Umfrage
Frage:
Wer schafft es aufs 53er Roster?
Antwort 1: George Kittle
Stimmen: 32
Antwort 2: Charlie Woerner
Stimmen: 26
Antwort 3: Ross Dwelley
Stimmen: 4
Antwort 4: Tyler Kroft
Stimmen: 1
Antwort 5: Jordan Matthews
Stimmen: 1
Antwort 6: Tanner Hudson
Stimmen: 0
Antwort 7: Troy Fumagalli
Stimmen: 0
George Kittle (7,7/29,0) ist seit Jahren der Star-Tight End der 49ers und in allen Bereichen sehr gut bis elite. Es ist schon beeindruckend, mit welcher Konstanz der Top-Athlet Jahr für Jahr abliefert. Wenn man bei George Kittle über seine wenigen schlechten Attribute spricht, dann sind diese im Ligavergleich immer noch Durchschnitt. Und eigentlich betrifft das auch nur seine Contested Catch-Fähigkeiten. Selbst bei Drops (Durchschnitt in den letzten 3 Jahren) war er letzte Saison verbessert.
Charlie Woerner (0,9/0,1) ist schon etwas spezifischer. Ins Passspiel wird er kaum eingebunden. Das was dort bewertbar war, war meist auch sehr schlecht. Aber Woerner ist ein sehr guter Blocker, zudem ein guter Special Teams Spieler.
Ross Dwelley (0,9/0,3) ist das exakte Gegenteil von Woerner. Schlecht im Runblocking, sehr schlecht im Passblocking. Dafür ein guter Receiver. YDS/TGT gut, REC% und NFL Rating (when targeted) sehr gut, Drop% und CTC% absolut elitär. Allerdings wird Dwelley nur sehr selten ins Passspiel mit einbezogen und hatte letzte Saison ganze 5 Targets. Dwelley ist nicht derjenige der Yards, und insbesondere YAC, generiert, dafür ein absolut verlässliches Ziel auch für Contested Catches. Ob das Shanahan auch so sieht? Eingesetzt wurde Dwelley mehr zum Blocken, was er nachweislich nicht gut kann. In den Special Teams war er auch sehr schlecht.
Tyler Kroft (1,0/0,0) hatte keine gute Saison, ist aber grundsätzlich ein guter Blocker. Schwächen hat er als Receiver mit Ausnahme von YDS/REC. Da ist er gut. Für die Special Teams ist er okay.
Jordan Matthews (0,9/0,0) ist zwar als Tight End gelistet, hat dort aber noch keinen Snap gehabt. Der eigentliche Wide-Receiver war aber gerade im Receiving sehr schlecht.
Tanner Hudson (0,9/0,0) und Troy Fumagalli (0,9/0,0) sind statistisch auch nicht bewertbar. Beide konnten bei ihren wenigen Snaps nicht überzeugen. Hudson war früher Punter, bevor er auf dem College über den Umweg Widereceiver zum Tight End wurde. Fumagalli wurde 2018 in der 5. Runde von den Broncos gedraftet, hat aber nie wirklich Fuß gefasst in der NFL. Er gilt als Wettkampftyp, der seine Aufgaben erledigt.
Kittle ist ein no brainer und den zweiten Platz müsste Woerner bekommen wenn man sich das letzte Jahr so ansieht wie KS die TE's eingesetzt hat.
Bin gespannt, ob man 3 oder 4 TE nimmt.
Was ich mich seit Jahren frage - Wieso wird Dwelley trotz gezeigter Receiving-Leistungen so wenig ins Passspiel eingebunden :noidea:
Aber immerhin kommt er immer wieder auf das Roster.
Auch hier ist, denke ich, Deebo ein Faktor.
Wenn er wieder kpl. Receiver spielt, wäre die zweite Waffe auf TE wohl eher der bessere Blocker.
Zitat von: reagan - The Left Hand am Mo, 18. Jul. ’22, 16:26
Was ich mich seit Jahren frage - Wieso wird Dwelley trotz gezeigter Receiving-Leistungen so wenig ins Passspiel eingebunden :noidea:
Aber immerhin kommt er immer wieder auf das Roster.
andere Receiver sind besser?
Teams reagieren aufihn trotz weniger Targets und daher sind andere frei?
Es gibt halt nur einen Pass pro Play und die Passplays der 49ers sind knapper eingeplant und dann auch andere Speieler ausgerichtet (vgl.: es gab als Kevin Durant zu den Warriors wechselte eine Diskussion ob es bei jenem Kader überhaupt pro Spiel genügend Bälle/Würfe gibt, dass das irgendwie aufgehen kann)
Kittle braucht weniger Snaps und da ist Dwelley eigentlich die erste Alternative bei Passplays. Das sollte man mehr nutzen diese Saison. Lance brauch sichere Hände.
Zitat von: reagan - The Left Hand am Mo, 18. Jul. ’22, 17:40
Kittle braucht weniger Snaps und da ist Dwelley eigentlich die erste Alternative bei Passplays. Das sollte man mehr nutzen diese Saison. Lance brauch sichere Hände.
Warum braucht Kittle weniger Snaps?
Zitat von: IamNINER am Mo, 18. Jul. ’22, 19:04
Zitat von: reagan - The Left Hand am Mo, 18. Jul. ’22, 17:40
Kittle braucht weniger Snaps und da ist Dwelley eigentlich die erste Alternative bei Passplays. Das sollte man mehr nutzen diese Saison. Lance brauch sichere Hände.
Warum braucht Kittle weniger Snaps?
Damit er nicht so viele hat. ;) Ernsthaft: Etwas weniger Belastung könnte Kittle mittel- bis langfristig gut tun.
na gut... ;)
die reine Snap-Zahl ist da viel zu wenig aussagekräftig mMn... nicht jeder Snap ist da eine hohe Belastung. aber die Präsenz eines Kittle macht sicher mehr Eindruck als die eines Dwelleys. Dwelley ist eine valable Alternative keine Frage. Aber schlicht zu sagen Kittle ist zu oft auf dem Feld ist einfach falsch.
Nun könnte man auch sagen, dass er weniger intensiv die Snaps spielen sollte. Aber das ist nunmal sein Wesen und daher würde man ihm wohl sehr viel von dem nehmen, was ihn ausmacht.
Ich habe mir eben mal unsere 3 TE und die 3 (nach Kittle) besten TE der Liga angeschaut. Kittle hat wirklich viele Snaps (1009 Snaps / 79,8% der Team Snaps) auf dem Feld gestanden. Nur Kelce (1101 / 78,4%) hatte mehr. Kittle hat allerdings auch 3 Spiele verpasst und Kelce nur 1 Spiel. Andrews (934 / 75,3%) und Goedert (840 / 70,8%) haben weniger gespielt.
Interessant ist allerdings wie unterschiedlich die TE eingesetzt werden. Kittle und Goedert werden ziemlich ausgeglichen auf Routen und zum Blocken eingesetzt, während Andrews und Kelce über 70% fürs Passspiel genutzt werden. Wenn man sich die Targets pro Routerun anschaut, sieht es ziemlich ähnlich aus. Die Range liegt zwischen 21,3% (Goedert) und 23,9% (Andrews).
Woerner und Dwelley sind als Backups mit diesen Spielern nicht vergleichbar. Beide haben sich aber so ziemlich die restlichen Routen aufgeteilt. Wenn es ums Blocken geht, dann war Woerner fast doppelt so oft auf dem Feld. Woerner war übrigens bei 9,2% und Dwelley bei 6,8% seiner Routeruns das Target.