In diesem Blog werden MoRe99 und ich einen speziellen NFL Blog führen. Dabei dürft ihr Fakten, Gerüchte und Meinungen von uns erwarten. Diskussionen zu einzelnen Themen sollen dann - wenn es ein größeres Thema ist - in einem eigenen Thread oder im öffentlichen NFL Talk Thread erfolgen.
Der Nummer 1 Running Back der Broncos heute vor einem Jahr hieß: Mike Bell. Sein Backup war: Tatum Bell.
Der eine ist nun in Detroit (Tatum), der andere Fullback - und vielleicht nicht mehr lange im Team. Die Broncos suchen einen Tradepartner. Dabei ist es sicher kein gutes Zeichen, dass er im Laufe der Saison auf den dritten Platz der DC abrutschte.
Also, liebe Keeper Fantasy Player, Hausverkäufer in Denver, Banken in Colorado und Teams, die 2008 einen neunen Starting RB suchen. Es besteht eine gute Chance, dass Travis Henry trotzd seine 5-Jahres-Vertrages nur eine Saison in Denver spielt. Das ist die durchtschnittliche Lebensdauer der Starting Running Backs nach Terrell Davis ;D
Na, ob da noch was nachkommt? Laut Aussage von Vikings-HC Brad Childress wollte Patriots-HC Bill Belichick, dass die Vikings den von den Patriots am Samstag entlassenen TE Garrett Mills nicht vom Waiver holen. Im Gegenzug wollten die Patriots den von den Vikings am Samstag entlassenen LB David Herron ihrerseits ebenfalls nicht vom Waiver holen.
Sollte das den Tatsachen entsprechen könnte es zu einem Verfahren gegen die Patriots kommen, denn solche Absprachen sind laut CBA nicht erlaubt.
Immer wieder gehen die Diskussionen dahin, wer denn nun dazu berechtigt ist, in der Practice Squad zu spielen. Unser aller hochgeschätzter Matt Maiocoo gibt endlich eine allgemein verständliche Antwort (http://www.49erswebzone.com/content/news/view.php?id=10865)
Man darf in einer PS spielen wenn man:
1) in keiner Saison mehr als 9 Spiele aktiv war (dies sind die am Spieltag aktiven Spieler)
2) Nicht mehr mehr als 3 Saisons auf einer PS war (dabei muss man 3 Spieltage auf einer PS gewesen sein, damit es als Saison zählt)
Ich kann mir nicht helfen, aber die Situation in Cleveland erscheint mir merkwürdig. HC Romeo Crennel benennt mit Charlie Frye den Starting QB (http://www.nfl.com/news/story?id=09000d5d802063fe&template=with-video&confirm=true) für den Season Opener ... aber auch nur für dieses Spiel. Die Situation würde jede Woche neu evaluiert, meinte Crennel. Nun gut, da sich in der Preseason kein QB wirklich aufgedrängt hat und mit Brady Quinn der (Franchise-?)QB hintendran wartet irgendwie schon verständlich. Dennoch nicht unbedingt das, was man so allgemein unter einer vertrauensbildenden Maßnahme versteht.
Und dann ist da noch Browns-GM Phil Savage, der in einem Interview einen etwas gewagten Vergleich zu den Bears zog:
Zitat"They were a Super Bowl team and we're perceived to be at the bottom of the barrel in the NFL, but I'm not sure there's that much difference."
.
Und weiter sagte Savage über sein Team:
Zitat"We have a solid core group of 35 players. We have a legitimate NFL roster. It gives us a chance to compete and potentially win a lot of games, not only this year but next year and the year after. I feel good about where we are -- about the final 53 [players]."
Soll wohl heißen, dass Savage seinen Job erledigt hat. Wenn's dann diese Saison - mal wieder - schief gehen sollte ist so gesehen der Head Coach schuld daran. Da will sich wohl einer absichern, damit der Hot Seat in Cleveland nicht sein eigener ist. Ob das gut geht?
Das Einzige, dass Broncos Generalbevollmächtigter Mike Shanahan häufiger als seine Unterhosen wechselt, sind Running Backs. Zumindest genauso häufig wie die Unterwäsche wechselt er Defense Line Spieler.
Nach den Browncos holt er nun ex Buc Simeon Rice (http://msn.foxsports.com/nfl/story/7187080)
Kein Vertrauen in die beiden DE der Runde 1 und 2? Das scheint ja eine Top Draft der Broncos gewesen zu sein ::)
Dass "jenerwelcher" Interviews gibt soll vorkommen. Dass ein Interview von ihm, das durchaus Sprengstoff für die Crygirls enthält, aber quasi total untergeht, ist eher ungewöhnlich.
Auf time.com (http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,1657808,00.html) findet sich ein Interview mit "jenemwelchen", genauer gesagt "10 Questions". Dass "jenerwelcher" auf die Frage, welche TV-Show er am liebsten mag, "Americas Next Top Model" antwortet mag ja noch angehen. Dass "jenerwelcher" auf die Frage, welchen QB er am liebsten bei den Crygirls hätte, wenn er wählen könnte, aber so antwortet:
ZitatMan, that's a tricky question. I don't want to cause trouble ... O.K., I would say Peyton Manning, then Donovan McNabb. Peyton has history on his side, with his dad being a quarterback, and you can't say enough about how studious he is in the film room.
ist kein Zeichen dafür, dass "jenerwelcher" wirklich dazu gelernt hat. Die einzig wirklich akzeptable Antwort - zumindest, wenn man diese Antwort in der Öffentlichkeit gibt - wäre "Tony Romo" gewesen. Und wenn er schon anfängt mit "I don't want to cause trouble ..." dann hätte er besser an der Stelle aufhören sollen.
Andererseits: was soll's; er ist ja bei den Crygirls und nicht mehr bei den 49ers. In dem Sinne: "Keep talking, jenerwelcher!" ;)
So langsam aber sicher kommt immer mehr Würze in den Season Opener der Chargers gegen die Bears. Erst gab es einen Werbespot (http://www.signonsandiego.com/uniontrib/20070904/news_1s4chnotes.html) mit RB LaDainian Tomlinson (Chargers), der wohl sehr leichtfüßig durch Slalomstangen ... ähhh ... durch die Bears Defense tänzelt. Und nun meinte Bears-MLB Brian Urlacher in einem Interview, der "Lights Out" Tanz, den Chargers-OLB Shawne Merryman nach einem Sack aufführt, sei "stupid" (http://chicagosports.chicagotribune.com/sports/football/bears/cs-070904bearsearly,1,4582058.story?coll=cs-bears-headlines).
Wird sicher ein nettes Spiel ...
Auf der falschen (NFL) Seite der Bay kann man sich wohl auf einen weiteren hohen Pick vorbereiten.
Da hat man mit dem ersten Pick 2007 den vermeintlichen Franchise QB der Zukunft geholt und kann ihn seit den ersten Verhandlungen - die vor der Draft begannen - einfach nicht unter Vertrag bekommen. Dann holt man einen ehemaligen Franchise QB und schafft es nicht, ihn zum Starter zu entwickeln. Nach dem Dauervesager Brooks und dem völlig überforderten Walter darf es jetzt der nicht weniger Nichterfolgreiche Josh McCown versuchen.
Ach ja, Note to Al: den nächsten #1 Overall Pick vor der Draft signen oder den Pick traden...
Nun gibt es die ersten Skizzen für einen weiteren neuen Footballtempel (http://www.nypost.com/seven/09052007/sports/09052007_stadium/photo03.htm)
Für 1,3 Milliarden $ kann man sich was nettes hinstellen. Es hilft, wenn sich zwei Teams zusammen tun.
Vielleicht ein Modell für die Bay-Area, die dann vielleicht auch ein Stafion hinstellen könnten, dass sich mit denen in Houston, Arizone, Dallas und jetzt New York messen können (obwohl, die ersten drei konnten es auch allein).
Um Euch immer wieder neues Futter zu geben, lese ich inzwischen sogar den ESPN Blog "Hashmarks" - wenn das mal kein Opfer ist ::)
Wie große das Risiko ist, einen Receiver in der ersten Runde zu drafte, sieht man in New Orleans. Der letztejährige Siebtrundepick Marques Colston führt die Depth Chart an. Der diesjährige Erstundenpick wird vermutlich die Saison inaktiv beginnen. Die Saints planen mit ingesamt 12 "personnel groups" (auch nach 2 Minuten überlegen ist mir keine gescheite Übersetzung eingefallen...) die Colts Defense zu überlisten. In keinem der 12 "Groups" ist Meachem zu finden. Ach ja, "normal" sind übrigens 5.
"Punt or not to punt", das ist hier die Frage. Alternative kann man auch sagen "kick early, go for it late".
Was haben Duke, ich, Zugschef, PFT und TMQ gemeinsam? Sie alle sind auf einem Kreuzug gegen irgendwas oder irgendwen. (Memo to myself, Frontmode nicht mehr in solchen Listen erwähnen, ich habe meinen riesen Einfluss bei den Chargers geltend gemacht, Norv doch bitte zum neuen HC zu machen).
Im Gegensatz zu den verbleibenden (also Zugschef, Duke und PFT) kann der TMQ Fehler erkennen und diese korrigieren. Ab sofort wird er die "kick early, go for it late" Regel nicht mehr als unveränderlich ansehen.
Dafür werden wir die nächsten Jahre immer wieder seine neuen Anti-Punt Regeln" (http://sports.espn.go.com/espn/page2/story?page=easterbrookpreview/070904&sportCat=nfl)" zu hören bekommen:
• Inside your own 20, punt.
• From your 21 to 35, go for it on fourth-and-2 or less.
• From your 36 to midfield, go for it on fourth-and-3 or less.
• From the opposition 49 to opposition 30, go for it on fourth-and-4 or less.
• From the opposition 29 to opposition 3, go for it on fourth-and-3 or less.
• From the opposition 2 or 1, go for it.
• Exception: inside the opponent's 25, attempt a field goal if it's the fourth quarter and a field goal causes a tie or gives you the lead
Wissenschftlich gestestet können alles Teams, außer den Ravens oder vergleichbaren Mannschaften, ein Sieg pro Saison mehr herausarbeiten.
Einzige Wehrmustropfen, wenn einer gewinnt, muss ein anderer verlieren. Wenn alle 32 Teams diese Regeln beherrschen, wird man zwar weniger Punts, aber auch keine Vänderungen sehen.
Byaron Leftwich hat bis zum Beginn der Saison keinen neuen Vertrag bekommen. Scheinbar ist er sich als Backup zu schade und sitzt jetzt zu Hause, bis sich ein Starter verletzt und sein Telefon klingelt.
Aber wird es das tun? Nicht mal die Raiders scheinen Intersse an ihm zu haben und die lassen eigentlich jeden Quarterback spielen, der weiß, wie ein Football aussieht ;D
Eine der größten Unsportlichkeiten im Baseball ist das Klauen der Signale das Catchers.
Jetzt wurde dieses Vergehen auch in der NFL (http://sports.espn.go.com/nfl/news/story?id=3012989) gesehen. Die NFL hat die Kamera und ein Videoband von einem Patriots Mitarbeiter konfisziert, der von der Seitenlinie der Pats die Defense Coaches der Jetz gefilmt haben soll. Darüber hinaus gab es wohl Störungen in den Funkrequenzen im System der Jets.
Dieses Verhalten ist nach den NFL Statuten verboten und könnte die Pats einen oder mehrere Picks kosten.
Eine ungenannte Ligequelle bestätigte, dass die Pats dafür bekannt sind. Die Packers haben letztes Jahr den selben Kameramann der Pats wegen des gleichen Verdachts aus dem Stdion verwiesen.
Da PFT dieses Thema inzwischen ernst nimmt, wird das Thema auf jeden Fall weiter verfolgt werden.
Wenn wir gerade bei Signalen sind ... ;D
Jenerwelcher --- der geneigte 49ers-Fan weiß, wer damit gemeint ist ;) --- bekam im Spiel seiner Crygirls nach einem TD von Giants-S Gibril Wilson deutlich out of bounds noch einen Schlag mit. Man könnte meinen das war, weil Wilson genervt war über den TD und die Leistung der Giants insgesamt.
Mittlerweile gibt es aber Aufnahmen, die zeigen, dass jenerwelcher seinem Gegner auf dem Weg in die Endzone wohl den "Effe-Finger" gezeigt hat. Mal schauen, ob die Verantwortlichen der NFL das auch so sehen. Die Strafe dafür wären 7.500 $ ...
Jeder, der im Osten der Republik Ende der 90er Football gespielt hat, wird den Mann - dessen Namen ich natürlich vergessen habe :o - den ich jetzt beschreibe kennen.
Er war Schiedsrichter Obmann in Berlin und hatte immer 4 (!) Flaggen im Gürtel. Es war auch nicht ungewöhnlich, dass alle in einem Spielzug flogen.
Jetzt hat dieses Schicksal auch die Browns getroffen. Nach einem 10 Yards Punt der Browns lagen dann auch 4 Flaggen auf dem Feld (http://sports.aol.com/fanhouse/2007/09/09/the-browns-are-who-we-thought-they-were-four-penalties-on-one-p/) - und zwar unabhängig voneiander
"We have four fouls on the offense: illegal formation, offense, No. 56. That penalty is declined. Holding, No. 90, that penalty is declined. Holding, No. 35, that penalty will be enforced, 10 yards from the end of the kick. We had an ineligible downfield on the kick, that penalty is declined."
Die Net Yardzahl des Kicks war damit 0.
So, Onkel Al scheint nun so weit zu sein, die Geldbörse für einen Top Pick weeeeiiiiiiiittttt aufzumachen.
Mehrere Quellen berichten, dass sich die Berater von JaMarcus Dollar und das Team auf einen prinzipiellen Vertrag geeinigt haben. Dafür waren 4 aufeinanderfolgende harte Verhandlungstage notwendig. Man fragt sich, warum man die nicht vor 4 Wochen hat einlegen können. Für das Team ist das noch schlechter als für den Spieler, der immerhin 31 Millionen Dollar (http://www.insidebayarea.com/sports/ci_6854458) an garantiertem Geld einsacken kann, ohne davor Angst haben zu müssen, bereits im Jahr 2007 irgendeine Form der Rückzahlung auf dem Feld machen zu müssen.
Der längste Holdout seit 1986 war insgesamt ziemlich sinnlos, denn die Raiders können nur einen Zinsgewinn auf der Haben Seite vorweisen und Russel eigentlich gar nichts, da er auf jeden Fall bezahlt worden wäre.
Die Hoffnung der Rams, endlich wieder an die Spitze der NFC-West zurückzukehren, haben einen erheblichen Dämpfer bekommen.
Ihr bester O-Liner und vielleicht der beste Left Tackle der Liga Orlando Pace wird aufgrund einer Hüft- und Wirbelverletzung, die er sich im Spiel gegen die Panthers zuzog, für den Rest der Saison ausfallen.
Der Teamarzt bezeichnete die Verletzung als "correctable", aber es gibt noch keine Prognose über Langzeitauswirkungen.
Grundsätzlich war dieser erste Spieltag desaströs im Hinblick auf Verletzungen.
Folgende Spieler sind bereits jetzt "out for the season":
- Bills TE Kevin Everett (drücken wir alle fest die Daumen, dass er sich einigermaßen wieder erholt)
- Bears NT Dusty Dvoracek
- Bears FS Mike Brown
- Rams LT Orlando Pace
- Cowboys NT Jason Ferguson
- Redskins OT Jon Jensen
- Texans SS Jason Simmons
- Dolphins FS Yeremiah Bell
Folgende Spieler werden mehrere Wochen ausfallen:
- Giants QB Eli Manning
- Giants RB Brandon Jacobs
Der Status von Jets QB Chad Pennington ist unklar. Er hat eine Knöchelverletzung. Mehr ist aus den Jets aber derzeit nicht rauszuholen.
Die Patriots kommen aus den (negativen) Schlagzeilen nicht raus. Erst die Anschuldigungen von Vikings-HC Brad Childress, dass ihn Patriots-HC Bill Belichik gebeten habe, einen TE nicht vom Waiver zu holen, den die Patriots beim letzten Cut entlassen haben, und den sie in ihre Practice Squad aufnehmen wollten. Die Gegenleistung der Patriots wäre gewesen, einen LB nicht zu claimen, der von den Vikings gecuttet wurde, und den diese in ihre PS holen wollten. Dann die Geschichte mit S Rodney Harrison, der den Gebrauch verbotener Substanzen zugab und daraufhin für vier Spiele suspendiert wurde. Und nun das:
Die Patriots werden beschuldigt, während des Spiels bei den Jets unerlaubterweise Videoaufnahmen (http://www.nfl.com/news/story?id=09000d5d8023a2fb&template=with-video&confirm=true) der Jets-Coaches an der Sideline gemacht zu haben. Genauer gesagt wir den Patriots vorgeworfen, einer ihrer Mitarbeiter hätte die Signale, die von den Coaches an die Spieler gegeben wurden, gefilmt, um diese Signale dann an die eigenen Coaches weiter zu geben. Das ist in der NFL nicht erlaubt.
Sollte sich das bewahrheiten droht den Patriots u.U. der Verlust von Draft Picks.
Oje, OJ. Der im staatlichen Prozess um den Mord an seiner Ex-Frau und dessen Freund in einem spektakulären Prozess 1994 freigesprochen wurde, aber in einem Zivilprozess zu Schadensersatz an die Familien der Opfer verurteilt wurde, ist vermutlich erneut mit dem Gesetz in Konflikt gekommen.
Die Las Vegas Metropolitan Police ist in einer frühen Phase der Ermtittlungen um einen Kasino Diebstahl. The Juice ist zwar nicht verhaftet worden, aber die Polizei sagt:"there was an allegation of a theft, "involving Simpson as a suspect."" (Quelle: CNN).
Man kann sicher sein, dass hier noch einiges zu berichten sein wird.
Wie zu erwarten war, lässt PFT die Sache mit der Strafe für Bellicheat nicht auf sich ruhen. Sie haben von Anfang an eine Suspendierung für BB gefordert und jetzt haben sie Unterstützung vom gesperrten Cowboys Quarberack Coach Wade Wilson bekommen. Dieser hat sich in einer Mail an PFT darüber ausgelassen, dass mit zweierlei Maß gemessen wird.
Die Lige hat seine Suspendierung - obowhl er die verbotenen Substanz nur für den Privatgebrauch gekauft und keine Ergebnisse der Lige beeinflusst hat - damit begründet, dass Coaches einem noch höhren Standard gerecht werden müssen, da sie Vorbilder seien.
Die 100.000 Dollar Starfe für Wilson ist im Verhältnis zu seinem Einkommen deutlich höher als Bellicheats. Dazu noch die 5 Spiele Suspendierung.
Selbst wenn die Strafe für das Team ausreichend ist, ist der Umgang mit BB ein Schlag ins Gesicht aller anderen ertappten Übeltäter. Dazu kommen die ganz, ganz schwachen Entschuldigungen von BB, der immer von einem "Fehler" nicht von einer Regelwidrigkeit, eines Fehlverhaltens oder dem was es ist - einem Betrug spricht!
Die "Entschuldigung" von Bill Belichick ist wirklich sehr dürftig. Aber dennoch bleibt in dieser ganzen Angelegenheit einiges seltsam.
Auf sportsillustrated.com (http://sportsillustrated.cnn.com/2007/writers/dr_z/09/13/cheating/index.html?eref=T1) wird berichtet, dass es u.a. letzte Saison einen Vorfall gab, als die Lions in Foxboro spielten. Bereits in dem Spiel wurden, allem Anschein nach, Videosaufnahmen des Defensecoaches gemacht, wenn er Handzeichen gab. Und nicht nur über dieses Spiel wird gesprochen, von überall her gibt es nun Meldungen, dass das schon öfter vorgekommen ist.
In diesem Zusammenhang stelle ich mir zwei Fragen.
Zum einen: Wenn das schon öfter vorkam, warum hat nie jemand ernsthaft was dagegen unternommen? Empfanden einige das vielleicht als gar nicht so schlimm? Hat es sie vielleicht nicht gestört? Seltsam ist es auf alle Fälle, dass alles erst jetzt an die Oberfläche kommt.
Und zum anderen: Eric Mangini, der HC der Jets, war ja einige Zeit Assistant bei den Patriots. Er war mit Sicherheit eingeweiht, wenn das bei den Patriots gängige Praxis war. Warum meldet er sich erst jetzt? Warum kommt er mit der Story erst jetzt raus? In wie weit müsste Mangini vielleicht bestraft werden, sollte es sich zeigen, dass er selber beteiligt war?
Noch ein paar andere Fragen stellen sich. Waren die Patriots einfach nur dumm oder dreist oder dummdreist, ihren Kameramann dem DC der Jets quasi vor die Nase zu stellen? Darf nun gar niemand mehr Aufnahmen der Defensecoaches machen, auch nicht das Fernsehen? Was ist, wenn einer im Publikum sitzt, ein Fernglas vor den Augen, und sich Notizen macht?
Es gibt ja auch Berichte, dass in Foxboro die Headsets der Gast-OCs ab und an mal ausgefallen sind, wenn das Gastteam gerade in Schwung war. Auch hier stellt sich die Frage, warum das nicht früher aufkam, bzw. warum es früher anscheinend nicht nötig war, diesem Umstand Aufmerksamkeit zu schenken. Hat das niemand an die NFL gemeldet? Wenn das öfter vorkam, und jeder hat das dann auch gemeldet, warum hat sich nichts getan? Und noch eine Frage stellt sich: Haben das eigentlich nur die Patriots gemacht, oder waren die nur zu sorglos und haben sich erwischen lassen, während alle anderen das vorsichtiger handhaben?
Eins ist klar: die Zeichen der gegnerischen Coaches zu "stehlen" ist absolut nicht in Ordnung. Aber selbst dann, wenn die Offense die Calls der gegnerischen Defense kennt, muss das Play ausgeführt werden.
Und wem die Strafe für die Patriots zu gering erscheint sollte sich mal die Mühe machen nachzuschauen, was die Patriots in den letzten sechs, sieben Jahren in Runde 1 der Draft gemacht haben, sprich, wen sie jeweils ausgewählt haben. Volltreffer um Volltreffer. Wessen "Signals" haben die Patriots dabei "gestohlen"?
Die Flug der Cowboys ins sonnige Miami wurde ein wenig unsanft unterbrochen. Der Flug musste in New Orleans aufgrund eines Hydraulikschadens eine technische Zwischenlandung einlegen. American Airlines schickte eine zweite Maschine hinterher, aber bevor die ankam, war die erste wieder flugtauglich. Das Team kam mit zwei Stunden Verspätung an.
Aber selbst wenn das Team eine Stunde vor Kick-off gelandet wäre, hätte das den Fins vermutlich nichts genützt ;)
Die Geschickte um OJ scheint eine eigenartige Wendung zu nehmen. Einer derjenigen, die Simpson angzeigt haben, will nicht mehr als Zeuge aussagen.
Angeglich kenne die "Täter" und "Opfer" sich recht gut. Bei den "bestohlenen" handelt es sich um Händler für Prominentenandenken. Simpson wollte angeblich einige Dinge zurück haben, die ihm widerrechtlich entwendet wurden. Er hätte nicht die Polizei gerufen, weil diese ihm seit der Anklage von 95 immer geschadet hätte und es keinen Sinn hätte, sie hinzu zu ziehen.
Es nach der Breaking News auf CNN auch wenig gefolgt. Wohl sehr viel Rauch um eigentlich nichts.
Tja, BB ist es eigentlich gewohnt, es fast immer unter die Top 10 zu schaffen.
In die Liste (http://sports.espn.go.com/oly/columns/story?id=2039471) der 25 größten Scherze, Betrügereien und Täuschungen des Sports hat er es (aber) noch nicht geschafft.
Halten wir mal folgendes fest.
Da verletzt sich TE Kevin Everett von den Bills im Season Opener gegen die Broncos so schwer, dass man befürchten musste, er würde gelähmt bleiben. Dann geschieht "ein Wunder" und alle gehen davon aus, dass er doch wieder wird gehen können.
Wenige Tage nach dem Spiel besucht ihn Roger Goodell, der Commissioner der NFL, im Krankenhaus. Was auf der einen Seite natürlich sehr löblich ist, auf der anderen Seite aber auch eigentlich selbstverständlich.
Nun wird Everett nach Houston verlegt, um dort die Reha fortzusetzen. Gerade noch rechtzeitig, also genau einen Tag vor der Verlegung, erhält Everett wieder Besuch. Dieses Mal von Gene Upshaw, dem Executive Director der Spielergewerkschaft NFLPA, und Troy Vincent, seines Zeichens Präsident der NFLPA. Kommt das nur mir reichlich spät vor? Auf Staaten bezogen heißt es ja, dass jedes Volk die Führung hat, die es verdient. Ob das für die NFL-Spieler auch gilt?
Allen Lippenbekenntnissen von Coach (okay, die waren am Ende doch eher dünn) und Mitspielern zum trotz, wird Sexy Rexy das nächste Spiel der Bears auf der Bank verbringen.
Adam Shafter hat berichtet, dass Brian Griese starten wird. Sicher auch nicht die langfristige Lösung für die Bears, aber Grossman war eigentlich schon letztes Jahr nicht mehr haltbar.
Ob das Spiel am Wochende sein letztes für die Bears war? Man weiß es nicht. Aber die Bears dürften in der Off-Season oder der Draft mehr als ein Auge auf die Qaurterbacks haben.
Wenn man nicht in der NFL spielt, kann man in Ruhe Pot rauchen - es sei denn, man ist Michael Vick.
Eine Urine Probe vom 13.09. wurde positiv getestet. Damit werden seine Bewährungsauflagen verschärft.
Außerdem ist dies auch ein Fall für die Liga....
Falcons Cornerback DeAngelo Hall geriet am letzten Spieltag mit einigen Coaches an der Seitenlinie zusammen. Fernsehkameras haben nach einem Drive, in dem Hall 3 Strafen kassierte und der dann in einem TD für die Panthers endetet, einen heftigen Streit zwischen Hall und Petrino aufgenommen.
Gerüchteweise soll er nach dem Spiel in der Kabine von einigen Teamkameraden angegriffen worden sein.
Petrino hat eine harte interne Strafe angekündigt. Diese beträgt 100.000$. Außerdem wird er suspendiert - für das erste Quarter des nächsten Spiels....
Werden wir bald die Toronto Bills, die Toronto Jaguars, die Toronto Vikings oder die Toronto Saints sehen? Nachdem die NFL bereits geäußert hat, dass es in spätestens zehn Jahren ein Team in Mexiko, in London oder in Toronto geben soll, gehen nun die Besitzer der Toronto Argonauts in die Offensive. Sie haben geäußert, dass sie an jedem umzugswilligen NFL-Team (http://www.theglobeandmail.com/servlet/story/LAC.20071011.NFLTOTO11/TPStory/Sports/columnists) interessiert sind.
OK, es gibt Ideen, wie NFL und CFL weiterhin nebeneinander bestehen können. Aber wenn ich mir so anschaue, wie die NFL in Europa agiert hat, fehlt mir der Glaube, dass die CFL von der NFL nicht ins Abseits gedrängt wird, sollte tatsächlich ein NFL-Team in Toronto eine neue Heimat finden.
Es gibt Spieler, denen sollte man besser einen Maulkorb anlegen. Nein, nicht weil sie andere Spieler beißen (Mike Tyson spielt nicht in der NFL), sondern weil sie überflüssigerweise der Welt mit ihren Aussagen beweisen, dass sie -- mindestens -- an akutem Realitätsverlust leiden. Beispiel gefällig? LB Channing Crowder von den Dolphins. Der ist der Prototyp des "Wenn ich einmal Mist verzapfe und auf die Schnauze falle mache ich es halt nochmal"-Spielers.
Erst erzählt er, dass Ex-Dolphins QB Daunte Culpepper immer noch nicht voll da ist und inspiriert den Raiders-QB zu einem 5-TD-Spiel (gegen die Dolphins). Und nun erzählt Crowder, dass die Patriots (Record: 6-0) gar nicht wirklich so viel besser seien als die Dolphins (Record: 0-6) und dass die Dolphins (Record: 0-6) nicht als Underdog gelten sollten gegen die Patriots (Record: 6-0).
Eigentlich brauchen die Patriots keinen Game Plan mehr. Ich würde diese Aussage auf ein großes Plakat schreiben mit dem Photo von Crowder dazu und es im Locker Room aufhängen. Sollte als Motivation reichen, oder?
Die Cowboys haben gedacht, sie hätten die Seite cowboys.com für 275$ erstanden. Als Sie dann eine Rechnung über 275.000$ bekamen, machten sie den Deal Rückgängig.
Sie können zwar Football spielen, aber von moderner Technik scheinen sie nicht all zu viel zu verstehen. ;D
Ach ja, eine Fan fragte, ob sie sich bewusst seien, dass das Stadion 1 Milliarde $ kostet und nicht 1 Millionen $.
Miami-LB Channing Crowder hatte anscheinend das Bedürfnis, der Welt wieder etwas wichtiges mitzuteilen. Dass seine Aussagen des öfteren ... sagen wir mal ... nicht wirklich geschickt sind, ist ja bekannt (s. auch hier, zwei Postings weiter oben). Dass sich nun mal jeder so gut blamiert, wie er kann, bewies Crowder nun im Zusammenhang mit dem Trip der Dolphins nach London. Wie allgemein bekannt ist liegt London in Europa, genauer gesagt: es ist die Hauptstadt von England. Gut, so ganz allgemein scheint das nicht bekannt zu sein. Mr. Crowder meinte --- natürlich nur im Scherz, wie er hinterher meinte --- dass er London nicht auf einer Karte gefunden hätte, wären darauf nicht die Länder drauf geschrieben.
OK, das mag für einen Amerikaner ja so üblich sein --- man erinnere sich an die Umfragen, wo denn der Irak oder Afghanistan zu finden seien. Dass Mr. Crowder dann aber noch nachschob, dass es ihm nicht bewusst war, dass die Menschen in London englisch sprechen ... das lassen wir mal so stehen.
Und da war da noch die Aussage, dass er mal in einem Football Camp zusammen mit London Fletcher war, gefolgt von "I know him. That's the closest thing I know to London. He's black, so I'm sure he's not from London.".
"Witzle g'macht" hin oder her: Ob die NFL so begeistert ist von einem Angestellten eines der Teams, die als Botschafter der NFL das erste internationale Regular Season Game außerhalb des amerikanischen Kontinents bestreiten, darf mit Fug und Recht bezweifelt werden.
Der Ausdruck "Trainerkarussell" bezeichnet ja gemeinhin eine Situation, dass irgendwo ein Trainer entlassen wird (oder, was ab und an vorkommen soll) seinen Vertrag nicht verlängert, dieser durch einen anderen Trainer ersetz wird, der seinerseits eine Lücke hinterlässt, die gefüllt werden muss, usw.. Nun scheint es in der NFL möglich zu sein, dass ein GM-Karussell in Schwung gesetzt wird. Es ist die Rede davon, dass Bill Parcells --- von dem immer wieder berichtet wird, dass er als GM in die NFL zurück will --- vielleicht den job in Philadelphia (!) bekommen könnte. Eagles-GM Tom Heckert würde dann wohl wieder nach Miami gehen, wo er schonmal zehn Jahre verbracht hat und wo er dann als President/GM der Dolphins einem guten Bekannten, Dolphins-Besitzer Wayne Huizenga, wieder näher wäre. Möglich wäre dieser Wechsel, da der derzeitige President der Dolphins, Brian Weidmeier, als President der Packers im Gespräch ist. Wie's weiter geht? Schau'n mer mal ...
Es gibt sie also doch, die wirklich wichtigen Probleme der NFL. Nein, nicht so unwichtiges wie der Umgang mit Gehirnerschütterungen, oder wann es sich um einen Interception oder um einen Fumble oder um einen incomplete pass handelt. Die Explosion der Top-Rookie-Gehälter, wen interessiert denn sowas. Nein, es gibt wahrlich wichtigeres!
Nun gut, sagen wir mal, wichtigeres, wenn man Bill Polian heißt und GM der Indianapolis Colts ist. Der führt sich derzeit auf, als würde ihm die NFL gehören. Und einige lassen ihn wohl eher gewähren, damit es keine weitreichenden Diskussionen gibt, statt ihn mal aufzufordern, die Luft anzuhalten. Und da Mr. Polian gerade gut in Form war nahm er sich Jaxson de Ville's an. Jaxson de Ville? Nein, bitte nicht bei der Liste der NFL-Player (http://www.nfl.com/players) nachschauen. Es handelt sich um das Maskottchen (http://www.jaguars.com/jaxsondeville/) (!) der Jaguars. Für Mr. Polian hielt sich Mr. de Ville während des MNG der Colts bei den Jaguars am 22. Oktober wohl etwas zu oft und zu lange auf dem Spielfeld auf. Na, solange Mr. de Ville nicht mitspielt, sollte das für die Colts doch kein Problem sein, sollte man meinen.
Mr. Polian sah und sieht das anders. Und er beschwerte sich bei der NFL darüber. Getreu dem Motto "Lieber Mr. Polian alle Wünsche erfüllen als mal zu sagen 'Halt die Luft an!'" hat die NFL nun entschieden, dass sich Maskottchen während des gesamten Spiels hinter der Linie aufhalten müssen, die sechs Fuß vom Spielfeld entfernt ist.
Ist es nicht beruhigend zu wissen, dass es Menschen wie Mr. Polian gibt, die sich um die wirklich wichtigen Dinge des täglichen Lebens (und insbesondere der NFL) kümmern?
So, der Fall Vick ist auf Bundesebene abgeschlossen.
Ein Bundesgericht verurteilte ihn zu 23 Monaten Haft und anschließenden 36 Monaten Bewährung. Mit guter Führung kann er im Juni 2009 auf der Haft entlassen werden. Sollte er dann noch ein Jahr Sperre durch die Liga bekommen, könnte er zur Saison 2010 im Alter von 30 mach 4 Jahren ohne Football wieder in der Liga spielen.
Mark that date, Al Davis!!
Ob das Vergüngen des jahrelangen Hundequälens das Wert war.....
Ach ja, vielleicht kommt ja noch was durch ein Gericht des Bundesstaates Virginia dazu. Dann ist es vielleicht selbst für Al zu spät (wohlgemerkt, für IHN nicht für Vick ;D)
Wenigstens blieb uns diesmal das "Ich werde nicht nach Alabama äääh Arkansas gehen" erspart....
Spurrier, Saban und nun Petrino. Hervorragende College Coaches können sich selten in der NFL durchsetzen und fliehen reihenweise in ruhigere, aber nicht unbedingt schlechter bezahlte Gefilde.
Einige College HCs dürften aber ihre eigenen Karriere-Pläne davon schwimmen sehen....
Die NFL ist also doch nicht übermächtig.... CBS und NBC werden am Samstag den Feed des Spiels Patriots-Giants von NFL Network übertragen.
Die NFL sieht sich seit einiger Zeit Tendenzen gegenüber, nachdem einige Politiker aufgrund des Verhaltens der Liga laut über die Aufhebung der Antitrust Immunität nachdenken.
Vor allem Politiker aus der Gegend um Boston haben gedroht, diese verstärkt zu verfolgen, wenn man in der Heimat der Pats nicht die Jagd auf einen Eintrag in die NFL Geschichtsbücher hätte verfolgen können.
Während die Fans der 49ers sich nichts sehnsüchtiger wünschen als ein Play-off Spiel im Monster Park, scheint das Thema Post-Season in anderen Städten nicht ganz so wichtig zu sein.
Zwei Partien - die Spiele in San Diego und Tampa Bay - sind noch nicht ausverkauft.... Die Chargers haben eine Frist von 24h bekommen, um die letzten Tickets zu verkaufen, um einen Black-Out zu vermeiden. Die Bucs haben es zunächst nicht erlaubt, Tickets an Fans, die nicht in Florida wohnen, zu verkaufen. Erst nach einem Anruf eines Anit-Diskriminierungs-Anwaltes durfte Ticketmaster diese Beschränkung aufheben.
Sehr gut in diesem Zusammenhang finde ich die Großzügigkeit des Bucs FO: Earlier today we received a request from Ticketmaster to open sales outside of Florida for the remaining 500 tickets. It was determined that due to our long relationship with Ticketmaster and numerous requests from our Buccaneers fans out of state, we would honor their request. - Klar, gute Beziehungen und treue Fans außerhalb Floridas... Wie ein drohender Blackout doch die besten Seiten der Teams immer wieder hervorruft!
Pacman Jones is back! Nein nein, nicht, dass er schon wieder spielen würde. Und nein, es ist auch noch nicht klar, wo er spielt, sollte er wieder spielen. Aber er hat schon mal geäußert, wo er gerne spielen würde. Und das ist nicht bei den Titans. Er möchte gerne bei den Crygirls spielen.
"Das passt ja!" war mein erster Gedanke, als ich das gelesen habe. Ich frage mich jetzt gerade, _warum_ das mein erster Gedanke bei dieser Meldung war ...
;)
die steelers werden zu hause im heinz field auch weiterhin auf naturrasen spielen. spaetestens nach dem "steckengebliebenen" punt letzten november im spiel gegen miami (siehe youtube-video (http://www.youtube.com/watch?v=x7DTNEa2E7w)) wurde ja heftigst darueber diskutiert ob wettertechnisch nicht eine kuenstliche oberflaeche besser waere -- am ende bleibt's zur freude der spieler und coaches aber doch wie gehabt.
Steelers staying with grass at Heinz Field (http://www.sportsline.com/nfl/story/10635045)
cheers =)
*igor*
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GO NINERS!
Die Patriots haben Super Bowl XLII gewonnen!
Wie jetzt? ??? Die haben doch gegen die Giants verloren, oder wie?
:noidea:
Na ja gut ... wirklich gewonnen haben die Patriots nicht in Super Bowl XLII, denn am Ende siegten ja bekanntlich die Giants mit 17-14. Aber es gibt eine Region der Erde, da sind die Patriots Super Bowl XLII Champions. Nein, nicht New England, sondern Nicaragua.
Nicaragua? Nicht gerade eine Hochburg des American Football. Vielleicht genau aus diesem Grund hatte die NFL 290 Patriots-Caps und ebensoviele Patriots-Shirts mit der Aufschrift "Super Bowl Champions, 19-0", an verarmte Kinder im Süden Nicaraguas gespendet. Die Kinder freuten sich über die Überraschung, die Patriots konnten sich über _ihre_ Überraschung (in Super Bowl XLII) wahrscheinlich nicht ganz so sehr freuen.
Die Miami Dolphins waren ja bekanntermaßen das schlechteste Team der vergangenen Saison. Dafür wurden die Dolphins auch noch dadurch belohnt, US-$ 35 Mio (ca.) an garantierten Geldern einem Spieler zu zahlen, der noch nie einen Snap in der NFL gespielt hat. Anders ausgedrückt: die Dolphins haben den #1-Pick der kommenden Draft.
Nun hat aber ein Team, das in einer Saison den schlechtesten Record aller 32 NFL-Teams hatte, meist mehr als eine Baustelle. Sinnvoll wäre es für die Dolphins nun also, nach hinten zu traden, um her Picks zur Verfügung zu haben. OK, nichts leichter als das, sollte man meinen. Allein: da gibt es ein Problem. Die Dolphins brauchen ein Team, das bereit ist, nach vorne zu traden. Kein Team drängt sich darum, denn zum einen muss das Team eben einige Draftpicks an die Dolphins abgeben und das nur dafür, einen Spieler zu draften, der sie aller Voraussicht nach die oben erwähnten ca. US-$ 35 Mio an garantierten Geldern kosten wird.
Der Grund dafür ist der Draft Chart (http://www.profootballtalk.com/draftchart.htm), der regelt, wieviel ein Draft Pick (in Punkten) wert ist. Will z.B. ein Team von Position 10 in Runde 1 auf Position 1 in Runde 1 nach vorne traden braucht es dafür die Differenz von 3000 Punkten (#1 Pick) zu 1300 Punkten (#10 Pick). Das würde z.B. bedeuten, dass das Team, das nach vorne tradet, den Zweit- und Drittrundenpick dieser und der nächsten Draft sowie den Firstrounpick der kommenden Draft abgeben müsste. Ein irrwitzig hoher Preis, wenn man die finanziellen Aspekte berücksichtigt, die ein #1 Pick mit sich bringt.
Nun gibt es anscheinend ernsthaftere Überlegungen, den Draft Chart, der aus den frühen 90ern stammt, zu überarbeiten. Dabei soll die Differenz zwischen den Top Picks und den nachfolgenden Picks zu verringern. Dadurch könnten Trades erleichtert werden. Davon würden eben auch die schwächeren Teams profitieren, die leichter zu mehr Draft Picks kommen würden und dadurch mehr zur Verbesserung des eigenen Teams tun könnten als derzeit.
Ob sich was tut, und wann, ist allerdings noch höchst unklar ... und überhaupt wäre eine Begrenzung der Rookiegehälter der (noch erheblich) bessere Schritt in die richtige Richtung.
Manchmal gibt es Entwicklungen, die könnten einen in Angst und Schrecken versetzen. Z.B. dann, wenn man als Defensive Coordinator einen Game Plan gegen ein Team entwickeln soll, in dem "Jenerwelcher" und Randy Moss als WR auflaufen.
Moment ... "Jenerwelcher" und Randy Moss in einem Team? Nun, die Cowboys sind auf der Suche nach einem starken WR und sind sehr interessiert an Javon Walker von den Broncos. Allerdings könnte es passieren, dass Walker sein "Physical" nicht besteht; er hatte ja schon häufiger Knieprobleme. Und da kommt nun der Name Randy Moss ins Spiel. Cowboys-Owner Jerry Jones ist es zuzutrauen, sich wirklich ernsthaft um Moss zu bemühen. Zugegeben: das wäre ein Alptraum für gegnerische Defenses. Double Coverage gegen Moss führt zu "Jenerwelcher" in Man-to-Man, oder Double Coverage gegen "Jenenwelchen" führt zu Moss in Man-to-Man, oder Double Coverage gegen beide führt dazu, dass TE Jason Witten nicht mehr zu stoppen ist.
Aber da gibt es auch eine andere Seite. Nämlich die, zwei solche WR in einem Team zu haben. Ob "Jenerwelcher" wirklich locker wegsteckt, wenn Moss wieder ca. 20 TDs bekommt, während er selber nur drei oder vier bekommt? Oder wie sieht es in der umgekehrten Situation aus? "Jenerwelcher" räumt die TDs ab und Moss bekomtm nur ab und an mal einen ab? Ein Alptraum für die Cowboys, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass die beiden "Diven" das einfach so akzeptieren. Oder fangen wir beim Vertrag schonmal an. Was, wenn Moss einen Vertrag bekommt, den "Jenerwelcher" gerne hätte? Wie sowas ausgehen kann mag sich jeder selber ausmalen. Das Doppel "Jenerwelcher"/Moss (oder Moss/"Jenerwelcher"?) könnte zu einem Alptraum für die Cowboys werden und zu einem Spektakel, das - wie auch immer - für Schlagzeilen sorgen dürfte.
Spannende Zeiten ...
Update
... oder auch nicht. Moss hat bei den Patriots unterschrieben. Schade eigentlich, denn diese beiden bei den Cowboys hätte mir irgendwie gefallen. ;)
In der NFL ist ein Trade zwischen zwei Teams durchaus üblich. Aber zwischen drei Teams? Das passiert dann doch eher sehr, sehr selten. Es könnte in dieser Offseason aber der Fall sein. Gerüchteweise sind die Jets bereit, DT Dewayne Robertson zu den Broncos zu schicken, wenn die Broncos ihrerseits CB Dominique Foxworth und einen Zweitrundenpick zu den Lions traden, damit die dann DT Shaun Rogers zu den Jets schicken.
Noch ein weiteres Update zum Thema Randy Moss. Irgendwie scheint doch nicht alles klar zu sein. Von wegen "Vertrag unterschrieben bei den Patriots" und so. Offiziell bestätigt ist da noch gar nichts, und das könnte ja doch noch spannend werden.
Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. Alle dachten, WR Randy Moss würde bei den Patriots bleiben. Dann hieß es, er würde wechseln. Dann hieß es, er habe schon einen Vertrag bei den Patriots unterschrieben, und nun sieht es danach aus, dass Moss und die Patriots weiter voneinander entfernt seien als je zuvor. Und ganz plötzlich kommt da eine Möglichkeit ins Spiel, die eigentlich "verjährt" zu sein schien.
Erinnert sich noch jemand daran, wie das mit Randy Moss war vor der letzten Saison? Da gab es doch ein Team, das durchaus gute Chancen auf die Verpflichtung von Moss hatte, und dessen QB sich vehement für Moss einsetzte. Welches Team war das nochmal? Richtig, es waren die Green Bay Packers. Bei denen wird in der nächsten oder übernächsten Woche eine Entscheidung erwartet, ob QB Brett Favre doch noch eine Saison dranhängt oder ob er zurücktritt. Vielleicht könnte ja eine Verpflichtung von Randy Moss den QB der Packers dazu bewegen, diese eine Saison noch dran zu hängen. Das Team war dieses Jahr schon sehr gut, und ein Randy Moss zusätzlich zu Donald Driver und Greg Jennings? Das klingt nach einem sehr potenten Passangriff und könnte durchaus Motivation genug sein für Brett Favre. Stay tuned ...
Und dann war da noch ...
... die AAFL.
Öhm, wie meinen? :noidea:
Na, die AAFL halt, die All American Football League. Die Liga, die dieses Jahr antreten will, die Lücke zu füllen, die durch das Einstampfen der NFLE entstanden ist. Allerdings müsste es wohl besser "wollte" als "will" heißen. Die Draft im Januar wurde absolviert; u.a. wurde Eric Crouch als QB gedraftet. Nur: die Inaugural Season wird eventuell verschoben.
Eigentlich sollten die Training Camps am kommenden Mittwoch beginnen, und die ersten Spiele sollten im April statt finden. Es fehlt allerdings am Geld, denn z.B. gibt es noch keinen TV-Deal. Sollte es nicht ganz kurzfristig gelingen, einen solchen TV-Deal abzuschließen oder anderweitig Geldgeber zu finden, wird das dieses Jahr nix mehr werden mit der AAFL.
Kommt hier das Ende schon vor dem Anfang?
Es könnte sich was tun beim diesjährigen Owner's Meeting. Einige Regeländerungen liegen auf dem Tisch, und dann noch die Frage, ob die Owner aus dem CBA aussteigen oder nicht. Lassen wir einmal die letzte Frage außer acht und betrachten lieber vier der möglichen Regeländerungen.
1. Cut that hair!!
Einige Spieler (u.a. Steelers-S Troy Polamalu) sind ja dafür bekannt, dass sie viele (und ich meine: VIELE!) Haare unter dem Helm hervorschauen lassen. Diese bedecken den Namen, der auf dem Trikot oben angebracht ist, und ab und an sogar einen Teil der Nummer. Mag ganz nett aussehen, aber es bietet auch Angriffsfläche. Sprich, der Gegner kann den Spieler daran festhalten udn ziehen. Das könnte sich ändern, denn die Liga berät über eine Regeländerung, die darauf abzielt, dass die Haare nur so lang sein dürfen, dass der Name und die Nummer auf dem Trikot nicht mehr verdeckt werden können. Mal schauen, wie das ausgeht; ganz schlecht fände ich das nicht, auch wenn wieder ein kleines bisschen Individualität verloren gehen würde.
2. A Face Mask is A Face Mask is A Face Mask!!
Bisher gibt es die Regel des "incidental face mask". Dabei wird ein Spieler mit einer 5-Yard-Strafe belegt, wenn er unabsichtlich in das Gesichtsgitter eines Gegners greift. 15 Yards Strafe gibt es erst, wenn nicht sofort losgelassen wird, also wenn man die Face Mask greift und daran zieht. Das soll sich ändern. Demnach würde es bei einem Griff in das Gesichtsgitter in jedem Fall 15 Yards Strafe geben. Nachteil: vielleicht bekommt dann ein Spieler 15 Yards Strafe, dessen Hand bei einem Tackleversuch nach oben gedrückt wurde und der dadurch ins Gesichtsgitter der Gegners greift. Vorteil: keine Diskussionen mehr darüber, ob der Griff unabsichtlich oder absichtlich war, und für die Sicherheit der Spieler ist es auch nicht verkehrt. Andererseits: wenn ein Spieler merkt, dass seine Hand an der Face Mask des Gegners ist, könnte der sich denken, dass es nun eh egal ist und statt loszulassen zieht er halt daran. Ob das dann im Sinne der neuen Regel wäre?
3. Stay In Bounds!!
Die Forceout Rule dürfte ja bekannt sein, nach der ein Catch auch dann als complete gewertet wird, wenn der Receiver nur deshalb nicht beide Beine innerhalb des Spielfelds auf den Boden bekommt, weil er von einem Gegner in der Luft out of bounds gedrückt bzw. gestoßen wird. Diese Regel könnte abgeschafft werden. Damit würde ein Catch wirklich nur dann als complete gelten, wenn der Receiver tatsächlich beide Beine innerhalb des Spielfeldes auf den Boden bekommt. Eigentlich gar nicht so schlecht, diese Regeländerung, sollte sie denn kommen. Damit würden leidige Diskussionen, ob nun der Spieler eigentlich in bounds gewesen wäre, der Vergangenheit angehören.
4. Every game counts!!
Eine nicht ganz unwesentliche Änderung könnte ebenfalls beschlossen werden, und zwar in Bezug auf die Setzliste für die Playoffs. Die bisherige Regelung besagt ja, dass die beiden Divisionsgewinner mit dem besten Record die Playoffplätze #1 und #2 bekommen. Die beiden anderen Divisionssieger hatten dann als #3 und #4 der setzliste Heimrecht in den Wild Card Games gegen die beiden Teams mit den besten Records der Nicht-Divisionssieger. Das könnte sich nun ändern. Die Regelung würde dann so aussehen, dass die beiden Divisionssieger mit dem besten Record nach wie vor die Playoffplätze #1 und #2 bekommen. Die vier weiteren Teams würden dann allerdings gemäß ihres Records gesetzt werden. Damit könnte also auch ein Team, das seine Division nicht gewinnt, Heimrecht haben gegen einen Divisionssieger. Gar nicht so übel, finde ich, denn dadurch wären einige Teams dazu gezwungen, auch das letzte Spiel ernsthaft anzugehen, sofern sie das Heimrecht möchten. Es ist zwar sicher eine Leistung, eine Divison zu gewinnen, aber wenn ein anderes Team, das seine Division auf Platz 2 abschließt, ingesamt den besseren Record hat sollte dieses auch das Heimrecht in den Playoffs bekommen können.
Zitat von: MoRe99 am Mo, 31. Mär. ’08, 11:45
Es könnte sich was tun beim diesjährigen Owner's Meeting. Einige Regeländerungen liegen auf dem Tisch, und dann noch die Frage, ob die Owner aus dem CBA aussteigen oder nicht. Lassen wir einmal die letzte Frage außer acht und betrachten lieber vier der möglichen Regeländerungen.
1. Cut that hair!!
Einige Spieler (u.a. Steelers-S Troy Polamalu) sind ja dafür bekannt, dass sie viele (und ich meine: VIELE!) Haare unter dem Helm hervorschauen lassen. Diese bedecken den Namen, der auf dem Trikot oben angebracht ist, und ab und an sogar einen Teil der Nummer. Mag ganz nett aussehen, aber es bietet auch Angriffsfläche. Sprich, der Gegner kann den Spieler daran festhalten udn ziehen. Das könnte sich ändern, denn die Liga berät über eine Regeländerung, die darauf abzielt, dass die Haare nur so lang sein dürfen, dass der Name und die Nummer auf dem Trikot nicht mehr verdeckt werden können. Mal schauen, wie das ausgeht; ganz schlecht fände ich das nicht, auch wenn wieder ein kleines bisschen Individualität verloren gehen würde.
dagegen. wenn die haare als angriffsflaeche dienen dann ist der spieler selbst schuld -- eigenes pech. und was verdeckte namen/nummern betrifft: zumindest die nummer ist (zumindest bei polamalu) ja immer noch einwandfrei lesbar; da sehe ich eigentlich kein problem.
Zitat
2. A Face Mask is A Face Mask is A Face Mask!!
Bisher gibt es die Regel des "incidental face mask". Dabei wird ein Spieler mit einer 5-Yard-Strafe belegt, wenn er unabsichtlich in das Gesichtsgitter eines Gegners greift. 15 Yards Strafe gibt es erst, wenn nicht sofort losgelassen wird, also wenn man die Face Mask greift und daran zieht. Das soll sich ändern. Demnach würde es bei einem Griff in das Gesichtsgitter in jedem Fall 15 Yards Strafe geben. Nachteil: vielleicht bekommt dann ein Spieler 15 Yards Strafe, dessen Hand bei einem Tackleversuch nach oben gedrückt wurde und der dadurch ins Gesichtsgitter der Gegners greift. Vorteil: keine Diskussionen mehr darüber, ob der Griff unabsichtlich oder absichtlich war, und für die Sicherheit der Spieler ist es auch nicht verkehrt. Andererseits: wenn ein Spieler merkt, dass seine Hand an der Face Mask des Gegners ist, könnte der sich denken, dass es nun eh egal ist und statt loszulassen zieht er halt daran. Ob das dann im Sinne der neuen Regel wäre?
auch hier bin ich gegen eine regelaenderung -- eben aus dem grund damit es nicht ein "freibrief" wird am face mask zu ziehen wenn man schon mal seine hand dran hat.
Zitat
3. Stay In Bounds!!
Die Forceout Rule dürfte ja bekannt sein, nach der ein Catch auch dann als complete gewertet wird, wenn der Receiver nur deshalb nicht beide Beine innerhalb des Spielfelds auf den Boden bekommt, weil er von einem Gegner in der Luft out of bounds gedrückt bzw. gestoßen wird. Diese Regel könnte abgeschafft werden. Damit würde ein Catch wirklich nur dann als complete gelten, wenn der Receiver tatsächlich beide Beine innerhalb des Spielfeldes auf den Boden bekommt. Eigentlich gar nicht so schlecht, diese Regeländerung, sollte sie denn kommen. Damit würden leidige Diskussionen, ob nun der Spieler eigentlich in bounds gewesen wäre, der Vergangenheit angehören.
schwierig schwierig; aber auch hier wuerde ich nichts aendern. zumal es ja nicht so ist dass sowas bestaendig oft vorkommen und spielentscheidend sein wuerde (wie zb abseits-tore im rundball).
Zitat
4. Every game counts!!
Eine nicht ganz unwesentliche Änderung könnte ebenfalls beschlossen werden, und zwar in Bezug auf die Setzliste für die Playoffs. Die bisherige Regelung besagt ja, dass die beiden Divisionsgewinner mit dem besten Record die Playoffplätze #1 und #2 bekommen. Die beiden anderen Divisionssieger hatten dann als #3 und #4 der setzliste Heimrecht in den Wild Card Games gegen die beiden Teams mit den besten Records der Nicht-Divisionssieger. Das könnte sich nun ändern. Die Regelung würde dann so aussehen, dass die beiden Divisionssieger mit dem besten Record nach wie vor die Playoffplätze #1 und #2 bekommen. Die vier weiteren Teams würden dann allerdings gemäß ihres Records gesetzt werden. Damit könnte also auch ein Team, das seine Division nicht gewinnt, Heimrecht haben gegen einen Divisionssieger. Gar nicht so übel, finde ich, denn dadurch wären einige Teams dazu gezwungen, auch das letzte Spiel ernsthaft anzugehen, sofern sie das Heimrecht möchten. Es ist zwar sicher eine Leistung, eine Divison zu gewinnen, aber wenn ein anderes Team, das seine Division auf Platz 2 abschließt, ingesamt den besseren Record hat sollte dieses auch das Heimrecht in den Playoffs bekommen können.
damit koennte ich mich sehr gut anfreunden... was hab ich mich geaergert als wir vor ein paar saisons mit einer 12-4-bilanz nur an #4 oder #5 gereiht waren in der setzliste...
cheers =)
*igor*
--
GO NINERS!
Vor Beginn jeder Saison haben die Spieler eines NFL-Teams ja oft die Chance, durch starke Leistungen im Minicamp und dann im Training Camp ihre Position im Team zu stärken. Allerdings: manch ein Spieler verrringert seine Chancen, und mancher läuft sogar Gefahr, seine Chancen auf ein Minimum zu reduzieren.
Während man das unentschuldigte Fehlen von TE Fred Davis am dritten und letzten Tag des Minicamps der Washington Redskins noch als menschlich und als Rookiefehler abtun könnte (Davis, Zweitrundenpick in der letzten Draft, hatte schlicht und ergreifend verschlafen), hat ein anderer Spieler diese Ausrede sicher nicht.
Erst im Jahr 2005 an #4 gedraftet, dann nicht überzeugend gespielt, in Gefahr den Posten als Starting RB zu verlieren, und dann draftet das Team in der zweiten Runde einen RB. Vielleicht war das zuviel für RB Cedrick Benson von den Chicago Bears. Der wollte sich beim Bootfahren mit 12 bis 15 weiteren Personen eventuell ein bisschen ablenken. Dabei wurde er wohl von der Polizei kontrolliert und konnte einen Alkoholtest nicht bestehen. Als Benson dann noch die Aufforderung missachtete, eine Rettungsweste anzulegen, schritt die Polizei zur Tat und versuchte ihn zu verhaften. Dagegen wehrte sich Benson, sodass die Polizeit Pfefferspray gegen ihn einsetzen musste.
Ich frage mich gerade, ob Benson meint, dass er mit dieser Aktion seine Chance auf den Job als Starting RB der Bears verbessert hat ...
??? :noidea:
Aus der Abteilung "Draftkuriositäten":
Von 220 Draft Picks, die getradet werden konnten (32 der 252 Draft Picks waren Compensatory Picks) waren im Rahmen von 34 Trades exakt 50%, also 110, "Tradeware". Dabei kam es hierzu:
Pick 71 - OLB Tavares Gooden - Ravens (From Ravens through Bills and Jaguars)
:D :thumbup:
In der NFL gibt es demnächst eine Position weniger - zumindest wenn es um den Franchise Tag geht.
Terrell Suggs wurde von den Ravens als OLB mit dem Tag belegt (Wert: $8.065 million), er hat aber in der Saison 08 mehr Snaps auf DE gehabt ($8.879 million).
Er hat eine offizielle Beschwere eingelegt, aber das Mini Camp der Ravens nicht boykottiert. Jetzt gab es einen Schlichterspruch, der für die Berechnung des Franchise Gehalts die neue Position Defensive End - Linebacker kreiert. Der Wert des Tags ist damit für 2008 ca. 8,5 Mio$.
Zufall oder nicht? Kaum ist das CBA gekündigt, gibt es Grüchte über Teams, die zum Verkauf stehen.
Einigermaßen über den Gerüchestatus hinaus ist wohl der geplante Verkauf der St. Louis Rams. Hier wird auch angenommen, dass das Team nach dem Ende des Vertrages mit der derzeitigen Spielstätte heim nach LA ziehen wird.
Eindeutig Gerüchtestatus hat die Meldung, dass auch die Jacksonville Jaguars zum Verkauf stehen würden.
Mit beiden Teams wird auch Eddie DeBartolo gebracht. Sein Lieblingsobjekt sollen zwar die Bucs sein, aber die stehen dann doch nicht zum Verkauf....
Es gibt NFL-Spieler, die nicht nur auf dem Feld, sondern - oder vielleicht genauer gesagt, vor allem - abseits des Feldes ihre Probleme haben. Das führt dann oft dazu, dass es eine Verhaftung gibt, aus den unterscheidlichsten Gründen. Ab und an stellt sich bei genauerer Betrachtung heraus, dass diese Verhaftung vielleicht doch nicht so gerechtfertigt war, bzw. dass es bei der Verhaftung wegen BWI ruppiger zuging als erforderlich.
Als Normalsterblicher würde man dann was machen? Am besten einige Zeit "abtauchen", d.h. am bestne zuhause bleiben. Und wenn einem dann doch die Decke auf den Kopf fällt, dann geht man halt aus, trinkt aber keinen Alkohol, wenn man selber nach Hause fahren will. Will man aber Alkohol trinken sollte man nicht selber fahren, sondern sich fahren lassen. Und wenn man dann schon unbedinkt nach Alkoholgenuss selber fährt, dann hält man sich an die Verkehrsregeln. Sollte das auch nicht klappen bleibt immer noch die Möglichkeit, sollte man angehalten werden, mit der Polizei zu kooperieren.
Nicht, dass ich den Teil ab dem "selber fahren nach Alkoholgenuss" gut heiße. Aber das wäre dann wohl das einzig akxeptable Verhalten, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Doch da gibt es Spieler, die das wohl anders sehen. Die gehen aus bis in die frühen Morgenstunden, trinken dabei Alkohol, fahren selber nach Hause, übertreten die Verkehrsregeln, fallen danach bei einem Test auf ihre Fahrtüchtigkeit durch, und verweigern danach einen Atem- und Bluttest.
Die Folge dieser Story, der man den Titel "Mr. Benson goes to town" geben kann: Cedrick Benson, RB der Bears, ist nun gewaltig in Gefahr, seinen Job zu verlieren. Millionen an Dollars futsch, und ob sich ein anderes Team findet, das einen anscheinend unbelehrbaren Spieler, der noch dazu niemals auch nur annähernd seinen Status als #4 Overall Pick rechtfertigen konnte?
Prost, Mr. Benson!
Es gibt doch wirklich immer wieder Vorfälle, bei denen Spieler aus der NFL beteiligt sind, da fragt man sich nur noch: Hähhhh??
So geschehen bei WR Javon Walker. Er wurde ohnmächtig aufgefunden und hat eine Augenverletzung, die bei Raiders-TE Marcus Williams zum Karriereende führte. Außerdem wurden ihm $3.000 sowie Juwelen im Wert von ca. $100.000 entwendet. Noch ist nicht ganz klar, was passiert ist, aber es sieht wohl so aus:
Walker war mit Freunden in einer oder mehreren Bars in Las Vegas unterwegs und hat dort mit Champagner um sich gespritzt. Natürlich nicht mit einer Billigmarke, nein; Walker hat ja einen fetten Vertrag erhalten, der es ihm erlaubt, für solche Späße Champagner der Marke Dom Perignon zu verwenden. Ob die Tatsache, dass er später wie oben beschrieben aufgefunden wurde, mit dieser Aktion in Zusammenhang steht? Möglicherweise.
Was den Vorfall aber unter die Kategorie "Nix dazugelernt" fallen lässt ist, dass Walker ja in dem Wagen saß, in dem sein damaliger Broncos-Mitspieler Darrent Williams erschossen wurde. Der Streit, der diesem Vorfall voraus ging, begann damit, dass beim Umherspritzen von Champagner (Hauptverursacher war damals Broncos-WR Brandon Marshall) einige Leute etwas davon abbekamen, die das nicht lustig fanden. Damit stellen sich eigentlich zwei Fragen:
1. Wenn ich ein solches Erlebnis habe, warum lerne ich nicht daraus, dass es Späße gibt, die andere nicht so lustig finden wie ich selber, und die üble Folgen haben können?
2. Ist es für einen Spieler, der sich von einer schweren Verletzung erholt, einen dicken Vertrag unterschrieben hat und komplett außer Form bei den OTAs erscheint, wirklich angebracht, so zu feiern, oder sollte er nicht lieber alles daran setzen, schnell in Form zu kommen?
Sicher: jedem kann es passieren, dass er überfallen wird. Und keiner will einem Spieler verbieten, während der Offseason mit Freunden mal in eine Bar zu gehen. Wenn ich aber schon mal sehr intensiv mitbekommen habe, wozu ein solcher "Spaß" führen kann, und wenn ich außer Form bin, dann ist dieses Verhalten IMHO einfach nur dämlich bis verantwortungslos.
Neue Stadien sind ja nun nichts ganz ungewöhnliches in der NFL. OK, in manchen Städten tut man sich da ein wenig schwer damit ...
Und neue Stadien sind teuer, da sind sich alle einig. Dass neue Stadien u.a. dazu dienen, die Einnahmen der Teams zu verbessern, ist allen klar und durchaus legitim. Die Giants jedoch treiben es dabei, finde ich, etwas zu weit.
Jeder Season Ticket Holder geht eigentlich davon aus, dass er auch im neuen Stadion einen Platz angeboten bekommt. Und eigentlich geht jeder auch davon aus, dass er diesen Platz dann auch bekommen wird, wenn er sein Season Ticket weiterhin haben möchte. Die Giants sehen das offensichtlich ein klein wenig anders.
Wer nämlich im neuen Stadion weiterhin sein Season Ticket behalten will soll dafür eine "Personal Seat Licence" erwerben. Diese kostet, je nach Platz, zwischen $1.000 und $20.000 (!). Das alleine schon erscheint ärgerlich, wenn nicht sogar abzockerisch. Dass die Giants diese PSL als etwas Gutes verkaufen wollen, indem sie z.B. sagen, dass der Erwerb einer PSL eine Art "Aktienkauf" ist ("Kaufen für $5.000, in zehn Jahren verkaufen für $20.000!") verhöhnt aber die Season Ticket Holder. Sollen sie doch einfach sagen, wofür die PSL gut ist: noch mehr Geld herauszuholen aus den Fans, die sowieso schon Jahr für Jahr ihre Tickets haben und dafür sowieso schon eine Menge Geld hinlegen.
Nein, Super Bowl XXLII Champions, das ist ganz einfach eine simple, miese Abzocke! :thumbdown:
Die Jets planen übrigens etwas ähnliches....
Mike Florio hat noch eine Idee, wie mehr Geld aus dem Fan herausgeholt werden kann.
Die meisten Teams haben in ihrem Code of Conduct für Karteninhaber stehen, dass diese genau dieses - Stehen - nicht dürfen. Bei den Chiefs wird man sogar ermuntert, dieses "Vergehen" zu melden, wenn vor einem Fans mit Spaß am Spiel aufspringen.....
Die Idee: Personal Standing License ;D
Die NFL schreibt immer wieder die eine oder andere nette Geschichte. So wurde Rudi Johnson im Headquarter bestohlen, während er mit Matt Millen seinen Vertrag unterschrieb.
Er hatte eine Tasche im Flur stehen lassen, die nach dem Gespräch verschwunden war. Da heut zu Tage ja alles mit Kameras zugepflastert ist und diese in den USA auch permanent aufgezeichnet werden, konnte man den Dieb schnell entlarven.
Es niemand geringeres als der ehemalige RB der Lions TATUM BELL, der aufgrund der Verpflichtung von Rudi entlassen wurde ;D
Da waren's nur noch drei. Drei Teams ohne Sieg in dieser Saison.
Öhm ... ??? ... moment mal ... ???
Bengals 0-5 ... Texans 0-4 ... Rams 0-4 ... Lions 0-4 ... das sind doch vier Teams? ??? Na ja, gut, stimmt schon, so gesehen sind es natürlich nach wie vor vier Teams ohne einen Saisonsieg. Aber die Lions haben einen Sieg errungen. Nicht auf dem Feld (das könnte noch dauern) sondern vor Gericht. Dort wurde nun Ex-Lions-WR Charles Rogers dazu verurteilt, $8.5 Mio an die Lions zu zahlen.
Ob die Lions das Geld bekommen? Nun ja, das ist eine ganz andere Frage. Vielleicht stellt sich in nächster Zeit heraus, dass die Lions zwar das Verfahren gewonnen haben, aber dennoch nichts davon haben. Denn erst wenn das Geld bei den Lions ist würden sie das als Bonus für ihre Salary Cap erhalten.
Wenn die Lions bei der Aktion so viel Erfolg haben wie mit Rogers auf dem Feld werden sie auf diesen Bonus bis zum Sankt Nimmerleinstag warten müssen ...
Nach "Watergate" und "Spygate" droht nun "Lionsgate". Oder vielleicht auch "Favregate"? Interessant, was da so langsam ans Tageslicht kommt.
Es ist noch nicht allzu lange her, da war Brett Favre der absolute Held in Green Bay. Dann zickte er ein wenig zu viel herum und wurde, mehr oder minder deutlich, vor die Tür gesetzt. Ist es gekränkte Eitelkeit, sind es Rachegelüste, oder ist es die Lust daran am eigenen Denkmal zu sägen? Vielleicht ist es auch von allem ein bisschen, was ihn dazu getrieben hat, in der Woche vor dem Spiel der Packers bei den Lions in Detroit anzurufen und denen so viele Information wie möglich über das Team der Packers zu geben. Gut, genutzt hat es wenig, aber die Aktion alleine ist schon ... very strange!
Oder hat er gar nicht angerufen? Jedenfalls hat Favre einen entsprechenden Report (natürlich?) dementiert. Ob er nun tatsächlich angerufen hat oder nicht: höchst bemerkenswert erscheint, dass Spieler der Packers, die ihn seit Jahren kennen, ihm eine solche Aktion absolut zutrauen. Und das ist kein gutes Zeichen ...
Und da war dann noch ...
... die Story von NFL QB Donovan NcMabb*. Dieser hatte das Vergnügen, in einem NFL-Spiel der Regular Season antreten zu dürfen. Nach einigem Hin und Her stand es am Ende der regulären Spielzeit unentschieden. Nun kam, was in diesem Fall kommen musste, eine Overtime. Auch diese verging, zumindest fast. Mit gerade einmal noch sieben Sekunden auf der Uhr kam sein Team, nennen wir es mal Philadelphia Igglez*, in Ballbesitz, nachdem der gegnerische Kicker einen Field Goal Versuch versemmelt hatte.
Über den Lautsprecher in seinem Helm vernahm NcMabb einen Spielzug, der ihm höchst seltsam vorkam, nämlich einen Hail Mary. Ein grübelnder, nachdenklicher QB ging zur Line of Scrimmage. Er führte den Pass wie gewünscht aus, doch die Aktion war nicht von Erfolg gekrönt und die beiden Teams trennten sich unentscheiden.
Erst nach Abschluss des Spiels erhielt NcMabb die Bestätigung für das, was er sich - fast - schon selbst gedacht hatte. Nämlich dass es auch in einem NFL-Spiel ein Unentschieden geben kann. Meine Güte, das muss einem aber auch mal jemand sagen! Sowas ganz, ganz brandneues, das muss den Spielern doch mitgeteilt werden! Wenigstens war er nicht ganz alleine, denn einer seiner Mitspieler war genauso überrascht wie NcMabb.
Nun denn, NcMabb wusste ja jetzt, wie die Sache läuft. Und messerscharf erkannte er die Schwachstelle dieser Regel:
Zitat
"I'd hate to see what happens in the Super Bowl or I'd hate to see what happens in the playoffs, to settle with a tie."
* Namen von der Redaktion geändert
Ed Hochuli hat am Wochenende einen der teuersten Calls (für einen Spieler) der Ligageschichte gemacht - und der Call war diemal korrekt :D
Ryan Grants 80 Yards TD Run wurde nach einem Review zurück genommen, da er an der 21 ins Aus getreten war. Mit diesen 59 Yards mehr, wäre er mit 1250 Yards in den Top5 des Rushing-Rankings gewesen.
Laut seinem Vertrag, hätte ihm das einen Bonus gebracht, in Höhe von 1.350.000$ :wow:
Nicht alle Fans scheinen scharf auf PO Football zu sein.... ::)
Bei den Vikings haben 45% der Season-Ticket-Halter nicht von Ihrer Option auf Tickets für das Spiel am Wochenende gebrauch gemacht.
Dieses Spiel, wie auch das der Chargers, ist von einem TV Blackout bedroht!
Ohne Worte.....
Die Eagles könnten vor einem schwierigen Problem stehen. Brian Westbrook muss sich einer Knöchel-OP unterziehen und es ist nicht klar, wie lange er ausfällt.
Man hat zwar in der zweiten Runde einen hoffnungsvollen RB gedraftet, aber kann er Westbrook ersetzen? SOllte es sich weit in die Saison ziehen, könnte das ein schwerer Schlag für eine Franchise sein, die glaubt, kurz vor einem Titel zu stehen.
Und da war da noch ...
... Rams S Oshimogho Atogwe. Der Mann scheint echt Mumm zu haben. Er geht nicht nur auf dem Feld dahin, wo's weh tut, sondern auch neben dem Footbalfeld. Immerhin datet er die Tochter von Mike Singletary, seineszeichens HC der 49ers. :wow: :respekt:
Interessant wäre es zu sehen, wie Mike Singletary reagiert, wenn Atogwe mit heruntergelassenen Hosen vor ihm steht, um ihm seinen Standpunkt klarzumachen ...
:runaway: ;)
Ja, so eine knappe Niederlage, noch dazu bei bereits abgelaufener Uhr, kann ganz schön weh tun. Und irgendjemand muss dann eben daran schuld sein, wenn man verliert.
Also begab sich HC Eric Mangini nach dem 37-38 seiner Browns bei den Lions auf die Suche und ... siehe da, er wurde fündig. Die Lions sind schuld, dass die Browns verloren haben. :wow:
Na ja, könnte man denken, das ist ja irgendwie naheliegend, denn schließlich haben die Lions den Touchdown mit anschließendem Extrapunkt ja selber erzielt. Aber Mangini meinte das anders. Die Lions hätten Verletzungen gefaked, um so der No-hodde Offense der Browns den Wind aus den Segeln zu nehmen.
Das hat er natürlich nicht wörtlich gemeint, aber aus seinen Aussagen klang das durchaus heraus. Wobei die - angeblich, möglicherweise, u.U. - vorgetäuschten Verletzungen nicht alleine schuld sind. Sowas würe Mangini nämlich niemals nie nicht sagen. Schließlich haben die Unparteiischen die Pass Interference in der Endzone der Browns bei abgelaufener Uhr natürlich komplett fälschlicherweise gecalled.
Mit anderen Worten: alle sind schuld, außer Mami den Coaches / Spielern der Bowns.
Bengals WR Chris Henry ist heute in den frühen Morgenstunden (Ortszeit) seinen schweren Verletzungen erlegen, die er sich bei einem Unfall zugezogen hatte. Dieser ereignete sich nach einer sogenannten "domestic situation". Wie es scheint ist er auf die Ladefläche eines Pick-Ups gesprungen, mit dem seine Frau das Grundstück verlassen wollte. Er ist dann wohl irgendwann von der Ladefläche gefallen.
In Cleveland ist die Fan-Basis scheinbar nicht so glücklich, dass ein weiterer ihrer besten Spieler das Team verlassen könnte.
Als sich einige Coaches spät Abends eine Pizze bestellten, fanden sie beim Öffnen einer der Boxen folgenden Text auf die Innenseite geschrieben:
Pay the Man!
Manchmal ist ein neuer Blickwinkel nix verkehrtes: Texas Stadium (http://www.dallascowboys.com/farewell/Texas_Stadium_Implosion.cfm).
Vorsicht! Nicht _zu_ laut aufdrehen!
:)
Bei solchen Freunden (Hines Ward) brauchst du (Antwaan Randle El) keine Feinde, oder anders gesagt: Enjoy your training camp! (http://www.spiegel.de/images/image-117520-galleryV9-pdqe.jpg)
:)
The NFL's Unapprochable Records - Part I
Spiele hintereinander mit mindestens einem Touchdown Pass - Johnny Unitas, 47
Unglaublich, aber wahr: Zwischen dem 09.12.1956 und dem vorletzten Spieltag der regulären Saison 1960 gelang es QB Johnny Unitas, in jedem Spiel seiner Colts mindestens einen Touchdownpass zu werfen. Dabei gab es eine Serie von 12 Spielen, in denen ihm sogar mindestens zwei Touchdownpässe pro Spiel gelangen. Und das alles in einer Zeit, in der das Passspiel nicht gerade favorisiert wurde, schon gar nicht in der Redzone.
Warum der Rekord wohl nicht gebrochen wird
Zum einen genügt bereits ein einziges Spiel, in dem kein Touchdownpass gelingt, um die Serie zu stoppen. Und zum anderen werden Quarterbacks heute aus einer Reihe von Gründen auch mal geschont. Jemand wie Peyton Manning könnte den Rekord sicher brechen. Aber glaubt jemand ernsthaft daran, dass Manning drei Jahre hintereinander in der 16. oder 17. Woche der regulären Saison so lange spielt, dass er auch einen Touchdown werfen kann?
Quelle: Lindy's Sports Pro Football 2010 Preview
The NFL's Unapprochable Records - Part II
Anzahl der Spielzeiten als Spieler mit den meisten Touchdowns - Don Hutson, 8
Von 1935-38 und von 1941-44 erzielte Hutson jeweils mindestens sechs touchdowns pro Saison. Das hört sich für heutige Verhältnisse recht gewöhnlich an, aber er erzielte im Verhältnis zu seinen Einsätzen sehr viele Touchdowns. 1942 gelangen ihm 17 Receiving Touchdowns, was 1,54 Touchdowns pro Spiel bedeutet - ein Rekord, der bis heute gültig sit (bei einer vollen Saison). Interessant: Hutson war in allen 11 Spielzeiten, die er in der NFL aktiv war, immer unter den Top 5 einer Saison was Touchdowns angeht, udn von 1940-44 führte er die Liga jeweils im Scoring an (er war nebenbei auch noch Kicker).
Warum der Rekord wohl nicht gebrochen wird
Nur drei Spieler (Jom Brown, Emmitt Smith, Lance Alworth) haben die Liga drei Mal als Spieler mit den meisten Touchdowns angeführt. Keiner außer Hutson hat es mehr als drei Mal geschafft. Mit so vielen Spieler und so vielen Teams heutzutage ist es erheblich schwerer als früher, die Liga in erzielten Touchdowns anzuführen, noch dazu mehrfach.
Quelle: Lindy's Sports Pro Football 2010 Preview
The NFL's Unapprochable Records - Part III
Spieler mit den meisten gefangenen Interceptions in der Karriere - Paul Krause, 81
Bereits als Rookie gelangen Paul Krause in der Saison 1964 insgesamt 12 Interceptions für Washington. In den ersten neun Jahren (der Hall of Famer Krause spielte für die Redskins und die Vikings insgesamt 16 Jahre in der NFL) fing er sieben Mal mindestens sechs Interceptions pro Spielzeit. 1975 gelangen ihm dann mit 33 Jahren nochmals 10 Picks.
Warum der Rekord wohl nicht gebrochen wird
Der noch aktive Spieler, der Krause am nächsten ist - Darren Sharper - braucht noch 18 Interceptions, um Krause einzuholen, wird aber auch bald 35 Jahre alt und beginnt noch dazu die Saison auf der PUP-Liste. Kein CB unter 30 Jahren hat mehr als 35 Interceptions. Wichtig auch: die Quarterbacks sind heute insgesamt akkurater als die Quarterbacks zu den Zeiten von Paul Krause. Und ganz nebenbei spielte Krause hinter den "Purple People Eaters", die sehr oft einen hohen Druck auf den gegnerischen Quarterback ausübten.
Quelle: Lindy's Sports Pro Football 2010 Preview
The NFL's Unapprochable Records - Part IV
Spieler mit den meisten gefangenen Pässen in der Karriere - Jerry Rice, 1.549
Man hätte in dieser Auflistung einige Karriererekorde von Rice auswählen können, aber unter seinen vielen NFL-Rekorden sieht dieser hier am meisten danach aus, dass er nie gebrochen wird. In seiner 21-jährigen Karriere fing Rice im Durchschnitt 73 Pässe pro Saison. Nur ein einziges Mal (1997) verpasste er eine nennenswerte Anzahl an Spielen aufgrund einer Verletzung, und insgesamt gelangen ihm sechs Spielzeiten mit 90 oder mehr Receptions. Die vielleicht erstaunlichste Statistik: mit 40 Jahren hatte er für Oakland 92 Receptions!
Warum der Rekord wohl nicht gebrochen wird
Rice liegt hier einfach so weit vorne. Den zweiten Platz hält Marvin Harrison mit 1.102 Receptions. Von den aktiven Spielern hat Terrell Owens (36) 1.013 Catches. Randy Moss ist 32 und könnte die 1.000-Catch-Marke diese Saison erreichen. Der Rekord sollte eigentlich zu brechen sein, da in der modernen NFL so viel gepasst wird, aber er wird wohl dennoch nicht gebrochen, einfach weil Rice über so lange Zeit so gut war.
Quelle: Lindy's Sports Pro Football 2010 Preview
Die Unsicherheiten rund um ein neues CBA bringen manchen Spieler dazu, sich Offseason-Aktivitäten der ganz anderen Art suchen. Steelers-WR Hines Ward z.B. wagt sich auf ein ganz glattes Parkett. Er wird ab dem 21. März in der neuen Staffel von "Dancing with the stars" das Tanzbein schwingen.
Ich bin schon sehr gespannt, wie sich Ward in der nächsten Saison tänzerisch leichtfüßig freiläuft ... ;)