49ers-Coaches wollen Tackle Alex Boone zum Right Guard machen (11. Mai. 2012)
Wenn alles so abläuft, wie es sich die Coaches der Niners vorstellen, dann wird Alex Boone nächste Saison der grösste Right Guard der Liga sein. Zu Beginn des Offseason-Programms sagten sie dem Backup-Tackle, man wolle ihn künftig als Right Guard einsetzen, sofern Boone das hinbekommt. Immerhin hat er in seiner Karriere noch keinen einzigen Snap auf Guard erlebt. Entsprechend überrascht, wenn nicht geschockt, war Boone anfangs - mittlerweile sieht er aber die handfeste Chance, sich als Starting Right Guard zu etablieren und freut sich darüber.
Die Frage ist, ob Boones Grösse ihm da im Weg steht. Er ist mit 2,02 Meter ein gutes Stück grösser gewachsen als die beiden links und rechts neben ihm, Center Goodwin und Right Tackle Davis. Normalerweise ist es genau andersrum - die meisten Guards sind etwas kleiner und dafür breiter gebaut. Denn ein Tackle macht häufig erst ein paar Schritte rückwärts, bevor er mit seinem Defender in Kontakt kommt - Guards hingegen haben zumeist sofort Kontakt mit ihrem Gegenspieler. Da sind lange Beine nicht so sehr gefragt, und explosive Kraft um so mehr. Boone müsste deshalb noch rund 20 Pounds zulegen, um in die ideale Guard-Kategorie zu kommen.
Und er wäre gezwungen, stark in die Knie gehen: "Solange Du weiter unten bist, als der Typ gegenüber, passt es", sagt Boone. Das passt aber nicht für viele: Letzte Saison waren nur eine Handvoll Guards annähernd so gross wie Boone, angeführt von Seattles Robert Gallery und Joe Reitz von den Colts, die beide rund 3 cm kleiner sind als Boone.
Darüber hinaus sei die Umstellung machbar, so der bisherige Backup: "Wir haben eine so komplexe Offense, da muss man auch als Tackle wissen, was der Guard zu tun hat. Und als Guard muss ich wissen, was der Center und der Tackle machen".
Die Coaches der 49ers hatten die Option Boone zu diskutieren begonnen, nachdem man sich entschieden hatte, die beiden Right Guards der vergangenen Saison, Adam Snyder und Chilo Rachal, ziehen zu lassen. Boone muss nun mit Daniel Kilgore (der im Moment jedoch vor allem als Center zu Einsatz kommt), Mike Person und mit dem diesjährigen Viertrunden-Pick Joe Looney um die Starterposition kämpfen (Looney leidet noch unter den Folgen seiner Fussverletzung und nimmt am Rookie-Minicamp nicht aktiv teil). Wenn er sich nicht durchsetzen kann, bleibt er, was er bislang war, nämlich der Backup-Swing-Tackle.
Quellen: Matt Maiocco, CSN BayArea, Blog; Matt Barrows, Sac Bee Blog, 11.5.
Die Frage ist, ob Boones Grösse ihm da im Weg steht. Er ist mit 2,02 Meter ein gutes Stück grösser gewachsen als die beiden links und rechts neben ihm, Center Goodwin und Right Tackle Davis. Normalerweise ist es genau andersrum - die meisten Guards sind etwas kleiner und dafür breiter gebaut. Denn ein Tackle macht häufig erst ein paar Schritte rückwärts, bevor er mit seinem Defender in Kontakt kommt - Guards hingegen haben zumeist sofort Kontakt mit ihrem Gegenspieler. Da sind lange Beine nicht so sehr gefragt, und explosive Kraft um so mehr. Boone müsste deshalb noch rund 20 Pounds zulegen, um in die ideale Guard-Kategorie zu kommen.
Und er wäre gezwungen, stark in die Knie gehen: "Solange Du weiter unten bist, als der Typ gegenüber, passt es", sagt Boone. Das passt aber nicht für viele: Letzte Saison waren nur eine Handvoll Guards annähernd so gross wie Boone, angeführt von Seattles Robert Gallery und Joe Reitz von den Colts, die beide rund 3 cm kleiner sind als Boone.
Darüber hinaus sei die Umstellung machbar, so der bisherige Backup: "Wir haben eine so komplexe Offense, da muss man auch als Tackle wissen, was der Guard zu tun hat. Und als Guard muss ich wissen, was der Center und der Tackle machen".
Die Coaches der 49ers hatten die Option Boone zu diskutieren begonnen, nachdem man sich entschieden hatte, die beiden Right Guards der vergangenen Saison, Adam Snyder und Chilo Rachal, ziehen zu lassen. Boone muss nun mit Daniel Kilgore (der im Moment jedoch vor allem als Center zu Einsatz kommt), Mike Person und mit dem diesjährigen Viertrunden-Pick Joe Looney um die Starterposition kämpfen (Looney leidet noch unter den Folgen seiner Fussverletzung und nimmt am Rookie-Minicamp nicht aktiv teil). Wenn er sich nicht durchsetzen kann, bleibt er, was er bislang war, nämlich der Backup-Swing-Tackle.
Quellen: Matt Maiocco, CSN BayArea, Blog; Matt Barrows, Sac Bee Blog, 11.5.
Kommentare
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wizard49er (12. Mai. 2012)
Nee könnte garnet schlecht sein diese Idee der Coaches.
MaybeDavis (12. Mai. 2012)
snoopy (12. Mai. 2012)
MaybeDavis (12. Mai. 2012)
PS:
Matt Maiocco fragte noch ob es nicht ein Problem für AS ist wenn er einen 6.8 ft grossen Guard vor sich hat. Darauf meinte Harbaugh er glaubt nicht das Boone 6.8 ist, eher so 6.6. Maiocco und Harbaugh haben dann um 5$ gewettet, Harbaugh sagt kleiner als 6.7 1/2, Maiocco sagt grösser
Norton51 (12. Mai. 2012)
Die Größe ist aus meiner Sicht schon ein Problem und wird ihm die Umstellung sehr schwer machen.
Jens (12. Mai. 2012)
So sieht das für mich auch aus. Sie suchen wohl mehr Konkurrenz für Kilgore. Looney kann ja noch nicht mittrainieren.
wizard49er (14. Mai. 2012)
Wer hat denn nun gewonnen?
MoRe99 (14. Mai. 2012)
wizard49er (14. Mai. 2012)
Was ne Wette.............
Hoffe Bone überzeugt als Guard und Alex sieht trotzdem seine Anspielstationen auf der rechten Seite.
The Leprechaun (14. Mai. 2012)
Ich denke der Plan ist eher, dass durch die Größe von Boone dem Gegner die Sicht auf Alex erschwert werden soll
wizard49er (17. Mai. 2012)
Norton51 (23. Mai. 2012)
Harbaugh hat ihn ja dafür gelobt, dass er so selten gut tief runter kommt, aber irgendwie sieht das alles andere als tief aus.