die meisten Niederlagen schon erwartet und daher war ich oft schon vorbereitet. Diese Saison kann man wieder richtig mitfiebern.
Ich bin froh, dass es endlich wieder in die richtige Richtung geht.
Touchdownmaker (1. Dez. 2009)
Tackletom (1. Dez. 2009)
...außer die vom Duke...
Real (1. Dez. 2009)
Und meine... kanns echt nich glaube wie der hier schon in den Himmel gelobt wird...
Das ist hier aber nicht das Thema, ich finds jedenfalls auch gut, dass Singletary auf seine Spieler eingeht, was man aber von ihm erwarten sollte als Headcoach. Wenn die Spieler Ideen haben die wie in diesem Fall Sinn machen, ist es klar, dass man diese Vorschläge / Wünsche entgegen nimmt und auch was draus macht.
Jetzt muss das Spiel insgesamt noch variabler werden in der Offense, runs und Pässe aus der Spread, nicht so durchsichtig wie noch ein paar wochen zuvor wo man schon vorher wusste was nun kommt... ein Lauf durch die Mitte. Diese Entwicklung muss man nicht zuletzt Alex Smith zuschreiben, der das jetzt erst möglich macht, mit Hill wäre das glaub ich nicht so einfach möglich.
Jedenfalls freut mich dass das Team auch wieder als Team auftritt. Die Ära Nolan ist glücklicherweise nun komplett hinter uns!
Duke (1. Dez. 2009)
Real (1. Dez. 2009)
sebastian082 (1. Dez. 2009)
Fand ich genau richtiog. Was soll er denn machen, wenn der Ref nicht hinschaut?
Finde ich jetzt echt nen bisschen albern, wenn sogar das bei dir jetzt wieder nen negativen Unterton bekommt. Wenn ich den Unterton missverstehe, dann klär mich auf, dann tuts mir leid.
Duke (1. Dez. 2009)
stig49 (1. Dez. 2009)
Ich finde ja, auch die Draftbilanz von McCloughan sieht zunehmend besser aus. Gore, Staley, Davis, Haralson, Crabtree ohne weitere Diskussion,
bei Smith besteht endlich Anlass zu Hoffnung,
dito bei Lawson (womit ich nie und nimmer gerechnet hätte)
und sogar Balmer hat in den letzten beiden Spielen so einiges gezeigt und könnte wohl noch mehr zeigen, wenn er öfters ran dürfte.
Und der Panthers-Pick bei der nächsten Draft war wohl eine schlaue Sache, weil er nämlich gut in den Top 10 liegen könnte, wohingegen die Panthers mit ihrem Zweitrunden-Mann noch nicht glücklich geworden sind.
MoRe99 (1. Dez. 2009)
Duke (1. Dez. 2009)
Phidell (1. Dez. 2009)
dann wurde einer der refs zitiert, der behauptete, das es genau richtig gewesen wäre, da die meisten coaches sich danach einfach beschweren und behaupten man hätte sie nicht beachtet. das lässt sing halt nicht mit sich machen. auch wenn er damit mal eben für etwas verwirrung sorgt. vielleicht sorgte die ja dafür das scobee den darauf folgenden FG-versuch versemmelt hat
ich bleibe dabei, super gemacht von Sing in der situation, er gefällt mir langsam ganz gut
sebastian082 (1. Dez. 2009)
Ich glaube, wir können uns einig sein, dass Bllichick einer der besten Coaches der NFL ist, egal wie man zu ihm steht. Glaubst du der ist besonders beliebt bei den Refs?? Es gibt keinen Preis für "beliebtester HC bei den Refs"...also echt
sfHawk (1. Dez. 2009)
Duke (1. Dez. 2009)
Edit fragt, ob auf Sings Seite nicht der Line Jugde stand?
sebastian082 (1. Dez. 2009)
Was hätte Sing deiner Meinung nach den machen sollen in dieser Situation?
Duke (1. Dez. 2009)
sebastian082 (1. Dez. 2009)
Habs mir gerade nochmal angeschaut. Der stand ungefähr 35 yards von Sing entfernt fast an der Goalline und hat nicht mal ansatzweise hochgeschaut.
Fritzini (1. Dez. 2009)
MoRe99 (1. Dez. 2009)
MaybeDavis (1. Dez. 2009)
Duke (1. Dez. 2009)
Duke (1. Dez. 2009)
Merkwürdig, dass ausgerechnet ein Disziplin-Fanatiker wie Sing sich nicht daran hält, und hier alle noch dazu Beifall klatschen. Wasser predigen und Wein trinken...
Fritzini (1. Dez. 2009)
MoRe99 (1. Dez. 2009)
Vielleicht ist Singletary ja nicht so eingefahren und so 1000%ig prinzipientreu, wie du denkst. Und v.a. nicht, wenn es um den Erfolg des Teams geht.
Kann man so sehen, aber auch ganz anders. Singletary fordert dort Disziplin, wo es notwendig ist. Dennoch geht es ihm in erster Linie darum, dass das Tam Erfolg hat. Und wenn dazu in dieser Situation ein Timeout gehört dann tut er eben alles dafür, dass der Wunsch nach einem Timeout auch von den Refs bemerkt wird.
MaybeDavis (1. Dez. 2009)
Ich persönlich habe auch Nolan zu Beginn seines HC-Jobs bei uns eine faire Chance gegeben.
Bis jetzt sehe ich allerdings mehr positives als negatives bei Sing und seiner Entwicklung, und das als Rookie-HC. Und bevor du jetzt sagst er sei ja schon lange Coach, Crabtree spielt auch schon lange Football, das ändert aber nix daran das er ein Rookie ist.
Denkst du denn wirklich das die Aktion schlecht war von Sing? Das kann doch nicht dein Ernst sein...
Duke (1. Dez. 2009)
sfHawk (1. Dez. 2009)
MaybeDavis (1. Dez. 2009)
MoRe99 (1. Dez. 2009)
Duke (1. Dez. 2009)
DoctorSnuggles (1. Dez. 2009)
Ich habe die Aktion nicht gesehen, aber so wie sich das hier alles liest, find ich's gut. Schließlich wollte Singletary die
stig49 (1. Dez. 2009)
Ansonsten sagt Bescheid, wenn wir hier wieder über Football reden
Che_Smith (1. Dez. 2009)
lol...
Moriarty (1. Dez. 2009)
Gleichwohl seine Fehler der Vergangenheit ja noch lääängst nicht aufgearbeitet sind, aber das ist mir natürlich auch aufgefallen :police:.
Westcoast Offense (2. Dez. 2009)
Duke (2. Dez. 2009)
wizard49er (2. Dez. 2009)
Es beweist schon was an Größe, wenn man eingestehen kann das die Spieler recht hatten und dies erfolgreich genutzt haben.
Ich bin weiterhin mit Singletary zufrieden und das Team zeigt bei jedem Game (auch bei Niederlagen), das es besser ist als die 49ers Teams von Nolan! Dabei ist das Spielermaterial nahezu identisch.
MoRe99 (2. Dez. 2009)
Duke (2. Dez. 2009)
Aber da es sich ja um Singletary handelt, darf der wahrscheinlich auch auf den Platz *zensiert*, und ihr würdet das noch gut finden.
MoRe99 (2. Dez. 2009)
Klar, was sonst? Bei mir zuhause ist schon ein Schrein mit seinem Bild aufgebaut, und jeden Abend bringe ich eine Ziege, ein Huhn o.ä. als Opfer.
HeyJoe (2. Dez. 2009)
Die Aktion war notwendig. Nicht mehr, nicht weniger.
DoctorSnuggles (2. Dez. 2009)
Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass Sing doch erst einmal auf "normale" und politisch korrekte Art und Weise versucht hat, das Timeout zu nehmen, oder? Falls nicht und er rennt gleich aufs Feld, würde ich mit einem Schlag zu Dukes Mitstreiter
MaybeDavis (2. Dez. 2009)
stig49 (2. Dez. 2009)
sfHawk (2. Dez. 2009)
MoRe99 (2. Dez. 2009)
Duke (2. Dez. 2009)
MoRe99 (2. Dez. 2009)
Duke (2. Dez. 2009)
zugschef (2. Dez. 2009)
MoRe99 (2. Dez. 2009)
Supertommy (2. Dez. 2009)
nolan wurde rausgeschmiessen und enlich hatte wir einen coach mit charisma, der den spieler feuern unterm hintern machte und ihnen die augen öffnete.
er zwang mike marz einen neuen quaterback einzusetzen, damit musste marz das offense spiel etwas umstellen. aber weil hill, es in der shotgun verstand, richtige entscheidungen zu treffen und marz die routen der reciever mehr auf hill zuzuschneiden ging es wieder aufwärts.
jeder von uns freute sich schon auf die nächste saison.
dann feuerte singletary marz aber es wollte keiner offense coordinator bei den niners werden, weil jeder wusste dass das was singletary spielen will, nicht auf den platz umzusetzen ist.
doch einer fand sich, ein *blinder blender* namens ray!
ich hab das einmal schon geschrieben, statistisch gesehen waren niners am besten wenn sie aus der shootgun gespielt haben, dies muss auch einen singletary bekannt gewesen sein oder hat er siche keine *filme* angesehen oder stats gelesen.
nein, er wollte konsequent seinen weg gehen obwohl der bereits eingeschlagene nach oben gezeigt hat.
nach anfänglichen erfolgen, aber durschauten die gegner aber das einfallslose system unseres offense gurus und die offense kam zum erliegen. anstelle das ray die schuld auf sich genommen hätte, ging er zu mike heulen und sagte, das man mit hill nicht spielen kann, da er nicht weit werfen kann. ( er hätte aber auch den onkel mike anrufen können, vielleicht hätte der ein paar tips für ihn gehabt, denn der hatte aus einem back up quaterback, einen quaterback gemacht dessen bilanz einfach sensationel war)
also machte man smith zum starter, der ja das grössere talent besitzt und viel weiter werfen kann. und dann spiel man weiter laufen durch die mitte. das ist ja so schön, weil da kann sich unsere offense immer nach 3 versuchen, wieder ausrasten gehen :-)) einen weiten pass, hmmm sowas kam weiter nicht!
Irgendwann reichte es dann den mündigen spielern und sie gingen zum coach und sagten, so wird das nichts mike und mike hörte auf sie.
ich hab nie football gespielt nur fussball aber in einem team wo die spieler zum trainer gehen müssen, und ihm sagen, heeee dein system funktioniert nicht lass und was anderes spielen, da hat jeder trainer bei seinen spielern schon ausgeschiessen, wie man so schön sagt. ich denke sie respektieren ihn, weil er eine persönlichkeit ist und er kann aufgrund seiner erfahrung spieler weiterbringen, wie veron davis. aber als headcoach ist er ungeeignet. was ihn aber auszeichnet ist der teamgeist und ich denke der wird ihn noch weitertragen!
stig49 (3. Dez. 2009)
MaybeDavis (3. Dez. 2009)
Niner (3. Dez. 2009)
Habe mich gerade als Hohepriester beworben!