Zum Ende der dritten Draft-Runde waren die 49ers noch für eine Überraschung gut: Nachdem sie alle der Top-QB-Kandidaten unter die Lupe genommen hatten, wählten sie einen anderen, nämlich C.J. Beathard, der aus Iowa kommt. Der Pick wurde durch einen weiteren Trade möglich, die Minnesota Vikings bekamen dafür den 109.Pick (vierte Runde) und den 219. Pick (siebte Runde).
Beathard (6,2, 219 Pounds) ist der Enkel des früheren NFL-General-Managers Bobby Beathard, der in Washington und Minnesota am Ruder sass. Er produzierte zuletzt in Iowa sehr durchschnittliche Ergebnisse mit einer Completion Percentage von 56,5, 17 TDs und 10 INTs. Aber er kommt aus einer Pro-Style-Offense und seine Zahlen waren im Jahr davor, als Iowa stärker war, deutlich besser. Damals war der Drei-Jahres-Starter HC Kyle Shanahan aufgefallen: "Er spielte unglaublich damals. Er ist ein Leader. Er kann Informationen extrem gut verarbeiten. Er ist extrem akkurat und er lebt und stirbt für Fussball".
Mit anderen Worten: Ein Spieler, der ins Beuteschema Shanahans passt. Shanahan sagte, Beathard gleiche ein wenig Kirk Cousins, der zu Shanahans Zeit von Washington in der vierten Runde geholt worden war und der sich danach zum NFL-Starter entwickelt hatte. Shanahan und GM John Lynch erklärten, Grund für den Trade sei gewesen, dass sie nicht das Risiko eingehen wollten, auf Beathard fünf Picks später in der vierten Runde zu warten. Beathard galt allgemein nicht als QB, der in den ersten drei Runden gepickt werden würde. In Predraft-Bewertungen werden seine Armstärke und seine Übersicht gelobt; er habe aber grosse Probleme mit Finesse-Pässen über Defender hinweg, zudem fehle ihm das Gefühl für die Pocket. "Sie werden es nicht bereuen", war Beathards Kommentar.
Quellen: ESPN, Sacramento Bee, CSN BayArea Blog
Der Spieler sagt mir überhaupt nichts (das bedeutet aber nicht viel ;-)), aber gerade bei Shanahan im Bezug auf QB's bin ich überzeugt, er weiß was er holt.
Zitat von: stig49 am Sa, 29. Apr. ’17, 07:08
Zum Ende der dritten Draft-Runde waren die 49ers noch für eine Überraschung gut: Nachdem sie alle der Top-QB-Kandidaten unter die Lupe genommen hatten, wählten sie einen anderen, nämlich C.J. Beathard, der aus Iowa kommt. Der Pick wurde durch einen weiteren Trade möglich, die Minnesota Vikings bekamen dafür den 109.Pick (vierte Runde) und den 219. Pick (siebte Runde).
Beathard (6,2, 219 Pounds) ist der Enkel des früheren NFL-General-Managers Bobby Beathard, der in Washington und Minnesota am Ruder sass. Er produzierte zuletzt in Iowa sehr durchschnittliche Ergebnisse mit einer Completion Percentage von 56,5, 17 TDs und 10 INTs. Aber er kommt aus einer Pro-Style-Offense und seine Zahlen waren im Jahr davor, als Iowa stärker war, deutlich besser. Damals war der Drei-Jahres-Starter HC Kyle Shanahan aufgefallen: "Er spielte unglaublich damals. Er ist ein Leader. Er kann Informationen extrem gut verarbeiten. Er ist extrem akkurat und er lebt und stirbt für Fussball".
Mit anderen Worten: Ein Spieler, der ins Beuteschema Shanahans passt. Shanahan sagte, Beathard gleiche ein wenig Kirk Cousins, der zu Shanahans Zeit von Washington in der vierten Runde geholt worden war und der sich danach zum NFL-Starter entwickelt hatte. Shanahan und GM John Lynch erklärten, Grund für den Trade sei gewesen, dass sie nicht das Risiko eingehen wollten, auf Beathard fünf Picks später in der vierten Runde zu warten. Beathard galt allgemein nicht als QB, der in den ersten drei Runden gepickt werden würde. In Predraft-Bewertungen werden seine Armstärke und seine Übersicht gelobt; er habe aber grosse Probleme mit Finesse-Pässen über Defender hinweg, zudem fehle ihm das Gefühl für die Pocket. "Sie werden es nicht bereuen", war Beathards Kommentar.
Quellen: ESPN, Sacramento Bee, CSN BayArea Blog
Er ist extrem akkurat und er lebt und stirbt für Fussball". Lol
Da gehe ich um 5 Uhr ins Bett, stehe um 8 Uhr wieder auf und stelle fest, dass die Niners ans Ende der dritten Runde hoch traden, um einen QB zu nehmen, gegen den ich mich in der 7. Runde der Facebook Mock Draft entschieden habe. :o Was auch immer Shanahan in Beathard sieht - ich hoffe, er weiß, was er da tut.
Shanahan sieht Cousins 2.0 in ihm wenn ich das richtig verstanden habe.
Kommt aus einer Pro Offense. Das gefällt mir. Ich hoffe er startet von Anfang an. Es gibt null Erwartungsdruck und die Oline ist passabel.
Zitat von: zugschef am Sa, 29. Apr. ’17, 10:56
Kommt aus einer Pro Offense. Das gefällt mir. Ich hoffe er startet von Anfang an. Es gibt null Erwartungsdruck und die Oline ist passabel.
Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen. Man wird mit Hoyer als Starter in diese Saison gehen. Vielleicht werden wir ihn in der regular Season ein paar Snaps spielen sehen, mehr aber auch nicht.
FanZone Wette: Sollte Beathard auf Grund seiner Leistung und nicht, weil der starting QB sich verletzt hat in dieser Saison unser starting QB werden, dann 10 € für die FanZone :)
Zitat von: zugschef am Sa, 29. Apr. ’17, 10:56
Kommt aus einer Pro Offense. Das gefällt mir. Ich hoffe er startet von Anfang an. Es gibt null Erwartungsdruck und die Oline ist passabel.
Kyle Shanahan told reporters that Beathard is a guy who they grew to like during the pre-draft process. He joins veteran signal callers Brian Hoyer and Matt Barkley as the third quarterback on San Francisco's roster. Shanahan made it clear, however, that this is not a move designed to challenge Brian Hoyer's starting job.
http://www.49ers.com/news/article-2/San-Francisco-49ers-Draft-Iowa-QB-CJ-Beathard/8ad2add8-d6e7-46b4-9576-dfaff4f507d1
Beathard soll dritter im Bunde werden um sich zu entwickeln.
Der erste Pick bei dem ich etwas überrascht bin. Die Frage ist, ob der Trade wirklich notwendig war. Die Picks am Anfang der vierten Runde sind begehrt. Da bekommt man normalerweise viele Trade Angebote. Deshalb war es eine Überraschung, dass die 49ers von dort hochgetradet haben. Aber es scheint so zu sein, als ob Beathard der Wunsch QB von Shanahan war. Die Spielausschnitte aus 2015 sehen auch nicht so schlecht aus. Er kommt aus einer Pro Offense mit viel Playaction. Das ist sehr ähnlich zu dem was die 49ers spielen werden. Er ist nur als QB Nr. 3 eingeplant und vielleicht kann ihn Shanahan zu einem passablen QB entwickeln. Der neue Franchise QB ist er aber ziemlich sicher nicht.
Zitat von: Plummer50 am Sa, 29. Apr. ’17, 11:19Der neue Franchise QB ist er aber ziemlich sicher nicht.
Weil? Ich halte solche Entwicklungen sehr wohl für denkbar. Niemand weiß wie sich ein Spieler in 2-3 Jahren entwickelt.
Der absolute Luxuspick. Ein third-stringer und mit Glück mal Backup an einem Punkt im draft, wo man noch Starter hätte kriegen können. Und das bei einem Team, dass Talent auf allen Positionen braucht. Mir ist das höchst unverständlich.
Ich war von dem Pick recht überrascht und musste erst einmal nachlesen, welche Meinungen es zu ihm gibt. Ich glaube auch nicht daran, dass er der neue Franchise-QB wird. Ian Rapoport meinte "...he should go much higher than expected..." und NFL.com "Could be a career backup who finds himself in the action.." und PFF u. a. "...When he is playing in rhythm and knows where to go with the ball, he delivers on time and accurately. Certain throws required to throw up and over defenders he struggles with, as he needs a clear lane to throw through."
Für den zukünftigen Franchise-QB setze ich meine Hoffnungen sehr auf die Draft nächstes Jahr. Habe derzeit Josh Allen von Wyoming, Sam Darnold von USC, Josh Rosen von UCLA und Luke Falk von Washington State auf dem Zettel.
Andererseits soll er seine Chance haben, vielleicht überrascht er uns alle, falls er mal startet.
Ich bin ja der Meinung, dass man immer einen QB draften muss, aus dem mal potentiell was werden kann. Bei jeder Draft, zumindest solange man Platz hat. Bei 10 QBs auf dem Roster wird es irgendwann schwer.

Und bei aller Liebe, in Runde 6 oder 7 wird das eh nix, diese Versuche kann man getrost lassen. Also muss man früher ran, immer und immer wieder. Dieser Pick ist ein Muss bei unserer Situation auf QB, und sicher keine Verschwendung von Picks.
Unterm Strich stört doch hier nur der Name, aber das zeigt nur, dass viele (da schließe ich mich sogar mit ein) Shanahan noch gar nicht verstanden haben. Wir draften BPA für unser System, was eben auch bedeutet, dass viele talentierte Spieler für uns nicht in Frage kommen, die eher in anderen Systemen zu Hause sind. Und das ist doch beim QB auch enorm wichtig konsequent zu sein. An Kaep sieht man doch, dass man jahrelange Prägung nicht mehr verändern kann.
Man kann nur jemanden weiterentwickeln, der schon auf einem Weg war, der zum System passt. Und dann fliegen eben auf der Liste QBs raus, die die Allgemeinheit eigentlich für talentierter hält. So ein Pick ist Beathard.
Zitat von: wizard49er am Sa, 29. Apr. ’17, 10:47
Shanahan sieht Cousins 2.0 in ihm
Ich meine mich zu erinnern, das Shanahan ähnliche QB haben möchte, wenn er Beathard so sieht wie Cousins, wird man 2018 (oder früher??) das Thema sicherlich nochmal angehen.
Zitat von: Sean am Sa, 29. Apr. ’17, 14:02
Zitat von: wizard49er am Sa, 29. Apr. ’17, 10:47
Shanahan sieht Cousins 2.0 in ihm
Ich meine mich zu erinnern, das Shanahan ähnliche QB haben möchte, wenn er Beathard so sieht wie Cousins, wird man 2018 (oder früher??) das Thema sicherlich nochmal angehen.
Cousins BackUp also
hier eine gute Analyse, falls die wer noch nicht kennt !
https://www.youtube.com/watch?v=jXZuu8ZJd3g
Zitat von: Flames1848 am Sa, 29. Apr. ’17, 15:02
Zitat von: Sean am Sa, 29. Apr. ’17, 14:02
Zitat von: wizard49er am Sa, 29. Apr. ’17, 10:47
Shanahan sieht Cousins 2.0 in ihm
Ich meine mich zu erinnern, das Shanahan ähnliche QB haben möchte, wenn er Beathard so sieht wie Cousins, wird man 2018 (oder früher??) das Thema sicherlich nochmal angehen.
Cousins BackUp also 
Wenn sie sich wirklich sehr ähnlich in der Spielanlage sind, hätt ich mir gewünscht, das Cousins mit Beathard gleichzeitig zu uns gekommen wären. Cousins wird 29, Beathard ist 23, 2-3 Jahre hinter Cousins lernen und aufbauen, dann ablösen. Dann würd man je nach Vertragslaufzeit für Kirk noch das eine oder andere "Pickchen" bekommen, und hätte den Nachfolger schon im Kader.
Ist zwar ein gutes Stück wunschdenken, aber so ähnlich lief es auch damals mit unseren 2 größten QB. Young hat sogar noch eine ganze Weile länger hinter Joe auf der Bank gesessen.
Zitat von: Sean am Sa, 29. Apr. ’17, 15:22
Zitat von: Flames1848 am Sa, 29. Apr. ’17, 15:02
Zitat von: Sean am Sa, 29. Apr. ’17, 14:02
Zitat von: wizard49er am Sa, 29. Apr. ’17, 10:47
Shanahan sieht Cousins 2.0 in ihm
Ich meine mich zu erinnern, das Shanahan ähnliche QB haben möchte, wenn er Beathard so sieht wie Cousins, wird man 2018 (oder früher??) das Thema sicherlich nochmal angehen.
Cousins BackUp also 
Wenn sie sich wirklich sehr ähnlich in der Spielanlage sind, hätt ich mir gewünscht, das Cousins mit Beathard gleichzeitig zu uns gekommen wären. Cousins wird 29, Beathard ist 23, 2-3 Jahre hinter Cousins lernen und aufbauen, dann ablösen. Dann würd man je nach Vertragslaufzeit für Kirk noch das eine oder andere "Pickchen" bekommen, und hätte den Nachfolger schon im Kader.
Ist zwar ein gutes Stück wunschdenken, aber so ähnlich lief es auch damals mit unseren 2 größten QB. Young hat sogar noch eine ganze Weile länger hinter Joe auf der Bank gesessen.
ich denke er kann auch von einen Hoyer lernen !
(zunächst mal nur nächste Saison :-) )
Zitat von: Candlestick am Sa, 29. Apr. ’17, 13:21
Ich bin ja der Meinung, dass man immer einen QB draften muss, aus dem mal potentiell was werden kann. Bei jeder Draft, zumindest solange man Platz hat. Bei 10 QBs auf dem Roster wird es irgendwann schwer. 
Und bei aller Liebe, in Runde 6 oder 7 wird das eh nix, diese Versuche kann man getrost lassen. Also muss man früher ran, immer und immer wieder. Dieser Pick ist ein Muss bei unserer Situation auf QB, und sicher keine Verschwendung von Picks.
Unterm Strich stört doch hier nur der Name, aber das zeigt nur, dass viele (da schließe ich mich sogar mit ein) Shanahan noch gar nicht verstanden haben. Wir draften BPA für unser System, was eben auch bedeutet, dass viele talentierte Spieler für uns nicht in Frage kommen, die eher in anderen Systemen zu Hause sind. Und das ist doch beim QB auch enorm wichtig konsequent zu sein. An Kaep sieht man doch, dass man jahrelange Prägung nicht mehr verändern kann.
Man kann nur jemanden weiterentwickeln, der schon auf einem Weg war, der zum System passt. Und dann fliegen eben auf der Liste QBs raus, die die Allgemeinheit eigentlich für talentierter hält. So ein Pick ist Beathard.
Je mehr ich darüber nachdenke, ich komme zum selben Schluss und vertraue auch jetzt mal "einfach" Shanahan und seinen Coaches.
Zitat von: Supertommy am Sa, 29. Apr. ’17, 15:11
hier eine gute Analyse, falls die wer noch nicht kennt !
https://www.youtube.com/watch?v=jXZuu8ZJd3g
Passt. Hab da Drew Brees gehört. Ist für den Anfang mal in Ordnung.
Gesendet von meinem LG-D855 mit Tapatalk
Was hat das Team davon, wenn Hoyer startet? Vermutlich gewinnt man ein zwei Spiele mehr, aber um die Playoffs wird's trotzdem nicht gehen. Da lass ich den Rookie lieber hinter einer brauchbaren Oline Erfahrung sammeln, und beende die Saison mit einer besseren Draftposition.
Wenn man mit ihm übrigens gar nicht als Franchise QB rechnet, dann war das ein grauenhafter Pick. Bei so vielen Needs einen Backup für den Backup QB in der dritten Runde zu draften, wäre völlig unverantwortlich. Insoferne bin ich mir sicher, dass man da Potenzial sieht.
Shanhan hat doch gesagt, dass er wenn er von einem Spieler überzeugt ist und ihn haben möchte, er ihn auch holt, egal was es kostet. Daher gehe ich davon aus, dass es sein QB in dieser Draft war.
Âls ich heute aufgestanden bin, war ich schon etwas verwundert. Hochgetradet für einen QB von dem ich (wie viele andere hier) noch nie was gehört habe.
Aber nachdem ich mir jetzt so einiges an Film, Analysen usw. von ihm angeschaut habe und auch das ein oder andere gelesen habe, bin doch recht zufrieden.
Denn einen QB in Runde 3 oder 4 spätestens wollte ich so oder so. Und ich finde im Vergleich zu Trubisky, Watson und Co, seh ich da jetzt qualitativ keinen großen Unterschied.
Wenn man beathard spielen soeht, erkennt man schon sehr gut warum kyle ihn wollte. Er passt schon jetzt ziemlich gut in das System von Kyle und Iowa hat auch eine ähnluiche Offense gespielt.
Spielintelligenz kann man oft gut erkennen. Er ändert von sich aus Plays an der Line, täuscht Defense mit seinen Augen und trifft auch meist sehr gute Entscheidungen.
Dann hat er noch den Vorteil aus einer Football-Familie zu kommen und in einer Pro Style Offense, oft under Center, gespielt zu haben. Er hat einen absolut ausreichend NFL Arm und ist ziemlich genau dabei den Ball zu platzieren.
Was ich besonders gut finde ist seine Beinarbeit und das er in der Pocket steht ohne Angst, mit einem Defender im Gesicht, und dennoch den Ball präzise an den Mann bringt. Und Defender hatte er oft im Gesicht, da er ne ziemlich katastrophale Line hatte.
Ich bin alles in allem weiterhin extrem zufrieden mit der Draft. Man hat in der Defense alle 3 Units bedient, in der Reihenfolge der Wichtigkeit (mMn, also D-Line als wichtigste Defense Unit usw.), und den QB der Zukunft geholt. Und wo wir grade dabei sind: Ich versteh nicht wie viele davon ausgehen das er nur Back Up sein soll (langfristig gesehen). Ich sehe bei ihm vom Potential her nicht weniger als bei allen anderen in der Draft (von mahomes mal abgesehn, den find ich absolut einmalig). Und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, das Shanahan hochtradet in Runde 3, dafür einen frühen 4th rounder & einen 7th rounder ausgibt, um einen zukünftigen Back Up QB zu holn. Das wäre Irrsinn.
Für den weiteren Verlauf wünsch ich mir jetzt weitere Offense Verstärkung. Am besten noch mindestens einen auf jeder Skill Position, also WR, TE & RB und dann noch mindestens einen O-Liner. Aber wenn die gesamte Draft nur Defense Spieler BPA sind, kann ich auch damit leben mit nur einem QB, als einzigem Offense Spieler aus der Draft zu gehen ;).
Ausprobieren und vor allem Zeit geben sich zu entwickeln.
Akkurat ist aus meiner Sicht bei einem QB schon mit das wichtigste Feature heutzutage. Also sicher einen Versuch wert.
Möglicherweise stehe ich mit meiner Meinung ziemlich alleine da, aber ich hätte in diesem Jahr für einen QB nicht mal in die Top 15 hochgetraded. Egal, wie sie alle heißen, aber der Hype um die QBs erschien mir ziemlich überzogen in dieser Draft. Lasse mich während der Saison durch alle jedoch gerne vom Gegenteil überzeugen. Und nun werde ich mich wohl mal intensiver mit Mr. Beathard beschäftigen. ;)
Zitat von: SuMaWe am Sa, 29. Apr. ’17, 20:04
Möglicherweise stehe ich mit meiner Meinung ziemlich alleine da, aber ich hätte in diesem Jahr für einen QB nicht mal in die Top 15 hochgetraded. Egal, wie sie alle heißen, aber der Hype um die QBs erschien mir ziemlich überzogen in dieser Draft. Lasse mich während der Saison durch alle jedoch gerne vom Gegenteil überzeugen. Und nun werde ich mich wohl mal intensiver mit Mr. Beathard beschäftigen. ;)
Es gab ja nie einen Hype um die QBs. Es hiess eigentlich immer das kein wirklicher Star dabei wäre, zumindest keiner der direkt Impact hat und das man daher keinen so hoch picken sollte.
Aber die Draft hat sich seit dem CBA geändert. Wenn du keinen QB hast, kann man das Risiko schon eingehen, einen früh zu holen. Wird ja nicht der teuerste Spieler im Team, wie es früher teilweise war.
Nun ja, dann kam es wohl nur mir für eine Weile so vor. Ich fand doch, dass ein ziemliches Theater um sie gemacht wurde, was etwas zu viel des Guten war (nur mein persönlicher Eindruck). Muss ehrlich zugeben, dass ich da auf 2018 gespannt bin.
Zitat von: zugschef am Sa, 29. Apr. ’17, 16:18
Was hat das Team davon, wenn Hoyer startet? Vermutlich gewinnt man ein zwei Spiele mehr, aber um die Playoffs wird's trotzdem nicht gehen. Da lass ich den Rookie lieber hinter einer brauchbaren Oline Erfahrung sammeln, und beende die Saison mit einer besseren Draftposition.
Shanahan hat selbst gesagt dass ein QB wohl mindestens ein Jahr braucht um sich in seiner Offense wohl zu fühlen - da ist es mir dann lieber mit einem Hoyer (der die Offense bereits kennt) in die Saison zu gehen und dem Rookie dann diese Lernphase auch zu geben. Was dabei raus kommt wenn man QBs spielen lässt die noch nicht bereit sind sollte bekannt sein.
Zitat von: zugschef am Sa, 29. Apr. ’17, 16:18
Was hat das Team davon, wenn Hoyer startet? Vermutlich gewinnt man ein zwei Spiele mehr, aber um die Playoffs wird's trotzdem nicht gehen. Da lass ich den Rookie lieber hinter einer brauchbaren Oline Erfahrung sammeln, und beende die Saison mit einer besseren Draftposition.
Wenn man mit ihm übrigens gar nicht als Franchise QB rechnet, dann war das ein grauenhafter Pick. Bei so vielen Needs einen Backup für den Backup QB in der dritten Runde zu draften, wäre völlig unverantwortlich. Insoferne bin ich mir sicher, dass man da Potenzial sieht.
Das hat nichts mit Sportgeist zu tun . Als Spieler will man gewinnen und als Spieler erwartet man von den Coaches das sie das Bestmöglichste tun, dass das Team am Ende auch als Sieger vom Platz geht . Sollte Shanahan so denken, dann wäre er sicher nicht so weit in seinem Leben gekommen.
Was bei Alex Smith dabei rauskam, lag aber an Alex Smith (der kam zusätzlich aus einer Urban Meyer Offense und nicht aus einem Pro-System) und an einer desolaten Oline. Die heutigen Niners haben hingegen eine ziemlich brauchbare Unit, und Bearhard kommt eben aus einer Pro-ähnlichen Offense.
Ich hab' absolut keine Lust darauf einem Career Backup dabei zuzusehen, wie er 7 Wins einfährt und die Niners aus den Top 10 bei der Draftposition spielt. Wenn Hoyer spielt, dann aus meiner Sicht bitte nur wenn man eine Chance auf die Playoffs sieht.
Wenn man keine chance auf die Playoffs sieht hat man den falschen Beruf.
Ich will dass Beathard spielt wenn er "ready" ist und nicht vorher. Er mag zwar mehr "pro ready" sein als es Alex Smith war, dagür ist die Offense aber auch andpruchsvoller. Shanahan ist in der komfortablen situation dass er Beathard nicht bringen muss um irgendwie seinen Kob zu retten, das sollte er ausnutzen. Wenn Shanahan bereits in der ersten Saison der Meining ist dass Beathard die bessere Variante ist als Hoyer dann hab ich da aber auch kein problem mit wenn der als rookie zum starter wird.
Nebenbemerkung: Sports Illustrated zum 2012 Draft der Redskins:
"Kirk Cousins in Round 4? Downright baffling, even for the Redskins."
Das ist auch der allgemeine Tenor den ich so gefunden hab.
Wenn McCarthys Offense weniger anspruchsvoll als Shanahans ist, dann Prost Mahlzeit.
Zitat von: zugschef am So, 30. Apr. ’17, 08:22
Was bei Alex Smith dabei rauskam, lag aber an Alex Smith (der kam zusätzlich aus einer Urban Meyer Offense und nicht aus einem Pro-System) und an einer desolaten Oline. Die heutigen Niners haben hingegen eine ziemlich brauchbare Unit, und Bearhard kommt eben aus einer Pro-ähnlichen Offense.
Ich hab' absolut keine Lust darauf einem Career Backup dabei zuzusehen, wie er 7 Wins einfährt und die Niners aus den Top 10 bei der Draftposition spielt. Wenn Hoyer spielt, dann aus meiner Sicht bitte nur wenn man eine Chance auf die Playoffs sieht.
Fangen wir schon wieder an Tanking vorzuschlagen?
Selbst Matt Ryan hat einiges an Zeit gebraucht um die Offense zu lernen, da wird Kyle doch keinen 3rd Round QB (der kein 3rd Round Talent ist) spielen lassen, nur weil der mal under Center war und Bootlegs laufen kann.
Hoyer wird starten und das ist auch gut so.
In dieser Saison wird es darum gehen das vorhandene Talent auf dem Roster zu evaluieren und zu schauen auf wen man in der Zukunft setzen kann. Absichtliches verlieren (oder einen QB dem anderen vorzuziehen nur weil er jünger ist) zerstört dir den Lockerroom und so wird es nie etwas mit einer "Championship Culture".
Bitte kein Scam for Sam.
Zitat von: zugschef am So, 30. Apr. ’17, 08:22
Ich hab' absolut keine Lust darauf einem Career Backup dabei zuzusehen, wie er 7 Wins einfährt und die Niners aus den Top 10 bei der Draftposition spielt. Wenn Hoyer spielt, dann aus meiner Sicht bitte nur wenn man eine Chance auf die Playoffs sieht.
Da würde ich mir jetzt erstmal nachrangig Sorgen machen, wenn ich mir unsere Offense so ansehe.
Gesendet von meinem LG-D855 mit Tapatalk
Tanking und den Rookie spielen zu lassen, obwohl man mit dem Veteranen mehr Spiele gewinnen würde, ist für mich nicht vergleichbar. Tanking bedeutet, dass man absichtlich verlieren will, das andere, dass man für die Zukunft in der Gegenwart schlechtere Resultate in Kauf nimmt, was aber nicht bedeutet, dass man nicht versucht zu gewinnen.
Für CJB ist es schade das es in der NFL keine farmteams gibt. Er wird im Training viel lernen aber Spielpraxis ist schon was anderes.