...dass die Wahlbenachrichtigungskarte als Hin- und Rückfahrkarte für den ÖPNV gelten sollte vom Wohnort zum Wahllokal und zurück am Wahltag.
Ich habe immer Wert darauf gelegt, direkt vor Ort meine Kreuzchen zu machen. Aber ich habe kein Deutschlandticket, bin nicht mehr gut zu Fuß, und es fühlt sich an, als entfernte sich das Wahllokal von Wahl zu Wahl mehr von meinem Wohnort.
Ursprünglich nur 50 Meter von meiner Wohnung entfernt, sind es nun (zu Fuß, beide Strecken) 4 Kilometer. Und mit Kurzstreckentickets (2x 1,80 EUR) kommt man da auch nicht hin. Zwei Einzelfahrten oder eine Tageskarte kosten insgesamt (7,40 EUR) - das sehe ich nicht ein.
Also mal wieder Briefwahl und Huddel mit den Umschlägen... :-\
Und was findet Ihr so?
Zu diesem und zu welchem friedlich/freundlichen Thema auch immer?
Ich mache schon seit gefühlten Ewigkeiten Briefwahl und habe es gestern für die demnächst anstehende Kommunalwahl wieder getan. Die Beantragung der Briefwahlunterlagen ist ja mittlerweile durch das abscannen des QR-Codes auf dem Wahlschein auch denkbar einfach. Von daher auch für eingeschränkte Personen sehr leicht umzusetzen.
Für mich ist der Hauptgrund, dass ich mir den Wahlsonntag frei halte.
Ich finde es eine gute Idee. Für mich selbst nicht relevant, da das Wahllokal in der Nähe ist, aber grundsätzlich mag ich die Idee. Davon ab, fände ich es grundsätzlich sinnvoll den öffentlichen Nahverkehr günstiger und attraktiver zu machen.
Briefwahlen sind natürlich eine gute Alternative.
Aber natürlich hat Jörn recht: Wahlen sollten jedem ermöglicht werden und nichts kosten. Zudem: meine Eltern würden das Prozedere mit der Briefwahl gar nicht hinbekommen.
Funky hat natürlich auch recht: ÖPNV sollte generell besser und günstiger (bzw. Teils kostenlos) werden.
Briefwahl ist relativ einfach zu machen, eröffnet aber auch eine Tür zum Wahlbetrug....
Ich sag ja nicht, dass Briefwahl (über Gebühr) kompliziert ist. Aber ich persönlich gehöre eben zu der Sorte Mensch, die gerne ins Wahllokal gehen. Das hat mir immer ein gutes Gefühl gegeben.
Hab auch immer ein bisschen die Nase gerümpft, wenn Leute aus reiner Bequemlichkeit Briefwahl gemacht haben.
Ich wohne in einer eher überschaubern kleinen Stadt. Der Weg ins Wahllokal ist für mich selbstverständlich, damit ich mich auch bei den Wahlhelfer/innen vor Ort bedanken kann.
Ich glaube mal irgendwo gelesen zu haben, daß das in der Schweiz genau so gehandhabt wird, daß man zum Wählen die Öffis kostenlos benutzen kann. Fände ich auch gut, wenn das überall so wäre.
Na dann schlag das doch einmal Deinen Abgeordneten vor. 🙂 Bezahlen muss es ja trotzdem jemand, und wenn es dann allgemein wieder der Steuerzahler ist.
Ich wäre eher dafür, die Briefwahl einfacher zu gestalten und vor allem die beigefügten Erläuterungen in einem verständlichen Deutsch zu formulieren.
ÖPNV kostenlos - prima. Was streichen wir dafür?