:( Ich hätte diesen allgemeinen Thread zum Radsport gern mit einer anderen Meldung angefangen:
Wolfram Lindner, einer der, wenn nicht der erfolgreichste Trainer der Welt überhaupt ist völlig überraschend im Alter von nur 68 Jahren verstorben. Seine erfolgreichste Zeit hatte er als Coach der DDR-Straßen-Nationalmannschaft (u.a. 2 Olympiasiege 1988), nach der Wende arbeitete er als Auswahlcoach der Schweiz, später des Irans, zwsichendurch war er Teamchef des deutschen Profirennstalls Coast, der unter dem Namen Bianchi mit Jan Ullrich für Aufsehen bei der Tour de France sorgte.
Lindner war ein ganz großer Könner, aber auch ein knallharter Trainer mit extrem hohen Anforderungen an seine Fahrer, denen er teilweise trotzdem freundschaftlich verbunden war. Er hatte als Coach das gewisse Etwas, wenn ihr versteh was ich meine. ;)
Gelungener Auftakt der Deutschen bei der Bahnrad-WM in Kopenhagen. Im Teamsprint holten Stefan Nimke (Schwerin), Robert Förstemann (Gera) und Max Levy (Cottbus) Gold.
Levy will zudem heute seinen Keirin-Titel verteidigen.
Zitat von: Duke am Do, 25. Mär. ’10, 15:38
Gelungener Auftakt der Deutschen bei der Bahnrad-WM in Kopenhagen. Im Teamsprint holten Stefan Nimke (Schwerin), Robert Förstemann (Gera) und Max Levy (Cottbus) Gold.
Levy will zudem heute seinen Keirin-Titel verteidigen.
Der Osten strampelt :D
Wo ich das Thema hier grade finde, sagt mal wer fährt von euch denn auch privat Rennrad bzw. MTB. Ich fahre bei einigen RTF´s meistens in Niedersachsen und CC Wettkämpfen mit....
Höhepunkt des Jahres sollten eigentlich die 24Std auf´em Ring werden, aber irgendwie ist die Mannschaft nicht voll geworden naja egal
So zum eigentlichen Thema, super Auftakt für unser Team mal eine Entscheidung wo keine Engländer ganz vorne stehen ;)
Zitat von: stig49 am Do, 25. Mär. ’10, 17:05
Zitat von: Duke am Do, 25. Mär. ’10, 15:38
Gelungener Auftakt der Deutschen bei der Bahnrad-WM in Kopenhagen. Im Teamsprint holten Stefan Nimke (Schwerin), Robert Förstemann (Gera) und Max Levy (Cottbus) Gold.
Levy will zudem heute seinen Keirin-Titel verteidigen.
Der Osten strampelt :D
Da wirkt sicherlich noch die enorme DDR-Förderung dieser Sportart, gerade auch der Bahndisziplinen, und die sich dadurch herausgebildeten Hochburgen nach. Cottbus zum Beispiel bekam in den 1980er eine tolle neue, teil-überdachte und verdammt schnelle Betonbahn. Ähnliches passierte in Frankfurt/Oder, nur war es dort eine komplett überdachte, richtig schnelle Holzbahn.
@sidious
Ich war früher viel mit dem Rennrad unterwegs, und versuche gerade, nach jahrelanger Pause, das gute Stück wieder flott zu machen.
Zitat von: Duke am Do, 25. Mär. ’10, 17:26
Zitat von: stig49 am Do, 25. Mär. ’10, 17:05
Zitat von: Duke am Do, 25. Mär. ’10, 15:38
Gelungener Auftakt der Deutschen bei der Bahnrad-WM in Kopenhagen. Im Teamsprint holten Stefan Nimke (Schwerin), Robert Förstemann (Gera) und Max Levy (Cottbus) Gold.
Levy will zudem heute seinen Keirin-Titel verteidigen.
Der Osten strampelt :D
Da wirkt sicherlich noch die enorme DDR-Förderung dieser Sportart, gerade auch der Bahndisziplinen, und die sich dadurch herausgebildeten Hochburgen nach. Cottbus zum Beispiel bekam in den 1980er eine tolle neue, teil-überdachte und verdammt schnelle Betonbahn. Ähnliches passierte in Frankfurt/Oder, nur war es dort eine komplett überdachte, richtig schnelle Holzbahn.
@sidious
Ich war früher viel mit dem Rennrad unterwegs, und versuche gerade, nach jahrelanger Pause, das gute Stück wieder flott zu machen.
das lag sicher nicht nur an den tollen neuen Bahnen...
Zitat von: bartman98 am Do, 25. Mär. ’10, 17:35
das lag sicher nicht nur an den tollen neuen Bahnen...
Sondern? Kommt jetzt immer noch das Totschlag-Argument Doping?
Das Wort Doping gehört doch leider mitlerweile zum Radsport wie Anabolika zum Body Building...
Als ich noch beim Kraftsport war durfte ich mir oft genug anhören was ich nehmen würde und das ja alles nur künstlich sei ... nun bin ich beim Radsport und werde auf Epo angesprochen ist schon irgendwie lustig ^^
Zum Thema DDR und Radförderung klar wurde in der DDR im Spitzensport nachgeholfen, aber das wird ja auch keiner bestreiten wollen.
Die Jugendarbeit war allerdings wirklich hervorragend, wenn man sich mal die Aussagen und Resultate von z.B Jan Ullrich oder anderen Topfahrern, die diese Ausbildung genossen haben anschaut.
Im DDR-Radsport wurde nicht mehr, aber auch nicht weniger gedopt als in anderen, auch westlichen Ländern. Im Jugendbereich schon gar nicht.
Epo gab es damals nicht, brauchte man auch nicht, man fuhr ganz legal ins Höhentrainingslager nach Mexiko oder Kuba. Ginge heute auch, dauert nur länger, und kostet mehr.
Ach so war das doch gar nicht gemeint.
Wollte eigentlich zum Ausdruck bringen, dass ich die Vorurteile in Bezug auf Doping einfach sooo super nervig finde.
Die Jugendarbeit wollte ich nie mit Doping in Verbindung bringen(muss am schlechten bsp. Ullrich gelegen haben).
Zitat von: Duke am Do, 25. Mär. ’10, 23:06
Zitat von: bartman98 am Do, 25. Mär. ’10, 17:35
das lag sicher nicht nur an den tollen neuen Bahnen...
Sondern? Kommt jetzt immer noch das Totschlag-Argument Doping?
Ist immer noch ein großes Thema im Radsport, und die Ostdeutschen haben das ganze Staatlich so zu sagen angeordnet, zum Ruhme und Wohl des Sozialismus.
Zitat von: bartman98 am Fr, 26. Mär. ’10, 05:56
Zitat von: Duke am Do, 25. Mär. ’10, 23:06
Zitat von: bartman98 am Do, 25. Mär. ’10, 17:35
das lag sicher nicht nur an den tollen neuen Bahnen...
Sondern? Kommt jetzt immer noch das Totschlag-Argument Doping?
Ist immer noch ein großes Thema im Radsport, und die Ostdeutschen haben das ganze Staatlich so zu sagen angeordnet, zum Ruhme und Wohl des Sozialismus.
Seit wann ist denn Doping ein ganz großes Thema im Radsport? Seit 1998, als die Franzosen anfingen, Saubermann zu spielen und nachts die Teamhotels bei der Tour de France auseinandernahmen.
Die DDR aber endete 1990. Man sollte nicht den Fehler machen, um von anderen DDR-Sportarten wie Schwimmen oder Leichtathletik auch auf den Radsport zu schließen.
@Sid
Da sind wir einer Meinung. Radsport=Doping, fertig ist die Welt für viele.
Zitat
@Sid
Da sind wir einer Meinung. Radsport=Doping, fertig ist die Welt für viele.
Da machst du es dir zu einfach. Wenn du hier Radsport und die enorme Förderung zu DDR Zeiten anführst musst du dich nicht wundern wenn das Thema hochkommt. Ich sehe Radrennen sehr gerne und ich fühle mich betrogen und verarscht wenn ich höre das jemand gedopt hat, es ärgert mich masslos das dieser tolle Sport diesen miesen Ruf hat, nutzt aber nix es ist nunmal Realität das da vieles im Argen liegt. Auch vielversprechende Talente der Ex-DDR sind unter jenen die mich sauer machen, man möge mir aber nicht weissmachen dass sie erst durch den bösen Kapitalismus darauf gebracht wurden.
ZitatSeit wann ist denn Doping ein ganz großes Thema im Radsport? Seit 1998, als die Franzosen anfingen, Saubermann zu spielen und nachts die Teamhotels bei der Tour de France auseinandernahmen. Die DDR aber endete 1990. Man sollte nicht den Fehler machen, um von anderen DDR-Sportarten wie Schwimmen oder Leichtathletik auch auf den Radsport zu schließen.
Und? Vorher gab es kein Doping? Und im Osten schon gar nicht? Da ist man erst durch die Franzosen drauf gestossen worden das man da was machen könnte? Oder wie?
http://www.faz.net/s/RubCBF8402E577F4A618A28E1C67A632537/Doc~E9E4DA3554AFD4482895668D9083A4B48~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Das ist ein Bericht über Uwe Trömer in der FAZ, da erzählt er wie er bereits in der NACHWUCHSNATIONALMANNSCHAFT Ende der Siebziger systematisch von seinen Trainern gedopt wurde.
Oral-Turinabol wurde nicht nur in der Leichtathletik verwendet...
Zitat von: bartman98 am Fr, 26. Mär. ’10, 17:23
Zitat
@Sid
Da sind wir einer Meinung. Radsport=Doping, fertig ist die Welt für viele.
Da machst du es dir zu einfach. Wenn du hier Radsport und die enorme Förderung zu DDR Zeiten anführst musst du dich nicht wundern wenn das Thema hochkommt. Ich sehe Radrennen sehr gerne und ich fühle mich betrogen und verarscht wenn ich höre das jemand gedopt hat, es ärgert mich masslos das dieser tolle Sport diesen miesen Ruf hat, nutzt aber nix es ist nunmal Realität das da vieles im Argen liegt. Auch vielversprechende Talente der Ex-DDR sind unter jenen die mich sauer machen, man möge mir aber nicht weissmachen dass sie erst durch den bösen Kapitalismus darauf gebracht wurden.
ZitatSeit wann ist denn Doping ein ganz großes Thema im Radsport? Seit 1998, als die Franzosen anfingen, Saubermann zu spielen und nachts die Teamhotels bei der Tour de France auseinandernahmen. Die DDR aber endete 1990. Man sollte nicht den Fehler machen, um von anderen DDR-Sportarten wie Schwimmen oder Leichtathletik auch auf den Radsport zu schließen.
Und? Vorher gab es kein Doping? Und im Osten schon gar nicht? Da ist man erst durch die Franzosen drauf gestossen worden das man da was machen könnte? Oder wie?
http://www.faz.net/s/RubCBF8402E577F4A618A28E1C67A632537/Doc~E9E4DA3554AFD4482895668D9083A4B48~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Das ist ein Bericht über Uwe Trömer in der FAZ, da erzählt er wie er bereits in der NACHWUCHSNATIONALMANNSCHAFT Ende der Siebziger systematisch von seinen Trainern gedopt wurde.
Oral-Turinabol wurde nicht nur in der Leichtathletik verwendet...
Baoh, Dein Text ist ja mindestens 25 Zoll breit, zumindest auf meinen Monitor. Wie geht das denn? Vmgl. gedopt ;)
Zitat von: stig49 am Sa, 27. Mär. ’10, 09:23
Baoh, Dein Text ist ja mindestens 25 Zoll breit, zumindest auf meinen Monitor. Wie geht das denn? Vmgl. gedopt ;)
Der link ist zu lang, sorry :dizzy:
@bartmann
Der Einsatz von Oral-Turinabol in den Ausdauerbereichen des Radsports macht überhaupt keinen Sinn, schon gar nicht in dem Alter, in dem Trömer das passiert sein soll. Pillen auf den Tellern? :) Ist mir zu klischeehaft. Aber das sei mal dahingstellt. Ich habe andere Beobachtungen gemacht, allerdings zu einem späteren Zeitpunkt.
Weiterhin wirkt sich das Medikament schädigend auf Leber aus, von einem Nierenversagen höre ich in diesem Zusammenhang das erste Mal. Und so ganz geht aus dem Text ja auch nicht hervor, dass die Ursache wirklich Oral-Turinabol gewesen ist.
Bei der Pillennummer ist Trömer nicht alleine, das habe ich schon öfter von Sportlern aus anderen Bereichen gehört (Leichtathletik und Schwimmen). Da ich kein Experte in Sachen Oral-Turinabol bin hier mal ein kleines Zitat von Wikipedia "Es bewirkt ein extrem schnelles Wachstum der Muskeln, was vor allem bei jungen Sportlerinnen zu hohen Leistungssteigerungen führte.". Gut, er war keine Sportlerin, aber ein Effekt wird sich wohl auch bei jungen Männern eingestellt haben. Später hat er dann etwas anders bekommen. Er ist ja auch Bahnradfahrer gewesen, da geht es auch schon eher um Kraft bei den Sprints. Das Zeug soll ja auch die Aggressivität steigern.
Trömer war Verfolger, kein Sprinter. Verfolger sind zwar kräftiger gebaut, aber nicht so muskelbepackt wie die Sprinter. Deshalb meine ich ja, OT bei ihm einzusetzen macht keinen Sinn.
Ich rede hier auch nur vom Radsport, nicht von Vorgängen in anderen Sportarten.
Morgen geht sie los, die Tour de France. Aus deutscher Sicht gibt es das gleich mehrere interessante Aspekte:
Inwieweit kann Tony Martin schon in der Spitze mithalten?
Was macht Andreas Klöden?
Geht es beim Team Milram im nächsten Jahr weiter?
Zitat von: Duke am Fr, 2. Jul. ’10, 07:21
Morgen geht sie los, die Tour de France. Aus deutscher Sicht gibt es das gleich mehrere interessante Aspekte:
Inwieweit kann Tony Martin schon in der Spitze mithalten?
Was macht Andreas Klöden?
Geht es beim Team Milram im nächsten Jahr weiter?
Wieviele werden diesmal erwischt?
Was ist das neue Wundermittel?
Wann können wir sicher sein, ob der Toursieger sauber war?
Zitat von: sebastian082 am Fr, 2. Jul. ’10, 08:14
Zitat von: Duke am Fr, 2. Jul. ’10, 07:21
Morgen geht sie los, die Tour de France. Aus deutscher Sicht gibt es das gleich mehrere interessante Aspekte:
Inwieweit kann Tony Martin schon in der Spitze mithalten?
Was macht Andreas Klöden?
Geht es beim Team Milram im nächsten Jahr weiter?
Wieviele werden diesmal erwischt?
Was ist das neue Wundermittel?
Wann können wir sicher sein, ob der Toursieger sauber war?
Ich hätte Dich jetzt ein wenig für aufgeklärter gehalten. :)
Die Fahrer tun mir jetzt schon leid.Wenn ich mir vorstelle,das die bei diesen Temperaturen ca.180km fahren müssen....an einen Tag.... ;)
Je schneller sie fahren, desto mehr Fahrtwind haben sie... Naja nur so eine Idee.
Zitat von: sebastian082 am Fr, 2. Jul. ’10, 08:14
Zitat von: Duke am Fr, 2. Jul. ’10, 07:21
Morgen geht sie los, die Tour de France. Aus deutscher Sicht gibt es das gleich mehrere interessante Aspekte:
Inwieweit kann Tony Martin schon in der Spitze mithalten?
Was macht Andreas Klöden?
Geht es beim Team Milram im nächsten Jahr weiter?
Wieviele werden diesmal erwischt?
Was ist das neue Wundermittel?
Wann können wir sicher sein, ob der Toursieger sauber war?
;D :thumbup:
zach
ich versteh net warum sich den sport noch irgendwer ansieht. *shrug*
Zitat von: zugschef am Fr, 2. Jul. ’10, 19:17
ich versteh net warum sich den sport noch irgendwer ansieht. *shrug*
ja, ich habe gerade die tour früher recht gerne geschaut. seit ein paar jahren ist mir der gesamte radsport vollkommen wurscht. es ging schon los als armstrong in absoluter regelmäßigkeit auch an den steilsten hängen einmal kurz über die schulter guckte, grinste, und dann den berg hochfegte als wäre er auf einer geraden.
zach
Die erste Etappe der Tour de France ist zu Ende.Heute ging es von Rotterdam nach Brüssel.
Der Gewinner heißt Allesandro Petacchi.Kurz vor der Ziellinie gab es noch einen kleinen Sturz.
Zitat von: zugschef am Fr, 2. Jul. ’10, 19:17
ich versteh net warum sich den sport noch irgendwer ansieht. *shrug*
Nicht jeder ist voreingenommen und rennt mit Scheuklappen durchs Leben. :)
Zitat von: zugschef am Fr, 2. Jul. ’10, 19:17
ich versteh net warum sich den sport noch irgendwer ansieht. *shrug*
Wegen der schönen Landschaftsbilder ;)
Immerhin kann ich mir mit der Tour de France die Wartezeit auf Mittwoch verkürzen... :)
Die 2.Etappe der Tour gewann der Franzose Sylvain Chavanel praktisch im Alleingang.Diesmal ging es 201 km von Brüssel nach Spa....
Zitat von: DeRa am Mo, 5. Jul. ’10, 20:18
Die 2.Etappe der Tour gewann der Franzose Sylvain Chavanel praktisch im Alleingang.Diesmal ging es 201 km von Brüssel nach Spa....
... und es gab wieder einige Stürze. Am Ende verzichtete das Feld sogar auf einen Zielsprint.
Zitat von: MoRe99 am Mo, 5. Jul. ’10, 20:41
Zitat von: DeRa am Mo, 5. Jul. ’10, 20:18
Die 2.Etappe der Tour gewann der Franzose Sylvain Chavanel praktisch im Alleingang.Diesmal ging es 201 km von Brüssel nach Spa....
... und es gab wieder einige Stürze. Am Ende verzichtete das Feld sogar auf einen Zielsprint.
Das habe ich gar nicht mehr mitbekommen.Mußte erst im Videotext nachschauen.
Zitat von: MoRe99 am Mo, 5. Jul. ’10, 20:41
Zitat von: DeRa am Mo, 5. Jul. ’10, 20:18
Die 2.Etappe der Tour gewann der Franzose Sylvain Chavanel praktisch im Alleingang.Diesmal ging es 201 km von Brüssel nach Spa....
... und es gab wieder einige Stürze. Am Ende verzichtete das Feld sogar auf einen Zielsprint.
Als Protest gegen die schon vorab kritisierte Streckenführung. Teilweise sind die Fahrer beim anbremsen auf gerader Strecke einfach weggerutscht, so glatt war es. Auch noch nie gesehen sowas.
Die Fahrer hatten sich doch schon vorher über das viele Kopfsteinpflaster gestern beschwert. Warum haben sie die Etappe nicht bestreikt? Das hat man doch früher gemacht.
Hier mal zwei Statements aus dem Milram-Lager:
MILRAM Manager Gerry van Gerwen: ,,Das war die alleinige Entscheidung der Profis, die damit ihren Respekt vor den gestürzten Fahrern kundtun wollten. Man muss aber auch die andere Seite sehen. Der Respekt gegenüber den Zuschauern, die an die Strecke kommen, um Radsport zu sehen, sowie gegenüber Sponsoren und dem Veranstalter, die viel in die Tour de France investieren, muss auch erbracht werden."
MILRAM Kapitän Linus Gerdemann: ,,Das war kein Streik. Wir wollten mit dieser Aktion unsere Solidarität gegenüber den vielen gestürzten Fahren zum Ausdruck bringen."
Meister Armstrong scheint das falsche Mittel eingeworfen zu haben.... :harhar:
Zitat von: Duke am Mo, 12. Jul. ’10, 09:49
Meister Armstrong scheint das falsche Mittel eingeworfen zu haben.... :harhar:
entweder so...oder er hat mal nix eingeworfen >:D
Laurent Fignon, zweimaliger Tour de France Sieger, ist im Alter von 50 Jahren gestorben. Er erlag einem Krebsleiden.
Zitat von: MoRe99 am Di, 31. Aug. ’10, 16:37
Laurent Fignon, zweimaliger Tour de France Sieger, ist im Alter von 50 Jahren gestorben. Er erlag einem Krebsleiden.
Oh nein. :-[ Das darf doch nicht war sein... Im Juli hat er noch die Tour de France kommentiert. Bin fassungslos.
wenn ich an fignon denke, fällt mir immer diese dramatische entscheidung im einzelzeitfahren ein...1989 geht die tour mit 8 sekunden vorsprung an greg lemond.
Boah, das ist hart. Ich habe ihn noch bei der Tour de France im franzözischen Fernsehen gesehen.
War ein toller Fahrer ...
Der Tour de France Sieger 2010, Alberto Contador, steht unter Dopingverdacht. In einer Probe vom 21.07., also während der Tour, wurden erhöhte Clenbuterolwerte festgestellt.
Zitat von: MoRe99 am Do, 30. Sep. ’10, 18:55
Der Tour de France Sieger 2010, Alberto Contador, steht unter Dopingverdacht. In einer Probe vom 21.07., also während der Tour, wurden erhöhte Clenbuterolwerte festgestellt.
Das dass überhaupt noch eine Meldung für die Medien wert ist.
War dass eh nicht klar, dass auch er dazu gehört. ;)
dann wollen wir mal den thread zur zweitschönsten sportart der welt wiederbeleben :)
die tour de france läuft, andre greipel hat auf der ersten etappe gleich den ersten deutschen tagessieg eingefahren und gerade eben ist der träger des gelben trikots, fabian cancellara, schwer gestürzt.
mit giant-alpecin ist endlich auch mal wieder ein deutscher rennstall am start. :)
mein tourfavorit ist vincenzo nibali.
Zitat von: Duke am Mo, 6. Jul. ’15, 16:08
mit giant-alpecin ist endlich auch mal wieder ein deutscher rennstall am start. :)
Alpecin hat für die Apothekenrundfahrt extra die Werbung geändert und "Doping für die Haare" rausgenommen. Wär wohl auch nicht gut angekommen. ;D
Zitat von: Sean am Mo, 6. Jul. ’15, 21:59
Zitat von: Duke am Mo, 6. Jul. ’15, 16:08
mit giant-alpecin ist endlich auch mal wieder ein deutscher rennstall am start. :)
Alpecin hat für die Apothekenrundfahrt extra die Werbung geändert und "Doping für die Haare" rausgenommen. Wär wohl auch nicht gut angekommen. ;D
weil es auch eine vollkommen blödsinnige werbung ist. ;D
Zitat von: Duke am Mo, 6. Jul. ’15, 16:08
dann wollen wir mal den thread zur zweitschönsten sportart der welt wiederbeleben :)
die tour de france läuft, andre greipel hat auf der ersten etappe gleich den ersten deutschen tagessieg eingefahren und gerade eben ist der träger des gelben trikots, fabian cancellara, schwer gestürzt.
mit giant-alpecin ist endlich auch mal wieder ein deutscher rennstall am start. :)
mein tourfavorit ist vincenzo nibali.
Es sind 2 deutsche Teams: Bora Argon ist sogar ein richtig deutsches. Giant Alpecin ist für mich eher ne niederländische Mogelpackung unter deutscher Fahne. Hauptsitz in Holland sagt ja schon ne Menge aus.
Zitat von: Candlestick am Di, 7. Jul. ’15, 00:36
Zitat von: Duke am Mo, 6. Jul. ’15, 16:08
dann wollen wir mal den thread zur zweitschönsten sportart der welt wiederbeleben :)
die tour de france läuft, andre greipel hat auf der ersten etappe gleich den ersten deutschen tagessieg eingefahren und gerade eben ist der träger des gelben trikots, fabian cancellara, schwer gestürzt.
mit giant-alpecin ist endlich auch mal wieder ein deutscher rennstall am start. :)
mein tourfavorit ist vincenzo nibali.
Es sind 2 deutsche Teams: Bora Argon ist sogar ein richtig deutsches. Giant Alpecin ist für mich eher ne niederländische Mogelpackung unter deutscher Fahne. Hauptsitz in Holland sagt ja schon ne Menge aus.
Mogelpackung charakterisiert doch di Scharade da perfekt.. Mal davon abgesehen, dass da vermutlich sowieso ein Bruchteil nicht gedopt ist, wie wollen die jemals glaubhaft sein, wenn man Leute wie Winokourow mit seinem bewiesenermaßen schmutzigen Rennstall mitmachen lässt? Die Geschichte mit nibalis Helfer setzt dem ganzen die Krone auf..
Früher hab ich mir das ganze wirklich gerne angeschaut, jetzt muss ich dem Radsport wie die Öffentlich rechtlichen wohl noch eine Chance geben.
stimmt, an bora hab ich gar nicht gedacht.
Radsport nur auf Doping zu reduzieren, und das in einem american-football-forum? :D im übrigen find ich die maßnahmen der rad-szene gegen doping beispielgebend für andere ausdauersportarten.
Ja, hier wird wirklich viel versucht, um den Sport sauber zu kriegen.
Sind nicht jetzt auch Kontrollen zwischen 23.00 Uhr und 6.00 Uhr morgens erlaubt?
Das ist schon krass, was da abgeht.
Auf der anderen Seite lässt man überführte Mehrfachdoper wie Winokourow und Rjis Rennställe betreuen etc....
Ich bin immer noch für eine "Schutzsperre" des gesamten Rennstalls bei (meinetwegen) der zweiten positiven Doping-Probe im Jahr.
Das würde nach anfänglichem "Geheule" ("Sippenhaft"/ "Recht auf Ausübung seiner Arbeit"....) alsbald dazu führen, dass sich die einzelnen Rennställe wohl gegenseitig mit Kontrollen überbieten würden. Oder sehe ich das falsch?
Radsport auf Doping zu reduzieren ist wirklich doof.
Natürlich gibt es Doping in fast allen Sportarten und auch im "zivilen" Leben.
Aber anscheinend hat es im Radsport ausgeufert und man scheint es immer noch nicht im Giff zu kriegen (kriegen zu wollen?)
Was ich immer schlimm finde, ist die Aussage "gebt es doch frei, dann ist es wieder fair" gerade im Dunstkreis (medial) des Radsportes.
Fair ist es eben NICHT, da man nicht die Doper, sondern die Nicht-Doper im Auge haben sollte. Das es lebensgefärlich ist, da brauchen wir uns ja nicht drüber zu unterhalten.
Und was ist die Hauptaufgabe eines Verbandes/Funtionäres? Richtig: Schutz der Sportler und deren Unversehrtheit. Wird nur leider immer wieder vergessen (ja, auch in der NFL)
Erfolg und Geld sind halt mmer mehr die Kriterien, an denen Offizielle gemessen werden >:(
Ach, ich ufere schon wieder aus... ;)
Mein Kommentar scheint offensichtlich falsch angekommen zu sein :o
Ich wollte die Sportart nicht auf das Doping reduzieren. Ich denke nicht, dass da mehr gedopt wird als in anderen Sportarten. Durch die Fuentes-Sache damals und dadurch dass es uns Ullrich und den großen Lance erwischt hat, ist das hlt recht groß geworden. Der Umgang damit ist nur vorsichtig ausgedrückt unglücklich. Wie möchte man glaubhaft sein, wenn man nicht rigoros durch greift? Stattdessen gibts einen Kodex an den man sich im Ernstfall dann doch nicht hält (siehe Astana wie unten beschrieben.
Wie vorher schon gesagt: ich persönlich gucke die Tour gerne. Es fällt nur schwer das alles zu beurteilen, weil man sich im Hinterkopf immer fragt wer dopt und wer nicht. Und das ist ziemlich ungut für eine Sportart
Das grosse Problem sehe ich darin, dass man nach Festina ein grosses Reputationsproblem hatte und danach leider komplett falsch reagierte.
Man brauchte eine Story, die sich gut vermarkten liess. Da kam Armstrong mit seinem Hintergrund gerade recht. Danach hat man dummerweise ab und an auch ein Auge zugedrückt und hat nun die Situation, dass die Vermutung immer da ist, dass doch alle gedopt sind. Ich bin da ganz ehrlich: Armstrong war für mich bis zur Enthüllung trotz Zweifeln, das Beispiel, dass es sauber geht ("wenn einer so gut ist, wird er auch geprüft und wenn er so oft geprüft wird, würde man ihn doch erwischen, wenn er was nimmt.") Nun ist ja bekannt, dass das ganze System halt nicht funktionierte. Nun ist halt doch die Vermutung etwas da, dass es doch nicht nur Armstrong so gelingen kann das System zu umgehen. Das ist sicherlich eine unschöne Situation für den Sport.
Was man aber dem Radsport nicht vorwerfen kann, ist Untätigkeit. Mit der CIRC und auch dem Wechsel an der UCI Spitze, hat es Konsequenzen gegeben, die bei anderen systemmatischen Fehlern in Verbänden selten vorkommen. Ob man genug macht um dem Problem wirklich zu lösen, kann ich nicht beurteilen, genau wie ich auch nicht beurteilen will, ob man dem Problem wirklich lösen kann.
Toni Martin gewinnt die Etappe und übernimmt das gelbe Läppchen des führenden der Tour. Degenkolb wird zweiter und dadurch ein deutscher Doppelsieg. Gabs das schon mal?
Lt. EUROSPORT ja.
Auf jeden Fall ein tolles Ding von Martin :respekt:
Zitat von: IamNINER am Di, 7. Jul. ’15, 13:44
Das grosse Problem sehe ich darin, dass man nach Festina ein grosses Reputationsproblem hatte und danach leider komplett falsch reagierte.
Man brauchte eine Story, die sich gut vermarkten liess. Da kam Armstrong mit seinem Hintergrund gerade recht. Danach hat man dummerweise ab und an auch ein Auge zugedrückt und hat nun die Situation, dass die Vermutung immer da ist, dass doch alle gedopt sind. Ich bin da ganz ehrlich: Armstrong war für mich bis zur Enthüllung trotz Zweifeln, das Beispiel, dass es sauber geht ("wenn einer so gut ist, wird er auch geprüft und wenn er so oft geprüft wird, würde man ihn doch erwischen, wenn er was nimmt.") Nun ist ja bekannt, dass das ganze System halt nicht funktionierte. Nun ist halt doch die Vermutung etwas da, dass es doch nicht nur Armstrong so gelingen kann das System zu umgehen. Das ist sicherlich eine unschöne Situation für den Sport.
Was man aber dem Radsport nicht vorwerfen kann, ist Untätigkeit. Mit der CIRC und auch dem Wechsel an der UCI Spitze, hat es Konsequenzen gegeben, die bei anderen systemmatischen Fehlern in Verbänden selten vorkommen. Ob man genug macht um dem Problem wirklich zu lösen, kann ich nicht beurteilen, genau wie ich auch nicht beurteilen will, ob man dem Problem wirklich lösen kann.
:thumbup: Seh ich absolut genauso so!
ich verstehe nicht, wieso ehemalige/frühere dopingsünder mit einem bannstrahl belegt werden sollen. als gesellschaft bemühen wir uns um ganz andere, die mehr auf dem kerbholz haben, um sie nach ihrer strafe wieder in die gesellschaft zu integrieren. und bei dopingsündern machen wir eine ausnahme? hat nicht fast jeder eine zweite oder auch dritte chance verdient? sind wir als zivilisation noch nicht so weit?
Freilich hat jeder eine zweite Chance verdient....
Nehmen wir als Beispiel Armstrong....
Hat er eine "zweite" Chance z.B. als Teamchef verdient?
Das denke ich nicht, denn es geht nicht um eine "zweite" Chance.
Er hatte in der Vergangenheit viele viele Chancen gehabt, seine Verfehlungen einzugestehen.
Ähnlich sehe ich es bei anderen Rennfahrern, die über Jahre hinweg jedem frech ins Gesicht gelogen haben, die betrogen, erpresst... haben.
Ihre zweite Chance (oder die dritte, vierte.....) sollen sie haben, aber bitte nicht im Radsport!
Von mir aus kann Winokourov, Rijis und Armstrong miteinander ein Radsportgeschäft aufmachen oder ein Restaurant übernehmen... Das ist eine Chance, die sie von mir aus gerne verdienen....
Ich glaube, dass dabei viel damit zu tun hat, dass der Sport halt doch eine spezielle Stellung in der Gesellschaft hat. Es ist unsere Unterhaltung, wir eifern den Stars nach, wir wollen glauben, dass die Leistungen dem Training geschuldet sind. Ich glaube, wir wollen nicht glauben, dass wir da nur an der Nase herumgeführt werden.
Im Business gehen wir teils ja auch schon davon aus, dass nicht immer alles zu unserem Besten läuft. Wir sind es uns vielleicht mehr gewohnt, dass wir uns ab und an auch von einem Weltunternehmen verarschen lassen müssen (weil es keinen Ausweg gibt?). Und dann wollen wir doch nicht dass wir beim Mitfiebern auch noch nicht alles ehrlich zu und her geht. Ist natürlich eine sehr philosophische Frage...
Winokurow ist übrigens GM bei Astana und dazu gibt es ja durchaus auch immer wieder Kritik. Ich kann mich da irgendwie noch nicht so richtig entscheiden, ob das gut ist oder nicht. Habe da die Zeit von Winokurow nach seinem Dopingskandal zu wenig verfolgt. Hat er sein Handeln irgendwie bereut? Hat er z.B. mit der CIRC zusammengearbeitet? Wenn er wirklich bereit ist, aus seinen Fehlern zu lernen und mit seinen Erfahrungen auch dafür zu sorgen, dass andere diese Fehler nicht mehr begehen?
Bei Armstrong auch ähnlich: Ist er bereit zu verhindern, dass so ein System nicht mehr passiert? So wie er sich versucht hat zu schützen und auch bei einigen Erklärungen hatte ich teils nicht das Gefühl, dass er wirklich Willens ist, dem Radsport eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Wobei ich nun nicht sagen will, dass er das kann. Armstrong war die richtige Figur um dem Radsport Hoffnung zu geben und nun ist er halt auch ganz klar zum Sündenbock geworden für eine Zeit, die er mit seinem Handeln natürlich auch massgeblich mitgeprägt hat, aber nicht alleine verantwortlich ist.
Ich finde es haben alle gedopten durchaus eine zweite Chance verdient. Darum soll ein Fahrer auch nicht wegen einem gewissen Fehler gleich fürs Leben gesperrt werden, aber er soll auch die richtigen Schlüsse ziehen und bei einigen hatte ich manchmal das Gefühl, dass sie nicht eingesehen haben, dass sie falsch gehandelt, sondern nur falsch gedopt haben.
Das Thema ist seit 2 Jahrzehnten ein ganz heißes Thema in der Presse und in der Öffendlichkeit, und jeder der Dopingmittel benutzt, ist sich der Konzequenzen beim erwischt werden bewusst. Die nehmen es vorsätzlich ein, und versuchen damit zu betrügen. Ich seh das für mich auf einer Stufe mit Wettbetrug, und der wird auch zu recht hart bestraft.
einverstanden, aber ihnen deshalb zu verwehren, wie in ihrem alten geschäft zu arbeiten, halte ich für vollkommen übertrieben
Zitat von: Duke am Mi, 8. Jul. ’15, 00:34
einverstanden, aber ihnen deshalb zu verwehren, wie in ihrem alten geschäft zu arbeiten, halte ich für vollkommen übertrieben
Würdest du als Fan denn begrüßen, dass Armstrong oder Fuentes bei einem Team involviert sind, z.B. als Berater?
Zitat von: IamNINER am Mi, 8. Jul. ’15, 07:31
Zitat von: Duke am Mi, 8. Jul. ’15, 00:34
einverstanden, aber ihnen deshalb zu verwehren, wie in ihrem alten geschäft zu arbeiten, halte ich für vollkommen übertrieben
Würdest du als Fan denn begrüßen, dass Armstrong oder Fuentes bei einem Team involviert sind, z.B. als Berater?
Wo ist denn die Grenze wer noch mitmachen darf? Wer hat denn noch ne Chance verdient?
Der Arzt, der Jaksche gedopt hat, der ist jetzt der Arzt von Nibali, der ist sogar als Teamarzt von Astana täglich bei der Tour dabei
Also ich muss sagen, dass sich der Radsport bei mir extrem abgenützt hat. Unter anderem auch wegen dieser ganzen Dopingsachen. Ich habe irgendwann im Jahr nach dem Festina Skandal mich zu interessieren begonnen, aber damals (mit ca. 14) mich eher wenig für die Vergangenheit interessiert und somit war der Skandal kein Hindernis. Irgendwann ging es dann erstens zeitlich nicht mehr weil ich den Luxus des Schülerlebens aufgeben musste und wenn man nicht mehr "Hardcore" dabei ist fallen einem halt vor allem die alles überschattenden Doping Meldung auf. Das wars bei mir mit dem Interesse...
Zitat von: jetto am Mi, 8. Jul. ’15, 08:46
Also ich muss sagen, dass sich der Radsport bei mir extrem abgenützt hat. Unter anderem auch wegen dieser ganzen Dopingsachen. Ich habe irgendwann im Jahr nach dem Festina Skandal mich zu interessieren begonnen, aber damals (mit ca. 14) mich eher wenig für die Vergangenheit interessiert und somit war der Skandal kein Hindernis. Irgendwann ging es dann erstens zeitlich nicht mehr weil ich den Luxus des Schülerlebens aufgeben musste und wenn man nicht mehr "Hardcore" dabei ist fallen einem halt vor allem die alles überschattenden Doping Meldung auf. Das wars bei mir mit dem Interesse...
Und bei mir ist das Gegenteil der Fall, weil ich mir logisch denke, dass in anderen Sportarten nicht weniger gedopt wird, sondern schlicht weniger kontrolliert wird. Damit mein ich gar nicht mal quantitativ, sondern qualitativ wie die Witzuntersuchungen im Fußball.
Eine Freundin von mir sitzt im Deutschland-Achter und das ist krass was so erlebt als Sportler. Sie lebt wirklich wie ein gläserner Mensch. Du darfst zu Wettkampfzeiten nichtmal deinen Freund 250KM entfernt besuchen ohne dies der zuständigen Stelle zu melden. Ich möchte so nicht leben.
Und dennoch sagt sie, dass man genug Lücken im System finden kann, um zu dopen. Man ahnt da ja auch was unter Kollegen, wenn im Boot die ein oder andere plötzlich nen enormen Sprung nach vorn macht.
Fazit: wenn es möglich ist, dass man im Radsport und Rudern heute noch unerkannt dopen kann trotz Gläsernheit der Sportler, was wird dann in Sportarten los sein, wo die Kontrollen deutlich weniger streng kontrolliert wird.
Ein Hoch, wer sich da Naivität erhalten kann.
Gruß aus Bad Karlshafen, Le Tour in hart
So erster Ruhetag der Tour. Mannschaftszeitfahren sind teilweise schon sehr beeindruckend. BMC gewinnt und Froome bleibt in Gelb. Contador und Nibali müssen nun in den Bergen angreifen.
Schade, dass die Tour in der ersten Woche viele Opfer forderte.
Was ich mich frage: Ist es wirklich sinnvoll Zeitbonifikationen am Ziel zu verteilen? Klar gibt es dadurch auch wieder die Möglichkeit, dass es ab und an Verschiebungen in Gesamtklassement gibt, aber es gibt dadurch halt auch mehr Hektik, weil auch die Gesamtersten plötzlich vorne mitfahren wollen.
Nun wird sich das Bild ja etwas ändern und die Berge der Pyrenäen stehen auf dem Programm. Mal sehen wer aus diesem Abschnitt in Gelb kommt.
Ivan Basso hat über Schmerzen am Hoden geklagt. Nach einem Sturz wurde er jetzt genauer untersucht und es wurde Hodenkrebs festgestellt.
Er hat die Tour sofort verlassen und es steht schon ein OP-Termin. Alles Gute. Ich hab selbst die Diagnose Krebs erhalten und weiß, wie er sich jetzt fühlt.
Zitat von: Sean am Mo, 13. Jul. ’15, 22:10
Ivan Basso hat über Schmerzen am Hoden geklagt. Nach einem Sturz wurde er jetzt genauer untersucht und es wurde Hodenkrebs festgestellt.
Er hat die Tour sofort verlassen und es steht schon ein OP-Termin. Alles Gute. Ich hab selbst die Diagnose Krebs erhalten und weiß, wie er sich jetzt fühlt.
Nur denkt man da leider auch direkt an das wo der Krebs von herkommen könnte ... aber Gesundheit wünscht man eben schlicht jedem - besonders dann auch dir!
Zitat von: Sean am Mo, 13. Jul. ’15, 22:10
Ivan Basso hat über Schmerzen am Hoden geklagt. Nach einem Sturz wurde er jetzt genauer untersucht und es wurde Hodenkrebs festgestellt.
Er hat die Tour sofort verlassen und es steht schon ein OP-Termin. Alles Gute. Ich hab selbst die Diagnose Krebs erhalten und weiß, wie er sich jetzt fühlt.
Willkommen im Club, Sean... :-\
Zitat von: Duke am Mo, 6. Jul. ’15, 16:08
mein tourfavorit ist vincenzo nibali.
Nach der heutiigen Etappe wohl eher nicht mehr, oder?
Zitat von: MoRe99 am Di, 14. Jul. ’15, 17:05
Zitat von: Duke am Mo, 6. Jul. ’15, 16:08
mein tourfavorit ist vincenzo nibali.
Nach der heutiigen Etappe wohl eher nicht mehr, oder?
ja das dürfte sich erledigt haben. 6 minuten auf froome holt er unter normalen umständen nicht mehr auf. schade. aber selbst contador wird schwierigkeiten haben angesichts von 4 minuten rückstand.
Wenn sich der Froome nicht auf die Fresse legt, ist die Sache schon ziemlich durch. Auch wenn er am Berg normal nicht der absolute Topfahrer ist, hat er trotzdem ein Team hinter sich, das ihn nah genug zur Spitze ins Ziel bringt.
Für die Spannung müsste man ja schon hoffen, dass Froome mit seiner Form zu Früh dran ist und in den Alpen vielleicht etwas einbüsst...
Und ja, als ich gestern die Art und Weise gesehen habe, war ich doch stark am Zweifeln. Irgendwie ist mir diese Überlegenheit etwas suspekt. Aber wenn man dann nicht Froome auf Quintana anschaut, sondern die Top 10, dann waren es mehrere Male einfach diese 1 Minute Abstand.
das ein radrennfahrer einfach gut in form sein könnte, kommt euch nicht zufällig in den sinn?
Zitat von: Duke am Mi, 15. Jul. ’15, 15:20
das ein radrennfahrer einfach gut in form sein könnte, kommt euch nicht zufällig in den sinn?
Doch absolut... Das war ja Teil zwei meiner Aussage... es kam mir einfach etwas komisch vor. Aber er hat Quintana eine Minute abgenommen, Quintana hat Gesink 1 Minute abgenommen, Gesink hat Contador 1 Minute abgenommen, Contador hat Nibali 1 Minute abgenommen...
ich zitiere mal aus radsport-net:
ZitatSeine (Froomes) physischen Voraussetzungen sind optimal: Der Mann im Gelben Trikot wiegt nur rund 69 Kilogramm bei 1,86 Meter Körpergröße, sein Herz pumpt bei Hochleistung mit einer Maximalfrequenz von 168 Schlägen pro Minute. Er hat ein Lungenvolumen von acht Litern, normal wären bei seinen körperlichen Voraussetzungen sechs. Trotz der geringen Muskelmasse reicht seine Kraft, um auch im Zeitfahren zu den Besten zu gehören. Dazu kann er auf das stärkste Team der Tour bauen.
Zitat von: Duke am Mi, 15. Jul. ’15, 15:52
ich zitiere mal aus radsport-net:
ZitatSeine (Froomes) physischen Voraussetzungen sind optimal: Der Mann im Gelben Trikot wiegt nur rund 69 Kilogramm bei 1,86 Meter Körpergröße, sein Herz pumpt bei Hochleistung mit einer Maximalfrequenz von 168 Schlägen pro Minute. Er hat ein Lungenvolumen von acht Litern, normal wären bei seinen körperlichen Voraussetzungen sechs. Trotz der geringen Muskelmasse reicht seine Kraft, um auch im Zeitfahren zu den Besten zu gehören. Dazu kann er auf das stärkste Team der Tour bauen.
Genau diese Argumentation kenne ich noch zur Genüge aus den Ullrich/Armstrong Jahren... Trotzdem glaube ich das sich gerade im Radsport viel getan hat. Die meisten Rundfahrten der letzten Jahre zeigen einfach auch schlechte Tage bei den Leadertrikots, dass war früher nicht der so. Vier erinnert sich nicht an die Contador vs. Rasmussen Bergsprints bei der Tour... Da ist mit der Radsport heutzutage glaubwürdiger geworden!
Wobei wir da in Deutschland Grundsätzlich ein Problem haben, die Berichterstattung zum Thema Doping und Radsport ist gelinde gesagt ein Witz...
jan ullrich war ein derart begnadetes talent, der hätte niemals doping gebraucht. was ihm fehlte, war dieser wille, stundenlang 120 % geben zu wollen.
Zitat von: Duke am Do, 16. Jul. ’15, 13:27
jan ullrich war ein derart begnadetes talent, der hätte niemals doping gebraucht. was ihm fehlte, war dieser wille, stundenlang 120 % geben zu wollen.
Gegen die gedopte Konkurrenz hätte er doch aber ohne Doping kaum etwas gewonnen. Oder denkst du, das ist dann doch nur eine Ausrede?
Ein Kollege kennt einen, der mal in einem Trainingslager im Selbstversuch auf ein Dopingmittel zurückgegriffen hat und der sei absolut erschrocken, wie sehr das Zeug hilft...
Zitat von: IamNINER am Do, 16. Jul. ’15, 14:08
Zitat von: Duke am Do, 16. Jul. ’15, 13:27
jan ullrich war ein derart begnadetes talent, der hätte niemals doping gebraucht. was ihm fehlte, war dieser wille, stundenlang 120 % geben zu wollen.
Gegen die gedopte Konkurrenz hätte er doch aber ohne Doping kaum etwas gewonnen. Oder denkst du, das ist dann doch nur eine Ausrede?
mit der bessenheit eines armstrong hätte er ohne dopiung die tour mehrfach gewinnen können.
Zitat von: IamNINER am Do, 16. Jul. ’15, 14:08
Ein Kollege kennt einen, der mal in einem Trainingslager im Selbstversuch auf ein Dopingmittel zurückgegriffen hat und der sei absolut erschrocken, wie sehr das Zeug hilft...
was hat er denn genommen?
Zitat von: Duke am Do, 16. Jul. ’15, 14:28
Zitat von: IamNINER am Do, 16. Jul. ’15, 14:08
Zitat von: Duke am Do, 16. Jul. ’15, 13:27
jan ullrich war ein derart begnadetes talent, der hätte niemals doping gebraucht. was ihm fehlte, war dieser wille, stundenlang 120 % geben zu wollen.
Gegen die gedopte Konkurrenz hätte er doch aber ohne Doping kaum etwas gewonnen. Oder denkst du, das ist dann doch nur eine Ausrede?
mit der bessenheit eines armstrong hätte er ohne dopiung die tour mehrfach gewinnen können.
Okay...
Zitat von: Duke am Do, 16. Jul. ’15, 14:28
Zitat von: IamNINER am Do, 16. Jul. ’15, 14:08
Ein Kollege kennt einen, der mal in einem Trainingslager im Selbstversuch auf ein Dopingmittel zurückgegriffen hat und der sei absolut erschrocken, wie sehr das Zeug hilft...
was hat er denn genommen?
Was es genau war, weiss ich nicht. Mein Kollege sagte nur, dass sich sein Kollege fühlte, als wäre er in einem mehrwöchigen Trainingslager gewesen.
Zitat von: Duke am Do, 16. Jul. ’15, 13:27
jan ullrich war ein derart begnadetes talent, der hätte niemals doping gebraucht. was ihm fehlte, war dieser wille, stundenlang 120 % geben zu wollen.
Das hat er letztens in einem sehr sympathischen TV-Interview verneint. Er sagte, dass er immer 100% gegeben hat, Problem war viel mehr der Ruhm und der Rummel nach seinem Toursieg den er nicht verkraftet hat und sich absolut negativ auf sein Trainingsumfang ausgewirkt hat, sodass er seine 97er Form nie wieder erreicht hat.
Zitat von: Duke am Do, 16. Jul. ’15, 14:28
mit der bessenheit eines armstrong hätte er ohne dopiung die tour mehrfach gewinnen können.
Ohne irgendwas beweisen zu können, nur mein Eindruck: wer nicht nachhilft kommt beim professionellen Radsport nicht mal zu so einer Rundfahrt hin, geschweige denn kann sie gewinnen.
Zitat von: Candlestick am Do, 16. Jul. ’15, 23:01
Problem war viel mehr der Ruhm und der Rummel nach seinem Toursieg den er nicht verkraftet hat und sich absolut negativ auf sein Trainingsumfang ausgewirkt hat, sodass er seine 97er Form nie wieder erreicht hat.
Wenn dem so ist, hat er aber nicht mehr 100% gegeben.
Zitat von: Diabolo am Do, 16. Jul. ’15, 23:03
Ohne irgendwas beweisen zu können, nur mein Eindruck: wer nicht nachhilft kommt beim professionellen Radsport nicht mal zu so einer Rundfahrt hin, geschweige denn kann sie gewinnen.
Schwer zu sagen. Ich hab den Eindruck, das es seit den schärferen Kontrollen und vor allem den harten Strafen etwas besser geworden ist. Auch so Todesfälle wie Pantani, der offensichtlich durch Doping starb, scheint einigen Sportlern die Augen geöffnet zu haben. Es bleibt zu hoffen, das es auch weiterhin besser wird.
Zitat von: Sean am Do, 16. Jul. ’15, 23:17
Wenn dem so ist, hat er aber nicht mehr 100% gegeben.
Das ist ne Interpretationsfrage. Klar spielt es ne Rolle wie oft man trainiert und das kann man dann auch als zu wenig bewerten. Aber grundsätzlich war Ulle ein Kämpfer und ist es heute noch, wenn man so sieht was er als Rentner so abzieht. Der legt heute noch Zeiten vor, die auf diesen Abschnitten absolut den Maßstab setzen. Abgeschenkt hat er nie irgendwas, sondern immer rausgehauen was da war.
Er hat das angedeutet, dass Sponsorenverpflichtungen, Empfänge, Medienrummel einfach zuviel waren und er keinen Weg daraus gefunden hat. Und das kann ich mir sehr gut vorstellen, er war die größte deutsche Hoffnung aller Zeiten, was übel ausgeschlachtet wurde von denen die mit dran verdienen wollten. Für einen jungen, unerfahrenen, unreifen, scheuen Menschen geht das schnell auf Kosten der Leistungsfähigkeit.
Hier sehe ich Management, Telekom und andere schon sehr stark beteiligt. Team Telekom hatte damals mehr als doppelt soviele Termine wie es US Postal hatte. Und das ist glaub ich ein immenser Unterschied: Lance Armstrong könnte sich jederzeit irgendwie in Texas verstecken, sogar vor den Dopingfahndern. Ulle könnte das nie, und wenn er mal ins Ausland geflüchtet ist, hingen ihm immer ARD/ZDF am Hinterrad.
Ulle sagte so Sätze wie: "auch in intensiven Trainingszeiten hatte ich selten Ruhe" - in der Hinsicht war Lance sicher reifer und konsequenter und auch skrupelloser. Der hat Sponsoren einfach versetzt, wenn es nicht in seinen Plan passte bzw. denen die Zeiten diktiert. Was wär bei so einem Verhalten in Deutschland los gewesen?
Nicht alles gegeben ist für mich da schlicht was anderes - die Umstände waren einfach schwierig für einen Menschen mit Ulles Persönlichkeitsprofil.
In wie weit Ullrich hart trainert hat, und in wie weit er immer alles gegeben hat, kann nur er für sich selbst beantworten. Ich bin mir aber sicher, hätte Udo Bölts ihn ´97 bei der einen Bergetappe nicht mit "Quäl dich zu Sau" angeschriehen, wär er eingebrochen und hätte die Tour nicht gewonnen.
Das Interview hab ich nicht gesehen, hab aber gelesen, das ihm die Medien nach dem Toursieg ziemlich zu schaffen machten. Jeder wollte den ersten deutschen Toursieger im Interview, beim Training filmen, und am liebsten wollten noch alle wissen, welches Scheisspapier er auf dem Schacht benutzt. Damit muß man umgehen können. Er war ja erst 24 damals. Wenn man dann von seinem Managment nicht richtig unterstützt und geschützt wird, hat man fast keine Chance. Vor allem, wenn die daraus ihren Reibach machen wollen. Im Radsport ist das auch so ein Problem. Es gibt wohl kaum eine Sportart, die so auf Sponsorengelder angewiesen ist. Da gibts keine Fernsehgelder für die Teams, keine Eintrittskartenverkäufe ect.
Das ist für mich auch der Kern. Udo Bölts hat das mal sehr gut beschrieben wie sehr Ulle mit der Superstarrolle überfordert war, wie sehr es ihm Energie gekostet hat.
Schade drum, aber es bleiben ja dennoch große Momente wie 96 und 97 und natürlich 2003 bei der er Lance Armstrong ja eigentlich geschlagen hat und dieser die Tour nur aufgrund Ulles Krankheit, des Mannschaftszeitfahrens und Lance dreckigen Angriffs nach seinem Sturz gewinnen konnte.
Wär ich vor Ort gewesen, ich hätte Lance persönlich endgültig vom Rad geholt
ok, plaudern wir ein bisschen aus dem nähkästchen:
ich bin in der jugend gegen ullrich selbst gefahren, später war mein ehemaliger zimmer-kollege im sportinternat sein jahrelanger begleiter bei der RG Hamburg.
ullrichs talent ist frühzeitig erkannt worden, seitdem haben ihm seine trainer und die funktionäre puderzucker in den hintern geblasen. schon in der jugend musste sichihm seine komplette trainingsgruppe (12 mann) unterordnen und für ihn fahren. bei unserem letzten gemeinsamen rennen, der ddr-meisterschaft der jugend im punktefahren 1990 in cottbus, hatte er 9 teamkollegen, die für ihn die sprints angezogen und die löcher zugefahren haben. später bei der RG Hamburg war es dann ähnlich. er musste sich nie wirklich quälen, um erfolgreich zu sein. das kam erst bei der tour, und das zitat von udo bölts beweist, wo das problem bei ullrich wirklich lag. im kopf.
ullrich hatte sich mit dem hamburger authausbesitzer und RG-Hamburg-Gründer Wolfgang Strohband frühzeitig einen manager zugelegt, der sich um seine vermarktung kümmerte. wenn es ullrich zuviel trubel war, muss er die vorwürfe an seinen manager richten. das er als erster deutsche tour-de-france-sieger ein gesteigertes medien-interesse auf sich ziehen würde, war doch klar. und er hatte lange genug zeit, sich darauf vorzubereiten. im übrigen hat er sich relativ schnell in die schweiz abgesetzt.
Es ist teilweise definitiv nicht förderlich zu viel Talent zu haben... Es gibt diese Beispiele noch oft, wo es nicht zwingend der talentiertere Sportler zum Profi schafft, sondern jener, welcher mehr arbeiten muss.
Im Endeffekt dürfte die Frage ewig unbeantwortet bleiben, ob man sauber auch im Dopingsumpf gewinnen kann.
Was mir letztens aufgefallen ist: Gewisse Etappen bei den Rundfahrten sind irgendwie auch realistischer geworden. z.B. Col du Telegraphe, Col du Galibier und Alpe d'Huez gibt es dieses Jahr wieder, aber ohne noch vorher eine lange Anfahrt zu haben. Man macht auch mal eine eher kurze knackige Etappe und es müssen nicht immer 220 km sein.
Zitat von: IamNINER am Fr, 17. Jul. ’15, 15:15
... Col du Galibier ...
Der Col du Galibier wurde kurzfristig aus dem Prgramm genommen. Es geht statt dessen über den Col de la Croix Fer, und zwar auf der 20. Etappe in der anderen Richtung wie (von vorneherein geplant) in der 19. Etappe. Streckenverlauf 20. Etappe (http://www.sportschau.de/tourdefrance/etappe-zwanzig-100.html)
Schade, dass da ein Erdrutsch dieses Spektakel verhindert.
Die Ersatzroute ist etwas weniger hart. Mit 110 km ist es aber genau auch eine kurze knackige Etappe, die spektakulär sein kann.
Zitat von: Duke am Fr, 17. Jul. ’15, 13:34
ok, plaudern wir ein bisschen aus dem nähkästchen:
ich bin in der jugend gegen ullrich selbst gefahren, später war mein ehemaliger zimmer-kollege im sportinternat sein jahrelanger begleiter bei der RG Hamburg.
ullrichs talent ist frühzeitig erkannt worden, seitdem haben ihm seine trainer und die funktionäre puderzucker in den hintern geblasen. schon in der jugend musste sichihm seine komplette trainingsgruppe (12 mann) unterordnen und für ihn fahren. bei unserem letzten gemeinsamen rennen, der ddr-meisterschaft der jugend im punktefahren 1990 in cottbus, hatte er 9 teamkollegen, die für ihn die sprints angezogen und die löcher zugefahren haben. später bei der RG Hamburg war es dann ähnlich. er musste sich nie wirklich quälen, um erfolgreich zu sein. das kam erst bei der tour, und das zitat von udo bölts beweist, wo das problem bei ullrich wirklich lag. im kopf.
ullrich hatte sich mit dem hamburger authausbesitzer und RG-Hamburg-Gründer Wolfgang Strohband frühzeitig einen manager zugelegt, der sich um seine vermarktung kümmerte. wenn es ullrich zuviel trubel war, muss er die vorwürfe an seinen manager richten. das er als erster deutsche tour-de-france-sieger ein gesteigertes medien-interesse auf sich ziehen würde, war doch klar. und er hatte lange genug zeit, sich darauf vorzubereiten. im übrigen hat er sich relativ schnell in die schweiz abgesetzt.
danke für ...aus dem nähkästchen plaudern...solch eine info hat man ja normalerweise nicht zur hand...ausser man kennt jemanden mit einem nähkästchen ;)
Zitat von: Duke am Fr, 17. Jul. ’15, 13:34
ok, plaudern wir ein bisschen aus dem nähkästchen:
ich bin in der jugend gegen ullrich selbst gefahren, später war mein ehemaliger zimmer-kollege im sportinternat sein jahrelanger begleiter bei der RG Hamburg.
ullrichs talent ist frühzeitig erkannt worden, seitdem haben ihm seine trainer und die funktionäre puderzucker in den hintern geblasen. schon in der jugend musste sichihm seine komplette trainingsgruppe (12 mann) unterordnen und für ihn fahren. bei unserem letzten gemeinsamen rennen, der ddr-meisterschaft der jugend im punktefahren 1990 in cottbus, hatte er 9 teamkollegen, die für ihn die sprints angezogen und die löcher zugefahren haben. später bei der RG Hamburg war es dann ähnlich. er musste sich nie wirklich quälen, um erfolgreich zu sein. das kam erst bei der tour, und das zitat von udo bölts beweist, wo das problem bei ullrich wirklich lag. im kopf.
ullrich hatte sich mit dem hamburger authausbesitzer und RG-Hamburg-Gründer Wolfgang Strohband frühzeitig einen manager zugelegt, der sich um seine vermarktung kümmerte. wenn es ullrich zuviel trubel war, muss er die vorwürfe an seinen manager richten. das er als erster deutsche tour-de-france-sieger ein gesteigertes medien-interesse auf sich ziehen würde, war doch klar. und er hatte lange genug zeit, sich darauf vorzubereiten. im übrigen hat er sich relativ schnell in die schweiz abgesetzt.
Spannend. Kenn ich ähnlich von Marcel Wüst. Ist halt die Frage, ob das nicht für viele normal ist. Im Radsport wird doch durch die Bank schon sehr früh meist nur noch für den stärksten Fahrer gefahren. Aber von nix Wirdt du ja auch nicht zum stärksten Fahrer bis zum Toursieg, Talent hin oder her. Die Qual findet doch viel mehr im Training statt.
Aber von der Tendenz her dürftest du im Vergleich zu Armstrong Recht haben. Der musste sich das mehr erarbeiten und hat sich dabei abgehärtet und skrupellos gemacht - bis hin zu Doping in Perfektion.
Man mag ja Zweifel haben, skeptisch sein und man muss Froome ja auch nicht mögen*. Aber was sich ein Fan leistete geht ja gar nicht: Froome wurde mit einem Becher Urin attakiert.
Leader bleibt er trotzdem. Für den Sport könnte ich mir aber vorstellen, dass es durchaus gut wäre, wenn er in den Alpen weniger dominant ist oder gar einbricht (nicht, dass ich ihm das wünschen würde). Es würde wohl die Diskussion etwas beruhigen, wenn er auch mal geschlagen wird...
edit:* Er ist ja auch in GB nicht sonderlich beliebt. Da insbesondere, weil halt Wiggins ihr Liebling ist und Froome diesen halt entmachtet hat.
Ein mMn durchaus interessanter Ansatz, weshalb Froome auf so viel Misstrauen stösst, während das bei anderen weniger der Fall ist:
http://www.tagesanzeiger.ch/sport/rad/chris-froome-und-die-krux-mit-der-offenheit/story/26675801#mostPopularComment
Zusammengefasst: Sky hat sich anfänglich Transparenz, Offenheit und Nulltolleranz auf die Fahne geschrieben. Daran halten sie sich teilweise aber nur begrenzt und gewisse Daten scheinen auch etwas zweifelhaft zu sein. Andere Fahrer und Teams haben diesen Offenheitsanspruch halt nicht. Wobei bei einigen halt die publizierten Daten eher passen...
die ganze diskussion um froome ist doch eine pseudo-diskussion. ein paar totengräber des radsports, die sich als vermeintliche experten bezeichnen, versuchen mit haarsträubenden argumentationen zu beweisen, dass etwas nicht stimmen kann. nur weil vorher noch kein anderer solche watt-zahlen geschafft hat, kann es also keiner? wie lächerlich ist dieser ansatz.
es ist auch durchaus interessant zu beobachten, dass man sich wie aasgeier nur auf froome bzw. den träger des gelbven trikosts stürzt. das beispielsweise ein peter sagan vor zwei tagen als sprinter (!!) die attacke von simon geschke am berg pariert und das loch zu geschke sogar selbst (!) zufährt, wundert irgendwie außer wenigen keinen, scheint es.
Geschke ist ja aber auch nicht zwingend ein klassischer Bergfloh, oder? Und Sagan ist ja nicht der klassische Sprintertyp, der bei einer Autobahnbrücke abgehängt wird. Aber ja, dass Sagan jeden Tag in die Fluchtgruppe gehen kann und dann im Finish trotzdem immer mitsprinten kann, könnte man ebenfalls hinterfragen.
Bin absolut einverstanden, dass die Diskussion etwas zu sehr gehyped wird. Problematisch ist sicher, wenn Experten etwas anderes berechnen, als Sky publiziert oder es Widersprüche gibt (z.B. Sky einmal sagt, dass sie das Gewicht von Froome nicht kennen und dieser angibt 2 Mal pro Tag auf der Wage zu sein) usw.
Sky ist durch ihr eigenes Transparenzziel natürlich ein beliebtes Ziel.
Zitat von: IamNINER am Mi, 22. Jul. ’15, 14:50
Geschke ist ja aber auch nicht zwingend ein klassischer Bergfloh, oder?
so schlecht fand ich ihn heute aber nicht. ;)
Okay ja ich nehme alles zurück ;)
Geschke ist total symphatisch.... O-Ton: "Ich habe ja hier oben gar nichts zu suchen...."
(Er meinte das Siegerpodest).
Klasse gekämpft heute.... und er hat das Podest doch verdient!
So die To(rt)ur ist zu Ende. Wie erwartet verteidigt Froome seine Führung. Irgendwie fand ich es aber toll, was Quintana in den letzten Tagen noch versucht hat. Und sicherlich nicht schlecht, dass Froome Richtung Alpe d'Huez nicht folgen konnte (ob tatsächlich oder etwas PR-taktisch spielt keine Rolle, wobei ich schon eher von tatsächlich ausgehe...). Vielleicht hat die Rivalität zwischen Contador und Valverde, Quintana den Sieg gekostet...
Mit Matthias Frank hat nach langer Zeit wieder ein Schweizer die Top 10 erreicht.
Zitat von: IamNINER am Mo, 27. Jul. ’15, 09:00Vielleicht hat die Rivalität zwischen Contador und Valverde, Quintana den Sieg gekostet...
Eher die Windkante auf Etappe 2, ohne die wäre Quintana jetzt Toursieger. Natürlich nur rein mathematisch betrachtet.
Froome wird da - meinem Eindruck nach - gar nix vorgespielt haben. Sowas kann man nicht planen, das geht viel zu schnell nach hinten los. Außer an dem Tag nach dem Ruhetag, wo Quintana offensichtlich Probleme hatte wieder seinen Rhythmus zu finden oder aus anderen Gründen schwächer war, war Quintana ja auch immer in den Bergen der bessere Fahrer, Froome konnte da maximal mitgehen.
Von daher habe ich die Kritik an Froome auch nicht wirklich verstanden. Es ist doch eher so, dass die große Dominanz vor allem durch Formschwächen bei Contador und Nibali zustande kam, da kann er ja wenig für. Was Nibali eigentlich kann, deutete er am Ende noch mal an. Auch nach Alpe d'Huez wäre er wohl nahe bei Froome bis zum Ende gewesen ohne diesen fiesen Defekt als es vorne ab in den Berg ging. Und wenn Valverde in den Bergen nix auf Contador verliert, zeigt es auch wie schwach die Form von Contador war. Das war deren Radsportleben bisher immer anders.
Froome daher so zu bashen versteh ich nicht, was ich schon versteh ist, dass man ihn nicht mag. Seit er vor 3 Jahren seinen Kapitän (Bradley Wiggins) sogar gegen den Willen seines Teams angriff, ist er bei mir auch unten durch.
Aber das sind alles keine Gründe, um in ihm den vollgepumpten Betrüger zu sehen, der sich die Siege erdopt.
Die Windkante ist natürlich auch ein wichtiger Faktor...
Ich meinte mit der Valverde vs. Contador Situation mehr in den Alpen, als Contador angreift und Movistar nachgeht. Ich glaube, da wäre es sinnvoller gewesen, wenn man zunächst Froome zum Arbeiten gezwungen hätte.
Zu Froome: ich mag auch andere Fahrer lieber, wollte ihm nichts unterstellen. Ich glaube auch kaum, dass er kalkuliert Quintana ziehen lässt. Ein unvorsichtiger Zuschauer oder ein Schaltdefekt später wäre er ja Gelb los.
Zitat von: IamNINER am Mo, 27. Jul. ’15, 11:08
Die Windkante ist natürlich auch ein wichtiger Faktor...
Ich meinte mit der Valverde vs. Contador Situation mehr in den Alpen, als Contador angreift und Movistar nachgeht. Ich glaube, da wäre es sinnvoller gewesen, wenn man zunächst Froome zum Arbeiten gezwungen hätte.
Zu Froome: ich mag auch andere Fahrer lieber, wollte ihm nichts unterstellen. Ich glaube auch kaum, dass er kalkuliert Quintana ziehen lässt. Ein unvorsichtiger Zuschauer oder ein Schaltdefekt später wäre er ja Gelb los.
Sind wir uns einig, der ist immer voll gefahren.
Andererseits zum Thema Valverde/Contador kann man auch darüber nachdenken, dass diese Angriffe ja immer wieder Helfer von Sky gekostet haben, es vielleicht deshalb sogar im Sinne von Quintana gewesen wäre, wenn Nibali und Contador zu mehr Attacken in den Bergen fähig gewesen wären und dadurch Quintana einige Körner hätte sparen können für den finalen Angriff. Sah man schön bei der Attacke von Valverde und Quintana, als sie nicht wirklich weggekommen sind, aber auch da waren erst noch Helfer bei Froome. Als dann auch noch Nibali attackierte war Froome dann doch allein. Diese Situationen hätte es möglicherweise öfter gegeben, wären Nibali und Contador in der erwarteten Form gewesen.
Alpe d'Huez hatte Froome für die Moral seine Jungs ja dann doch wieder vor sich, vielleicht hätte er da oder in einer anderen Situationen ohne Helfer auf Quintana mehr Zeit verloren.
Nur mal so als Gegenthese!
Die Hauptszene, die ich meine, war am Col du Glandon auf der Etappe nach Saint-Jean-de-Maurienne. Da waren Frank und zwei andere weggefahren und Contador hat angegriffen. Hinten hat aber nicht hauptsächlich Sky, sondern Movistar.
Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube Movistar wurde sich lange nicht einig, ob man den Toursieg will oder beide Fahrer auf dem Podest haben will.
Wenn man Froome nicht als TdF-Sieger haben wolllte, dann gab es zu selten die "Einigkeit", dass man zuerst gemeinsam Froome und Sky schlagen muss, bevor dann der Sieg ausgefahren wird. Aber ist ja durchaus auch klar, dass die verschiedenen Teams auch ihre Position verteidigen wollten.
froome hat die tour auf der ersten pyrenän-etappe gewonnen, und dann von der angst seiner konkurrenten profitiert. quintana hat doch erst, als es zu spät war, tatsächlich richtig attackiert.
Trauriger Anlass, diesen Therad mal wieder hervor zu kramen: Rudi Altig, Straßenweltmeister von 1966, ist im Alter von 79 Jahren gestorben. :-\
Zitat von: MoRe99 am Sa, 11. Jun. ’16, 19:06
Trauriger Anlass, diesen Therad mal wieder hervor zu kramen: Rudi Altig, Straßenweltmeister von 1966, ist im Alter von 79 Jahren gestorben. :-\
und wenige tage vor ihm klaus ampler, der friedensfahrtsieger von 1961
Beinahe unglaubliche Szenen bei der Ankunft am Mont Ventoux. Porte, Mollema und Froome setzen sich vom Feld ab. Kameramotorrad muss überraschend abbremsen und Porte, Mollema und Froome knallen in dieses hinein. Mollema machte zwar den spektakulären Salto, hatte aber Glück, das das Rad noch ganz war. Froome musste lange auf das richtige Ersatzrad warten und fiel hinter das Feld zurück... Mal sehen, ob die Etappe so gewertet wird. MMn kann das halt passieren, wenn man den Windschatten des Begleitmotorrades sucht.
Die Jury hat mittlerweile entschieden, dass die Abstände zum Zeitpunkt des Zwischenfalls gelten sollen...
Zitat von: IamNINER am Do, 14. Jul. ’16, 18:05
Die Jury hat mittlerweile entschieden, dass die Abstände zum Zeitpunkt des Zwischenfalls gelten sollen...
Eine "Lex Froome"?
So blöd die Sache für Froome und Co ausgegangen ist.... jetzt alles zu annulieren und die Abstände zu dem Zeitpunkt zu werten? Hm..... Am Ende wird so ein "Unfall" noch irgendwann mal provoziert um einen größeren Zeitrückstand zu verhindern....
Man hätte sich das Leben einfacher gemacht, wenn man einfach gesagt hätte: shit happens. Weil irgendwann wird ein anderer Fahrer aufgehalten oder hat einen Zwischenfall und dann wird man Diskussionen haben...
:dito:
Zitat von: IamNINER am Do, 14. Jul. ’16, 18:16
Man hätte sich das Leben einfacher gemacht, wenn man einfach gesagt hätte: shit happens. Weil irgendwann wird ein anderer Fahrer aufgehalten oder hat einen Zwischenfall und dann wird man Diskussionen haben...
Porte hat eher attackiert denn Windschatten gesucht. Der war gut drauf. Der wollte glaub ich noch weg von Froome.
Aber zum Thema, du kannst eben auch nicht einfach so einfach shit happens sagen, denn dann wüsste man als Fan, dass man wenn man Froome nicht abkann, einfach vom Rad kicken kann, um seinem Idol zum Sieg zu verhelfen.
Das ist schon sehr komplex, denn natürlich bleiben die Fragen was man 30 Km vor dem Ziel macht, bleibt ein anderer der woanders gestürzt ist benachteiligt, bleibt der Kampf auf den letzten 3 Km unbewertet ... andererseits war es ein Tourmotorrad was den Rahmen von Froomes Rad geschreddert hat.
Es ist nicht einfach, die Jury hat sicher etwas schnell entschieden, aber bislang glaub ich war es so richtig, aber sicher bin ich nicht.
Bei jedem anderen außer froome hätte man nicht so entschieden.
Zitat von: Duke am Fr, 15. Jul. ’16, 10:23
Bei jedem anderen außer froome hätte man nicht so entschieden.
Da bin ich nicht sicher. Da es so kurz vor Schluss passiert ist, bot sich diese Lösung eben sehr an.
Zitat von: Candlestick am Fr, 15. Jul. ’16, 15:01
Zitat von: Duke am Fr, 15. Jul. ’16, 10:23
Bei jedem anderen außer froome hätte man nicht so entschieden.
Da bin ich nicht sicher. Da es so kurz vor Schluss passiert ist, bot sich diese Lösung eben sehr an.
Wenn es den 147. des Klassements erwischt hätte, gäbe es die Entscheidung so nicht.
Bei Platz 147 kommt es auf ein/zwei Plätze auch nicht mehr so an.
Heißt natürlich nicht, dass Regeln willkürlich veränderbar sein sollen!!
Vor einigen Jahren wurde Johnny Hoogerland von einem Tourfahrzeug in den Stacheldraht gedrängt. Und ich mag mich erinnern, dass einst auf einem Pass Nägel verstreut wurden. In beiden Situationen wurde an der Zeit nichts geändert.
MMn ist es ein dummer Rennunfall. Der jedem passieren kann. Keine nachweisbare Sabotage und daher hätte man dies einfach so werten sollen.
Froome wurde für mich nochmals unsympathischer gemacht durch seine Reaktion.
Zitat von: IamNINER am Mo, 18. Jul. ’16, 11:07Froome wurde für mich nochmals unsympathischer gemacht durch seine Reaktion.
Dem würde ich auch nicht widersprechen, erlebt die Anfeindungen ja seitdem täglich auf der Strecke
Gott im Himmel was für Feiglinge. Die letzte schwere Etappe und keine Angriffe auf gelb. Nicht mal bergrunter ins Ziel haben porte, quintana und co. angegriffen. Da können Sie froome das gelbe auch gleich beim Start schenken und sich die drei Wochen schinderei schenken.
Vor geschätzten 20 Jahren hab ich immer meinen Sommerurlaub so gelegt, das ich soviel von der Tour sehen konnte wie es geht. Heute kann ich mir nichtmal ein Renntag im TV ankucken, es gibt keine Spannung mehr, außer welchen Fahrer man zuerst mit Steroiden im Blut erwischt. Schade für den Sport.
Einer der ganz grossen Radsportler ist leider nicht mehr unter uns. Ferdy National (Ferdy Kübler) ist heute im Alter von 97 verstorben.
Kübler war 1950 der erste Schweizer Tour-Sieger.
Die Tour startet in Deutschland und keiner kramt den Thread raus? ;)
Die Chancen der deutschen Sprinter in Grün nach Paris zu fahren sind durch den Ausschluss von Sagan sicher gestiegen.
Zitat von: IamNINER am Mi, 5. Jul. ’17, 07:33
Die Chancen der deutschen Sprinter in Grün nach Paris zu fahren sind durch den Ausschluss von Sagan sicher gestiegen.
Sagan wehrt sich gegen den Ausschluss. Ist sein gutes Recht, aber mMn darf er damit nicht durchkommen.
Zitat von: MoRe99 am Mi, 5. Jul. ’17, 08:57
Sagan wehrt sich gegen den Ausschluss. Ist sein gutes Recht, aber mMn darf er damit nicht durchkommen.
Ich denke, ihm das Verschulden den Sturzes vorzuwerfen ist schon hart, Cav geht da auch in eine Lücke, die nicht da ist.
https://streamable.com/j7gqb
Was bleibt ist halt der Ellbogencheck, aber wenn man sich mal andere Sprints anschaut, da passieren ganz andere Dinge, um sich Platz zu verschaffen.
Bora hat auf jeden Fall Einspruch eingelegt, mal schauen wie sich das heute noch entwickelt. Hab das Gefühl, dass das letzte Wort da noch nicht gesprochen ist.
Der Sprint geht ja schon vorher los und die Lücke ist sogar eher groß, als Cavendish antritt. Diese geht dann nur eben wieder zu, als alle nach rechts ziehen und dann wird es halt eng. Der Sturz an sich ist nicht das Problem und eher ein normaler Rennunfall.
Die Frage ist schlicht, ob man Sagan da mit dem Ellenbogen Absicht unterstellt oder nicht. Und so skrupellos er zuletzt fuhr, interpretiert man dies eher grad zu seinen Ungunsten.
Was mich ärgert ist, dass man Demare völlig außen vor lässt. In dem Moment in dem Cavendish stürzt, fährt er ein ganz übles Manöver von rechts krass rüber nach links. Das ist für mich ebenso ein Manöver was bestraft gehört, im Normalfall knallt es da auch.
Hatte Bouhanni da nicht so schnell reagiert, wäre das der nächste Sturz gewesen 🤷♂️
Ich denke nicht, dass man den Einsatz vom Ellbogen im Sprint als Tätlichkeit werten kann. Da wird sich mit jedem Körperteil Platz verschafft, und die Sprinter gehen ganz bewusst in die engen Lücken.
Einspruch wurde abgewiesen, Sagan fährt Heim
Gut so.
Zitat von: Andy49ers am Mi, 5. Jul. ’17, 13:04
Gut so.
sehe ich anders. wie schon vorher geschrieben gab es andere sprints mit wesentlich härteren manövern.
sollte in zukunft jeder so bestraft werden, kann ich damit leben. aber dann macht es auch nicht mehr soviel spaß...
Ich finde es an sich zu hart ihn nach Hause zu schicken, da die Schuldfrage doch offen bleibt. Keine Chance mehr auf das Grüne Trikot zu haben, hätte wohl gereicht zur Erziehung. Aber eben sagten sie auf ONE, dass Sagan wohl auch zumindest mitverantwortlich, wenn nicht sogar verantwortlich an dem gestrigen Massensturz wenige Kilometer vor dem Ziel gewesen sein soll.
Deshalb hätte man die Strafe dann dann doch noch einmal verschärft.
Es muss endlich mal ein Exempel statuiert warden. Bauernopfer ist in diesm Fall Sagan.
Ich finde den Ausschluss gerechtfertigt, hätte schon viel früher passieren müssen.
Zitat von: karpfi am Do, 6. Jul. ’17, 14:07
Es muss endlich mal ein Exempel statuiert warden. Bauernopfer ist in diesm Fall Sagan.
Ich finde den Ausschluss gerechtfertigt, hätte schon viel früher passieren müssen.
Das verstehe ich jetzt nicht ganz, hart ausgefahren Sprints gibt es ja immer, aber dass daraus Stürze und Verletzungen resultieren ist ja nicht alltäglich.
Solange keine Tätlichkeit vorliegt. Der einzige, der bei dem Sprint bestraft gehörte, wäre Demare gewesen. Richtungswechsel sind verboten, dass wäre eher geeignet um ein Exempel zu statuieren!
Zitat von: manuelsch1988 am Do, 6. Jul. ’17, 14:17
Zitat von: karpfi am Do, 6. Jul. ’17, 14:07
Es muss endlich mal ein Exempel statuiert warden. Bauernopfer ist in diesm Fall Sagan.
Ich finde den Ausschluss gerechtfertigt, hätte schon viel früher passieren müssen.
Das verstehe ich jetzt nicht ganz, hart ausgefahren Sprints gibt es ja immer, aber dass daraus Stürze und Verletzungen resultieren ist ja nicht alltäglich.
Es gab schon einige Sprints die über das übliche hart fahren hinausgingen.
Ich hab meinen Beitrag von eben noch mal erweitert

Mit dem Richtungswechsel gebe ich Dir recht. Bei Autorennen schon total gefährlich und verantwortungslos, nur hat man dort eine Knautschzone.
Auch Demare hätte bestraft werden MÜSSEN.
Zitat von: karpfi am Do, 6. Jul. ’17, 14:23
Es gab schon einige Sprints die über das übliche hart fahren hinausgingen.
Klar, die Zielankünfte stehen besonders im Fokus, aber die viel härteren Dinge passieren ja in den Positionskämpfen vor Anstiegen, vorm Pave, beim positionieren der Sprintzüge usw. Halt mitten im Rennen. Und sorry, da interessiert is keine Sau.
Wir reden alle von Sagan das er nicht mehr dabei ist, was ist denn mit Cav der jetzt durch den Sturz nicht mehr dabei ist?
Wenn jemand durch einen Sturz nicht mehr dabei sein kann gehört der jenige der ihm zum Sturz geführt hat auch ausgeschlossen.
Zitat von: Andy49ers am Do, 6. Jul. ’17, 15:18
Wir reden alle von Sagan das er nicht mehr dabei ist, was ist denn mit Cav der jetzt durch den Sturz nicht mehr dabei ist?
Wenn jemand durch einen Sturz nicht mehr dabei sein kann gehört der jenige der ihm zum Sturz geführt hat auch ausgeschlossen.
Das ist denke ich auch der Hauptgrund, warum dem Einspruch nicht stattgegeben wurde und Sagan disqualifiziert bleibt. Allerdings muss man auch klar sagen, dass es hier um denn Einsatz des Ellenbogens geht. Cav wäre auch ohne diesen zu Fall gekommen.
https://streamable.com/j7gqb
Die Wertung ist ja eher: Sturz = Rennunfall,
Ellbogen = Tätlichkeit
Und an der Bewertung der Tätigkeit scheiden sich halt die Geister.
Gerade kam auch die Meldung rein, dass in dem Fall wohl das CAS angehört wird. Sollten die die Disqualifikation aufheben, hätte das wohl ein historisches Ausmaß. Da wird es sicherlich interessant, wie man Ihn wieder in das Rennen integriert, nachdem er zwei Etappen verpasst hat 🤷♂️
Zitat von: Andy49ers am Do, 6. Jul. ’17, 15:18
Wir reden alle von Sagan das er nicht mehr dabei ist, was ist denn mit Cav der jetzt durch den Sturz nicht mehr dabei ist?
Wenn jemand durch einen Sturz nicht mehr dabei sein kann gehört der jenige der ihm zum Sturz geführt hat auch ausgeschlossen.
Eben dieser Cavendish ist aber eher Entlastungszeuge für Sagan, wenn man sich seine Aussagen mal anhört bzw. liest
Vlt. umgeht man damit ja eine ausstehende Dopinhsperre.. :hide:
Im Ernst: ich habe gelesen, dass Sagan auch vorher schon Stürze verursacht hat. KA, ob das stimmmt.
(https://uploads.tapatalk-cdn.com/20170707/dde53224bec58ff7fe8712673cefdc2a.png)
Das nenne ich mal ein knappes Finish!
In der Etappe nach Station Des Rousses kam mit ein Gedanke: Wie würden solche Rennen wohl ausgehen, wenn es an der Tour eine Salary Cap geben würde.
Dass z.B. die 9 Fahrer zusammen maximal einen bestimmten Betrag pro Jahr erhalten dürfen. Also keine Super Teams, keine 9 Mannschaftskapitäne im gleichen Team. Klar wäre es zunächst mal ein Schlag v.a. gegen Sky, da die einfach das grösste Budget haben. Aber ich könnte mir schon vorstellen, dass dadurch zumindest die Tour deutlich spannender werden würde.
Ich frag mich da eher, wie lange man noch solche Abfahrten über besser asphaltierte Feldwege macht? Bis sich einer tot fährt? Wahnsinn, wie der Richie Porte sich da abgelegt hat. Trotz schweren Verletzungen hatte er da noch richtig Glück, wenn er da ungebremst in die Felswand kracht, steht der nicht mehr auf.
Zitat von: IamNINER am Di, 11. Jul. ’17, 08:15
In der Etappe nach Station Des Rousses kam mit ein Gedanke: Wie würden solche Rennen wohl ausgehen, wenn es an der Tour eine Salary Cap geben würde.
Dass z.B. die 9 Fahrer zusammen maximal einen bestimmten Betrag pro Jahr erhalten dürfen. Also keine Super Teams, keine 9 Mannschaftskapitäne im gleichen Team. Klar wäre es zunächst mal ein Schlag v.a. gegen Sky, da die einfach das grösste Budget haben. Aber ich könnte mir schon vorstellen, dass dadurch zumindest die Tour deutlich spannender werden würde.
Das Gefälle bei den Budgets sind schon gewaltig, dazu kommt, dass sich die Sky sich sehr stark auf die Tour fokussiert und wirklich eine Riege starker Kletterer in Ihrem Reihen hat. Ähnlich wie man das vom US Postal kannte. Allerdings konnte sich keiner von diesen Edeldomestiken bis jetzt in einer kapitänsrolle stark in Szene setzten.
Nächstes Jahr sollen sie Teams auf den Grand Tours ja nur noch 8 Mann zählen, dass ist vllt auch ein Schritt weg von der Dominanz.
Zudem soll sich bei der Verteilung der Gehälter etwas tun, dass ist nämlich wie mit den Budgets. Enormes Gefälle, die Superstars verdienen Millionen, Helfer in kleineren Teams 50.000€ im Jahr. Aber wie genau das Missverhältnis behoben werden soll, steht noch im Raum.
By the Way, sogar die Sky muss dieses Jahr sparen: Anstatt die schönen Rapha Trikots zu tragen, werden sie dieses Jahr "nur" vom Castelli ausgestattet 🤷♂️
Sagan auszuschließen ist ein schlechter Scherz der Kommissäre. Und ausgerechnet bei Cavendish, einem der brutalsten, unsaubersten und unfairsten finisher im radzirkus überhaupt.
Aber die Tour hat es schon immer verstanden, sich selbst ins Bein zu schießen. Den Weltmeister ausschließen, dümmer geht's kaum noch.
Ich bin gespannt, ob noch jemand die Eier hat, froome herauszufordern. Ara vielleicht? Quintana macht sich ja schon wieder in die Hose, und Contador Udo ein Schatten seiner selbst.
Stark: Kittel!
Bei Sagan gab es dann noch die Erklärung, dass er bereits 30 km vor dem Ziel einen Sturz ausgelöst habe. Ich denke aber auch, dass der Ausschluss sehr hart war. Gibt ja genug Radfahrer, die sagen, dass Cavendish zuerst bei Sagan ins Hinterrad fährt. Mit dem Ausschluss des Weltmeisters ist aber auch ein Zeichen gesetzt, dass niemand eine Sonderbehandlung erfährt und es gibt endlich mal wieder einen Kampf ums grüne Trikot... wobei da Kittel die Sache auch recht langweilig gestaltet ;)
Ich hoffe auch auf Aru.
Hatte ich auch gelesen, dass Sagen in dem Rennen zwei Stürze verursacht hat. Von dem anderen gibt es aber wohl keine Bilder.
Ob er Weltmeister ist oder nicht, sollte damit null zu tun haben.
Gestern der Spurt von Kittel war ja mega-souverän !
so, heute oder nie. entweder fahren sie heute froome aus dem trikot, oder er hat wieder gewonnen
Zitat von: Duke am Do, 20. Jul. ’17, 14:50
so, heute oder nie. entweder fahren sie heute froome aus dem trikot, oder er hat wieder gewonnen
Wenn Froome nicht stürzt hat er heute das gelbe Trikot gesichert. Bardet holt sich wenigstens noch knapp die Zeitgutschrift, aber das dürfte nicht reichen.
Mal kurz was andres: man kann von froome halten was man will, aber das ein Zuschauer die Frechheit besitzt, ihn mitten ins Gesicht zu spucken, ist für mich der Skandal der Tour de France schlechthin.
Peter Sagen ist heute als erster zum dritten mal nacheinander Weltmeister geworden!
Zitat von: manuelsch1988 am So, 24. Sep. ’17, 18:40
Peter Sagen ist heute als erster zum dritten mal nacheinander Weltmeister geworden!
Ein Wahnsinns-Fahrer, und ein WM-Titel für ein deutsches Team. 👍🏻
Bernhard Eckstein, Straßenweltmeister von 1960, ist gestorben.
Er düpierte 1960 auf dem alten Sachsenring alle, inklusive Titelverteidiger Gustav-Adolf Schur. Entgegen der Staatspropaganda der DDR war Schur über den Titel seines Teamkollegen nicht begeistert. Deshalb SOLL Schur bei Partei- und Staatsführung dafür gesorgt haben, dass Eckstein nach dem WM-Titel seine Karriere beenden musste.
die nächsten todesfälle:
Lothar Thoms, Olympiasieger 1000 Meter 1980 in Moskau, vierfacher Weltmeister
Fredy Schmidtke, Olympiasieger 1000 Meter 1984 Los Angeles, Weltmeister 1982
Puh, da wird man doch morgens direkt hellwach

Froome wurde wärend der Vuelta positiv auf ein Asthmamedikament getestet, für das wohl keine Genehmigung erteilt wurde... da bin ich mal gespannt wie sich das entwickelt!
Zitat von: manuelsch1988 am Mi, 13. Dez. ’17, 08:49
Puh, da wird man doch morgens direkt hellwach
Froome wurde wärend der Vuelta positiv auf ein Asthmamedikament getestet, für das wohl keine Genehmigung erteilt wurde... da bin ich mal gespannt wie sich das entwickelt!
Ich hoffe in meinem Sinne: Fott mit ihm!
Quasi der einzige Topfahrer, der ohne richtig schlechte Tage fährt. Das macht mehr als skeptisch.
Bin da weiterhin für Null-Toleranz !
Zitat von: Candlestick am Mi, 13. Dez. ’17, 09:29
Zitat von: manuelsch1988 am Mi, 13. Dez. ’17, 08:49
Puh, da wird man doch morgens direkt hellwach
Froome wurde wärend der Vuelta positiv auf ein Asthmamedikament getestet, für das wohl keine Genehmigung erteilt wurde... da bin ich mal gespannt wie sich das entwickelt!
Ich hoffe in meinem Sinne: Fott mit ihm!
Quasi der einzige Topfahrer, der ohne richtig schlechte Tage fährt. Das macht mehr als skeptisch.
Da stimm ich dir hundertprozentig zu. Ich finde das auch seltsam. Aber Armstrong hat ja auch nie gedopt. ;).... Vielleicht macht Froome mit seinem Geständnis in 10 Jahren richtig Kasse. Ist ein "cleverer" Weg.... >:(
Froome behauptet jetzt, der erhöhte Wert sei durch eine Fehlfunktion seiner Nieren zustande gekommen. ;D
Komisch, was die Radfahrer mit kaputten Nieren, Bronchitis/Asthma und wunden Ärschen für Leistungen bringen ::)
Heute geht es im MTB Weltcup mit den Rennen in Nove Mesto weiter.
Neu gibt es am Freitag ein Short Track Rennen der besten 40 Fahrer, wo die 16 besten Startpositionen vergeben werden.
Jemand heute Giro gesehen? Den Ritt über 80 km von Froome? Wo er vor Tagen noch derbe abgehängt wurde? Hab ich schonmal gesehen. Von Floyd Landis bei der Tour. Es widert mich an.
Genau das war auch mein erster Gedanke. 3 Berge quasi im Alleingang... :(
So viel ich früher geschaut habe, mich interessiert es einfach nimma...
Es fällt einem schon schwer an einen sauberen Froome zu glauben. Dass kein einziger auch nur ansatzweise folgen kann...
Ein Kollege sagte mir letzthin, dass es ja okay ist, wenn sie ihn während dem Rennen erwischen, dann ist er raus und gut ist. Nur wird es leider so sein, das er wenn überhaupt Jahre später erwischt wird, dann die Resultate neu geschrieben sind. Nun erzähl mal als "neuer" Gewinner deinem Enkel von deinem grossen Triumph und zeige ihm Bilder davon...
Bin nun auf Cross Country MTB umgestiegen. Das macht schon auch irrsinnig Spass zum zuschauen. Nach den beiden Solosiegen durch Jolanda Neff und Nino Schurter bei schwierigen Bedingungen in Albstadt gab es nun zwei Sprintentscheidungen in Nove Mesto.
Langvad ist technisch zwar absolut schlecht, aber hat Power. Leider kam Neff in der Abfahrt nicht entscheidend weg.
Bei den Herren gewann Schurter mit dem vermutlich geringstmöglichen Vorsprung.
Zitat von: IamNINER am Mo, 28. Mai. ’18, 09:59
Es fällt einem schon schwer an einen sauberen Froome zu glauben. Dass kein einziger auch nur ansatzweise folgen kann...
Ein Kollege sagte mir letzthin, dass es ja okay ist, wenn sie ihn während dem Rennen erwischen, dann ist er raus und gut ist. Nur wird es leider so sein, das er wenn überhaupt Jahre später erwischt wird, dann die Resultate neu geschrieben sind. Nun erzähl mal als "neuer" Gewinner deinem Enkel von deinem grossen Triumph und zeige ihm Bilder davon...
Bin nun auf Cross Country MTB umgestiegen. Das macht schon auch irrsinnig Spass zum zuschauen. Nach den beiden Solosiegen durch Jolanda Neff und Nino Schurter bei schwierigen Bedingungen in Albstadt gab es nun zwei Sprintentscheidungen in Nove Mesto.
Langvad ist technisch zwar absolut schlecht, aber hat Power. Leider kam Neff in der Abfahrt nicht entscheidend weg.
Bei den Herren gewann Schurter mit dem vermutlich geringstmöglichen Vorsprung.
Wo bekommst Du CC im TV??
Red Bull TV überträgt jeweils mit Deutschem oder Englischem Kommentar.
Zitat von: IamNINER am Mo, 28. Mai. ’18, 09:59Bin nun auf Cross Country MTB umgestiegen. Das macht schon auch irrsinnig Spass zum zuschauen.
Glaubst Cross ist sauber? Meine Erfahrungen im Amateurradsport sind da leider ernüchternd.
Aber das betrifft wohl jede Sportart wo Ausdauer hilfreich ist.
Zitat von: Candlestick am Mo, 28. Mai. ’18, 13:49
Zitat von: IamNINER am Mo, 28. Mai. ’18, 09:59Bin nun auf Cross Country MTB umgestiegen. Das macht schon auch irrsinnig Spass zum zuschauen.
Glaubst Cross ist sauber? Meine Erfahrungen im Amateurradsport sind da leider ernüchternd.
Aber das betrifft wohl jede Sportart wo Ausdauer hilfreich ist.
Ich glaube, dass es grundsätzlich sauberer ist. Ich glaube an kaum einen sauberen Sport. Ich glaube aber, dass je mehr Technik (Skills) eine Rolle spielt, desto sauberer ist der Sport, da mit etwas anderem als purer Ausdauer gepunktet werden kann.
Im Endeffekt ist die Frage, was als Doping gelten soll und wo es um Advanced Training Methods oder Advanced Recovery Methods geht. Was ist Leistungssteigernd, was ist Leistungsermöglichend, etc. Die Grenzen sind da sehr vage...
Die Radsportwelt bangt um die deutsche Sprinterin Kristina Vogel. Nach einem Trainingsunfall in Cottbus musste die Weltmeisterin und Olympiasiegerin notoperiert werden und liegt im künstlichen Koma. Die Ärzte befürchten bleibende Schäden (Querschnittslähmung).
Schon 2009 war sie nach einem Trainingsunfall mit einem Auto nur knapp mit dem Leben davon gekommen.
Ex-Profi Andreas Kappes ist im Alter von nur 52 Jahren verstorben. Grund war Herzversagen als Folge einer allergischen Reaktion nach einem Insektenstich. :-\
Aus für Christopher Froome (Team Ineos). Der vierfache TdF-Sieger hat sich bei einem Trainingssturz wahrscheinlich den Oberschenkel gebrochen und fällt damit für die diesjährige Tour de France aus.
Wann fängt die Apothekenrundfahrt überhaupt an?
Zitat von: Duke am Mi, 12. Jun. ’19, 17:30
Aus für Christopher Froome (Team Ineos). Der vierfache TdF-Sieger hat sich bei einem Trainingssturz wahrscheinlich den Oberschenkel gebrochen und fällt damit für die diesjährige Tour de France aus.
Hat sich noch viel mehr gebrochen. Eigentlich das meiste. Mit mehr als 50 gegen die Hauswand, weil es ihm den Lenker verrissen hat, als er bei Vollgas nach einem Taschentuch griff.
Zitat von: stig49 am Do, 13. Jun. ’19, 12:40
Zitat von: Duke am Mi, 12. Jun. ’19, 17:30
Aus für Christopher Froome (Team Ineos). Der vierfache TdF-Sieger hat sich bei einem Trainingssturz wahrscheinlich den Oberschenkel gebrochen und fällt damit für die diesjährige Tour de France aus.
Hat sich noch viel mehr gebrochen. Eigentlich das meiste. Mit mehr als 50 gegen die Hauswand, weil es ihm den Lenker verrissen hat, als er bei Vollgas nach einem Taschentuch griff.
Oberschenkel, Oberarm, mehrere Rippen. Hat ihn auf die Intensivstation gebracht. Für einen Einschlag an einer Hauswand mit ca. 54 km/h ist der menschliche Körper nun mal nicht konstruiert.
Vor so etwas schützt auch das beste Doping nicht! :(
6 Stunden soll die OP gedauert haben, die meisten Brüche waren offene, puhhh ganz schön krass, da kann man nur gute Besserung wünschen.
roglic verliert die tour nach elf tagen am vorletzten tag gegen einen entfesselten pogacar im zeitfahren. fast genauso wie einst Fignon 1989 gegen LeMond. so spannend war die Tour zuletzt selten bis zum Schluss.
Alaphilippe wird Weltmeister, der neue Schweizer Radstar wird ein Jahr nach dem U23 Weltmeistertitel dritter in Imola
Zitat von: IamNINER am So, 27. Sep. ’20, 20:32
Alaphilippe wird Weltmeister, der neue Schweizer Radstar wird ein Jahr nach dem U23 Weltmeistertitel dritter in Imola
ich ergänze mal: gemeint ist Marc Hirschi, der aggressivste Fahrer der TdF
Gute Nachrichten
Der Niederländer der vor 8 Monaten so schwer stürzte und bis auf einen Zahn alle seine Zähne verlor, nimmt wieder am aktiven Radsport Teil👍
Giro-Sieger Egan Bernal (Ineos) aus Kolumbien ist nur wenige Tage nach seinem Triumph Corona-positiv getestet worden.
Die Tour rollt wieder und nachdem gestern Alaphilippe für die Franzosen mit dem Sieg beim Grand Départ schon den wichtigen Etappensieg holte und das Weltmeistertrikot durch das gelbe Trikot ersetzte, schreibt die heutige Etappe eine andere sehr schöne Geschichte.
Mathieu van der Poel holt sich gelb. Im Ziel ganz grosse Emotionen, denn in Gedanken war er bei seinem verstorbenen Grossvater Raymond Poulidor, der in 14 Tours nie die Ehre hatte gelb zu tragen.
Was gibt's nur für Vollpfosten habe gerade die Bilder vom Unfall der ersten Tour Etappe gesehen!
Zitat von: IamNINER am So, 27. Jun. ’21, 17:54
...Raymond Poulidor, der in 14 Tours nie die Ehre hatte gelb zu tragen.
... und dennoch ein Volksheld in Frankreich ist .
das Sturzfestival in der Bretagne geht weiter... Kann mich nicht an so viele heftige Stürze der letzten Jahre erinnern
Die Tour ist entschieden, nach seinem gestrigen Parforceritt ins Gelbe wird niemand mehr Pogacar stoppen können. Außer ne Dame mit Pappschild vielleicht.
Zitat von: Duke am So, 4. Jul. ’21, 23:00
Die Tour ist entschieden, nach seinem gestrigen Parforceritt ins Gelbe wird niemand mehr Pogacar stoppen können.
Womit ich recht behalten habe. Wie aber gestern mit Wout van Aert ein Allrounder die Sprintspezialisten in Paris schlagen konnte, ist für mich die eigentliche Überraschung.
Bin mir relativ sicher das es demnächst den Sieger 2021 Pogacar nicht mehr geben wird...Irgendwann wird auch der erwischt...ich finde es nur ne Sauerei, das dieses Apotheken - Rennen vom öffentlichen ausgestrahlt wurde....
Zitat von: Duke am Mo, 19. Jul. ’21, 11:05
Zitat von: Duke am So, 4. Jul. ’21, 23:00
Die Tour ist entschieden, nach seinem gestrigen Parforceritt ins Gelbe wird niemand mehr Pogacar stoppen können.
Womit ich recht behalten habe. Wie aber gestern mit Wout van Aert ein Allrounder die Sprintspezialisten in Paris schlagen konnte, ist für mich die eigentliche Überraschung.
der Sprint wurde von Quickstep git vorbereitet, aber dann von verschiedenen Teams gestört. Am Ende hatte nur noch van Aert einen Anfahrer und dann war es halt Mann gegen Mann.
Zitat von: eisbaercb am Mo, 19. Jul. ’21, 18:58
Bin mir relativ sicher das es demnächst den Sieger 2021 Pogacar nicht mehr geben wird...Irgendwann wird auch der erwischt...ich finde es nur ne Sauerei, das dieses Apotheken - Rennen vom öffentlichen ausgestrahlt wurde....
Hast die ARD-Doku zum Thema Doping gesehen? Vielleicht wird demnächst schon gar niemand mehr wegen Dopings gesperrt
Davon mal ab wenn Pogacar Gesund bleibt wird er über Jahre die Tour dominieren. Ist Wahnsinn was der in den Bergen veranstaltet hat. Drei Trikots zugewinnen ist schon sehr krass.
Das hat man über Jan Ulrich auch schon einmal gesagt.
Und dann kam einer, der noch besser/mehr dopte....
Man muss aber auch eins sagen: da die Tour vom Profil so ,,leicht" war, haben viele die Tour gemieden und sind lieber auf Giro und/oder Vuelta gegangen.
Die Leistungsdichte war so niedrig wie Jahre nicht. Besonders nach den obligatorischen Verletzungen war die Tour längst gelaufen und damit mein ich nicht nur Platz 1. Ich verbuche sie daher etwas populistisch unter einer Tour der Langeweile!
Man war wohl zu verwöhnt die letzten Jahre
Zitat von: IamNINER am Mo, 19. Jul. ’21, 20:34
Zitat von: Duke am Mo, 19. Jul. ’21, 11:05
Zitat von: Duke am So, 4. Jul. ’21, 23:00
Die Tour ist entschieden, nach seinem gestrigen Parforceritt ins Gelbe wird niemand mehr Pogacar stoppen können.
Womit ich recht behalten habe. Wie aber gestern mit Wout van Aert ein Allrounder die Sprintspezialisten in Paris schlagen konnte, ist für mich die eigentliche Überraschung.
der Sprint wurde von Quickstep git vorbereitet, aber dann von verschiedenen Teams gestört. Am Ende hatte nur noch van Aert einen Anfahrer und dann war es halt Mann gegen Mann.
Cavendish war direkt am Hinterrad von van Aert. Von einem Spezial-Sprinter der Qualität Cavendish erwarte ich dann schon, dass er da noch vorbeifahren kann.
Ich dachte gesehen zu haben, dass Cavendish kurz vor dem Ende ein oder zwei Tritte ausgelassen hat. Weiß jetzt aber nicht, ob er einfach nur dahinter bleiben wollte oder ob ihn irgendetwas/irgendwer gestört hat.
Ja, war so. Van Aert kam ca. 200m vor dem Ziel etwas auf seine Seite rüber und da musste er verzögern.
mal was privates: ich hab nach 28 jahren meine Colnago in rente geschickt und mir ein merida reacto 5000 dafür zugelegt. sind schon welten dazwischen.
gestern kam dann auch der garmin edge 530. ich habe mich bewusst gegen den 830 entschieden, für wahoo war ich zu geizig.
jemand erfahrungen mit dem 530 und dem reacto??
Ich habe einen Garmin Edge Explore 1000. Sehr zufrieden. Mein Bruder und ein Kollege hat den Edge 1030 und ist auch zufrieden.
Kann bei Garmin durchaus einige Tipps geben
https://49ersfanzone.net/fanzone/open-talk-zone/der-fahrrad-thread/msg567767/#msg567767
Gehört aber eher in den Bereich
ah, ich hatte den fahrrad-thread nicht gefunden /übersehen. sorry.
Julian Alaphilippe hat seinen WM-Titel auf der Straße verteidigt. Die deutschen Starter waren chancenlos, auf die Österreicher und Schweizer habe ich nicht so geachtet, sorry.
Lebenszeichen von Jan Ullrich, im wahrsten Sinne des Wortes: auf Mallorca hat er sich mit Lance Armstrong, George Hincapie und Johan Bryneel für einen Podcast getroffen. Seine Statement kurz zusammengefasst: er lebt noch, ist seit 3 Jahren Alk- und Drogenfrei, hat wieder Spaß am Radfahren, und dank Armstrong für dessen Hilfe/Unterstützung in schweren Zeiten. Gestern habe ich noch erfahren, dass Ullrich wohl die Kontakte zu all seinen alten Freunden und Weggefährten weitestgehend abgebrochen hat.
Hirschi hatte Pech, weil er nach einem Sturz übersehen wurde und dadurch kein Ersatzrad erhalten hat
Eher enttäuschend waren van der Poel und van Aert, die irgendwie nichts riskieren wollten.
Zitat von: IamNINER am Di, 28. Sep. ’21, 14:41
Hirschi hatte Pech, weil er nach einem Sturz übersehen wurde und dadurch kein Ersatzrad erhalten hat
Das ist ja bitter.
Zitat von: IamNINER am Di, 28. Sep. ’21, 14:41
Eher enttäuschend waren van der Poel und van Aert, die irgendwie nichts riskieren wollten.
Bei van Aert war ich überrascht, dass er bei der Attacke von Alaphilippe nicht mal zuckte.
Mit Paris - Roubaix kann auch ein alter Radsportklassiker mit Neuerungen aufwarten: am Wochenende gab es das erste Frauenrennen der über 100-jährigen Geschichte. Siegerin: Lizzy Deignan (Trek) aus England.
Bei der 118. Auflage der Herren siegte Europameister Sonny Colbrelli (Italien/Bahrain-Victorious). Jonas Rutsch (EF) wurde als bester Deutscher Elfter, direkt vor ihm landete der ehem. Deutsche Heinrich Haussler (Australien/Bahrein-Victorious), direkt hinter ihm mit Maximilian Walscheid (Qhubeka NextHash) der zweitbeste Deutsche.
Bester Österreicher: Marco Haller (Bahrain Victorious) als 17.
Bester Schweizer: Silvan Dillier (Alpecin) auf Platz 47
Wolfgang Strohband, langjähriger Manager und Förderer von Jan Ullrich, ist mit 83 in Hamburg verstorben. Beide arbeiteten von 1992/93 bis 2011 zusammen.
Die Bahn-Europameisterschaften laufen gerade.
Der Frauen-Vier holt als Olympiasieger souverän erneut Gold - 7 Sekunden Vorsprung im Finale auf Italien.
Der Männer-Vierer verpasst Bronze gegen Großbritannien um zwei hundertsel Sekunden.
Der Chemnitzer Sprinter Joachim Eilers verpasste über 1000 Meter und zwei Zehntel Bronze.
Zitat von: Duke am Do, 7. Okt. ’21, 13:46
..... - 7 Sekunden Vorsprung im Finale ...
:wow:
Fix, die Mädels ;)
Zitat von: snoopy am Do, 7. Okt. ’21, 14:03
Zitat von: Duke am Do, 7. Okt. ’21, 13:46
..... - 7 Sekunden Vorsprung im Finale ...
:wow:
Fix, die Mädels ;)
Absolut. Während die Männer weiter sehr hart um die Rückkehr in die Spitze kämpfen müssen.
Man mag es kaum glauben: das Team des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) hat vergangene Woche mit sechsmal Gold, zweimal Silber und dreimal Bronze das beste Ergebnis einer gesamtdeutschen Mannschaft bei Bahnrad-Weltmeisterschaften eingefahren.
Lenard Kämna, der in unserem Nachbardorf geboren wurde, hat den heutigen Tour de France Etappensieg, nach großem Kampf, leider ganz knapp verpasst. 🥲
oh, läuft die Apotheker Rundfahrt wieder....
schau schon ein paar Jahre nicht mehr....
meine Meinung- Doping freigeben...dann wirds wieder fair....so ist das nur ne Farce...
Gehts noch?
Doping freigeben? Und damit den anständigen Sportlern den Nachteil noch legalisieren? Mehr Folgeschäden und Tote als bisher? Vorbild für Amateure, Jugendliche und Kinder?
Bemerkenswert ist Simon Geschke. 36, stets Helfer und Wasserträger für andere, und plötzlich verteidigt er sein 6 Tagen das Trikot des besten Bergfahrers. Ich würde es Geschke sowas von gönne, es bis Paris zu tragen.
P.S.
Sein Vater Jürgen Geschke war 1977 Weltmeister im Bahnsprint. :D
Absolut. Geschke soll in Paris gepunktet ankommen.
Hat für Simoni leider nicht geklappt. Schade, aber er hat eine grosse Show und einen begeisternden Kampf geboten.
Was sagt Bernd übrigens zum Ulmer bei der TdF ?
Zitat von: snoopy am Sa, 19. Jul. ’25, 07:27Was sagt Bernd übrigens zum Ulmer bei der TdF ?
Äähh...welcher denn? Da wird in Ulm auch nichts darüber berichtet.
Ich weiß nur dass früher die Ulmer ziemlich gute Talente hatten und es jedes Jahr auch ein Rundenrennen rund ums Ulmer Münster gab, wo auch deutsche Topfahrer dabei waren. Aber das ist schon ewig her.
fast Ulm:
https://de.wikipedia.org/wiki/Florian_Lipowitz
Zitat von: the_hawk am Mo, 21. Jul. ’25, 00:11fast Ulm:
https://de.wikipedia.org/wiki/Florian_Lipowitz
Der ist mir unbekannt.
Dann ist das wohl nicht so dein Sport ;)
Ist immerhin zZ Dritter und fährt im weißen Trikot.
Oder meinst Du, dass Du persönlich in keiner Beziehung mit ihm bist? ::) ;D
Zitat von: snoopy am Mo, 21. Jul. ’25, 08:45Dann ist das wohl nicht so dein Sport ;)
Ist immerhin zZ Dritter und fährt im weißen Trikot.
Oder meinst Du, dass Du persönlich in keiner Beziehung mit ihm bist? ::) ;D
:-D....ist nicht so mein Sport aber auch hier in Ulm liest man nichts über einen Laichinger bei der TdF.
Ich hab auch gesehen dass er die letzten 2 Jahre ziemlich erfolgreich war.
ich habs in den letzten Jahren nicht mehr wo intensiv verfolgt, aber ich glaube, das es nicht mehr so schlimm mit dem Doping ist. Oder es wird besser verdeckt?
Vor Jahren wurde die TdF ja noch als Apothekenrundfahrt bezeichnet.........
Im Augenblick ist nur der Führende etwas in Verdacht (auch weil er aus einem Dopingsystem kam/kommt)
Da die anderen im Vergleich immer mal wieder schwächeln, scheinen die recht sauber zu sein.
Aber: wer weiss.....
Ich habe mir übrigens letzte Woche ein E-Gravelbike bestellt.
Bin zwar kein begeisterter Radfahrer, aber mache es halt viel lieber als schwimmen oder joggen.
Zitat von: snoopy am Di, 22. Jul. ’25, 12:07Ich habe mir übrigens letzte Woche ein E-Gravelbike bestellt.
Bin zwar kein begeisterter Radfahrer, aber mache es halt viel lieber als schwimmen oder joggen.
Schwimmen oder Joggen kann man ja auch schlecht mit E-Unterstützung.
;D
Keine Überraschung beim Giro.
Dennoch berichtenswert, dass Jonas Vingegaard nun einer von nur 8 Fahrern jemals ist, der alle drei große Touren gewonnen hat. :respekt:
Ich hab früher gerne die Tour de france geguckt. Einmal konnte ich nicht, dass hab ich über Facebook nachgefragt, wie die Apothekenrundfahrt ausgegangen wäre. Was kam da ein shitstorm. ;D ;D
Zitat von: Sean am Mo, 1. Jun. ’26, 11:29Ich hab früher gerne die Tour de france geguckt. Einmal konnte ich nicht, dass hab ich über Facebook nachgefragt, wie die Apothekenrundfahrt ausgegangen wäre. Was kam da ein shitstorm. ;D ;D
Bei mir ähnlich. Gerade zu Ulles Zeiten immer geschaut. War das geil.
Jetzt schaue ich auch mal Highlights, aber das war es auch.
Wenn ich Vingegaard und Pogacar sehe....sorry, wenn da kein Doping im Spiel ist, dann weiß ich auch nicht. Solche Hungerhaken jagen 3 Wochen die Berge wie nichts hoch. Im Leben nicht.
175cm und 60 Kilo??? ;D ;D
Dagegen waren Ulle und Armstrong fett. Und trotzdem gedopt. Und trotzdem nicht annähernd so schnell.
Nee, irgendwie kann ich heute damit nicht mehr viel anfangen...
Tour de France gucke ich auch manchmal gerne. Aber nicht wegen der Radrennen, die sind mir Latte wie Wurst. Sondern wegen der schönen Landschaftsbilder, vor allem aus den Pyrenäen. :)
Zitat von: duffeldoffel am Mo, 1. Jun. ’26, 14:43Tour de France gucke ich auch manchmal gerne. Aber nicht wegen der Radrennen, die sind mir Latte wie Wurst. Sondern wegen der schönen Landschaftsbilder, vor allem aus den Pyrenäen. :)
Zwar schaue ich die Übertragungen durchaus auch wegen des Rennens, aber die Landschaftsbilder finde ich auch immer klasse. Und obwohl ich einige Leute kenne, die mit Florian Naß ein Problem haben, gefällt mir seine Art, die TdF zu kommentieren. Immer mal was zur Landschaft oder zur Geschichte der Region/Stadt, Infos zu berühmten/wichtigen Persönlichkeiten, das finde ich spannend.
Mich interessiert beides: Der Sport und die Landschaft samt Kommentaren.
lch find da nicht nur die Bilder an sich interessant, sondern auch die Infos, die man über die Burgen oder Schlösser erzählt bekommt.
Die schönste Zeit war bei mir auch tatsächlich auch die Zeit Ulle oder Zabel. Da hat man dann auch mitgefiebert, deutsches Team (Telekom) und deutsche Fahrer, die vorne dabei waren. Wer erinnert sich nicht an "quäl dich Du Sau"!!! von Udo Bölts zu Ulle.. ;D ;D
Team Telekom zu unterstützen, wäre für mich nie möglich gewesen. Zu viel Ärger mit dem "Rosa Riesen" gehabt. :pukey:
Zitat von: Sean am Mo, 1. Jun. ’26, 15:13lch find da nicht nur die Bilder an sich interessant, sondern auch die Infos, die man über die Burgen oder Schlösser erzählt bekommt.
Die schönste Zeit war bei mir auch tatsächlich auch die Zeit Ulle oder Zabel. Da hat man dann auch mitgefiebert, deutsches Team (Telekom) und deutsche Fahrer, die vorne dabei waren. Wer erinnert sich nicht an "quäl dich Du Sau"!!! von Udo Bölts zu Ulle.. ;D ;D
Kann ich eins zu eins unterschreiben. Habe auch alle Radsportzeitschriften gekauft rund um die Tour. Habe es auf den Landkarten verfolgt... man, das waren Zeiten.
ich mags immer noch sehr, erinnert mich an meine wirklich guten jahre, da haben wir am tag 200 km runtergespult ;)
und was wir noch gemacht haben... blut nehmen, mit sauerstoff versetzen und wieder rein... kann mich nicht erinnern, dsss das unter doping lief... damals... hatte aber wirklich was gebracht ;)
Zitat von: silentsound am Mo, 1. Jun. ’26, 18:39kann mich nicht erinnern, dsss das unter doping lief... damals...
Kurze Recherche ergab: Blutdoping ist seit 1988 auf der Liste der verbotenen Methoden/Mittel.
Ich habe höchstens Ritter Sport zu mir genommen. Hatte aber vor dem Fernseher auch viel Ausdauer.
Zitat von: MoRe99 am Mo, 1. Jun. ’26, 19:15Zitat von: silentsound am Mo, 1. Jun. ’26, 18:39kann mich nicht erinnern, dsss das unter doping lief... damals...
Kurze Recherche ergab: Blutdoping ist seit 1988 auf der Liste der verbotenen Methoden/Mittel.
Leistungsfördernde Mittel werden doch regelmäßig neu erfunden und nach deren Offenlegung verboten oder die Grenzwerte festgelegt.
Danach erfolgt doch im Spitzensport fast überall ein "randopen" an die festgelegt Grenze.
Wird diese Grenze dann um 20% gesenkt, haben die Ärzte dann die Aufgabe, ihre Athleten so dicht wie möglich an das neue Limit heran zu bringen.
Zitat von: MoRe99 am Mo, 1. Jun. ’26, 19:15Zitat von: silentsound am Mo, 1. Jun. ’26, 18:39kann mich nicht erinnern, dsss das unter doping lief... damals...
Kurze Recherche ergab: Blutdoping ist seit 1988 auf der Liste der verbotenen Methoden/Mittel.
reiner, musstest du das so öffentlich schreiben... was denken denn die leute jetzt von mir🤣🤣... mal ehrlich, da hat damals wirklich niemand gefragt und kontrolliert... ich spreche von der zeit , bei mir, 1986- 1991 😉
Zitat von: Obi4Niners am Mo, 1. Jun. ’26, 19:18Ich habe höchstens Ritter Sport zu mir genommen. Hatte aber vor dem Fernseher auch viel Ausdauer.
jooooo 😂👍🏻
Zitat von: silentsound am Mo, 1. Jun. ’26, 20:16Zitat von: MoRe99 am Mo, 1. Jun. ’26, 19:15Zitat von: silentsound am Mo, 1. Jun. ’26, 18:39kann mich nicht erinnern, dsss das unter doping lief... damals...
Kurze Recherche ergab: Blutdoping ist seit 1988 auf der Liste der verbotenen Methoden/Mittel.
reiner, musstest du das so öffentlich schreiben... was denken denn die leute jetzt von mir🤣🤣... mal ehrlich, da hat damals wirklich niemand gefragt und kontrolliert... ich spreche von der zeit , bei mir, 1986- 1991 😉
Ich werde mich da wohl mal mit dem QFL Commish über unsere Doping- und Ethikgrundsätze austauschen müssen... ;)
Zitat von: duffeldoffel am Mo, 1. Jun. ’26, 20:32Zitat von: silentsound am Mo, 1. Jun. ’26, 20:16Zitat von: MoRe99 am Mo, 1. Jun. ’26, 19:15Zitat von: silentsound am Mo, 1. Jun. ’26, 18:39kann mich nicht erinnern, dsss das unter doping lief... damals...
Kurze Recherche ergab: Blutdoping ist seit 1988 auf der Liste der verbotenen Methoden/Mittel.
reiner, musstest du das so öffentlich schreiben... was denken denn die leute jetzt von mir🤣🤣... mal ehrlich, da hat damals wirklich niemand gefragt und kontrolliert... ich spreche von der zeit , bei mir, 1986- 1991 😉
Ich werde mich da wohl mal mit dem QFL Commish über unsere Doping- und Ethikgrundsätze austauschen müssen... ;)
ähhhhh... also ich würde hier den punkt der verjährung einführen... und ein geständnis gilt als strafmildernd ☺️👍🏻
Zitat von: silentsound am Mo, 1. Jun. ’26, 20:34Zitat von: duffeldoffel am Mo, 1. Jun. ’26, 20:32Zitat von: silentsound am Mo, 1. Jun. ’26, 20:16Zitat von: MoRe99 am Mo, 1. Jun. ’26, 19:15Zitat von: silentsound am Mo, 1. Jun. ’26, 18:39kann mich nicht erinnern, dsss das unter doping lief... damals...
Kurze Recherche ergab: Blutdoping ist seit 1988 auf der Liste der verbotenen Methoden/Mittel.
reiner, musstest du das so öffentlich schreiben... was denken denn die leute jetzt von mir🤣🤣... mal ehrlich, da hat damals wirklich niemand gefragt und kontrolliert... ich spreche von der zeit , bei mir, 1986- 1991 😉
Ich werde mich da wohl mal mit dem QFL Commish über unsere Doping- und Ethikgrundsätze austauschen müssen... ;)
ähhhhh... also ich würde hier den punkt der verjährung einführen... und ein geständnis gilt als strafmildernd ☺️👍🏻
Ich werde ein gutes Wort für dich einlegen. Ich gehe davon aus, da kommt nichts nach und du kannst deinen Titel behalten. :champ: ;)
Zitat von: duffeldoffel am Mo, 1. Jun. ’26, 20:40Zitat von: silentsound am Mo, 1. Jun. ’26, 20:34Zitat von: duffeldoffel am Mo, 1. Jun. ’26, 20:32Zitat von: silentsound am Mo, 1. Jun. ’26, 20:16Zitat von: MoRe99 am Mo, 1. Jun. ’26, 19:15Zitat von: silentsound am Mo, 1. Jun. ’26, 18:39kann mich nicht erinnern, dsss das unter doping lief... damals...
Kurze Recherche ergab: Blutdoping ist seit 1988 auf der Liste der verbotenen Methoden/Mittel.
reiner, musstest du das so öffentlich schreiben... was denken denn die leute jetzt von mir🤣🤣... mal ehrlich, da hat damals wirklich niemand gefragt und kontrolliert... ich spreche von der zeit , bei mir, 1986- 1991 😉
Ich werde mich da wohl mal mit dem QFL Commish über unsere Doping- und Ethikgrundsätze austauschen müssen... ;)
ähhhhh... also ich würde hier den punkt der verjährung einführen... und ein geständnis gilt als strafmildernd ☺️👍🏻
Ich werde ein gutes Wort für dich einlegen. Ich gehe davon aus, da kommt nichts nach und du kannst deinen Titel behalten. :champ: ;)
oh ja....das nenn ich halt mal soziale kompetenz gepaart mit der führungserfahrung eines ligabetriebs ...jörn for president bzw. kanzler ☺️😉👍🏻✌🏻
Zitat von: silentsound am Mo, 1. Jun. ’26, 18:27ich mags immer noch sehr, erinnert mich an meine wirklich guten jahre, da haben wir am tag 200 km runtergespult ;)
Ich kenne jemanden, der kennt wiederum auch jemanden, und der hat von jemanden gehört, das jemand in seiner Jugend beinahe literweise 😉 Nasentropfen z.B. vor Einzelzeitfahren eingeträufelt hat. 🫣
Zitat von: Obi4Niners am Mo, 1. Jun. ’26, 19:18Ich habe höchstens Ritter Sport zu mir genommen. Hatte aber vor dem Fernseher auch viel Ausdauer.
Echt Klasse :high5: :rofl:
Zitat von: silentsound am Mo, 1. Jun. ’26, 20:43Zitat von: duffeldoffel am Mo, 1. Jun. ’26, 20:40Zitat von: silentsound am Mo, 1. Jun. ’26, 20:34Zitat von: duffeldoffel am Mo, 1. Jun. ’26, 20:32Zitat von: silentsound am Mo, 1. Jun. ’26, 20:16Zitat von: MoRe99 am Mo, 1. Jun. ’26, 19:15Zitat von: silentsound am Mo, 1. Jun. ’26, 18:39kann mich nicht erinnern, dsss das unter doping lief... damals...
Kurze Recherche ergab: Blutdoping ist seit 1988 auf der Liste der verbotenen Methoden/Mittel.
reiner, musstest du das so öffentlich schreiben... was denken denn die leute jetzt von mir🤣🤣... mal ehrlich, da hat damals wirklich niemand gefragt und kontrolliert... ich spreche von der zeit , bei mir, 1986- 1991 😉
Ich werde mich da wohl mal mit dem QFL Commish über unsere Doping- und Ethikgrundsätze austauschen müssen... ;)
ähhhhh... also ich würde hier den punkt der verjährung einführen... und ein geständnis gilt als strafmildernd ☺️👍🏻
Ich werde ein gutes Wort für dich einlegen. Ich gehe davon aus, da kommt nichts nach und du kannst deinen Titel behalten. :champ: ;)
oh ja....das nenn ich halt mal soziale kompetenz gepaart mit der führungserfahrung eines ligabetriebs ...jörn for president bzw. kanzler ☺️😉👍🏻✌🏻
Ich kenne die Leute vom Ligarat der Fantasy Football Ligen :whistle:
Eine meiner Lieblingssportarten vorm TV und auch selbst fahre ich seit meiner Jugend fleißig mit dem Rennrad in der Gegend umher.
Vollgepumpt oder nicht, wer selbst Rennrad fährt, kann erst im Ansatz erahnen was da teilweise über 3 Wochen geleistet wird.
Sind extrem harte Athleten, egal ob die Männer oder die Frauen.
Die ganzen neuen Rekorde werfen natürlich Fragen auf, aber es hat sich auch extrem viel in Sachen Training, Ernährung & Material getan.
Glaube ich, dass der Sport wirklich "sauber" ist? Nein. Glaube ich, dass irgend ein Spitzensport "sauber" ist? Ehrlich gesagt, nein.
Will ja nicht wissen, was z.B. in der NFL sich eingeschmissen wird an Schmerzmitteln um spielen zu können mit diversen Verletzungen. Ist für mich persönlich auch Doping, wenn auch erlaubt.
Erschreckend finde ich eher, was z.B. in den niedrigsten Ligen beim Fußball schon an Schmerzmitteln geballert wird um spielen zu können.
Bald geht die TdF ja wieder los.
Abgesehen von der leidigen Dopingdiskussion, die auch wir schon zu genüge geführt haben: Lohnt es sich zu schauen oder gewinnt Pogacar sowieso souverän?
Pogacar ist der Kannibale der Neuzeit. So wie Merckx damals will er immer alles gewinnen. Auch die letzte Etappe der Tour de Suisse hat es gezeigt. Er stand als Sieger der Geamtwertung fest und wollte doch noch Martinez kurz vor dem Ziel einholen.
Ich befürchte, er wird die Tour mit großem Vorsprung gewinnen.
Letztes Jahr waren es 4:24 auf Vingegaard und schon 11 Minuten auf den dritten (Lipowitz). Ob es diesmal noch klarer wird? Ich denke schon.
Ach
Apropos Merckx: habe im Urlaub die Dokuserie "Never Enough" über Marc Cavendish auf Netflix geschaut.
Cool, was der dann doch noch abgerissen hat.
Ist allerdings wohl schon über 2 Jahre alt.
Die Quoten sind ja mal eindeutig:
Pogacar 1,25
.
.
.
Vingegaard 4,50
Seixas 8
del Toro 13
Lipowitz 17
Envenepol 20
Das geht nächstes WE auch schon wieder los, gell?
Menno, das ist einfach alles zu viel auf einmal...
wenn man sich für Rundball-WM, Wimbledon und TdF interessiert, wird's echt etwas stressig ^^
Samstag
Zitat von: the_hawk am Mo, 29. Jun. ’26, 16:14wenn man sich für Rundball-WM, Wimbledon und TdF interessiert, wird's echt etwas stressig ^^
Um ehrlich zu sein, die Radrennen interessieren mich null. Aber ich mag die schönen Landschaftsbilder. ;D
Ich schaue mir immer erst die letzte Stunde an.
Außer jetzt vlt. das Teamzeitfahren in Barcelona.
Mal sehen, wie die Mannschaften das taktisch angehen, da am Ende doch die einzelnen Zeiten gewertet werden.
UAE könnte Pogacar schon am ersten Tag das gelbe Trikot bescheren, wenn sie wollen.
Ich verstehe das alles nicht. Wer zuerst durchs Ziel kommt, hat gewonnen. Das entspricht meinen Intellekt.
Das mit den Punkten, Zwischenpunkten und Teamtaktiken ist mir zu hoch. Außerdem dauert das alles zu lange.
Wenn ,am es sich live anschaut, erschließt sich sicherlich einiges, denke ich.
Der Tourmalet ist gemeistert.
Beeindruckend, aber leider doch erwartet langweilig.
Zitat von: snoopy am Fr, 10. Jul. ’26, 07:35Der Tourmalet ist gemeistert.
Beeindruckend, aber leider doch erwartet langweilig.
Und sorry, glaubt wirklich noch jemand, das Pogacar sauber ist? Deklassiert die anderen zu Amateuren und sieht danach aus als wenn er spazieren gefahren ist.
Armstrong 2.0, nur ohne den angeblichen Krebs!
Hab gestern nur die Zusammenfassung gesehen, aber das hat mir gerreicht, um keine Minute mehr zu schauen.
Nicht umsonst heißt er Pogastrong.
Zunächst gilt jedoch erst einmal die Unschuldsvermutung, klar.
Aber es ist ja bekannt, dass er aus dem slowenischen Dopingsystem kommt und zudem viele in seinem Umfeld schon überführte Doper sind/waren.
Wenn man dann die Leistungen sieht: trotz Trainings- und Erholungsphasen ist er über das ganze Jahr dominant. Da kann ich nicht dran glauben. Wenn sich zudem ein Weltklassefahrer wie Vingegaard, der schon alle großen Rundfahrten gewonnen hat, über den Tourmalet quält ohne nur den Hauch einer Chance zu haben und bei Pogacar man das Gefühl hat, der geht heute abend noch zum Sport - da zweifele ich stark!
Kein Doping. E-Bike 8)
Pogacar hat heute wieder sein E-Bike gezündet 8)
Ja, das kann gar nicht mit rechten Dingen zugehen. Die haben eine nicht nachweisbare Dopingmethode gefunden und bis zur Perfektion weiter entwickelt.
Zitat von: sf510 am Di, 14. Jul. ’26, 19:27Ja, das kann gar nicht mit rechten Dingen zugehen. Die haben eine nicht nachweisbare Dopingmethode gefunden und bis zur Perfektion weiter entwickelt.
ich finds einfach nur stark, wie der fährt... ob ausnahmetalent oder bisschen was eingeflößt...wird sich vielleicht noch rausstellen... solange glaube ich an ausnahmetalent😉
Zitat von: silentsound am Di, 14. Jul. ’26, 19:57Zitat von: sf510 am Di, 14. Jul. ’26, 19:27Ja, das kann gar nicht mit rechten Dingen zugehen. Die haben eine nicht nachweisbare Dopingmethode gefunden und bis zur Perfektion weiter entwickelt.
ich finds einfach nur stark, wie der fährt... ob ausnahmetalent oder bisschen was eingeflößt...wird sich vielleicht noch rausstellen... solange glaube ich an ausnahmetalent😉
Das war Ulle auch...dann kam Armstrong....den Rest kennen wir. ;)
Ausnahmetalent und Ehrgeiz glaub ich erst einmal.
Aber so eine Dominanz ist einfach nicht möglich. Und vor allem nicht auf das ganze Jahr verteilt. Unmöglich.
Klar, es bleibt bei der Unschuldsvermutung.
Ich persönlich traue ihm aber nicht.
Und das gesamte Team fährt den ganzen Tag im Wind und am Ende können maximal 15 Fahrer folgen. Das ist doch auch Wahnsinn.
Wie Maschinen.
Pogacar, und sonst keiner. Den Antritt kann keiner verteidigen, schon gar nicht kontern. Wenigstens ist der Kampf um das restliche Podium spannend.
Einfach nur noch lächerlich! Mehr fällt mir dazu nicht mehr ein. Der lässt den Rest aussehen wie Amateure. Woran erinnert mich das nur..... :-X
Bisher dachte ich OK UAE bereitet das schon gut vor im Zug voran und dann bleiben Pogacar genug Kräfte zum Antritt aber Gestern war UAE außer Del Toro keiner da und der hatte mit sich mehr zu kämpfen. Ist schon sehr auffällig.
Einerseits denke ich die Kontrollen sind mittlerweile schon sehr streng und kaum zu umschiffen aber was wenn einer was gefunden hat was noch keiner kennt? :noidea:
Schaue seit 20 Jahren keinen Radsport mehr, aber da müsste man doch auch auswerten können in welchem Leistungsbereich die unterwegs sind. Und wenn das das Niveau von Armstrong ist, dann liegt es vermutlich nicht an besserer Trainingssteuerung und besserem Equipment.
Zitat von: Funky am So, 19. Jul. ’26, 12:07Schaue seit 20 Jahren keinen Radsport mehr, aber da müsste man doch auch auswerten können in welchem Leistungsbereich die unterwegs sind. Und wenn das das Niveau von Armstrong ist, dann liegt es vermutlich nicht an besserer Trainingssteuerung und besserem Equipment.
Ob das gewollt wäre? Nochmal so ein Skandal wie damals, oder noch größer, würde der Radsport nicht überleben.
Und so machen alle mit und hoffen das beste und keiner spricht über den Elefanten im Raum.
Vingegaard ist gestürzt und ist raus :!: Schulter offensichtlich zerstört :sick:
Wennst Pech hast dann hast Glück auch keines :dead:
Echt Mist
Mal schauen, ob er nun überhaupt noch weitermacht.
Respekt an Evenepoel
Wenn Seixas im Zeitfahren überzeugt, könnte er noch Dritter werden.
Lidl-Trek bisher mit starker Teamleistung.
Ansonsten leider erwartet langweilig, diese Tour.
Zitat von: snoopy am Mo, 20. Jul. ’26, 08:33Echt Mist
Mal schauen, ob er nun überhaupt noch weitermacht.
Nein. Er ist ja mit dem Krankenwagen weggebeacht worden.
Update: Laut Pressemitteilungen erlitt er einen mehrfachen Bruch des rechten Schlüsselbein, er muss in den nächsten Tagen operiert werden
Zitat von: snoopy am Mo, 20. Jul. ’26, 08:38Ansonsten leider erwartet langweilig, diese Tour.
Langweilig, was Platz 1 angeht, da gebe ich dir recht. Dahinter ist das aber durchaus interessant.
Zitat von: MoRe99 am Mo, 20. Jul. ’26, 09:30Zitat von: snoopy am Mo, 20. Jul. ’26, 08:38Ansonsten leider erwartet langweilig, diese Tour.
Langweilig, was Platz 1 angeht, da gebe ich dir recht. Dahinter ist das aber durchaus interessant.
Vielleicht langweilig interessant? Also ich schau jeden Tag (wenn ich zu Hause bin) denn die Übertragungen sind echt toll, die Stimmung auf der Strecke, die Choreo was sich die in den Orten einfallen lassen und die Aufnahmen der Landschaft usw. ist echt Sehenswert. Dann die Technik an den Rädern. Auch am Rad wird mittlerweile per Akkuschlagschrauber das Rad gewechselt ;D Aber ich wünsche mir halt schon mehr Gegenwehr gegen Pogacar 8)
Zitat von: AceT am Mo, 20. Jul. ’26, 10:12Zitat von: MoRe99 am Mo, 20. Jul. ’26, 09:30Zitat von: snoopy am Mo, 20. Jul. ’26, 08:38Ansonsten leider erwartet langweilig, diese Tour.
Langweilig, was Platz 1 angeht, da gebe ich dir recht. Dahinter ist das aber durchaus interessant.
Vielleicht langweilig interessant? Also ich schau jeden Tag (wenn ich zu Hause bin) denn die Übertragungen sind echt toll, die Stimmung auf der Strecke, die Choreo was sich die in den Orten einfallen lassen und die Aufnahmen der Landschaft usw. ist echt Sehenswert. Dann die Technik an den Rädern. Auch am Rad wird mittlerweile per Akkuschlagschrauber das Rad gewechselt ;D Aber ich wünsche mir halt schon mehr Gegenwehr gegen Pogacar 8)
Für mich hat das schon lange komplett den Reiz verloren. Wenn ich dran denke, das ich zu Ulles Zeiten die kompletten Etappen geschaut habe...jetzt interessiert es mich gegen null. Auch ein Grund dafür: Pogacar und das drumherum. Der Elefant im Raum, und alle halten den Mund. Schlimmer als damals.
Zitat von: Stefanski am Mo, 20. Jul. ’26, 10:30Zitat von: AceT am Mo, 20. Jul. ’26, 10:12Zitat von: MoRe99 am Mo, 20. Jul. ’26, 09:30Zitat von: snoopy am Mo, 20. Jul. ’26, 08:38Ansonsten leider erwartet langweilig, diese Tour.
Langweilig, was Platz 1 angeht, da gebe ich dir recht. Dahinter ist das aber durchaus interessant.
Vielleicht langweilig interessant? Also ich schau jeden Tag (wenn ich zu Hause bin) denn die Übertragungen sind echt toll, die Stimmung auf der Strecke, die Choreo was sich die in den Orten einfallen lassen und die Aufnahmen der Landschaft usw. ist echt Sehenswert. Dann die Technik an den Rädern. Auch am Rad wird mittlerweile per Akkuschlagschrauber das Rad gewechselt ;D Aber ich wünsche mir halt schon mehr Gegenwehr gegen Pogacar 8)
Für mich hat das schon lange komplett den Reiz verloren. Wenn ich dran denke, das ich zu Ulles Zeiten die kompletten Etappen geschaut habe...jetzt interessiert es mich gegen null. Auch ein Grund dafür: Pogacar und das drumherum. Der Elefant im Raum, und alle halten den Mund. Schlimmer als damals.
Der Elefant im Raum ist immer bei Sportler die in ihrer Zeit überlegen sind egal wo und wie in welcher Sportart, Hermann Maier oder Alberto Tomba im Skifahren, Schumi im F1, ein Tiger im Golf usw. denkt jeder sofort das kann nicht normal sein.
Sei es wie es ist ich würde mal ein Lanze für Pogacar brechen denn Gestern wurde bei der Übertragung auf ARD berichtet das Pogacar um ca. 05:00 zur Dopingprobe geweckt wurde. Die Antwort von Pogacar war "wenn jeder dann ich auch" OK und Ergebniss negativ. Pogacar ist auch nach Vingegaard`s Sturz sofort zu dessen Teamkollegen gefahren und hat sich erkundigt. Also als Sportsmann würde ich Pogacar nicht in Frage stellen (ich hoffe die Geschichte wird mich in den nächsten 20 Jahren nicht dafür bestrafen)
Der Sturz von Vingegaard ist insofern bemerkenswert da dieser echt in einem toten Winkel der Übertragung stattgefunden hat - keine Kameraeinstellung konnte den Unfallhergang nachweisen. Fest steht das zwei UAE Fahrer - Del Toro und Nils Politt - beteiligt waren.
Ein Schelm der da
pöses vermutet?? :dizzy:
Zitat von: snoopy am Mo, 20. Jul. ’26, 08:33Echt Mist
Mal schauen, ob er nun überhaupt noch weitermacht.
Respekt an Evenepoel
Snoopy meint wahrscheinlich, dass es fraglich ist, ob Vingegaard seine Karriere überhaupt fortsetzt. Nach seinen letzten schweren Stürzen hegte er nämlich schon Rücktrittsgedanken.
so isses
Zitat von: AceT am Mo, 20. Jul. ’26, 11:07Der Elefant im Raum ist immer bei Sportler die in ihrer Zeit überlegen sind egal wo und wie in welcher Sportart, Hermann Maier oder Alberto Tomba im Skifahren, Schumi im F1, ein Tiger im Golf usw. denkt jeder sofort das kann nicht normal sein.
Sei es wie es ist ich würde mal ein Lanze für Pogacar brechen denn Gestern wurde bei der Übertragung auf ARD berichtet das Pogacar um ca. 05:00 zur Dopingprobe geweckt wurde. Die Antwort von Pogacar war "wenn jeder dann ich auch" OK und Ergebniss negativ. Pogacar ist auch nach Vingegaard`s Sturz sofort zu dessen Teamkollegen gefahren und hat sich erkundigt. Also als Sportsmann würde ich Pogacar nicht in Frage stellen (ich hoffe die Geschichte wird mich in den nächsten 20 Jahren nicht dafür bestrafen)
Der Sturz von Vingegaard ist insofern bemerkenswert da dieser echt in einem toten Winkel der Übertragung stattgefunden hat - keine Kameraeinstellung konnte den Unfallhergang nachweisen. Fest steht das zwei UAE Fahrer - Del Toro und Nils Politt - beteiligt waren.
Ein Schelm der da pöses vermutet?? :dizzy:
Der Unterschied zu deinen aufgezählten Sportlern ist aber, das dort Doping nichts gebracht hat und hätte!
Beim Radsport macht es Welten, siehe Armstrong. Vom Mittelklasse Rennfahrer vor seiner angeblichen Krebserkrankung zum Überfahrer danach. Wenn ich nicht irre, wurde der auch zigmal negativ getestet.
Guck dir alleine mal die Zeitabstände zwischen Platz 1 und 10 an seit 2020. Sowas gab es selbst zu Armstrong Zeiten nicht. Nur 1997 waren die ähnlich. Wenn man aber bedenkt, das die Tour damals noch zwischen 400 und 600 Kilometer länger war, dann kommen noch mehr Fragezeichen.
Und wenn ich dann noch sehe, wie Pogacar an den anderen vorbei zieht auf den höchsten Bergen und danach aussieht wie nach ner Kaffeefahrt, dann bleiben, für mich, keine Zweifel mehr.
Ja, noch kann man ihm nichts nachweisen, aber das konnte man auch sehr lange nicht bei Armstrong.
Ich kann dich absolut verstehen wegen deiner Sicht....bei mir war sie vor 30 Jahren auch so. Leider war die Realität dann eine andere und der Aufprall sehr hart.
Ich traue dem Braten auch nicht.
So lange während des ganzen Jahres und jahrelang kann auch ein Ausnahmesportler nicht mehr so dominant sein.
Wir reden ja nicht von Motorsport oder Darts.
Zumm Sturz von Vingegaard würde ich jedoch keinem eine Schuld zuweisen.
Zitat von: Stefanski am Mo, 20. Jul. ’26, 11:30Zitat von: AceT am Mo, 20. Jul. ’26, 11:07Der Elefant im Raum ist immer bei Sportler die in ihrer Zeit überlegen sind egal wo und wie in welcher Sportart, Hermann Maier oder Alberto Tomba im Skifahren, Schumi im F1, ein Tiger im Golf usw. denkt jeder sofort das kann nicht normal sein.
Sei es wie es ist ich würde mal ein Lanze für Pogacar brechen denn Gestern wurde bei der Übertragung auf ARD berichtet das Pogacar um ca. 05:00 zur Dopingprobe geweckt wurde. Die Antwort von Pogacar war "wenn jeder dann ich auch" OK und Ergebniss negativ. Pogacar ist auch nach Vingegaard`s Sturz sofort zu dessen Teamkollegen gefahren und hat sich erkundigt. Also als Sportsmann würde ich Pogacar nicht in Frage stellen (ich hoffe die Geschichte wird mich in den nächsten 20 Jahren nicht dafür bestrafen)
Der Sturz von Vingegaard ist insofern bemerkenswert da dieser echt in einem toten Winkel der Übertragung stattgefunden hat - keine Kameraeinstellung konnte den Unfallhergang nachweisen. Fest steht das zwei UAE Fahrer - Del Toro und Nils Politt - beteiligt waren.
Ein Schelm der da pöses vermutet?? :dizzy:
Der Unterschied zu deinen aufgezählten Sportlern ist aber, das dort Doping nichts gebracht hat und hätte!
Beim Radsport macht es Welten, siehe Armstrong. Vom Mittelklasse Rennfahrer vor seiner angeblichen Krebserkrankung zum Überfahrer danach. Wenn ich nicht irre, wurde der auch zigmal negativ getestet.
Guck dir alleine mal die Zeitabstände zwischen Platz 1 und 10 an seit 2020. Sowas gab es selbst zu Armstrong Zeiten nicht. Nur 1997 waren die ähnlich. Wenn man aber bedenkt, das die Tour damals noch zwischen 400 und 600 Kilometer länger war, dann kommen noch mehr Fragezeichen.
Und wenn ich dann noch sehe, wie Pogacar an den anderen vorbei zieht auf den höchsten Bergen und danach aussieht wie nach ner Kaffeefahrt, dann bleiben, für mich, keine Zweifel mehr.
Ja, noch kann man ihm nichts nachweisen, aber das konnte man auch sehr lange nicht bei Armstrong.
Ich kann dich absolut verstehen wegen deiner Sicht....bei mir war sie vor 30 Jahren auch so. Leider war die Realität dann eine andere und der Aufprall sehr hart.
100% bei Dir! Kaffefahrt: habe am Sonntag ja beides verfolgt F1 in Spa und TdF. Bei Antonelli & Co habe ich mir auch gedacht die sehen ja aus als hätten die gerademal ihr Auto in die Parklücke geparkt (und ich weiß manche schwitzen mehr beim einparken als die F1 fahren ::) )
Was sich aber beim Radsport speziell geändert hat ist die Ernährung. Berge von Bananen und Nudeln sind gewichen gegen Kohlehydrate Gel, Drinks und sonstige schnelle Einheiten zur Nahrungsaufnahme während der Etappe. 6000 "Karolinen" die am Tag verbraucht werden muss dem Körper zugeführt werden, leicht verdaulich und leicht im Transport. Da hat sich in den letzten 20 Jahren sehr viel getan! Wer kennt den berühmten Hungerast?? Ich schon! Wenn man in die Pedale tritt und von einem auf dem anderen Moment geht nichts mehr.
Das ist alles Vergangenheit. Heute sind die Satt wie Scheunendrescher wenn sie vom Rad steigen. 8)
Aber das haben alle anderen doch auch zur Verfügung
Zitat von: snoopy am Mo, 20. Jul. ’26, 13:19Aber das haben alle anderen doch auch zur Verfügung
Eben! Und das erklärt eben nicht sein davon fahren auf den steilsten Anstiegen, als sei es nichts, während die anderen fast stehen bleiben.
Bei mir kommen da totale Armstrong Vibes.
Aber gut, auch egal...erstmal gilt er als sauber. ;D Bin gespannt, wie lange das so geht...
Nicht vergessen: seit 2020 gab es nur 2 Sieger! 5x Pogacar und 2x Vingegaard. Bei dem ich genau dieselben Zweifel habe. 1,75m und 60 Kilo. ;D ;D :o
Armstrong: 1,77m und 72 Kilo. "Fettes Schwein!"
Ja gut, Vingegaard ist ein Leichtgewicht
Aber er zeigt(e) halt auch mal Schwächen. Pogacar nicht.
Ich möchte niemandem den Spaß an seinem Hobby "Radfahren / TDF" mit einer Dopingdiskussion nehmen. Zumal ich da auch keine große Ahnung von habe.
Habe mal versucht etwas zu recherchieren. Und zwar zum Thema "Functional Threshold Power (FTP)". Kurz zur Erläuterung:
FTP steht im Radsport für Functional Threshold Power (auf Deutsch: Funktionelle Schwellenleistung). Es handelt sich dabei um die höchste durchschnittliche Wattleistung, die eine Person über eine Stunde hinweg konstant aufrechterhalten kann, ohne zu stark zu ermüden. Und: Die Watt pro Kilogramm sind besonders bei Anstiegen (beim Bergauffahren) entscheidend. In der Ebene ist der Luftwiderstand der größte Feind, hier zählt eher die absolute Wattzahl (z. B. 350 Watt gesamt). Bergauf hingegen arbeitet man gegen die Schwerkraft: Ein leichter Fahrer mit einer hohen W/kg-Zahl benötigt für den gleichen Anstieg deutlich weniger Energie als ein schwerer Fahrer mit einem niedrigeren W/kg-Wert.
Ist also ein Vergleichswert, um unterschiedlich schwere Radfahrer miteinander zu vergleichen.
Radrennprofis in der EPO- und Blutdoping-Ära (ca. Mitte der 1990er bis Ende der 2000er) erreichten geschätzte FTP-Werte (Functional Threshold Power) von 450 bis über 500 Watt. Bezogen auf das Körpergewicht entsprach dies extremen Spitzenwerten von 6,5 bis über 7,0 Watt pro Kilogramm (W/kg) für die Dauer von 40 bis 60 Minuten.
Was Pogačars Werte so außergewöhnlich macht
Pogačars physiologisches Phänomen ist es, diese 6,4 bis 6,8 W/kg nach 4 bis 5 Stunden harten Rennens, bei extremer Hitze und in der dritten Woche einer Grand Tour abzurufen, ohne dass seine Muskeln übersäuern. Sportwissenschaftliche Analysen bescheinigen ihm daher eine der höchsten Sauerstoffaufnahmekapazitäten (VO2max) und Regenerationsfähigkeiten der Sportgeschichte.
Im Training gab es Echtdaten:
Seine offizielle FTP (Bestätigt durch Strava-Leak 2026)Bei einem hochgeladenen Trainingsritt im Februar 2026 von Valencia nach Calpe vergaß Pogačar, seine Leistungsdaten zu verbergen. Die automatische Auswertung der Strava-App legte seine exakten Trainingszonen offen:Reine FTP-Schwelle: ~415 bis 420 Watt dauerhaft über eine Stunde.Relatives Verhältnis: Bei seinem offiziellen Renngewicht von ca. 66 kg entspricht dies einer echten, konservativen FTP von 6,2 bis 6,3 W/kg im Grundlagen- und Aufbautraining.Zone 4 (Threshold) Bereich: Seine offizielle Schwellenzone (Zone 4) war im System exakt von 388 bis 452 Watt hinterlegt.
Die VO₂max (maximale Sauerstoffaufnahme) beschreibt die höchste Sauerstoffmenge, die dein Körper unter Belastung aufnehmen und verwerten kann.
Lance Armstrong & Jan Ullrich: Lagen in ihren Karrieren bei Spitzenwerten von 85 bis 88 ml/min/kg.
Tadej Pogačar: Erreicht durch die moderne Professionalisierung im Training und Material Schätzwerte von bis zu 96 ml/min/kg
Sieht so aus als wenn Pogacar zumindest auf dem Niveau der gedopten Armstrong und Ullrich unterwegs ist, in Teilen sogar darüber hinaus.
Pogacar und Vingegaard wurden vorgestern ja nachts geprüft. Dieses geschieht anscheinend nur bei ausreichendem Verdacht. Ansonsten sind Kontrollen zwischen 23:00 und 6:00 wohl tabu.
Ob Platz 1 und 2 schon ausreichender Verdacht ist?
Und ob der Besuch um 2:00 bei Vingegaard seine Konzentration störte, ist natürlich reine Spekulation.
Auch interessant: im belgischen Verband ist es verpflichtend, die nationale Meisterschaft mitzufahren. Hat Evenepol nicht gemacht und hätte daher von nationalen Verband gesperrt gehört und hätte nicht bei der Tour starten können. "Halsschmerzen" reichte aber wohl für eine Ausnahme.
Diese Ausreden hats ja schon immer gegeben. Früher war das halbe Feld Asthma Krank und "musste" Bronchien erweiternde Asthma Sprays inhalieren :innocent:
Und Cortison wegen "wunder PoPo"
Ob eine Doping Kontrolle um 02:00 Uhr hilfreich ist finde ich auch zweifelhaft. Das Ding ist ja auch das die im Transfer zum nächsten Etappenort eh schon Verspätung hatten da stundenlang im Stau wegen eines Unfalls am Weg dorthin. Jedenfalls steht eines fest Leistungsfördernd ist das nicht wenn man eh schon solche Strapazen hat und Schlaf dringend notwendig ist. Ich weiß latürnich auch nicht was um 02:00 Uhr genau welche Dopingprobe stattfindet (Blut? Harn?) die nicht auch um 05:00 Uhr oder 06:00 Uhr gemacht werden kann?? :noidea:
Vingegaards Sturz befeuert Diskussionen (https://sport.orf.at/stories/3160488/)
Was bei der Dopingdiskussion - die so ja auch nur und ausschließlich im Radsport geführt wird - übersehen wird, sind die Quantensprünge bei Material/Technik/Ausstattung und auch die Weiterentwicklung der Trainingsmethodik. Die Fahrer heute haben wesentlich mehr Kraft in den Beinen und fahren höhere Übersetzungen als anno 2000. Beispiel: früher war es eine Sensation, wenn ein Fahrer einen Berg mit dem großen Kettenblatt vorn hochgefahren ist. Heute ist das normal.
Das zwei UAE-Fahrer bei Vinegaards Sturz dabei waren, beweist lediglich, dass UAE den schärfsten Konkurrenten Pogacars überwacht, beschattet und nicht aus den Augen lässt.
Ich persönlich freue mich, dass Deutschland in Florian Lipowitz einen neuen TopTen-Fahrer hat.
Ich habe eben mal interessehalber eine KI befragt nach den Unterschieden zwischen heute und vor 25 Jahren, u.a. mit Angabe, um wie viel die Fahrer heute bei einer durchschnittlichen, rund 150 km langen Bergetappe schneller sind als früher. Dabei kam heraus:
Rahmenform und Aero-Optimierung - 1 Min.
Reifenbreite und Tubeless-System - 30 Sekunden
Schaltung und Bremsen - 10-15 Sekunden
Gesamtgewicht - 30-45 Sekunden
Bessere Übersetzungen - 2-3 Minuten
Trainingsmethoden und Ernährung - 10-15 Minuten
Wenn ich das alles zusammenrechne sind das bis zu rund 20 Minuten! Da viele Methoden auch dazu beitragen, dass die Fahrer am Ende wenigster kaputt sind, können die am nächsten Tag auch stärker fahren, als das früher oft der Fall war.
Ach du Sch.... ... Übler Sturz gerade von Lipowitz! :eek: Weggerutscht und mit der Schulter gegen den Bordstein gekracht. Ich denke, Das war es für ihn. :-\
Kaum schreib ich was zu Lipowitz, entschärft es ihn.
Zitat von: MoRe99 am Di, 21. Jul. ’26, 17:35Ich habe eben mal interessehalber eine KI befragt nach den Unterschieden zwischen heute und vor 25 Jahren, u.a. mit Angabe, um wie viel die Fahrer heute bei einer durchschnittlichen, rund 150 km langen Bergetappe schneller sind als früher. Dabei kam heraus:
Rahmenform und Aero-Optimierung - 1 Min.
Reifenbreite und Tubeless-System - 30 Sekunden
Schaltung und Bremsen - 10-15 Sekunden
Gesamtgewicht - 30-45 Sekunden
Bessere Übersetzungen - 2-3 Minuten
Trainingsmethoden und Ernährung - 10-15 Minuten
Wenn ich das alles zusammenrechne sind das bis zu rund 20 Minuten! Da viele Methoden auch dazu beitragen, dass die Fahrer am Ende wenigster kaputt sind, können die am nächsten Tag auch stärker fahren, als das früher oft der Fall war.
Ach du Sch.... ... Übler Sturz gerade von Lipowitz! :eek: Weggerutscht und mit der Schulter gegen den Bordstein gekracht. Ich denke, Das war es für ihn. :-\
Das ändert ja aber nichts daran, das alle das machen und nutzen und trotzdem einer da nochmal 20 Prozent schneller und besser ist als der Rest! Darum geht es.
Zumal die Etappen früher immer länger waren. Die 1997 Tour hatte 3942 km, die 2026er 3.289 km. Macht 653 Kilometer weniger. Bei ebenfalls 21 Etappen.
Zitat von: Stefanski am Di, 21. Jul. ’26, 18:26Das ändert ja aber nichts daran, das alle das machen und nutzen und trotzdem einer da nochmal 20 Prozent schneller und besser ist als der Rest! Darum geht es.
Dass alle es anders machen als vor 25 Jahren heißt nicht, dass es alle gleich machen. Auch da gibt es Unterschiede im Material, bei der Trainingsmethodik, bei der Ernährung. Und natürlich auch beim Talent und beim Willen.
Erklärt das alles? Erklärt das, warum Pogacar derzeit so weit über allen anderen steht? Vermutlich nicht. In fünf oder zehn Jahren wissen wir sicher mehr. Bis dahin fährt der Zweifel sicher mit, aber halt ohne Beweis.
btw. :D Pantani hält immer noch den Rekord hinauf nach Alp d' Huez, und Pantani ist schon 20 Jahre tot. Ist auch auffällig, dass beim Thema Doping immer nur der Radsport ins Visier gerät. Das macht die Debatte einseitig und den Athleten gegenüber unfair.
Bei Pogacar gilt es auch, sein starkes Team zu beachten. Seine Edelhelfer wie Yates, del Toro oder McNulty könnten in anderen Teams Kapitäne sein. Dazu ein bärenstarker Nils Pollit, der tot vom Rad kippen würde, damit Pogacar gewinnt.
Das ist übrigens auch eine entscheidende Veränderung gegenüber der Armstrong-Zeit. Da hatte der Kapitän oft nur einen echten Edelhelfer, maximal zwei. Obwohl die Teams größer waren. Und heute fährt das ganze Team praktisch in den ersten Anstieg rein.
Zitat von: Duke am Di, 21. Jul. ’26, 22:40btw. :D Pantani hält immer noch den Rekord hinauf nach Alp d' Huez, und Pantani ist schon 20 Jahre tot. Ist auch auffällig, dass beim Thema Doping immer nur der Radsport ins Visier gerät. Das macht die Debatte einseitig und den Athleten gegenüber unfair.
Bei der Leichtathletik ist es ähnlich, da hat wohl der erste deutsche Sprinter, der unter 10 Sekunden. gelaufen ist, ärger, weil er offenbar einen test verpasst hat.
Beim Radsport muss man aber auch sagen, das man da selbst schuld ist. In den 90gern zu Ulles und Armstrongs Zeiten hat man es echt übertrieben. Mich würde mal echt interessieren, was damals der spanische dopingarzt an Kohle gemacht hat. Die Radfahrer haben sich bei dem ja die Türklinke praktisch in die Hand gegeben. Ich glaub aus der Zeit kommt auch der Ausdruck Apothekenrundfahrt für die Tour. Da waren doch von 200 Fahrern 100 vollgepumpt mit Steroiden, die der Spanier denen über eigenblutspritzen in die Venen gepumpt hat.
Für die heutigen Radfahrer, vor allem die ehrlichen, ist das natürlich schade, aber vielleicht hat man heute Zeugs, das man noch nicht nachweisen kann. Auf jeden Fall gibt es keine Todesfälle mehr, ein pantani ist da ein hoffentlich wartenden Beispiel.
Vor rund 25 Jahren war ich begeistender Tour-Seher - nach der Aufdeckung der Doping-Fälle interessiert mich der Radsport so eigentlich gar nicht mehr. Den Schaden, welchen die Verantwortlichen von damals (nicht nur die Sportler) verursacht haben ist für mich da eher irreparabel - vor allem wenn wieder solche Überlegenheit wie jetzt zu Tage tritt.
Wann hatte Pog. den letzten wirklich schlechten Tag bei einer Rundfahrt? - Vor drei Jahren hab ich irgendwo gelesen. Da werden Zweifel größer und größer - auch jetzt - wo eine unangekündigte Nacht-Doping-Kontrolle - stattgefunden hat. Solche sind ja nur bei dringenden Verdachtsfällen überhaupt erlaubt und müssen genehmigt werden.
Bei Doping muss ich ja nicht gleich spritzen, damit ich 10 - 20 % mehr Leistung haben - es reichen auch marginale % Zahlen um die 5 %. Auf die Länge und Dauer wirkt sich das extrem aus. Ich bin kein Fachmann, aber auch die Dopingmethoden werden in den letzten 20 Jahren nicht stehengeblieben sein, sondern wurden ebenso entwickelt. Ob da die Kontrolleure mit Schritt halten können?!?
Radsport ist halt gebrandmarkt. Mögen ungerechtfertigte Zweifel sein, aber das Vertrauen in diesen Sport ist halt komplett verloren gegangen.
Im Sport wird aber generell viel mehr gedopt als öffentlich wird. Das liegt auch an einem aus meiner Sicht sehr schlechten Anti-Doping-System. Wenn man für EPO* heutzutage immer noch Bilder in Augenschein nehmen und interpretieren muss und keine weiteren technischen Hilfsmittel hat, dann zeigt das für mich, wie zurückgeblieben das Prüfsystem ist. Es müsste hier halt auch Wettbewerb geschaffen werden, anstatt der WADA (oder NADA) einfach immer nur Geld zuzuschieben. Ab und zu wird für die Statistik mal einer erwischt (im Zweifel gibt es ein Bauernopfer**), um die Gelder für das Anti-Doping-System weiter fließen zu lassen.
Doping ist im Sport ein Problem, das aktuelle Anti-Doping-System aber auch.
*Interpretationssache statt Messwert: Epo wird nicht über einen simplen, digitalen Grenzwert bestimmt. Stattdessen wird ein sogenanntes SAR-PAGE-Bild (ein bildliches Testverfahren) erzeugt. Der Gutachter muss auf diesem Bild optisch erkennen, ob es sich um körpereigenes oder künstliches Epo handelt.
**Im ordentlichen Strafrecht gilt: Im Zweifel für den Angeklagten. Im Anti-Doping-Recht der WADA gilt das Prinzip der Strict Liability (Verschuldensunabhängige Haftung)
Das der Radsport ggf. öfter im Visier ist als, sagen wir mal, Curling, liegt auch schon daran, dass dort Doping auch eher Sinn macht. Zudem ist gerade die TdF halt öffentlichkeitswirksamer als eine Kanu-WM.
Und es gab auch im AF in Deutschland schon Dopingsperren - aber wen interessiert das?
Dazu kommt, das "der Radsport" ja auch selber dazu beigetragen hat, dass viel nicht aufgelöst und aufgebarbeitet bzw. durchgewunken wurde.
Unfair? Ja, gegenüber den ehrlichen Fahrern ist das blöd.
Was die Helfer angeht: die hat auch Bora und Visma etc. Ich sehe das jedoch, außer im Mannschaftszeitfahren nicht so: Klar will man Windschatten, einen gewissen Zug und vlt. auch mal die Verpflegung gebracht bekommen. Aber da reichen eigentlich auch ein/zwei Helfer. Als Spitzenfahrer kann ich mich im Ernstfall auch hinter ein andersfarbiges Trikot hängen.
Was Pantani angeht: ja, anscheinend waren solche Leistungen auch 1998 schon möglich. Wir wissen aber auch wie: auch ein Megatalent. In Erinnerung bleiben aber 52kg voll mit EPO, Insulin und was weiß ich noch.
Belassen wir es dabei, dass nichts bewiesen ist aber der Zweifel bei 99% (?) der Menschen besteht?
Zitat von: Cordovan am Mi, 22. Jul. ’26, 06:48Bei Doping muss ich ja nicht gleich spritzen, damit ich 10 - 20 % mehr Leistung haben - es reichen auch marginale % Zahlen um die 5 %. Auf die Länge und Dauer wirkt sich das extrem aus. Ich bin kein Fachmann, aber auch die Dopingmethoden werden in den letzten 20 Jahren nicht stehengeblieben sein, sondern wurden ebenso entwickelt. Ob da die Kontrolleure mit Schritt halten können?!?
Definitiv NEIN!
Nicht vergessen: Ein Lance Armstrong wurde NIE über Dopingtest erwischt. Da war er immer "sauber"! Was wirklich krass ist. Durch eingefrorene Proben kam dann Jahre später EPO ans Licht.
Ebenso Ulle, wo das erst durch den Fuentes Skandal ans Tageslicht kam.
Hier nochmal die Chronologie vom Armstrong Fall. Da sieht man nochmal schön, wie lange das alles gedauert hat.
Der Fall Armstrong - Eine Chronologie (https://www.spiegel.de/sport/sonst/der-fall-armstrong-eine-chronologie-a-860726.html)
Ich behaupte: es gibt keine Ausdauer-/Kraftausdauer- und Kraftsportart, in der nicht nachgeholfen wird. Auch im Fußball.
Zitat von: MoRe99 am Di, 21. Jul. ’26, 17:35Ach du Sch.... ... Übler Sturz gerade von Lipowitz! :eek: Weggerutscht und mit der Schulter gegen den Bordstein gekracht. Ich denke, Das war es für ihn. :-\
Die Diagnose ist mittlerweile bekannt. Lipowitz hat einen Schlüsselbeinbruch erlitten sowie mehrere Schürfwunden. Wie lange er ausfallen wird ist noch unklar.
Zitat von: Duke am Mi, 22. Jul. ’26, 09:15Ich behaupte: es gibt keine Ausdauer-/Kraftausdauer- und Kraftsportart, in der nicht nachgeholfen wird. Auch im Fußball.
Mag sein - zumindest punktuell
Macht es aber nicht besser
Zitat von: Duke am Mi, 22. Jul. ’26, 09:15Ich behaupte: es gibt keine Ausdauer-/Kraftausdauer- und Kraftsportart, in der nicht nachgeholfen wird. Auch im Fußball.
Es sind sogar im Schach schon Doper aufgeflogen....braucht nicht unbedingt eine Ausdauer/Kraft-Sportart sein.....
Zitat von: snoopy am Mi, 22. Jul. ’26, 09:43Zitat von: Duke am Mi, 22. Jul. ’26, 09:15Ich behaupte: es gibt keine Ausdauer-/Kraftausdauer- und Kraftsportart, in der nicht nachgeholfen wird. Auch im Fußball.
Mag sein - zumindest punktuell
Macht es aber nicht besser
Warum aber disktutiert dann aber niemand darüber, sondern einzig und allein beim Radsport?
Zitat von: MoRe99 am Mi, 22. Jul. ’26, 09:38Zitat von: MoRe99 am Di, 21. Jul. ’26, 17:35Ach du Sch.... ... Übler Sturz gerade von Lipowitz! :eek: Weggerutscht und mit der Schulter gegen den Bordstein gekracht. Ich denke, Das war es für ihn. :-\
Die Diagnose ist mittlerweile bekannt. Lipowitz hat einen Schlüsselbeinbruch erlitten sowie mehrere Schürfwunden. Wie lange er ausfallen wird ist noch unklar.
Kurve zu schnell angefahren und dann vorn gebremst - sehr schade
Zitat von: Duke am Mi, 22. Jul. ’26, 13:53Zitat von: snoopy am Mi, 22. Jul. ’26, 09:43Zitat von: Duke am Mi, 22. Jul. ’26, 09:15Ich behaupte: es gibt keine Ausdauer-/Kraftausdauer- und Kraftsportart, in der nicht nachgeholfen wird. Auch im Fußball.
Mag sein - zumindest punktuell
Macht es aber nicht besser
Warum aber disktutiert dann aber niemand darüber, sondern einzig und allein beim Radsport?
Gute Frage. Ich denke, das es beim Radsport eben einen riesen Vorteil geben kann. Du kannst von einem Durchschnittsfahrer zum Siegfahrer werden, siehe Armstrong.
Geht das beim Fußball auch? Eher nicht. Erstens bringt es dir da nicht wirklich was, wenn du zwar 120 Minuten durchlaufen, aber mit dem Ball nicht umgehen kannst. Zweitens hast du da immer noch 10 Mitspieler.
Laufsportarten wären und waren sehr gut geeignet fürs Doping, siehe Ben Johnson oder Florence Griffith Joyner.
Zitat von: Duke am Mi, 22. Jul. ’26, 13:53Zitat von: snoopy am Mi, 22. Jul. ’26, 09:43Zitat von: Duke am Mi, 22. Jul. ’26, 09:15Ich behaupte: es gibt keine Ausdauer-/Kraftausdauer- und Kraftsportart, in der nicht nachgeholfen wird. Auch im Fußball.
Mag sein - zumindest punktuell
Macht es aber nicht besser
Warum aber disktutiert dann aber niemand darüber, sondern einzig und allein beim Radsport?
Vlt. weil der Thread "Radsport" heißt?
Man könnte natürlich einen extra Thread machen, der "Doping" heißt.
Aber auch da wird sich, aus Gründen, nicht vermeiden lassen, dass der Radsport da des Öfteren Thema ist.
Glaube ich.
Naja, Armstrong war Profi-Weltmeister 1993 - mit 21 der bis dato jüngste - und zweifacher Tour-Etappensieger, hat den Fleche Wallone gewonnen usw. alles vor seiner Erkrankung. Er war schon besser als der Durchschnitt. Ob er solch ein Dominator geworden wäre ohne die Medikamente der Krebsnachsorge - bezweifle ich auch.
Das Zauberwort ist halt immer Sauerstoffversorgung der Muskeln. Darum geht es. In praktisch fast allen Sportarten. Ich stelle mal die Frage nach allen Laufdisziplinen der Leichtathletik, Triathlon....
Im Fußball macht es meiner Meinung nach schon einen Unterschied, ob Du nach 60 Minuten auf dem Zahnfleisch kriechst oder eben auch in der 90. Minute über den Flügel stürmst wie in der 1. Minute.
Aus Wikipedia:
Lance Armstrong begann seine Dopingvergangenheit nach eigenen Angaben bereits im Jahr 1993 als 21-Jähriger...
Zitat von: snoopy am Mi, 22. Jul. ’26, 14:40Aus Wikipedia:
Lance Armstrong begann seine Dopingvergangenheit nach eigenen Angaben bereits im Jahr 1993 als 21-Jähriger...
Also wenn das stimmt, korrigiere ich gern meine Aussage zu Armstrongs Fähigkeiten. War mir bislang nicht bekannt, dass er das gesagt hat. Würde in der Endkonsequenz aber zu ihm passen.
Zitat von: Duke am Mi, 22. Jul. ’26, 14:32Naja, Armstrong war Profi-Weltmeister 1993 - mit 21 der bis dato jüngste - und zweifacher Tour-Etappensieger, hat den Fleche Wallone gewonnen usw. alles vor seiner Erkrankung. Er war schon besser als der Durchschnitt. Ob er solch ein Dominator geworden wäre ohne die Medikamente der Krebsnachsorge - bezweifle ich auch.
Das Zauberwort ist halt immer Sauerstoffversorgung der Muskeln. Darum geht es. In praktisch fast allen Sportarten. Ich stelle mal die Frage nach allen Laufdisziplinen der Leichtathletik, Triathlon....
Im Fußball macht es meiner Meinung nach schon einen Unterschied, ob Du nach 60 Minuten auf dem Zahnfleisch kriechst oder eben auch in der 90. Minute über den Flügel stürmst wie in der 1. Minute.
Bei den TDF 1994-96 war das aber nichts dickes. Etappensieg ok, aber ansonsten?
TDF 1994: Platz 115
TDF 1995: Platz 35, 1,5 Stunden Rückstand
TDF 1996: DNF, war bei ausscheiden auf Platz 36
Ansonsten Siege bei der Amirundfahrt und bei Tagesrennen. Aber absolut nichts deutete darauf hin, das er so "einschlägt".
Das war bei Ulle ja komplett anders. Der is gekommen und hätte die Tour sofort gewinnen können, wenn man ihn gelassen hätte.
Zitat von: Stefanski am Mi, 22. Jul. ’26, 17:13Das war bei Ulle ja komplett anders. Der is gekommen und hätte die Tour sofort gewinnen können, wenn man ihn gelassen hätte.
Vermutlich aber auch damals schon gedopt, so wie Riis auch, auch wenn Ullrich das bestreitet.
Ullrich hat länger Zeit (als Amateur) zum reifen als ein Armstrong. Das Ullrich das wesentlich größere Talent war/hatte, ist unstrittig. Ich sage immer, der war eigentlich so gut, dass er nie hätte dopen müssen. Man hätte nur den Willen zum Beispiel eines Udo Bölts in Ullrich "einpflanzen" müssen.
Schöne Etappe heute und perfekt den Sprint angefahren von MvdP für Philipsen. Fast so wie früher, als es noch "DEN" Anfahrer gegeben hat.
Alpe d'Huez !
Heute steigt die, FÜR MICH, Königsetappe, die m.E. immer auf der Tour verteten sein sollte.
Bei UAE gibt es einige Ausfälle, Pogacar gewinnt trotzdem - wenn er will.
Auch wenn es nicht der schwerste oder mystischste Berg der Tour ist, der magistischste ist er auf alle Fälle.
Übrigens lassen mich die Ausfälle/Probleme bei UAE argwöhnisch auf das Team blicken. Sowas gab es schonmal, anfangs der 1990er. Da hat es das PDM-Team mit den Deutschen Falk Boden und Uwe Raab erwischt. Die Fahrer klagten über plötzliches Fieber, Schüttelfrost und Gelenkschmerzen. Offiziell wurde eine Lebensmittelvergiftung (ranziges Fett) angegeben, doch später stellte sich heraus, dass verdorbene oder unsachgemäß angewandte Dopingmittel (Intralipid-Fettinfusionen) die wahre Ursache waren. Das ganze Team musste damals aufgeben.
SSI sagt:
"Ein direkter biochemischer Nachweis von verabreichten Lipid- (Fett-) Infusionen als Dopingmethode ist im Sport kaum möglich, da Fette natürliche Bestandteile des Körpers und der Nahrung sind. Dennoch ist der Einsatz von intravenösen Lipidinfusionen im Sinne der WADA-Regularien über die allgemeine Infusionsverbotsregel (Volumenlimit von maximal 100 ml pro 12 Stunden) strengstens untersagt und somit indirekt sanktionierbar."
Pogacar: Einfach ekelhaft sein nicht nachzuweisendes Doping! Zumindest ich ziehe mir die Hose nicht mit der Kneifzange an!
Ich kenne Hans-Peter Jakst, einen ehemaligen Bremer Tour de France Teilnehmer, persönlich. Er hat mir schon vor 20 Jahren sinngemäß gesagt: ,,Man kann als toptrainierter Radsportler an der Tour de France teilnehmen aber sie niemals ungedopt gewinnen und nicht mal in die Top-Twenty fahren!"
Auch interessant wie schnell sich kranke Radfahrer regenerieren. Beispiel Adam Yates ist vor Tagen fast vom Rad gefallen und gerade noch in der Karenz geblieben und heute voll durchgezogen und Sprints angezogen. Also ich habe selbst nach einem Standesgemäßen Hungerast zwei Tage gebraucht um wieder sinnvoll in die Pedale treten zu können.
Aber wie heißt es in einer österreichischen Krimiserie? I glaub net das des a Zufall is . . .
Auf 7 KM holt man 3 Minuten auf - klar.....nebenbei wird der Rekord von Pantani pulverisiert - nicht nur von Pod. sondern auch von anderen...sicher alles sauber..... :-X
kurios wird's halt dann, wenn man sich in die Köpfe der anderen Topfahrer reinversetzt, falls die auch dopen: "was zur Hölle hat der Pogacar für Mittelchen von denen mein Team / Arzt nix weiß"
Zitat von: Cordovan am Fr, 24. Jul. ’26, 18:31Auf 7 KM holt man 3 Minuten auf - klar.....nebenbei wird der Rekord von Pantani pulverisiert - nicht nur von Pod. sondern auch von anderen...sicher alles sauber..... :-X
aber trotzdem klasse beim zuschauen 😉...und falls er sich was reinhaut, bin ich gespannt, was es ist.... falls es rauskommt ☺️
Naja, wenn du vorher weist, wer gewinnt, ist ist es semispannend.
Bei allen Respekt vor den unbestritten Megaleistungen.
Zitat von: the_hawk am Fr, 24. Jul. ’26, 18:39kurios wird's halt dann, wenn man sich in die Köpfe der anderen Topfahrer reinversetzt, falls die auch dopen: "was zur Hölle hat der Pogacar für Mittelchen von denen mein Team / Arzt nix weiß"
Naja, das haben sich viele damals bei Armstrong auch gefragt. Irgendwie wiederholt sich das alles.
P.S.:
Noch ein guter Kommentar von unter dem Eurosport Video:
"Die Paradoxie der Leistung – Ein sportwissenschaftlicher Kommentar
Die Zahlen sind eindeutig: Pantani (gedopt, Hkt > 60 %) fuhr 36:40 Minuten auf der Alpe d'Huez – Armstrong (gedopt, VO₂max 84–85) fuhr 37:36 Minuten – Pogačar (offiziell sauber, VO₂max 90–96) fuhr 35:26 Minuten.
Ein Fahrer, der mit massivem Doping auf 84–85 ml/kg/min kam, ist langsamer als ein Fahrer, der angeblich sauber ist und auf 90–96 ml/kg/min kommt – einer physiologischen Größe, die bisher nur bei Skilangläufern im Maximaltest gemessen wurde, nicht am Ende einer dreiwöchigen Rundfahrt.
Die Frage ist nicht, ob gedopt wurde – sondern ob die moderne Trainingslehre die Doping-Ära physiologisch überholt hat oder ob das Kontrollsystem einer neuen Generation von Methoden nicht gewachsen ist.
Beide Szenarien sind möglich. Keines ist bewiesen."
Zitat von: Stefanski am Fr, 24. Jul. ’26, 19:30Zitat von: the_hawk am Fr, 24. Jul. ’26, 18:39kurios wird's halt dann, wenn man sich in die Köpfe der anderen Topfahrer reinversetzt, falls die auch dopen: "was zur Hölle hat der Pogacar für Mittelchen von denen mein Team / Arzt nix weiß"
Naja, das haben sich viele damals bei Armstrong auch gefragt. Irgendwie wiederholt sich das alles.
P.S.:
Noch ein guter Kommentar von unter dem Eurosport Video:
"Die Paradoxie der Leistung – Ein sportwissenschaftlicher Kommentar
Die Zahlen sind eindeutig: Pantani (gedopt, Hkt > 60 %) fuhr 36:40 Minuten auf der Alpe d'Huez – Armstrong (gedopt, VO₂max 84–85) fuhr 37:36 Minuten – Pogačar (offiziell sauber, VO₂max 90–96) fuhr 35:26 Minuten.
Ein Fahrer, der mit massivem Doping auf 84–85 ml/kg/min kam, ist langsamer als ein Fahrer, der angeblich sauber ist und auf 90–96 ml/kg/min kommt – einer physiologischen Größe, die bisher nur bei Skilangläufern im Maximaltest gemessen wurde, nicht am Ende einer dreiwöchigen Rundfahrt.
Die Frage ist nicht, ob gedopt wurde – sondern ob die moderne Trainingslehre die Doping-Ära physiologisch überholt hat oder ob das Kontrollsystem einer neuen Generation von Methoden nicht gewachsen ist.
Beide Szenarien sind möglich. Keines ist bewiesen."
da bin ich ja noch mehr gespannt, was es für ein mittelchen ist, falls er was nimmt und kein ausserirdischer ist, der gerne rennrad fährt 😂
Zitat von: silentsound am Fr, 24. Jul. ’26, 19:46da bin ich ja noch mehr gespannt, was es für ein mittelchen ist, falls er was nimmt und kein ausserirdischer ist, der gerne rennrad fährt 😂
Das Problem ist....alle mit solchen "übermenschlichen" Leistungen waren dedopt. Egal bei welcher Sportart. Oder irre ich mich?
Zitat von: Stefanski am Fr, 24. Jul. ’26, 19:50Zitat von: silentsound am Fr, 24. Jul. ’26, 19:46da bin ich ja noch mehr gespannt, was es für ein mittelchen ist, falls er was nimmt und kein ausserirdischer ist, der gerne rennrad fährt 😂
Das Problem ist....alle mit solchen "übermenschlichen" Leistungen waren dedopt. Egal bei welcher Sportart. Oder irre ich mich?
ne... glaub du irrst dich nicht... nur der stabhochspringer, der auch so krasse dinger liefert... ob der auch gedopt ist🤔
Der hat Sprungfedern!
Zitat von: Cordovan am Fr, 24. Jul. ’26, 18:31Auf 7 KM holt man 3 Minuten auf - klar.....
Das geht berghoch tatsächlich. Auch ohne Doping.
Die letzten beiden Tage war es zumindest spannend.
Was bleibt von 2026? Pogastrong, klar.
Aber leider auch die Stürze von Vingegaard und Lipowitz (die ich beide in den Top5 erwartet hätte - bzw. auf 2/3 und auf 4)
Als Fahrer positiv überrascht haben für mich Skjelmose, Kuss, Evenepol und Pedersen.
Auch Paul Seixas war in Anbetracht seines Alters und v.a. seiner mangelnden Erfahrung ein Highlight.
Stimmt schon
Dennoch hätte ich auch mal eine Attacke erwartet; immerhin hätte er aufs Podium kommen können.
Aber hast recht: Alter und Erfahrung...
Ich fand Carapaz überraschend stark, wenn man mal sieht, wie die nahezu gleichalten Alaphilippe oder Barguil abgehangen wurden.
Von Kuss hatte ich nach dem Aus von Vingegaard tatsächlich weitaus mehr erwartet, zumindest das er ums Podium mitkonkurriert. Am Berg fehlte ihm dafür aber die Explosivität. Von seiner Form 2023, als er die Vuelta gewann, weit entfernt.
Im Hype um Paul Seixas ging m.E. nach der fünfte Rang von Lenny Martinez unter. Der wiederum hat mich überrascht. Wäre gut, wenn die Franzosen wieder einen ernsthaften Mitbewerber für das Podium hätten. 1985 ist halt schon ewig her.
Carapaz war stark, hat mich aber nicht überrascht.
Kuss, der viel im Team und dann später alleine leisten musste, fand ich dennoch stark. Schade am Samstag.
Martinez: ja, stimmt.
Wobei du Virenque vergessen hast(auch wenn aus dunklen Festina-Zeiten)
Oder auch Peraud, Pinot und Bardet
Mir wurde letzte Woche von meinen Spezeln ein Traum erfüllt und wir war'n bei der Tour bei den Etappen 18 & vor allem 19 mit der Ankunft am Mythos Alp d Huez.
War'n ca. um 6 in der Früh am Ausgangspunkt der Bergwertung und es war ein absoluter Wahnsinn was da unten im Dorf und dann den ganzen Tag am Anstieg los war. Wie viele Menschen da mit dem Rad oder Zufuß hoch sind, der absolute Wahnsinn. Dazu die, die schon einige Tage zuvor am Berg waren.
Eine wirklich wahnsinnig tolle Stimmung unter allen möglichen Nationen die man sich so vorstellen kann.
Aber auch ein sehr sehr langer Tag ohne Schatten in absoluter Gluthitze am Berg bis es endlich so weit war.
Von über 500.000 Zuschauern wurde an dem Tag berichtet.
Wahnsinn auch wie die da trotz der Steigung an einem "vorbeifliegen". Obwohl ich sagen muss, so wirklich fit sah da bis auf Pogi (und Carapaz) bei mir keiner mehr aus.
Enttäuscht war ich ehrlich gesagt von der Werbekaravane. Eine Show absolut, aber hatte mir mehr erwartet.
Ich habe selber meine Zweifel an Pogi bzw. glaub an keinen einzigen "sauberen" Spitzensport, aber fallende Zeitrekorde oder Geschwindigkeitsrekorde überraschen mich 0. Selbst ich als Hobbysportler komme auf ganz andere Zeiten, wenn ich mit meinem relativ neuen Aerorad oder mit meinem 7 Jahre alten Renner unterwegs bin.
Dazu die Ernährung die sich brachial verändert hat usw. Alles viel professioneller wie damals, da wird jedes Gramm der Nahrung abgewogen usw. Vorbei die Zeiten als Ulle grundsätzlich mit Übergewicht zur Tour gekommen ist und dann in Woche 2 oder 3 in Topform gekommen ist. Das kannst dir nicht mehr erlauben.
Und ja, Pogi hat halt auch mit Abstand das aktuell beste Team um sich. Das war z.B. bei den zwei Siegen von Vinge noch nicht so, da war Visma top. Und da macht es einen gewaltigen Unterschied, ob ich 5 oder 6 Fahrer für mich fahren lassen, die wo anders Kapitäne wären bzw. Siegfahrer für Etappen oder nur einen oder zwei habe.
Ich glaub wer noch nie in so einem Pulk gefahren ist, kann sich nicht vorstellen, wie wenig man da im Windschatten arbeiten muss, bzw. wie gering da die Leistung wird die man aufwenden muss. Dazu die ganze Versorgung mit Flaschen, Eis usw...
Erst einmal: tolle Sache und bestimmt ein Riesenerlebnis - klasse!
Die Argumente verstehe ich auch alle. Jedoch haben andere Fahrer auch Topbedingungen. Und ich als Amateur würde sogar behaupten, dass ich auch hinter Decathlon-oder LidlFahrern oder gar einem Mitfavoriten im Windschatten fahren kann. Und die Versorgung zumindest bis zum letzten Anstieg klappt bei den Teams wohl immer.
Zitat von: snoopy am Mi, 29. Jul. ’26, 07:34Wobei du Virenque vergessen hast(auch wenn aus dunklen Festina-Zeiten)
Oder auch Peraud, Pinot und Bardet
Ich spielte natürlich auf Bernard Hinault als letzten französischen Sieger an. 😉
Immer gleich ins oberste Regal greifen.. ;)
Verfolgt jemand von euch eigentlich die Tour de France Femmes? Da sind heute noch 17 km zu fahren, dann sind die neun Tage bereits vorbei, und das ist mal so richtig spannend! Im Ersten und auf sportschau.de live zu sehen.
Neun Tage...
Die Männer fahren wie viele? 21?
Erinnert mich an Tennis, wo man die Mädels ja auch um's Verrecken nicht Best-of-5 spielen lässt, obwohl sie alle längst atheltisch genug sind, um diese Distanz spielen zu können bei Grand Slams.
Eigentlich ein Wunder, dass die Damen den ganzen Marathon laufen dürfen.
(Wobei... da gab es in der Vergangenheit ja auch gewisse Szenen...)
Zitat von: duffeldoffel am So, 9. Aug. ’26, 19:54Neun Tage...
Die Männer fahren wie viele? 21?
Erinnert mich an Tennis, wo man die Mädels ja auch um's Verrecken nicht Best-of-5 spielen lässt, obwohl sie alle längst atheltisch genug sind, um diese Distanz spielen zu können bei Grand Slams.
Eigentlich ein Wunder, dass die Damen den ganzen Marathon laufen dürfen.
(Wobei... da gab es in der Vergangenheit ja auch gewisse Szenen...)
Okay, das war vielleicht ein wenig voreilig, weiß ich ja gar nicht, wie viel weniger sie verdienen.
Dann passt der Vergleich mit Tennis vielleicht nicht, wo das Preisgeld bei den Grand Slams ja angeglichen wurde vor einiger Zeit.
Ja, ich fand es toll
Ich denke, dass sich die TdF femme nun auch immer besser aufstellt und dementsprechend rechnet, wird auch bald zumindest 2 Wochen gefahren.
Zitat von: duffeldoffel am So, 9. Aug. ’26, 20:14... weiß ich ja gar nicht, wie viel weniger sie verdienen.
Dann passt der Vergleich mit Tennis vielleicht nicht, wo das Preisgeld bei den Grand Slams ja angeglichen wurde vor einiger Zeit.
Männer: 500.000 EUR für das Gelbe Trikot (https://www.radsport-news.com/sport/sportnews_145973.htm)
Frauen: 50.000 EUR für das Gelbe Trikot (https://www.bicycling.com/tour-de-france/a73346141/how-much-tour-de-france-femmes-riders-make/). Eine vollständige Liste habe ich nur für 2025 (https://www.radsport-news.com/sport/sportnews_142470.htm) gefunden.
P.S.: Bei anderen Rennen gibt es anscheinend bereits gleiche Bezahlung, z.B. bei der Weltmeisterschaft.
BTW: Die TdF Femmes war wirklich spannend und abwechslungsreich. Am Freitag die Bergankunft auf dem Mont Ventoux, heute eine richtig heftige Etappe, auch wenn die nur 100 km lang war, aber mit einigen Bergen, u.a. kurz vor dem Ende einer der 1. Kategorie. Da war nix von "Tour d'Honneur zu spüren, sondern ein Kampf bis zum Schluss, den Demi Vollering letztlich souverän für sich entschied und mit ihrem dritten Etappensieg auch das Gelbe Trikot nach Hause brachte. Platz 4 ging an die Deutsche Antonia Niedermaier, die sich damit auch das Weiße Trikot sichern konnte.