Kevin Lynch vom San Francisco Chronicle berichtet Interessantes: Wie sehr seinen Informationen zufolge das Verhältnis zwischen Colin Kaepernick und vielen anderen Spielern angespannt gewesen ist. Lynch scheint es für gut möglich zu halten, dass die 49ers Kaep und seine Agenten bewusst dorthin manövriert haben könnten, den Tradewunsch öffentlich zu machen. Das würde Sinn machen, wenn man sich ohnehin trennen will, aber dabei nicht der Bösewicht sein möchte. Hier Zitate aus Lynch's Artikel:
"Das Verhältnis zwischen Kaepernick und dem Team, egal was die 49ers behaupten, war angespannt. Spieler hatten kein Vertrauen mehr in ihn, nachdem die gesamte Offensive für ihn gebaut worden war und er trotzdem scheiterte.
Er entfremdete sich von noch mehr Spielern, als er sich für eine OP entschied, und nicht dafür, für Blaine Gabbert im Interesse des Teams den Backup zu machen. (...) Es wurde deutlich, dass Kaepernick nichts vom untadeligen Alex Smith gelernt hatte. Der verlor seinen Job wegen einer Verletzung an Kaepernick, aber er unterstützte ihn trotzdem. Kaepernick brachte es nicht hin, dasselbe für Gabbert zu tun. (...)
Letztendlich könnte Kaepernick nicht das Opfer des Coachwechsels sein, oder das seiner Schwierigkeiten, Defenses zu lesen und durch die Progression zu gehen. Sein Hauptproblem dürfte in seine Unfähigkeit liegen, ein Verhältnis zu seinen Mitspielern, den Coaches und der Organisation aufzubauen. Kaepernick wirkte zwar immer integriert - er machte Spässe und spielte Pingpong. Aber als Gabbert dran war, wurde seine fehlende Führungsqualität überdeutlich.
Gabbert zum Beispiel dankte regelmässig seinen Offensive Linemen, seinen Receivern, seinen vielen Running Backs, auch wenn sie wenig brachten oder ihn schlecht schützen. Von Kaepernick hingegen, der so wenig wie möglich mit den Medien sprach, gab es nicht nur keine öffentliche Anerkennung für seine Teammates, er zwang sie darüber hinaus, für ihn zu sprechen - keine gute Kombination".
Lynch verweist dann auf den Abgang von Michael Crabtree, der damals sagte, er brauche einen QB, der "genauso hungrig wie er selbst" sei. Lynch: "Kaepernick arbeitete immer hart - aber er schien for allem an den Dingen zu arbeiten, bei denen er ohnehin schon gut war - so wie beim Gewichtheben. Dem Vernehmen nach sah sich Gabbert fünfmal so oft auf dem vom Team zur Verfügung gestellten ipad Spielszenen zur Vorbereitung an, wie Kaepernick. Und das könnte sein, was Crabtree gemeint hatte".
Quelle: Kevin Lynch, SF Gate, 1.3.
Tattoos küssen reicht halt nur für einen Sommer, in Ausnahmen auch mal für 2 ...
Ja ja so ist das
Die guten Sachen die er gemacht hat werden schnell vergessen die schlechten aber umso mehr in den Fokus geschoben ....
das war doch die beste Entscheidung sich operieren zu lassen damit er für die neue Saison fit ist ....
Diese ganzen "Fans" die meinen das Gabbert es besser gemacht hat oder besser ist
Haben in meinen Augen echt wenig Ahnung oder hassen CK so sehr das sie sich das wünschen das es so ist .
Und der Trade-Wert von Kaep befindet sich im freien Fall... :o
Mit viel Glück kann man vielleicht noch eine Viertrunden-Pick erzielen. Gänzlich andere Umstände als damals bei Alex Smith.
Es bleibt spannend, aber die Lage für Baalke wird immer misslicher. Er wird einen QB draften müssen, so der so. Hoffentlich lässt er sich von Chip Kelly "helfen". :P
Ich glaube ja nicht das ihn hier jemand wirklich hasst, soviel Emotionen ist er gar nicht Wert.
Aber was weiss schon ein Ahnungsloser...
Das er verpasst hat von Alex Smith etwas zu lernen ist auch kein Wunder, damals war er ja auch viel zu beschäftigt, zwar nicht mit dem Playbook, aber damit, der Welt bei HQ & Mens Health zu zeigen wie gut er in einem Jaguar aussieht und wie viele Turnschuhe er im Schrank hat.
Wird Zeit das jemand einen 7.Runden pick bietet damit er wieder Gelegenheit hat sich auf das zu konzentrieren was er wirklich mag, auch wenn es wahrscheinlich wenig mit Football zu tun haben wird.
Zitat von: fla49ers am Mi, 2. Mär. ’16, 19:35
Ja ja so ist das
Die guten Sachen die er gemacht hat werden schnell vergessen die schlechten aber umso mehr in den Fokus geschoben ....
das war doch die beste Entscheidung sich operieren zu lassen damit er für die neue Saison fit ist ....
Diese ganzen "Fans" die meinen das Gabbert es besser gemacht hat oder besser ist
Haben in meinen Augen echt wenig Ahnung oder hassen CK so sehr das sie sich das wünschen das es so ist .
CK wurde anfangs extrem über alle Maßen hochgejubelt, jetzt kriegt er halt die andere Seite der Medaille zu spüren. Durch solche Situationen musste sogar ein Manning nach vergeigten Super Bowls durch.
Entweder er steht auf und zeigt es seinen Kritikern oder die behalten recht. So einfach ist das, da musst du jetzt echt nicht so auf Welpenschutz machen. Der ist kein Welpe mehr.
Zitat von: Fritzini am Mi, 2. Mär. ’16, 19:50
Ich glaube ja nicht das ihn hier jemand wirklich hasst, soviel Emotionen ist er gar nicht Wert.
Aber was weiss schon ein Ahnungsloser...
Das er verpasst hat von Alex Smith etwas zu lernen ist auch kein Wunder, damals war er ja auch viel zu beschäftigt, zwar nicht mit dem Playbook, aber damit, der Welt bei HQ & Mens Health zu zeigen wie gut er in einem Jaguar aussieht und wie viele Turnschuhe er im Schrank hat.
Wird Zeit das jemand einen 7.Runden pick bietet damit er wieder Gelegenheit hat sich auf das zu konzentrieren was er wirklich mag, auch wenn es wahrscheinlich wenig mit Football zu tun haben wird.
Ziemlich billiges Nachtreten ::).
Ich bin froh, wenn das Thema endlich erledigt ist und man sich endlich um die 100 anderen Baustellen kümmern kann. Kaep und die 49ers, das passt einfach nicht mehr, wünsche ihm trotzdem alles Gute, wo auch immer. Seine ersten beiden Spielzeiten werde ich troztdem in guter Erinnerung behalten, da hat es seit langer Zeit mal wieder Spaß gemacht, 49ers Football zu schauen.
Das hat schon mit Alex unter JH Spaß gemacht.
Zitat von: Mace am Mi, 2. Mär. ’16, 20:58
Ich bin froh, wenn das Thema endlich erledigt ist und man sich endlich um die 100 anderen Baustellen kümmern kann. Kaep und die 49ers, das passt einfach nicht mehr, wünsche ihm trotzdem alles Gute, wo auch immer. Seine ersten beiden Spielzeiten werde ich troztdem in guter Erinnerung behalten, da hat es seit langer Zeit mal wieder Spaß gemacht, 49ers Football zu schauen.
Besser hätte ich es auch nicht schreiben können. :)
Wer nun noch glaubt, dass Kaep bei uns eine Zukunft hat, der glaubt auch an den Weihnachtsmann. Das Problem wird sein, dass man für ihn sicher keinen vernünftigen Draftpick erhalten wird. Kelly wird einen QB draften müssen und kann dabei nur hoffen, dass Goff noch zu haben sein wird. Dafür stehen die Chancen eigentlich nicht schlecht, wenn man sich die Needs der vor uns draftenden Teams ansieht. Falls die Browns einen QB nehmen, was ich auch glaube, dann dürfte Wentz deren Wahl sein. Aber mit Goff könnte Kelly sicher gut leben - ich auch.
Aber ich erinnere pflichtbewusst nochmal an meine Kritik, Smith zu traden, zu einer Zeit, als alle Kaep in den Himmel gelobt haben.
Vor dem 1. April wird niemand einen Deal anbieten.
Zitat von: frontmode am Mi, 2. Mär. ’16, 20:59
Das hat schon mit Alex unter JH Spaß gemacht.
Von den Ergbnissen her, ja. Aber vom Spiel her, fand ich Alex und die Offense doch eher langweilig. Das Play Off Spiel gegen die Saints war da die Ausnahme, die die Regel bestätigt.
Warum redet ihr jetzt schlecht über ihn und macht ihn runter vor 2 -3 Jahren habt ihr gesagt er ist die Zukunft der NFL.
Zitat von: 49ersforlife am Mi, 2. Mär. ’16, 22:16
Warum redet ihr jetzt schlecht über ihn und macht ihn runter vor 2 -3 Jahren habt ihr gesagt er ist die Zukunft der NFL.
Damals sah es auch so aus, dass er es nun scheinbar doch nicht ist, hat seine Gründe. Nach denen suchen nun natürlich Team, Medien und Fans. Sollten sich die geschriebenen Dinge bewahrheiten, würde es einiges erklären.
Am Ende sind wir alle 49ers Fans uns kein Spieler steht über dem Team. Jeder darf seine Meinung dazu haben und sie auch sagen. Über die Leistung von damals sind alle glücklich, aber dafür kann man sich nichts mehr kaufen. Man muss nach vorne schauen und da fällt es derzeit schwer, CK als die langfristige Lösung auf QB zu sehen.
Zitat von: frontmode am Mi, 2. Mär. ’16, 22:30
Zitat von: 49ersforlife am Mi, 2. Mär. ’16, 22:16
Warum redet ihr jetzt schlecht über ihn und macht ihn runter vor 2 -3 Jahren habt ihr gesagt er ist die Zukunft der NFL.
Damals sah es auch so aus, dass er es nun scheinbar doch nicht ist, hat seine Gründe. Nach denen suchen nun natürlich Team, Medien und Fans. Sollten sich die geschriebenen Dinge bewahrheiten, würde es einiges erklären.
Am Ende sind wir alle 49ers Fans uns kein Spieler steht über dem Team. Jeder darf seine Meinung dazu haben und sie auch sagen. Über die Leistung von damals sind alle glücklich, aber dafür kann man sich nichts mehr kaufen. Man muss nach vorne schauen und da fällt es derzeit schwer, CK als die langfristige Lösung auf QB zu sehen.
Da stimme ich die voll und ganz zu.
Es ist leider so, CK hat uns allen Hoffnung gemacht. Leider war es nicht von Dauer, so ist das nun mal, schade, aber war. :-\
Zitat von: 49ersforlife am Mi, 2. Mär. ’16, 22:16
Warum redet ihr jetzt schlecht über ihn und macht ihn runter vor 2 -3 Jahren habt ihr gesagt er ist die Zukunft der NFL.
Wen sprichst du an? Ich habe in CK nie die Zukunft der NFL gesehen, im Gegenteil habe ich Harbaugh damals stark kritisiert, als AS gebencht wurde und war enorm skeptisch, ob der damals schon erkennbaren Schwächen von CK. Z.B. seine Flatterhaftigkeit in der Pocket, seine fehlenden Leaderfähigkeiten haben viele auf seine Unerfahrenheit geschoben - hätte ja auch sein können.
Und natürlich habe ich ihm deshalb eine Chance gegeben und gehofft, dass er an seinen Schwächen arbeiten würde und sich entsprechend weiterentwickelt. Weiterentwickelt haben sich aber nur die Defensereihen gegen ihn.
Ich bin zwar ein Ahnungsloser aber zu sagen das Team wurde um ihn Rund gebaut, schliesst wohl nicht die Oline mit ein, ansonsten muss man wohl den Autor dieses Berichts als Ahnungslos bezeichnen.
Ich bin zwar kein Kaepernickfan aber ich gebe nichts auf diese Berichte, denn die sind meist zusammen gereimt nach dem Motto : Ich habe einen Bekannten, dessen bester Freund hat eine Grosstante, die wiederum einen Mann hat, dessen homosexuelller Bruder etwas mit einem Mann hat, dessen Schwiegervater in der Küche des 49ers Headquaters arbeitet und gehört hat ,........
Zitat von: 49ersforlife am Mi, 2. Mär. ’16, 22:16
Warum redet ihr jetzt schlecht über ihn und macht ihn runter vor 2 -3 Jahren habt ihr gesagt er ist die Zukunft der NFL.
Zum einen haben nicht alle, die Kaepernick jetzt kritisieren, ihn damals als "Zukunft der NFL" gesehen. Außerdem gab es -auch hier auf dem Board - bereits nach der Saison, in der Kaepernick Starter wurde, Kritik an ihm, da er auf allen möglichen Veranstaltungen zu sehen war und sehr viel an seinem Body gearbeitet hat, wenig jedoch an dem, was einen QB ausmacht. Ich meine, das wäre in einer Webradio-Sendung in der besagten Offseason gewesen (oder ein Jahr später), dass ich eben das angesprochen hatte. Die jetzt öfter geäußerte Kritik, dass Kaepernick zu wenig das macht, was jeder QB macht, der seinen Job wirklich ernst nimmt: Film schauen, lernen, Film schauen, sich in den QB (!) Grundlagen (Pre-Snap Read, Fußarbeit, Erkennen woher der Blitz kommt, Progression, das ganze Feld sehen, wissen wann die Receiver wo sein werden, ...) verbessern, Film schauen, ... ist nun also wahrlich nicht neu.
Dass die Kritik nun so vehement kommt hängt damit zusammen, dass bei Kaepernick die Weiterentwicklung als QB (!) nicht zu erkennen ist. Im Gegenteil: manches wirkt so, als würde er sich zurück entwickeln. Jaja, ich weiß, die schwache O-Line, die fehlende Unterstützung durch die Receiver, kein Laufspiel das das Passspiel erleichtert, ... Dennoch: Kaepernick hat sich mMn nicht weiter entwickelt.
Auch anderes war schon länger bekannt, wie das Eigenbrötlerische, das Sich-Zurückziehen von Mitspielern, das Nicht-Film-Schauen während des Spiels, usw. Solange die Niners am Schluss gewinnen konnten, solange Kaepernick mit seinen Beinen immer wieder was reißen konnte, solange auch per Pass gute Dinge passierten, hat der Erfolg die Kritik klar überlagert. Nun lief es aber nicht, und Kaepernick's "Fehler" werden nicht mehr kaschiert durch Erfolg. Kaepernick sonnte sich auch im Glanz des Erfolgs und lernt nun auch die andere Seite der Medaille kennen. Muss man nicht gut finden, aber auch durch solche Phasen muss er durch. Aber hier fehlt mir auch das Aufbäumen von Kaepernick. Klar, er ist verletzt und kann auf dem Platz logischerweise nicht viel footballtypisches machen. Allerdings könnte er Game Film schauen bis zum Abwinken. Von Gabbert beispielsweise ist bekannt, dass er sich Spiele der Eagles immer wieder angeschaut hat, um ein Gefühl für die Offense von Chip Kelly zu bekommen.
Zitat von: MoRe99 am Mi, 2. Mär. ’16, 22:54
Zitat von: 49ersforlife am Mi, 2. Mär. ’16, 22:16
Warum redet ihr jetzt schlecht über ihn und macht ihn runter vor 2 -3 Jahren habt ihr gesagt er ist die Zukunft der NFL.
Zum einen haben nicht alle, die Kaepernick jetzt kritisieren, ihn damals als "Zukunft der NFL" gesehen. Außerdem gab es -auch hier auf dem Board - bereits nach der Saison, in der Kaepernick Starter wurde, Kritik an ihm, da er auf allen möglichen Veranstaltungen zu sehen war und sehr viel an seinem Body gearbeitet hat, wenig jedoch an dem, was einen QB ausmacht. Ich meine, das wäre in einer Webradio-Sendung in der besagten Offseason gewesen (oder ein Jahr später), dass ich eben das angesprochen hatte. Die jetzt öfter geäußerte Kritik, dass Kaepernick zu wenig das macht, was jeder QB macht, der seinen Job wirklich ernst nimmt: Film schauen, lernen, Film schauen, sich in den QB (!) Grundlagen (Pre-Snap Read, Fußarbeit, Erkennen woher der Blitz kommt, Progression, das ganze Feld sehen, wissen wann die Receiver wo sein werden, ...) verbessern, Film schauen, ... ist nun also wahrlich nicht neu.
Dass die Kritik nun so vehement kommt hängt damit zusammen, dass bei Kaepernick die Weiterentwicklung als QB (!) nicht zu erkennen ist. Im Gegenteil: manches wirkt so, als würde er sich zurück entwickeln. Jaja, ich weiß, die schwache O-Line, die fehlende Unterstützung durch die Receiver, kein Laufspiel das das Passspiel erleichtert, ... Dennoch: Kaepernick hat sich mMn nicht weiter entwickelt.
Auch anderes war schon länger bekannt, wie das Eigenbrötlerische, das Sich-Zurückziehen von Mitspielern, das Nicht-Film-Schauen während des Spiels, usw. Solange die Niners am Schluss gewinnen konnten, solange Kaepernick mit seinen Beinen immer wieder was reißen konnte, solange auch per Pass gute Dinge passierten, hat der Erfolg die Kritik klar überlagert. Nun lief es aber nicht, und Kaepernick's "Fehler" werden nicht mehr kaschiert durch Erfolg. Kaepernick sonnte sich auch im Glanz des Erfolgs und lernt nun auch die andere Seite der Medaille kennen. Muss man nicht gut finden, aber auch durch solche Phasen muss er durch. Aber hier fehlt mir auch das Aufbäumen von Kaepernick. Klar, er ist verletzt und kann auf dem Platz logischerweise nicht viel footballtypisches machen. Allerdings könnte er Game Film schauen bis zum Abwinken. Von Gabbert beispielsweise ist bekannt, dass er sich Spiele der Eagles immer wieder angeschaut hat, um ein Gefühl für die Offense von Chip Kelly zu bekommen.
Man darf als NFL Quaterback einfach keinen freien Receiver übersehen, so einfach ist das.
Vergleiche zwischen Gabbert (obwohl mir der bei weitem besser gefallen hat ) und Kaepernick hinken aber, denn die Oline hinter der Kaepernick stehen musste war mehr als eine Frechheit und die Gegner waren auch etwas stärker!
Zitat von: Supertommy am Mi, 2. Mär. ’16, 22:54
Ich bin zwar ein Ahnungsloser aber zu sagen das Team wurde um ihn Rund gebaut, schliesst wohl nicht die Oline mit ein, ansonsten muss man wohl den Autor dieses Berichts als Ahnungslos bezeichnen.
Zum einen ist in diesem Fall wohl eher das System gemeint, zum anderen ist die O-Line nicht vernachlässigt worden. Sie hat nur schlecht gespielt, da man einige schlechte Entscheidungen gefällt hat. Das ist ein Unterschied.
Zitat von: Supertommy am Mi, 2. Mär. ’16, 22:54
Ich bin zwar kein Kaepernickfan aber ich gebe nichts auf diese Berichte, denn die sind meist zusammen gereimt nach dem Motto : Ich habe einen Bekannten, dessen bester Freund hat eine Grosstante, die wiederum einen Mann hat, dessen homosexuelller Bruder etwas mit einem Mann hat, dessen Schwiegervater in der Küche des 49ers Headquaters arbeitet und gehört hat ,........
Das muss jeder für sich bewerten, aber die Erfahrung der letzen Jahre hat gezeigt, dass die Beat-Writer ausgesprochen gute Quellen haben. Da reimt auch keiner, eher übertreiben die Quellen.
Zitat von: frontmode am Mi, 2. Mär. ’16, 23:09
Zitat von: Supertommy am Mi, 2. Mär. ’16, 22:54
Ich bin zwar ein Ahnungsloser aber zu sagen das Team wurde um ihn Rund gebaut, schliesst wohl nicht die Oline mit ein, ansonsten muss man wohl den Autor dieses Berichts als Ahnungslos bezeichnen.
Zum einen ist in diesem Fall wohl eher das System gemeint, zum anderen ist die O-Line nicht vernachlässigt worden. Sie hat nur schlecht gespielt, da man einige schlechte Entscheidungen gefällt hat. Das ist ein Unterschied.
Zitat von: Supertommy am Mi, 2. Mär. ’16, 22:54
Ich bin zwar kein Kaepernickfan aber ich gebe nichts auf diese Berichte, denn die sind meist zusammen gereimt nach dem Motto : Ich habe einen Bekannten, dessen bester Freund hat eine Grosstante, die wiederum einen Mann hat, dessen homosexuelller Bruder etwas mit einem Mann hat, dessen Schwiegervater in der Küche des 49ers Headquaters arbeitet und gehört hat ,........
Das muss jeder für sich bewerten, aber die Erfahrung der letzen Jahre hat gezeigt, dass die Beat-Writer ausgesprochen gute Quellen haben. Da reimt auch keiner, eher übertreiben die Quellen.
Und das man gewissen Leuten etwas zusteckt, dass gewisse Dinge so aussehen, sowas macht man in den USA nicht ! Oder ? ;)
Dank, deiner guten Analysen wissen wir ja um die Schwächen von Colin. Und du schreibst es ja richtig, sein Hauptproblem liegt zwischen seinen beiden Ohren !
Aber man haut auf keine Toten hin, das ist eine Unart ! Ich gebe zu diesen Zeitpunkt auf keinen Bericht mehr irgendwas.
Für mich ist der Hauptvernatwortliche der letzten Saison Baalke, auf der anderen Seite war er sich Bewusst, dass Tomsula nichts ist, vielleicht hat er deshalb am Ende auch alles wieder richtig gemacht. War eben dann ein schnelles Ende ! ;)
Relativ substanzloser Bericht ohne viele Fakten. Die Offense wurde um den QB herum gebaut...? Da haben sie dann aber die rechte Seite der OLine und das Laufspiel komplett vergessen. ;D
Ansonsten finde ich es in jeder Form beschämend, wie viel der eine oder andere hier über einen eigenen Spieler bereit ist auszuschütten. Ich mag auch nicht jeden im Team, aber das widerspricht absolut meinem Verständnis eines Fans.
Wie wir ja aber aus der Vergangenheit schon wissen, wird es beim nächsten QB wieder genauso sein. Egal wie der heisst oder was der bringt. ;D
Zitat von: Mace am Mi, 2. Mär. ’16, 20:51
Zitat von: Fritzini am Mi, 2. Mär. ’16, 19:50
Ich glaube ja nicht das ihn hier jemand wirklich hasst, soviel Emotionen ist er gar nicht Wert.
Aber was weiss schon ein Ahnungsloser...
Das er verpasst hat von Alex Smith etwas zu lernen ist auch kein Wunder, damals war er ja auch viel zu beschäftigt, zwar nicht mit dem Playbook, aber damit, der Welt bei HQ & Mens Health zu zeigen wie gut er in einem Jaguar aussieht und wie viele Turnschuhe er im Schrank hat.
Wird Zeit das jemand einen 7.Runden pick bietet damit er wieder Gelegenheit hat sich auf das zu konzentrieren was er wirklich mag, auch wenn es wahrscheinlich wenig mit Football zu tun haben wird.
Ziemlich billiges Nachtreten ::).
Danke
Zitat von: karpfi am Mi, 2. Mär. ’16, 20:59
Zitat von: Mace am Mi, 2. Mär. ’16, 20:58
Ich bin froh, wenn das Thema endlich erledigt ist und man sich endlich um die 100 anderen Baustellen kümmern kann. Kaep und die 49ers, das passt einfach nicht mehr, wünsche ihm trotzdem alles Gute, wo auch immer. Seine ersten beiden Spielzeiten werde ich troztdem in guter Erinnerung behalten, da hat es seit langer Zeit mal wieder Spaß gemacht, 49ers Football zu schauen.
Besser hätte ich es auch nicht schreiben können. :)
Top ganz deiner Meinung
Zitat von: 49ersforlife am Mi, 2. Mär. ’16, 22:16
Warum redet ihr jetzt schlecht über ihn und macht ihn runter vor 2 -3 Jahren habt ihr gesagt er ist die Zukunft der NFL.
Danke
Zitat von: Candlestick am Mi, 2. Mär. ’16, 22:36
Zitat von: 49ersforlife am Mi, 2. Mär. ’16, 22:16
Warum redet ihr jetzt schlecht über ihn und macht ihn runter vor 2 -3 Jahren habt ihr gesagt er ist die Zukunft der NFL.
Wen sprichst du an? Ich habe in CK nie die Zukunft der NFL gesehen, im Gegenteil habe ich Harbaugh damals stark kritisiert, als AS gebencht wurde und war enorm skeptisch, ob der damals schon erkennbaren Schwächen von CK. Z.B. seine Flatterhaftigkeit in der Pocket, seine fehlenden Leaderfähigkeiten haben viele auf seine Unerfahrenheit geschoben - hätte ja auch sein können.
Und natürlich habe ich ihm deshalb eine Chance gegeben und gehofft, dass er an seinen Schwächen arbeiten würde und sich entsprechend weiterentwickelt. Weiterentwickelt haben sich aber nur die Defensereihen gegen ihn.
Welche QB
Hat dich in den letzten Jahren so weit gebraucht ?
Zitat von: Norton51 am Do, 3. Mär. ’16, 02:41
Relativ substanzloser Bericht ohne viele Fakten. Die Offense wurde um den QB herum gebaut...? Da haben sie dann aber die rechte Seite der OLine und das Laufspiel komplett vergessen. ;D
Ansonsten finde ich es in jeder Form beschämend, wie viel der eine oder andere hier über einen eigenen Spieler bereit ist auszuschütten. Ich mag auch nicht jeden im Team, aber das widerspricht absolut meinem Verständnis eines Fans.
Wie wir ja aber aus der Vergangenheit schon wissen, wird es beim nächsten QB wieder genauso sein. Egal wie der heisst oder was der bringt. ;D
Ganz deiner Meinung
Ich verstehe immernoch nicht, was dieses rumhacken oder niedermachen sein soll?
Die überwiegende Mehrheit derjenigen, die Kaepernick kritisch sehen, sind dabei sehr sachlich.
@ fla49ers: Ich habe deine Beiträge editiert, damit klarer wird, was deine eigene Aussage ist. Die war in den von mir editierten Beiträgen nämlich in das Zitat rein gerutscht. Ich hoffe, ich habe das richtig aufgedröselt (bitte mal selber nachschauen). Ein Tipp (und eine Bitte, damit das gleich von Anfang an richtig ist): UNBEDINGT darauf achten, dass du erst NACH dem letzten [ /quote ] etwas schreibst! In etlichen Beiiträgen lauerten noch Leerzeilen VOR diesem Eintrag, und da hattest du rein geschrieben. :thanx:
Zitat von: fla49ers am Do, 3. Mär. ’16, 03:01
Zitat von: Candlestick am Mi, 2. Mär. ’16, 22:36
Zitat von: 49ersforlife am Mi, 2. Mär. ’16, 22:16
Warum redet ihr jetzt schlecht über ihn und macht ihn runter vor 2 -3 Jahren habt ihr gesagt er ist die Zukunft der NFL.
Wen sprichst du an? Ich habe in CK nie die Zukunft der NFL gesehen, im Gegenteil habe ich Harbaugh damals stark kritisiert, als AS gebencht wurde und war enorm skeptisch, ob der damals schon erkennbaren Schwächen von CK. Z.B. seine Flatterhaftigkeit in der Pocket, seine fehlenden Leaderfähigkeiten haben viele auf seine Unerfahrenheit geschoben - hätte ja auch sein können.
Und natürlich habe ich ihm deshalb eine Chance gegeben und gehofft, dass er an seinen Schwächen arbeiten würde und sich entsprechend weiterentwickelt. Weiterentwickelt haben sich aber nur die Defensereihen gegen ihn.
Welche QB
Hat dich in den letzten Jahren so weit gebraucht ?
Gegenfrage: Welcher athletische QB konnte sich ohne grosse Entwicklung als Passer in der NFL langfristig durchsetzen?
Und nicht vergessen: mit alex smith hätte die defense in der super bowl keine 34 punkte zugelassen. Genauso wie an der niederlage gegen die giants kyle williams alleine schuld war; das hatte rein gar nichts mit einer unfähigen Offense zu tun.
Tja so ist das Geschäft wohl, jetzt wird auf alles Negative hingewiesen was es gibt. Das mit der OP anbringen und dann sagen er hätte Gabbert helfen sollen, sry das ist Schwachsinn, aber auch nur meine Meinung.
Hier wird aber ein Spieler so dermaßen Demontiert von Anfang an der Saison (wohl auch wegen der schlechten Leistungen) da würde ich auch meine sieben Sachen packen und so schnell wie möglich abhauen. Hier tragen alle eine Mitschuld nur darf man und das wird viel zu schnell vergessen hatte CK auch verdienste um die 49ers.
Trotz Kelly glaube ich das wir noch Jahre unten rumdümpeln und das haben wir ganz alleine dem FO zuverdanken der damit auch noch schön weiter macht.
Zitat von: Andy49ers am Do, 3. Mär. ’16, 08:12
Tja so ist das Geschäft wohl, jetzt wird auf alles Negative hingewiesen was es gibt. Das mit der OP anbringen und dann sagen er hätte Gabbert helfen sollen, sry das ist Schwachsinn, aber auch nur meine Meinung.
Hier wird aber ein Spieler so dermaßen Demontiert von Anfang an der Saison (wohl auch wegen der schlechten Leistungen) da würde ich auch meine sieben Sachen packen und so schnell wie möglich abhauen. Hier tragen alle eine Mitschuld nur darf man und das wird viel zu schnell vergessen hatte CK auch verdienste um die 49ers.
Trotz Kelly glaube ich das wir noch Jahre unten rumdümpeln und das haben wir ganz alleine dem FO zuverdanken der damit auch noch schön weiter macht.
Nö, mit der Meinung stehst du nicht allein! Diese Zusammenfassung hätte wir hier schon öfter und sie trifft immer wieder den Punkt des Übels (FO)!
"Spieler hatten kein Vertrauen mehr in ihn, nachdem die gesamte Offensive für ihn gebaut worden war und er trotzdem scheiterte."
Da hab ich aufgehört zu lesen...
Zitat von: franky49ers am Do, 3. Mär. ’16, 08:23
"Spieler hatten kein Vertrauen mehr in ihn, nachdem die gesamte Offensive für ihn gebaut worden war und er trotzdem scheiterte."
Da hab ich aufgehört zu lesen...
Da frage ich mich warum?
Es gibt ja durchaus Punkte, die darauf hindeuten, dass man versuchte die Offense - also das System, nicht jeder einzelne Spieler - auf Kaepernick auszurichten. Tomsula sagte anfangs der Saison, man wolle Kaepernick in eine Komfortzone bringen. Mit Geep Chryst wurde der Coach zum OC, der schon lange direkt mit Kaepernick arbeitete und daher vermutlich schon wusste, was Kaep im Playbook bevorzugt.
Es ist durchaus korrekt, wenn man seine Offense mit und um den QB aufbaut. Kaepernick scheiterte letzte Saison, was aber nicht nur an ihm lag. Vermutlich haben im Laufe der Saison viele Spieler auch das Vertrauen in Tomsula und Chryst verloren.
Zitat von: zugschef am Do, 3. Mär. ’16, 07:47
Und nicht vergessen: mit alex smith hätte die defense in der super bowl keine 34 punkte zugelassen. Genauso wie an der niederlage gegen die giants kyle williams alleine schuld war; das hatte rein gar nichts mit einer unfähigen Offense zu tun.
Ich weiss, dass das durchaus auch einen provokativen Aspekt hat. Aber: Die erste Aussage ist mit grosser Wahrscheinlichkeit korrekt. 34 Punkt hätte es wohl nicht gegeben, denn es wäre ein anderes Spiel geworden, nicht weil Alex Smith gespielt hätte (mit ihm als QB erlaubte man den Ravens im Jahr zuvor übrigens nur 16 Punkte, hat aber auch nur 6 erzielt), sondern weil es einfach ein anderes Spiel gewesen wäre.
Dass die Offensive mit Alex Smith nicht ganz so flashy war, lag ja auch nicht nur an Alex Smith. Genauso lag die Niederlage 2011 nicht nur an Kyle Williams und die letzte Saison nicht nur an Kaepernick.
Zitat von: IamNINER am Do, 3. Mär. ’16, 08:34
Zitat von: franky49ers am Do, 3. Mär. ’16, 08:23
"Spieler hatten kein Vertrauen mehr in ihn, nachdem die gesamte Offensive für ihn gebaut worden war und er trotzdem scheiterte."
Da hab ich aufgehört zu lesen...
Da frage ich mich warum?
Es gibt ja durchaus Punkte, die darauf hindeuten, dass man versuchte die Offense - also das System, nicht jeder einzelne Spieler - auf Kaepernick auszurichten. Tomsula sagte anfangs der Saison, man wolle Kaepernick in eine Komfortzone bringen. Mit Geep Chryst wurde der Coach zum OC, der schon lange direkt mit Kaepernick arbeitete und daher vermutlich schon wusste, was Kaep im Playbook bevorzugt.
Es ist durchaus korrekt, wenn man seine Offense mit und um den QB aufbaut. Kaepernick scheiterte letzte Saison, was aber nicht nur an ihm lag. Vermutlich haben im Laufe der Saison viele Spieler auch das Vertrauen in Tomsula und Chryst verloren.
Jim Tomsula hat doch absolut keine Ahnung was das die Offense auf diesen hohen Level betrifft. Er wollte durch Laufspiel zum Erfolg kommen.
Und da beginnt schon mal das Dilemma, die Oline war sogar fürs Laufspiel zu schlecht und alternativen auf RB gab's auch keine und dafür muss man auch Baalke verantwortlich machen.
Für mich war Colin unfähig mit dieser Situation klargekommen. Ich sehe das auch so wie es Steve Yong im Video sagt was FO gepostet hat.
Zitat von: IamNINER am Do, 3. Mär. ’16, 08:34
Zitat von: franky49ers am Do, 3. Mär. ’16, 08:23
"Spieler hatten kein Vertrauen mehr in ihn, nachdem die gesamte Offensive für ihn gebaut worden war und er trotzdem scheiterte."
Da hab ich aufgehört zu lesen...
Da frage ich mich warum?
Es gibt ja durchaus Punkte, die darauf hindeuten, dass man versuchte die Offense - also das System, nicht jeder einzelne Spieler - auf Kaepernick auszurichten. Tomsula sagte anfangs der Saison, man wolle Kaepernick in eine Komfortzone bringen. Mit Geep Chryst wurde der Coach zum OC, der schon lange direkt mit Kaepernick arbeitete und daher vermutlich schon wusste, was Kaep im Playbook bevorzugt.
Es ist durchaus korrekt, wenn man seine Offense mit und um den QB aufbaut. Kaepernick scheiterte letzte Saison, was aber nicht nur an ihm lag. Vermutlich haben im Laufe der Saison viele Spieler auch das Vertrauen in Tomsula und Chryst verloren.
Ich bin riesiger Kaepernick Fan, aber mittlerweile doch froh, wenn das Theater endlich (meinetwegen mit seinem Abgang) beendet wird, aber das ist mir alles viel zu leicht gedacht und sehr unfair CK gegenüber.
Haben wir uns nicht alle riesig über unseren Gameplan aufgeregt? Und der hat sich auch mit Gabbert nicht gebessert. Horrende O-Line, kein Laufspiel, schlechte Calls - wenn das die Offense sein soll, die man EXTRA für Kaep gebaut hat, dann hat man irgendwas falsch gemacht.
Ich entschuldige seine schlechten Leistungen nicht, aber zu sagen, dass man diese Offense um Kaep gebaut hat, ist lächerlich. Die Offense war von vorne bis hinten einfach nur schlecht. Wir haben keinen 1A-Receiver, wir haben keinen überdurchschnittlichen TE, wir haben keine gute O-Line und wir hatten deswegen auch kein gutes Laufspiel.
Ich nehme da immer gerne die Spiele von Rodgers gegen Arizona (RS) und Brady gegen Denver (PO). Da sieht doch jeder Laie, dass es ohne O-Line nicht möglich ist vernünftige Leistungen abzuliefern.
Nicht, dass ich Kaep mit einen von den Beiden vergleichen will, aber es wird immer nur auf Kaep eingetreten. Klar darf ihm sowas wie in St. Louis nicht passieren, wo er einen völlig freien T. Smith übersieht, aber der Junge war ja komplett verunsichert.
Nichts destotrotz bin ich da Romantiker und glaube da an Geschichten, wie bei Kurt Warner, der auch nach 2-3 miesen Jahren nochmal stark zurückgekommen ist.
Sollte Kaeps Zeit jedoch vorbei sein, feier ich halt unseren neuen QB- aber nicht Gabbert ;D ;D ;D
Zitat von: franky49ers am Do, 3. Mär. ’16, 08:51
Ich bin riesiger Kaepernick Fan, aber mittlerweile doch froh, wenn das Theater endlich (meinetwegen mit seinem Abgang) beendet wird, aber das ist mir alles viel zu leicht gedacht und sehr unfair CK gegenüber.
Haben wir uns nicht alle riesig über unseren Gameplan aufgeregt? Und der hat sich auch mit Gabbert nicht gebessert. Horrende O-Line, kein Laufspiel, schlechte Calls - wenn das die Offense sein soll, die man EXTRA für Kaep gebaut hat, dann hat man irgendwas falsch gemacht.
Ich entschuldige seine schlechten Leistungen nicht, aber zu sagen, dass man diese Offense um Kaep gebaut hat, ist lächerlich. Die Offense war von vorne bis hinten einfach nur schlecht. Wir haben keinen 1A-Receiver, wir haben keinen überdurchschnittlichen TE, wir haben keine gute O-Line und wir hatten deswegen auch kein gutes Laufspiel.
Meiner Meinung nach sind das zwei unterschiedliche Punkte. Das System und das Playbook sind wohl sehr auf Kaepernick ausgerichtet worden. Dass dann sehr vieles nicht so funktionierte, wie man sich das erhofft hat, ist klar und wird vielfach ja auch bei der Kritik erwähnt. Ist vielleicht auch etwas eine Huhn-Ei-Diskussion. Bei Gabbert würde ich dann aber auch noch anmerken, dass er als Backup im Camp bei weitem nicht die Reps mit dem ersten Team hatte und das Playbook sicher nicht gezielt auf seine Stärken aufgebaut wurde.
Zitat von: franky49ers am Do, 3. Mär. ’16, 08:51
Ich nehme da immer gerne die Spiele von Rodgers gegen Arizona (RS) und Brady gegen Denver (PO). Da sieht doch jeder Laie, dass es ohne O-Line nicht möglich ist vernünftige Leistungen abzuliefern.
Es ist auch bei den besten QBs unsinnig ein einzelnes Spiel anzuschauen. Du würdest dich ja auch vehement wehren, wenn man bei Kaepernick nur das Spiel gegen die Cardinals in die Bewertung nehmen würde. Rodgers machte seine O-Line über die letzten Jahre oft sehr viel besser. Und dass Denver den momentan besten Pass Rush der Liga hat, darf man auch nicht vergessen.
Die Cowboys sind ja dabei das gewisse Gegenbeispiel: ein Matt Cassel, der bei den Patriots im System auch schon gut ausgesehen hat, konnte selbst hinter der vermutlich besten OL nichts ausrichten.
Am Ende braucht es halt beides: Gute OL und einen guten QB. Wenn ein Faktor sehr gut oder super ist, wird der andere ebenfalls deutlich besser.
Zitat von: franky49ers am Do, 3. Mär. ’16, 08:51
Sollte Kaeps Zeit jedoch vorbei sein, feier ich halt unseren neuen QB- aber nicht Gabbert ;D ;D ;D
Da möchte ich dann ein Foto sehen, wie du dich ärgerst, wenn wir mit Gabbert den Super Bowl gewinnen ;) ;) ;)
Zitat von: Supertommy am Do, 3. Mär. ’16, 08:48
Zitat von: IamNINER am Do, 3. Mär. ’16, 08:34
Zitat von: franky49ers am Do, 3. Mär. ’16, 08:23
"Spieler hatten kein Vertrauen mehr in ihn, nachdem die gesamte Offensive für ihn gebaut worden war und er trotzdem scheiterte."
Da hab ich aufgehört zu lesen...
Da frage ich mich warum?
Es gibt ja durchaus Punkte, die darauf hindeuten, dass man versuchte die Offense - also das System, nicht jeder einzelne Spieler - auf Kaepernick auszurichten. Tomsula sagte anfangs der Saison, man wolle Kaepernick in eine Komfortzone bringen. Mit Geep Chryst wurde der Coach zum OC, der schon lange direkt mit Kaepernick arbeitete und daher vermutlich schon wusste, was Kaep im Playbook bevorzugt.
Es ist durchaus korrekt, wenn man seine Offense mit und um den QB aufbaut. Kaepernick scheiterte letzte Saison, was aber nicht nur an ihm lag. Vermutlich haben im Laufe der Saison viele Spieler auch das Vertrauen in Tomsula und Chryst verloren.
Jim Tomsula hat doch absolut keine Ahnung was das die Offense auf diesen hohen Level betrifft. Er wollte durch Laufspiel zum Erfolg kommen.
Und da beginnt schon mal das Dilemma, die Oline war sogar fürs Laufspiel zu schlecht und alternativen auf RB gab's auch keine und dafür muss man auch Baalke verantwortlich machen.
Für mich war Colin unfähig mit dieser Situation klargekommen. Ich sehe das auch so wie es Steve Yong im Video sagt was FO gepostet hat.
Logischerweise erwartet man nicht von Tomsula, dass er einen bis ins letzte Detail ausgefeilten Plan für die Offense hat. Die Idee über das Laufspiel die Offense aufzubauen ist ja keine neue. Die hatten schon Singletary und Raye, aber auch Harbaugh und Roman. Kann funktionieren oder total scheitern.
Es war ja aber auch nicht Tomsula, der die Offense gestaltet hat. Ich bin mir sehr sicher, dass Chryst das Playbook sehr stark auf Kaepernick ausgerichtet hat.
Baalke hat sicher Fehler gemacht in der Zusammenstellung des Teams. Wenn der Plan war, ein starkes Laufspiel zu haben, dann frage ich mich schon, warum man viel Geld in Torrey Smith steckt und nicht in Mike Iupati. Die Umstände mit vielen und teils auch sehr späten Rücktritten haben sicherlich auch ihren Anteil gehabt, sind aber bei einigen Fehlentscheiden nicht der Hauptgrund.
Bei den RBs waren die Alternativen ja sogar sehr ordentlich. Nachdem Hyde ausgefallen ist, haben Draughn und auch Harris durchaus als RBs überzeugt.
Zitat von: franky49ers am Do, 3. Mär. ’16, 08:51
Ich bin riesiger Kaepernick Fan, aber mittlerweile doch froh, wenn das Theater endlich (meinetwegen mit seinem Abgang) beendet wird, aber das ist mir alles viel zu leicht gedacht und sehr unfair CK gegenüber.
Andere empfinden das ewige Entschuldigungen suchen und verweisen auf eine andere Zeit als zu leicht gedacht ;).
Zitat von: franky49ers am Do, 3. Mär. ’16, 08:51
Sollte Kaeps Zeit jedoch vorbei sein, feier ich halt unseren neuen QB- aber nicht Gabbert ;D ;D ;D
Es ist also wichtig, mit wem die 49ers Erfolg haben, nicht dass sie Erfolg haben 8) ;D
Zitat von: frontmode am Do, 3. Mär. ’16, 09:28
Zitat von: franky49ers am Do, 3. Mär. ’16, 08:51
Ich bin riesiger Kaepernick Fan, aber mittlerweile doch froh, wenn das Theater endlich (meinetwegen mit seinem Abgang) beendet wird, aber das ist mir alles viel zu leicht gedacht und sehr unfair CK gegenüber.
Andere empfinden das ewige Entschuldigungen suchen und verweisen auf eine andere Zeit als zu leicht gedacht ;).
Zitat von: franky49ers am Do, 3. Mär. ’16, 08:51
Sollte Kaeps Zeit jedoch vorbei sein, feier ich halt unseren neuen QB- aber nicht Gabbert ;D ;D ;D
Es ist also wichtig, mit wem die 49ers Erfolg haben, nicht dass sie Erfolg haben 8) ;D
Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir mit Gabbert keinen Erfolg haben werden ;D
Selbstverständlich zählt der Teamerfolg, aber ich muss auch an meinen Blutdruck denken ;D
Zitat von: franky49ers am Do, 3. Mär. ’16, 09:47
Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir mit Gabbert keinen Erfolg haben werden ;D
Selbstverständlich zählt der Teamerfolg, aber ich muss auch an meinen Blutdruck denken ;D
Ein Spiel ohne Blutdruck ist kein gutes Spiel ;D
Zitat von: Candlestick am Mi, 2. Mär. ’16, 19:25
Tattoos küssen reicht halt nur für einen Sommer, in Ausnahmen auch mal für 2 ...
Tja mehr gute Sommer als 90% der NFL Quaterbacks je haben....
Manche glauben echt die 49ers wären der FC Bayern....
Zitat von: Flames1848 am Do, 3. Mär. ’16, 10:10
Zitat von: Candlestick am Mi, 2. Mär. ’16, 19:25
Tattoos küssen reicht halt nur für einen Sommer, in Ausnahmen auch mal für 2 ...
Tja mehr gute Sommer als 90% der NFL Quaterbacks je haben....
Manche glauben echt die 49ers wären der FC Bayern....
Nein, manche Denken, statt zu Glauben!
Schau dir Mannings Karrieredaten an, willste ihn jetzt deshalb für nächste Saison haben?
Zitat von: Candlestick am Do, 3. Mär. ’16, 10:14
Zitat von: Flames1848 am Do, 3. Mär. ’16, 10:10
Zitat von: Candlestick am Mi, 2. Mär. ’16, 19:25
Tattoos küssen reicht halt nur für einen Sommer, in Ausnahmen auch mal für 2 ...
Tja mehr gute Sommer als 90% der NFL Quaterbacks je haben....
Manche glauben echt die 49ers wären der FC Bayern....
Nein, manche Denken, statt zu Glauben!
Schau dir Mannings Karrieredaten an, willste ihn jetzt deshalb für nächste Saison haben?
"Tattoo küssen reicht halt nur einen Sommer" war jetzt denken...?
Zitat von: frontmode am Do, 3. Mär. ’16, 09:50
Zitat von: franky49ers am Do, 3. Mär. ’16, 09:47
Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir mit Gabbert keinen Erfolg haben werden ;D
Selbstverständlich zählt der Teamerfolg, aber ich muss auch an meinen Blutdruck denken ;D
Ein Spiel ohne Blutdruck ist kein gutes Spiel ;D
Ein totes Spiel quasi

Ansonsten glaube ich, dass Mitspieler zwischen Trainerfehlern und Fehlern des QBs unterscheiden können.
Bei einem schlechten Coach ist der QB sogar viel mehr gefragt, ist er als Leader für sein Team viel mehr gefordert. Und besonders in so Zeiten trennt sich die Spreu vom Weizen. Und bei CK deutet einiges auf Spreu hin und auf das sein Team sich von ihm im Stich gelassen fühlt.
Das dies für den ein oder anderen CK-Fan emotional schwer verkraftbar ist und damit die Kritiker zum Feind werden, egal wie sachlich die Argumente gegen CK sind, das versteh ich dann aber schon auch. Wir leben halt in einer Welt der zunehmenden Emotionalität. Die Ratio war ein westeuropäisches Sonderprogramm, was sich gerade deutlich im Rückzug befindet. Gibt es schöne Studien drüber. Wir werden Pöbel
Zitat von: Candlestick am Do, 3. Mär. ’16, 10:14
Zitat von: Flames1848 am Do, 3. Mär. ’16, 10:10
Zitat von: Candlestick am Mi, 2. Mär. ’16, 19:25
Tattoos küssen reicht halt nur für einen Sommer, in Ausnahmen auch mal für 2 ...
Tja mehr gute Sommer als 90% der NFL Quaterbacks je haben....
Manche glauben echt die 49ers wären der FC Bayern....
Nein, manche Denken, statt zu Glauben!
Schau dir Mannings Karrieredaten an, willste ihn jetzt deshalb für nächste Saison haben?
Nee, ich würde aber nie vergessen was er geleistet hat... Respekt ist das Zauberwort... Waren nämlich 2 super Jahre mit JH und CK...
Und ich bin 49ers Fan, kein CK Fan oder sonst was...
Zitat von: Norton51 am Do, 3. Mär. ’16, 10:16"Tattoo küssen reicht halt nur einen Sommer" war jetzt denken...?
Natürlich nicht, das war sogar ein wenig fies. Das bin ich tatsächlich auch ab und zu.
Ich gebe aber auch zu hier über Tage, Wochen, Monate, Jahre genug Stoff auf argumentativer Ebene zu der Thematik geliefert zu haben.
Solltest du das einem nicht zugestehen, verweise ich auf das Neue Testament, Matthäus 7, Vers 3
Muss demnach jedesmal wenn man sachliche Kritik an der aktuellen Situation äussert, auf die vergangenen Erfolge hingewiesen werden, damit die sachliche Kritik gerechtfertigt ist?
Zitat von: frontmode am Mi, 2. Mär. ’16, 22:30
Zitat von: 49ersforlife am Mi, 2. Mär. ’16, 22:16
Warum redet ihr jetzt schlecht über ihn und macht ihn runter vor 2 -3 Jahren habt ihr gesagt er ist die Zukunft der NFL.
Damals sah es auch so aus, dass er es nun scheinbar doch nicht ist, hat seine Gründe. Nach denen suchen nun natürlich Team, Medien und Fans. Sollten sich die geschriebenen Dinge bewahrheiten, würde es einiges erklären.
Am Ende sind wir alle 49ers Fans uns kein Spieler steht über dem Team. Jeder darf seine Meinung dazu haben und sie auch sagen. Über die Leistung von damals sind alle glücklich, aber dafür kann man sich nichts mehr kaufen. Man muss nach vorne schauen und da fällt es derzeit schwer, CK als die langfristige Lösung auf QB zu sehen.
Das ist komplett richtig so... Er hat auch keine Zukunft bei uns, sehe ich ebenso... Aber die Art und Weise wie manche hier nachtreten ist halt sehr unrespektvoll... Darum geht es mir... Thema Kaep ist bei den 9ers vorbei, und gut ist... Muss man nicht noch ständig negativ nachtreten...
Zitat von: IamNINER am Do, 3. Mär. ’16, 10:28
Muss demnach jedesmal wenn man sachliche Kritik an der aktuellen Situation äussert auf die vergangenen Erfolge hingewiesen werden, damit die sachliche Kritik gerechtfertigt ist?
Sachliche Kritik ist ja auch ok ;)
aber sowas ist halt keine ;)
Zitat von: Candlestick am Do, 3. Mär. ’16, 10:27
"Tattoo küssen reicht halt nur einen Sommer" war jetzt denken...?
Pro Kaep, Contra Kaep... Alles ok... Wie du sagst, sachlich ist das Stichwort.
Ich mag Kaep, er hat aber mMn auch keine Zukunft mehr bei uns. Was hier ja auch viele sachlich argumentiert haben. Nur diese blöden Sticheleien müssen nicht sein und zerstören auch die sachliche Diskussion...
Er hatte 2 gute und 2 schlechte Jahre bei uns... Viel Glück in der Zukunft... Fertig ist die Laube...
PS. Sorry für den Doppelpost.
Zitat von: Flames1848 am Do, 3. Mär. ’16, 10:23Nee, ich würde aber nie vergessen was er geleistet hat... Respekt ist das Zauberwort... Waren nämlich 2 super Jahre mit JH und CK...
Und ich bin 49ers Fan, kein CK Fan oder sonst was...
Respekt bedeutet jemanden nicht kritisieren zu dürfen?
Ich gebe zu, dass das mit den Tattoos fies ist, aber so schreibe ich ja nicht immer und dennoch wird einem oft nur vorgeworfen, wenn man sachlich kritisiert: "du magst CK nicht!" Ist ja auch einfach, damit kann man wirkungsvoll jemands Meinung diskreditieren ohne sich mit den Argumenten auseinandersetzen zu müssen.
Gilt das mit dem Respekt übrigens dann nicht auch für das FO, welches uns einen Super Bowl Kader gebaut hat, mit Harbaugh einen Super Bowl Trainer geholt hat?
Wo ist denn da die Forderung nach dem Respekt? Da wird doch viel mehr draufgeschlagen, als gegen CK
Zitat von: Candlestick am Do, 3. Mär. ’16, 10:34
Zitat von: Flames1848 am Do, 3. Mär. ’16, 10:23Nee, ich würde aber nie vergessen was er geleistet hat... Respekt ist das Zauberwort... Waren nämlich 2 super Jahre mit JH und CK...
Und ich bin 49ers Fan, kein CK Fan oder sonst was...
Respekt bedeutet jemanden nicht kritisieren zu dürfen?
Ich gebe zu, dass das mit den Tattoos fies ist, aber so schreibe ich ja nicht immer und dennoch wird einem oft nur vorgeworfen, wenn man sachlich kritisiert: "du magst CK nicht!" Ist ja auch einfach, damit kann man wirkungsvoll jemands Meinung diskreditieren ohne sich mit den Argumenten auseinandersetzen zu müssen.
Gilt das mit dem Respekt übrigens dann nicht auch für das FO, welches uns einen Super Bowl Kader gebaut hat, mit Harbaugh einen Super Bowl Trainer geholt hat?
Wo ist denn da die Forderung nach dem Respekt? Da wird doch viel mehr draufgeschlagen, als gegen CK
Ich kann ja nur für mich sprechen. ;) Von mir hörste sowas nicht....
Zitat von: frontmode am Mi, 2. Mär. ’16, 20:59
Das hat schon mit Alex unter JH Spaß gemacht.
Ja...vor allem in der Red Zone.... ;)
Zitat von: Flames1848 am Do, 3. Mär. ’16, 10:34Er hatte 2 gute und 2 schlechte Jahre bei uns... Viel Glück in der Zukunft... Fertig ist die Laube...
Das ist doch ein schönes Wort zur Harmoniefindung.
Beim Rest bin ich halt nicht so empfindlich, denn wer sich so selbst inszeniert wie es die narzisstische Topprominenz gern macht, der muss auch mal nen dummen Spruch verkraften können. Wobei er hier ja gar nicht liest, also nicht mal das muss er. Da ist meine Grenze etwas anders gesetzt, generell gebe ich Dir aber absolut recht. Es da generell zu überziehen geht nicht und spricht nicht für einen, wenn man das dennoch tut.
Schwierig ist viel mehr das "Ihr" was hier oft benutzt wird, damit schafft man Fronten und Kategorien die meistens nicht passend sind. Denn nur, weil man zu einem anderen Endergebnis kommt, muss man meinungstechnisch nicht weit auseinander liegen.
Das sag ich aber nicht dir, du hast mich ja direkt und präzise abgekocht
Zitat von: Mace am Mi, 2. Mär. ’16, 21:25
Zitat von: frontmode am Mi, 2. Mär. ’16, 20:59
Das hat schon mit Alex unter JH Spaß gemacht.
Von den Ergbnissen her, ja. Aber vom Spiel her, fand ich Alex und die Offense doch eher langweilig. Das Play Off Spiel gegen die Saints war da die Ausnahme, die die Regel bestätigt.
Die 49ers haben unter Harbaugh halt eine Offense gespielt die immer nur das macht was nötig ist - mit Kaep war dann halt mehr nötig als mit Smith.
Zitat von: 49ersforlife am Mi, 2. Mär. ’16, 22:16
Warum redet ihr jetzt schlecht über ihn und macht ihn runter vor 2 -3 Jahren habt ihr gesagt er ist die Zukunft der NFL.
Einige hier hatten die Hoffnung dass er aus seinem Talent was machen und damit zu einerm Top-QB werden kann, als Zukunft der NFL werden ihn hier wohl die wenigsten gesehen haben. Ich persönlich hätte lieber ihn abgegeben und dafür Alex Smith behalten, da ich das Risiko dass er sich als One Trick Pony herausstellt als zu groß erachtet habe. Wie man in den letzten 2 Jahren dann schön gesehen hat ist er wohl wirklich in die "Great Athlete"-Falle getappt und hat sich komplett darauf verlassen dass er seine Athletischen Fähigkeiten schon irgendwie ausreichen werden. Das ich ihn nicht mehr als 49ers Quarterback sehen will liegt dann vor allem darin begründet dass ich nicht glaube dass er mit seinen 28 Jahren an dieser festgesetzten Einstellung noch genug ändern kann um sich in den Bereichen ausreichend zu verbessern die in der letzten Saison dazu geführt haben dass er keinen Erfolg mehr hatte.
Zitat von: Candlestick am Do, 3. Mär. ’16, 11:07
Zitat von: Flames1848 am Do, 3. Mär. ’16, 10:34Er hatte 2 gute und 2 schlechte Jahre bei uns... Viel Glück in der Zukunft... Fertig ist die Laube...
Das ist doch ein schönes Wort zur Harmoniefindung.
Beim Rest bin ich halt nicht so empfindlich, denn wer sich so selbst inszeniert wie es die narzisstische Topprominenz gern macht, der muss auch mal nen dummen Spruch verkraften können. Wobei er hier ja gar nicht liest, also nicht mal das muss er. Da ist meine Grenze etwas anders gesetzt, generell gebe ich Dir aber absolut recht. Es da generell zu überziehen geht nicht und spricht nicht für einen, wenn man das dennoch tut.
Schwierig ist viel mehr das "Ihr" was hier oft benutzt wird, damit schafft man Fronten und Kategorien die meistens nicht passend sind. Denn nur, weil man zu einem anderen Endergebnis kommt, muss man meinungstechnisch nicht weit auseinander liegen.
Das sag ich aber nicht dir, du hast mich ja direkt und präzise abgekocht 
:thumbup: :respekt: :cheers:
Als der Wechsel von Alex Smith auf Kaepernick vollzogen wurde, war das eine vertretbare Entscheidung. Dies aus der jetzigen Sicht zu betrachten ist mMn gefährlich. Oftmals sind solche retrospektiven Betrachtungen dann nicht mehr ganz so ehrlich. Das ist wie wenn man eine Hypothek abschliesst zu aktuell guten Konditionen und am nächsten Tag sich ärgert, dass man es noch etwas güntiger haben könnte.
Ich gebe zu, dass ich damals durchaus eine Zukunft für Kaepernick in der NFL gesehen habe. Er hat den Arm für alle Würfe. Er ist - wenn sich der Gegner nicht total auf das Laufspiel fokussieren kann - mit seinen Beinen eine Gefahr gewesen. Die Zukunftsaussichten habe ich damals aber durchaus auch mit einer gewissen Skepsis gesehen, denn es gab ja schon genug Beispiele, dass athletische QBs diesen Schritt nicht machen konnten und dann doch schneller von der Bildfläche verschwanden. Ich habe allerdings auf Harbaugh gehofft, dass er diese wichtigen Basics vermitteln kann.
Nun kam es halt anders. Der Alex Smith Trade insgesamt hätte durchaus sehr positiv werden können. Leider konnte der Gegenwert (Carradine + Lemonier + Hyde + Borand + Stevie Johnson) zusammen mit Kaepernick nicht entsprechend überzeugen.
Zitat von: stevey am Do, 3. Mär. ’16, 11:07
Zitat von: frontmode am Mi, 2. Mär. ’16, 20:59
Das hat schon mit Alex unter JH Spaß gemacht.
Ja...vor allem in der Red Zone.... ;)
Dort machte es genauso viel Spaß, wie danach mit CK ;).
Zitat von: IamNINER am Do, 3. Mär. ’16, 11:55
Als der Wechsel von Alex Smith auf Kaepernick vollzogen wurde, war das eine vertretbare Entscheidung. Dies aus der jetzigen Sicht zu betrachten ist mMn gefährlich. Oftmals sind solche retrospektiven Betrachtungen dann nicht mehr ganz so ehrlich.
Natürlich kann die erinnerung verfälscht sein und ich habe durchaus das Potential bei Kaepernick gesehen, da er durch den starken Arm ja durchaus seine "Vorteile" gegenüber einingen anderen mobilen Quarterbacks hatte. Damit das der Wechsel vertretbar gewesen ist gehe ich auch konform, nur sah ich den nicht als zwingend an und hätte eher Kaepernick getradet und Smith behalten als andersrum da Kaepernick nicht so viel besser als Smith gespielt hat dass es mir das Risiko wert gewesen wäre dass ein laufender Quarterback nuneinmal mit sich bringt - Kaepernick ist ja nun nicht der erste "Werfende Runningback" der für 2-3 Jahre als die neue Wunderwaffe der NFL gesehen wird nur um dann völlig zu enttäuschen wenn das selbst-laufen nicht mehr funktioniert.
Jetzt weiß ich, warum OB's das meiste Geld verdienen. Sie provozieren oft die längsten Threads in Fanforen ;D
Wer am Ende Recht hat, das wird sich zeigen, wenn Kap bei einem anderen Team spielt. Dann scheitert er endgültig oder er kommt als AS II als Phoenix aus der Asche.
Egal was passiert : dieses nachtragen macht man einfach nicht.
Im Falle Team und Franchise ist es sogar kontraproduktiv bezüglich möglicher Trades.
Ich glaube ohne alle kleinen Leaks und ohne den tiefen Fall (weil durchaus mal hoch oben) könnte man die Aussagen durchaus einfach als Erklärungen, dass es nicht mehr funktionierte oder warum die Entwicklung nicht weiterging, sehen.
Die Aussage, dass sich Kaepernick nicht genug dem Filmstudium widmet, ist an sich ja nicht wirklich ein Nachtreten. Dass die Spieler Vertrauen verloren haben und er vielleicht nicht ganz so gut im Team integriert war, ist auch nicht wirklich neu.
Aber es ist durchaus richtig, dass der Ton die Musik macht. Einige Leaks waren aber auch lächerlich. Bei einigen Aussagen muss man aber auch das Augenzwinkern hinzudenken.
Zitat von: frontmode am Do, 3. Mär. ’16, 12:01
Zitat von: stevey am Do, 3. Mär. ’16, 11:07
Zitat von: frontmode am Mi, 2. Mär. ’16, 20:59
Das hat schon mit Alex unter JH Spaß gemacht.
Ja...vor allem in der Red Zone.... ;)
Dort machte es genauso viel Spaß, wie danach mit CK ;).
findest du, da wäre eine eine red zone statistik für die bisherige zeit in sf beider interessant, denn ich hatte bei alex immer gefühlt den eindruck dass jeder red zone angriff im fieldgoal endete....
Zitat von: stevey am Do, 3. Mär. ’16, 14:24
Zitat von: frontmode am Do, 3. Mär. ’16, 12:01
Zitat von: stevey am Do, 3. Mär. ’16, 11:07
Zitat von: frontmode am Mi, 2. Mär. ’16, 20:59
Das hat schon mit Alex unter JH Spaß gemacht.
Ja...vor allem in der Red Zone.... ;)
Dort machte es genauso viel Spaß, wie danach mit CK ;).
findest du, da wäre eine eine red zone statistik für die bisherige zeit in sf beider interessant, denn ich hatte bei alex immer das gefühl dass jeder red zone angriff im fieldgoal endete....
Das gleiche Gefühl habe ich bei CK.
Aber wie immer gibt es auch dazu Statistiken....
49ers Redzone TD%:
2010: 47,62%
2011: 40,58%
2012: 54,69%
2013: 53,03%
2014: 42,18%
2015: 43,59%
49ers QB Redzone Passing:
2010: 30/43, 9 TD, 0 INT - TS 2/8, 1 TD, 0 INT
2011: 24/65, 8 TD, 1 INT
2012: AS 12/19, 8 TD, 1 INT - CK 14/31, 5 TD, 1 INT
2013: 29/55, 15 TD, 2 INT
2014: 15/44, 11 TD, 0 INT
2015: CK 16/43, 3 TD, 0 INT - BG 19/28, 8 TD, 0 INT
Zitat von: frontmode am Do, 3. Mär. ’16, 14:27
Zitat von: stevey am Do, 3. Mär. ’16, 14:24
Zitat von: frontmode am Do, 3. Mär. ’16, 12:01
Zitat von: stevey am Do, 3. Mär. ’16, 11:07
Zitat von: frontmode am Mi, 2. Mär. ’16, 20:59
Das hat schon mit Alex unter JH Spaß gemacht.
Ja...vor allem in der Red Zone.... ;)
Dort machte es genauso viel Spaß, wie danach mit CK ;).
findest du, da wäre eine red zone statistik für die bisherige zeit in sf beider interessant, denn ich hatte bei alex immer das gefühl dass jeder red zone angriff im fieldgoal endete....
Das gleiche Gefühl habe ich bei CK.
;D
Da wäre die Statistik: Red Zone TD %
2011:
SF 40.68% (Rang 30) --> Rang 1: Detroit 66.13%
2012:
SF 54.69% (Rang 15) --> Rang 1: Green Bay 68.52%
2013:
SF 53.03% (Rang 15) --> Rang 1: Denver 72.73%
KC 59.68% (Rang 5)
2014:
SF 43.18% (Rang 29) --> Rang 1: Oakland 71.43%
KC 58.33% (Rang 9)
2015:
SF 43.59% (Rang 31) --> Rang 1: Carolina 69.44%
KC57.38% (Rang 12)
--> in den letzten drei Spielen hatten die 49ers eine Quote von 44.44%.
Zitat von: frontmode am Do, 3. Mär. ’16, 14:32
Aber wie immer gibt es auch dazu Statistiken....
49ers Redzone TD%:
2010: 47,62%
2011: 40,58%
2012: 54,69%
2013: 53,03%
2014: 42,18%
2015: 43,59%
2011 war die ganze Saison Alex Smith QB und 2013 Colin, stimmts?
Zitat von: IamNINER am Do, 3. Mär. ’16, 14:37
Da wäre die Statistik: Red Zone TD %
2011:
SF 40.68% (Rang 30) --> Rang 1: Detroit 66.13%
2012:
SF 54.69% (Rang 15) --> Rang 1: Green Bay 68.52%
2013:
SF 53.03% (Rang 15) --> Rang 1: Denver 72.73%
KC 59.68% (Rang 5)
2014:
SF 43.18% (Rang 29) --> Rang 1: Oakland 71.43%
KC 58.33% (Rang 9)
2015:
SF 43.59% (Rang 31) --> Rang 1: Carolina 69.44%
KC57.38% (Rang 12)
--> in den letzten drei Spielen hatten die 49ers eine Quote von 44.44%.
was hat diese statistik jetzt mit der zeit der beiden in sf zu tun?
Du kannst aus den Zahlen nicht unbedingt erkennen, wer der bessere RedZone QB ist.
Vielleicht können auch diese Statistiken noch etwas helfen:
2011:
Points per Game:
SF 24.1 (Rang 9) --> Rang 1: New Orleans 34.7
Average Scoring Margin:
SF +8.4 (Rang 4) --> Rang 1: New Orleans +12.3
2012:
Points per Game:
SF 26.1 (Rang 8) --> Rang 1: New England 33.9
Average Scoring Margin:
SF +7.9 (Rang 4) --> Rang 1: New England +12.4
2013:
Points per Game:
SF 24.7 (Rang 13) --> Rang 1: Denver 36.4
KC 27.9 (Rang 3)
Average Scoring Margin:
SF +7.6 (Rang 3) --> Rang 1: Denver +12.4
KC +7.3 (Rang 4)
2014:
Points per Game:
SF 19.1 (Rang 25) --> Rang 1: New England 30.4
KC 22.1 (Rang 15)
Average Scoring Margin:
SF -2.1 (Rang 23) --> Rang 1: New England +10.9
KC +4.5 (Rang 8)
2015:
Points per Game:
SF 14.9 (Rang 32) --> Rang 1: Carolina 31.1
KC 25.3 (Rang 9)
Average Scoring Margin:
SF -9.3 (Rang 31) --> Rang 1: Carolina +11.5
KC +7.8 (Rang 5)
Zitat von: frontmode am Do, 3. Mär. ’16, 14:46
Du kannst aus den Zahlen nicht unbedingt erkennen, wer der bessere RedZone QB ist.
ich sagte ja auch nicht wer der bessere ist, sondern alex brachte mich regelmäßig auf die palme mit seinen incompletions in der red zone (z.b. conference final gegen giants) obwohl er mir meist bis zur red zone gut gefiel.....dem gegenüber hat mich kaep mit seinen schlecht geworfenen pässen vor allem in den letzten beiden spielzeiten genervt.
Zitat von: IamNINER am Do, 3. Mär. ’16, 14:51
Vielleicht können auch diese Statistiken noch etwas helfen:
2011:
Points per Game:
SF 24.1 (Rang 9) --> Rang 1: New Orleans 34.7
Average Scoring Margin:
SF +8.4 (Rang 4) --> Rang 1: New Orleans +12.3
2012:
Points per Game:
SF 26.1 (Rang 8) --> Rang 1: New England 33.9
Average Scoring Margin:
SF +7.9 (Rang 4) --> Rang 1: New England +12.4
2013:
Points per Game:
SF 24.7 (Rang 13) --> Rang 1: Denver 36.4
KC 27.9 (Rang 3)
Average Scoring Margin:
SF +7.6 (Rang 3) --> Rang 1: Denver +12.4
KC +7.3 (Rang 4)
2014:
Points per Game:
SF 19.1 (Rang 25) --> Rang 1: New England 30.4
KC 22.1 (Rang 15)
Average Scoring Margin:
SF -2.1 (Rang 23) --> Rang 1: New England +10.9
KC +4.5 (Rang 8)
2015:
Points per Game:
SF 14.9 (Rang 32) --> Rang 1: Carolina 31.1
KC 25.3 (Rang 9)
Average Scoring Margin:
SF -9.3 (Rang 31) --> Rang 1: Carolina +11.5
KC +7.8 (Rang 5)
und ich dachte mir es geht und die red zone...thema verfehlt, setzen ;)
Zitat von: stevey am Do, 3. Mär. ’16, 14:45
Zitat von: IamNINER am Do, 3. Mär. ’16, 14:37
Da wäre die Statistik: Red Zone TD %
2011:
SF 40.68% (Rang 30) --> Rang 1: Detroit 66.13%
2012:
SF 54.69% (Rang 15) --> Rang 1: Green Bay 68.52%
2013:
SF 53.03% (Rang 15) --> Rang 1: Denver 72.73%
KC 59.68% (Rang 5)
2014:
SF 43.18% (Rang 29) --> Rang 1: Oakland 71.43%
KC 58.33% (Rang 9)
2015:
SF 43.59% (Rang 31) --> Rang 1: Carolina 69.44%
KC57.38% (Rang 12)
--> in den letzten drei Spielen hatten die 49ers eine Quote von 44.44%.
was hat diese statistik jetzt mit der zeit der beiden in sf zu tun?
Colin Kaepernick war 2013 als QB mit seinem Team erfolgreicher als Alex Smith in der Redzone. Kann man durchaus aus der Statistik herauslesen. Verglichen mit der Elite, waren die 49ers aber immer eher schwach, was die Ausbeute in der RedZone betrifft.
Zudem scheint Alex Smith nicht ganz so ein schlechter RedZone QB zu sein, denn bei den Chiefs übertrifft er die Werte von Kaepernicks bester Saison. Da lese ich heraus, dass es vielleicht doch weniger an Kaep vs. Alex geht, sondern das System vielleicht fast wichtiger ist.
Das einfach mal so schnell aus diesen Zahlen gelesen.
Zitat von: stevey am Do, 3. Mär. ’16, 14:54
Zitat von: IamNINER am Do, 3. Mär. ’16, 14:51
Vielleicht können auch diese Statistiken noch etwas helfen:
2011:
Points per Game:
SF 24.1 (Rang 9) --> Rang 1: New Orleans 34.7
Average Scoring Margin:
SF +8.4 (Rang 4) --> Rang 1: New Orleans +12.3
2012:
Points per Game:
SF 26.1 (Rang 8) --> Rang 1: New England 33.9
Average Scoring Margin:
SF +7.9 (Rang 4) --> Rang 1: New England +12.4
2013:
Points per Game:
SF 24.7 (Rang 13) --> Rang 1: Denver 36.4
KC 27.9 (Rang 3)
Average Scoring Margin:
SF +7.6 (Rang 3) --> Rang 1: Denver +12.4
KC +7.3 (Rang 4)
2014:
Points per Game:
SF 19.1 (Rang 25) --> Rang 1: New England 30.4
KC 22.1 (Rang 15)
Average Scoring Margin:
SF -2.1 (Rang 23) --> Rang 1: New England +10.9
KC +4.5 (Rang 8)
2015:
Points per Game:
SF 14.9 (Rang 32) --> Rang 1: Carolina 31.1
KC 25.3 (Rang 9)
Average Scoring Margin:
SF -9.3 (Rang 31) --> Rang 1: Carolina +11.5
KC +7.8 (Rang 5)
und ich dachte mir es geht und die red zone...thema verfehlt, setzen ;)
Football wird aber nicht nur in der RedZone gespielt. Und Field Goals zählen auch 3 Punkte. Die Jahre 2011 und 2013 sind sehr ähnlich was die Punkte betrifft. Man könnte nun sagen, dass Alex etwas weniger TDs in der RedZone erreichte, aber insgesamt ebenfalls genug Punkte erspielte, dass es zu sicheren Siegen reicht.
Thema nicht verfehlt...
Zitat von: IamNINER am Do, 3. Mär. ’16, 14:58
Zitat von: stevey am Do, 3. Mär. ’16, 14:54
Zitat von: IamNINER am Do, 3. Mär. ’16, 14:51
Vielleicht können auch diese Statistiken noch etwas helfen:
2011:
Points per Game:
SF 24.1 (Rang 9) --> Rang 1: New Orleans 34.7
Average Scoring Margin:
SF +8.4 (Rang 4) --> Rang 1: New Orleans +12.3
2012:
Points per Game:
SF 26.1 (Rang 8) --> Rang 1: New England 33.9
Average Scoring Margin:
SF +7.9 (Rang 4) --> Rang 1: New England +12.4
2013:
Points per Game:
SF 24.7 (Rang 13) --> Rang 1: Denver 36.4
KC 27.9 (Rang 3)
Average Scoring Margin:
SF +7.6 (Rang 3) --> Rang 1: Denver +12.4
KC +7.3 (Rang 4)
2014:
Points per Game:
SF 19.1 (Rang 25) --> Rang 1: New England 30.4
KC 22.1 (Rang 15)
Average Scoring Margin:
SF -2.1 (Rang 23) --> Rang 1: New England +10.9
KC +4.5 (Rang 8)
2015:
Points per Game:
SF 14.9 (Rang 32) --> Rang 1: Carolina 31.1
KC 25.3 (Rang 9)
Average Scoring Margin:
SF -9.3 (Rang 31) --> Rang 1: Carolina +11.5
KC +7.8 (Rang 5)
und ich dachte mir es geht und die red zone...thema verfehlt, setzen ;)
Football wird aber nicht nur in der RedZone gespielt. Und Field Goals zählen auch 3 Punkte. Die Jahre 2011 und 2013 sind sehr ähnlich was die Punkte betrifft. Man könnte nun sagen, dass Alex etwas weniger TDs in der RedZone erreichte, aber insgesamt ebenfalls genug Punkte erspielte, dass es zu sicheren Siegen reicht.
Thema nicht verfehlt...
finde ich echt toll, aber in der diskussion zwischen frontmode und mir gings nur um die redzone...
Zitat von: Diabolo am Do, 3. Mär. ’16, 11:30
Die 49ers haben unter Harbaugh halt eine Offense gespielt die immer nur das macht was nötig ist - mit Kaep war dann halt mehr nötig als mit Smith.
Also das is wirklich absurd. Mit Smith hätte man also keine 4 TD Pässe in Foxborough gebraucht, weil Smith Tom Brady magisch daran gehindert hätte, die Defense nach Strich und Faden auseinanderzunehmen? Und zu Hause gegen die Packers hätte er Rodgers von der Bank aus verhext, und 250 Yards Passing hätten gereicht.
Das kann ja niemand beweisen, weder die eine noch die andere Variante. Wie schon bei der Super Bowl gesagt. Gegen dasjenige Team mit Alex Smith haben die Ravens nur 16 Punkte gemacht. Gegen das Team mit Colin Kaepernick haben die Ravens 34 Punkte gemacht. Sagt uns das irgendwas über die Qualität der QBs aus?
edit: die Diskussion um nur das zu tun was notwendig ist, würde ich weniger auf den entsprechenden QB beziehen, sondern vielmehr auf die Philosophie von Jim Harbaugh.
Zitat von: zugschef am Do, 3. Mär. ’16, 17:06
Zitat von: Diabolo am Do, 3. Mär. ’16, 11:30
Die 49ers haben unter Harbaugh halt eine Offense gespielt die immer nur das macht was nötig ist - mit Kaep war dann halt mehr nötig als mit Smith.
Also das is wirklich absurd. Mit Smith hätte man also keine 4 TD Pässe in Foxborough gebraucht, weil Smith Tom Brady magisch daran gehindert hätte, die Defense nach Strich und Faden auseinanderzunehmen? Und zu Hause gegen die Packers hätte er Rodgers von der Bank aus verhext, und 250 Yards Passing hätten gereicht.
Ähm... hast du auch gelesen was ich geschrieben habe?
Falls ja kannst du mir sicher auch erklären a) wo das irgendwas mit den von dir angesprochenen Spielen zu tun hat und b) wie diese Spiele meiner Aussage entgegen stehen sollten.
Wenn die 49ers mehr zeigen mussten dann haben sie das (mal mehr und mal weniger Erfolgreich) getan. Mit Smith war das weniger oft der Fall als mit Kaepernick.
Davon dass Kaepernick der schlechtere Passer ist als Smith und das zu Beginn halt noch mit seinen Beinen ausgleichen konnte wodurch a) das nicht so stark ins Gewicht fiel und b) das Spiel "spektakulärer" war habe ich ncihts geschrieben. Auch wenns stimmt.
Ich glaub, die Niners mit Kaepernick sind das einzige Team, das in den letzten 10 Jahren gegen Tom Brady mit Homefield Advantage gewonnen hat. Das brauchte 4 TD Pässe; etwas das Smith bis zu diesem Zeitpunkt noch nie geschafft hatte.
Aber ja, die Defense hätte für den Cowardly Lion sicher härter gespielt, als für einen *huch* Tätowierten.
Entweder verstehe ich dich falsch oder:
- 6.12.15: Philly @ NE 35-28
- (28.12.14: Buffalo @ NE 17-9) wobei Brady da nicht das ganze Spiel spielte
- 16.9.2012: Arizona @ NE 20-18
- 6.11.2011: New York Giants @ NE 24-20
- 24.9.2006: Denver @ NE 17-7
- 5.11.2006: Indy @ NE 27-20
- 12.11.2006 NY Jets @ NE 17-14
Wenn also die 4 TD eines QBs nicht eines der Kriterien sind, dann hat Brady auch mit Homefield-Advantage verloren. Es ist aber auch keine Wissenschaft, dass je weniger Punkte man zulässt, desto grösser sind die Chancen in Foxboro zu gewinnen.
Möchte aber auch anfügen, dass man wohl nie einen Spieler nur nach dem besten und nie nur nach dem schlechtesten Spiel bewerten sollte. Auch wenn das natürlich oftmals sehr schnell passiert.
Von 2007 bleibt ja auch eher die eine Niederlage der Bradys in Erinnerung.
Zitat von: IamNINER am Do, 3. Mär. ’16, 09:20
Zitat von: Supertommy am Do, 3. Mär. ’16, 08:48
Zitat von: IamNINER am Do, 3. Mär. ’16, 08:34
Zitat von: franky49ers am Do, 3. Mär. ’16, 08:23
"Spieler hatten kein Vertrauen mehr in ihn, nachdem die gesamte Offensive für ihn gebaut worden war und er trotzdem scheiterte."
Da hab ich aufgehört zu lesen...
Da frage ich mich warum?
Es gibt ja durchaus Punkte, die darauf hindeuten, dass man versuchte die Offense - also das System, nicht jeder einzelne Spieler - auf Kaepernick auszurichten. Tomsula sagte anfangs der Saison, man wolle Kaepernick in eine Komfortzone bringen. Mit Geep Chryst wurde der Coach zum OC, der schon lange direkt mit Kaepernick arbeitete und daher vermutlich schon wusste, was Kaep im Playbook bevorzugt.
Es ist durchaus korrekt, wenn man seine Offense mit und um den QB aufbaut. Kaepernick scheiterte letzte Saison, was aber nicht nur an ihm lag. Vermutlich haben im Laufe der Saison viele Spieler auch das Vertrauen in Tomsula und Chryst verloren.
Jim Tomsula hat doch absolut keine Ahnung was das die Offense auf diesen hohen Level betrifft. Er wollte durch Laufspiel zum Erfolg kommen.
Und da beginnt schon mal das Dilemma, die Oline war sogar fürs Laufspiel zu schlecht und alternativen auf RB gab's auch keine und dafür muss man auch Baalke verantwortlich machen.
Für mich war Colin unfähig mit dieser Situation klargekommen. Ich sehe das auch so wie es Steve Yong im Video sagt was FO gepostet hat.
Logischerweise erwartet man nicht von Tomsula, dass er einen bis ins letzte Detail ausgefeilten Plan für die Offense hat. Die Idee über das Laufspiel die Offense aufzubauen ist ja keine neue. Die hatten schon Singletary und Raye, aber auch Harbaugh und Roman. Kann funktionieren oder total scheitern.
Es war ja aber auch nicht Tomsula, der die Offense gestaltet hat. Ich bin mir sehr sicher, dass Chryst das Playbook sehr stark auf Kaepernick ausgerichtet hat.
Baalke hat sicher Fehler gemacht in der Zusammenstellung des Teams. Wenn der Plan war, ein starkes Laufspiel zu haben, dann frage ich mich schon, warum man viel Geld in Torrey Smith steckt und nicht in Mike Iupati. Die Umstände mit vielen und teils auch sehr späten Rücktritten haben sicherlich auch ihren Anteil gehabt, sind aber bei einigen Fehlentscheiden nicht der Hauptgrund.
Bei den RBs waren die Alternativen ja sogar sehr ordentlich. Nachdem Hyde ausgefallen ist, haben Draughn und auch Harris durchaus als RBs überzeugt.
Ich glaube ja mittlerweile das Baalke diese Fehler mit Absicht gemacht hat, ergo kann man da nicht mehr von Fehlern sprechen. Er hat Tomsula in den Tod laufen lassen.
Zitat von: zugschef am Do, 3. Mär. ’16, 17:24
Aber ja, die Defense hätte für den Cowardly Lion sicher härter gespielt, als für einen *huch* Tätowierten.
Wenn du nicht auf das was ich schreibe eingehen willst brauchst du mich auch nicht zitieren.
Alles sehr merkwürdig und äusserst misteriös was da alles um Kaep abgeht.
Zitat von: Supertommy am Do, 3. Mär. ’16, 19:29
Zitat von: IamNINER am Do, 3. Mär. ’16, 09:20
Logischerweise erwartet man nicht von Tomsula, dass er einen bis ins letzte Detail ausgefeilten Plan für die Offense hat. Die Idee über das Laufspiel die Offense aufzubauen ist ja keine neue. Die hatten schon Singletary und Raye, aber auch Harbaugh und Roman. Kann funktionieren oder total scheitern.
Es war ja aber auch nicht Tomsula, der die Offense gestaltet hat. Ich bin mir sehr sicher, dass Chryst das Playbook sehr stark auf Kaepernick ausgerichtet hat.
Baalke hat sicher Fehler gemacht in der Zusammenstellung des Teams. Wenn der Plan war, ein starkes Laufspiel zu haben, dann frage ich mich schon, warum man viel Geld in Torrey Smith steckt und nicht in Mike Iupati. Die Umstände mit vielen und teils auch sehr späten Rücktritten haben sicherlich auch ihren Anteil gehabt, sind aber bei einigen Fehlentscheiden nicht der Hauptgrund.
Bei den RBs waren die Alternativen ja sogar sehr ordentlich. Nachdem Hyde ausgefallen ist, haben Draughn und auch Harris durchaus als RBs überzeugt.
Ich glaube ja mittlerweile das Baalke diese Fehler mit Absicht gemacht hat, ergo kann man da nicht mehr von Fehlern sprechen. Er hat Tomsula in den Tod laufen lassen.
Das kann ich mir nicht vorstellen. Was hätte Baalke zu gewinnen? Auf ihn prasselt mit schlechten Verpflichtungen, verpassten Verpflichtungen nur Kritik ein. Für potenzielle zukünftige Jobs keine gute Bewerbung.
Und eine 100% Sicherheit wird er von York auch nicht gehabt haben. York musste mit dem Scheitern von Tomsula einen grossen Fehler eingestehen. Für Baalke hätte es durchaus auch knapp werden können, wenn z.B. York nicht eingesehen hätte, dass er sich raushalten muss.
So wie man nicht von einem Spieler erwarten kann, dass er für einen besseren Pick spielt, kann man Baalke mMn nicht unterstellen, dass er das Kader absichtlich geschwächt hätte.
Zitat von: IamNINER am Do, 3. Mär. ’16, 20:30
Zitat von: Supertommy am Do, 3. Mär. ’16, 19:29
Zitat von: IamNINER am Do, 3. Mär. ’16, 09:20
Logischerweise erwartet man nicht von Tomsula, dass er einen bis ins letzte Detail ausgefeilten Plan für die Offense hat. Die Idee über das Laufspiel die Offense aufzubauen ist ja keine neue. Die hatten schon Singletary und Raye, aber auch Harbaugh und Roman. Kann funktionieren oder total scheitern.
Es war ja aber auch nicht Tomsula, der die Offense gestaltet hat. Ich bin mir sehr sicher, dass Chryst das Playbook sehr stark auf Kaepernick ausgerichtet hat.
Baalke hat sicher Fehler gemacht in der Zusammenstellung des Teams. Wenn der Plan war, ein starkes Laufspiel zu haben, dann frage ich mich schon, warum man viel Geld in Torrey Smith steckt und nicht in Mike Iupati. Die Umstände mit vielen und teils auch sehr späten Rücktritten haben sicherlich auch ihren Anteil gehabt, sind aber bei einigen Fehlentscheiden nicht der Hauptgrund.
Bei den RBs waren die Alternativen ja sogar sehr ordentlich. Nachdem Hyde ausgefallen ist, haben Draughn und auch Harris durchaus als RBs überzeugt.
Ich glaube ja mittlerweile das Baalke diese Fehler mit Absicht gemacht hat, ergo kann man da nicht mehr von Fehlern sprechen. Er hat Tomsula in den Tod laufen lassen.
Das kann ich mir nicht vorstellen. Was hätte Baalke zu gewinnen? Auf ihn prasselt mit schlechten Verpflichtungen, verpassten Verpflichtungen nur Kritik ein. Für potenzielle zukünftige Jobs keine gute Bewerbung.
Und eine 100% Sicherheit wird er von York auch nicht gehabt haben. York musste mit dem Scheitern von Tomsula einen grossen Fehler eingestehen. Für Baalke hätte es durchaus auch knapp werden können, wenn z.B. York nicht eingesehen hätte, dass er sich raushalten muss.
So wie man nicht von einem Spieler erwarten kann, dass er für einen besseren Pick spielt, kann man Baalke mMn nicht unterstellen, dass er das Kader absichtlich geschwächt hätte.
Wer wollte denn Tomsula ? Baalke oder York ? Baalke hat doch bis zuletzt noch probiert Adam Gase zu holen.
Nicht das Baalke Tomsula nicht mochte oder mag, aber der hat ihn den Job einfach nicht zugetraut und ihn einfach auflaufen lassen.
War interessant letzten Sommer auf Ronbo TV auf Youtube. Das ist eine Plattform für 49ers Fans wo die Fans auch zu Wort kommen, so wie Das Webradio nur mit Bild halt . Bevor die letzte Saison begonnen hat, waren die Fans eigentlich optimistisch. Einmal war dann ein User zu geschalten, der hat gemeint das Tomsula nach dieser Saison wieder weg sein wird und die Niners sicher einen Coach mit einem Namen holen werden.
Vielleicht finde ich dieses Video noch.
Zitat von: Supertommy am Do, 3. Mär. ’16, 19:29
Ich glaube ja mittlerweile das Baalke diese Fehler mit Absicht gemacht hat, ergo kann man da nicht mehr von Fehlern sprechen. Er hat Tomsula in den Tod laufen lassen.
Sorry, wenn ich das jetzt so deutlich sage, aber das ist Blödsinn. Das Risiko, dass das auf Baalke selber zurückfällt, ist viel zu hoch.
Er hätte von York genauso rausgeschmissen werden können, andere Teams sehen dann nur seinen schlechten Track-Record, was eine Neuanstellung schwierig macht und wenn das rauskommt, arbeitet niemand mehr für ihn.
Er hatte nichts zu verlieren, niemand hatte große Erwartungen an JT. Wenn es klappt, steht auch Baalke gut da, wenn nicht, fällt das meiste auf York zurück. Von einer solchen Aktion hätte er keinen Vortei.
Ich frage mich auch, was Baalkes Gewinn in so einem Spiel gewesen wäre. Stellt er ein halbwegs sinnvolles Team zusammen, hat er beinahe schon gewonnen, mit dem Trainer und der Offseason.
Die sportliche Möglichkeit, dass Tomsula so schlecht ist, dass er nur ein Jahr HC ist, war ja auch hier durchaus eine vertretene Meinung. Ich war ja auch sehr skeptisch. Dachte aber, dass York seinen Fehler nicht so schnell eingesteht.
In der Regel wäre der GM auch geflogen, weil man sonst in der Situation ist, dass der GM momentan für etwa drei Jahre unkündbar ist, es sei denn man will seinem Nachfolger den bisherigen HC aufzwingen, was eine ganz schlechte Idee wäre.
Zitat von: frontmode am Do, 3. Mär. ’16, 21:04
Zitat von: Supertommy am Do, 3. Mär. ’16, 19:29
Ich glaube ja mittlerweile das Baalke diese Fehler mit Absicht gemacht hat, ergo kann man da nicht mehr von Fehlern sprechen. Er hat Tomsula in den Tod laufen lassen.
Sorry, wenn ich das jetzt so deutlich sage, aber das ist Blödsinn. Das Risiko, dass das auf Baalke selber zurückfällt, ist viel zu hoch.
Er hätte von York genauso rausgeschmissen werden können, andere Teams sehen dann nur seinen schlechten Track-Record, was eine Neuanstellung schwierig macht und wenn das rauskommt, arbeitet niemand mehr für ihn.
Er hatte nichts zu verlieren, niemand hatte große Erwartungen an JT. Wenn es klappt, steht auch Baalke gut da, wenn nicht, fällt das meiste auf York zurück. Von einer solchen Aktion hätte er keinen Vortei.
Mag sein, aber sogar Eric Davis und Ted Robinson haben im letzten Spiel Baalke scharf kritisiert und Davis vor kurzen wieder auf NFL live, aber der scheint ja sehr fest im Sattel zu sitzen.
Klar war Baalke auch von den Rücktritten überascht, keine Frage aber die Oline geht auf seine Kappe.
Und wenn es um seinen Job geht, kann er ja immer noch argumentieren, Jed du wollt JT ich wollte Gase ! Und York ist schon um weitere 20 cm kleiner ! ;)
Für mich ist er eben aalglatt !
Die interessanten Statistiken zeigen vor allem, dass AS sein Wechsel nach KC richtig war. So könnte es auch bei Kap sein. Würde ich ihm wünschen.
Baalke hat definitiv keinen guten Job gemacht mit dem Kader letzte Saison. Daher ist die Kritik von Davis/Robinson, usw. keine grosse Überraschung. Das heisst aber noch lange nicht, dass er Tomsula absichtlich sabotiert hat.
Geplant war die OL Staley - Boone - Kilgore/Martin - Pears - Davis. Der sehr späte Rücktritt von Davis hat dies dann sicher auch durcheinander gebracht. Ich glaube es hätte Optionen auf dem Markt gegeben um zu handeln, aber das kann Baalke besser beurteilen, wer da allenfalls passt.
York zu sagen, dass er doch Tomsula wollte und Gase die bessere Wahl gewesen wäre, kann man schon machen. Die normalen Mechanismen in der NFL wären aber gewesen, dass Baalke nicht einen weiteren Coach verpflichten darf.
Es ist aber ein Unterschied, Baalke für seine Arbeit zu kritisieren oder ihm absichtliches Vorgehen vorzuwerfen.
Was die Linie angeht:
Staley und Boone haben unter ihren Möglichkeiten gespielt, Davis aufgehört und Kilgore hat sich verletzt. Thomas galt als großes Talent und war an sich kein schlechter Pick. Martin, Devey und Pears sind grottig, da gibt es nichts zu diskutieren.
Aber auch das macht er nicht absichtlich. Er ist einfach nur für bestimmte Positionen gut - daher hätte York ihn auch feuern sollen.
Baalke ist einfach kein GM, sondern ein Defense Scout.
Zitat von: zugschef am Do, 3. Mär. ’16, 22:03
Baalke ist einfach kein GM, sondern ein Defense Scout.
Das trifft es ganz gut.
Man könnte es doch wirklich dabei belassen zu sagen, dass Kaep 2 gute und 2 nicht gute Jahre hatte.
Jetzt irgendwelche Redzonestatistiken rauszukramen und die dann 1:1 mit dem QB und seiner Leistung zu verknüpfen ist einfach daneben. Das gilt übrigens für jeden QB in der NFL! Wenn z.B. Frank Gore zum 2000. Mal 3rd and 1 an der Goalline nicht in die Endzone bekommt oder die Coaches ab ner gewissen Distanz konservativ Lauf callen hat das rein gar nichts mit dem QB zu tun. - mit keinem QB, um hier nicht missverstanden zu werden.
Auch jetzt retroperspektivisch mit Abstand zu behaupten, man hätte auch damals lieber Smith behalten und Kaepernick getradet ist nutzlos, weil die Aussage eben nicht unter dem damaligen Blickwinkel passiert. Es gab in den 2 guten Jahren ne Menge Experten in der NFL, die das was Wilson und Kaepernick veranstaltet haben, als Revolution auf der QB Position eingestuft haben. Bitte nachlesen, wer es nicht glaubt.
Am Ende wird die Aera von Kaepernick bei uns jetzt zu Ende gehen und eine unvollendete sein. So ist das Geschäft, dann kommt ein Neuer. Kein Problem, vermutlich sogar gut so. Dennoch hat Kaepernick einige Spiele abgeliefert, die meisten davon in den Playoffs, von denen viele QBs gerne mal 2 oder 3 in ihrer Karriere gehabt hätten.
Das könnte man einfach so abhaken und wohlwollend beurteilen, denn wir hatten 2 Jahre sehr viel Spass mit dem Team, was nicht unwesentlich mit seinen Leistungen - speziell in den Playoffs - zusammen hängt.
Zitat von: IamNINER am Do, 3. Mär. ’16, 21:35York zu sagen, dass er doch Tomsula wollte und Gase die bessere Wahl gewesen wäre, kann man schon machen. Die normalen Mechanismen in der NFL wären aber gewesen, dass Baalke nicht einen weiteren Coach verpflichten darf.
Nicht zwingend. Die Sache mit Tomsula hat York eindeutig gezeigt, wie falsch er lag, wie begrenzt sein Football-Know-how ist. In erster Linie hat sich York lächerlich gemacht, vor allem mit seinen Ansagen beim Ownertreffen.
In so einer Situation schmeißt man nicht den Mann raus, der einen Trainer favorisiert hat, der so einen guten Job macht, dass sich eine HC-Chance für ihn abzeichnet und dann auch bekommen hat. Der Werdegang von Gase stärkt doch eindeutig Baalkes Kompetenz im Vergleich zu York.
Das was Supertommy schreibt ist absolut nicht so Blödsinn wie frontmode schreibt. Wenn man so Mist baut, wirft man nicht den raus, der recht hatte, man sieht diese Person vielmehr als Strohhalm die Situation zu retten. Denn ohne Baalke stände York völlig nackt, völlig unbeholfen da und das weiß er auch.
Von daher - unter der Prämissen, dass es so war - sollte Baalke in der Tat gestärkt gegenüber York aus der Saison gegangen sein. Das er dies absichtlich so gesteuert hat, glaube ich auch nicht, aber es gibt da ja ne große Grauzone zwischen vollem Einsatz und Dinge laufen lassen ohne groß einzugreifen.
Zitat von: IamNINER am Do, 3. Mär. ’16, 08:34
Zitat von: franky49ers am Do, 3. Mär. ’16, 08:23
"Spieler hatten kein Vertrauen mehr in ihn, nachdem die gesamte Offensive für ihn gebaut worden war und er trotzdem scheiterte."
Da hab ich aufgehört zu lesen...
Da frage ich mich warum?
Es gibt ja durchaus Punkte, die darauf hindeuten, dass man versuchte die Offense - also das System, nicht jeder einzelne Spieler - auf Kaepernick auszurichten. Tomsula sagte anfangs der Saison, man wolle Kaepernick in eine Komfortzone bringen. Mit Geep Chryst wurde der Coach zum OC, der schon lange direkt mit Kaepernick arbeitete und daher vermutlich schon wusste, was Kaep im Playbook bevorzugt.
Es ist durchaus korrekt, wenn man seine Offense mit und um den QB aufbaut. Kaepernick scheiterte letzte Saison, was aber nicht nur an ihm lag. Vermutlich haben im Laufe der Saison viele Spieler auch das Vertrauen in Tomsula und Chryst verloren.
Dieser Satz ist halt aber auch sowas von Substanzlos... Natürlich versucht Tomsula, Kaep, in eine Komfortzone zu bringen. Das möchte jeder HC mit seinem QB.
Und den OC durch den QB Coach zu ersetzen, klingt jetzt, zurecht, das wissen wir ja alle, auch nicht nach dem Super Plan, sondern war die cheapste Lösung.
MMn wirkt es klar so als ob das FO da weiter macht wo es aufgehört hat.
Angefangen damit den Coach zu demontieren der uns wieder erfolgreich spielen liess und jetzt den QB demontiert der erfolgreich gespielt hat.
Es ist einfach völlig unverständlich. Nicht nur das man sich von den Leuten trennen möchte, sondern auch wie man es tut. Erbärmlich!
Zitat von: Candlestick am Do, 3. Mär. ’16, 22:55
Zitat von: IamNINER am Do, 3. Mär. ’16, 21:35York zu sagen, dass er doch Tomsula wollte und Gase die bessere Wahl gewesen wäre, kann man schon machen. Die normalen Mechanismen in der NFL wären aber gewesen, dass Baalke nicht einen weiteren Coach verpflichten darf.
Nicht zwingend. Die Sache mit Tomsula hat York eindeutig gezeigt, wie falsch er lag, wie begrenzt sein Football-Know-how ist. In erster Linie hat sich York lächerlich gemacht, vor allem mit seinen Ansagen beim Ownertreffen.
In so einer Situation schmeißt man nicht den Mann raus, der einen Trainer favorisiert hat, der so einen guten Job macht, dass sich eine HC-Chance für ihn abzeichnet und dann auch bekommen hat. Der Werdegang von Gase stärkt doch eindeutig Baalkes Kompetenz im Vergleich zu York.
Das was Supertommy schreibt ist absolut nicht so Blödsinn wie frontmode schreibt. Wenn man so Mist baut, wirft man nicht den raus, der recht hatte, man sieht diese Person vielmehr als Strohhalm die Situation zu retten. Denn ohne Baalke stände York völlig nackt, völlig unbeholfen da und das weiß er auch.
Von daher - unter der Prämissen, dass es so war - sollte Baalke in der Tat gestärkt gegenüber York aus der Saison gegangen sein. Das er dies absichtlich so gesteuert hat, glaube ich auch nicht, aber es gibt da ja ne große Grauzone zwischen vollem Einsatz und Dinge laufen lassen ohne groß einzugreifen.
Das meine ich ja, so grosses bemühen die Oline zu stärken war nicht erkennbar und er hat gewusst, dass JT ein Runfirst Coach ist und lässt Lupati ziehen.
Aber Ende der Saison war er der starke Mann obwohl er es auch schon während der Saison war und Kelly hat er dann geholt .
Zitat von: Candlestick am Do, 3. Mär. ’16, 10:14
Zitat von: Flames1848 am Do, 3. Mär. ’16, 10:10
Zitat von: Candlestick am Mi, 2. Mär. ’16, 19:25
Tattoos küssen reicht halt nur für einen Sommer, in Ausnahmen auch mal für 2 ...
Tja mehr gute Sommer als 90% der NFL Quaterbacks je haben....
Manche glauben echt die 49ers wären der FC Bayern....
Nein, manche Denken, statt zu Glauben!
Schau dir Mannings Karrieredaten an, willste ihn jetzt deshalb für nächste Saison haben?
Kaep is aber auch keine 100 jahre alt ;).
Kaep hatte 2,5 gute Jahre, und dann begann die 8-8 Saison unter harbaugh, wo das ganze Team wie von der Rolle war. Was wohl auch daran lag das Harbaugh entlassen werden sollte bzw dann nach der halben Saison entlassen wurde.
Und die halbe Saison unter Tomsula kann man mMn nicht bewerten, und zwar für keinen der Spieler.
Wir Fans und auch die 49ers Organisation werden uns/sich noch in den Arsch beißen in einigen Jahren, wenn Kaep dann woanders groß aufspielt.
Zitat von: IamNINER am Do, 3. Mär. ’16, 10:28
Muss demnach jedesmal wenn man sachliche Kritik an der aktuellen Situation äussert, auf die vergangenen Erfolge hingewiesen werden, damit die sachliche Kritik gerechtfertigt ist?
Die Frage ist halt, wo endet die Vergangenheit und wo beginnt die aktuelle Situation...?!?
Meiner Meinung nach sollteman alles im Gesamtkontext sehen und dazu zählen eben auch die letzten 3-4 Jahre.
Und wenn man dann den Abgang vom Elite HC inkl Staff, das ersetzen durch "Amateur-Coaches" wie Tomsula, das verlassen etlicher Star Spieler aus verschiedenen Gründen mit einbezieht, was ja alles nunmal ganz eindeutig zur aktuellen Situation dazu gehört, ist die Fülle und Härte der Kritik mMn klar überzogen und ungerechtfertigt.
Im Endeffekt ist diese ganze Diskusion auch nur eine Glaubensfrage.
Die einen glauben das das schlechter werden des Teams und das schlechter werden von Kaep, zu einem großen Anteil auch an Kaep liegt und das es nicht besser wird sondern eher schlechter.
Die anderen sehen den Anteil nicht so hoch bei Kaep und glauben das er mit der richtigen Unterstützung und Umfeld wieder wieder mit und in einem Team erfolgreich Football spielen kann.
Ich gehöre eher zur zweiten kategorie, wobei ich das bei den Niners mittlerweile für sehr sehr unwarscheinlich halte. Nicht nur weil ich denke das er warscheinlich nicht der Starting QB der 49ers im jahr 2016 sein wird, sondern auch weil das Umfeld hier einfach völlig vergiftet ist und es sicher von beiden Seiten soviel Misstrauen gibt, das eine erfolgreiche und fruchtbare Zusammenarbveit schwer möglich ist. Und dazu kommen noch die Fans die eben nicht an CK glauben und ihm das bei den ersten Fehlern auch schnell zeigen werden, was wiederum nicht für eine gute Arbeitsatmosphäre sorgt.
Ich traue CK weiterhin eine gute NFL Karriere zu, allerdings nicht wirklich bei den Niners. Er ist eben nicht so ein standfester Typ wie ein Alex Smith der das alles irgendwie ausblenden konnte und nicht so persönlich genommen und an sich ran gelassen hat.
Zitat von: Candlestick am Do, 3. Mär. ’16, 10:34
Zitat von: Flames1848 am Do, 3. Mär. ’16, 10:23Nee, ich würde aber nie vergessen was er geleistet hat... Respekt ist das Zauberwort... Waren nämlich 2 super Jahre mit JH und CK...
Und ich bin 49ers Fan, kein CK Fan oder sonst was...
Respekt bedeutet jemanden nicht kritisieren zu dürfen?
Ich gebe zu, dass das mit den Tattoos fies ist, aber so schreibe ich ja nicht immer und dennoch wird einem oft nur vorgeworfen, wenn man sachlich kritisiert: "du magst CK nicht!" Ist ja auch einfach, damit kann man wirkungsvoll jemands Meinung diskreditieren ohne sich mit den Argumenten auseinandersetzen zu müssen.
Gilt das mit dem Respekt übrigens dann nicht auch für das FO, welches uns einen Super Bowl Kader gebaut hat, mit Harbaugh einen Super Bowl Trainer geholt hat?
Wo ist denn da die Forderung nach dem Respekt? Da wird doch viel mehr draufgeschlagen, als gegen CK
Theoretisch haste zwar recht... Aber aus Sicht von Pro-Kaeps ists ja nicht kaep schuld das dieses tolle Konstrukt zerbrochen ist, sondern ist das FO Schuld das das Konstrukt inkl Kaep zerbrochen ist ;).
Den Super Bowl Kader hat McLoughan gebaut, und Harbaugh haben Jed, Marathe und Baalke absichtlich rausgeekelt.
Kaepernick zu kritisieren ist eines, ihm den Verfall des Teams anzukreiden, hingegen absurd. Kaepernick hat weder Harbaughs Abgang zu verschulden, noch Tomsulas Verpflichtung. Für die etlichen ACL-Picks kann er auch nix.
Also: zu sagen/schreiben, dass man CK, oder wen auch immer, einfach nicht mag, ist ok.
Bedeutet noch nicht, ihm etwas zu unterstellen (Tatoos, fehlender IQ, falsche Kopfhörer...).
Zudem bin ich immer vorsichtig, was Gerüchte angeht.
Ganz einfach: CK war/ist ein 2th-round-QB, der zum wohl richtigen Zeitpunkt aber mal so richtig eingeschlagen hat. Ich habe bisher nicht mitbekommen, dass er zu faul war und dass er in der Kabine mal links herum gefurzt hat, sind auch nur Gerüch(t)e.
Wie sagte schon BigTrappatoni: "ein Trainer sehen, was passieren auf dem Platz"
Hier hat es mal gepasst und mal nicht. Wer war schuld, als es passte? Wer war schuld, als es nicht passte? Bestimmt nicht nur einer (und ja, er ist und wird kein P.Manning, aber er hat auch schon passtechnisch geile Spiele abgeliefert)
Viele Faktoren kommen im Teamsport nun einmal zusammen. Das CK unbestreitbar auch ein großer (Faktor) ist, sollte klar sein. Aber man sollte öffentlich nicht so nachtreten. Vor allem, wenn man noch traden möchte.
Zudem einer der wichtigsten Faktoren im Sport (und im Leben): Respekt !
Den hat jeder erst einmal von Geburt an verdient. Kritik ist eine ganz andere Baustelle.
Wie man merkt, stehe ich weiterhin zu CK. Genauso, wie ich damals zu AS stand.
Mir war aber auch klar, dass er stark von einer guten OLine (auch im Lauf; Stichwort Iupati), M.Crabtree, V.Davis und F.Gore profitierte.
Alles Totalausfälle letzte Saison.
Egal welcher QB: das konnte so nicht klappen.
Alles Baustellen, die ich als wichtiger ansehe, ob CK nun im Kader bleibt oder nicht.
Wenn nicht, ok, ist dann so. Wenn doch, muss er wie alle anderen QBs halt dran arbeiten, dass bestmögliche zu schaffen.
Sollte es so sein, dass er im Team aneckt: im Erfolgsfalle sieht das wieder gaaanz anders aus. Unsere beiden ATGs dieses Jahr waren auch, sagen wir mal, speziell. Wenn sie lieferten, standen sie aber in einem ganz anderen Licht.
Zitat von: snoopy am Do, 3. Mär. ’16, 14:06
Egal was passiert : dieses nachtragen macht man einfach nicht.
Im Falle Team und Franchise ist es sogar kontraproduktiv bezüglich möglicher Trades.
Ganz ehrlich: das ist doch kein Nachtragen? Ich fand Kaep immer sympathisch. Aber es scheint einfach Dinge zu geben, da ist er noch ein Kind. Das zu beschreiben, ist doch legitim.
Zitat von: zugschef am Fr, 4. Mär. ’16, 07:33
Den Super Bowl Kader hat McLoughan gebaut, und Harbaugh haben Jed, Marathe und Baalke absichtlich rausgeekelt.
Kaepernick zu kritisieren ist eines, ihm den Verfall des Teams anzukreiden, hingegen absurd. Kaepernick hat weder Harbaughs Abgang zu verschulden, noch Tomsulas Verpflichtung. Für die etlichen ACL-Picks kann er auch nix.
Behauptet das denn jemand? Aber dass er sein Team nicht so recht zusammenhalten konnte unter schwierigen Umständen, kann man ja doch sagen ohne unfair zu sein?
Zitat von: stig49 am Fr, 4. Mär. ’16, 17:36
Zitat von: snoopy am Do, 3. Mär. ’16, 14:06
Egal was passiert : dieses nachtragen macht man einfach nicht.
Im Falle Team und Franchise ist es sogar kontraproduktiv bezüglich möglicher Trades.
Ganz ehrlich: das ist doch kein Nachtragen? Ich fand Kaep immer sympathisch. Aber es scheint einfach Dinge zu geben, da ist er noch ein Kind. Das zu beschreiben, ist doch legitim.
Es ist halt immer etwas die Frage wie und woher das ganze kommt.
Bzgl. Filmstudium habe ich ja auch schon gesagt, dass dies einfach die Fakten beschreiben kann, indem gesagt wird, dass er (zu) wenig Zeit mit Filmstudium verbringt. Das empfinde ich nicht als nachtreten. Nachtreten wäre, wenn man ihm vorwerfen würde, dass er ohnehin auf dem Gamefilm nichts erkennen würde. (Interessant finde ich übrigens, dass noch keiner der Kaepernick-Fans darauf hingewiesen hat, dass er vielleicht weniger Zeit braucht um dasselbe zu erkennen wie andere --> vielleicht auch deswegen, weil man dann eine bessere Leistung auf dem Feld erwarten müsste)
Zitat von: stig49 am Fr, 4. Mär. ’16, 17:39
Zitat von: zugschef am Fr, 4. Mär. ’16, 07:33
Den Super Bowl Kader hat McLoughan gebaut, und Harbaugh haben Jed, Marathe und Baalke absichtlich rausgeekelt.
Kaepernick zu kritisieren ist eines, ihm den Verfall des Teams anzukreiden, hingegen absurd. Kaepernick hat weder Harbaughs Abgang zu verschulden, noch Tomsulas Verpflichtung. Für die etlichen ACL-Picks kann er auch nix.
Behauptet das denn jemand? Aber dass er sein Team nicht so recht zusammenhalten konnte unter schwierigen Umständen, kann man ja doch sagen ohne unfair zu sein?
Wie is das denn sonst zu verstehen?
ZitatAber aus Sicht von Pro-Kaeps ists ja nicht kaep schuld das dieses tolle Konstrukt zerbrochen ist, sondern ist das FO Schuld das das Konstrukt inkl Kaep zerbrochen ist ;).
Da geht es doch aber nicht darum zu sagen, dass Kaep alleine an allem Schuld sei. Ansonsten müsste man aus gewissen deiner Einwände auch konstruieren, dass Alex Smith ganz alleine Schuld war, dass er bei den 49ers nie 4 TD Pässe geworfen hat.
Bei der Diskussion - zumindest habe ich das so verstanden - ging es darum, dass im Zusammenhang mit Kaepernick extrem schnell gesagt wird, dass man keinen Respekt habe und die Kritik damit zusammenhängt, dass man ihn nicht mag/hasst. Bei anderen Spielern und beim Front Office kann aber munter heftigst kritisiert werden.
Die zitierte Aussage habe ich so verstanden, dass Kaep-Fans nicht fordern werden, dass man respektvoller mit dem Front Office umgeht, weil die ja eben genau das Konstrukt um Kaepernick zerstört haben.
Kaepernick hat auch nicht zu verantworten, dass die Niners jetzt gemeinsam mit den Browns als kaputteste Franchise der NFL zählen. Und Jed "hold me accountable" York hat keinen Respekt mehr verdient. Den hat er spätestens mit seinem Verbaldurchfall zu Thanksgiving 2014 verloren.
Zitat von: zugschef am Fr, 4. Mär. ’16, 19:55
Kaepernick hat auch nicht zu verantworten, dass die Niners jetzt gemeinsam mit den Browns als kaputteste Franchise der NFL zählen. Und Jed "hold me accountable" York hat keinen Respekt mehr verdient. Den hat er spätestens mit seinem Verbaldurchfall zu Thanksgiving 2014 verloren.
Hat das irgendjemand behauptet?
Zitat von: MaybeDavis am Fr, 4. Mär. ’16, 00:03
Zitat von: IamNINER am Do, 3. Mär. ’16, 10:28
Muss demnach jedesmal wenn man sachliche Kritik an der aktuellen Situation äussert, auf die vergangenen Erfolge hingewiesen werden, damit die sachliche Kritik gerechtfertigt ist?
Die Frage ist halt, wo endet die Vergangenheit und wo beginnt die aktuelle Situation...?!?
Meiner Meinung nach sollteman alles im Gesamtkontext sehen und dazu zählen eben auch die letzten 3-4 Jahre.
Und wenn man dann den Abgang vom Elite HC inkl Staff, das ersetzen durch "Amateur-Coaches" wie Tomsula, das verlassen etlicher Star Spieler aus verschiedenen Gründen mit einbezieht, was ja alles nunmal ganz eindeutig zur aktuellen Situation dazu gehört, ist die Fülle und Härte der Kritik mMn klar überzogen und ungerechtfertigt.
...
Diese Umstände werden bei kritischen Aussagen oftmals ja auch erwähnt oder berücksichtigt. Ab dem Moment, wo auch die Packers und Chargers gemerkt haben, wie man Kaepernick's auf verteidigen sollte, gab es mMn keine sichtbare Entwicklung im Pass Game von Kaepernick. Und das führt bei mir dazu, dass ich keine grossen Hoffnungen darin setze, dass er den Schritt als Passer macht um langfristig ein NFL QB zu werden.
Die von dir zitierte Aussage bezog sich auf das, dass wenn man etwas aktuelles an Kaepernick kritisiert, wird kaum darauf Bezug genommen, sondern nur darauf hingewiesen, dass wir doch mal mit Kaepernick im Super Bowl standen.
Es ging um den Respekt. Kaepernick hat Respekt verdient, und den kann man fordern, auch wenn man Jed und Co. respektlos, verbal attackiert.
Ich finde man kann York und Co. auch restpektvoll sachlich aber hart kritisieren.
York und Baalke haben ja auch Harbaugh verpflichtet. Marathe hat den Kaepernick-Deal ausgehandelt. York hat es geschafft in der Bay Area ein neues Stadion zu bauen.
Fehler dürfen alle machen. Einige Fehler sind halt einschneidender als andere.
Ja, und ich finde, man kann beides. Mit dem "Hold me accountable"-Gesülze hat er bei mir auf gut Deutsch 'ausgeschissen'. Ich kann (und habe) sachlich argumentieren, warum ich ihn und seine Vorgehensweise als absolut [madig] empfinde. Die Bezeichnung 'Made' ist freilich nicht sachlich, spiegelt aber meine Verachtung für Jed York recht gut wieder.
Ich hoffe ehrlich, dass ihn irgendwann mal jemand für den ganzen Mist, den er abgesehen vom Stadion produziert hat, zur Verantwortung ziehen wird. Wäre ich Anleger, wäre ich vermutlich recht verärgert darüber, dass das Team in eineinhalb Saisonen von einem Top-Team zum Bodensatz der NFL gemacht wurde.
Ich meine ich habe ihn ja auch dahingehend kritisiert, dass er in seinem Leben noch kaum etwas erreicht hat und die Franchise vermutlich primär führt, weil er Sohn ist und nicht, weil er sich durch das Führen von einem Unternehmen ausgezeichnet hat. Das kann man ja durchaus auch als respektlos bezeichnen.
Ich gestehe ihm aber auch zu, dass man Fehler machen darf. Ich gehe nun mal nicht davon aus, dass er eines Morgens beim Frühstück dachte: nun fahre ich den Karren an die Wand. Schritt 1: ich demontiere Harbaugh, Schritt 2: ich entlasse Harbaugh, Schritt 3: ich halte eine lächerliche Pressekonferenz, Schritt 4: ich entlasse den Nachfolger nach einem Jahr.
Ich glaube in der ganzen Situation hat sich einfach eine gewisse Unerfahrenheit mit Naivität und einer Prise Hochmut gemischt. Leichte Hoffnung habe ich dadurch, dass er gewisse Aktionen unterliess und die PK nach der Entlassung mMn deutlich positiver war (was zwar auch nicht so schwierig war). Verfalle ich dadurch der Euphorie? Sicherlich nicht. Egal wie positiv das ganze war, zuerst muss er lange beweisen, dass er das auch einhalten kann.
Es ist halt immer so: eine Reputation baut man sich über Jahre auf. Zerstört ist sie über Nacht.
Dein letzter Satz trifft es.
Zitat von: zugschef am Fr, 4. Mär. ’16, 18:56
Zitat von: stig49 am Fr, 4. Mär. ’16, 17:39
Zitat von: zugschef am Fr, 4. Mär. ’16, 07:33
Den Super Bowl Kader hat McLoughan gebaut, und Harbaugh haben Jed, Marathe und Baalke absichtlich rausgeekelt.
Kaepernick zu kritisieren ist eines, ihm den Verfall des Teams anzukreiden, hingegen absurd. Kaepernick hat weder Harbaughs Abgang zu verschulden, noch Tomsulas Verpflichtung. Für die etlichen ACL-Picks kann er auch nix.
Behauptet das denn jemand? Aber dass er sein Team nicht so recht zusammenhalten konnte unter schwierigen Umständen, kann man ja doch sagen ohne unfair zu sein?
Wie is das denn sonst zu verstehen?
ZitatAber aus Sicht von Pro-Kaeps ists ja nicht kaep schuld das dieses tolle Konstrukt zerbrochen ist, sondern ist das FO Schuld das das Konstrukt inkl Kaep zerbrochen ist ;).
Ich würde mich eher als Pro kaep verstehen. Das war also aus eigener Sicht und in bezug auf die Kommentare gemünzt "das Kaep am Zerfall schuld ist".
Als Zitat solltest du also eher einen Kommentar von einem Contra-Kaep nehmen ;)
Ok, da hab' ich dich missverstanden.
Was Jed angeht, das sind keine Fehler, die er begeht. Es handelt sich um absichtliche Aktionen, um anderen Menschen zu schaden und sich selbst zu profilieren. Ein Fehler ist ein Pick wie Jenkins. Das war ein Fehler. Punkt. Passiert jedem GM. Aber Harbaugh während der Saison, als man noch auf Playoffkurs war, öffentlich abzusägen, war kein Fehler. Das hatte aus 49ers-Sicht nämlich null Sinn. Genauso wie Kaepernick hintenrum zu diskreditieren keinen Sinn hatte. Hier geht es nur ums Ego. Sowas passiert einem nicht. Ein mieser Charakter ist ein mieser Charakter und kein "Fehler".
Mit Jed als CEO werden die Niners niemals dauerhaft Erfolg haben, da er sein Ego nicht unter Kontrolle hat. Dass dem trotz Behauptung sich zurückzunehmen nicht so ist, hat er bewiesen, indem er ein Interview bei der Coach-Suche führte.
Ich verstehe, was du meinst, sehe es aber etwas weniger negativ. Der Charakter kann sich ja auch formen.
Ich möchte aber einfach nicht glauben, dass der T-Day-Tweet wirklich kalkulierte Absicht war. Ich hoffe irgendwie, dass das aus der Emotion war und am Ende halt die Entlassung entsprechend begünstigt.
Da man York halt nicht loswerden kann, versuche ich gewisse Situationen vielleicht mit etwas mehr Hoffnung zu sehen.
Zitat von: zugschef am Sa, 5. Mär. ’16, 10:52Ein mieser Charakter ist ein mieser Charakter und kein "Fehler".
Aus Sicht eines Personalentwicklers ist so eine Aussage, bezieht man sie darauf, dass York so bleibt wie er ist und nicht entwicklungsfähig ist, schlicht grundlegend und beweisbar falsch.
Die breite Mehrheit der Menschen in verantwortlichen Positionen verändert sich über Jahre bis hin zu tiefen charakterlichen Grundzügen schon extrem.
Die Ausnahme bilden viel mehr die Menschen, die sich nicht verändern und das gilt sowohl im positiven wie auch im negativen.
Ein Fehler macht noch keinen miesen Charakter. Und nirgends habe ich geschrieben, dass man sich nicht verändern kann. Jed hat bloß bewiesen, dass er sich nicht geändert hat, auch wenn er es behauptet.
Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass du die Position vertrittst, dass ein Fehler und ein mieser Charakter gleichzusetzen sind.
Zitat von: zugschef am Sa, 5. Mär. ’16, 14:33
Ein Fehler macht noch keinen miesen Charakter. Und nirgends habe ich geschrieben, dass man sich nicht verändern kann. Jed hat bloß bewiesen, dass er sich nicht geändert hat, auch wenn er es behauptet.
Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass du die Position vertrittst, dass ein Fehler und ein mieser Charakter gleichzusetzen sind.
Nein, dann habe ich dich missverstanden. Für mich klang es so, als würdest du eine Veränderung bei York für die Zukunft generell ausschließen.
Das meinte ich natürlich nicht. :)
Ich hoffe, dass er sich verändert, aber ich glaube nicht daran.