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49ers FanZone => 49ers News Zone => Thema gestartet von: MoRe99 am So, 17. Jan. ’16, 14:23

Titel: In-Depth: Warum die Verbindung Kelly-Baalke funktionieren könnte? Beide denken groß!
Beitrag von: MoRe99 am So, 17. Jan. ’16, 14:23
Während seiner drei Jahre mit den Eagles hat 49ers Head Coach Chip Kelly öfter in dieser oder jener Form folgendes gesagt: "Wir wollen größere, längere Leute, weil größere Leute kleine Leute verprügeln."

Während seiner Amtszeit bei den 49ers hat General Manager - ein Mann, der besessen ist von der Armlänge von Draftkandidaten - öfter seine Version dieser Aussage geliefert: "'Groß' gewinnt," sagte Baalke während des Drafts 2014. "'Groß' gewinnt eine Menge Footballspiele in der Liga."

Hmmm. Könnten diese beiden nennenswerte Gemeinsamkeiten haben?

Seit Kelly verpflichtet wurde haben jedoch viele spekuliert, dass er Probleme haben wird, neben Baalke zu existieren, der die Kontrolle über das Personal behält. Kelly hatte die Macht des General Managers in seiner letzten Saison bei den Philadelphia Eagles, was die Frage aufwirft: Wie wollen zwei Kontrollfreaks vom Typ A mit ungeschliffenen zwischenmenschlichen Fähigkeiten miteinander klar kommen, während sie das Roster der 49ers neu formen?

Das bleibt abzuwarten, aber eins erscheint sehr klar und gibt Anlass zu denken, dass es eine funktionsfähige Heirat ist: Kelly und Baalke teilen eine Philosophie, wenn es um die Beurteilung von Spielern geht. Die Philosophie: Größe ist wichtig. Der Mann, der das Denken von Kelly und Baalke formte: Hall-of-Fame Coach Bill Parcells.

Wie die meisten 49ers-Fans wissen ist Parcells, dessen Teams sich mehr über Physis als über Finesse definierten, Baalkes Mentor. Baalke kam 1998 als Scout für die Jets in die NFL, als Parcells dort Head Coach war, und er beriet sich mit Parcells während der gerade zuende gegangenen Suche nach dem neuen Head Coach der 49ers.

Was Kellys "Groß-schlägt-Klein-Philosophie" angeht wurde diese zumindest teilweise von Alabama-Coach Nick Saban geformt, der Teil von Parcells Coachingtree ist. Kelly besuchte Saban diesen Monat in Tuscaloosa, bevor die "Tide" am Montag das BCS National Championship Spiel gewann. Kelly traf sich auch mit Lane Kiffin, dem Offensive Coordinator von Alabama, vor dem Sugar Bowl 2014. Saban hat Kelly als "guten Freund" bezeichnet.

Saban verbrachte drei Jahre (1991-1993) als Defensive Coordinator der Browns unter Head Coach Bill Belichick, der unter Bill Parcells sechs Spielzeiten lang (1985-1990) Defensive Coordinator der Giants war. 2012, bei einer Coaching Clinic von Alabama, war Parcells Gastredner. Als er Parcells ankündigte sprach Saban dessen Einfluss auf das Football-Programm von Alabama an.

"Es gibt immer einige wenige Leute, die Mentoren für dich sind in Bezug darauf, wie du Dinge tun willst, was du tun willst," sagte Saban. "Und, indirekt, wegen meiner Verbindung zu Bill Belichick, der jahrelang mit Parcells arbeitete ... habe ich viel über die Philosophie von Parcells gelernt. Und unser Team spigelt seine Philosophie wider. Wie wir Spieler rekrutieren spiegelt seine Philosophie wider."

Dieser Parcells-inspirierten Rekrutierungsphilosophie folgte der Vice President of Player Personnel der Eagles, Ed Marynowitz, der von 2008 bis 2011 Director of Player Personnel bei Alabama war. Nicht zufällig kam Marynowitz in Alabama an, nachdem er eine Saison als Scouting Assistent der Dolphins unter Miami Executive Vice President of Player Personnel gearbeitet hatte ... Bill Parcells.

Letztes Jahr, nachdem Kelly die Macht des General Managers in Philadelphia übernahm, beförderte er Marynowitz (zuvor Assistant Director of Player Personnel) und machte ihn zu seiner rechten Hand in der Personalabteilung.

Vor dem Draft 2015 sagte Marynowitz, er teile Kellys "Groß-ist-besser-Mentalität". Er deckte ebenfalls auf, dass Kellys oft wiederholtes Zitat nicht ganz korrekt war.

"'Größe-Geschwindigkeit gewinnt, (das ist) Nr.1,'", sagte Marynowitz. "(Kelly hat) dieselbe Zeile genutzt, die Saban genutzt hatte: Große Leute verprügeln kleine Leute. Es gibt einen Grund, warum Schwergewichtler nicht gegen Leichtgewichtler kämpfen. Das ist ein Spiel für große Leute."

Eine Woche, nachdem Marynowitz mit Reportern sprach, nutzten die 49ers ihren Erstrundenpick für Arik Armstead, einen 2,01 Meter großen, 132 kg schweren Koloss, der der größte Defensive Lineman bei der Combine war.

Ob Kelly und Baalke bei diesem Pick übereingestimmt hätten? Wahrscheinlich. Armstead spielte bei Oregon, wo er für den Coach gespielt hatte, der ihn rekrutierte. Chip Kelly.

Quelle: Eric Branch (SF Chronicle, 16.01.2016)
Titel: Re: Warum die Verbindung Kelly-Baalke funktionieren könnte? Beide denken groß!
Beitrag von: IamNINER am So, 17. Jan. ’16, 15:12
Ist ja sicher so, dass eine gewisse Physis sehr sinnvoll ist. Ich frage mich jedoch, ob das wirklich das zentrale Kriterium ist. Die gewissen Footballfähigkeiten sollten auch da  sein. Diese physische Grösse birgt natürlich oft viel Potenzial. Ab und an muss es aber nicht immer das HoF-Potenzia sein, solide gute Pro Bowl-Klasse wäre auch in Ordnung.
Titel: Re: Warum die Verbindung Kelly-Baalke funktionieren könnte? Beide denken groß!
Beitrag von: Duke am So, 17. Jan. ’16, 16:14
Zitat von: IamNINER am So, 17. Jan. ’16, 15:12
Ist ja sicher so, dass eine gewisse Physis sehr sinnvoll ist. Ich frage mich jedoch, ob das wirklich das zentrale Kriterium ist.
;D was denn sonst?
Titel: Re: Warum die Verbindung Kelly-Baalke funktionieren könnte? Beide denken groß!
Beitrag von: snoopy am So, 17. Jan. ’16, 16:16
Man kann da unterschiedlicher Auffassung sein.
Den Grundsatz "speed kills" gehe ich sicherlich mit. Größenvorteile kann man aber sicherlich im College eher ausnutzen als in der NFL, in der fast alle Athleten Gardemaße haben.
Bei ansonsten gleichen Ansätzen vor allem bei WR, TE, OT und DBs gehe ich ja noch mit, aber es gibt Positionen, bei den ein niedriger Schwerpunkt sogar ein Vorteil sein kann bzw. Ist. (DT,RB, C)

Schlicht auf Gardemaße zu schauen halte ich für extrem gefährlich. Parcells Coaching hat sich, denke ich, nicht zuletzt auch deshalb in der NFL überholt.
Titel: Re: Warum die Verbindung Kelly-Baalke funktionieren könnte? Beide denken groß!
Beitrag von: IamNINER am So, 17. Jan. ’16, 16:52
Zitat von: Duke am So, 17. Jan. ’16, 16:14
Zitat von: IamNINER am So, 17. Jan. ’16, 15:12
Ist ja sicher so, dass eine gewisse Physis sehr sinnvoll ist. Ich frage mich jedoch, ob das wirklich das zentrale Kriterium ist.
;D was denn sonst?
liest du grundsätzlich nicht ganze posts?
Titel: Re: Warum die Verbindung Kelly-Baalke funktionieren könnte? Beide denken groß!
Beitrag von: Duke am So, 17. Jan. ’16, 17:06
Zitat von: IamNINER am So, 17. Jan. ’16, 16:52
Zitat von: Duke am So, 17. Jan. ’16, 16:14
Zitat von: IamNINER am So, 17. Jan. ’16, 15:12
Ist ja sicher so, dass eine gewisse Physis sehr sinnvoll ist. Ich frage mich jedoch, ob das wirklich das zentrale Kriterium ist.
;D was denn sonst?
liest du grundsätzlich nicht ganze posts?
beantwortest du Fragen immer mit Gegenfragen?
Titel: Re: Warum die Verbindung Kelly-Baalke funktionieren könnte? Beide denken groß!
Beitrag von: Moriarty am So, 17. Jan. ’16, 17:11
Zitat von: snoopy am So, 17. Jan. ’16, 16:16
Man kann da unterschiedlicher Auffassung sein.
Den Grundsatz "speed kills" gehe ich sicherlich mit. Größenvorteile kann man aber sicherlich im College eher ausnutzen als in der NFL, in der fast alle Athleten Gardemaße haben.
Bei ansonsten gleichen Ansätzen vor allem bei WR, TE, OT und DBs gehe ich ja noch mit, aber es gibt Positionen, bei den ein niedriger Schwerpunkt sogar ein Vorteil sein kann bzw. Ist. (DT,RB, C)

Schlicht auf Gardemaße zu schauen halte ich für extrem gefährlich. Parcells Coaching hat sich, denke ich, nicht zuletzt auch deshalb in der NFL überholt.

So sehe ich das auch, bei einem ähnlichen Skillset etc. kann das beim bestimmten Positionen von Vorteil sein, muss aber nicht (gerade bei gewissen Positionen) und darf eigentlich generell nicht das über alles entscheidende Kriterium sein. Wobei ich glaube, dass es bei Baalke nicht so ausgeprägt ist, wie bei Al Davis' Speedfetischismus ;), wo daraus ja wirklich oft "sehr interessante" Picks entstanden sind ;D. Er wich auch schon vom Schema ab, wenn er glaubte, dass es sich um einen insgesamt sehr guten Spieler handelt, obwohl er keine Gardemaße hatte, siehe Borland. Es mag da schon ne Tendenz da sein, was auch auf bestimmten Positionen legitim ist, aber er nimmt auch nicht jeden Spieler nur, weil seine Armlänge und Größe überdurchschnittlich ist ;).
Titel: Re: Warum die Verbindung Kelly-Baalke funktionieren könnte? Beide denken groß!
Beitrag von: snoopy am So, 17. Jan. ’16, 19:47
Zitat von: Duke am So, 17. Jan. ’16, 17:06
Zitat von: IamNINER am So, 17. Jan. ’16, 16:52
Zitat von: Duke am So, 17. Jan. ’16, 16:14
Zitat von: IamNINER am So, 17. Jan. ’16, 15:12
Ist ja sicher so, dass eine gewisse Physis sehr sinnvoll ist. Ich frage mich jedoch, ob das wirklich das zentrale Kriterium ist.
;D was denn sonst?
liest du grundsätzlich nicht ganze posts?

beantwortest du Fragen immer mit Gegenfragen?

Geht das schon wieder los?

Ok, elegantere Antwort wäre gewesen. "s.Post  ;)
Titel: Re: Warum die Verbindung Kelly-Baalke funktionieren könnte? Beide denken groß!
Beitrag von: IamNINER am Mo, 18. Jan. ’16, 09:43
Naja, muss nicht sein, aber wenn einfach nur die halbe Antwort gelesen wird, dann ärgert das halt schon. Aber ich gebe dir recht, dass man auch eher die Diskussion weiterführen könnte.

Die richtige Physis ist definitiv wichtig. Ohne Speed wird kaum ein WR separation bekommen, ohne etwas Masse auf den Rippen gewinnt ein DL kaum Duelle und mit T-Rex Ärmchen ist ein OL sicher benachteiligt.

Bei O-Linern und kurzen Armen gab es ja immer mal wieder die Davis vs. Bulaga Diskussion (und ich meine mich erinnert zu haben, dass z.B. Duke sich klar für Bulaga ausgesprochen hat.) Davis ist von der Physis her eher mit Gardemassen unterwegs. Aber ob er der bessere Blocker ist, was die Technik etc betrifft, finde ich dann sehr sehr schwer zu beurteilen.

Ich finde, dass die Footballskills ebenfalls sehr wichtig sind und würde nicht zwingend die physischen Faktoren als DAS zentrale Kriterium bezeichnen.
Titel: Re: Warum die Verbindung Kelly-Baalke funktionieren könnte? Beide denken groß!
Beitrag von: Deplumer am Mo, 18. Jan. ’16, 10:44
"und mit T-Rex Ärmchen ist ein OL sicher benachteiligt"  :10:

Es gibt genug Beispiele dafür und dagegen. Sehr gut zu sehen bei z.B. bei Gronk und Edelman. Über Gronk braucht man nicht viel zu schreiben.
Aber Edelman hat sich erst mit unglaublicher Zähigkeit dahin gebracht wo er heute steht. Dem ist gar nichts zugeflogen. Und wenn du so hart wie Edelman für deine Karriere arbeiten musstest, nimmst du Dinge in Spiele mit, die ein körperlich überragender Spieler, der für diese Anlagen niemals etwas machen musste, auch nicht in dem Maß entwickelt hat. Körperlich schwächere Spieler, sind meistens die größten Fighter auf dem Feld. Einfach, weil sie in ihrer Entwicklung diesem Kampf permanent ausgesetzt waren um sich zu behaupten.
Titel: Re: Warum die Verbindung Kelly-Baalke funktionieren könnte? Beide denken groß!
Beitrag von: Duke am Mo, 18. Jan. ’16, 10:57
Zitat von: IamNINER am Mo, 18. Jan. ’16, 09:43
Naja, muss nicht sein, aber wenn einfach nur die halbe Antwort gelesen wird, dann ärgert das halt schon.
wer sagt denn, dass ich nur dein halbes posting lese? möglicherweise habe ich einfah nur eine these rausgegriffen?
Titel: Re: Warum die Verbindung Kelly-Baalke funktionieren könnte? Beide denken groß!
Beitrag von: snoopy am Mo, 18. Jan. ’16, 11:38
Stimmt schon.
Aber die erste Antwort stand ja schon im nächsten Satz.....
Titel: Re: Warum die Verbindung Kelly-Baalke funktionieren könnte? Beide denken groß!
Beitrag von: Duke am Mo, 18. Jan. ’16, 11:49
Zitat von: snoopy am Mo, 18. Jan. ’16, 11:38
Stimmt schon.
Aber die erste Antwort stand ja schon im nächsten Satz.....
mit verlaub: was sind "gewisse football-qualitäten"? da sollte man schon etwas konkreter werden, was gemeint ist. und darauf zielte meine frage auch ab.   
Titel: Re: Warum die Verbindung Kelly-Baalke funktionieren könnte? Beide denken groß!
Beitrag von: MoRe99 am Mo, 18. Jan. ’16, 11:56
Zitat von: Duke am Mo, 18. Jan. ’16, 11:49
Zitat von: snoopy am Mo, 18. Jan. ’16, 11:38
Stimmt schon.
Aber die erste Antwort stand ja schon im nächsten Satz.....
mit verlaub: was sind "gewisse football-qualitäten"? da sollte man schon etwas konkreter werden, was gemeint ist. und darauf zielte meine frage auch ab.

Jetzt, wo du es schreibst ... War aber für z.B. mich nicht klar zu erkennen.  :noidea:  Hättest du bspw. deine Frage von eben nach den "gewissen Footballfähigkeiten'' gleich gestellt wäre es - zumindest mir, anderen vielleicht auch - gleich klar geworden, was du willst. Jetzt ist das schon wesentlich klarer.  :cheers:
Titel: Re: Warum die Verbindung Kelly-Baalke funktionieren könnte? Beide denken groß!
Beitrag von: IamNINER am Mo, 18. Jan. ’16, 13:20
Zitat von: Duke am Mo, 18. Jan. ’16, 11:49
Zitat von: snoopy am Mo, 18. Jan. ’16, 11:38
Stimmt schon.
Aber die erste Antwort stand ja schon im nächsten Satz.....
mit verlaub: was sind "gewisse football-qualitäten"? da sollte man schon etwas konkreter werden, was gemeint ist. und darauf zielte meine frage auch ab.   

Hätte mir geholfen, wenn du z.B. den Teil auch zitiert hättest, oder direkt danach gefragt hättest. Nun aber egal. Ich versuche mal darauf einzugehen.  :cheers:

gewisse Football-qualitäten = posizionsspezifische Skills. z.B. Route Running bei den WR, Pass Blocking bei der OL, Übersicht und Spielverständnis beim Quarterback, etc.

Als weiteres Beispiel: Für mich wären die ca. 5 kg Muskelmasse, die bei Goff fehlen, kein grosses Problem, wenn Übersicht, Präzision, etc. sehr gut sind. Wenn man aber die Wahl zwischen sehr ähnlichen Skills hat, der eine jedoch die bessere Physis bietet, dann ist es klar das entscheidende Kriterium.
Titel: Re: Warum die Verbindung Kelly-Baalke funktionieren könnte? Beide denken groß!
Beitrag von: Flames1848 am Mo, 18. Jan. ’16, 13:24
Brian Burke, President of Hockey Operationsb der Calgary Flames, hat es mal passend umschrieben finde ich.... Wir draften Beef damit sie die kleinen, skillstarken Spieler schützen.... Das kann man auch für die NFL so sehen denke ich...

Und es gibt ja auch genug Spieler die beweisen wie gut man körperlich auch als eher schwacher Spieler sein kann oder andersrum als Hüne unheimlich beweglich und schnell....
Titel: Re: Warum die Verbindung Kelly-Baalke funktionieren könnte? Beide denken groß!
Beitrag von: Diabolo am Mo, 18. Jan. ’16, 13:39
Einfach formuliert:
Ein 6'7" Receiver der die 40 Yards in 3,9 Sekunden läuft und Hände hat so groß wie Bratpfannen bringt dir nichts wenn er so fängt als wenn die Hände auch Bratpfannen wären. ;D
Titel: Re: Warum die Verbindung Kelly-Baalke funktionieren könnte? Beide denken groß!
Beitrag von: Duke am Mo, 18. Jan. ’16, 15:12
Zitat von: IamNINER am Mo, 18. Jan. ’16, 13:20
Als weiteres Beispiel: Für mich wären die ca. 5 kg Muskelmasse, die bei Goff fehlen, kein grosses Problem, wenn Übersicht, Präzision, etc. sehr gut sind. Wenn man aber die Wahl zwischen sehr ähnlichen Skills hat, der eine jedoch die bessere Physis bietet, dann ist es klar das entscheidende Kriterium.
das sehe ich in diesem konkreten fall anders. goff braucht dringend mehr masse, um in der nfl physisch bestehen zu können. gerade wenn er von den 125-kilo-monstern gesacked wird.
das war ja auch montanas problem, dass er zu wenig masse besaß, um die shock-energie besser verkraften zu können.
Titel: Re: Warum die Verbindung Kelly-Baalke funktionieren könnte? Beide denken groß!
Beitrag von: snoopy am Mo, 18. Jan. ’16, 15:19
Obs ein/zwei Muskeln verhindert hätten ?? kA.

Hat ihn aber nicht daran gehindert, trotzdem, sagen wir mal, kein schlechter QB zu sein.
Titel: Re: Warum die Verbindung Kelly-Baalke funktionieren könnte? Beide denken groß!
Beitrag von: Diabolo am Mo, 18. Jan. ’16, 16:06
Zitat von: Duke am Mo, 18. Jan. ’16, 15:12
das war ja auch montanas problem, dass er zu wenig masse besaß, um die shock-energie besser verkraften zu können.
Du willst nicht gerade Joe Montana als Negativbeispiel für einen Quarterback verwenden, oder?!

Wenn man danach geht: JaMarcus Russell hatte sicherlich genug Puffer wenn er gesackt worde wäre ;D
Titel: Re: Warum die Verbindung Kelly-Baalke funktionieren könnte? Beide denken groß!
Beitrag von: Kai am Mo, 18. Jan. ’16, 16:37
Ich glaube bei dem Beispiel Goff ging es darum, dass 5 Kilo Muskelmasse aufzubauen deutlich einfacher ist, als einem der den Ball keine drei Meter geradeaus bekommt und die eigenen Spieler während des Plays nicht vom Gegner unterscheiden kann beizubringen wie ein QB zu spielen hat.

Ums mal platt zu formulieren. Dir nützt der größte und stärkste Spieler, der keine Ahnung hat wie er seinen Körper einsetzen kann genauso wenig, wie jemand der genau weiß was er wie wann machen muss, aber körperlich nicht in de Lage ist das auch umzusetzen.

Ich glaube es kommt in einem Team darauf an eine gesunde Mischung zu finden. Also kann man nicht sagen Football-Skills sind wichtiger als die Physis, es kommt immer darauf an wovon man ausgeht was in dem Team gerade fehlt. Bringt einer beides mit, Jackpot, wenn nicht muss man halt abschätzen und das ist wohl von Situation zu Situation unterschiedlich.
Titel: Re: Warum die Verbindung Kelly-Baalke funktionieren könnte? Beide denken groß!
Beitrag von: silentsound am Mo, 18. Jan. ’16, 16:42
Zitat von: Diabolo am Mo, 18. Jan. ’16, 16:06
Zitat von: Duke am Mo, 18. Jan. ’16, 15:12
das war ja auch montanas problem, dass er zu wenig masse besaß, um die shock-energie besser verkraften zu können.
Du willst nicht gerade Joe Montana als Negativbeispiel für einen Quarterback verwenden, oder?!

Wenn man danach geht: JaMarcus Russell hatte sicherlich genug Puffer wenn er gesackt worde wäre ;D
der war ein ...einziger puffer ;D ;D
Titel: Re: Warum die Verbindung Kelly-Baalke funktionieren könnte? Beide denken groß!
Beitrag von: MoRe99 am Mo, 18. Jan. ’16, 16:55
Zitat von: silentsound am Mo, 18. Jan. ’16, 16:42
der war ein ...einziger puffer ;D ;D

... und hat gespielt wie ein Kartoffelpuffer.  ;D

Aber ernsthaft: das Beispiel JaMarcus Russell zeigt das Problem, wenn man nur auf Größe/Athletik schaut. Der hatte davon wahrlich genug, aber keinen Ehrgeiz und keinen sonderlich hohen Football-IQ. An der Physis, sprich Muskelmasse, kann man arbeiten. Daran, aus einem Backsteinwerfer einen guten Quarterback zu machen, wird man normalerweise wohl scheitern.
Titel: Re: Warum die Verbindung Kelly-Baalke funktionieren könnte? Beide denken groß!
Beitrag von: Duke am Mo, 18. Jan. ’16, 17:05
Zitat von: Diabolo am Mo, 18. Jan. ’16, 16:06
Zitat von: Duke am Mo, 18. Jan. ’16, 15:12
das war ja auch montanas problem, dass er zu wenig masse besaß, um die shock-energie besser verkraften zu können.
Du willst nicht gerade Joe Montana als Negativbeispiel für einen Quarterback verwenden, oder?!
mit etwas mehr athletik und muskelmasse wäre ihm die eine oder andere verletzung erspart geblieben. auch ein montana war nicht fehlerfrei.
Titel: Re: Warum die Verbindung Kelly-Baalke funktionieren könnte? Beide denken groß!
Beitrag von: snoopy am Mo, 18. Jan. ’16, 17:10
Bei seinen "großen" Verletzungen hätten ihm auch ein paar Muckis nicht geholfen, da er die Hits nicht kommen sah.
Titel: Re: Warum die Verbindung Kelly-Baalke funktionieren könnte? Beide denken groß!
Beitrag von: MaybeDavis am Mo, 18. Jan. ’16, 18:55
Zitat von: MoRe99 am Mo, 18. Jan. ’16, 16:55
Zitat von: silentsound am Mo, 18. Jan. ’16, 16:42
der war ein ...einziger puffer ;D ;D

... und hat gespielt wie ein Kartoffelpuffer.  ;D

Aber ernsthaft: das Beispiel JaMarcus Russell zeigt das Problem, wenn man nur auf Größe/Athletik schaut. Der hatte davon wahrlich genug, aber keinen Ehrgeiz und keinen sonderlich hohen Football-IQ. An der Physis, sprich Muskelmasse, kann man arbeiten. Daran, aus einem Backsteinwerfer einen guten Quarterback zu machen, wird man normalerweise wohl scheitern.
Naja nu, Jerry Rice begann auch als Backsteinfänger (im wahrsten Sinne des Wortes!) ;)
Titel: Re: Warum die Verbindung Kelly-Baalke funktionieren könnte? Beide denken groß!
Beitrag von: snoopy am Mo, 18. Jan. ’16, 19:37
Dann wäre er ja die perfekte Ergänzung gewesen.  ;D
Titel: Re: Warum die Verbindung Kelly-Baalke funktionieren könnte? Beide denken groß!
Beitrag von: Moriarty am Mo, 18. Jan. ’16, 23:07
Zitat von: MoRe99 am Mo, 18. Jan. ’16, 16:55
Zitat von: silentsound am Mo, 18. Jan. ’16, 16:42
der war ein ...einziger puffer ;D ;D

... und hat gespielt wie ein Kartoffelpuffer.  ;D

Aber ernsthaft: das Beispiel JaMarcus Russell zeigt das Problem, wenn man nur auf Größe/Athletik schaut. Der hatte davon wahrlich genug, aber keinen Ehrgeiz und keinen sonderlich hohen Football-IQ. An der Physis, sprich Muskelmasse, kann man arbeiten. Daran, aus einem Backsteinwerfer einen guten Quarterback zu machen, wird man normalerweise wohl scheitern.

Ich weiß, dass das überspitzt war dieses Beispiel ;), aber Russell wurde schon auch mehr als Größe/Athletik attestiert. Von der Wurftechnik her etc., Mayock spricht heut noch vom besten QB-Proday, den er je gesehen hat. Damals wurde es eigentlich auch nicht als Fehler gesehen, was Oakland machte mit dem #1 Pick. Gut, im Nachhinein sind viele schlauer ;). Im Gegensatz zu Newton, der zu Unrecht in diese Schublade gesteckt wurde, vergeudete Russell jedoch sein enormes Talent und der Scheck hatte eine Wirkung, wie Valium auf seinen Ehrgeiz ;). Für Newton freut es mich, der war für mich bei der Draft damals zu Recht #1, obwohl nicht Pro Style etc., aber ich empfand den nicht nur von der Armstärke her als ne Bombe. Überhaupt gefielen mir die Panthers-Drafts oft sehr gut (mit Ausnahme von Benjamin, aber bei dem hab ich mich getäuscht), die haben jedenfalls oft gut Value abgestaubt, was sich jetzt auszahlt. Kann man jetzt natürlich gut und gerne behaupten ;D, aber stimmt tatsächlich und könnte man sogar glaub ich noch nachlesen im Internetz ;).
Titel: Re: Warum die Verbindung Kelly-Baalke funktionieren könnte? Beide denken groß!
Beitrag von: Norton51 am Mo, 18. Jan. ’16, 23:41
Zitat von: Diabolo am Mo, 18. Jan. ’16, 13:39
Einfach formuliert:
Ein 6'7" Receiver der die 40 Yards in 3,9 Sekunden läuft und Hände hat so groß wie Bratpfannen bringt dir nichts wenn er so fängt als wenn die Hände auch Bratpfannen wären. ;D

Jetzt fang nicht wieder mit TO an.  ;D
Titel: Re: Warum die Verbindung Kelly-Baalke funktionieren könnte? Beide denken groß!
Beitrag von: Norton51 am Mo, 18. Jan. ’16, 23:43
Zitat von: Duke am Mo, 18. Jan. ’16, 17:05
Zitat von: Diabolo am Mo, 18. Jan. ’16, 16:06
Zitat von: Duke am Mo, 18. Jan. ’16, 15:12
das war ja auch montanas problem, dass er zu wenig masse besaß, um die shock-energie besser verkraften zu können.
Du willst nicht gerade Joe Montana als Negativbeispiel für einen Quarterback verwenden, oder?!
mit etwas mehr athletik und muskelmasse wäre ihm die eine oder andere verletzung erspart geblieben. auch ein montana war nicht fehlerfrei.

Finde ich lustig, dass du so eine These am Beispiel des Besten aller Zeiten versuchst zu vermitteln. :) Ich sehe: Ehrgeiz ist vorhanden. :)
Titel: Re: Warum die Verbindung Kelly-Baalke funktionieren könnte? Beide denken groß!
Beitrag von: MaybeDavis am Di, 19. Jan. ’16, 00:17
Zitat von: Norton51 am Mo, 18. Jan. ’16, 23:43
Zitat von: Duke am Mo, 18. Jan. ’16, 17:05
Zitat von: Diabolo am Mo, 18. Jan. ’16, 16:06
Zitat von: Duke am Mo, 18. Jan. ’16, 15:12
das war ja auch montanas problem, dass er zu wenig masse besaß, um die shock-energie besser verkraften zu können.
Du willst nicht gerade Joe Montana als Negativbeispiel für einen Quarterback verwenden, oder?!
mit etwas mehr athletik und muskelmasse wäre ihm die eine oder andere verletzung erspart geblieben. auch ein montana war nicht fehlerfrei.

Finde ich lustig, dass du so eine These am Beispiel des Besten aller Zeiten versuchst zu vermitteln. :) Ich sehe: Ehrgeiz ist vorhanden. :)
Naja nu, es geht ja hier nicht um Können, Talent oder ähnliches, das ist ja auch unübersehbar, sondern um 2 Dinge:
1.Montana war nen dünnes Hemd.
2.Montana war Verletzungsanfällig.

Stehen diese beiden Punkte in Zusammenhang? Ich denke schon
Titel: Re: Warum die Verbindung Kelly-Baalke funktionieren könnte? Beide denken groß!
Beitrag von: Norton51 am Di, 19. Jan. ’16, 00:41
Zitat von: MaybeDavis am Di, 19. Jan. ’16, 00:17
Zitat von: Norton51 am Mo, 18. Jan. ’16, 23:43
Zitat von: Duke am Mo, 18. Jan. ’16, 17:05
Zitat von: Diabolo am Mo, 18. Jan. ’16, 16:06
Zitat von: Duke am Mo, 18. Jan. ’16, 15:12
das war ja auch montanas problem, dass er zu wenig masse besaß, um die shock-energie besser verkraften zu können.
Du willst nicht gerade Joe Montana als Negativbeispiel für einen Quarterback verwenden, oder?!
mit etwas mehr athletik und muskelmasse wäre ihm die eine oder andere verletzung erspart geblieben. auch ein montana war nicht fehlerfrei.

Finde ich lustig, dass du so eine These am Beispiel des Besten aller Zeiten versuchst zu vermitteln. :) Ich sehe: Ehrgeiz ist vorhanden. :)
Naja nu, es geht ja hier nicht um Können, Talent oder ähnliches, das ist ja auch unübersehbar, sondern um 2 Dinge:
1.Montana war nen dünnes Hemd.
2.Montana war Verletzungsanfällig.

Stehen diese beiden Punkte in Zusammenhang? Ich denke schon

Ich denke lange nicht so automatisch, wie ihr das darstellt. Speziell wenn man die Verletzungen anschaut, die Montana hatte. Ich erinnere da vor allem die schwere Rückenverletzung und der kaputte Ellenbogen nach dem Giantsspiel. Ich glaub da am Ellenbogen hätten ihn auch 5 kg Muskeln nicht groß geschützt. ;)

Zudem fallen mir noch durchaus ein paar ganz gute QBs ein, die auch eher schlank waren oder sind. Was ist denn z.B. mit Brees? Oder Hostetler? Oder Fouts? Jeff Garcia? Elway und Young waren auch nicht so super schwer, wenn ich mich nicht täusche?



Titel: Re: Warum die Verbindung Kelly-Baalke funktionieren könnte? Beide denken groß!
Beitrag von: zugschef am Di, 19. Jan. ’16, 16:28
Brady ist auch kein Herkules. Seine damals eher schmächtige Statur hat zu seiner Draft-Position gefphrt geführt.
Titel: Re: Warum die Verbindung Kelly-Baalke funktionieren könnte? Beide denken groß!
Beitrag von: frontmode am Di, 19. Jan. ’16, 17:32
Zitat von: Norton51 am Di, 19. Jan. ’16, 00:41
Zudem fallen mir noch durchaus ein paar ganz gute QBs ein, die auch eher schlank waren oder sind. Was ist denn z.B. mit Brees? Oder Hostetler? Oder Fouts? Jeff Garcia? Elway und Young waren auch nicht so super schwer, wenn ich mich nicht täusche?

Es ist immer schwierig, Spieler von früher mit heute zu vergleichen. Viele würden heute nixht mithalten können, auf der anderen Seite würde heute ein Montana auch eine etwas andere Statur haben.

Young hatte sich um die 100kg kommt aus einer Option Offense und hatte immer ein wenig was von einem RB von der Statur (er war dafür nur etwas groß). Auch Elway war kein Hemd.

Viele College Quarterbacks müssen in der NFL zulegen, was aber nicht zu lasten des Wurfes gehen darf. Eine gute Statur schützt aber nicht notwendiger Weise, wie man an CK sieht.
Titel: Re: Warum die Verbindung Kelly-Baalke funktionieren könnte? Beide denken groß!
Beitrag von: MaybeDavis am Di, 19. Jan. ’16, 17:43
Zitat von: frontmode am Di, 19. Jan. ’16, 17:32
Zitat von: Norton51 am Di, 19. Jan. ’16, 00:41
Zudem fallen mir noch durchaus ein paar ganz gute QBs ein, die auch eher schlank waren oder sind. Was ist denn z.B. mit Brees? Oder Hostetler? Oder Fouts? Jeff Garcia? Elway und Young waren auch nicht so super schwer, wenn ich mich nicht täusche?

Es ist immer schwierig, Spieler von früher mit heute zu vergleichen. Viele würden heute nixht mithalten können, auf der anderen Seite würde heute ein Montana auch eine etwas andere Statur haben.

Young hatte sich um die 100kg kommt aus einer Option Offense und hatte immer ein wenig was von einem RB von der Statur (er war dafür nur etwas groß). Auch Elway war kein Hemd.

Viele College Quarterbacks müssen in der NFL zulegen, was aber nicht zu lasten des Wurfes gehen darf. Eine gute Statur schützt aber nicht notwendiger Weise, wie man an CK sieht.
Naja, für seine Art zu spielen ist er doch relativ selten verletzt. Und die 3 OP's jetzt, war wohl höchstens eine dringend notwendig. Denke das sind Sachen die NFL Spieler hat mit sich rumschleppen und in der Offseason operieren lassen. Oder halt in dem Fall, wenn man eh gebencht wird ;).
Titel: Re: Warum die Verbindung Kelly-Baalke funktionieren könnte? Beide denken groß!
Beitrag von: zugschef am Di, 19. Jan. ’16, 19:50
Also QB zu sein, war in den 80ern sicher ungesünder als heutzutage.