Commentary: The "bust" strikes back!? (27. Okt. 2009)
Wer hätte ernsthaft erwartet, dass Quarterback Alex Smith in einer Halbzeit über 200 Yards wirft und 3 Touchdowns erzielt? Jener Alex Smith, der schon abgeschrieben wurde, weil er unsicher auftrat, zu lange zögerte und nicht zuletzt deshalb in seiner jungen Karriere oftmals hart landete, was unter anderem seine Schulterproblematik, die zwei operative Eingriffe erforderte, auslöste.
Diese Themen schweben immer noch als großes Fragezeichen hinter Smith, aber wie er gegen Houston eine Halbzeit lang aufgetreten ist, weckt alte Hoffnungen. Es bestand nie ein Zweifel darüber, dass der "Nummer-1-Pick" aus dem Jahre 2005 theoretisch besser als der bisherige Starter Shaun Hill ist. Diverse Gerüchte hielten sich hartnäckig, wonach 49ers-Verantwortliche Smith auch zu Beginn der Saison gerne als Starter gesehen hätten, aber in der Vorbereitung konnte er keineswegs überzeugen, so dass Hill, mit dem man immerhin in der Vergangenheit Spiele gewinnen konnte, sich durchsetzte. Es hatte sich wenig geändert. Smith wirkte verunsichert, zögerte und es schien so, als ob er mentale Schwächen nie ablegen kann. Die Verantwortlichen waren im gut gesonnen und hielten lange den Konkurrenzkampf aufrecht. Trotzdem musste man Shaun Hill, der als Leader mehr Fähigkeiten zeigte, letztendlich starten lassen.
Dementsprechend folgten Einschränkungen, weil Hill die Armstärke fehlt bzw. weite Würfe seinerseits eher wie Bogenlampen aussehen. Immerhin macht er wenige Fehler, aber ohne eine gravierende Bedrohung durch das Pass-Spiel, wo darüber hinaus tiefer geworfene Bälle im System von Raye eine wichtige Komponente sind, wurde das Laufspiel immer schwächer, so dass Frank Gore und Co. stets gegen eine Wand liefen. Das Pass-Arsenal mit Shaun Hill war limitiert, genauso wie er selbst.
Man konnte unter Offensive Coordinator Norv Turner seinerzeit sehen, dass Alex Smith in dessen System, was von Rayes Philosophie nicht weit entfernt ist, relativ gut zurechtkam. Er wirft insbesondere auf mittlere und lange Distanzen oftmals ansprechend, sein Problem ist eher die fehlende Konstanz bei kurzen Pässen. Im Vergleich zu Shaun Hill hat er schlichtweg den "NFL-tauglicheren" Arm, auch wenn dieser rein von der Stärke eventuell überschätzt wird, aber er hat definitiv die besseren Anlagen bzw. mehr Power in seinen Würfen. Mentale Schwächen waren aber immer noch das Hauptproblem und zumindest unter Head Coach Nolan mitunter auch ein hausgemachtes. Singletary betonte oftmals, dass Smith nicht abgeschrieben ist. Wohl auch mit dem keineswegs geheimnisvollen Wissen, dass der ehemalige "Nummer-1-Pick" mehr Potenzial für die 49ers hätte, wenn er endlich reifer werden würde.
Es hat sich für Smith jedenfalls gelohnt nicht verbittert, trotz Gehaltseinbußen, zu resignieren. Er trainierte mit Michael Crabtree, als andere frei hatten. Diese entwickelte Chemie könnte sich noch als wichtig erweisen, denn Alex Smith wurde aufgrund von neu gezeigter Sicherheit in Kombination mit dem zweifelsohne vorhandenem Talent, nun zum Starter erklärt, weil das Team mit ihm derzeit näher am Sieg steht, als mit Shaun Hill, dessen Haltbarkeitsdatum limitiert ist.
Alex Smith ist immer noch erst 25 Jahre alt, so gesehen ist seine Zukunft eigentlich sehr weit reichend. Entscheidend wird sein, ob der reife Smith eine Halbzeit lang währte oder die Vergangenheit ihn wieder einholen wird. Theoretisch haben wir einen QB, auf den man bauen kann, aber die Standfestigkeit der Gerüste ist immer noch zweifelhaft. Jedenfalls wird man mit dem Starter Alex Smith Gewissheit bekommen, wo man diese Akte endlich ablegen kann. Solch ein Comeback, vom "bust" zum viel versprechendem Starter, wäre eine schöne Geschichte, die allerdings Seltenheitswert hat.
Red Shadow aka Thomas Igerl
Diese Themen schweben immer noch als großes Fragezeichen hinter Smith, aber wie er gegen Houston eine Halbzeit lang aufgetreten ist, weckt alte Hoffnungen. Es bestand nie ein Zweifel darüber, dass der "Nummer-1-Pick" aus dem Jahre 2005 theoretisch besser als der bisherige Starter Shaun Hill ist. Diverse Gerüchte hielten sich hartnäckig, wonach 49ers-Verantwortliche Smith auch zu Beginn der Saison gerne als Starter gesehen hätten, aber in der Vorbereitung konnte er keineswegs überzeugen, so dass Hill, mit dem man immerhin in der Vergangenheit Spiele gewinnen konnte, sich durchsetzte. Es hatte sich wenig geändert. Smith wirkte verunsichert, zögerte und es schien so, als ob er mentale Schwächen nie ablegen kann. Die Verantwortlichen waren im gut gesonnen und hielten lange den Konkurrenzkampf aufrecht. Trotzdem musste man Shaun Hill, der als Leader mehr Fähigkeiten zeigte, letztendlich starten lassen.
Dementsprechend folgten Einschränkungen, weil Hill die Armstärke fehlt bzw. weite Würfe seinerseits eher wie Bogenlampen aussehen. Immerhin macht er wenige Fehler, aber ohne eine gravierende Bedrohung durch das Pass-Spiel, wo darüber hinaus tiefer geworfene Bälle im System von Raye eine wichtige Komponente sind, wurde das Laufspiel immer schwächer, so dass Frank Gore und Co. stets gegen eine Wand liefen. Das Pass-Arsenal mit Shaun Hill war limitiert, genauso wie er selbst.
Man konnte unter Offensive Coordinator Norv Turner seinerzeit sehen, dass Alex Smith in dessen System, was von Rayes Philosophie nicht weit entfernt ist, relativ gut zurechtkam. Er wirft insbesondere auf mittlere und lange Distanzen oftmals ansprechend, sein Problem ist eher die fehlende Konstanz bei kurzen Pässen. Im Vergleich zu Shaun Hill hat er schlichtweg den "NFL-tauglicheren" Arm, auch wenn dieser rein von der Stärke eventuell überschätzt wird, aber er hat definitiv die besseren Anlagen bzw. mehr Power in seinen Würfen. Mentale Schwächen waren aber immer noch das Hauptproblem und zumindest unter Head Coach Nolan mitunter auch ein hausgemachtes. Singletary betonte oftmals, dass Smith nicht abgeschrieben ist. Wohl auch mit dem keineswegs geheimnisvollen Wissen, dass der ehemalige "Nummer-1-Pick" mehr Potenzial für die 49ers hätte, wenn er endlich reifer werden würde.
Es hat sich für Smith jedenfalls gelohnt nicht verbittert, trotz Gehaltseinbußen, zu resignieren. Er trainierte mit Michael Crabtree, als andere frei hatten. Diese entwickelte Chemie könnte sich noch als wichtig erweisen, denn Alex Smith wurde aufgrund von neu gezeigter Sicherheit in Kombination mit dem zweifelsohne vorhandenem Talent, nun zum Starter erklärt, weil das Team mit ihm derzeit näher am Sieg steht, als mit Shaun Hill, dessen Haltbarkeitsdatum limitiert ist.
Alex Smith ist immer noch erst 25 Jahre alt, so gesehen ist seine Zukunft eigentlich sehr weit reichend. Entscheidend wird sein, ob der reife Smith eine Halbzeit lang währte oder die Vergangenheit ihn wieder einholen wird. Theoretisch haben wir einen QB, auf den man bauen kann, aber die Standfestigkeit der Gerüste ist immer noch zweifelhaft. Jedenfalls wird man mit dem Starter Alex Smith Gewissheit bekommen, wo man diese Akte endlich ablegen kann. Solch ein Comeback, vom "bust" zum viel versprechendem Starter, wäre eine schöne Geschichte, die allerdings Seltenheitswert hat.
Red Shadow aka Thomas Igerl
Kommentare
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Touchdownmaker (27. Okt. 2009)
Darkside (27. Okt. 2009)
Wäre natuerlich toll, koennte Alex derjenige sein. Das würde für die Draft tolle Möglichkeiten eröffnen wenn wir dort keinen QB draften muessten - zumindest nicht in einer fruehen Runde. Man könnte dann mit den Erstrundern 2 wichtige Needs füllen, zb. OL, Passrush oder DB. Zusammen mit dem weiteren FirstDay Pick sollte sich das Team deutlich verstaerken lassen.
Also Alex, viel Glueck - sollte der Durchbruch engueltig gelingen, waere das eine tolle Sache für die Niners...
beattheheat (28. Okt. 2009)
Davis Starter und Smith Backup?! Smith verdient im vergleich zu anderen Backups /Starter wie z.B. Brady Quinn, der knapp 2 Mio. macht, wenn er aber Starter wäre in diesem jahr 12Mio. zusätzlich verdienen würde, immer noch überdurchschnittlich!!!
Da gibt es nur Alex alles Gute zu wünschen, dass er noch richtig durchstartet in seiner Karriere!
Duke (28. Okt. 2009)
Dass er mit seinen Fähigkeiten besser in eine Coryell passt, war vor der Saison klar. Dass die Coaches trotzdem Hill den Vorzug gaben, bleibt mir unerklärlich.
Dillinger (28. Okt. 2009)
Sie standen 3:1 mit Hill. Nis dahin kann man nichts dagegen sagen. Und ihn bei dem Falcons Spiel schon zu pullen, also beim ersten wirklich schlechten Spiel, konnte man nicht bringen.
Zacharry (28. Okt. 2009)
zach
wizard49er (30. Okt. 2009)
Sehr guter Bericht
redxox80 (31. Okt. 2009)
Also ich glaube nicht das das Colts Game geeignet ist um Schlüsse für den est der Saison zu ziehen ... da sind schon andere auf die Nase gefallen...
Zacharry (1. Nov. 2009)
es geht hierbei doch gar nicht um sieg oder niederlage. es geht viel mehr darum, wie smith sich geben wird, welche entscheidungen er treffen wird und wie er die O bewegt. auch mit einer niederlage gegen die colts könnte man beim positiven gestallten der oben genannten punkte optimistisch sein.
zach
Duke (1. Nov. 2009)
Zacharry (1. Nov. 2009)
können wir sowas überhaupt? da habe ich so meine zweifel.
zach
Duke (1. Nov. 2009)
49erChrisB (7. Nov. 2009)
http://sports.espn.go.com/nfl/columns/story?columnist=chadiha_jeffri&id=4629380