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49ers FanZone => 49ers News Zone => Thema gestartet von: stig49 am Mi, 7. Okt. ’15, 01:02

Titel: Commentary: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: stig49 am Mi, 7. Okt. ’15, 01:02
Peter Panacy von Bleacher Report sieht es genauso kritisch wie viele hier:

Die San Francisco 49ers sind wieder mal auf der Überholspur in Richtung Lachnummer der NFL. Die letzten 18 Monate waren peinlich für eine stolze Franchise, bei der man an Super Bowls denkt, an Hall of Fame-Spieler und eine Masse stolzer Momente.

Und der Sturz zieht sich durch die gesamte Organisation, von der Spitze bis zur Basis. Es ist noch nicht so lange her, da sah man die 49ers als Langzeit-Superbowl-Kandidaten. Nach der 17-3 Niederlage gegen die Packers erinnert kaum mehr was an das Team, dass es in drei NFC-Championship-Games hintereinander geschafft hat.

Was ist geschehen?

Es liegt weiträumig im Argen, wenn man sich das heutige Team ansieht. Die Offense ist fürchterlich. Die Defense ist mal so und mal so. Der Coaching Staff ist überfordert. Und das Front Office scheint keinen Schimmer zu haben, was die Identität der Niners sein soll.

Und, traurig, da ist keine Hoffnung am Horizont. San Francisco ist haarscharf dran, den Irrsinn wieder aufleben zu lassen, der hier im ersten Jahrzehnt 2000 regierte.

Der Absturz von Colin Kaepernick

Die 2012er Saison war die beste von QB Colin Kaepernick. Der frischgebackene Starter lieferte die besten Zahlen seiner Karriere, eine 62,4 Completion Rate und ein 98,3 Passer Rating.  Seitdem sind diese Zahlen immer schlechter geworden, während Kaepernicks Interceptions und Sacks steigen. In dieser Saison ist er schon 14 mal gesackt worden. Wenn das so weitergeht, werden es 56 Sacks in der Saison - vier mehr als die enormen 52, die er letztes Jahr hinnehmen musste.

Es ist traurig, wie sich das Bild seit dem 2013er-Playoff-Spiel gegen die Packers verschlechtert hat, als Kaepernick unschlagbar schien. Steve Berman von Bay Area Sports Guy beschreibt, wie die 49ers-Organisation den Mann zerstört hat, der ihr Franchise QB werden sollte.

"Einst riefen die Niners-Fans David Carrs Namen, während Alex Smith Probleme hatte und ein völlig überforderter Headcoach mit erschreckend wenig Erfahrung namens Mike Singletary an der Seitenlinie rumturnte. Smith spielte nie mit auch nur ansatzweise Selbstvertrauen - bis die 49ers eine der besten Offensive Lines der Liga zusammenstellten und Jim Harbaugh holten, der Smiths Stärken nutzte - Intelligenz, Beweglichkeit und Vorsicht. Harbaugh mochte aber Kaepernicks Stärken noch mehr - Tempo, Armstärke und Unerschrockenheit. Die beiden gewannen zusammen schnell viele Spiele. Was aus dem Quarterback, der bei Eiseskälte mit kurzen Ärmeln in Lambeau einlief, im Jahr 2015 werden würde - das hätte man sich vor zwei Jahren nicht vorstellen können. Aber die 49ers haben, durch eine ganze Serie von schrecklichen Entscheidungen, einen aufgehenden Star beerdigt".

Mittlerweile haben die 49ers keinen kompetenten Coaching Staff mehr und können nicht mehr mit einer starken O-Line angeben. Kaepernick war erfolgreich mit einem erfolgreichen Coaching Staffs und weil er eine solide Truppe von Pro Bowl-Kaliber-Spielern um sich hatte.

Heute ist er weder zuversichtlich noch kompetent. Und die 49ers haben ihre Mangel an Zuversicht bezüglich Kaepernicks Entwicklung allen irgendwo gezeigt, als sie ihr Playbook für ihn vereinfacht haben.

Der Gedanke dahinter war es, Kaepernicks Stärken zu fördern, indem man eine Offensive baut, die seinen positiven Attributen entgegenkommt. Aber genau die werden jetzt verschwendet, weil die 49ers die Fähigkeit verloren haben, den Ball am Boden zu bewegen. So wie viele andere Read-Option-QBs auch, braucht Kaepernick ein starkes Run-Game. San Francisco hat keines, obwohl man mit Carlos Hyde einen vielversprechenden Mann hat.

Die Packers hatten keinen Respekt mehr vor Kaepernick. Clay Matthews sagte ihm das genau ins Gesicht. Für Berman ist der Streit zwischen General Manager Trent Baalke und Ex-Headcoach Jim Harbaugh - dazu gleich mehr - der vermutliche Auftakt dafür, dass die 49ers ihren QB im Regen stehen lassen.  Er schreibt "Baalke wollte Andy Dalton. Kaep war Harbaughs Mann. Jetzt wird ausgemistet". Kaepernick scheint als der Sündenbock für alle Probleme der Niners auserkoren zu sein.  Angesichts seines Vertrags könnte die Vorhersage nicht schlecht sein, das er nächstes Jahr nicht mehr Rot und Gold trägt.

Aber alleine schuld ist Kaepernick nicht. Das kann er gar nicht sein.

Ein problematischer Coaching Staff

Head Coach Jim Tomsula zieht weiterhin alle Verantwortung dafür auf sich, warum es falsch läuft mit der Franchise. "Wir zogen den Kürzern", sagte er nach dem Green Bay-Spiel, "Green Bay spielte toll. Wir müssen bei der Offensive einiges hinbiegen, und das beginnt bei mir".

Tomsula könnte ein herausragender Headcoach oder Coordinator sein. Nur nicht hier. San Francisco hätte einen HC gebraucht, der das Schiff durch die stürmischen Wetter steuert, die die 49ers in letzter Zeit plagten. Jemanden mit der nötigen Erfahrung, der eine turbulente Zeit mit willensstarkem, effektivem Stil kontert.

Stattdessen suchte sich das Front Office Jim Tomsula aus und stellte ihm Eric Mangini und Geep Chryst an die Seite. Deren einzige Qualifikation war es, dass sie die Organisation kannten.

Man muss sich nur erinnern, dass Chryst letztes Jahr für die Red Zone Offense verantwortlich war, und die war ein Problem. Und schon im Februar sagte Dylan DeSminone von CSN Authentic voraus, dass das so bleiben wird. Und nun scheint es jede Woche noch schlechter zu werden.  Ray Ratto von CSN BayArea beschreibt, wie schlimm es nach einem Viertel der Saison für Tomsula steht:

"Er hat ein Team, dass weder den Run noch den Pass beherrscht. Es hat nicht mal 200 Yards in zwei Spielen nacheinander geschafft, das hatte es seit 2007 nicht mehr gegeben. Wenn Kaepernick ein Pitcher wäre, würde er in der Liga bei Walks vorne liegen. Und bei seinem derzeitigen Tempo braucht Hyde noch zwei Spiele, um seine Zahlen aus dem ersten Spiel zu erreichen. Vor allem das meistkritisierte Play des Spiels, als Reggie Bush bei Third-and-11 in die Line lief und null Yards schaffte, zeigt, wie sehr ihnen jede Lösung fehlt".

Chryst sollte nicht die Verantwortung für eine Offense tragen. Aber daran, dass keine klare Identität etabliert worden ist, ist der gesamte Coaching Staff schuld. Und daran, dass niemand eine Ahnung hat, wie das klappen könnte.

Alles deutet auf die Führung hin

Wohl kaum jemand in der 49ers-Organisation bekommt soviel Zorn der Fans ab wie Baalke und CEO Jed York. Bei jedem anderen disfuktionalen Multi-Million-Dollar-Business, bei jeder Organisation, die ihre Ziele nicht erreicht, würde man von der Spitze der Kommandostruktur Antworten erwarten, und dann Lösungen. Baalke und York scheinen weder das eine noch das andere zu haben.

Folgendes wissen wir: Baalke und York sind die unumstrittenen Köpfe einer Organisation, der in der Abwärtsspirale jeder Zusammenhalt zu fehlen scheint. Baalke hat den Kampf mit Harbaugh als Sieger überstanden, als das Front Office aus dem Problem eine Farce machte und ihren ersten siegbringenden Coach seit Steve Mariucci feuerte. Yorks kryptisches Entschuldigungs-Tweet nach der Niederlage in Seattle war ein erstes Zeichen gewesen, dass San Franciscos Spitze eine wenig noble Agenda im Schilde führte.

Als der CEO des Teams kann keiner York etwas, solange er nicht selbst weg will. Aber wie steht es mit Baalke?

Baalke trägt die Mitverantwortung für all das. Wir können nicht in sein Gehirn blicken und uns ausmalen, was er denkt. Aber wir können die Entscheidungen analysieren, mit denen er San Francisco in diese Lage gebracht hat. Man muss sich nur die letzten Drafts ansehen - speziell die ersten Runden. Die sind normalerweise für Impactspieler ab der ersten Woche gedacht. Diese Jungs sind normalerweise bereit für das NFL-Level. Sie sind weder Projekte, noch müssen sie entwickelt werden.

Baalke suchte folgende Spieler aus: Aldon Smith, A.J. Jenkins, Eric Red, Jimmie Ward und Arik Armstead. Smith hat sich mit einer Serie von rechtlichen Problemen aus dem Team katapultiert. Jenkins war ein Flop, bei Ward und Armstead ist das Urteil noch nicht so ganz klar. Nur Reid bringt dem Team regelmässig was.

Auch Baalkes weitere Picks waren oft problematisch. Tank Carradine, ein Zweitrundenpick, scheint nur ein Ok-Spieler zu sein. Die gesamte 2013-Draft, eingeschlossen Vance McDonald und Corey Lemonier, erfüllt entweder die Erwartungen nicht oder ist bereits weg.

Was Baalke kann, ist Draft-Picks sammeln. Da hat er Talent. Aber auch hier hat die Mehrzahl der Picks dem Team letztlich nichts gebracht, speziell, wenn Baalke Verletzte draftete. Und dann war da jetzt der Fünftrundenpick von Punter Bradley Pinion.

Die 49ers hatten genug Tiefe, um die Verluste der Offseason als Team verkraften zu können. Das war der Verdienst von Baalke. Aber hatten sie auch genug Tiefe, um 2015 ihr Niveau zu halten? Die Katastrophenbilanz bislang deutet darauf hin, dass dies nicht der Fall ist.

Der Zusammenbruch

York und Baalke sollten die Hauptschuld  auf sich nehmen und die Probleme dieser Saison nicht Leuten wir Tomsula aufbürden. Aber sie werden sie nicht auf sich nehmen.

Die Frustration im Team kocht jetzt schon hoch. Das sieht man deutlich bei den Spielen. Die Verdrossenheit von Veteran Receiver Anquan Boldin an der Seitenlinie ist ein Puzzleteil. Nach dem Spiel wollte er nicht mit den Medien sprechen. Linebacker NaVorro Bowman war der nächste erkennbar frustrierte Veteran. Wie wird das wohl weitergehen?

Das ist schwer vorherzusagen. Aber das sind keine guten Vorzeichen. Die 49ers haben keine Identität. Und als Organisation fehlt ihnen die Führungsqualität. Die Erkenntnis tut weh, wenn man bedenkt, dass das Team vor einigen Jahren als dauerhafter Favorit galt.

Jetzt wäre eine konzertierte Anstrengung nötig, bei der alle, von oben bis unten, an einem Strick ziehen. Eine Anstrengung, die es sich zu Ziel setzt, das Erbe der 49ers wiederherzustellen und sich ihm verpflichtet zu fühlen. Aber das scheint für die 49ers-Führung keine Priorität zu haben.

Quelle: Peter Panacy, Bleacher Report, 4.10.
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: Niner am Mi, 7. Okt. ’15, 02:00
Danke, klare Worte. Absolute Zustimmung.
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: MaybeDavis am Mi, 7. Okt. ’15, 02:12
Selten eine so schöne, wahre und gleichzeitig traurige Zusammenfassung der Ereignisse gesehn... Triffts doch voll auf den Punkt.  :'(
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: Jurgen am Mi, 7. Okt. ’15, 03:09
Zitat von: Niner am Mi,  7. Okt. ’15, 02:00
Danke, klare Worte. Absolute Zustimmung.

Kann ich nur unterschreien, danke Stig
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: wizard49er am Mi, 7. Okt. ’15, 03:46
Ja das ist die Wahrheit und der Absturz hat bereits begonnen. Der tiefe Fall in ein bodenloses Loch.
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: Leech am Mi, 7. Okt. ’15, 06:16
Leider sehr gut und treffend formuliert.
Aber eines ist klar: Wir werden auch wieder bessere Zeiten erleben, also nix mit bodenlosem Loch usw.
Nur ist das im Moment und bei den Aussichten für die nahe Zukunft nicht wirklich ein Trost.

Danke stig49 :)
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: igor am Mi, 7. Okt. ’15, 06:22
Danke für die viele Arbeit und den tollen Artikel!

Inhaltlich möchte ich mich nur zu einem Punkt äußern, Dalton vs. Kaepernick: vor noch nicht einmal vier Wochen wäre dieser Vergleich bestenfalls belächelt worden – Dalton bekam in dieser Offseason ganz klar das Label »der bringt's nicht, der wird nie was gewinnen« verpaßt.  Vier Spieltage später sieht das schon wieder ganz anders aus – und ich kann mir nicht vorstellen, daß diese vier Sonntage aus Dalton urplötzlich einen ganz anderen Spieler gemacht haben.
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: Runner-King am Mi, 7. Okt. ’15, 07:08
Vielen Dank für die wie immer professionelle Übersetzung!

Jedes Team hat immer wieder Höhen und Tiefen. Was mich aber besonders wütend macht, ist die Geschwindigkeit, mit der wir vom Top zum Flop geworden sind! Freier Fall ist ja hier fast noch eine Untertreibung.
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: Leech am Mi, 7. Okt. ’15, 07:45


Zitat von: igor am Mi,  7. Okt. ’15, 06:22
Danke für die viele Arbeit und den tollen Artikel!

Inhaltlich möchte ich mich nur zu einem Punkt äußern, Dalton vs. Kaepernick: vor noch nicht einmal vier Wochen wäre dieser Vergleich bestenfalls belächelt worden – Dalton bekam in dieser Offseason ganz klar das Label »der bringt's nicht, der wird nie was gewinnen« verpaßt.  Vier Spieltage später sieht das schon wieder ganz anders aus – und ich kann mir nicht vorstellen, daß diese vier Sonntage aus Dalton urplötzlich einen ganz anderen Spieler gemacht haben.

Wir würden vermutlich diesen Vergleich immer noch belächeln, wenn
a) die 49ers gutes Coaching und vor allem Generalmanaging und Ownering genießen dürften
b) Kaepernick eine zumindest ordentliche O-Line hätte
c) alles rund um unsere geliebte Franchise nicht so scheisse wäre wie es ist
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: zugschef am Mi, 7. Okt. ’15, 07:48
Dalton ist genauso kein würdiger Nachfolger für Young und Montana wie Kaepernick.
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: stig49 am Mi, 7. Okt. ’15, 08:00
Mir stellt sich eine Frage nach diesem Artikel, und die Antwort darauf umschifft er nämlich:
Panacy vertritt ja die Meinung, man habe Kaepernick kaputt gemacht, weil er schon funktionieren würde, aber nur mit dem passenden Kader und dem passenden Coaching. Beides hat er nicht mehr, dank Baalke und York.

Ohne Baalke und York verteidigen zu wollen: Hätte man Kaepernick damit tatsächlich auf der Erfolgsspur halten können?

Auch Harbaugh und Roman schon für nötig gehalten, Kaepernick zu ändern, hin zum Pocketpasser. Und das hat nicht funktioniert und Kaepernick war nicht glücklich damit, wie er ja selbst sagt.

Jetzt versucht man es mit einem auf ihn zugeschnittenen, reduzierten, aber deshalb vorhersagbareren Playbook - und hat es ihm damit womöglich nochmals schwerer gemacht, zumindest in Kombination mit den anderen Faktoren.

Irgendwo spricht doch auch einiges dafür, dass Kaepernick Wesentliches fehlen könnte, nämlich die Antizipation für den schnellen Pass und das Gefühl für den Blitz.

Man kanns natürlich auch andersrum sehen - alles hängt am Selbstvertrauen, und das hat man ihm kaputt gemacht.
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: Hyde 28 am Mi, 7. Okt. ’15, 08:26
Die eingebaute Reissleine in Kaep's Vertrag wird so gesehen plausibler. Man war nie vollends überzeugt von ihm. Nur warum wurde seitdem kein QB gedraftet?
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: Sanfranolli am Mi, 7. Okt. ’15, 08:32
Ich fand Dalton damals more ready als Kaep. Er spielte schon bei TCU under Center und war extrem abgebrüht. Vom Talent her kam er vielleicht nicht an Kaep ran, aber Talent reicht alleine auch nicht.
Warum er dieses Label hat, versteh ich eh nicht. Wie lange hat Peyton gebraucht um seinen Player Off Fluch zu brechen?     
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: Andy49ers am Mi, 7. Okt. ’15, 08:42
Erstmal Danke für den tollen Artikel.

In dem Artikel ist wohl alles gesagt, man sollte nie zu schwarz sehen aber bei uns fällt das im Moment sehr schwer wenn man die Spiele sieht.

Ich erinnere mal an den Rundball, als Gladbach (ja bin Gladbach Fan  :D) vor 4 1/2 Jahren so gut wie in der zweiten Liga war und man einen Coach holte der dann mit dem GESAMTEN Team so eine tolle Arbeit geleistet hat. Was ich damit sagen möchte ist: Das man nur gemeinsam daraus kommt aber genau diese Gemeinsamkeit vermisse ich jetzt leider. Damals wie heute gilt: Die Hoffung stirbt zuletzt!

Go Niners!
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: IamNINER am Mi, 7. Okt. ’15, 08:50
Zitat von: Hyde 28 am Mi,  7. Okt. ’15, 08:26
Die eingebaute Reissleine in Kaep's Vertrag wird so gesehen plausibler. Man war nie vollends überzeugt von ihm. Nur warum wurde seitdem kein QB gedraftet?

Es gab keinen mit ausserordentlichem Potential und ausheilendem Kreuzbandriss...
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: Hyde 28 am Mi, 7. Okt. ’15, 08:52
Zitat von: IamNINER am Mi,  7. Okt. ’15, 08:50
Zitat von: Hyde 28 am Mi,  7. Okt. ’15, 08:26
Die eingebaute Reissleine in Kaep's Vertrag wird so gesehen plausibler. Man war nie vollends überzeugt von ihm. Nur warum wurde seitdem kein QB gedraftet?

Es gab keinen mit ausserordentlichem Potential und ausheilendem Kreuzbandriss...
Es ist wohl am fehlenden Kreuzbandrisse gescheitert.
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: silentsound am Mi, 7. Okt. ’15, 09:08
Zitat von: zugschef am Mi,  7. Okt. ’15, 07:48
Dalton ist genauso kein würdiger Nachfolger für Young und Montana wie Kaepernick.
ich sehe da überhaupt keinen würdigen nachfolger für beide...ich hatte vor geraumer zeit mal gedacht, dass luck ein solcher sein könnte...natürlich auch im wissen darüber, dass er nicht zu bekommen war...ist. 
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: IamNINER am Mi, 7. Okt. ’15, 09:12
Ich würde mich momentan ja auch schon mit einem Nachfolger für Jeff Garcia zufrieden geben.

Ich vertrete ja die Ansicht: Ein Playoff-Team kann man aufbauen und planen. Ein Super Bowl-Team nicht.
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: frontmode am Mi, 7. Okt. ’15, 09:12
Zitat von: zugschef am Mi,  7. Okt. ’15, 07:48
Dalton ist genauso kein würdiger Nachfolger für Young und Montana wie Kaepernick.

Aber langfristig der bessere von beiden....
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: Cordovan am Mi, 7. Okt. ’15, 09:13
Zitat von: IamNINER am Mi,  7. Okt. ’15, 08:50
Zitat von: Hyde 28 am Mi,  7. Okt. ’15, 08:26
Die eingebaute Reissleine in Kaep's Vertrag wird so gesehen plausibler. Man war nie vollends überzeugt von ihm. Nur warum wurde seitdem kein QB gedraftet?

Es gab keinen mit ausserordentlichem Potential und ausheilendem Kreuzbandriss...
Das ist jetzt aber schon eine böööse Unterstellung - findest du nicht auch? ;D :whistle:
Was kann den Baalke dafür, wenn sich alle, die er unbedingt draften will, plötzlich das Kreuzband reißen, das kann doch keiner ahnen!  ;D

Zum Artikel: KLASSE und danke für die Übersetzung. Was ich dabei allerdings seltsam finde - Harbaugh hat sich gegen Baalke in Bezug auf Kaepernick durchgesetzt?? :o
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: IamNINER am Mi, 7. Okt. ’15, 09:16
Dalton ist mMn zumindest der konstantere QB. Blendet man bei Kaep den SB-Run mal aus (da er durch ein nicht langfristig NFL-taugliches System begünstigt wurde*) dann ist Dalton bisher auch der klar bessere QB.

* z.B. sind die Broncos auch mit Tebow in die Playoffs gekommen. Da hat McCoy enormen Mut bewiesen und sein ganzes System von Orton auf Tebow umgestellt. Jedoch hat McCoy als HC ja auch nie Interesse an Tebow gezeigt --> System nicht nachhaltig.
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: frontmode am Mi, 7. Okt. ’15, 09:22
Zitat von: stig49 am Mi,  7. Okt. ’15, 08:00
Irgendwo spricht doch auch einiges dafür, dass Kaepernick Wesentliches fehlen könnte, nämlich die Antizipation für den schnellen Pass und das Gefühl für den Blitz.

Man kanns natürlich auch andersrum sehen - alles hängt am Selbstvertrauen, und das hat man ihm kaputt gemacht.

Ich glaube, die beiden Probleme addieren sich. Es muss zu viel nachdenken, wenn es um den Pass geht. In Nevada  hatte er meist einen First-Read und dann seinen Lauf. Das muss man nicht denken, nur machen. Newton hat in einer ähnlichen Offense gespielt, hat sich aber mehr der NFL angepasst als CK bisher.

Bei so einer Art von Offense musst Du nicht antizipieren, brauchst kein Gefühl, wie sich der Druck entwickelt. Für Spieler wie damals Steve Young oder jetzt Aaron Rodgers ist der Lauf die letzte Option, nicht die zweite (oder gar erste). Man muss in bestimmten Situationen einfach stehen bleiben bzw. in die Pocket nach vorne und "sehend" in den kommenden Hit hinein passen.

Dazu muss man dann aber wissen, bzw. wie Montana sagte oft antizipieren, was auf dem Feld geschieht und dann den Ball schnell los werden. All das kann CK nicht.

Der Fakt, dass es immer schlechter läuft verschlimmert die Situation nur, da er derzeit werde auf sein natürliches Spiel zurückgreifen kann, noch auf das, was man von einem QB erwartet. Er denkt viel zu viel und hat viel zu viel Angst vor Fehlern, was zwangsweise zu anderen Fehlern führt. Dadurch wird sein Selbstvertrauen weiter geschwächt.

Das Problem haben Matthieu und jetzt auch Spieler der Packers beschrieben. Das Playbook ist zu einfach, die Verteidigungen setzten alles daran, seine läuferischen Stärken auszuschalten und CK kann bei dem Druck gegen die Man Coverage nichts ausrichten.

Klar hilft ihm die Linie nicht, aber auch mit mehr Zeit sieht es nicht viel besser aus.
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: franky49ers am Mi, 7. Okt. ’15, 09:23
Vielen Dank für die Übersetzung!

Guter Artikel, der einfach nur die Wahrheit auf den Punkt bringt. Aber, dieser Abschnitt hier:


Zitat von: stig49 am Mi,  7. Okt. ’15, 01:02
Peter Panacy von Bleacher Report sieht es genauso kritisch wie viele hier:



Die 49ers hatten genug Tiefe, um die Verluste der Offseason als Team verkraften zu können. Das war der Verdienst von Baalke. Aber hatten sie auch genug Tiefe, um 2015 ihr Niveau zu halten? Die Katastrophenbilanz bislang deutet darauf hin, dass dies nicht der Fall ist.



Kein Team in der Geschichte der NFL hätte es geschafft, nicht an Qualität zu verlieren. Es ist ja nicht nur so, dass wir absolute Starspieler mit Willis, den Smiths, etc verloren hätten. Auch Leistungsträger wie Boldin sind wieder ein Jahr älter. Also man kann York und Baalke einiges ankreiden, aber dass wir das Niveau nicht halten konnten, absolut nicht.

Was man hätte tun können und müssen:
In die O-Line investieren. Sämtliche Statistiken und was weiß ich was, haben bspw aufgezeigt, wie mies Pears ist. Da kann es einfach nicht sein, dass der schlechteste Spieler aus einer miserablen O-Line (Colts) unser Starter auf RT wird. Ebenso wie Devey. Wenn Belichick einen Spieler tradet, dann nur, weil er zu viel Geld verdient oder einfach scheisse ist  ;D

Zu den Coaches ist alles gesagt. Ich mag Tomsula und hoffe, dass er uns in Zukunft erhalten bleibt. Kann mir auch vorstellen, dass er ein so ehrlicher Typ ist, der selbst einsieht, dass es für ihn nicht reicht und wieder als Line-Coach oder meinetwegen auch Coordinator arbeitet.

Ansonsten wird es nach der Saison Zeit alles umzukrempeln und wirkliche Fachmänner zu beschäftigen - auf jeder erdenklichen Position!
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: IamNINER am Mi, 7. Okt. ’15, 09:44
Zitat von: frontmode am Mi,  7. Okt. ’15, 09:22
...
Das Problem haben Matthieu und jetzt auch Spieler der Packers beschrieben. Das Playbook ist zu einfach, die Verteidigungen setzten alles daran, seine läuferischen Stärken auszuschalten und CK kann bei dem Druck gegen die Man Coverage nichts ausrichten.
...

Dazu ist das Spiel letzte Saison gegen die Chargers ein absolut passendes Beispiel: In Hz. 1 funktionierte der Lauf. In Hz 2 haben die Chargers einfach alles an die LoS gestellt und bei Kaep ging gar nichts mehr. Einmal hätte es geklappt beim TD auf Davis, der dank Holding von Boone? dann doch nicht zählte. Aber es gelang Kaep nicht, diese Defense konstant auszunutzen.
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: IamNINER am Mi, 7. Okt. ’15, 10:51
Zitat von: franky49ers am Mi,  7. Okt. ’15, 09:23
Zitat von: stig49 am Mi,  7. Okt. ’15, 01:02
Peter Panacy von Bleacher Report sieht es genauso kritisch wie viele hier:



Die 49ers hatten genug Tiefe, um die Verluste der Offseason als Team verkraften zu können. Das war der Verdienst von Baalke. Aber hatten sie auch genug Tiefe, um 2015 ihr Niveau zu halten? Die Katastrophenbilanz bislang deutet darauf hin, dass dies nicht der Fall ist.



Kein Team in der Geschichte der NFL hätte es geschafft, nicht an Qualität zu verlieren. Es ist ja nicht nur so, dass wir absolute Starspieler mit Willis, den Smiths, etc verloren hätten. Auch Leistungsträger wie Boldin sind wieder ein Jahr älter. Also man kann York und Baalke einiges ankreiden, aber dass wir das Niveau nicht halten konnten, absolut nicht.
...

zumindest Baalke kann man da schon einen Vorwurf machen. Seine Katastrophendraft 2012 holt uns nun definitiv ein.

Zudem finde ich nicht, dass auf dem Feld verglichen mit dem letzten Jahr so unglaublich viel Qualität verloren ging, wie das auf dem Papier danach aussieht. Verschiedene der Spieler, die weg sind, waren letzte Saison verletzt oder nicht wirklich in Form. Die zweite Garde wurde aber wohl besser eingesetzt und gecoacht.

Dass Qualität verloren ging ist dennoch richtig. Dass sie nicht ersetzt wurde oder Ersatz nicht schon da war, ist Baalkes Verschulden. Den Coaches wiederum kann man den Vorwurf machen, dass der Rest nicht besser eingesetzt wird. Es ist auch richtig, dass einige Spieler halt älter wurden. Es sind aber auch jüngere Spieler um ein Jahr erfahrener.


Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: Supertommy am Mi, 7. Okt. ’15, 11:18
Zitat von: IamNINER am Mi,  7. Okt. ’15, 10:51
Zitat von: franky49ers am Mi,  7. Okt. ’15, 09:23
Zitat von: stig49 am Mi,  7. Okt. ’15, 01:02
Peter Panacy von Bleacher Report sieht es genauso kritisch wie viele hier:



Die 49ers hatten genug Tiefe, um die Verluste der Offseason als Team verkraften zu können. Das war der Verdienst von Baalke. Aber hatten sie auch genug Tiefe, um 2015 ihr Niveau zu halten? Die Katastrophenbilanz bislang deutet darauf hin, dass dies nicht der Fall ist.



Kein Team in der Geschichte der NFL hätte es geschafft, nicht an Qualität zu verlieren. Es ist ja nicht nur so, dass wir absolute Starspieler mit Willis, den Smiths, etc verloren hätten. Auch Leistungsträger wie Boldin sind wieder ein Jahr älter. Also man kann York und Baalke einiges ankreiden, aber dass wir das Niveau nicht halten konnten, absolut nicht.
...

zumindest Baalke kann man da schon einen Vorwurf machen. Seine Katastrophendraft 2012 holt uns nun definitiv ein.

Zudem finde ich nicht, dass auf dem Feld verglichen mit dem letzten Jahr so unglaublich viel Qualität verloren ging, wie das auf dem Papier danach aussieht. Verschiedene der Spieler, die weg sind, waren letzte Saison verletzt oder nicht wirklich in Form. Die zweite Garde wurde aber wohl besser eingesetzt und gecoacht.

Dass Qualität verloren ging ist dennoch richtig. Dass sie nicht ersetzt wurde oder Ersatz nicht schon da war, ist Baalkes Verschulden. Den Coaches wiederum kann man den Vorwurf machen, dass der Rest nicht besser eingesetzt wird. Es ist auch richtig, dass einige Spieler halt älter wurden. Es sind aber auch jüngere Spieler um ein Jahr erfahrener.

Was hat man sich nach dieser Offseason erwartet ??? Die Krönung war doch der Rauswurf von Smith !! Danach konnte man sich doch nichts mehr erwarten !!

Es gab den Hoffnungsschimmer mit Bowman.... Du schreibt am Papier sieht das nicht so schlecht aus, aber in der Realität macht ein Hoffnungsträger wie Bowman einen Misstackle nach dem anderen...

Spielt der eine mal gut, spielt ein anderer Scheisse ,...

Der Draft 2012 war zum vergessen, keine Frage . Klar der Draft ist ein Glücksspiel aber das war schon sehr schwach,... Dafür sieht es 2015 besser aus. Nach einer Hormonkur nächsten Sommer wird Armstead schon ein guter werden, Tartt macht sich jetzt schon sehr gut, für das das ihn keiner kannte und wenn Pinion an Konstanz gewinnt passt es auch .

Ich bin da so wie JH oder JM, ich gebe wenig auf Journalistische Meinungen, denke das in den Foren wesentlich ehrlicher, geistreicher ( meistens hält ;-) und objektiver geschrieben wird.
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: IamNINER am Mi, 7. Okt. ’15, 11:27
Zitat von: Supertommy am Mi,  7. Okt. ’15, 11:18
Was hat man sich nach dieser Offseason erwartet ??? Die Krönung war doch der Rauswurf von Smith !! Danach konnte man sich doch nichts mehr erwarten !!

Dass es eine schwierigere Saison wird, konnte man erwarten. Einen solchen Einbruch habe ich bei aller Skepsis aber dennoch nicht erwartet. Denn...

Zitat von: Supertommy am Mi,  7. Okt. ’15, 11:18
Es gab den Hoffnungsschimmer mit Bowman.... Du schreibt am Papier sieht das nicht so schlecht aus, aber in der Realität macht ein Hoffnungsträger wie Bowman einen Misstackle nach dem anderen...

Finde ich eben nicht. Ich bin ja genau der Meinung, dass wir zwar auf dem Papier viel verloren haben, aber in der Realität verglichen mit der letzten Saison unsere Spieler einfach deutlich schlechter eingesetzt haben bisher.

Zitat von: Supertommy am Mi,  7. Okt. ’15, 11:18
...
Der Draft 2012 war zum vergessen, keine Frage . Klar der Draft ist ein Glücksspiel aber das war schon sehr schwach,... Dafür sieht es 2015 besser aus. Nach einer Hormonkur nächsten Sommer wird Armstead schon ein guter werden, Tartt macht sich jetzt schon sehr gut, für das das ihn keiner kannte und wenn Pinion an Konstanz gewinnt passt es auch .

Draft ist schon etwas Glücksspiel. Baalke spielt aber auch mit enorm hohem Risiko und wirklich ausbezahlt hat es sich noch nicht. Wie in der letzten Radiosendung gesagt: Lieber etwas mehr auf Pro Bowl als auf Hall of Fame setzen.
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: MaybeDavis am Mi, 7. Okt. ’15, 12:37
Zitat von: igor am Mi,  7. Okt. ’15, 06:22
Danke für die viele Arbeit und den tollen Artikel!

Inhaltlich möchte ich mich nur zu einem Punkt äußern, Dalton vs. Kaepernick: vor noch nicht einmal vier Wochen wäre dieser Vergleich bestenfalls belächelt worden – Dalton bekam in dieser Offseason ganz klar das Label »der bringt's nicht, der wird nie was gewinnen« verpaßt.  Vier Spieltage später sieht das schon wieder ganz anders aus – und ich kann mir nicht vorstellen, daß diese vier Sonntage aus Dalton urplötzlich einen ganz anderen Spieler gemacht haben.
Aber genau das ist das Problem. Die NFL ist ZU schnelllebig bzw reaktionär. Ein Spieler hat ein tief (bsp Kaepernick) oder ein hoch (bsp Dalton, bzw oder wie vor 2 Jahren bei Kaep) und die Medien greifen das auf und machen Riesenaufhänger daraus. Dann entsteht ein gr0ßer Hype bei den Fans, sowohl negativ als auch positiv. Durch den positiven Hype entsteht eine zu hohe Erwartungshaltung. Durch den negativen Hype der Fans und die reißerische Berichterstattung der Presse , entsteht Druck auf Coaches und FO. Und die Coaches/FO die dem Druck nicht standhalten reagieren ebenfalls überreaktionär, und benchen zb vorschnell Spieler usw.

Guckt man sich nur an wie hier auf dem Board über Kaepernick plötzlich von einigen geredet wird, hat man das beste Beispiel wie schnell sich einige durch den Medienhype und einzelne Ausschnitte (s)einer Karriere, beeinflussen lassen, und durch den entstehenden Druck auf Coaches und FO selbst zum Niedergang von CK beitragen.
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: zugschef am Mi, 7. Okt. ’15, 12:48
Kaepernicks 2014er Saison wird mir zu schlecht geredet. Die war meilenweit von dem entfernt, was er heuer bietet, und die Read Option war auch da schon lange tot.

Aber Kaepernick ist wahrlich nicht die Wurzel des Uebels. Wir reden hier von einer Offense, die nicht nur einen schwer strauchelnden QB und eine desolate Line featuret, wir sprechen von einer Offense deren Running Back in einem low scoring Game gerade mal 20 yards erlaeuft. Frank Gore hat hinter ebenso schwachen Lines und mit einem ebenso schwachen QB uswusf. jedes Jahr trotzdem 1000 Yards überschritten. Ich mag mich wiederholen, aber was soll da ein anderer QB bringen? 20 Yards!
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: frontmode am Mi, 7. Okt. ’15, 12:52
Zitat von: zugschef am Mi,  7. Okt. ’15, 12:48

Aber Kaepernick ist wahrlich nicht die Wurzel des Uebels.

Und genau das würde ich anders sehen. Seine Entwicklung ist mehr oder weniger in 2013 stehen geblieben. Die Verteidigungen wissen, wie sie ihn zu verteidigen haben. Ich vermisse schon seit dem letzten Jahr die Anführerqualitäten und er kann offensichtlich nicht aus seiner Haut. Dazu kommt jetzt offensichtlich ein mentales Problem.

Er muss so viele Baustellen in Ordnung bringen, dass es fast nicht zu schaffen ist.
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: frontmode am Mi, 7. Okt. ’15, 12:57
Zitat von: igor am Mi,  7. Okt. ’15, 06:22
Danke für die viele Arbeit und den tollen Artikel!

Inhaltlich möchte ich mich nur zu einem Punkt äußern, Dalton vs. Kaepernick: vor noch nicht einmal vier Wochen wäre dieser Vergleich bestenfalls belächelt worden – Dalton bekam in dieser Offseason ganz klar das Label »der bringt's nicht, der wird nie was gewinnen« verpaßt.  Vier Spieltage später sieht das schon wieder ganz anders aus – und ich kann mir nicht vorstellen, daß diese vier Sonntage aus Dalton urplötzlich einen ganz anderen Spieler gemacht haben.

Naja, auch er ist in Jahr 5 und bei ihm kommen immer mehr Dinge zusammen. Er ist ein guter QB, der sich weiterentwickelt. Er ist natürlich nicht so spektakulär wie CK, aber deutlich konstanter.

Jeder muss für sich entscheiden, welchen Typ von QB er lieber mag.
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: zugschef am Mi, 7. Okt. ’15, 13:19
Zitat von: frontmode am Mi,  7. Okt. ’15, 12:52Und genau das würde ich anders sehen.
Kann ich nicht verstehen. Mit einem kompetenten Coaching Staff wuerde man mit Sicherheit nicht solche "Leistungen" geboten bekommen.
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: Duke am Mi, 7. Okt. ’15, 13:29
Zitat von: zugschef am Mi,  7. Okt. ’15, 13:19
Zitat von: frontmode am Mi,  7. Okt. ’15, 12:52Und genau das würde ich anders sehen.
Kann ich nicht verstehen. Mit einem kompetenten Coaching Staff wuerde man mit Sicherheit nicht solche "Leistungen" geboten bekommen.
beziehst du das jetzt auf kaepernick oder die gesamte offense?
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: igor am Mi, 7. Okt. ’15, 13:35
Zum Thema Dalton:
Zitat von: frontmode am Mi,  7. Okt. ’15, 12:57
Er ist ein guter QB, der sich weiterentwickelt.
Genau das wurde ihm in der Offseason ja gemeinhin in Abrede gestellt.  Viele Stimmen wurden laut, daß es für die Bengals wohl besser sei, sich nach einem neuen QB umzusehen.

Was ich damit sagen will, ist im Prinzip das selbe wie MaybeDavis: ich halte es für völlig falsch, eine einzelne Hoch- bzw. Tiefphase eines Spielers auf dessen Fähigkeiten zu extrapolieren.  In diesem Sinne sehe auch ich nicht Kaepernick als Wurzel des Problems.  Von allem freizusprechen ist er selbstverständlich ebensowenig, aber man sollte jedenfalls die Kirche im Dorf lassen.
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: stig49 am Mi, 7. Okt. ’15, 14:22
Zitat von: igor am Mi,  7. Okt. ’15, 13:35
Zum Thema Dalton:
Zitat von: frontmode am Mi,  7. Okt. ’15, 12:57
Er ist ein guter QB, der sich weiterentwickelt.
Genau das wurde ihm in der Offseason ja gemeinhin in Abrede gestellt.  Viele Stimmen wurden laut, daß es für die Bengals wohl besser sei, sich nach einem neuen QB umzusehen.

Was ich damit sagen will, ist im Prinzip das selbe wie MaybeDavis: ich halte es für völlig falsch, eine einzelne Hoch- bzw. Tiefphase eines Spielers auf dessen Fähigkeiten zu extrapolieren.  In diesem Sinne sehe auch ich nicht Kaepernick als Wurzel des Problems.  Von allem freizusprechen ist er selbstverständlich ebensowenig, aber man sollte jedenfalls die Kirche im Dorf lassen.
Doch, es gibt ganz klar eine Wurzel allen Übels, und die heisst leider Trent Baalke, der sich dabei auf einen sich selbstüberschätzenden Owner stützen kann.  Er hat nicht nur die 12er-Draft versaut, sondern auch die 13er-Draft, und bei 14 und 15 bin ich mir nicht so sicher, wieviele echte Impact-Spieler am Ende übrigbleiben. Er hat es nicht hinbekommen oder hinbekommen wollen, Harbaughs Ego einzufangen und dabei das Gefühl weggenommen, dass das FO ehrlich ist. Er hat einen schwer inadäquaten Coaching-Staff zusammengestellt, und seine Free Agent-Verpflichtungen sind auch dürftig. Und er hat anscheinend echt gelaubt, mit dieser O-Line kann ein runorientiertes Spiel klappen. Und jetzt wo die Kacke dampft, hört man nichts von ihm.

Wieviel mehr kann man denn noch falsch machen?
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: stig49 am Mi, 7. Okt. ’15, 14:33
PS: Man muss sich die ersten drei Runden bzw. Picks von Baalkes Drafts echt mal ansehen:

2011: A. Smith, Kaepernick, Culliver
2012: Jenkins, James, Looney
2013: Reid, Carradine, McDonald, Lemonier
2014: Ward, Hyde, Martin, Borland, Thomas
2015: Armstead, Tartt, Harold

Vier aktuelle Starter in fünf Jahren, darunter zwei höchst umstrittene.
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: Norton am Mi, 7. Okt. ’15, 14:50
So sieht es aus einfach nur traurig
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: sf49er am Mi, 7. Okt. ’15, 15:00
Wir befinden uns im freien Fall... man kann sich ausmalen welche probleme bei weiteren deftigen Niederlagen noch kommen.

Die Journalisten freuen sich bestimmt schon...

Einfach nur noch traurig mit anzusehen.
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: Supertommy am Mi, 7. Okt. ’15, 15:28
Zitat von: stig49 am Mi,  7. Okt. ’15, 14:33
PS: Man muss sich die ersten drei Runden bzw. Picks von Baalkes Drafts echt mal ansehen:

2011: A. Smith, Kaepernick, Culliver
2012: Jenkins, James, Looney
2013: Reid, Carradine, McDonald, Lemonier
2014: Ward, Hyde, Martin, Borland, Thomas
2015: Armstead, Tartt, Harold

Vier aktuelle Starter in fünf Jahren, darunter zwei höchst umstrittene.

A. Smith war absolut Top, dass der so labil ist konnte man nicht vorher sehen. Und Borland ??? Mann warum lässt du dein Team im Stich.

Jetzt rechne die beiden dazu, was fair wäre weil sie am Platz nicht versagt haben, streiche den Draft 2012 raus und dann muss man sagen, es wäre okay. Genauso wie man Kaepernick nicht für jedes verantwortlich machen kann, kann man Baalke alles in die Schuhe schieben.

Übrigens was skurriles nebenbei. Ich vergleiche ja immer JH mit Jose Mourinho, der ist ja in seinem dritten Jahr bei Chelsea und macht momentan eine Durststrecke durch.

Jetzt meldet sich Fabio Capello zu Wort und meint. Das die Teams von Mourinho nach 2 Jahren spätestens ausgebrannt sind. Da die Saison gerade begonnen hat, kann man nur davon ausgehen, das die Spieler mental ausgelaugt sind. .....

So wird vielleicht manches mit JH verständlicher :-)
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: TheBeast am Mi, 7. Okt. ’15, 15:53
Zitat von: Supertommy am Mi,  7. Okt. ’15, 15:28
A. Smith war absolut Top, dass der so labil ist konnte man nicht vorher sehen. Und Borland ??? Mann warum lässt du dein Team im Stich.

Ich hab jetzt auf die Schnelle keinen einzigen Scouting Report von Borland gefunden, wo keine "durability concerns" drin gestanden sind. Das war also sehr wohl ein absichtlich eingegangenes Risiko. Und zu Smith: Character Concerns (http://49ers.pressdemocrat.com/report-scouting-service-flagged-aldon-smith-2011-draft/).


Zitat von: Supertommy am Mi,  7. Okt. ’15, 15:28
Jetzt rechne die beiden dazu, was fair wäre weil sie am Platz nicht versagt haben, streiche den Draft 2012 raus und dann muss man sagen, es wäre okay. Genauso wie man Kaepernick nicht für jedes verantwortlich machen kann, kann man Baalke alles in die Schuhe schieben.

Also abgesehen davon, dass ich aus o.a. Gründen keine Veranlassung dazu sehe, die beiden rauszunehmen: Das klingt schon ein bissl so, wie wir streichen bei den Läufen vom RB alle unter 3 Yards und sagen dann "boah geil, der hat einen Schnitt von 56 Yards per Carry".
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: TheBeast am Mi, 7. Okt. ’15, 16:13
Ich unterstreiche einmal aktuelle Starter:

Zitat von: stig49 am Mi,  7. Okt. ’15, 14:33
PS: Man muss sich die ersten drei Runden bzw. Picks von Baalkes Drafts echt mal ansehen:

2011: A. Smith, Kaepernick, Culliver
2012: Jenkins, James, Looney
2013: Reid, Carradine, McDonald, Lemonier
2014: Ward, Hyde, Martin, Borland, Thomas
2015: Armstead, Tartt, Harold

Zum Vergleich die der Seahawks:

2011: James Carpenter, John Moffitt, K.J. Wright
2012: Bruce Irvin, Bobby Wagner, Russell Wilson
2013: Christine Michael, Jordan Hill, Chris Harper
2014: Paul Richardson, Justin Britt, Cassius Marsh
2015: Frank Clark, Tyler Lockett, Terry Poole

Wenn ich die Starter der Seahawks mit den unsrigen vergleiche, dann steigen mir die Tränen in die Augen. Wenigstens McDonald und Martin sollten sich nämlich nicht so schimpfen dürfen.
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: stevey am Mi, 7. Okt. ’15, 16:22
Zitat von: stig49 am Mi,  7. Okt. ’15, 14:22
Zitat von: igor am Mi,  7. Okt. ’15, 13:35
Zum Thema Dalton:
Zitat von: frontmode am Mi,  7. Okt. ’15, 12:57
Er ist ein guter QB, der sich weiterentwickelt.
Genau das wurde ihm in der Offseason ja gemeinhin in Abrede gestellt.  Viele Stimmen wurden laut, daß es für die Bengals wohl besser sei, sich nach einem neuen QB umzusehen.

Was ich damit sagen will, ist im Prinzip das selbe wie MaybeDavis: ich halte es für völlig falsch, eine einzelne Hoch- bzw. Tiefphase eines Spielers auf dessen Fähigkeiten zu extrapolieren.  In diesem Sinne sehe auch ich nicht Kaepernick als Wurzel des Problems.  Von allem freizusprechen ist er selbstverständlich ebensowenig, aber man sollte jedenfalls die Kirche im Dorf lassen.
Doch, es gibt ganz klar eine Wurzel allen Übels, und die heisst leider Trent Baalke, der sich dabei auf einen sich selbstüberschätzenden Owner stützen kann.  Er hat nicht nur die 12er-Draft versaut, sondern auch die 13er-Draft, und bei 14 und 15 bin ich mir nicht so sicher, wieviele echte Impact-Spieler am Ende übrigbleiben. Er hat es nicht hinbekommen oder hinbekommen wollen, Harbaughs Ego einzufangen und dabei das Gefühl weggenommen, dass das FO ehrlich ist. Er hat einen schwer inadäquaten Coaching-Staff zusammengestellt, und seine Free Agent-Verpflichtungen sind auch dürftig. Und er hat anscheinend echt gelaubt, mit dieser O-Line kann ein runorientiertes Spiel klappen. Und jetzt wo die Kacke dampft, hört man nichts von ihm.

Wieviel mehr kann man denn noch falsch machen?
super..besser hätt ich das auch nicht zusammenfassen können....da liegt der hase im pfeffer....
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: Fritzini am Mi, 7. Okt. ’15, 16:25
Zitat von: TheBeast am Mi,  7. Okt. ’15, 16:13
Zum Vergleich die der Seahawks:

2011: James Carpenter, John Moffitt, K.J. Wright
2012: Bruce Irvin, Bobby Wagner, Russell Wilson
2013: Christine Michael, Jordan Hill, Chris Harper
2014: Paul Richardson, Justin Britt, Cassius Marsh
2015: Frank Clark, Tyler Lockett, Terry Poole

Wenn ich die Starter der Seahawks mit den unsrigen vergleiche, dann steigen mir die Tränen in die Augen. Wenigstens McDonald und Martin sollten sich nämlich nicht so schimpfen dürfen.
Am MNF Game gegen die Lions, diese Woche, waren vom 53 Mann Roster der Seahawks 24 undraftet, soviel zur Draft!
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: IamNINER am Mi, 7. Okt. ’15, 16:44
Dass John Schneider ein Duell mit Baalke gewinnen würde ist ziemlich klar. Wobei das gebilde Seahawks auch nicht ewig so geht. Leider finden sie halt immer wieder gute Rookies (auch UDFA) und können sich so einige sehr teure spieler leisten.

Das System in SEA passt einfach. Ist etwas ähnlich wie die CBs bei Fangio. Die sind auch grundsätzlich austauschbar.
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: IamNINER am Mi, 7. Okt. ’15, 16:51
Wie viel Hoffnung habt ihr, dass Tom Gamble ein Teil der Lösung sein könnte?
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: TheBeast am Mi, 7. Okt. ’15, 17:47
Könnte schon passen, aber bei einem, der (afaik) nie die Hauptverantwortung getragen hat ist es halt brutal schwer zu beurteilen, was von ihm kommt und was nicht. Da müsste man wirklich dabei gewesen sein, um ihn beurteilen zu können.
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: Touchdownmaker am Mi, 7. Okt. ’15, 17:57
Toller Artikel. Spricht mir aus der Seele und trifft hervorragend unsere momentane Situation.  :thumbup:
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: Supertommy am Mi, 7. Okt. ’15, 20:04
Zitat von: TheBeast am Mi,  7. Okt. ’15, 15:53
Zitat von: Supertommy am Mi,  7. Okt. ’15, 15:28
A. Smith war absolut Top, dass der so labil ist konnte man nicht vorher sehen. Und Borland ??? Mann warum lässt du dein Team im Stich.

Ich hab jetzt auf die Schnelle keinen einzigen Scouting Report von Borland gefunden, wo keine "durability concerns" drin gestanden sind. Das war also sehr wohl ein absichtlich eingegangenes Risiko. Und zu Smith: Character Concerns (http://49ers.pressdemocrat.com/report-scouting-service-flagged-aldon-smith-2011-draft/).


Zitat von: Supertommy am Mi,  7. Okt. ’15, 15:28
Jetzt rechne die beiden dazu, was fair wäre weil sie am Platz nicht versagt haben, streiche den Draft 2012 raus und dann muss man sagen, es wäre okay. Genauso wie man Kaepernick nicht für jedes verantwortlich machen kann, kann man Baalke alles in die Schuhe schieben.

Also abgesehen davon, dass ich aus o.a. Gründen keine Veranlassung dazu sehe, die beiden rauszunehmen: Das klingt schon ein bissl so, wie wir streichen bei den Läufen vom RB alle unter 3 Yards und sagen dann "boah geil, der hat einen Schnitt von 56 Yards per Carry".

Aber das wäre jetzt naiv zu glauben JH hätte nicht ein Wörtchen mitgeredet beim seinen ersten Pick als HC der 49ers !

Der wird das Team auch studiert haben und für ihn wird sicher Pass Rush auch die oberste Priorität gehabt haben. Mir ist schon klar das Baalke die letzte Verantwortung gehabt hat, aber der Pick war sicher auch von JH so gewohlt !

Und ich denke wirklich das viele schwarze Star College Spieler ein wenig ein Problem mit Character Concerns haben. Die meisten kommen doch aus der gesellschaftlichen Unterschicht, im College sind sie dann plötzlich wer und Geld oder andere Geschenke bekommen sie über Dritte ! Etwas was sie vorher nie so hatten.

Da tun sich dann manche eben schwer ! So wie sich Aldon bei den Niners am Platz präsentiert hat, wer er Charakterlich einwandfrei ! Er ist eben ein Todel !

Boone hat man ja auch Character Concerns vorgeworfen, weil er im College vom Light Beer trinken immer besoffen war, der hat aber die Kurve gegratzt, hatte halt mit JH seinen Disput !

Und, wenn ich Spielern ein schlechtes Jahr zugestehe, dann sollte ich es dem GM auch und das meinte ich mit 2012 !

Natürlich kann man es auch hinterfragen, dass er öfters in der 3ten oder 4ten Runde Invaliden holt, aber bis auf den ersten Draft und diesen jetzt, hatten wir ein sehr gutes Team, da war es schwierig reinzukommen und der Draft war eigentlich was Sekundäres ! Das Gerüst des Teams war so stark, dass der Draft eigentlich keinen Impact hatte !
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: Norton51 am Mi, 7. Okt. ’15, 20:51
Zitat von: Supertommy am Mi,  7. Okt. ’15, 20:04
Zitat von: TheBeast am Mi,  7. Okt. ’15, 15:53
Zitat von: Supertommy am Mi,  7. Okt. ’15, 15:28
A. Smith war absolut Top, dass der so labil ist konnte man nicht vorher sehen. Und Borland ??? Mann warum lässt du dein Team im Stich.

Ich hab jetzt auf die Schnelle keinen einzigen Scouting Report von Borland gefunden, wo keine "durability concerns" drin gestanden sind. Das war also sehr wohl ein absichtlich eingegangenes Risiko. Und zu Smith: Character Concerns (http://49ers.pressdemocrat.com/report-scouting-service-flagged-aldon-smith-2011-draft/).


Zitat von: Supertommy am Mi,  7. Okt. ’15, 15:28
Jetzt rechne die beiden dazu, was fair wäre weil sie am Platz nicht versagt haben, streiche den Draft 2012 raus und dann muss man sagen, es wäre okay. Genauso wie man Kaepernick nicht für jedes verantwortlich machen kann, kann man Baalke alles in die Schuhe schieben.

Also abgesehen davon, dass ich aus o.a. Gründen keine Veranlassung dazu sehe, die beiden rauszunehmen: Das klingt schon ein bissl so, wie wir streichen bei den Läufen vom RB alle unter 3 Yards und sagen dann "boah geil, der hat einen Schnitt von 56 Yards per Carry".

Aber das wäre jetzt naiv zu glauben JH hätte nicht ein Wörtchen mitgeredet beim seinen ersten Pick als HC der 49ers !

Der wird das Team auch studiert haben und für ihn wird sicher Pass Rush auch die oberste Priorität gehabt haben. Mir ist schon klar das Baalke die letzte Verantwortung gehabt hat, aber der Pick war sicher auch von JH so gewohlt !

Und ich denke wirklich das viele schwarze Star College Spieler ein wenig ein Problem mit Character Concerns haben. Die meisten kommen doch aus der gesellschaftlichen Unterschicht, im College sind sie dann plötzlich wer und Geld oder andere Geschenke bekommen sie über Dritte ! Etwas was sie vorher nie so hatten.

Da tun sich dann manche eben schwer ! So wie sich Aldon bei den Niners am Platz präsentiert hat, wer er Charakterlich einwandfrei ! Er ist eben ein Todel !

Boone hat man ja auch Character Concerns vorgeworfen, weil er im College vom Light Beer trinken immer besoffen war, der hat aber die Kurve gegratzt, hatte halt mit JH seinen Disput !

Und, wenn ich Spielern ein schlechtes Jahr zugestehe, dann sollte ich es dem GM auch und das meinte ich mit 2012 !

Natürlich kann man es auch hinterfragen, dass er öfters in der 3ten oder 4ten Runde Invaliden holt, aber bis auf den ersten Draft und diesen jetzt, hatten wir ein sehr gutes Team, da war es schwierig reinzukommen und der Draft war eigentlich was Sekundäres ! Das Gerüst des Teams war so stark, dass der Draft eigentlich keinen Impact hatte !

Es gibt NFL Teams, da hat der HC zero Einfluss auf den Draft. Null, weder beim ersten Pick noch beim letzten. Das macht der GM mit den Scouts. So wie sich das Gebilde mit dem Owner bei uns darstellt und daraus abgeleitet, dass Baalke ja noch da ist, geh mal lieber davon aus, dass alles was nicht QB ist unter sehr geringem Einfluss von Harbaugh passiert ist.

Harbaugh war m.W. auch gar nicht im Warroom dabei, auch nicht ungewöhnlich bei einem NFL Team.

Auf den Pick Kaepernick hat er Einfluss genommen, das haben sie auch irgendwann mal bestätigt. Bei allen anderen? Ich sag wenig bis gar nicht. Das ist Baalkes Show.
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: reagan - The Left Hand am Mi, 7. Okt. ’15, 21:03
In deutschen Fußballstadien würde die Geschäftsstelle belagert und die Tribünen leer bleiben, bis der Manager gefeuert ist.
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: Supertommy am Mi, 7. Okt. ’15, 21:06
Zitat von: Norton51 am Mi,  7. Okt. ’15, 20:51
Zitat von: Supertommy am Mi,  7. Okt. ’15, 20:04
Zitat von: TheBeast am Mi,  7. Okt. ’15, 15:53
Zitat von: Supertommy am Mi,  7. Okt. ’15, 15:28
A. Smith war absolut Top, dass der so labil ist konnte man nicht vorher sehen. Und Borland ??? Mann warum lässt du dein Team im Stich.

Ich hab jetzt auf die Schnelle keinen einzigen Scouting Report von Borland gefunden, wo keine "durability concerns" drin gestanden sind. Das war also sehr wohl ein absichtlich eingegangenes Risiko. Und zu Smith: Character Concerns (http://49ers.pressdemocrat.com/report-scouting-service-flagged-aldon-smith-2011-draft/).


Zitat von: Supertommy am Mi,  7. Okt. ’15, 15:28
Jetzt rechne die beiden dazu, was fair wäre weil sie am Platz nicht versagt haben, streiche den Draft 2012 raus und dann muss man sagen, es wäre okay. Genauso wie man Kaepernick nicht für jedes verantwortlich machen kann, kann man Baalke alles in die Schuhe schieben.

Also abgesehen davon, dass ich aus o.a. Gründen keine Veranlassung dazu sehe, die beiden rauszunehmen: Das klingt schon ein bissl so, wie wir streichen bei den Läufen vom RB alle unter 3 Yards und sagen dann "boah geil, der hat einen Schnitt von 56 Yards per Carry".

Aber das wäre jetzt naiv zu glauben JH hätte nicht ein Wörtchen mitgeredet beim seinen ersten Pick als HC der 49ers !

Der wird das Team auch studiert haben und für ihn wird sicher Pass Rush auch die oberste Priorität gehabt haben. Mir ist schon klar das Baalke die letzte Verantwortung gehabt hat, aber der Pick war sicher auch von JH so gewohlt !

Und ich denke wirklich das viele schwarze Star College Spieler ein wenig ein Problem mit Character Concerns haben. Die meisten kommen doch aus der gesellschaftlichen Unterschicht, im College sind sie dann plötzlich wer und Geld oder andere Geschenke bekommen sie über Dritte ! Etwas was sie vorher nie so hatten.

Da tun sich dann manche eben schwer ! So wie sich Aldon bei den Niners am Platz präsentiert hat, wer er Charakterlich einwandfrei ! Er ist eben ein Todel !

Boone hat man ja auch Character Concerns vorgeworfen, weil er im College vom Light Beer trinken immer besoffen war, der hat aber die Kurve gegratzt, hatte halt mit JH seinen Disput !

Und, wenn ich Spielern ein schlechtes Jahr zugestehe, dann sollte ich es dem GM auch und das meinte ich mit 2012 !

Natürlich kann man es auch hinterfragen, dass er öfters in der 3ten oder 4ten Runde Invaliden holt, aber bis auf den ersten Draft und diesen jetzt, hatten wir ein sehr gutes Team, da war es schwierig reinzukommen und der Draft war eigentlich was Sekundäres ! Das Gerüst des Teams war so stark, dass der Draft eigentlich keinen Impact hatte !

Es gibt NFL Teams, da hat der HC zero Einfluss auf den Draft. Null, weder beim ersten Pick noch beim letzten. Das macht der GM mit den Scouts. So wie sich das Gebilde mit dem Owner bei uns darstellt und daraus abgeleitet, dass Baalke ja noch da ist, geh mal lieber davon aus, dass alles was nicht QB ist unter sehr geringem Einfluss von Harbaugh passiert ist.

Harbaugh war m.W. auch gar nicht im Warroom dabei, auch nicht ungewöhnlich bei einem NFL Team.

Auf den Pick Kaepernick hat er Einfluss genommen, das haben sie auch irgendwann mal bestätigt. Bei allen anderen? Ich sag wenig bis gar nicht. Das ist Baalkes Show.

Aber das war bei diesen Draft sicherlich nicht der Fall ! Und warum sage ich dir jetzt ! #

https://www.youtube.com/watch?v=1OgMmc4D590

Und wie erklärst du mir das ? Er sprach von wir ! Ergo war er in der Entscheidung miteingebunden ! Er wusste genau welcher Spieler geholt wurde, er wollte diesen Spieler auch !

Und war sicher auch beim Erstrunden Pick miteingebunden !
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: Dillinger am Mi, 7. Okt. ’15, 22:33
Zitat von: zugschef am Mi,  7. Okt. ’15, 12:48
Kaepernicks 2014er Saison wird mir zu schlecht geredet. Die war meilenweit von dem entfernt, was er heuer bietet, und die Read Option war auch da schon lange tot.

Aber Kaepernick ist wahrlich nicht die Wurzel des Uebels. Wir reden hier von einer Offense, die nicht nur einen schwer strauchelnden QB und eine desolate Line featuret, wir sprechen von einer Offense deren Running Back in einem low scoring Game gerade mal 20 yards erlaeuft. Frank Gore hat hinter ebenso schwachen Lines und mit einem ebenso schwachen QB uswusf. jedes Jahr trotzdem 1000 Yards überschritten. Ich mag mich wiederholen, aber was soll da ein anderer QB bringen? 20 Yards!

Das ist ärgerlich unreflektiert. Hyde hat acht Handoffs bekommen. Acht. Und wurde dabei gefühlt sechs mal bereits hinter der Line das erste mal getackled. Da hätte auch Gore nicht mehr ausgerichtet.

Und wenn Du schon Begriffe wie "Saison" und "1000 Yards" benutzt, musst Du auch warten, bis Hades erste Saison beendet ist, um einen Vergleich zu führen.

Hyde ist der einzige, der mir hier zu Unrecht in der Kritik steht.
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: Norton51 am Mi, 7. Okt. ’15, 23:14
Zitat von: Supertommy am Mi,  7. Okt. ’15, 21:06

Aber das war bei diesen Draft sicherlich nicht der Fall ! Und warum sage ich dir jetzt ! #

https://www.youtube.com/watch?v=1OgMmc4D590

Und wie erklärst du mir das ? Er sprach von wir ! Ergo war er in der Entscheidung miteingebunden ! Er wusste genau welcher Spieler geholt wurde, er wollte diesen Spieler auch !

Und war sicher auch beim Erstrunden Pick miteingebunden !

Im Gegensatz zu dir, deute ich da viel weniger rein. Ich habe dir nur gesagt, wie es in der NFL in vielen Franchises läuft und dass man bei Personalentscheidungen vorsichtig sein muss sie dem HC anzuhängen.

Warum du mir das Video postest verstehe ich noch viel weniger, da ich ja selbst gesagt habe, dass Kaepernick mit hoher Sicherheit ein Pick unter Einfluss von Harbaugh war. Woraus du dann aber ableitest, dass dies auch für alle anderen gilt ist mir relativ schleierhaft.
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: IamNINER am Mi, 7. Okt. ’15, 23:28
Harbaugh durfte ja durchaus das eine oder andere Mal den Kopf hinhalten und sprach bei Entscheidungen praktisch immer von wir..
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: Supertommy am Mi, 7. Okt. ’15, 23:37
Zitat von: Norton51 am Mi,  7. Okt. ’15, 23:14
Zitat von: Supertommy am Mi,  7. Okt. ’15, 21:06

Aber das war bei diesen Draft sicherlich nicht der Fall ! Und warum sage ich dir jetzt ! #

https://www.youtube.com/watch?v=1OgMmc4D590

Und wie erklärst du mir das ? Er sprach von wir ! Ergo war er in der Entscheidung miteingebunden ! Er wusste genau welcher Spieler geholt wurde, er wollte diesen Spieler auch !

Und war sicher auch beim Erstrunden Pick miteingebunden !

Im Gegensatz zu dir, deute ich da viel weniger rein. Ich habe dir nur gesagt, wie es in der NFL in vielen Franchises läuft und dass man bei Personalentscheidungen vorsichtig sein muss sie dem HC anzuhängen.

Warum du mir das Video postest verstehe ich noch viel weniger, da ich ja selbst gesagt habe, dass Kaepernick mit hoher Sicherheit ein Pick unter Einfluss von Harbaugh war. Woraus du dann aber ableitest, dass dies auch für alle anderen gilt ist mir relativ schleierhaft.

Sorry, das hatte ich überlesen, hatte einen anstrengenden Arbeitstag !  ;)
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: Fireboy Tom am Do, 8. Okt. ’15, 00:46
Absolute Zustimmung! Leider wird sich da so schnell nichts dran ändern, solange die 2 Honks da rumopern... :-\ :-X
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: zugschef am Do, 8. Okt. ’15, 07:35
Zitat von: Dillinger am Mi,  7. Okt. ’15, 22:33Hyde ist der einzige, der mir hier zu Unrecht in der Kritik steht.
Wie kommst du überhaupt darauf, dass ich Hyde kritisiere?
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: Zacharry am Do, 8. Okt. ’15, 08:37
mir werden viel zu sehr die mentalen probleme vergessen. ein team ist immer mehr als die summe seiner bestandteile, nämlich dann, wenn es eine einheit bildet. das kann man in der nfl ganz oft beobachten. da gibt es auf dem papier relativ schwache teams die über sich hinauswachsen, und als gegenbeispiel zusammengekaufte top teams die nie zusammenfinden. da sind eben massiv die coaches gefragt. wenn ich so sehe was an unserer sideline abgeht, dann wird mir schlecht. demoralisierte und frustrierte spieler die alleine in der ecke hocken, coaches die spieler anbrüllen als gäbe es kein morgen, das deutet alles auf eine totale ratlosigkeit hin. das ist ganz klar coachingaufgabe.

wir haben ja nicht nur irgendwelche alternden spieler verloren, wir haben leistungsträger und anführer eingebüßt. leute die mit ihrer reinen anwesenheit für motivation sorgten. und dann sieht man eben, wie auch erfahrene und eigentlich starke spieler mehr und mehr einbrechen, eric reid ist hier das schrecklichste beispiel, seine leistung aktuell ist vollkommen indiskutabel. bowman ist ein schatten seiner selbst, das kann man ihm nun aber kaum vorwerfen, der hat 1,5 jahre kaum football gespielt.

zum thema hyde: ihm passierte eigentlich das, was CK auch die ganze zeit passiert, die oline versagte. ich finde es spannend, das wir das in seinem fall nicht thematisieren, oder nur sehr gering. die oline wurde permanent überrant, sowohl im pass, als auch im run. dazu unsere coaches, die ihm dann einfach nicht mehr den ball gaben.

das davis nun so spät retirete ist natürlich ungünstig und das kann man keinem vorwerfen. aber ich glaube ganz fest das unser FO dieses jahr mit einem schlechten jahr rechneten und im nächsten jahr mit viel capspace aufbauen wollte. das man schaut, welche der jungen spieler einen schritt nach vorne machen und wo man dann nächstes jahr tatsächlich verstärken muss. das das team nun so kollabiert war sicher nicht der plan, aber ich kann mir nicht vorstellen das man glaubte, um die playoffs mitzuspielen. das ganze wird auch damit gestärkt, das man sich eigentlich nicht nach einem oline spieler umsieht, der die beiden nulpen auf der rechten seite ersetzt. das geht dort nicht mehr schlimmer. man wartet eindeutig auf die draft nächstes jahr. deshalb kommt bei mir die schmerzliche erkenntnis, das man schon vor der saison dieses jahr abhakte und auf 2016 plante.

das größte problem ist allerdings die situation um CK. er ist auf dem besten weg, dem team für nächstes jahr zusätzlichen kaep-space zu beschaffen. dann steht man aber im grunde ohne QB da und das ist die große gefahr. die 49ers sind nicht dafür bekannt, qb's sonderlich gut entwickeln zu können. im grunde kann man jetzt schon hoffen, das gabbert irgendwie quantensprünge gemacht hat. sonst muss man einen qb hoch draften und man hat wieder jahre des hoffens vor sich, denn frisch gedraftete qb's sind halt meistens wundertüten.
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: zugschef am Do, 8. Okt. ’15, 12:14
Baalke meinte, dass es diese saison keinen neuaufbau gebe, sondern nur ein "reloading". Dementsprechend muss man ihn auch bewerten: das ging vollends in die hose.

Und ja, wieso das running game nicht kritisiert wird, sondern ständig nur kaepernick ist sicher nicht fair, deswegen erwaehne ich es auch immer wieder.
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: Duke am Do, 8. Okt. ’15, 14:00
Zitat von: zugschef am Do,  8. Okt. ’15, 07:35
Zitat von: Dillinger am Mi,  7. Okt. ’15, 22:33Hyde ist der einzige, der mir hier zu Unrecht in der Kritik steht.
Wie kommst du überhaupt darauf, dass ich Hyde kritisiere?
weil du es getan hast.

Zitat von: zugschef am Mi,  7. Okt. ’15, 12:48
wir sprechen von einer Offense deren Running Back in einem low scoring Game gerade mal 20 yards erlaeuft. Frank Gore hat hinter ebenso schwachen Lines und mit einem ebenso schwachen QB uswusf. jedes Jahr trotzdem 1000 Yards überschritten. Ich mag mich wiederholen, aber was soll da ein anderer QB bringen? 20 Yards!
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: zugschef am Do, 8. Okt. ’15, 14:13
Das kann natürlich keine Kritik an den Coaches sein, wie ich es andernorts schon explizit geschrieben habe. ;-)
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: Touchdownmaker am Do, 8. Okt. ’15, 16:00
WHO's GOT IT BETTER THAN US?   AAAAAANYBODY!    ;)
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: Duke am Do, 8. Okt. ’15, 16:43
Zitat von: zugschef am Do,  8. Okt. ’15, 14:13
Das kann natürlich keine Kritik an den Coaches sein, wie ich es andernorts schon explizit geschrieben habe. ;-)
natürlich kann es das. ich habs aber auch als Kritik an hyde verstanden
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: zugschef am Do, 8. Okt. ’15, 16:59
Zitat von: Duke am Do,  8. Okt. ’15, 16:43
Zitat von: zugschef am Do,  8. Okt. ’15, 14:13
Das kann natürlich keine Kritik an den Coaches sein, wie ich es andernorts schon explizit geschrieben habe. ;-)
natürlich kann es das. ich habs aber auch als Kritik an hyde verstanden
Sollte es aber sein. Hyde ist ein verdammt guter Runner, da kann es nicht sein, dass der in einem Spiel, in dem der Gegner nur 17 Punkte macht, den Ball nur 8mal fuer 20 yards bekommt. Selbst wenn hyde einen sehr guten schnitt von 5 yards pro run gehabt haette, waeren es nur magere 40 yards gewesen. Er bekommt den ball zu selten und wenn er ihn bekommt, dann ist es zu vorhersehbar. Klar kann man einen teil davon auf das schlechte blocking und qbacking schieben, aber wie gore bewiesen hat, kann man trotzdem yards auf dem boden aufstellen.
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: Duke am Do, 8. Okt. ’15, 17:47
Zitat von: zugschef am Do,  8. Okt. ’15, 16:59
Zitat von: Duke am Do,  8. Okt. ’15, 16:43
Zitat von: zugschef am Do,  8. Okt. ’15, 14:13
Das kann natürlich keine Kritik an den Coaches sein, wie ich es andernorts schon explizit geschrieben habe. ;-)
natürlich kann es das. ich habs aber auch als Kritik an hyde verstanden
Sollte es aber sein. Hyde ist ein verdammt guter Runner, da kann es nicht sein, dass der in einem Spiel, in dem der Gegner nur 17 Punkte macht, den Ball nur 8mal fuer 20 yards bekommt. Selbst wenn hyde einen sehr guten schnitt von 5 yards pro run gehabt haette, waeren es nur magere 40 yards gewesen. Er bekommt den ball zu selten und wenn er ihn bekommt, dann ist es zu vorhersehbar. Klar kann man einen teil davon auf das schlechte blocking und qbacking schieben, aber wie gore bewiesen hat, kann man trotzdem yards auf dem boden aufstellen.
darin stimmen wir überein.
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: kicker am Sa, 10. Okt. ’15, 11:39
Tomsula erinnert mich erschreckend an Blatter.
"Ich habe nichts falsch gemacht, übernehme aber die Verantwortung und ziehe keinerlei Konsequenzen".

Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: Supertommy am Sa, 10. Okt. ’15, 11:58
Zitat von: kicker am Sa, 10. Okt. ’15, 11:39
Tomsula erinnert mich erschreckend an Blatter.
"Ich habe nichts falsch gemacht, übernehme aber die Verantwortung und ziehe keinerlei Konsequenzen".

Vielleicht sollte man da nur einmerken, Blatter hat nie Fussball gespielt, war nie Fussballtrainer und ich denke auch nicht das der jemals Sport gemacht hat.

Mit den 3,5 Millionen oder was er bekommt, gilt er als einer der schlecht bezahltesten HC. Also der Vergleich hingt, denn sowohl Fachlich als auch Menschlich kann man nichts gegen Tomsola sagen !

Ob dieses Fachliche für eine HC Position reicht, ist wohl eine andere Frage !
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: MaybeDavis am Sa, 10. Okt. ’15, 12:24
Zitat von: Supertommy am Sa, 10. Okt. ’15, 11:58
Zitat von: kicker am Sa, 10. Okt. ’15, 11:39
Tomsula erinnert mich erschreckend an Blatter.
"Ich habe nichts falsch gemacht, übernehme aber die Verantwortung und ziehe keinerlei Konsequenzen".

Vielleicht sollte man da nur einmerken, Blatter hat nie Fussball gespielt, war nie Fussballtrainer und ich denke auch nicht das der jemals Sport gemacht hat.

Mit den 3,5 Millionen oder was er bekommt, gilt er als einer der schlecht bezahltesten HC. Also der Vergleich hingt, denn sowohl Fachlich als auch Menschlich kann man nichts gegen Tomsola sagen !

Ob dieses Fachliche für eine HC Position reicht, ist wohl eine andere Frage !
Ich denke er meint damit eher die fiktive "Aussage". Und da stimme ich ihm schon zu. Momentan wirkt es so als ob Tomsula zwar eingesteht das es schief läuft, auch die Verantwortung auf sich nimmt, allerdings dennoch nix ändert...

Edit: Grade als D-Line Coach müsste er sehen was dort in der O-Line falsch läuft und auch selbstständig das Problem (versuchen zu) beheben.
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: Supertommy am Sa, 10. Okt. ’15, 13:32
Zitat von: MaybeDavis am Sa, 10. Okt. ’15, 12:24
Zitat von: Supertommy am Sa, 10. Okt. ’15, 11:58
Zitat von: kicker am Sa, 10. Okt. ’15, 11:39
Tomsula erinnert mich erschreckend an Blatter.
"Ich habe nichts falsch gemacht, übernehme aber die Verantwortung und ziehe keinerlei Konsequenzen".

Vielleicht sollte man da nur einmerken, Blatter hat nie Fussball gespielt, war nie Fussballtrainer und ich denke auch nicht das der jemals Sport gemacht hat.

Mit den 3,5 Millionen oder was er bekommt, gilt er als einer der schlecht bezahltesten HC. Also der Vergleich hingt, denn sowohl Fachlich als auch Menschlich kann man nichts gegen Tomsola sagen !

Ob dieses Fachliche für eine HC Position reicht, ist wohl eine andere Frage !
Ich denke er meint damit eher die fiktive "Aussage". Und da stimme ich ihm schon zu. Momentan wirkt es so als ob Tomsula zwar eingesteht das es schief läuft, auch die Verantwortung auf sich nimmt, allerdings dennoch nix ändert...

Edit: Grade als D-Line Coach müsste er sehen was dort in der O-Line falsch läuft und auch selbstständig das Problem (versuchen zu) beheben.

Es wurde ja. in der Radiosendung auch besprochen, was soll er machen ! Setzt man auf Junge Spieler und schielt in die Zukunft oder versucht man nicht doch noch ein paar Spiele durch Kontiunität zu gewinnen !

Frontmode hat es ja schon ziemlich am Anfang der Saison richtig gesagt, welchen Gameplan habe wir! Versuchen wir den Lauf weiter, warum hat Baalke dann Lupati ziehen lassen, denn offensichtlich ist Tomsula ein Runfirst Coach ! Oder werfen wir, was bei der Oline anscheinend noch immer besser ist als laufen.

Mit all den Abgängen, vor der Saison kann der HC kaum was vernünftiges machen, vielleicht ist man ja auf der Defense Seite draufgekommen, dass man Dinge verändern muss, was zumindest ja gegen die Packers geschehen ist !

Was mich an dem letzten Spiel gestört hat, waren die Sicherheitspässe von Kaepernick, das war ja zu erwarten, dass der diese werfen wird. So gewinnt man kein Spiel, dass heisst das Coaching vor dem Spiel hat versagt ! Ich habs schon mal geschrieben, Eli Manning kann  Interceptions werfen und wirft danach noch immer Risiko reich, wenn jetzt Chryst so einen engen Bezug zu Kaepernick hat, was hat er dann vor dem Spiel mit ihm besprochen ??

Ich denke das hier Chryst mehr gefordert ist als Tomsula !
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: Duke am Sa, 10. Okt. ’15, 15:30
Zitat von: Supertommy am Sa, 10. Okt. ’15, 13:32
Ich denke das hier Chryst mehr gefordert ist als Tomsula !
prinzipiell ja. womit wir aber aus meiner Sicht wieder bei den zwei fragen sind:

inwieweit mischt sich Tomsula als HC in die Belange der Offense ein?
Was darf Chryst in punkto playcalling entscheiden?
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: Supertommy am Sa, 10. Okt. ’15, 20:39
Zitat von: Duke am Sa, 10. Okt. ’15, 15:30
Zitat von: Supertommy am Sa, 10. Okt. ’15, 13:32
Ich denke das hier Chryst mehr gefordert ist als Tomsula !
prinzipiell ja. womit wir aber aus meiner Sicht wieder bei den zwei fragen sind:

inwieweit mischt sich Tomsula als HC in die Belange der Offense ein?
Was darf Chryst in punkto playcalling entscheiden?

Er ist ein sehr guter D-Line Coach, er ist ein sehr guter Motivator, er kann gut mit Spielern ! Das war der Grund warum er den Job bekommen hat ! Im Lockerroom hat er sicher Charisma !

Ich denke er lässt Cryst das machen, was Cryst in diesen Moment für das Beste hält. Er hat ja nicht dem letzten Spiel gesagt, wir müssen mehr laufen ! Hätte er die Plays selbst gecallt hätte Hyde sicher mehr den Ball bekommen.

Ich kenne mich ja mit der Materie ja nicht so aus, aber kaum hat Hyde den Ball sind schon 9 Defender in der Box, da muss ja was über den Pass ! Da muss es ja in der Tiefe Räume für Smith geben, oder ??
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: Hyde 28 am Sa, 10. Okt. ’15, 20:57
Zitat von: Supertommy am Sa, 10. Okt. ’15, 20:39
Zitat von: Duke am Sa, 10. Okt. ’15, 15:30
Zitat von: Supertommy am Sa, 10. Okt. ’15, 13:32
Ich denke das hier Chryst mehr gefordert ist als Tomsula !
prinzipiell ja. womit wir aber aus meiner Sicht wieder bei den zwei fragen sind:

inwieweit mischt sich Tomsula als HC in die Belange der Offense ein?
Was darf Chryst in punkto playcalling entscheiden?

Er ist ein sehr guter D-Line Coach, er ist ein sehr guter Motivator, er kann gut mit Spielern ! Das war der Grund warum er den Job bekommen hat ! Im Lockerroom hat er sicher Charisma !

Die Gründe liegen wahrscheinlich eher woanders...  :smokin:


Zitat von: Supertommy am Sa, 10. Okt. ’15, 20:39


Ich denke er lässt Cryst das machen, was Cryst in diesen Moment für das Beste hält. Er hat ja nicht dem letzten Spiel gesagt, wir müssen mehr laufen ! Hätte er die Plays selbst gecallt hätte Hyde sicher mehr den Ball bekommen.
Wieviel Tomsula drauf hat was Offensivplays anbelangt, kann man nur spekulieren. Die Offense lesen was für ein Spielzug kommen könnte ist das eine, Spielzüge für die Offense ansagen das andere...Er steht ja auch immer ohne Playbook an der Sideline...
Titel: Re: Peter Panacy (Bleacher Report): Der traurige Sturz einer einst stolzen Franchise
Beitrag von: Supertommy am Sa, 10. Okt. ’15, 21:05
Aber das meinte ich ja, mit den Gründen warum er den Job bekam, dass er von der Offense keinen Schimmer hat !

Er hat sicher seine Vorstellungen, aber Cryst wird schon das machen können, was ihn seine linke Gehirnhälfte vorgibt !  ;)