Heute darf Grant Cohn vom Santa Rosa Press Democrat ran:
QB: B+. Colin Kaepernick lieferte das meiste ab, als es nicht mehr drauf ankam (sprich: in der gesamten zweiten Hälfte), deshalb sollte man nicht ausflippen über seine Zahlen. Aber er spielte gut, 33 von 45 für 335 Yards und zwei Touchdowns und ein Passer Rating von 106,7. Zudem vermied er ungefähr fünf Sacks und warf beeindruckend, wenn er aus der Pocket lief. Wenn er aus dem Stand warf, war er manchmal ungenau, aber sein 75-Yards-TD auf Torrey Smith war perfekt.
RUNNING BACKS: F. Der Game Plan der Steelers war, Carlos Hyde zu stoppen und genau das taten sie. Hyde schaffte nur 43 Yards bei 14 Carries (3,1 Yards im Schnitt), fumbelte einmal und blieb dann draussen, nachdem er wegen einer möglichen Kopffverletzung untersucht worden war.
WIDE RECEIVERS: B+. Torrey Smith war exzellent. Er fing einen Pass über die Mittellinie, machte sich von einem Tackler frei und lief der gesamten Steelers Defense für einen langen TD davon. Ihm gelang auch ein schwieriger Sprung über einen Cornerback bei der Zwei-Punkt-Conversion. Anquan Boldin spielte ok und schaffte einen TD. Aber er liess auch einen langen Ball fallen, als er völlig bedrängt war. Es ist eine Frage der Zeit, bis Torrey Smith der Nr.1-Receiver ist und Boldin die zwei.
TIGHT ENDS: D. Vance McDonald und Blake Bell mussten verletzt raus. Garrett Celek fing zwei Pässe für 10 Yards und Vernon Davis fünf für 43. Aber er liess auch einen Pass fallen. Alle vier Tight Ends blockten schlecht - die Heavy-Tight-End-Sets funktionierten nicht.
OFFENSIVE LINE: F. Von links bis rechts, die Pass Protection war grausam. Die Line schaffte es nicht mal, die simpelsten Pass-Rush-Stunts zu blocken.
DEFENSIVE LINE: F. Sie sackte Ben Roethlisberger null mal, und gab nicht einen, auch nicht zwei, sonderen drei Rushing TDs ab, gegen den 32jährigen DeAngelo Williams.
LINEBACKERS: F. NaVorro Bowman und Michael Wilhoite sahen beide bei der Pass Coverage schlecht aus. Ahmad Brooks ging mehr als nur einmal Offside, und Aaron Lynch war beim Pass Rush ein Totalausfall. Abgesehen davon spielten sie ok.
DEFENSIVE BACKS: F. Die Steeler führten Second-Year-Cornerback Kenneth Acker geradezu exemplarisch vor. Selbst wenn ihm ein Safety half, schaffte Acker es nicht, Antonio Brown abzudecken. Also liessen die Steelers Brown so oft wie möglich gegen Acker antreten. Die Niners reagierten darauf erst im vierten Quarter, als Tramaine Brock sich gegen Brown versuchen durfte. Brown schlug ihn für einen 56-Yard-Gain. Die Secondary war hilflos.
SPECIAL TEAMS: D. Bradley Pinion kam auf einen mageren Schnitt von 42,8 Yards pro Punt, und DeAndrew White blieb bei seinen beiden Kickoff-Returns vor der 20-Yard-Linie hängen.
COACHES: F. Bei der Offense hatten die Niners zwei 17-Play-Drives, die letztlich mit insgesamt nur drei Punkten zu Buche schlugen. Sowas kann Offensive Coordinator Geep Chryst sich nicht nochmal ansehen. Bei der Defense nahmen die Steelers den Game Plan von Defensive Coordinator Eric Mangini komplett auseinander. Als Vic Fangio noch der DC der Niners war, wurde er kein einziges Mal so vorgeführt, wie jetzt Mangini.
Noten auf einer Skala von A bis F.
er übertreibt zwar mal wieder beim Vergeben der Fs, aber das Thema muss denke ich nicht wieder aufgewärmt werden, die Detailkommentare sind ja in Ordnung
ich hoffe einfach darauf, dass er nächste Woche B-C ans gleiche Personal vergibt (weil sie nämlich gewonnen haben) ;)
Ob der Recht hat oder nicht - Cohn ist und bleibt ein vorhersehbarer Konzept-Journalist. Das, was der da jedes Mal schreibt, ist eigentlich eine Kolumne. Aber keine gute...
Die Noten sind doch subjektiv, aber was er schreibt stimmt schon.
Hat er auch Noten für das Vikingsspiel vergeben? >:(
Zitat von: stig49 am Di, 22. Sep. ’15, 23:45
Ich finde er hat vollkommen recht. Er übertreibt nur regelmäßig mit seinen schlechten Noten, wobei man die diesmal sogar halbwegs rechtfertigen könnte . Aber das wurde hier ja bereits gesagt .
PS was ist ein Konzeptjournalist? Der Ausdruck ist mir neu.
Zitat von: stig49 am Di, 22. Sep. ’15, 23:47
PS was ist ein Konzeptjournalist? Der Ausdruck ist mir neu.
ich bin auch schon ganz gespannt....
habe ich mal von Cohen "gemobst":
"Reid made the Pro Bowl his rookie season primarily as a deep zone defender. This season, new defensive coordinator Eric Mangini is using Reid in all kinds of ways, such as lining him up in the box. Mangini may need to rethink that one."
Kann jemand erklären, wie sich die Aufgaben für Reid geändert haben und was ihn so schlecht macht? Er wird wohl momentan als 64th Safety gerankt.
Zitat von: Duke am Mi, 23. Sep. ’15, 08:33
Zitat von: stig49 am Di, 22. Sep. ’15, 23:47
PS was ist ein Konzeptjournalist? Der Ausdruck ist mir neu.
ich bin auch schon ganz gespannt....
Statt objektiv zu schreiben oder eine wirkliche Story zu haben (die hat er nie, weswegen das Ganz nur eine mittelmäßige Kolumne ist), hängt er sich an einer winzigen Idee, einem kleinen "Konzept" für seine zwei, drei Absätze auf. Das waren in diesem Fall die vier straighten "F's" für die Defense. Sicher kann man nun sagen, er habe ja Recht damit. Für mich riecht es nach einer zweitklassigen, "ersten" Idee, die er in 15 Minuten runter gerotzt hat.
Ich gebe zu, dass es in letzter Zeit Artikel von ihm gab, die besser waren als der Käse, den er sonst schreibt. Aber unterm Strich ist er einfach nur schwach. Aber wohl nicht unerfolgreich - immerhin schafft er es, dass ich mich drüber aufrege und Zeit darauf verwende, dass auch noch aufzuschreiben.
Cohn 1 - Dillinger 0
Und ja - "Konzeptjournalist" gibt es als Begriff nicht. Hab ich mir ausgedacht. Is aber'n schönes Wort, oder?
du meinst also, er haut einfach drauf, egal wie die sachlage ist? und das draufhauen ist sein "konzept"?
nur sind die vier F´s nach dem spiel aber sowas von berechtigt...
Zitatnur sind die vier F´s nach dem spiel aber sowas von berechtigt...
+
Zitat von: stig49 am Di, 22. Sep. ’15, 09:38
Es ist eine Frage der Zeit, bis Torrey Smith der Nr.1-Receiver ist und Boldin die zwei.
Ich glaube, dass man das so nicht sehen kann. Smith ist kurz gesagt der X-Receiver, und er ist der erste seit Jahren bei den Niners, der gut in dieser Rolle ist. Er hat einerseits die Geschwindigkeit und andererseits die weiteren Qualitäten eines Receivers, damit man ihn auch ernst nehmen muss. Smiths Speed wird von gegnerischen Dbacks mit Respekt behandelt und das eröffnet dieser Offense eine völlig neue Dimension, da dieses Element bisher bestenfalls von Vernon Davis kam. Für einen #1 Receiver wie Julio Jones, Dez Bryant oder Calvin Johnson fehlt ihm aber ganz einfach die körperliche Überlegenheit und Klasse. Aber in seiner Rolle als X ist er richtig, richtig gut. Ich muss zugeben, die Kombination aus Boldin und Smith ist das Schlauste, was Baalke seit Langem eingefädelt hat.
Was mir allerdings bei Boldin immer wieder auffällt: der blockt echt gut
Zitat von: Duke am Mi, 23. Sep. ’15, 13:33
du meinst also, er haut einfach drauf, egal wie die sachlage ist? und das draufhauen ist sein "konzept"?
nur sind die vier F´s nach dem spiel aber sowas von berechtigt...
Nein, das meine ich nicht. Sein Konzept ist nicht das draufhauen. Das ist immer ein anderes, ein Aufhänger, der eigentlich keiner ist. Und diese 4 F's sind so nahe liegend, mir hätte es gefallen, da ein bisschen mehr Differenziertheit zu lesen - zum Beispiel (wie ich vorhin las), dass 244 von Roethlisbergers Passing Yards bei 3rd downs und Medium to go zusammen kamen. Ich finde das erwähnenswert. Es macht die Leistung der Secondary nicht besser, aber es ist ein interessanter Aspekt, der die Benotung nuancierter aussehen lassen könnte. Macht er aber nicht. Er geht auf den Effekt, schreibt plakativ (was für die meisten Artikel gut ist) und dabei mit Effekthascherei.
Zitat von: Dillinger am Mi, 23. Sep. ’15, 17:09
Zitat von: Duke am Mi, 23. Sep. ’15, 13:33
du meinst also, er haut einfach drauf, egal wie die sachlage ist? und das draufhauen ist sein "konzept"?
nur sind die vier F´s nach dem spiel aber sowas von berechtigt...
Nein, das meine ich nicht. Sein Konzept ist nicht das draufhauen. Das ist immer ein anderes, ein Aufhänger, der eigentlich keiner ist. Und diese 4 F's sind so nahe liegend, mir hätte es gefallen, da ein bisschen mehr Differenziertheit zu lesen - zum Beispiel (wie ich vorhin las), dass 244 von Roethlisbergers Passing Yards bei 3rd downs und Medium to go zusammen kamen. Ich finde das erwähnenswert. Es macht die Leistung der Secondary nicht besser, aber es ist ein interessanter Aspekt, der die Benotung nuancierter aussehen lassen könnte. Macht er aber nicht. Er geht auf den Effekt, schreibt plakativ (was für die meisten Artikel gut ist) und dabei mit Effekthascherei.
anders ausgedrückt: er vereinfacht. heutzutage nicht unüblich. ich will ihn nicht verteidigen, aber für mich fällt er nicht mehr aus dem rahmen als andere us-journalisten halt auch.
Zitat von: Duke am Mi, 23. Sep. ’15, 17:40
Zitat von: Dillinger am Mi, 23. Sep. ’15, 17:09
Zitat von: Duke am Mi, 23. Sep. ’15, 13:33
du meinst also, er haut einfach drauf, egal wie die sachlage ist? und das draufhauen ist sein "konzept"?
nur sind die vier F´s nach dem spiel aber sowas von berechtigt...
Nein, das meine ich nicht. Sein Konzept ist nicht das draufhauen. Das ist immer ein anderes, ein Aufhänger, der eigentlich keiner ist. Und diese 4 F's sind so nahe liegend, mir hätte es gefallen, da ein bisschen mehr Differenziertheit zu lesen - zum Beispiel (wie ich vorhin las), dass 244 von Roethlisbergers Passing Yards bei 3rd downs und Medium to go zusammen kamen. Ich finde das erwähnenswert. Es macht die Leistung der Secondary nicht besser, aber es ist ein interessanter Aspekt, der die Benotung nuancierter aussehen lassen könnte. Macht er aber nicht. Er geht auf den Effekt, schreibt plakativ (was für die meisten Artikel gut ist) und dabei mit Effekthascherei.
anders ausgedrückt: er vereinfacht. heutzutage nicht unüblich. ich will ihn nicht verteidigen, aber für mich fällt er nicht mehr aus dem rahmen als andere us-journalisten halt auch.
Mag sein. Und ich gebe gerne zu, dass ich mich auf ihn eingeschossen habe.
Aber Kawakami zum Beispiel schreibt teilweise wirklich gute und ab und an sogar brisante Stücke. Der geht auch an die Leute ran - siehe Harbaugh, mit dem er sich mal angelegt hat. (den Link hab ich jetzt nicht)
Zitat von: Dillinger am Mi, 23. Sep. ’15, 17:56
Mag sein. Und ich gebe gerne zu, dass ich mich auf ihn eingeschossen habe.
Aber Kawakami zum Beispiel schreibt teilweise wirklich gute und ab und an sogar brisante Stücke. Der geht auch an die Leute ran - siehe Harbaugh, mit dem er sich mal angelegt hat. (den Link hab ich jetzt nicht)
Kawakami widerspricht sich halt am Ende auch manchmal selbst. Aber zumindest nicht in der selben Kolumne sondern erst über mehrere hinweg und er stellt seine Interpretationen zu oft als Wahrheit hin. Kawakami liefert mit Sicherheit wertvollere Stücke ab als Cohn. Das Problem von Cohn ist nicht, dass er vereinfacht, das Problem von Cohn ist, dass das, was er schreibt zumeist oberflächlicher undurchdachter Mist ist, den er sich beim Frühstückskaffee ausgedacht hat. Selbst wenn man da mehr daraus machen würde, wäre es immer noch Mist. Nur einfach komplexerer Mist. Sinnvoll vereinfachen können die Wenigsten.
Zitat von: zugschef am Do, 24. Sep. ’15, 07:31
Zitat von: Dillinger am Mi, 23. Sep. ’15, 17:56
Mag sein. Und ich gebe gerne zu, dass ich mich auf ihn eingeschossen habe.
Aber Kawakami zum Beispiel schreibt teilweise wirklich gute und ab und an sogar brisante Stücke. Der geht auch an die Leute ran - siehe Harbaugh, mit dem er sich mal angelegt hat. (den Link hab ich jetzt nicht)
Kawakami widerspricht sich halt am Ende auch manchmal selbst. Aber zumindest nicht in der selben Kolumne sondern erst über mehrere hinweg und er stellt seine Interpretationen zu oft als Wahrheit hin. Kawakami liefert mit Sicherheit wertvollere Stücke ab als Cohn. Das Problem von Cohn ist nicht, dass er vereinfacht, das Problem von Cohn ist, dass das, was er schreibt zumeist oberflächlicher undurchdachter Mist ist, den er sich beim Frühstückskaffee ausgedacht hat. Selbst wenn man da mehr daraus machen würde, wäre es immer noch Mist. Nur einfach komplexerer Mist. Sinnvoll vereinfachen können die Wenigsten.
Im Grunde genau meine Meinung. Sein Vadder war besser.
Zitat von: Dillinger am Mi, 23. Sep. ’15, 10:31
Zitat von: Duke am Mi, 23. Sep. ’15, 08:33
Zitat von: stig49 am Di, 22. Sep. ’15, 23:47
PS was ist ein Konzeptjournalist? Der Ausdruck ist mir neu.
ich bin auch schon ganz gespannt....
Statt objektiv zu schreiben oder eine wirkliche Story zu haben (die hat er nie, weswegen das Ganz nur eine mittelmäßige Kolumne ist), hängt er sich an einer winzigen Idee, einem kleinen "Konzept" für seine zwei, drei Absätze auf. Das waren in diesem Fall die vier straighten "F's" für die Defense. Sicher kann man nun sagen, er habe ja Recht damit. Für mich riecht es nach einer zweitklassigen, "ersten" Idee, die er in 15 Minuten runter gerotzt hat.
Ich gebe zu, dass es in letzter Zeit Artikel von ihm gab, die besser waren als der Käse, den er sonst schreibt. Aber unterm Strich ist er einfach nur schwach. Aber wohl nicht unerfolgreich - immerhin schafft er es, dass ich mich drüber aufrege und Zeit darauf verwende, dass auch noch aufzuschreiben.
Cohn 1 - Dillinger 0
Und ja - "Konzeptjournalist" gibt es als Begriff nicht. Hab ich mir ausgedacht. Is aber'n schönes Wort, oder?
Ja, ist ein schönes, kreatives Wort ;)
Dass er manchmal etwas sinnlos draufhaut, ist ja klar. Ich wüsste nur nicht, wie er "objektiv" schreiben sollte, wenn er Noten vergibt. Das ist per se das subjektivste der Welt.
Zitat von: stig49 am Do, 24. Sep. ’15, 09:24
Dass er manchmal etwas sinnlos draufhaut, ist ja klar. Ich wüsste nur nicht, wie er "objektiv" schreiben sollte, wenn er Noten vergibt. Das ist per se das subjektivste der Welt.
Keine Fs vergeben nur um Fs zu vergeben wäre ein Anfang.
Ein F bedeutet dass es schlechter nicht mehr geht und das ist selbst bei der gezeigten Leistung einfach Blödsinn.
Ich verstehe da zum Beispiel nicht wie wie die OLine UND die Runningbacks ein F haben können. ENTWEDER die OLine war so schlecht dass die Runningbacks keine Laufwege hatten dann müssten die Runningbacks besser wegkommen ODER die Runningbacks haben die vorhandenen Laufwege nicht genutzt - dann müsste aber wieder die OLine besser wegkommen. Das eine schliesst das andere einfach aus.
Zitat von: stig49 am Do, 24. Sep. ’15, 09:24
Zitat von: Dillinger am Mi, 23. Sep. ’15, 10:31
Zitat von: Duke am Mi, 23. Sep. ’15, 08:33
Zitat von: stig49 am Di, 22. Sep. ’15, 23:47
PS was ist ein Konzeptjournalist? Der Ausdruck ist mir neu.
ich bin auch schon ganz gespannt....
Statt objektiv zu schreiben oder eine wirkliche Story zu haben (die hat er nie, weswegen das Ganz nur eine mittelmäßige Kolumne ist), hängt er sich an einer winzigen Idee, einem kleinen "Konzept" für seine zwei, drei Absätze auf. Das waren in diesem Fall die vier straighten "F's" für die Defense. Sicher kann man nun sagen, er habe ja Recht damit. Für mich riecht es nach einer zweitklassigen, "ersten" Idee, die er in 15 Minuten runter gerotzt hat.
Ich gebe zu, dass es in letzter Zeit Artikel von ihm gab, die besser waren als der Käse, den er sonst schreibt. Aber unterm Strich ist er einfach nur schwach. Aber wohl nicht unerfolgreich - immerhin schafft er es, dass ich mich drüber aufrege und Zeit darauf verwende, dass auch noch aufzuschreiben.
Cohn 1 - Dillinger 0
Und ja - "Konzeptjournalist" gibt es als Begriff nicht. Hab ich mir ausgedacht. Is aber'n schönes Wort, oder?
Ja, ist ein schönes, kreatives Wort ;)
Dass er manchmal etwas sinnlos draufhaut, ist ja klar. Ich wüsste nur nicht, wie er "objektiv" schreiben sollte, wenn er Noten vergibt. Das ist per se das subjektivste der Welt.
Noten vergeben ist das "subjektivste der Welt"?! Erzähl das mal meinem Mathelehrer aus der 11 - "Subjektivität" hätte mir da mächtig aus der Patsche helfen können. Notenvergabe fußt auf Fakten und Parametern - selbst in Fächern wie "kreatives Schreiben". Das ist bei weitem nicht das "subjektivste der Welt".
Und auch der Bewertung einer O-Line, der Running Backs, des Backfields, etc. liegen Fakten, Zahlen und Parameter zugrunde. Siehe Pro Football Focus...
Und ja, ich weiß :) - nach deren Expertise ist die O-line der Niners gegenwärtig die schlechteste der Liga. Aber die Jungs haben ne amtliche Recherche hinter sich. Recherche ist kein Wort, das Cohn in seinem Portfolio hat...
Zitat von: Dillinger am Do, 24. Sep. ’15, 21:55
Zitat von: stig49 am Do, 24. Sep. ’15, 09:24
Zitat von: Dillinger am Mi, 23. Sep. ’15, 10:31
Zitat von: Duke am Mi, 23. Sep. ’15, 08:33
Zitat von: stig49 am Di, 22. Sep. ’15, 23:47
PS was ist ein Konzeptjournalist? Der Ausdruck ist mir neu.
ich bin auch schon ganz gespannt....
Statt objektiv zu schreiben oder eine wirkliche Story zu haben (die hat er nie, weswegen das Ganz nur eine mittelmäßige Kolumne ist), hängt er sich an einer winzigen Idee, einem kleinen "Konzept" für seine zwei, drei Absätze auf. Das waren in diesem Fall die vier straighten "F's" für die Defense. Sicher kann man nun sagen, er habe ja Recht damit. Für mich riecht es nach einer zweitklassigen, "ersten" Idee, die er in 15 Minuten runter gerotzt hat.
Ich gebe zu, dass es in letzter Zeit Artikel von ihm gab, die besser waren als der Käse, den er sonst schreibt. Aber unterm Strich ist er einfach nur schwach. Aber wohl nicht unerfolgreich - immerhin schafft er es, dass ich mich drüber aufrege und Zeit darauf verwende, dass auch noch aufzuschreiben.
Cohn 1 - Dillinger 0
Und ja - "Konzeptjournalist" gibt es als Begriff nicht. Hab ich mir ausgedacht. Is aber'n schönes Wort, oder?
Ja, ist ein schönes, kreatives Wort ;)
Dass er manchmal etwas sinnlos draufhaut, ist ja klar. Ich wüsste nur nicht, wie er "objektiv" schreiben sollte, wenn er Noten vergibt. Das ist per se das subjektivste der Welt.
Noten vergeben ist das "subjektivste der Welt"?! Erzähl das mal meinem Mathelehrer aus der 11 - "Subjektivität" hätte mir da mächtig aus der Patsche helfen können. Notenvergabe fußt auf Fakten und Parametern - selbst in Fächern wie "kreatives Schreiben". Das ist bei weitem nicht das "subjektivste der Welt".
Und auch der Bewertung einer O-Line, der Running Backs, des Backfields, etc. liegen Fakten, Zahlen und Parameter zugrunde. Siehe Pro Football Focus...
Und ja, ich weiß :) - nach deren Expertise ist die O-line der Niners gegenwärtig die schlechteste der Liga. Aber die Jungs haben ne amtliche Recherche hinter sich. Recherche ist kein Wort, das Cohn in seinem Portfolio hat...
Wobei ich schon einen unterschied zwischen Schulnoten und Sport Bewertungen sehen würde. Und auch die schönsten Statistik Zahlen können das Bild verfälschen. Aber egal, das weiß ja eh jeder .