Schweigen ist zwar nicht Gold, aber die Garantie für mehr Tempo bei der Offense der 49ers, wie Matt Maiocco jetzt in einem Artikel über das neue System von Headcoach Jim Kelly beschreibt.
Der entscheidende Unterschied: Die Spielansagen werden per Zeichensprache von der Sideline aus gegeben. "Das schwierigste daran ist, es zu umreißen", sagt WR Torrey Smith, "das ist wie eine neue Sprache zu lernen, eine Zeichensprache. Es ist ganz was neues, aber es wird und sehr organisiert und detailliert beigebracht".
Zeichensprache statt der zuletzt üblichen länglichen Wortcodes, die Formationen, Assignments und Adjustments beschrieben. An ihre Stelle treten "eine Menge Signale", sagt Smith. "Wenn Du die nicht kennst, weißt Du nichts".
"Diese Offense ist meiner Meinung nach leicht zu lernen, wenn man das Prinzip mal verstanden hat", meint TE Garret Celek. "Sie macht uns ja nicht ohne Grund so schnell. Es ist eine einfache Offense, und wenn es erst mal klickt, dann heißt es go, go, go".
Weg sind die langen Codewörter, die erst an den Quarterback übermittelt und von dem dann im Huddle weitergegeben wurden. Jetzt gibt es gar keinen Huddle mehr - alle Spieler schauen sofort zur Sideline, von wo aus das Play in einer Abfolge von Signalen angesagt wird. "In der Vergangenheit hatten wir diese Delay-of-Game-Strafen, weil da Play entweder zu spät von oben kam, oder weil der QB es nicht mehr rechtzeitig an die Spieler brachte", erzählt Celek. "Jetzt geht es viel schneller. Wir benützen ja Handsignale, da kann man nicht 15 Worte signalisieren. Das geht Boom, Boom, Boom. Und weil Du weniger Signale hast, kannst Du es Dir leichter merken. Das ist irgendwo genial".
Smith, der 2011 in die NFL kam, hat dort noch nie eine Offense erlebt, die mit Signalen von der Sideline gesteuert wurde. Aber einige jüngere Spieler kennen das von ihren Collegeteams. "Wenn man eine neue Offense lernt", so Celek, "ist das größte Problem, dass es schneller wird. Solange Du viel nachdenken musst, bleibt es langsam. Wenn Du es intus hast, können alle Gas geben".
Schon jetzt ist das Tempo der Offense im Training schneller, was aber auch bedeutet, die Spieler haben weniger Zeit, sich zwischen den Plays zu erholen. "Du bleibst wo Du bist", so Smith. "Das mag ich, weil ich eh immer der letzte im Huddle war. Jetzt geht es drum, richtig zu stehen und zu wissen, was man gerade tut. Man hat dort dann Zeit, kurz Luft zu holen und vielleicht die Defense zu überrumpeln. Im Moment holen wir uns noch die Kondition und lernen das System."
Veteran Zane Beadles hat schon einmal bei den Denver Broncos eine Tempo-Offense gespielt und glaubt, sie kommt seinem Spiel entgegen: "Wenn Du so schnell bist, dass die Defense Probleme bekommt, sich aufzustellen und die Hand auf den Boden zu bekommen, hast Du als Offense-Spieler definitiv einen Vorteil. Deshalb kommt das bislang gut an. Da muss noch viel passieren und viel Arbeit erledigt werden. Aber schon jetzt sehen alle die Vorteile. Aber fest steht auch, dass Dir bisweilen der Atem fehlt und Du ein bisschen müde wirst. Wir müssen in Top-Zustand sein, dass ist schon mal klar".
Quelle: Matt Maiocco, CSN BayArea Blog, 5.5.
Hoffe nur, dass es nicht so simpel wird, dass der Gegner ab der zweiten Hälfte alles durchschaut. Und wie verhindern die eigentlich, dass der Gegner die Signale mitlernt, indem er sich die letzten Spiele ansieht? Modifiziert man die dann in jedem Spiel?
Zitat von: stig49 am Do, 5. Mai. ’16, 22:12
... Und wie verhindern die eigentlich, dass der Gegner die Signale mitlernt, indem er sich die letzten Spiele ansieht? Modifiziert man die dann in jedem Spiel?
Das gleiche Problem hast du ja bei Wortcodes, die werden ja auch ab und zu mal umgeswitcht. Ist dann denke ich bei den Signalen genau das gleiche.
Zitat von: stig49 am Do, 5. Mai. ’16, 22:12
Hoffe nur, dass es nicht so simpel wird, dass der Gegner ab der zweiten Hälfte alles durchschaut. Und wie verhindern die eigentlich, dass der Gegner die Signale mitlernt, indem er sich die letzten Spiele ansieht? Modifiziert man die dann in jedem Spiel?
Kommandos kannst du doch auch entziffern? Die werden doch auch nicht für jedes Spiel neu einstudiert, oder?
Wenn der Spielzugname gesprochen übermittelt wird kann man aber dafür sorgen dass der Gegner den nicht hört & ggf. den Mund abdecken um Lippenlesen zu vermeiden.
Wenn man man optische Signale gibt sind diese per Definition sichtbar, auch für die Gegner.
Die Frage ist halt, ob der Gegner sich auf dich konzentrieren kann. Wenn der Defender seinen Gegenspieler suchen muss, weil er sich gleich wieder aufstellt, hat er wenig Zeit auch noch zur Sideline zu schauen.
Zitat von: Sanfranolli am Fr, 6. Mai. ’16, 06:40
Die Frage ist halt, ob der Gegner sich auf dich konzentrieren kann. Wenn der Defender seinen Gegenspieler suchen muss, weil er sich gleich wieder aufstellt, hat er wenig Zeit auch noch zur Sideline zu schauen.
Erstens das. Zweitens ist es ein einfaches Mittel, Codes zu ändern. Ich habe z.B. gerne für ein Play zwei verschiedene Codes genommen oder zur 2. Halbzeit das Wristband ausgetauscht.
Da gibt es sicher wie beim Baseball Tricks. Zb wer die Zeichen wann gibt usw. Oder der Spielstand oder das Quarter wird mit eingebaut...
Gesendet vom Batphone
Bin gespannt, ob man wirklich immer uptempo spielt oder ob man da auch variiert. Ich bin skeptisch ob immer uptempo wirklich erfolgreich sein wird.
Bei den Eagles wurde da durchaus auch mal Tempo rausgenommen wenn man Ruhe reinbringen wollte.
Spricht ja auch nichts dagegen, im "Ernstfall" auch mal ein Huddle zumachen.
Wenn die Strategie so genial und erfolgreich wäre, dann würden sie wohl auch alle Teams nutzen. Ich bin da skeptisch. Erinnert mich ein bisschen an die Enigma-Geschichte. Geheimcode sind nur solange gut, so lange sie keiner entschlüsselt.
Im College gibt es meistens mehrere Personen, die etwas anzeigen. Man muss also erst einmal die Code entschlüssen und dann auch noch wissen, wer gerade den aktuellen Spielzug ansagt.
Aus eigener Erfahrung: wenn du nur uptempo spielst, machst du die eigene offense irgendwann wuschig. Weil einer vercheckt irgendwann mal das Signal. ;)
Bin gespannt, die Spieler sind intellektuell jetzt deutlich mehr gefordert.
Zitat von: Duke am Fr, 6. Mai. ’16, 09:43
Aus eigener Erfahrung: wenn du nur uptempo spielst, machst du die eigene offense irgendwann wuschig. Weil einer vercheckt irgendwann mal das Signal. ;)
Bin gespannt, die Spieler sind intellektuell jetzt deutlich mehr gefordert.
Das mit dem Intellekt bereitet mir Sorgen 😜😳!
Zitat von: frontmode am Fr, 6. Mai. ’16, 09:35
Im College gibt es meistens mehrere Personen, die etwas anzeigen. Man muss also erst einmal die Code entschlüssen und dann auch noch wissen, wer gerade den aktuellen Spielzug ansagt.
Verstehe ich das richtig. Es zeigen mehrere Personen am Spielfeldrand verschiedene Spielzüge an und durch irgendein Zeichen/Vereinbarung müssen die Spieler wissen, welche Person nun den gewünschten Spielzug anzeigt? Scheint mir sehr verwirrend und ambitioniert... Ich befürchte da wird mehr daneben gehen als es Vorteile bringt, oder?
Egal, bis zum ersten Spiel am 13.09. gegen die Rams muss es funktionieren, egal wie...
So machen es Colleges, keine Ahnung, ob Kelly das analog in der NFL einführt.
Zitat von: snoopy am Fr, 6. Mai. ’16, 06:57
Zitat von: Sanfranolli am Fr, 6. Mai. ’16, 06:40
Die Frage ist halt, ob der Gegner sich auf dich konzentrieren kann. Wenn der Defender seinen Gegenspieler suchen muss, weil er sich gleich wieder aufstellt, hat er wenig Zeit auch noch zur Sideline zu schauen.
Erstens das. Zweitens ist es ein einfaches Mittel, Codes zu ändern. Ich habe z.B. gerne für ein Play zwei verschiedene Codes genommen oder zur 2. Halbzeit das Wristband ausgetauscht.
Selbst im Jugend-Football hab ich es mit den Jungs hinbekommen die Signale zu ändern und jeder wusste bescheid. Im NFL Football ist das ganze auch nochmal komplexer und schwieriger zu entschlüsseln. Wenn das System im deutschen Amateur Football geht und im College Football (wo man in beiden Ligen eigentlich nicht die Zeit hat komplexe Zeichen zu lernen), sollte es in der NFL doch auch funktionieren.
Wir hatten zb 1.Zeichen: Formation, 2.Zeichen: Blitz Package, 3.Coverage 4.Play "anzeigen"(Blitzes, Shifts etc) oder "Verstecken"
Oft dachte der Gegner er hätte mal nen Play entschlüsselt, weil fast alle zeichen immer gleich waren, weil wir zb nur zdie coverage geändert hatten. Der Gegner dachte aber es ist immer noch Cover 3, Weil Zeichen 1,2 und 4 gleich waren. Dabei war es plötzlich ne Cover 2 statt cover 3 und die Flat war doch nicht frei ;).
Oder in der Offense zb hat der QB Farben gerufen. 3 Farben (Deutschlandfahne, also schwarz, rot und Gold) bedeuteten das selbe und alle anderen Farben waren Fake. Im nächsten Spiel war dann eine neue Fahne dran.
Mit längerem Filmstudium in der NFL ist das sicherlich rauszukriegen ;), aber mitten im Spiel ist das für die auch nicht so einfach.
Sehr interessant. Sorry, aber als Nichtaktiver stelle ich mir das wirklich sehr komplex vor, müssen doch viele Infos vermittelt werden. Die Formation mit dem ersten Zeichen scheint relativ einfach zu sein, aber ich nehme an mit dem vierten Zeichen "Play" müssen zahlreiche Infos verstanden werden, wie Lauf- oder Pass, dazu die Laufwege der einzelnen Receiver, wie geblockt wird usw. Und muss nicht auch noch gleich ein zweiter alternativer Spielzug mit angezeigt und verstanden werden, falls der QB aufgrund der Aufstellung der Defense mit dem Kommando "kill, kill, kill" das Play kurzfristig ändert?
Sorry, bin Laie...:-))) Gibt es im Forum oder irgendwo im Web eine ansprechende Erläuterung zu dem Thema Playbook und den Codes und deren Bedeutung (unabhängig von der Vermittlung via Zeichen oder sprachlichem Code)?
Kinder lernen viel schneller Zeichen als Sprache, vielleicht ist das beim Menschen ja generell so?
Dann wäre es sogar logisch das so zu machen.
Zitat von: Jimmy49er am Fr, 6. Mai. ’16, 11:20
Gibt es im Forum oder irgendwo im Web eine ansprechende Erläuterung zu dem Thema Playbook und den Codes und deren Bedeutung (unabhängig von der Vermittlung via Zeichen oder sprachlichem Code)?
Man kann sich sogar diverse playbooks und callshets googlen und ausdrucken.
Prinzipiell aber gilt, dass nichts standardisiert ist.
Klar ist der Standard-Routenbaum fast überall gleich und ein Dive ist ein Dive.
Dennoch kann jedes Team seine Plays benennen und callen, wie es will.
Wir hatten mal sogar in der GFL2 ein Play, dass "Currywurst" hieß 8)
Was wurde denn unter diesem Kennwort gespielt? Ein Run über die Mitte bis das Blut (Currysoße) spritzt und die Defense in Ihre Einzelteile (Pommes) zerlegt ist? 8)
;D
Zitat von: snoopy am Fr, 6. Mai. ’16, 11:34
Wir hatten mal sogar in der GFL2 ein Play, dass "Currywurst" hieß 8)
wir hatten mal unsere audibles nach US-Städten genannt. das bürgerte sich dann derart ein, dass die standardspielzüge grundsätzlich auch beim normalen call so genannt wurden. leider war der 32-dive ein "dallas", was die freude über diesen call bei mir jedesmal etwas trübte. :D ;)
Zitat von: reagan - The Left Hand am Fr, 6. Mai. ’16, 12:11
Was wurde denn unter diesem Kennwort gespielt? Ein Run über die Mitte bis das Blut (Currysoße) spritzt und die Defense in Ihre Einzelteile (Pommes) zerlegt ist? 8)
;D
Ganz ehrlich? Das war ein arroganter Spielzug bei Überlegenheit.
Snappen und schauen, was passiert.
Haben wir in Troisdorf einen Touchdown mit gemacht.
(OL muss natürlich erst einmal an der LOS bleiben)
Zitat von: Jimmy49er am Fr, 6. Mai. ’16, 11:20
Sehr interessant. Sorry, aber als Nichtaktiver stelle ich mir das wirklich sehr komplex vor, müssen doch viele Infos vermittelt werden. Die Formation mit dem ersten Zeichen scheint relativ einfach zu sein, aber ich nehme an mit dem vierten Zeichen "Play" müssen zahlreiche Infos verstanden werden, wie Lauf- oder Pass, dazu die Laufwege der einzelnen Receiver, wie geblockt wird usw. Und muss nicht auch noch gleich ein zweiter alternativer Spielzug mit angezeigt und verstanden werden, falls der QB aufgrund der Aufstellung der Defense mit dem Kommando "kill, kill, kill" das Play kurzfristig ändert?
Sorry, bin Laie...:-))) Gibt es im Forum oder irgendwo im Web eine ansprechende Erläuterung zu dem Thema Playbook und den Codes und deren Bedeutung (unabhängig von der Vermittlung via Zeichen oder sprachlichem Code)?
Das 4te Zeichen war bei uns nicht das Play, sondern ob in dem die Spieler direkt anzeicgen was sie machen. Denn das Play ist ja Zeichen 2 (Blitz Package zb MLB Cross -> zb beide MLB haben Cross blitz, attackieren die A Gaps und die D-Linr wissen ihr Gap was sie attackieren müssen) und Zeichen 3 (Coverage zb Cover 3 -> nicht blitzende LB spielen Hook to Curl Zone, SS die Middle Zone unten CBs und FS die 3 tiefen Zonen.
Das 4te Zeichen diente nur dazu ob wir den Blitz bzw die Zone schon anzeigen. ZB bei dem oberen Beispiel. Der SS steht ja normalerweise tief auf der inen Hash, der FS auf der anderen. Haben wir beim 4ten Zeichen signalisiert, sie sollen das Play zeigen, ist der SS direkt runter in die Box gekommen und der FS hat sich gleich in der Mitte vom Feld aufgestellt.
Haben wir beim 4ten Zeichen angezeigt sie sollen das Play nicht zeigen, ist der SS erst nach dem Snap nach unten in seine Zone geschossen und der FS rüber in die tiefe Middle Zone.
Hoffe das war verständlich ausgedrückt ;).
Die Codes und Zeichen bzw wie man das systematisch aufbaut kann man auch selbst recht gut entwickeln, je nach Geschmack. Wenn du aber mehr darüber wissen willst, google einfach mal nach kompletten Playbooks im Internet. Dann kannste dir mal nen 150 Seiten College Playbook durchlesen. Da lernt man einiges.
:yippee: :sh: :clap: :thumbup: :wave:
:touchdown: on one ist cool ;)
Zitat von: reagan - The Left Hand am Fr, 6. Mai. ’16, 09:25
Wenn die Strategie so genial und erfolgreich wäre, dann würden sie wohl auch alle Teams nutzen. Ich bin da skeptisch. Erinnert mich ein bisschen an die Enigma-Geschichte. Geheimcode sind nur solange gut, so lange sie keiner entschlüsselt.
Bei den Eagles war eines der Probleme, dass durch die schnellen Drives, die Defense viel auf dem Feld stand und der am Ende dann auch die Luft ausging.
Bei den Egales war dieses System nicht wirklich erfolgreich und ich glaube, dass es ein Grund gibt wieso dieses Sytem in der NFL sich nicht durchgesetzt hat. Bei Oregan hat es weitgehends funktioniert. Bin auf jeden Fall gespannt.
Zitat von: Texas am Fr, 6. Mai. ’16, 20:19
Zitat von: reagan - The Left Hand am Fr, 6. Mai. ’16, 09:25
Wenn die Strategie so genial und erfolgreich wäre, dann würden sie wohl auch alle Teams nutzen. Ich bin da skeptisch. Erinnert mich ein bisschen an die Enigma-Geschichte. Geheimcode sind nur solange gut, so lange sie keiner entschlüsselt.
Bei den Eagles war eines der Probleme, dass durch die schnellen Drives, die Defense viel auf dem Feld stand und der am Ende dann auch die Luft ausging.
Bei den Egales war dieses System nicht wirklich erfolgreich und ich glaube, dass es ein Grund gibt wieso dieses Sytem in der NFL sich nicht durchgesetzt hat. Bei Oregan hat es weitgehends funktioniert. Bin auf jeden Fall gespannt.
Ich kenne mich ja nicht so aus, aber hat Kelly nicht gesagt, dass er in der NFC West mehr laufen muss um Erfolg zu haben. Hat er nicht auch deshalb einen OC geholt der neue Elemente in sein Laufspiel bringen soll?
Wenn wir mehr laufen, heisst das doch, dass man damit rechnet das die Drives von der Dauer her länger werden.
Sehe ich das jetzt falsch ?
Zitat von: Supertommy am Sa, 7. Mai. ’16, 00:24
Zitat von: Texas am Fr, 6. Mai. ’16, 20:19
Zitat von: reagan - The Left Hand am Fr, 6. Mai. ’16, 09:25
Wenn die Strategie so genial und erfolgreich wäre, dann würden sie wohl auch alle Teams nutzen. Ich bin da skeptisch. Erinnert mich ein bisschen an die Enigma-Geschichte. Geheimcode sind nur solange gut, so lange sie keiner entschlüsselt.
Bei den Eagles war eines der Probleme, dass durch die schnellen Drives, die Defense viel auf dem Feld stand und der am Ende dann auch die Luft ausging.
Bei den Egales war dieses System nicht wirklich erfolgreich und ich glaube, dass es ein Grund gibt wieso dieses Sytem in der NFL sich nicht durchgesetzt hat. Bei Oregan hat es weitgehends funktioniert. Bin auf jeden Fall gespannt.
Ich kenne mich ja nicht so aus, aber hat Kelly nicht gesagt, dass er in der NFC West mehr laufen muss um Erfolg zu haben. Hat er nicht auch deshalb einen OC geholt der neue Elemente in sein Laufspiel bringen soll?
Wenn wir mehr laufen, heisst das doch, dass man damit rechnet das die Drives von der Dauer her länger werden.
Sehe ich das jetzt falsch ?
Naja, Kelly läuft ja schon immer gerne.
Es geht dabei ja um die Up Tempo Offense. Selbst wenn du läufst, wenn du danach nicht 30 Sekunden im Huddle stehst, sondern direkt wieder an die LoS gehst, haste entweder nach 3-4 Minuten nen TD, oder musst vorher punten/FG/Turnover on downs.
Also egal ob passen, laufen, TD, FG oder der Gegner bekommt den Ball durch Turnover on downs bzw. Punt, die Offense ist eine kürzere Zeit auf dem Feld als eine "Normale" Offense und damit hat die Defense weniger Zeit.
Aber darüber mach ich mir ehrlich gesagt herzlich wenig Sorgen.
Denn wenn man wie im vorjahr eine miserable Offense hat und nach 3 and out wieder vom Feld muss, hat die Defense noch weniger Verschnaufpausen.
Zitat von: MaybeDavis am Sa, 7. Mai. ’16, 02:00
Zitat von: Supertommy am Sa, 7. Mai. ’16, 00:24
Zitat von: Texas am Fr, 6. Mai. ’16, 20:19
Zitat von: reagan - The Left Hand am Fr, 6. Mai. ’16, 09:25
Wenn die Strategie so genial und erfolgreich wäre, dann würden sie wohl auch alle Teams nutzen. Ich bin da skeptisch. Erinnert mich ein bisschen an die Enigma-Geschichte. Geheimcode sind nur solange gut, so lange sie keiner entschlüsselt.
Bei den Eagles war eines der Probleme, dass durch die schnellen Drives, die Defense viel auf dem Feld stand und der am Ende dann auch die Luft ausging.
Bei den Egales war dieses System nicht wirklich erfolgreich und ich glaube, dass es ein Grund gibt wieso dieses Sytem in der NFL sich nicht durchgesetzt hat. Bei Oregan hat es weitgehends funktioniert. Bin auf jeden Fall gespannt.
Ich kenne mich ja nicht so aus, aber hat Kelly nicht gesagt, dass er in der NFC West mehr laufen muss um Erfolg zu haben. Hat er nicht auch deshalb einen OC geholt der neue Elemente in sein Laufspiel bringen soll?
Wenn wir mehr laufen, heisst das doch, dass man damit rechnet das die Drives von der Dauer her länger werden.
Sehe ich das jetzt falsch ?
Naja, Kelly läuft ja schon immer gerne.
Es geht dabei ja um die Up Tempo Offense. Selbst wenn du läufst, wenn du danach nicht 30 Sekunden im Huddle stehst, sondern direkt wieder an die LoS gehst, haste entweder nach 3-4 Minuten nen TD, oder musst vorher punten/FG/Turnover on downs.
Also egal ob passen, laufen, TD, FG oder der Gegner bekommt den Ball durch Turnover on downs bzw. Punt, die Offense ist eine kürzere Zeit auf dem Feld als eine "Normale" Offense und damit hat die Defense weniger Zeit.
Aber darüber mach ich mir ehrlich gesagt herzlich wenig Sorgen.
Denn wenn man wie im vorjahr eine miserable Offense hat und nach 3 and out wieder vom Feld muss, hat die Defense noch weniger Verschnaufpausen.
Das verstehe ich schon aber Kelly hat explizite gesagt, dass er hier anders Spielen muss als bei den Eagles.
Wir werden es früh genug sehen ;)
Hier wird sich eh immer gerade ausgesucht ob die Vergangenheit was wert ist oder nicht (ob bei Spieler oder Coach). Wie es gerade zur Meinung passt....
Gesendet vom Batphone