Dass Headcoach Jim Harbaugh und die Beatwriter der 49ers nicht die besten Freunde sind, weiss jeder. Das liegt - mit Ausnahme von Vater und Sohn Cohn - aber sicherlich nicht daran, dass respektlos oder zu kritisch über den Headcoach berichtet wird. Es liegt wohl eher dran, dass Harbaugh öffentliches Ausfragen hasst und es eben nicht als Teil seines Jobs betrachtet. Also tut er alles, um das Fragen so unerquicklich wie möglich zu gestalten. Fast schon offene Feindseligkeit gab es jetzt beim jüngsten Presseauftritt Harbaughs, in dem er (wieder mal) im Grunde genommen nichts verwertbares sagte - ausser dass das Team und die Coaches sich mit dem Thema häusliche Gewalt beschäftigen. Um das Thema kommt man wohl auch nicht rum, nach der Suspendierung und Entlassung von Ray Rice, der bevorstehenden Verhaftung von Adrian Peterson und angesichts des ungeklärten Falls von 49ers Ray McDonald.
Hier einer der Wortwechsel zwischen Harbaugh und den Beatwritern - es ging um das an sich harmlose Thema, ob man sich aufs erste Regular-Season-Spiel im neuen Stadion freut (logischerweise nicht die tiefschürfendste Frage):
Frage: Das ist das erste grosse Spiel da. Wie empfindet Ihr das - könnte die Energie im neuen Stadion den Team einen Extra-Schub geben?
Antwort: Wir sind begeistert.
Frage: Können Sie da noch ein bisschen mehr dazu sagen?
Antwort: Was soll ich sagen? Sagt mir doch einfach, was ich sagen soll und ich helfe Euch damit aus. Dann sparen wir beide Zeit.
Frage: Ja, nee, ich meine ja nur: Wie fühlt man sich - das ist doch der erste grosse Tag?
Antwort: Begeistert. Sehr begeistert.
Fortsetzung folgt. In den Fanforen war man sich danach uneinig, ob Harbaugh aufgrund von dämlicher Fragen recht hat, oder ob er es mit Unfreundlichkeit und Geheimnistuerei seit geraumer Zeit einfach übertreibt.
Quelle: 49ers.com, 11.9.
Was das angeht wird Harbaugh sich nie ändern.
Hat auf jeden Fall recht....
Naja Harbaugh übertreibt da schon etwas mit seiner Verweigerung von Aussagen. Wenn es um Spieler etc. geht, dann ist das ja noch nachvollziehbar, bei anderen Sachen weniger. Aber gut, auch die Beatwriter kennen Harbaugh nun schon 3 Jahre und sollten sich das gewohnt sein...
Dieser Teil gehört zum Job und da darf man für einige Millionen im Jahr ruhig auch was vernûnftiges sagen - man ist ja eh da....
A dick is a dick is a dickhead...
Zitat von: Norton am Sa, 13. Sep. ’14, 10:08
Hat auf jeden Fall recht....
Warum? Ich finde, das hat er nicht. Er muss ja keine Geheimnisse verraten, aber seine Attitüde gegenüber Menschen, die nur ihren Job machen wollen, finde ich mittlerweile arrogant und sogar an der Grenze zum Unprofessionellen. Es ist auch der Job eines Headcoaches, sein Team nach aussen zu vertreten, und andere Headcoaches können ja auch freundlicher. Vor allem hoffe ich, dass er seinem Team gegenüber nicht auch so einen Von-Oben-Herab-Ton anschlägt.
Wenn er was sagt dann heisst es auch der drischt nur Phrasen. Ich finde den Style okay. 0815 Gelaber gibt's genug.
Zitat von: frontmode am Sa, 13. Sep. ’14, 10:49
Dieser Teil gehört zum Job und da darf man für einige Millionen im Jahr ruhig auch was vernûnftiges sagen - man ist ja eh da....
Was genau wäre "was vernümftiges" zu dieser Frage?
Zitat von: cheffe am Sa, 13. Sep. ’14, 15:07
Zitat von: frontmode am Sa, 13. Sep. ’14, 10:49
Dieser Teil gehört zum Job und da darf man für einige Millionen im Jahr ruhig auch was vernûnftiges sagen - man ist ja eh da....
Was genau wäre "was vernümftiges" zu dieser Frage?
Schau Dir eine Mediensession von Klopp, Guardiola oder von mir aus auch von Andy Reid an. Und dann lies Dir die Antworten von Harbaugh durch. Die ersten drei respektieren die Beatwriter, geben ihnen auch mal was Brauchbares, weil sie wissen, dass die Berichterstattung auch den Erfolg des Teams mitbestimmt. Das ist vernünftig. Und Harbaugh tut das Gegenteil. Das ist kindisch.
Zitat von: stig49 am Sa, 13. Sep. ’14, 15:22
Zitat von: cheffe am Sa, 13. Sep. ’14, 15:07
Zitat von: frontmode am Sa, 13. Sep. ’14, 10:49
Dieser Teil gehört zum Job und da darf man für einige Millionen im Jahr ruhig auch was vernûnftiges sagen - man ist ja eh da....
Was genau wäre "was vernümftiges" zu dieser Frage?
Schau Dir eine Mediensession von Klopp, Guardiola oder von mir aus auch von Andy Reid an. Und dann lies Dir die Antworten von Harbaugh durch. Die ersten drei respektieren die Beatwriter, geben ihnen auch mal was Brauchbares, weil sie wissen, dass die Berichterstattung auch den Erfolg des Teams mitbestimmt. Das ist vernünftig. Und Harbaugh tut das Gegenteil. Das ist kindisch.
Das ist sicher teils unterhaltsames BlaBla was aber nicht jedermanns stärke ist. Aber mal Ernst, meinst Du wirklich das es auf diese Frage eine sinnhafte Antwort gibt? Aus meiner Sicht bestenfalls sympatisches und un sympatisches BlaBla. In welche Kategorie Jim gehört ist sicher unstrittig. Und ja, wenn es nicht läuft wird ihn das einholen. Aber das wird er wissen und als nicht wesentlich für sich einstufen.
Zitat von: Flames1848 am Sa, 13. Sep. ’14, 13:30
Wenn er was sagt dann heisst es auch der drischt nur Phrasen. Ich finde den Style okay. 0815 Gelaber gibt's genug.
+1
Reporter mit blöden und sinnfreien Fragen regen mich viel mehr auf, finde Harbaughs Stil absolut ok. Wenn er auf oben genannte Frage antwortet, "ja kann uns nen Schub geben oder auch lähmen", wissen wir genauso viel.
Btw, Eis, Eis, Tonne! ;)
Zitat von: cheffe am Sa, 13. Sep. ’14, 15:53
Zitat von: stig49 am Sa, 13. Sep. ’14, 15:22
Zitat von: cheffe am Sa, 13. Sep. ’14, 15:07
Zitat von: frontmode am Sa, 13. Sep. ’14, 10:49
Dieser Teil gehört zum Job und da darf man für einige Millionen im Jahr ruhig auch was vernûnftiges sagen - man ist ja eh da....
Was genau wäre "was vernümftiges" zu dieser Frage?
Schau Dir eine Mediensession von Klopp, Guardiola oder von mir aus auch von Andy Reid an. Und dann lies Dir die Antworten von Harbaugh durch. Die ersten drei respektieren die Beatwriter, geben ihnen auch mal was Brauchbares, weil sie wissen, dass die Berichterstattung auch den Erfolg des Teams mitbestimmt. Das ist vernünftig. Und Harbaugh tut das Gegenteil. Das ist kindisch.
Das ist sicher teils unterhaltsames BlaBla was aber nicht jedermanns stärke ist. Aber mal Ernst, meinst Du wirklich das es auf diese Frage eine sinnhafte Antwort gibt? Aus meiner Sicht bestenfalls sympatisches und un sympatisches BlaBla. In welche Kategorie Jim gehört ist sicher unstrittig. Und ja, wenn es nicht läuft wird ihn das einholen. Aber das wird er wissen und als nicht wesentlich für sich einstufen.
ernsthaft? :o siehe "bolded"
ich seh das ganze etwas gemischt.
in erster linie ist er angestellter der 49ers und muss sich den fragen natuerlich auch stellen. auch wenn er es nicht gerne macht, koennte er ja etwas interesse "heucheln" ... aber das waere dann wohl nicht er selbst. er bleibt sich seiner linie halt treu. muss man ihm zugute halten. und auf so ne frage haette er schlicht und einfach sagen koennen:
"Uner erstes Saisonspiel im neuen , ausverkauften, stadion. einen tollen gegner zu gast. wir sind heiss". dann waere die sache auch durch gewesen.
jetzt aber die andere seite:
viele fragen , gerade weil oben auch klopp etc erwaehnt wurden, sind einfach nur selten daemlich. Gerade in der Fussballwelt. Erinnert euch an Mertesacker vor kurzem oder damals Voeller.
Wenn das Ganze einen negativen Effekt auf die Franchise hätte- was aber nicht wirklich der Fall zu sein scheint- wäre doch schon längst irgendwas passiert, oder ? JH ist JH und solange der sportliche Erfolg da ist, ist mir der tiefere Sinn seiner Antworten ehrlich gesagt auch völlig egal.
Leute, die Medien fragen, weil Leute darüber lesen. Ohne öffentliches Interesse keine Werbung und TV Verträge und lukrative Gehälter. Die NFL ist Brot und Spiele der Moderne. Deshalb sollte JH hier professioneller reagieren.
Zitat von: cheffe am Sa, 13. Sep. ’14, 15:53
Aber mal Ernst, meinst Du wirklich das es auf diese Frage eine sinnhafte Antwort gibt?
Es gibt genug blöde/gemeine fragen die Journalisten stellen können und du stehst dann bei der Beantwortung "im Eck"...
Diese Frage ist eine großartige (für den Coach)! Er kann da nämlich ALLES antworten was er will!
Er kann...
... die Motivation des Teams hervorkehren
... 20 Minuten über die Vorteile des neuen Stadions philosophieren
... eine Botschaft an die Fans schicken ("ich freu mich auf euch")
... eine Botschaft an den Gegner schicken ("wir werden euch einen warmen Empfang bereiten")
Herrgott, er kann sogar bedauern, dass Elvis diesen Moment nicht miterleben kann weil er mit Lady Di im Himmel Walzer tanzt... ;)
Er kann wirklich ALLES was er will antworten und damit sich und sein Team gut dastehen zu lassen! Für so eine Frage kannst du dich eigentlich nur bedanken und die Chance die dir gegeben wurde nutzen!
Du kannst dich aber auch dafür entscheiden, dich völlig zum deppen zu machen... Leider... :geeze:
Zitat von: bernd.urban am Sa, 13. Sep. ’14, 23:28
Zitat von: cheffe am Sa, 13. Sep. ’14, 15:53
Aber mal Ernst, meinst Du wirklich das es auf diese Frage eine sinnhafte Antwort gibt?
Es gibt genug blöde/gemeine fragen die Journalisten stellen können und du stehst dann bei der Beantwortung "im Eck"...
Diese Frage ist eine großartige (für den Coach)! Er kann da nämlich ALLES antworten was er will!
Er kann...
... die Motivation des Teams hervorkehren
... 20 Minuten über die Vorteile des neuen Stadions philosophieren
... eine Botschaft an die Fans schicken ("ich freu mich auf euch")
... eine Botschaft an den Gegner schicken ("wir werden euch einen warmen Empfang bereiten")
Herrgott, er kann sogar bedauern, dass Elvis diesen Moment nicht miterleben kann weil er mit Lady Di im Himmel Walzer tanzt... ;)
Er kann wirklich ALLES was er will antworten und damit sich und sein Team gut dastehen zu lassen! Für so eine Frage kannst du dich eigentlich nur bedanken und die Chance die dir gegeben wurde nutzen!
Du kannst dich aber auch dafür entscheiden, dich völlig zum deppen zu machen... Leider... :geeze:
Sehe ich ganz genau so! Die Frage mag nicht sonderlich substanziell sein aber ne kurze freundliche Antwort zu geben wäre ungefähr so schwer gewesen wie einen Extra Punkt zu verwandeln...
Gelangweilt oder desinteressiert zu sein wäre eine Sache, aber geradezu feindselig zu reagieren? Versteh ich nicht.
Trotzdem kann ich nicht sehen, wo er damit der Franchise im Ganzen schadet - oder gibt da irgendwas greifbares? Wenn dem so wäre, wäre schon irgendwas passiert. Solange das Team in den Playoffs landet, ist das Gelaber von Harbaugh nebensächlich.
Tut er ja nicht (soweit ich das überblicken kann)
Trotzdem: gut behandelte Journalisten sind auch freundlicher in der Berichterstattung
Harbaugh ist tiefrot, dem brauchst du nicht mit ner grünen Frage kommen und ne gelbe Antwort erwarten ;D
@bernd.urban: in deiner Auflistung fehlt die Möglichkeit die ganz einfach die Frage zu beantworten, genau das hat Harbaugh nämlich getan.
Harbaugh ist keine Labertasche, wenn man ihn fragt ob er sich aufs erste Spiel im neuen Stadion freut kann man getrost davon ausgehen das man von ihm nicht mehr als ein "ja freue ich mich drauf" zu hören bekommt. Andere Coaches haben dann vielleicht einen 15 Minütigen Monolog parat - mehr sagen tun sie damit aber auch nicht.
@diabolo: Ich meinte folgendes:
Zitat von: stig49 am Sa, 13. Sep. ’14, 07:30
Frage: Das ist das erste grosse Spiel da. Wie empfindet Ihr das - könnte die Energie im neuen Stadion den Team einen Extra-Schub geben?
Antwort: Wir sind begeistert.
Frage: Können Sie da noch ein bisschen mehr dazu sagen?
Antwort: Was soll ich sagen? Sagt mir doch einfach, was ich sagen soll und ich helfe Euch damit aus. Dann sparen wir beide Zeit.
Frage: Ja, nee, ich meine ja nur: Wie fühlt man sich - das ist doch der erste grosse Tag?
Antwort: Begeistert. Sehr begeistert.
Wenn du Journalisten nix greifbares/zitierbares gibst, dann gibst du ihnen die Möglichkeit alles zu schreiben was sie wollen.
Die erste Frage ist eine Chance, die es zu nützen gilt.
Mit der zweiten Antwort bringst du jeden Journalisten der bei klarem Verstand ist gegen dich auf.
Die dritte Frage war wieder ein Geschenk! Die Möglichkeit deinen scheiß zu korrigieren wird dir auch nicht immer geboten.
Warum nervt mich das so? Mir kommt vor, ich befinde mich in einer zeitschleife...
Bei den NY Rangers hats vor 2-3 Jahren genauso begonnen. Ein paar Jährchen gut im playoff-Rennen, der Titel bleibt aber aus. Coach wird auf PKs immer arroganter... Das Auftreten des Trainers ändert sich ja aber nicht, wenn er vor Journalisten tritt. Er is einfach wie er is, und behandelt alle gleich. Irgendwann fehlt dann der Rückhalt und wir sind auf tainersuche... So wirds leider werden... :(
Ich rede jetzt nur von mir: finde das bla bla vor und nach Spielen nervig.
Und bei einer PK häufig nur den gleichen Brei zu beantworten würde mir auch stinken.
Ich mag Jim wie er ist, hoffe er bleibt bei uns. Mir gefällt der Football den wir unter ihm spielen und ich bezweifle das wir einen besseren finden.
Für mich ist das entscheidende auf dem Platz und kein dummes Gelaber.
Richtig
Entscheidend is auffem Platz !
Wobei ich natürlich kein Journalist bin. Da haette ich auch einen anderen Blickwinkel.
Zitat von: snoopy am So, 14. Sep. ’14, 10:35
Richtig
Entscheidend is auffem Platz !
Wobei ich natürlich kein Journalist bin. Da haette ich auch einen anderen Blickwinkel.
Genau. Erstens müssen die Beatwriter ja irgendwas abliefern, das ist ihr Job, und Harbaugh lässt sie immer wieder im Regen stehen, was er ohne grosses Verbiegen auch anders halten könnte.
Und zum Punkt "keine Labertasche": Dann seid mal froh, wenn Euer Hausarzt eine Labertasche ist. Im Habaugh-Stil würde er Euch sagen, "ich bin zufrieden", und auf die Nachfrage, warum es dann weh tut, käme "ich bin sehr zufrieden".
Unterm Strich: Ich finde Harbaugh ja auch einen guten Coach, aber mit der Arroganz, die er hier an den Tag legt (und ich glaube nicht, dass er sie nur gegenüber Journalisten zeigt), sägt er an dem Ast, auf dem er - und sein Team - sitzen.
ohne journalisten und ihre fragen gäbe es kaum bis keine infornmationen über das team, schonmal drüber nachgedacht? dann gäbe es auch dieses forum gar nicht. komisch wa? aber immer feste druffhacken, ist ja grad groß in mode, journalisten ans bein zu pissen, ohne selber die kleinste ahnung von dem business zu haben...
was harbaugh macht, vor allem die art und weise, ist lächerlich bis kindisch. er sollte sich vorsehen, auch er wird eine leiche im keller haben. wenn die dann ausgebuddelt wird, ist das geschrei groß. da zeigt sich mal wieder, dass harbaugh insgesamt betrachtet eben doch kein großer coach mit stil ist, so wie bill walsh zum beispiel. sportlich erfolgreich, aber der rest, naja....
wie es in den wald hineinschallt, schallt es auch wieder heraus, ganz einfach. man könnte auch sagen, eine hand wäscht die andere
Zitat von: snoopy am So, 14. Sep. ’14, 10:35
Richtig
Entscheidend is auffem Platz !
und wer berichtet darüber, was "auffem platz ist"?
Ich denke Journalisten freuen sich wenn sie Harbaugh interviewen!
Oft kommen antworten mit denen sie nicht rechnen und sie haben immer was zu schreiben. Für das 08/15 Blabla bräuchten sie doch gar nicht fragen, die Antworten kennen sie ja auswendig.
Zwischenfrage: habt ihr nur die hier zitierten Fragen & Antworten gelesen oder auch den Rest von transcript?
Oder die Pressekonferenz auch angesehen?
Nicht immer gleich angepisst sein.
Habe ja geschrieben, dass ich es aus der Sicht des Journalisten anders sehen würde.
Keiner bestreitet, dass wir gerne möglichst viel erfahren wollen.
Wenn ich aber genau darüber nachdenke, ist es mir dann doch ziemlich egal, ob er sich "großartig" fühlt, oder noch 5min. besonders die Kleiderhaken im Locker hervorhebt.
Mag sein, dass es Journalisten gibt, die trotzig dann aus dem Wald "herausschallen" und nun Leichen im Keller von JH suchen (was seeeehr produktiv wäre), aber mir ist das ziemlich egal.
Oder besser gesagt: 1. guter Football, 2. erfolgreicher Football, 3. Fans 4. zufriedene Journalisten (oder so ähnlich).
Das hat nichts mit Journalisten anpissen zu tun !!! Und auch nicht damit, nicht die kleinste Ahnung zu haben. Zudem ging es primär hier nicht darum, auf Journalisten druffzuhacken, sondern eher um Kritik an JH!
Also: ruhig Rex !
Naja, die Fragen, die er regelmäßig gestellt bekommt, sind aber auch oft sehr flach.
Zitat von: snoopy am So, 14. Sep. ’14, 12:53
Also: ruhig Rex !
so nen spruch kannste dir sparen, klar?
Vielleicht könnte aber auch die Journaille einfach einen besseren Job machen? ???
Als derjenige der den ersten Impuls setzt, könnte ich meinen Gesprächspartner kennen und mich einfach besser vorbereiten. Schließlich wollen die auch Profis sein und im Gegensatz zum coachendem und spielendem Personal ist die Pressearbeit ihre Kernkompetenz. Wobei ... ihnen Kompetenz zu unterstellen ist nach dem Erleben gewagt.
Ps. gilt auch oder vor allem für die überragende Mehrheit der in Deutschland werktätigen Schreiberlinge.
Zitat von: zugschef am So, 14. Sep. ’14, 13:03
Naja, die Fragen, die er regelmäßig gestellt bekommt, sind aber auch oft sehr flach.
na offensichtlich ist er mit tiefgründigeren fragen völlig überfordert
Zitat von: cheffe am So, 14. Sep. ’14, 13:14
Wobei ... ihnen Kompetenz zu unterstellen ist nach dem Erleben gewagt.
Ps. gilt auch oder vor allem für die überragende Mehrheit der in Deutschland werktätigen Schreiberlinge.
wetten das die jungs, die in den usa die fragen stellen, mehr kenntnis von football haben als du?
übrigens wollte ich schon immer mal jemanden treffen, der die arbeit der überragenden mehrheit der in deutschland werktätigen schreiberlinge kennt und einschätzen kann.
Nochmal: ruhig, Rex !
wetten das die jungs, die in den usa die fragen stellen, mehr kenntnis von football haben als du?
Da bin ich mir ganz sicher, das sie davon mehr Ahnung haben als wir alle hier. Nur hilft ihnen das da sichtbar nicht über Plattitüden hinaus zu kommen und sich vernünftig auf einen schwierigen Gesprächspartner einzustellen. :-\
Zitat von: snoopy am So, 14. Sep. ’14, 13:22
Nochmal: ruhig, Rex !
und nochmal: kannste dir sparen. red mit deiner mannschaft so, aber nicht mit mir. für wen hälst du dich?
Wobei man bei den am Ende erscheinenden Artikel auch nicht weiß, was tatsächlich vom Journalisten gewollt war.
Aus eigener Erfahrung weiß ich selber, dass die Redaktion oft ganz Artikel verfälscht, wenn gekürzt wird. Aber dafür wirst du ja entlohnt und trittst die Rechte ab...
Also nicht immer nur auf den Journalisten schimpfen.
Zum Thema:
Abbrechen würde Harbaugh sich sicherlich nix, wenn er so wie es sich gehört auftreten würde. Nämlich höflich und freundlich, denn das wollen die Leute eigentlich. Da gehört ne PK nunmal dazu. Spieler und Fans wollen doch eigentlich einen Coach mit dem sie sich identifizieren können.
Zitat von: cheffe am So, 14. Sep. ’14, 13:23
wetten das die jungs, die in den usa die fragen stellen, mehr kenntnis von football haben als du?
Da bin ich mir ganz sicher, das sie davon mehr Ahnung haben als wir alle hier. Nur hilft ihnen das da sichtbar nicht über Plattitüden hinaus zu kommen und sich vernünftig auf einen schwierigen Gesprächspartner einzustellen. :-\
wenn derjenige sich aber schlichtweg verweigert? da helfen auch die besten fragen nicht, wenn einer blockt. und nichts anderes tut harbaugh.
Zitat von: cheffe am So, 14. Sep. ’14, 13:14
Vielleicht könnte aber auch die Journaille einfach einen besseren Job machen? ???
Als derjenige der den ersten Impuls setzt, könnte ich meinen Gesprächspartner kennen und mich einfach besser vorbereiten. Schließlich wollen die auch Profis sein und im Gegensatz zum coachendem und spielendem Personal ist die Pressearbeit ihre Kernkompetenz. Wobei ... ihnen Kompetenz zu unterstellen ist nach dem Erleben gewagt.
Ps. gilt auch oder vor allem für die überragende Mehrheit der in Deutschland werktätigen Schreiberlinge.
Siehst Du, und wenn ich solch anmassende Postings lese, dann kann ich Dukes Reaktion gut verstehen, nicht nur, weil er und ich denselben Beruf haben. Schreiberlinge, Journaille - wenn Du hier einen kompletten Berufsstand pauschal runtermachst, dann hoffe ich mal, dass Du selbst genug auf der Pfanne hast für solche Sprüche.
Dann frage ich mich gerade, ob Du z.B. das PK-Transkript, um das es geht, überhaupt gelesen hast? Wenn Maiocco, Barrows, Kawakami, Branch und Co., wieder pauschal, vorwirft, sie würden ihren Gesprächspartner Harbaugh nicht kennen, weil sie sich nicht vorbereitet haben, dann weiss ich auch nicht mehr.
Ich glaube, es gibt nicht so arg viel Menschen, die ihr Fachgebiet so aus dem FF beherrschen wie die Beatwriter der Niners. Man müsste ja nur mal einen ihrer Chats lesen, dann wüsste man, dass sie fast jedes Detail parat haben. Das möchte ich sehen, wie Du Dich auf Harbaugh so vorbereitest, dass er Dir sein Herz ausschüttet.
Also Posting für die Tonne, sorry, kann ich jetzt nicht anders sagen.
Es gehört halt einfach mit zum Job sich den Journalisten zu stellen. Und diesen Teil macht er meist schwach bis mies...
Und natürlich: entscheidend ist was auf dem Platz ist.
Für uns (Fans) zählen Siege
Was zählt nochmal für die Owner?
Nicht schöner football, nicht erfolgreicher football der vor dem Ziel steckenbleibt, sondern NUR die VLT...
Diesen Teil des Jobs hat er (trotz teams das dazu fähig war) auch nicht zu Ende gebracht.
Bevor mich manche hier jetzt beginnen zu zerfleischen:
Ich mein das völlig wertfrei! Ohne über die Person JH urteilen zu wollen!
Als Owner fällt es nur viel leichter den Coach auszutauschen wenn diese VLT-Sache wieder nicht funktioniert UND er andere teile des Jobs auch nicht ordentlich macht...
Nochmal: WERTFREI!!!
Überrascht darf aber keiner sein, wenn sich die Wege von Coach und Team einmal trennen...
Zitat von: stig49 am So, 14. Sep. ’14, 14:03
Zitat von: cheffe am So, 14. Sep. ’14, 13:14
Vielleicht könnte aber auch die Journaille einfach einen besseren Job machen? ???
Als derjenige der den ersten Impuls setzt, könnte ich meinen Gesprächspartner kennen und mich einfach besser vorbereiten. Schließlich wollen die auch Profis sein und im Gegensatz zum coachendem und spielendem Personal ist die Pressearbeit ihre Kernkompetenz. Wobei ... ihnen Kompetenz zu unterstellen ist nach dem Erleben gewagt.
Ps. gilt auch oder vor allem für die überragende Mehrheit der in Deutschland werktätigen Schreiberlinge.
Siehst Du, und wenn ich solch anmassende Postings lese, dann kann ich Dukes Reaktion gut verstehen, nicht nur, weil er und ich denselben Beruf haben. Schreiberlinge, Journaille - wenn Du hier einen kompletten Berufsstand pauschal runtermachst, dann hoffe ich mal, dass Du selbst genug auf der Pfanne hast für solche Sprüche.
Dann frage ich mich gerade, ob Du z.B. das PK-Transkript, um das es geht, überhaupt gelesen hast? Wenn Maiocco, Barrows, Kawakami, Branch und Co., wieder pauschal, vorwirft, sie würden ihren Gesprächspartner Harbaugh nicht kennen, weil sie sich nicht vorbereitet haben, dann weiss ich auch nicht mehr.
Ich glaube, es gibt nicht so arg viel Menschen, die ihr Fachgebiet so aus dem FF beherrschen wie die Beatwriter der Niners. Man müsste ja nur mal einen ihrer Chats lesen, dann wüsste man, dass sie fast jedes Detail parat haben. Das möchte ich sehen, wie Du Dich auf Harbaugh so vorbereitest, dass er Dir sein Herz ausschüttet.
Also Posting für die Tonne, sorry, kann ich jetzt nicht anders sagen.
Von Halbgöttern in weiss habe ich schon gehört, aber die in Tinte sind mir neu. Da Du Dich der Berufsgruppe zugehörig fühlst bin ich schon einigermaßen überrascht wie wenig Du scheinbar in der Lage bist richtig zu Lesen.
Erstens habe ich von der Mehrzahl und nicht von allen geschrieben. Das widerspricht dem Terminus Pauschal.
Zweitens habe ich keinesfalls das Fachwissen der Journaille in Frage gestellt sondern "nur" die Fähigkeit vieler dieses Fachwissen in eine kompetente Interviewtechnik anzuwenden .
Drittens ist der Umgang mit den Medien von JH sicher nicht mehr zeitgemäß. Was aber viertens für mich nicht bedeutet das man nicht auch Teile der Medien kritisieren darf.
Im übrigen bin ich Konsument. Ich habe noch nie Football gespielt und ebenfalls noch nie jemanden Interviewt. Also in beiden Dingen absoluter Laie. Und trotzdem masse ich mir für die meisten Dinge ein ganz surjektives Urteil an.
Zitat von: cheffe am So, 14. Sep. ’14, 14:52
Zitat von: stig49 am So, 14. Sep. ’14, 14:03
Zitat von: cheffe am So, 14. Sep. ’14, 13:14
Vielleicht könnte aber auch die Journaille einfach einen besseren Job machen? ???
Als derjenige der den ersten Impuls setzt, könnte ich meinen Gesprächspartner kennen und mich einfach besser vorbereiten. Schließlich wollen die auch Profis sein und im Gegensatz zum coachendem und spielendem Personal ist die Pressearbeit ihre Kernkompetenz. Wobei ... ihnen Kompetenz zu unterstellen ist nach dem Erleben gewagt.
Ps. gilt auch oder vor allem für die überragende Mehrheit der in Deutschland werktätigen Schreiberlinge.
Siehst Du, und wenn ich solch anmassende Postings lese, dann kann ich Dukes Reaktion gut verstehen, nicht nur, weil er und ich denselben Beruf haben. Schreiberlinge, Journaille - wenn Du hier einen kompletten Berufsstand pauschal runtermachst, dann hoffe ich mal, dass Du selbst genug auf der Pfanne hast für solche Sprüche.
Dann frage ich mich gerade, ob Du z.B. das PK-Transkript, um das es geht, überhaupt gelesen hast? Wenn Maiocco, Barrows, Kawakami, Branch und Co., wieder pauschal, vorwirft, sie würden ihren Gesprächspartner Harbaugh nicht kennen, weil sie sich nicht vorbereitet haben, dann weiss ich auch nicht mehr.
Ich glaube, es gibt nicht so arg viel Menschen, die ihr Fachgebiet so aus dem FF beherrschen wie die Beatwriter der Niners. Man müsste ja nur mal einen ihrer Chats lesen, dann wüsste man, dass sie fast jedes Detail parat haben. Das möchte ich sehen, wie Du Dich auf Harbaugh so vorbereitest, dass er Dir sein Herz ausschüttet.
Also Posting für die Tonne, sorry, kann ich jetzt nicht anders sagen.
Von Halbgöttern in weiss habe ich schon gehört, aber die in Tinte sind mir neu. Da Du Dich der Berufsgruppe zugehörig fühlst bin ich schon einigermaßen überrascht wie wenig Du scheinbar in der Lage bist richtig zu Lesen.
Erstens habe ich von der Mehrzahl und nicht von allen geschrieben. Das widerspricht dem Terminus Pauschal.
Zweitens habe ich keinesfalls das Fachwissen der Journaille in Frage gestellt sondern "nur" die Fähigkeit vieler dieses Fachwissen in eine kompetente Interviewtechnik anzuwenden .
Drittens ist der Umgang mit den Medien von JH sicher nicht mehr zeitgemäß. Was aber viertens für mich nicht bedeutet das man nicht auch Teile der Medien kritisieren darf.
Im übrigen bin ich Konsument. Ich habe noch nie Football gespielt und ebenfalls noch nie jemanden Interviewt. Also in beiden Dingen absoluter Laie. Und trotzdem masse ich mir für die meisten Dinge ein ganz surjektives Urteil an.
na dann definiere doch einmal deine wortwahl "überragende mehrheit". :)
Zitat von: cheffe am So, 14. Sep. ’14, 14:52
Von Halbgöttern in weiss habe ich schon gehört, aber die in Tinte sind mir neu. Da Du Dich der Berufsgruppe zugehörig fühlst bin ich schon einigermaßen überrascht wie wenig Du scheinbar in der Lage bist richtig zu Lesen.
Erstens habe ich von der Mehrzahl und nicht von allen geschrieben. Das widerspricht dem Terminus Pauschal.
Zweitens habe ich keinesfalls das Fachwissen der Journaille in Frage gestellt sondern "nur" die Fähigkeit vieler dieses Fachwissen in eine kompetente Interviewtechnik anzuwenden .
Drittens ist der Umgang mit den Medien von JH sicher nicht mehr zeitgemäß. Was aber viertens für mich nicht bedeutet das man nicht auch Teile der Medien kritisieren darf.
Im übrigen bin ich Konsument. Ich habe noch nie Football gespielt und ebenfalls noch nie jemanden Interviewt. Also in beiden Dingen absoluter Laie. Und trotzdem masse ich mir für die meisten Dinge ein ganz surjektives Urteil an.
Klar kannst Du hier kritisieren, aber dann kann ich doch drauf antworten? Kritisiert wird immer schnell, und nichts lässt sich leichter kritisieren, als "die Politiker" oder "die Banker" oder eben "die Journalisten". Aber es kommt halt besser, wenn man auch etwas Ahnung von dem hat, was man kritisiert. Und Du hast sie nicht, das zeigt auch dieses Posting wieder. Musst Du auch nicht haben, aber dann hau halt nicht gleich so rein.
Und abschliessend: Ob man sich aufs erste Spiel im neuen Stadion freut, ist nicht besonders orginell, aber doch naheliegend. Da könnte Harbaugh jede Menge schöne Dinge sagen, im Sport gehts doch um Emotionen. Aber nein, stattdessen gibt er den Arroganten, und hinterher sind die Beatwriter schuld. Das ist verkehrte Welt. Harbaugh gibt auch auf die schlausten Fragen herablassende Antworten.
An die Harbaugh kritisierer: habt ihr euch die PK mal angesehen?
Die findet ihr auf der Startseite von 49ers.com - da sollte die Recherche wie und in welcher art Harbaugh das ganze gesagt hat eigentlich recht einfach sein.
Zitat von: Duke am So, 14. Sep. ’14, 13:14
na offensichtlich ist er mit tiefgründigeren fragen völlig überfordert
Ich weiss zum einen nicht was an der Frage nach der "Energie des neuen Stadions" tiefgründig sein soll, zum anderen ist Harbaugh mit der Frage überfordert, ja. Das liegt aber nicht (oder nur teilweise) daran dass er die Frage nicht versteht, sondern daran dass er sie aus seiner Sicht Vollständig beantwortet hat. Wenn dann noch nachgehakt wird versteht er das nachhaken nunmal nicht.
Wenn man sich die Presse Konferenz vollständig ansieht kann man dabei folgendes feststellen: Harbaugh ist niemand der Dummschwätzen kann nur um eine Frage zu beantworten auf die er keine Antwort hat / geben kann / geben will.
Wie kann man also als fragender vorgehen? Fragen stellen mit denen Harbaugh was anfangen kann - zum Beispiel die Fragen die DIREKT anschliessend kamen nach dem Gras, dem Training vorm Spiel etc. da kann er erzählen weil er da nur mit Fakten arbeiten muss und sich nichts aus den Fingern saugen braucht. Auch wenn die Frage ob der neue Rasen besser ist als der aus der Preseason wieder nur mit einem "ja" beantwortet worden ist. Was dann aber auch wieder nur "just stating facts"-typisch ist.
Am besten fuer alle: alles noch einmal in Ruhe durchlesen. KA, warum man sich immer so angepisst fuehlt.
Terror, Drohungen, Reizbarkeit über die Massen finde ich unangebracht.
Ich weiß natürlich nicht, wie andere das sehen, aber ich kann einiges halt nicht ernst nehmen.
Zurück zum Thema....!?
Zitat von: snoopy am So, 14. Sep. ’14, 18:12
Am besten fuer alle: alles noch einmal in Ruhe durchlesen. KA, warum man sich immer so angepisst fuehlt.
mal auf die wortwahl achten, das hilft u.U.
Also ich persönlich halte es für irrsinnig wichtig, dass man es respektiert, dass jemand nein sagt. Wenn einem dann als Fragender nichts besseres einfällt, als die gleiche Frage nochmal oder nur umformuliert zu stellen, selbst wenn das Gegenüber schon zweimal abgewunken hat, dann ist meiner Meinung nach nicht der Befragte die Krätze.
Dito
und
Dito
Zitat von: zugschef am So, 14. Sep. ’14, 18:48
Also ich persönlich halte es für irrsinnig wichtig, dass man es respektiert, dass jemand nein sagt. Wenn einem dann als Fragender nichts besseres einfällt, als die gleiche Frage nochmal oder nur umformuliert zu stellen, selbst wenn das Gegenüber schon zweimal abgewunken hat, dann ist meiner Meinung nach nicht der Befragte die Krätze.
das ganze funktioniert nach einem ganz einfachen prinzip: geben und nehmen. jeder macht nur seinen job. wenn du aber einen arsch dabei hast, der das nicht begreift wie im fall harbaugh, oder aus anderen gründen blockt, muss er sich halt gefallen lassen, dass er immer wieder mit den gleichen fragen konfrontiert wird. er braucht sie nur einmal zufrieden stellend beantwiorten, dann hätte er seine ruhe. aber offenbar will er das gar nicht.
Sorry Duke aber wenn die Fragen so gestellt werden dass er sie für sich mit einem "excited about it" umfassend beantworten kann liegt das nicht an ihm sondern an derjenigen der ihm die Frage so stellt. Ist ja nicht so als wenn man sich nicht auf so eine Pressekonferenz vorbereiten kann. So wie die Frage gestellt war kann ich leider nur sagen dass sich die Dame nicht auf die Pressekonferenz vorbereitet hat.
Um es nocheinmal ganz deutlich zu sagen: Harbaugh hat die Frage aus seiner Sicht umfassend und zufrieden stellend beantwortet, wenn die Journalistin das anders sieht ist das in erster Linie ihr Problem da sie offensichtlich die Frage falsch gestellt hat.
Wenn ich jemanden frage ob er gute Laune hat und er mit "ja" antwortet ist erst einmal alles gesagt. Wenn ich mir da mehr erwarte muss ich die Frage anders stellen.
Harbaugh zu unterstellen dass er nicht WILL halte ich für eine Frechheit, da es schlicht falsch ist. Aber um das zu verstehen muss man sich natürlich mit der Person Jim Harbaugh beschäftigen. Oder sich die Pressekonferenz selber angucken, du weisst schon Recherche und so.
Kurz gesagt: Wenn man eine geschlossene Frage stellt, darf man sich nicht wundern, wenn man nur ein Wort als Antwort bekommt. Wenn man als Journalist den Unterschied zwischen offenen und geschlossenen Fragen nicht kennt, hat man seinen Beruf verfehlt.
lasst mich raten, ihr zwei habt noch nie als Journalisten gearbeitet. richtig?
Ich habe auch noch nie einen Film gedreht, ich weiss aber trotzdem wenn ich einen schlechten sehe.
Zitat von: Diabolo am So, 14. Sep. ’14, 21:34
Ich habe auch noch nie einen Film gedreht, ich weiss aber trotzdem wenn ich einen schlechten sehe.
aber wie ein Film gedreht wird, dass weißt du nicht. da biste genauso ahnungslos wie bei dem Thema des threads.
Den Ablauf einer Pressekonferenz kann man in Gegensatz zu einem Filmdreh aber recht einfach nachvollziehen*. Man sieht sich einfach das Video der Pressekonferenz an.
Wenn dann selbst mir mit meinen minimalen Psychologie-Kenntnissen auffällt dass die Frage so wie sich gestellt ist einfach mal keine andere Antwort von Harbaugh bekommen KANN dann sollte das einem professionellen Journalisten auch auffallen.
Dass ich beim Thema des Threads ahnungslos bin ist ebenfalls sachlich falsch, denn ich habe mir die Pressekonferenz mehrfach angesehen. Natürlich reicht das nicht um zu bewerten wieviel Arbeit die Journalistin in die Vorbereitung auf die Pressekonferenz gesteckt hat, aber es reicht um festzustellen dass das Ergebnis Mangelhaft war. Das ist das schöne als Konsument: es reicht das Ergebnis zu kennen um es zu beurteilen.
*mal davon abgesehen dass der Ablauf eines Filmdrehs jetzt auch nicht unbedingt zu den am besten gehüteten Geheimnissen zählt.
Zitat von: Duke am So, 14. Sep. ’14, 21:28
lasst mich raten, ihr zwei habt noch nie als Journalisten gearbeitet. richtig?
Sagen wir mal so, ich hab' noch nie Geld dafür bekommen. Aber das hat rein gar nichts mit der objektiven Tatsache zu tun, dass die Frage "Wie empfindet Ihr das - könnte die Energie im neuen Stadion den Team einen Extra-Schub geben?" eine geschlossene ist, die man mit ja oder nein beantwortet. In Wahrheit hat Harbaugh sogar mehr gesagt, als die Frage eigentlich verlangt. Will man sein Gegenüber zum Sprechen bringen, stellt man eine offene Frage. Um das zu wissen, muss man kein Journalist sein, aber als Journalist sollte man das wissen.
Zitat von: zugschef am So, 14. Sep. ’14, 22:36
Zitat von: Duke am So, 14. Sep. ’14, 21:28
lasst mich raten, ihr zwei habt noch nie als Journalisten gearbeitet. richtig?
Sagen wir mal so, ich hab' noch nie Geld dafür bekommen. Aber das hat rein gar nichts mit der objektiven Tatsache zu tun, dass die Frage "Wie empfindet Ihr das - könnte die Energie im neuen Stadion den Team einen Extra-Schub geben?" eine geschlossene ist, die man mit ja oder nein beantwortet. In Wahrheit hat Harbaugh sogar mehr gesagt, als die Frage eigentlich verlangt. Will man sein Gegenüber zum Sprechen bringen, stellt man eine offene Frage. Um das zu wissen, muss man kein Journalist sein, aber als Journalist sollte man das wissen.
Mannomann, glaubst Du wirklich, dass das so simpel ist? Offene Frage, und schon redet der Harbaugh? Der will nicht reden, da kannst Du fragen wie Du willst, das hat mit Vorbereitung nichts zu tun. Weil hat er null Respekt vor der anderen Seite - sag mir, was Du hören willst, dann sparen wir beide Zeit. Das heisst: Halt die Klappe, Idiot.
Und zum Thema Nachfragen: Hinter dem Beatwriter steht eine Redaktion, und die hat bestimmte Vorstellungen für bestimmte Geschichten. Was würdet Ihr denn machen, wenn Euch Eure Redaktion den Wunsch mitgibt, wir brauchen was von Harbaugh zum ersten Spiel im neuen Stadion? Ist der 49ers-Berichterstatter tatsächlich respektlos, der seinen Job zu machen versucht und nachfragt? Oder ist es eher der Coach, der diejenigen ohne jede Not dumm dastehen lässt, die tagtäglich Millionen von Fans informieren. Und übrigens auch uns.
Ist übrigens eine lebendige Diskussion hier. Dabei hatte ich noch überlegt, ob das Thema überhaupt jemanden interessiert... ;)
ich steig jetzt lieber aus, sonst riskier ich mit ner geschlossenen Frage ne offene Verwarnung. ;D
Zitat von: cheffe am So, 14. Sep. ’14, 13:14
Vielleicht könnte aber auch die Journaille einfach einen besseren Job machen? ???
[...]
Ps. gilt auch oder vor allem für die überragende Mehrheit der in Deutschland werktätigen Schreiberlinge.
Zitat von: cheffe am So, 14. Sep. ’14, 14:52
Von Halbgöttern in weiss habe ich schon gehört, aber die in Tinte sind mir neu. Da Du Dich der Berufsgruppe zugehörig fühlst bin ich schon einigermaßen überrascht wie wenig Du scheinbar in der Lage bist richtig zu Lesen.
Erstens habe ich von der Mehrzahl und nicht von allen geschrieben. Das widerspricht dem Terminus Pauschal. [...]
1. Dass der Ausdruck "Journaille" per se schon beleidigend gemeint ist wird Dir wohl hoffentlich bekannt sein (Bildung aus Journalist und Kanaille).
2. Wenn Du "die Mehrzahl der Schreiberlinge" schreibst, dann meinst Du also
alle Journalisten in Deutschland wären "Schreiberlinge". Auch das natürlich ein abwertender Begriff.
3. Um ein Pauschalurteil abzugeben muss man nicht "alle" sagen. Auch "die Mehrzahl", "die meisten" oder "fast kein" etc. sind pauschalierend.
Ich finde, Du nimmst Dir da ganz schön viel heraus: Du bezeichnest eine gesamte Berufsgruppe und im gleichen Satz auch gleich (mindestens) zwei Boardmemeber beleidigend und bezichtigst sie der Unfähigkeit zum Lesen - und das offenbar, ohne überhaupt die Bedeutung des eigenen Geschreibsels (und ja, das meine ich jetzt abwertend) zu verstehen - oder schlimmer noch, so zu tun als wäre das alles eh nicht so gemeint obwohl Du genau weißt, dass es beleidigend ist.
Zum eigentlichen Thema: Ich finde JH verhält sich hier unprofessionell. Nicht mehr, nicht weniger. Wenn mir in meinem Job ein Teil nicht passt (und wer hat einen Job, bei dem das nicht so ist), dann kann ich das auch nicht einfach verweigern. Ich werde dafür aber schon ein bisserl schlechter entschädigt als Harbaugh.
Natürlich kann man die Fragen blöd finden. Natürlich kann man auch finden, dass die Frage umfassend beantwortet wurde. Egal wie bleibt aber das Verhalten von Harbaugh arrogant und feindselig. Und es ist ja nicht so, dass er da nur einen schlechten Tag hatte, er macht das ja konsequent und immer.
Wenn Harbaugh im Staff genauso kommunikativ ist, muss man sich über heute Nacht nicht wundern.
(überspitzt, nicht ganz ernst gemeint)
Zitat von: Sanfranolli am Mo, 15. Sep. ’14, 12:30
Wenn Harbaugh im Staff genauso kommunikativ ist, muss man sich über heute Nacht nicht wundern.
(überspitzt, nicht ganz ernst gemeint)
Warum sollte er das. Ich gehe nicht davon aus, dass auch Coach zu sein zu den Dingen gehört, die JH auf die Nerven gehen.
:vacation: ...............o.W.
Vielleicht sollten wir die von mir losgetretene Diskussion jetzt mal wieder abschliessen, damit wir wieder alle lieb zueinander sein können. Gell, cheffe. machst Du mit? ;)
Gute Journalisten haken nach und schlechte treten nach. ;)
Trifft auch auf die Entertainer des Forums zu. 8)
Ob JH bewusst ist was seine Pressekonferenzen auch außerhalb der USA anrichten können? :-\
Will kein Oberlehrer sein.
Es wäre aber sehr schön wenn man sachlich, nicht beleidigt und nicht angreifend auf Meinungen anderer reagieren würde. >:(
Oder am Besten wäre ein schliessen des Threads. Da können sich alle wieder abkühlen. ;)8)
Zitat von: The Leprechaun am Mo, 15. Sep. ’14, 22:02
Ob JH bewusst ist was seine Pressekonferenzen auch außerhalb der USA anrichten können? :-\
Will kein Oberlehrer sein.
Es wäre aber sehr schön wenn man sachlich, nicht beleidigt und nicht angreifend auf Meinungen anderer reagieren würde. >:(
Oder am Besten wäre ein schliessen des Threads. Da können sich alle wieder abkühlen. ;)8)
Ach, so ernst ist es doch auch wieder nicht. Und keiner muss beleidigt sein. Aber wer austeilt, muss eben auch einstecken können.
Zitat von: stig49 am Mo, 15. Sep. ’14, 23:11
Zitat von: The Leprechaun am Mo, 15. Sep. ’14, 22:02
Ob JH bewusst ist was seine Pressekonferenzen auch außerhalb der USA anrichten können? :-\
Will kein Oberlehrer sein.
Es wäre aber sehr schön wenn man sachlich, nicht beleidigt und nicht angreifend auf Meinungen anderer reagieren würde. >:(
Oder am Besten wäre ein schliessen des Threads. Da können sich alle wieder abkühlen. ;)8)
Ach, so ernst ist es doch auch wieder nicht. Und keiner muss beleidigt sein. Aber wer austeilt, muss eben auch einstecken können.
Müsst ihr ja wissen. ;)
Nur für jemanden der die Leute nicht persönlich kennt, klingt es manchmal echt deftig.
Na dann. Have Fun. :D:D;)
Zitat von: The Leprechaun am Mo, 15. Sep. ’14, 23:22
Zitat von: stig49 am Mo, 15. Sep. ’14, 23:11
Zitat von: The Leprechaun am Mo, 15. Sep. ’14, 22:02
Ob JH bewusst ist was seine Pressekonferenzen auch außerhalb der USA anrichten können? :-\
Will kein Oberlehrer sein.
Es wäre aber sehr schön wenn man sachlich, nicht beleidigt und nicht angreifend auf Meinungen anderer reagieren würde. >:(
Oder am Besten wäre ein schliessen des Threads. Da können sich alle wieder abkühlen. ;)8)
Ach, so ernst ist es doch auch wieder nicht. Und keiner muss beleidigt sein. Aber wer austeilt, muss eben auch einstecken können.
Müsst ihr ja wissen. ;)
Nur für jemanden der die Leute nicht persönlich kennt, klingt es manchmal echt deftig.
Na dann. Have Fun. :D:D;)
wie es in den Wald hineinschallt... ;)
Mal ne Frage an meine beiden Lieblings Journalisten...
Hier in Hamburg ist ja Medientechnisch immer einiges los...
Beim HSV steht/stand mal wieder der Trainer zur Diskussion...nach dem Spiel in Hannover, bzw danach wurde Karl Gernandt von der Presse gefragt" was ist jetzt mit Slomka"?
Dieser antwortete dann das Slomka zu 120% Trainer beim HSV bleibt...
Nun meine Frage....warum fragen die Journalsiten den Aufsichtsratsvorsitzender der AG? Dieser hat in der Trainer Frage überhaupt keine Entscheidungsgewalt...was bezweckt man damit? Das wäre genau so als wenn man mich fragen würde....na ja fast..;)
Welche Absicht steckt dahinter...könnt ihr mir das erklären?
greetz Frank
Zitat von: LeonJoe am Mo, 15. Sep. ’14, 23:52
Mal ne Frage an meine beiden Lieblings Journalisten...
Hier in Hamburg ist ja Medientechnisch immer einiges los...
Beim HSV steht/stand mal wieder der Trainer zur Diskussion...nach dem Spiel in Hannover, bzw danach wurde Karl Gernandt von der Presse gefragt" was ist jetzt mit Slomka"?
Dieser antwortete dann das Slomka zu 120% Trainer beim HSV bleibt...
Nun meine Frage....warum fragen die Journalsiten den Aufsichtsratsvorsitzender der AG? Dieser hat in der Trainer Frage überhaupt keine Entscheidungsgewalt...was bezweckt man damit? Das wäre genau so als wenn man mich fragen würde....na ja fast..;)
Welche Absicht steckt dahinter...könnt ihr mir das erklären?
greetz Frank
Keine Ahnung, ehrlich gesagt. Könnte sein, dass er was weiß, auch wenn er nix zu entscheiden hat. Der Aufsichtsrat wird über Entscheidungen ja vmtl. informiert. Und wenn alle anderen nichts sagen, nimmt man den, der spricht.
Hoffe für Dich, dass beim HSV mal wieder Ruhe einkehrt. Muss man den Trainer so früh feuern?
Zitat von: LeonJoe am Mo, 15. Sep. ’14, 23:52
Mal ne Frage an meine beiden Lieblings Journalisten...
Hier in Hamburg ist ja Medientechnisch immer einiges los...
Beim HSV steht/stand mal wieder der Trainer zur Diskussion...nach dem Spiel in Hannover, bzw danach wurde Karl Gernandt von der Presse gefragt" was ist jetzt mit Slomka"?
Dieser antwortete dann das Slomka zu 120% Trainer beim HSV bleibt...
Nun meine Frage....warum fragen die Journalsiten den Aufsichtsratsvorsitzender der AG? Dieser hat in der Trainer Frage überhaupt keine Entscheidungsgewalt...was bezweckt man damit? Das wäre genau so als wenn man mich fragen würde....na ja fast..;)
Welche Absicht steckt dahinter...könnt ihr mir das erklären?
greetz Frank
Auch unter Journalisten ist man leider häufig schlecht vorbereitet und nicht jeder stellt intelligente Fragen. Das die wenigsten ihre Chancen und kostbare Zeit in interviews nutzen ist Dir sicher auch schon aufgefallen.
Es reicht halt um bezahlt zu werden, auch für schlechte Arbeit ...
Zitat von: Duke am Mo, 15. Sep. ’14, 23:32
wie es in den Wald hineinschallt... ;)
Sehe ich ein wenig anders (mal wieder!)
Hört sich an wie: wenn der doof ist (in meinen Augen), darf ich auch doof sein.
ICH PERSÖNLICH denke, dass ich hier doch eher spaßorientiert unterwegs bin (wie auch sonst ??) - sollte mal ein Spruch falsch rüberkommen, so klärt man das schnell intern, da es zu 99,99% ja nicht so gemeint ist. So geschehen z.B. vorgestern.
Ähnlich auch die Diskussion über Journalisten vs. (?) JH: man sollte nicht alles so hoch hängen....
Journalisten per se scheisse? NEIN !
JH per se arrogant? NEIN !
Von jedem manchmal ein bisschen? JA, BESTIMMT ! (Prozentzahlen entziehen sich meiner Kenntnis ;) )
Für mich ist das alles eine Frage des Respekts des Gegenübers. Jh ist bei diesem Thema für mich ein absoluter Arsch! >:( Sorry, aber so sehe ich ihn hier. Extrem arrogant. Auch wenn mal etwas weniger geistreiche Fragen kommen sollten, so muss man doch als HC hier einfach drüberstehen und vielleicht etwas humorvollere Antworten zu den Themen geben, dann löst sich das auch meistens von ganz alleine. Aber bei solchen Antworten von JH darf man sich nicht wundern, wenn dann noch blödere Fragen hinterherkommen - ist ein Teufelskreislauf sowas.
Zitat von: LeonJoe am Mo, 15. Sep. ’14, 23:52
Mal ne Frage an meine beiden Lieblings Journalisten...
Hier in Hamburg ist ja Medientechnisch immer einiges los...
Beim HSV steht/stand mal wieder der Trainer zur Diskussion...nach dem Spiel in Hannover, bzw danach wurde Karl Gernandt von der Presse gefragt" was ist jetzt mit Slomka"?
Dieser antwortete dann das Slomka zu 120% Trainer beim HSV bleibt...
Nun meine Frage....warum fragen die Journalsiten den Aufsichtsratsvorsitzender der AG? Dieser hat in der Trainer Frage überhaupt keine Entscheidungsgewalt...was bezweckt man damit? Das wäre genau so als wenn man mich fragen würde....na ja fast..;)
Welche Absicht steckt dahinter...könnt ihr mir das erklären?
greetz Frank
dazu müsste man jetzt wissen, wie der HSV strukturiert ist, und wer das letzte wort bei personalentscheidungen hat.
Zitat von: Cordovan am Di, 16. Sep. ’14, 09:12
Für mich ist das alles eine Frage des Respekts des Gegenübers. Jh ist bei diesem Thema für mich ein absoluter Arsch! >:( Sorry, aber so sehe ich ihn hier. Extrem arrogant.
Was genau ist denn bei der Pressekonferenz arrogant gewesen?
Mir würden jetzt viele Sachen einfallen wie ich ihn beschreiben würde aber arrogant ist so ziemlich das letzte was mir einfallen würde.
Zitat von: stig49
Und zum Thema Nachfragen: Hinter dem Beatwriter steht eine Redaktion, und die hat bestimmte Vorstellungen für bestimmte Geschichten. Was würdet Ihr denn machen, wenn Euch Eure Redaktion den Wunsch mitgibt, wir brauchen was von Harbaugh zum ersten Spiel im neuen Stadion? Ist der 49ers-Berichterstatter tatsächlich respektlos, der seinen Job zu machen versucht und nachfragt? Oder ist es eher der Coach, der diejenigen ohne jede Not dumm dastehen lässt, die tagtäglich Millionen von Fans informieren. Und übrigens auch uns.
Mal im Ernst, die Frage war genau zu einem der Themen, die mich nuesse interessieren und ich regelmäßig überspringe bzw. ignoriere, weil sie so banal, lnagweilig und nichtssagend sind. Insofern bin ich froh, dass Harbaugh da kurzen Prozess macht und solche Fragen im Keim erstickt, damit man ihn zu interessanteren Themen befragen kann, auf die er doch immer wieder recht befriedigende Antworten gibt.
Zitat von: zugschef am Mi, 17. Sep. ’14, 21:59
damit man ihn zu interessanteren Themen befragen kann, auf die er doch immer wieder recht befriedigende Antworten gibt.
interessant. Ich finde schon seit mindestens einem Jahr, dass er fast schon grundsätzlich nur nichtssagende Antworten gibt. Und dass die Beatwriter ihn zwar respektieren, aber schwer von ihm genervt sind, ist ja ein offenes Geheimnis.
Zitat von: zugschef am Mi, 17. Sep. ’14, 21:59
Zitat von: stig49
Und zum Thema Nachfragen: Hinter dem Beatwriter steht eine Redaktion, und die hat bestimmte Vorstellungen für bestimmte Geschichten. Was würdet Ihr denn machen, wenn Euch Eure Redaktion den Wunsch mitgibt, wir brauchen was von Harbaugh zum ersten Spiel im neuen Stadion? Ist der 49ers-Berichterstatter tatsächlich respektlos, der seinen Job zu machen versucht und nachfragt? Oder ist es eher der Coach, der diejenigen ohne jede Not dumm dastehen lässt, die tagtäglich Millionen von Fans informieren. Und übrigens auch uns.
Mal im Ernst, die Frage war genau zu einem der Themen, die mich nuesse interessieren und ich regelmäßig überspringe bzw. ignoriere, weil sie so banal, lnagweilig und nichtssagend sind. Insofern bin ich froh, dass Harbaugh da kurzen Prozess macht und solche Fragen im Keim erstickt, damit man ihn zu interessanteren Themen befragen kann, auf die er doch immer wieder recht befriedigende Antworten gibt.
Zumal eine gute Sportredaktion keine Geschichten braucht sondern der Fokus auf der Sache liegt, sonst sollte man sich besser in Richtung Boulevard orientieren ...
Und für den Quatsch interessiert sich in der Tat kein Sportinteressierter Leser.
Davon mal abgesehen haben Journalisten sowie Coaches Macken, so what?
Sympathie hin oder her, Coaches sind wenigstens noch so wie sie sind inklusive ihrer Launen. Ich will im Sport keine aufgesetzten Grinsefressen sehen, nur weil es der Medienberater so empfohlen hat. The Bay ist nicht Hollywood.
Zitat von: Diabolo am Mi, 17. Sep. ’14, 20:59
Zitat von: Cordovan am Di, 16. Sep. ’14, 09:12
Für mich ist das alles eine Frage des Respekts des Gegenübers. Jh ist bei diesem Thema für mich ein absoluter Arsch! >:( Sorry, aber so sehe ich ihn hier. Extrem arrogant.
Was genau ist denn bei der Pressekonferenz arrogant gewesen?
Mir würden jetzt viele Sachen einfallen wie ich ihn beschreiben würde aber arrogant ist so ziemlich das letzte was mir einfallen würde.
Er kommt wahrscheinlich nicht so rüber, aber wenn ich fast jedes Mal nichts sagende Antworten gebe und ich so meine "Macht" demonstriere (da ja die anderen was schreiben müssen) ist das für mich schon arrogant.
Zitat von: Goldpick am Mi, 17. Sep. ’14, 23:11
Zumal eine gute Sportredaktion keine Geschichten braucht sondern der Fokus auf der Sache liegt, sonst sollte man sich besser in Richtung Boulevard orientieren ...
Und für den Quatsch interessiert sich in der Tat kein Sportinteressierter Leser.
Ich interessiere mich schon dafür, wieviel Hilfe das Spielen im neuen Stadion dem Team nach Ansicht ihres Coaches gibt. Mich interessiert auch der Aspekt, dass die Seahawks bewusst ein lautes Stadion gebaut haben, und die Niners ein offenes. Interessiert mich alles.
Und im Sport interessieren mich die Geschichten darum genauso wie die Ergebnisse, weil Teams bestehen aus Menschen und über die will ich was wissen. Eine gute Sportredaktion braucht keine Geschichten? Ich wüsste keinen Sportteil und keine Sportzeitung, die keine Geschichten erzählen würden.
Zitat von: Goldpick am Mi, 17. Sep. ’14, 23:11
Zumal eine gute Sportredaktion keine Geschichten braucht sondern der Fokus auf der Sache liegt, sonst sollte man sich besser in Richtung Boulevard orientieren ...
Und für den Quatsch interessiert sich in der Tat kein Sportinteressierter Leser.
du irrst dich. das ist aber der trend, und das nicht erst seit gestern.
Zitat von: Cordovan am Mi, 17. Sep. ’14, 23:26
Zitat von: Diabolo am Mi, 17. Sep. ’14, 20:59
Was genau ist denn bei der Pressekonferenz arrogant gewesen?
Mir würden jetzt viele Sachen einfallen wie ich ihn beschreiben würde aber arrogant ist so ziemlich das letzte was mir einfallen würde.
Er kommt wahrscheinlich nicht so rüber, aber wenn ich fast jedes Mal nichts sagende Antworten gebe und ich so meine "Macht" demonstriere (da ja die anderen was schreiben müssen) ist das für mich schon arrogant.
Wenn man das bewusst Macht mag das so sein, bewusst macht er das aber nur wenn er der Meinung ist das aufrichtige beantworten wäre nicht im Interesse des Teams - und dann sagt er auch das er die Frage so nicht beantwortet. Ansonsten antwortet auch ganz normal auf alle Fragen soweit er es kann.
Dass die Antworten dabei teilweise kürzer ausfallen hat mehrere Gründe. Zum einen ist er jemand dem vor allem Fakten wichtig sind und das erkennt man auch an den Antworten die auf einige Fragen gibt. Da liegt es dann an den Journalisten die Fragen so zu stellen dass sie da eine Story draus machen können. Dazu kommt dass sich Harbaugh bei Pressekonferenzen sichtlich unwohl fühlt - und nein das liegt nicht daran dass er da keine Lust drauf hat, sondern umgekehrt. Wenn man sich in einer Situation unwohl fühlt dann hat man da nunmal nicht unbedingt die größte Lust drauf.
Die Kombination dieser beiden Aspekte führt dann dazu das er nicht unbedingt der einfachste Charakter ist den man auf einer Pressekonferenz finden kann. Wenn die beiden Faktoren aber im Hinterkopf hat dann kann mit der Art der Fragestellung durchaus dafür sorgen dass man zufriedenstellende Antworten bekommt.
Zitat von: Duke am Do, 18. Sep. ’14, 02:02
Zitat von: Goldpick am Mi, 17. Sep. ’14, 23:11
Zumal eine gute Sportredaktion keine Geschichten braucht sondern der Fokus auf der Sache liegt, sonst sollte man sich besser in Richtung Boulevard orientieren ...
Und für den Quatsch interessiert sich in der Tat kein Sportinteressierter Leser.
du irrst dich. das ist aber der trend, und das nicht erst seit gestern.
Ich glaube auch, dass das zu kurz gedacht ist und Deine Meinung sowieso bei Weitem nicht für alle steht. Außerdem geht es ja nicht um irgendeine Homestory, sondern um Aussagen zum Team, Verein, etc. und da gehört weit mehr dazu als reiner 1:0-Journalismus. Zudem bleibt es ja jedem freigestellt, wie viel er von der Berichterstattung rezipiert.
Das neue Stadion war über Jahre eines der wichtigeren Themen zu den Niners. Und da soll sich ein Sportjournalist vor dem ersten Regular Season Spiel in dem Stadion mit der Antwort "toll" zufrieden geben? Dem reißt sein Chefredakteur doch den Kopf ab, wenn er nicht wenigstens nachfragt.
Zitat von: Duke am Do, 18. Sep. ’14, 02:02
Zitat von: Goldpick am Mi, 17. Sep. ’14, 23:11
Zumal eine gute Sportredaktion keine Geschichten braucht sondern der Fokus auf der Sache liegt, sonst sollte man sich besser in Richtung Boulevard orientieren ...
Und für den Quatsch interessiert sich in der Tat kein Sportinteressierter Leser.
du irrst dich. das ist aber der trend, und das nicht erst seit gestern.
Sicher gibt es Leute die das interessiert, nur hat das noch wenig mit Sport zutun.
Über die Relevanz von Fragen und Antworten kann man grundsätzlich anderer Meinung sein.
Worauf eine Redaktion bzw. Journalisten wertlegen ist aber für jeden offensichtlich wenn man häufiger ihre Artikel liest und zum Glück haben wir als Leser immer noch die Wahl.
Was mir noch nicht ganz klar ist, wie ein solch banaler "Vorfall" überhaupt so dramatisiert werden kann.
Es ging hier ja nicht um gezielt manipulativen Journalismus oder um einen Coach der kleine Kinder frisst, sondern einfach nur um wenig Fingerspitzengefühl und Ungeschick.
Mir persönlich ist ein Coach der sich so gibt wie er ist, um einiges lieber als zweifelhaft,
auswendig gelerntes Pressegelaber. Und das Sportler allgemein in der Öffentlichkeit
auch mal genervt sind und keine Lust auf das ganze Theater drum herum haben, ist nachvollziehbar.
Wenn Fans oder Kritiker zwecks der Professionalität in der Öffentlichkeit immer 100%ige
Perfektion oder unnatürlich sympathische Menschen erwarten, oder nicht die Antworten bekommen, die sie sich erhoffen, ist das noch lange kein Grund einen shit storm zu starten.
Das ist leider viel eher ein Trend.
Es geht ja aber in dem Fall nicht darum, dass JH einmal einen schlechten Tag hatte, sondern dass er eher noch nie einen guten Tag hatte (zumindest was den Umgang mit Journalisten betrifft). Ehrlich gesagt gibt es nicht viel, was mir weniger wichtig ist. So lange wir gewinnen wird das auch vielen anderen so ergehen, wenn die Serie aber einmal reißt, dann fällt ihm das mit Sicherheit auf den Kopf. Und insofern ist sein Verhalten - meiner Meinung nach - einfach unprofessionell. Nicht mehr, nicht weniger.
Habe mir heute die Mittwochs-PK angesehen. Ich glaube es bestätigt, dass Harbaugh sich einfach nicht wohl fühlt an den PKs. Es ist aber auch erkennbar, dass er wohl bei gewissen Journalisten etwas bereitwilliger ist Auskunft zu geben (Habe das Gefühl, dass er z.B. bei Maiocco positiver eingestellt ist.)
Es wirkt aber auch etwas "paranoid". Ich glaube er überlegt sich immer auch: "Was könnten die Gegner daraus ableiten?" und sagt dann möglichst nichts.
Die beste Antwort kam dann eigentlich ganz am Ende als er schon gehen wollte und ein Journalist fragte: "Darf ich dich Jimmy nennen?" Antwort: "My father Jack allways said. 'Call me anything but never late for dinner.'" und das ganze mit einem durchaus sympatischen Smile. --> Er könnte also.
Zitat von: TheBeast am Do, 18. Sep. ’14, 18:25
Es geht ja aber in dem Fall nicht darum, dass JH einmal einen schlechten Tag hatte, sondern dass er eher noch nie einen guten Tag hatte (zumindest was den Umgang mit Journalisten betrifft). Ehrlich gesagt gibt es nicht viel, was mir weniger wichtig ist. So lange wir gewinnen wird das auch vielen anderen so ergehen, wenn die Serie aber einmal reißt, dann fällt ihm das mit Sicherheit auf den Kopf. Und insofern ist sein Verhalten - meiner Meinung nach - einfach unprofessionell. Nicht mehr, nicht weniger.
Presseleute sind nicht unprofessionell wenn sie schlecht vorbereitet sind, oder sich nicht auf ihr Interview einlassen geschweige denn wissen mit welchem Gesprächstpartner sie es zutun haben? Etwas mehr Vorbereitung und Feingefühl mit Gesprächspartnern gehört durchaus auch zur Arbeit eines Journalisten und ist allgemein Zielführender anstatt ohne zu denken einfach mal ein paar Fragen rauszuhauen.
Respekt und Professionalität betrifft also nicht nur einen coach und wenn ein Journalist sich häufiger in interviews wie ein Anfänger anstellt, muß man auch mit einem weniger Erfolgsversprechenden Verlauf des Gesprächs leben.
Dann wollen wir mal sehen welche Redaktion sich das auf Dauer anschaut.
wo kommt denn eigentlich das märchen vom schlecht vorbereiteten Journalisten her? woran wird das festgemacht?
was Sportler und Trainer in ihrer Abneigung gegenüber Journalisten gern übersehen: ohne die Medien wären sie nix, sie würden keine Millionen verdienen und sie hätten nicht Millionen von Fans.
Das Märchen kommt daher, dass die Journalistin auf deren Frage dieser Thread basiert offensichtlich schlecht auf die Pressekonferenz mit Jim Harbaugh vorbereitet war.
Das mache ich daran fest, dass sie eine Frage gestellt hat bei der von vornherein klar war dass sie damit bei Jim Harbaugh auf unverständnis stoßen wird.
Zum zweiten Absatz sag ich mal nichts.
Zitat von: Diabolo am Do, 18. Sep. ’14, 21:38
Das Märchen kommt daher, dass die Journalistin auf deren Frage dieser Thread basiert offensichtlich schlecht auf die Pressekonferenz mit Jim Harbaugh vorbereitet war.
Das mache ich daran fest, dass sie eine Frage gestellt hat bei der von vornherein klar war dass sie damit bei Jim Harbaugh auf unverständnis stoßen wird.
Zum zweiten Absatz sag ich mal nichts.
Mein allerletztes Posting in diesem durchaus unterhaltsamen Thread: Wir sind hier so weit weg von der täglichen Realität.
Eine Frage in einer Pressekonferenz ist KEIN Interview.
Die Kollegin oder wer immer das war, ist nicht deshalb schlecht vorbereitet, weil sie eine Frage stellt, die dem Gefragten nicht passt. Wenn man alle Fragen weglassen würde, die der Befragte nicht hören will oder für die er kein Verständnis hat, das wäre ganz schlechter Journalismus. Können wir uns denn wenigstens darauf einigen?
Und ich kann es einfach nicht verstehen, wie man der Meinung sein kann, das neue Stadion vor dem ersten regulären Spiel darin sei ein Thema, das man dem Headcoach besser ersparen sollte.
Zitat von: stig49 am Do, 18. Sep. ’14, 23:01
Und ich kann es einfach nicht verstehen, wie man der Meinung sein kann, das neue Stadion vor dem ersten regulären Spiel darin sei ein Thema, das man dem Headcoach besser ersparen sollte.
Dass das ein Thema ist das man nicht ansprechen sollte behauptet keiner. Aber die Frage ist halt extrem schlecht formuliert um aus einem Jim Harbaugh mehr heraus zu bekommen als das was er von sich gegeben hat.
Ich weiß nicht wie ichs noch verdeutlichen soll... Die Frage die bei Harbaugh ankommt ist "freut ihr euch aufs neue Stadion" und das beantwortet er mit einem "wir freuen uns sehr darauf" was wenig ausgeschmückt aber faktisch richtig ist. Daher macht für ihn die Nachfrage "give me something more" auch keinen Sinn, da er mit der Ausschmückung der Journalistin nichts anzufangen weiß.
Ich kann da halt keine böse Absicht von Harbaugh erkennen, auf mich wirkt er wirklich so als wenn er nicht versteht was die Dame von ihm will.
Ich hab mir einige Pressekonferenzen von Hatmebaugh angesehen und kann durchaus verstehen dass er nicht der einfachste Gegenüber für einen Journalisten ist.
Wenn man sich das aber ein wenig angesehen hat sollte es durchaus möglich sein seine Fragen so zu formulieren dass man verwertbare Antworten von ihm bekommt.
Zitat von: Duke am Do, 18. Sep. ’14, 21:29
was Sportler und Trainer in ihrer Abneigung gegenüber Journalisten gern übersehen: ohne die Medien wären sie nix, sie würden keine Millionen verdienen und sie hätten nicht Millionen von Fans.
Was Du gegenüber Menschen in der Öffentlichkeit gerne übersiehst: das manch ein Prominenter ohne die Medien noch fair nach seinen Leistungen beurteilt werden würde und teilweise auch einen besseren Ruf hätte und auch nach Fehlern eine 2. chance bekommen würde.
Davon mal abgesehen ist das was jeder einzelne in seinem Beruf leistet etwas wichtiger als Deine Vorstellung von Medien.
Da wir gerade bei Leistungen sind, gibt es im Journalismus genug schwarze Schafe unter denen sich kaum noch ernst zu nehmende Recherchen vor ihrer Publikation finden lassen.
Die Frage ist wie die Welt wohl aussehen würde , wenn die mal ihren Job richtig machen würden. Dieser Teil hat bereits ihre Ideale für Meinungsbildung und das bewahren gezielter Interessen für viel Einfluss und Geld verkauft. Was ehrlichen Journalisten immer mehr schadet. Weil es im unschönen Teil des Journalismus leider nicht mehr ums Gewissen und Richtigkeit geht sondern darum schnellst möglich eine bestimmte Meinung in die Öffentlichkeit zu streuen.
Willkommen beim Missbrauch der Pressefreiheit.
Zitat von: Diabolo am Do, 18. Sep. ’14, 23:10
Ich hab mir einige Pressekonferenzen von Hatmebaugh angesehen und kann durchaus verstehen dass er nicht der einfachste Gegenüber für einen Journalisten ist.
Eine Aussage, mit der jetzt nun hoffentlich fast jeder leben kann !!
(besser auf jeden Fall als "Arsch" oder "arrogant" für einen Menschen, den man nicht einmal persönlich kennt)Ich kann allerdings auch sehr gut mit der Aussage leben, dass es in jeder Berufsgruppe schwarze Schafe gibt und das Journalisten eigentlich mehr Verantwortungsgefühl als z.B. ein Gärtner (i.d.R.) haben sollten.
Ich habe manchmal das subjektive Gefühl, dass gerade diese Journalisten, deren Job der besagte Gärtner genauso gut gemacht hätte, sich einfach viel zu wichtig nehmen.
Ist aber eigentlich hier nicht das Thema, denke ich.
Wäre evtl. was für die Open Talk Zone....
Über Football habe ich jedenfalls in diesem Thread nicht wirklich etwas gelesen.
Frage: Wieso kommt es mir so vor, dass ihr bei diesem Thema JH in Watte bauscht. Der Arme fühlt sich bei den PR's also unwohl. Okay, jeder hat wahrscheinlich so einen Bereich mit dem er nicht richtig warm wird. Ist okay. Als HC sollte man hier aber trotzdem mal auch auf "blöde" Fragen gute Antworten parat haben. Wenn JH nicht zuviel von bzw. über sein Team sprechen will und ein Reporter fragt ihn da schon mal über das neue Stadion - da könnte man doch dann ein schönes Referat drüber halten und reden und reden so das die Zeit vergeht und andere Fragen eben dann eventuell nicht mehr gestellt werden bzw. in den Hintergrund gedrängt werden.
Am Spielfeldrand quatscht er ja auch unentwegt, macht Piroetten usw - und hier sitzt er plötzlich wie ein Lamm vor seinem Schlächter..... na klar... ::)
Ein Coach der mehrere Millionen im Jahr verdient und wie ein SB-Gewinner bezahlt werden will, sollte hier mehr Professionalität an den Tag legen - finde ich zumindest.
Zitat von: Goldpick am Fr, 19. Sep. ’14, 07:11
Zitat von: Duke am Do, 18. Sep. ’14, 21:29
was Sportler und Trainer in ihrer Abneigung gegenüber Journalisten gern übersehen: ohne die Medien wären sie nix, sie würden keine Millionen verdienen und sie hätten nicht Millionen von Fans.
Was Du gegenüber Menschen in der Öffentlichkeit gerne übersiehst: das manch ein Prominenter ohne die Medien noch fair nach seinen Leistungen beurteilt werden würde und teilweise auch einen besseren Ruf hätte und auch nach Fehlern eine 2. chance bekommen würde.
wie, wenn keiner über ihn berichtet?
Zitat von: Goldpick am Fr, 19. Sep. ’14, 07:11
Davon mal abgesehen ist das was jeder einzelne in seinem Beruf leistet etwas wichtiger als Deine Vorstellung von Medien.
ich habe nicht wie du nur eine vorstellung von medien, ich arbeit seit 20 jahren als journalist.
Zitat von: Goldpick am Fr, 19. Sep. ’14, 07:11
Da wir gerade bei Leistungen sind, gibt es im Journalismus genug schwarze Schafe unter denen sich kaum noch ernst zu nehmende Recherchen vor ihrer Publikation finden lassen.
du kennst also alle journalisten?
Zitat von: Goldpick am Fr, 19. Sep. ’14, 07:11
Die Frage ist wie die Welt wohl aussehen würde , wenn die mal ihren Job richtig machen würden. Dieser Teil hat bereits ihre Ideale für Meinungsbildung und das bewahren gezielter Interessen für viel Einfluss und Geld verkauft. Was ehrlichen Journalisten immer mehr schadet. Weil es im unschönen Teil des Journalismus leider nicht mehr ums Gewissen und Richtigkeit geht sondern darum schnellst möglich eine bestimmte Meinung in die Öffentlichkeit zu streuen.
falsch, es geht schlichtweg darum, geld zu verdienen. um nichts anderes.
Zitat von: Goldpick am Fr, 19. Sep. ’14, 07:11
Willkommen beim Missbrauch der Pressefreiheit.
starke worte, aber hast du schon mal in einem land gelebt, in dem es keine pressefreiheit gab? ich schon. und das ganz anders aus als das, was du glaubst kritisieren zu müssen.
Ich glaube wir sollten dazu wirklich mal in Betracht ziehen eine Extra-Thema zu eröffnen, da sich die Diskussion nun komplett verlagert hat. Außerdem haben manche von uns scheinbar zu viel Tagesfreizeit, um morgens um 7 Uhr bereits medientheoretische Inhalte zu publizieren ;)
Zitat von: Duke am Fr, 19. Sep. ’14, 13:21
Zitat von: Goldpick am Fr, 19. Sep. ’14, 07:11
Da wir gerade bei Leistungen sind, gibt es im Journalismus genug schwarze Schafe unter denen sich kaum noch ernst zu nehmende Recherchen vor ihrer Publikation finden lassen.
du kennst also alle journalisten?
Wie kommst Du darauf?
Steht die Definition "schwarze Schafe" neuerdings für "alle"?
Deiner Aussage nach um die es zuvor ging, sind aber alle Sportler nichts ohne die Medien und das wertest Du nur über Fans und Millionen Gehältern.
Der zusätzliche Erfolg durch öffentliches Interesse hat erstmal nichts mit der Leistung eines Sportlers zutun. Denn um etwas zu sein, braucht es keine Fans oder Millionen Euros.
Und um einen Sport zu trainieren der einem Spass macht, braucht es ebenfalls keine Presse.
Es mag vielleicht Dein Brot als Journalist sein, nur sollte man die Medien als Leistungsträger mal nicht überbewerten und sich mit soviel Arroganz über andere stellen, die täglich hart an ihrem Erfolg arbeiten unabhängig davon ob es nun ein öffentliches Interesse gibt oder nicht.
Zitat von: Duke
Zitat von: Goldpick am Fr, 19. Sep. ’14, 07:11
Die Frage ist wie die Welt wohl aussehen würde , wenn die mal ihren Job richtig machen würden. Dieser Teil hat bereits ihre Ideale für Meinungsbildung und das bewahren gezielter Interessen für viel Einfluss und Geld verkauft. Was ehrlichen Journalisten immer mehr schadet. Weil es im unschönen Teil des Journalismus leider nicht mehr ums Gewissen und Richtigkeit geht sondern darum schnellst möglich eine bestimmte Meinung in die Öffentlichkeit zu streuen.
falsch, es geht schlichtweg darum, geld zu verdienen. um nichts anderes.
Du gibts also zu, das sie Verantwortungslos handeln und für gezielte Meinungsbildung das journalistische Idealbild aufgegeben haben, weil sie mit manipulativer Arbeit und bewahren bestimmter Interessen mehr Geld verdienen können?
Zitat von: Goldpick am Fr, 19. Sep. ’14, 07:11
Willkommen beim Missbrauch der Pressefreiheit.
Zitat von: Duke
starke worte, aber hast du schon mal in einem land gelebt, in dem es keine pressefreiheit gab? ich schon. und das ganz anders aus als das, was du glaubst kritisieren zu müssen.
Darum ging es nicht, sondern darum in einem Land mit Pressefreiheit als Journalist, gewissenhaft zu arbeiten und Verantwortungsvoll mit dieser Freiheit umzugehen.
Zitat von: Goldpick am Fr, 19. Sep. ’14, 18:04
Zitat von: Duke am Fr, 19. Sep. ’14, 13:21
Zitat von: Goldpick am Fr, 19. Sep. ’14, 07:11
Da wir gerade bei Leistungen sind, gibt es im Journalismus genug schwarze Schafe unter denen sich kaum noch ernst zu nehmende Recherchen vor ihrer Publikation finden lassen.
du kennst also alle journalisten?
Wie kommst Du darauf?
Steht die Definition "schwarze Schafe" neuerdings für "alle"?
Deiner Aussage nach um die es zuvor ging, sind aber alle Sportler nichts ohne die Medien und das wertest Du nur über Fans und Millionen Gehältern.
Der zusätzliche Erfolg durch öffentliches Interesse hat erstmal nichts mit der Leistung eines Sportlers zutun. Denn um etwas zu sein, braucht es keine Fans oder Millionen Euros.
Und um einen Sport zu trainieren der einem Spass macht, braucht es ebenfalls keine Presse.
Es mag vielleicht Dein Brot als Journalist sein, nur sollte man die Medien als Leistungsträger mal nicht überbewerten und sich mit soviel Arroganz über andere stellen, die täglich hart an ihrem Erfolg arbeiten unabhängig davon ob es nun ein öffentliches Interesse gibt oder nicht.
Zitat von: Duke
Zitat von: Goldpick am Fr, 19. Sep. ’14, 07:11
Die Frage ist wie die Welt wohl aussehen würde , wenn die mal ihren Job richtig machen würden. Dieser Teil hat bereits ihre Ideale für Meinungsbildung und das bewahren gezielter Interessen für viel Einfluss und Geld verkauft. Was ehrlichen Journalisten immer mehr schadet. Weil es im unschönen Teil des Journalismus leider nicht mehr ums Gewissen und Richtigkeit geht sondern darum schnellst möglich eine bestimmte Meinung in die Öffentlichkeit zu streuen.
falsch, es geht schlichtweg darum, geld zu verdienen. um nichts anderes.
Du gibts also zu, das sie Verantwortungslos handeln und für gezielte Meinungsbildung das journalistische Idealbild aufgegeben haben, weil sie mit manipulativer Arbeit und bewahren bestimmter Interessen mehr Geld verdienen können?
Zitat von: Goldpick am Fr, 19. Sep. ’14, 07:11
Willkommen beim Missbrauch der Pressefreiheit.
Zitat von: Duke
starke worte, aber hast du schon mal in einem land gelebt, in dem es keine pressefreiheit gab? ich schon. und das ganz anders aus als das, was du glaubst kritisieren zu müssen.
Darum ging es nicht, sondern darum in einem Land mit Pressefreiheit als Journalist, gewissenhaft zu arbeiten und Verantwortungsvoll mit dieser Freiheit umzugehen.
Auch wenn ich jetzt meine Ansage breche, aber nur ein bisschen: Duke, gib es auf, das hat keinen Sinn.
Ich kann beide Seiten verstehen und habe hier lächelnd mitgelesen. Jeder vertritt seine Meinung und das ist auch gut so. Sicher werden wir hier nichts klären, da wir nicht live dabei sind und jeder von uns eine andere Auffassung der Dinge hat. Ich bin dafür das ihr das Thema abhakt und wir den Thread schließen ;)
Zitat von: wizard49er am Fr, 19. Sep. ’14, 19:31
Ich kann beide Seiten verstehen und habe hier lächelnd mitgelesen. Jeder vertritt seine Meinung und das ist auch gut so. Sicher werden wir hier nichts klären, da wir nicht live dabei sind und jeder von uns eine andere Auffassung der Dinge hat. Ich bin dafür das ihr das Thema abhakt und wir den Thread schließen ;)
Hätte ich längst getan, wenn ich es könnte. Bin zwar Moderator hier, kann den Thread aber nicht schliessen. MoRe hilf!!!!
Wer weiterdiskutieren will, möge das tun. Wer keine Lust mehr dazu hat, soll diesen Thread einfach ignorieren. Ich sehe keinen Grund, Threads zu schließen, so lange sie nicht in persönliche Schlammschlachten ausarten (und dann bleibt es nicht bloß beim Schließen des Threads).
Zitat von: igor am Fr, 19. Sep. ’14, 20:41
Wer weiterdiskutieren will, möge das tun. Wer keine Lust mehr dazu hat, soll diesen Thread einfach ignorieren. Ich sehe keinen Grund, Threads zu schließen, so lange sie nicht in persönliche Schlammschlachten ausarten (und dann bleibt es nicht bloß beim Schließen des Threads).
Das war mir ja klar. Ich wollte nur nach dem mitlesen auch mal meine Ansicht dazu schreiben. Wie du schon richtig sagst ist es jedem selbst überlassen.
Zitat von: stig49 am Fr, 19. Sep. ’14, 19:22
Auch wenn ich jetzt meine Ansage breche, aber nur ein bisschen: Duke, gib es auf, das hat keinen Sinn.
yep. ;)