nicht gleich in ohnmacht fallen - der innen-politik-thread ist natürlich auch für österreich gedacht. ;D ;)
um mal gleich den etwas seltsamen vorwurf von mayebedavis zu entkräften, "die medien" hätten den islam zum neuen hauptfeind hochstilisiert.
haben sie nicht. sie berichten nur ohne scheuklappen über veraltete moralvorstellungen bei allen relegionen. und beim islam über dessen radikale anhänger. und leider gewinnt man zuletzt immer mehr den eindruck, dass diese radikalen moslems einfach das bild dieser relegion in der welt bestimmen. und das sich immer mehr moslems zunehmend radikalisieren.
Zitat von: Duke am Mo, 21. Nov. ’16, 14:16
und leider gewinnt man zuletzt immer mehr den eindruck, dass diese radikalen moslems einfach das bild dieser relegion in der welt bestimmen. und das sich immer mehr moslems zunehmend radikalisieren.
Wenn man die Zahl der in Europa befindlichen Moscheen sieht die vom Verfassungsschutz beobachtet werden, kann man (jedenfalls ich) sich diesem Eindruck schwer erwehren.
Leider sehe ich im Islam auch mehr als in anderen Religionen Konfliktpotential, weswegen eine Radikalisierung da um einiges schneller geht. Fragliche Glaubensgrundsätze gemischt mit einer nicht wirklich vorhandenen Trennung zwischen Kirche und Staat und keine einigermaßen durchschaubare Struktur wie bei den Christen.
Man stelle sich vor ein Kirchenkritiker müsste wegen eienr radikalen Gruppe unter Polizeischutz leben. Der Papast hätte schon lange was gesagt.
Man stelle sich vor ein Christ macht ein vergleichbaren Anschlag auf Muslime. Der Papst würde ja nicht mehr aufhören zu rotieren. Im Islam hat man den Eindruck, morgen geht alles so weiter wie bisher.
Erst lese ich Großdeutschland und dann Kleinschreibung ;D ;)
Es gibt schon einige Medien, die "den Islam" desöfteren als Problem hinstellen. Aber wenig und selten. Manchmal sollte man auch einfach mal nicht nur die Überschrift lesen ;)
Ansonsten bin ich allmählich müde, darüber zu diskutieren. Wer sich sein Bild gemacht hat, wird durch einen Zeitungsartikel dieses eh nicht wieder gleich revidieren.
Österreich und deutsche Innenpolitik... naja. ;D
Was den Islam angeht:
Rufus: He still digs humanity, but it bothers Him to see the shit that gets carried out in His name - wars, bigotry, televangelism. But especially the factioning of all the religions. He said humanity took a good idea and, like always, built a belief structure on it.
Bethany: Having beliefs isn't good?
Rufus: I think it's better to have ideas. You can change an idea. Changing a belief is trickier...
Ich schliesse mich, zu diesem Thema, Snoopy an, denn ich bin es auch leid und zu müde, immer weiter gegen diesen Hass anzureden (bezieht sich jetzt nicht hier aufs Forum, habe solche Diskusionen schon zu hauf im normalen Leben oder auf FB etc. gehabt). (Zumindest für heute, morgen hab ich vielleicht wieder Elan)
Mich würde ja mal intressieren, wie hier die Reaktionen wären, wenn man so wie einige hier über Moslems und den Islam reden, jemand gegen Juden reden würde... Oder über Schwarze... Oder über Behinderte... Oder über eine andere Minderheit.
Naja, die sprengen sich auch nicht neben uns in die Luft und fahren mit Autos in Menschenmengen.
Der Islam hat ein grundsätzliches Problem, welches mir mal ein befreundeter Moslem, der auch auf ner Koranschule war und Prediger ist, erklärt hat.
Und zwar gibt es im Koran z.B. sehr eindeutig gewalttätige Aussagen, die schlussendlich auch zum Heiligen Krieg aufrufen. Ähnliches sagte er zur Rolle der Frau, die er vollstens ablehnt so wie sie auf Koranschulen gelehrt wird.
Sowas findet sich auch im Alten Testament, aber: die Bibel ist Gottes Wort im Menschenwort. Hier sind also Umdeutungen, Interpretationen, kontextuelle Neueinordnungen etc. erlaubt und somit immer wieder möglich.
So wie mein Freund mir es erklärte ist dies beim Koran so nicht möglich. Diese Freiheit hat er eigentlich nicht. Der Koran ist durch und durch Gottes Wort. Jedes Wort so wie es da steht ist unveränderlich, nicht neu interpretierbar. Er sagt, es gibt keine saubere Lösung dafür ohne eigentlich den kompletten Islam dadurch in Frage zu stellen. Er sieht da nur 3 Möglichkeiten wie man dem zur Zeit als gemäßigter Moslem begegnen kann:
1. Unbequemes wird verschwiegen
2. Durch Neuübersetzung/Neuinterpretation werden schwierige Stellen abgeschwächt
3. Problematische Stellen werden für ungültig erklärt
So handelt er als Prediger, all das wird aber von der Mehrheit der Muslime in der Welt abgelehnt wodurch er oft genug im Feuer steht und als Überliberaler angegangen wird, der den Koran verfälscht.
Ich persönlich finde das krass, denn er ist sicher alles, unfassbar freundlich, liebevoll und gastfreundlich, allerdings absolut nicht liberal ;-)
Für ihn muss das Dogma weg, dass jedes Wort so von Allah eingegeben wurde, er sieht aber zeitnah überhaupt keine Chance dafür, weswegen er vor seinen fundamentalistischen Glaubensbrüdern Angst hat. Denn: theologisch haben die Fundamentalisten aus seiner Sicht den Koran auf ihrer Seite. Er sagt, dass er theologisch argumentierend nicht gegen sie gewinnen kann, aber er betet für den Tag wo sich das ändert.
Mehr weiß ich dazu nicht, ich kann aber mal nachfragen :-)
Zitat von: reagan - The Left Hand am Mo, 21. Nov. ’16, 20:08
Naja, die sprengen sich auch nicht neben uns in die Luft und fahren mit Autos in Menschenmengen.
oder steinigen Menschen
oder hacken Ihnen die Gliedmaßen ab
oder stecken ihre abgehackten Köpfe auf Gartenzäune
oder stoßen homosexuelle vom höchsten Gebäude der Stadt
oder, oder, oder.
Ich bin es leid, immer wieder mit diesen Schönrednern darüber reden zu müssen, wie sehr sie Wahrheiten bewusst ignorieren.
Natürlich sind nicht alle Moslems so. Sondern nur ein Teil. Aber es werden gefühlt mehr. Und ich vermisse den sichtbaren und hörbaren Protest der Anständigen dagegen.
@ Candlestick:
Damit hast du leider vollkommen Recht.
Gott sei Dank haben wir als Christen die Möglichkeit, Gottes Wort zu interpretieren. So ändert sich (wenigstens auf längere Sicht gesehen) etwas.
Eine kritische Exegese (Auslegung) ist im Islam eigentlich nicht möglich, wie du geschrieben hast.
Ich finde den Thread-Titel Banane. Nazibegriffe taugen einfach nicht für Gags.
Zitat von: reagan - The Left Hand am Mo, 21. Nov. ’16, 20:08
Naja, die sprengen sich auch nicht neben uns in die Luft und fahren mit Autos in Menschenmengen.
Wieviele Moslems haben sich denn schon neben dir in die Luft gesprengt?
Das sind Terroristen, Fanatiker! Die haben nix mit einem religiösen Leben zu tun. Und nix mit dem Islam. Die IS hat gerade einen muslimischen Gelehrten geköpft.
Sorry, aber was du da sagst ist Bullshit!
Deutschland unterstützt Kriege - Kriege die kein UN Mandat haben und Völkerrechtswidrig sind - somit Morde - unsere Regierung ist die Christlich Demokratische Union - Alle Christen und Demokraten sind Mörder!
Zitat von: Duke am Mo, 21. Nov. ’16, 21:25
Zitat von: reagan - The Left Hand am Mo, 21. Nov. ’16, 20:08
Naja, die sprengen sich auch nicht neben uns in die Luft und fahren mit Autos in Menschenmengen.
oder steinigen Menschen
oder hacken Ihnen die Gliedmaßen ab
oder stecken ihre abgehackten Köpfe auf Gartenzäune
oder stoßen homosexuelle vom höchsten Gebäude der Stadt
oder, oder, oder.
Ich bin es leid, immer wieder mit diesen Schönrednern darüber reden zu müssen, wie sehr sie Wahrheiten bewusst ignorieren.
Natürlich sind nicht alle Moslems so. Sondern nur ein Teil. Aber es werden gefühlt mehr. Und ich vermisse den sichtbaren und hörbaren Protest der Anständigen dagegen.
Sind das nicht diese ganzen Dinge die unter anderem Saudi Arabien tut? Unsere guten Freunde die Saudi Arabier mit denen wir so gerne Geschäfte machen...
Was ich vermisse ist der hörbare Protest gegen das "Böse". Anstatt es immer und immer wieder entweder einer Religion (früher die bösen Juden, heute die bösen Moslems etc.), politischen Ausrichtung (der böse Kommunist, in den USA) oder sonst einer Gruppe anzurechnen.
Wenn die USA in Guantanamo foltert soll man das anprangern, wenn die NATO völkerrechtswidrige Kriege führt soll man das anprangern und wenn in Saudi Arabien Hände abgehackt werden und gesteinigt wird, soll man das anprangern. Und nicht alle Amerikaner, oder alle Bürger der Nato Staaten und eben auch nicht alle Moslems.
Zitat von: stig49 am Mo, 21. Nov. ’16, 23:12
Ich finde den Thread-Titel Banane. Nazibegriffe taugen einfach nicht für Gags.
Um ehrlich zu sein finde ich diesen ganzen Thread Scheisse! Und wenn ich hier schon die Aussagen von Reagen und Duke lese, wird mir schlecht!
Hier (nicht nur hier, sogar ganz allgmein mittlerweile in Deutschland) scheint Rassismus, wenn er gegen Moslems geht oder gegen Menschen die aus Ländern kommen die eher muslimisch geprägt sind, völlig normal zu sein und genießt gesellschaftliche akzeptanz. Und das finde ich krank. Nichts wurde aus der Geschichte gelernt.
Ich denke das kein Mensch schlecht oder als Terrorist geboren wird... (Obwohl es ja ein Massenmördergen geben soll...) sondern das Umfeld, da wo und vor allem mit wem man Aufwächst, ist schuld zu seiner Entwicklung. Und wie Candlesstick über seinen Freund schrieb und wie ich aus meiner Erfahrung aus Afghanistan habe... Haben diese Menschen keine Chance... nicht mit dieser Art von Gottglauben...
Was können wir tun? So wie in Lotte auf die Menschen zu gehen und hoffen nicht ausgenommen zu werden? Das fällt schwer, vor allem nicht wenn man eine Wahl hatte sondern die "Probleme" vorgesetzt zu bekommen.
Zitat von: rene1511 am Mo, 21. Nov. ’16, 23:51
Ich denke das kein Mensch schlecht oder als Terrorist geboren wird... (Obwohl es ja ein Massenmördergen geben soll...) sondern das Umfeld, da wo und vor allem mit wem man Aufwächst, ist schuld zu seiner Entwicklung. Und wie Candlesstick über seinen Freund schrieb und wie ich aus meiner Erfahrung aus Afghanistan habe... Haben diese Menschen keine Chance... nicht mit dieser Art von Gottglauben...
Was können wir tun? So wie in Lotte auf die Menschen zu gehen und hoffen nicht ausgenommen zu werden? Das fällt schwer, vor allem nicht wenn man eine Wahl hatte sondern die "Probleme" vorgesetzt zu bekommen.
Lybien, Syrien, Irak usw. sind weitaus nicht so "hinterwäldlerisch" wie einige denken. Die meisten Flüchtlinge kommen aus Großstädten. Und da fahren auch Autos, die Menschen sind dort normal zur Arbeit gegangenusw. und Frauen sind ohne Kopftuch und Burka rumgelaufen bevor dort alles destabilisiert wurde.
Zitat von: rene1511 am Mo, 21. Nov. ’16, 23:51
Ich denke das kein Mensch schlecht oder als Terrorist geboren wird... (Obwohl es ja ein Massenmördergen geben soll...) sondern das Umfeld, da wo und vor allem mit wem man Aufwächst, ist schuld zu seiner Entwicklung. Und wie Candlesstick über seinen Freund schrieb und wie ich aus meiner Erfahrung aus Afghanistan habe... Haben diese Menschen keine Chance... nicht mit dieser Art von Gottglauben...
Was können wir tun? So wie in Lotte auf die Menschen zu gehen und hoffen nicht ausgenommen zu werden? Das fällt schwer, vor allem nicht wenn man eine Wahl hatte sondern die "Probleme" vorgesetzt zu bekommen.
Man hatte vorher schon die Wahl, auf die Straße zu gehen und gegen illegale, völkerrechtswidrige Kriege zu demonstrieren und die Politik zur Ordnung zu rufen. Aber warum? Hat uns ja nicht betroffen, stimmts? Und jetzt wo die Flüchtlinge kommen, zu sagen diese werden einem vorgesetzt, ist dann halt auch nicht weit genug gedacht. Vorher hat die Leute nur die EM intressiert.
Zitat von: stig49 am Mo, 21. Nov. ’16, 23:12
Ich finde den Thread-Titel Banane. Nazibegriffe taugen einfach nicht für Gags.
Großdeutschland ist kein Nazi-Begriff. Dieses Wort tauchte im Zusammenhang mit der Einigung Deutschlands im 19. Jahrhundert auf. Da gab es die großdeutsche Lösung (mit Österreich) und die letztendlich umgesetzte kleindeutsche Lösung (ohne Österreich).
Zitat von: Duke am Di, 22. Nov. ’16, 00:28
Großdeutschland ist kein Nazi-Begriff.
Die Bundeszentrale für politische Bildung führt den Begriff unter der Überschrift "belastete Begriffe" (http://www.bpb.de/politik/grundfragen/sprache-und-politik/42742/belastete-woerter).
Lieber Duke, jetzt mach aber mal einen Punkt! Natürlich ist Grossdeutschland ein Nazibegriff. Und das weisst Du auch sehr gut. Dass er auch vorher schon verwendet wurde, ändert nichts daran. Ist das Hakenkreuz auch kein Nazi-Symbol, weil es vorher im Hinduismus verwendet wurde?
Das alles zeigt in meinen Augen eines sehr schön: Wenn Radikale und Menschenhasser sich einer Sache bemächtigen, machen sie sie kaputt. Und drum hat Frauke Petry auch eine Schraube locker mit ihrer dämlichen "völkisch"-Diskussion.
Man hatte vorher schon die Wahl, auf die Straße zu gehen und gegen illegale, völkerrechtswidrige Kriege zu demonstrieren und die Politik zur Ordnung zu rufen. Aber warum? Hat uns ja nicht betroffen, stimmts? Und jetzt wo die Flüchtlinge kommen, zu sagen diese werden einem vorgesetzt, ist dann halt auch nicht weit genug gedacht. Vorher hat die Leute nur die EM intressiert.
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Du glaubst wirklich wenn gesamt Deutschland auf die Straße gegangen wäre Dann hätte es den "Bürgerkrieg" in Syrien und damit seine Folgen nicht gegeben? Was Deutschland sagt hat Geopolitisch vielleicht noch was in der EU zu sagen... Aber auch da stehen die Zeichen auf gegenwind... sonnst ist D. Ein kleines Licht... halt nur die gute Tante die zum Besuch immer Geld mitbringt.
Aber du hast recht niichts machen bringt eh nichts... Wenn man demonstrieren geht kann man wenigstens sagen man hat es versucht...
Zitat von: MaybeDavis am Di, 22. Nov. ’16, 00:07
Zitat von: rene1511 am Mo, 21. Nov. ’16, 23:51
Ich denke das kein Mensch schlecht oder als Terrorist geboren wird... (Obwohl es ja ein Massenmördergen geben soll...) sondern das Umfeld, da wo und vor allem mit wem man Aufwächst, ist schuld zu seiner Entwicklung. Und wie Candlesstick über seinen Freund schrieb und wie ich aus meiner Erfahrung aus Afghanistan habe... Haben diese Menschen keine Chance... nicht mit dieser Art von Gottglauben...
Was können wir tun? So wie in Lotte auf die Menschen zu gehen und hoffen nicht ausgenommen zu werden? Das fällt schwer, vor allem nicht wenn man eine Wahl hatte sondern die "Probleme" vorgesetzt zu bekommen.
Man hatte vorher schon die Wahl, auf die Straße zu gehen und gegen illegale, völkerrechtswidrige Kriege zu demonstrieren und die Politik zur Ordnung zu rufen. Aber warum? Hat uns ja nicht betroffen, stimmts? Und jetzt wo die Flüchtlinge kommen, zu sagen diese werden einem vorgesetzt, ist dann halt auch nicht weit genug gedacht. Vorher hat die Leute nur die EM intressiert.
Wenn alle brav zur Maidemo gehen, dort friedlich bunte Tücher schwenken und dabei den Putins dieser Welt das Handeln überlassen, dann gibt es keine Flüchtlinge? Willst Du uns das sagen?
Eher als hier 10 Politik Threads vollzumalen... Ob du als Deutscher hier ein Winkelement wedelst oder nicht interessiert die Putins und Trumps einen Kehricht.
Ich finde, man sollte diesen Thread löschen.
Wir alle wissen, dass es IS, Verblendete und Terroristen gibt. Ebenso wie wir aus der Geschichte gelernt haben, was Juden und Christen schon auf dem Kerbholz haben.
In einem ansonsten recht weltoffenen Forum zu diskutieren, dass/wie/ob man eine Religion diffamieren soll, ist einfach unterirdisch.
Anstatt "großdeutsche" Angelegenheiten in einem Footballforum zu diskutieren, sollte man sich selber mal politisch,ehrenamtlich und vor allem mitmenschlich im richtigen Leben engagieren !
Zitat von: MoRe99 am Di, 22. Nov. ’16, 00:36
Zitat von: Duke am Di, 22. Nov. ’16, 00:28
Großdeutschland ist kein Nazi-Begriff.
Die Bundeszentrale für politische Bildung führt den Begriff unter der Überschrift "belastete Begriffe" (http://www.bpb.de/politik/grundfragen/sprache-und-politik/42742/belastete-woerter).
Oh daran sind aber die Linken Schuld. Als historisch gebildeter Mensch habe ich da oft und viel mit meinen linken Freunden gestritten.
Nur ein Beispiel: Die Hitler-Attentäter waren zum Großteil Vertreter des Groß-Deutschen-Gedankens. Waren die also auch alle Nazis? Hier wird es schwierig.
Im Laufe der Jahrzehnte hat die politische Linke Großdeutschland zu einem Nazibegriff gemacht und ihn in den Kontext der geplanten Schreckensweltherrschaft gestellt. Aber grundsätzlich war er ein Begriff der den Imperialismusgedanken eingeschränkt hat. Denn bei dem Begriff ging es wirklich nur um die deutschsprachigen Länder. Daher taucht er in der Nazizeit auch meistens im Wehrmachtkontext auf wo ja noch viel mehr von einem neuen Kaiserreich in diesem Kontext geträumt wurde.
Die Nazis wollten da schlicht ganz anderes. Was man auch daran sieht, dass das Großdeutsche Reich nie ein Reich auf Karten mit festgelegten Verwaltungsgrenzen und -bezirken war. Das interessierte die gar nicht, das war nicht das Ziel.
Von daher ist es in der Tat nie ein von den Nazi geprägter Begriff gewesen, aber die Linken haben einen wie beschrieben draus gemacht. So geht es dann aber auch und macht es natürlich sehr schwierig ihn fernab der historischen Forschung zu benutzen. Man merkt ja auch hier wie er spontan oft verstanden wird. Daher empfehle ich auch eine Änderung des Threadtitels.
Ich bleibe bei LÖSCHEN !
Ist halt ein schwieriges Thema.
Löscht man den Thread, bleibt man in seinem eigenen Mikrokosmos. Behält man den Thread, läuft man Gefahr, dass die polit. Ansichten einiger User einem nicht gefallen, was dann irgendwo auch in anderen Diskussionen mitschwingen kann.
Zitat von: snoopy am Di, 22. Nov. ’16, 10:18
Ich bleibe bei LÖSCHEN !
Ich finde alles, was Snoopy hier sagt, richtig. Weg mit dem Thread! (Gross) Deutschland ist peinlich, nicht witzig. Ausserdem gehts hier mittlerweile viel zu viel um Politik und viel zu wenig um Football. Ich verliere langsam echt den Spass an der Sache.
Dieser Thread wird vorerst ausgesetzt. Mehr dazu von mir im Lauf des Tages.