Die wirklichen 49ers zeigten sich am Sonntag, schreibt Matt Maiocco. Dann stolperten die wirklichen 49ers rum und fielen auf die Fresse. Die Arizona Cardinals kamen ohne ihren Star-QB, ohne ihren All-Pro-Receiver und ohne ihren künftigen Hall-Of-Fame-Defensive Lineman. Und trotzdem übertrumpften sie die 49ers und liessen keine Zweifel, dass sie besser sind als ein Team, dass seine Zuversicht aus der Preaseson nicht in Taten umzusetzen in der Lage ist.
Hier Maioccos Bewertung - so brutal ist sie bei ihm selten bevor ausgefallen:
RUSHING OFFENSE: D
Gegen die Sechs-Mann-DL der Cardinals passten die 49ers oft. Wenn sie mal liefen, kam Elijah Mitchell auf unterschiedliche Ergebnisse: Er erlief mit acht Versuchen 34 Yards. Mit seinen anderen fünf Versuchen kam er auf zwei Yards. Mitchell spielte trotz einer Rippenverletzung. Als Team kamen die 49ers auf nur 3,5 Yards bei 11 Versuchen.
PASSING OFFENSE: F
Jimmy Garoppolos Statistik sah nicht schlecht aus: 28 von 40 Pässen, 326 Yards und zwei TDs. Aber die zwei entscheidenden Turnovers im ersten Quarter kamen nach Pass-Plays. TE George Kittle und WR Brandon Aiyuk verloren Fumbles. Kittle kam auf sechs Catches und 101 Yards, Ayuk auf seine Saisonbestlleistung mit sechs Receptions für 89 Yards. Aber die verlorenen Bälle waren das Entscheidende. Und Garoppolo warf am Ende noch eine INT und wurde fünf mal gesackt, für minus 28 Yards. Es gibt eine Menge Gründe, warum die 49ers verloren, die Turnovers waren einer davon.
RUSHING DEFENSE: F
Die Cardinals erliefen 163 Yards und liessen die 49ers von Anfang an schlecht aussehen. RB James Conner kam auf 96 Yards und einen TD bei 21 Versuchen. Eno Benjamin legte 39 Yards bei neun Runs drauf. Er machte 49ers-CB Dre Kirkpatrick lächerlich, als er ihn bei einem 21-Yard-TD-Run einfach über den Haufen lief. Die 49ers waren das gesamte Spiel über eine Katastrophe beim Tackeln.
PASSING DEFENSE: F
QB Colt McCoy hatte bei seinem neunten Sieg im 31. Spiel alles unter Kontrolle. Er kam auf 22 von 26 Passversuchen, einen TD und ein Passerrating von 119,4. Arik Armstead und Arden Key schafften Sacks, aber die Cardinals verwirrten die 49ers mit einer Vielfalt von Screenpässen. Das war eine derartig schlechte Leistung der Niners, die erst vor vier Wochen die Caridnals mit Murray und Hopkins bei 17 Punkten gehalten hatten.
SPECIAL TEAMS: C
Da gibt es nicht viel zu sagen. Aiyuk schaffte 11,3 Yares im Schnitt bei drei Puntreturns, darunter eine Karrierebestleistung von 27 Yards. Punter Mitch Wishnowsky und die Coverage-Unit hatten einen respektablen Wert von 40,3 bei drei Punts. Robbie Gould, zurück nach drei Verletzungswochen, machte ein 26-Yard-FG und zwei Extrapunkte.
COACHING: F
Die Botschaft kam überhaupt nicht an. Coach Kyle Shanahan sagte voraus, die 49ers würden gut spielen nach einer Woche der, wie er fand, starken Trainingseinheiten und effektiver Meetings. Mann, viel falscher kann man kaum liegen. Die 49ers hatten keinen Saft am Sonntag, und das ist ein ständig wiederkehrendes Thema. Was immer auch die Coaches ausprobieren, es scheint nicht zu funktionieren. Shanahan begann diesmal mit vielen Pässen, um so die Sechs-Mann-Front der Cardinals zu schlagen. Das hatte einigen Erfolg, aber die Fumbles unterminierten alles. Simpel gesagt: Was auch immer sie versuchen, es gibt keinen nachhaltigen Erfolg.
GESAMT: F
Es ist abgegriffen, eine Niederlage ,,peinlich" zu nennen. Also halten wir uns an LB Fred Warner, der sagte: ,,Das war ziemlich peinlich und unakzeptabel". Perfekt ausgedrückt! Die 49ers dachten von sich, sie seien ein gutes Team. Diese Vorstellung ist heute geradezu lächerlich. Dieses Team kann kein Playoff-Kaliber-Team schlagen - nicht mal dann, wenn so einem Team die besten Spieler fehlen.
Ein paar Sätze noch von Grant Cohn in Sports Illustrated: Cohn regt sich insbesondere über Kyle Shanahan auf, der nach Niederlagen nie die Schuld bei sich selbst suche, sondern immer von schlechter Umsetzung spreche. Cohn weiter: ,,Schau mal in den Spiegel, Kyle. Du hast dieses schlechte Team zusammengestellt. Du hast Javon Kinlaw gedraftet, der den Rest des Jahrs draußen ist. Du hat Trey Lance gedraftet, der nicht spielt, Aaron Banks und Trey Sermon, die gegen Arizona inactive waren. Du hast Ambry Thomas gedraftet, der nur Special Teams spielt. Und Du hast 2022 und 2023 keine First Round Picks mehr. Es gibt keinen Grund, optimistisch in die Zukunft zu blicken, und das ist Dein Fehler, Kyle".
Quellen: Matt Maiocco, NBC Bay Area, Grant Cohn, Sports Illustrated
Noch zu milde. Bei mir ist nur Frust ohne Ende und ich sehe nix, woraus man Hoffnung schöpfen könnte oder worauf man sich freuen könnte.
Zitat von: Klengemann am Mo, 8. Nov. ’21, 20:08
Noch zu milde. Bei mir ist nur Frust ohne Ende und ich sehe nix, woraus man Hoffnung schöpfen könnte oder worauf man sich freuen könnte.
Trey Lance?
Zitat von: stig49 am Mo, 8. Nov. ’21, 20:48
Zitat von: Klengemann am Mo, 8. Nov. ’21, 20:08
Noch zu milde. Bei mir ist nur Frust ohne Ende und ich sehe nix, woraus man Hoffnung schöpfen könnte oder worauf man sich freuen könnte.
Trey Lance?
Der muss doch noch eine Weile anderen beim Sport machen zuschauen, bevor er selbst ran darf, sagt der Kyle🤷🏻♂️
Das mit Shanahan ist mir auch schon lange aufgefallen. Immer wenn er davon spricht, dass sich alle verbessern müssten, scheint er nicht von sich zu sprechen. Dabei steht er ganz vorn in der Reihe.
Zitat von: stig49 am Mo, 8. Nov. ’21, 19:34
Ein paar Sätze noch von Grant Cohn in Sports Illustrated: Cohn regt sich insbesondere über Kyle Shanahan auf, der nach niederlagen nie die Schuld bei sich selbst suche...
Auf jeden Fall behauptet das Cohn Niederlage für Niederlage. Ich sehe es etwas anders (spontan fällt mir das Packers-Spiel ein).
Zitat von: stig49 am Mo, 8. Nov. ’21, 19:34
Cohn weiter: ,,Schau mal in den Spiegel, Kyle. Du hast dieses schlechte Team zusammengestellt."
Die Kritik ist im Kern angebracht. Ich denke aber auch, dass Cohn nicht erwartet, dass Shanahan sich hinstellt und der Öffentlichkeit eingesteht, er habe schlechte Spieler geholt. Das macht kein Coach der Welt. Also versucht er weiterhin, sie stark zu reden.
Das ist aber auch nicht Cohn Absicht. ;)
Ist Shanahan immer noch HC der 9ers? 8)
ich frage für einen Freund....
Zitat von: stig49 am Mo, 8. Nov. ’21, 20:48
Zitat von: Klengemann am Mo, 8. Nov. ’21, 20:08
Noch zu milde. Bei mir ist nur Frust ohne Ende und ich sehe nix, woraus man Hoffnung schöpfen könnte oder worauf man sich freuen könnte.
Trey Lance?
Ich hab da eher Angst vorm Kreuzbandriss oder Concussion-Aus bei unserem Glück

/ Belastungssteuerung/Verletzungspech... was es auch ist...
Zitat von: owl49er am Mo, 8. Nov. ’21, 21:26
Zitat von: stig49 am Mo, 8. Nov. ’21, 19:34
Ein paar Sätze noch von Grant Cohn in Sports Illustrated: Cohn regt sich insbesondere über Kyle Shanahan auf, der nach niederlagen nie die Schuld bei sich selbst suche...
Auf jeden Fall behauptet das Cohn Niederlage für Niederlage. Ich sehe es etwas anders (spontan fällt mir das Packers-Spiel ein).
Zitat von: stig49 am Mo, 8. Nov. ’21, 19:34
Cohn weiter: ,,Schau mal in den Spiegel, Kyle. Du hast dieses schlechte Team zusammengestellt."
Die Kritik ist im Kern angebracht. Ich denke aber auch, dass Cohn nicht erwartet, dass Shanahan sich hinstellt und der Öffentlichkeit eingesteht, er habe schlechte Spieler geholt. Das macht kein Coach der Welt. Also versucht er weiterhin, sie stark zu reden.
Das ist aber auch nicht Cohn Absicht. ;)
Momentan sollte er mal in die NHL nach Calgary schauen. Da coacht ein alter Hund, der redet nur 5 Minuten auf der PK und jeder weiß ohne Namen zu nennen wen er damit motiviert.
Und getackled wird momentan wie unter Chip Kelly...
Zitat von: eisbaercb am Mo, 8. Nov. ’21, 22:17
Ist Shanahan immer noch HC der 9ers? 8)
ich frage für einen Freund....
Ich bin gefrustet. Hab echt gedacht, bei den Ausfällen der Canaries dass wir das Spiel holen. Manche Spieler haben eindeutig die falsche Einstellung bzw Selbsteinschätzung. KS geht mir mittlerweile auf den Sack und ich hoffe im nächsten Jahr auf einen Bessermacher. Mir ist das zu wenig was vom Coach kommt. Vielleicht war der Vertrag auch von Anfang zu langfristig. Kostet manchmal Motivation
Musste tatsächlich nachschauen, wer es ist. Das ist aber auch nicht ganz fair: seine Familiendynastie ist im Sport auch einmalig.
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Das alle nach so einer Niederlage gefrustet sind ist mir klar. Allerdings ist mir auch klar, das Shanahan uns noch mindestens 1-2 Jahre erhalten bleibt. Ein neuer Headcoach möchte seinen eigenen Quarterback haben, das sollte euch allen bewusst sein. Wo sollen die 49ers den denn bitte herzaubern? Keine 1st Round Picks 2022 und 2023 und vom Salery Brauchen wir auch nicht reden. Ich bin auch alles andere als zufrieden mit der jetzigen Situation, ich muß aber mit ihr leben. Auch DeMeco Ryans sollte man eine faire Chance geben, er ist ein Rookie und darf Fehler machen. Seine Unit hat von Anfang an viele Ausfälle, zumeist auch sehr wichtige. Die von uns allen am schwächsten gesehene Unit war von Day one quasi ein Totalausfall. In der D-Line sind auch nur noch 2 Starter fit, der Rest ist verletzt und die BU spielen. Von dieser Unit erwarte ich allerdings viel mehr. Allem voran von Bosa, das man ihn mit so leichten Mitteln vom Quarterback abhalten kann ist schon etwas lächerlich. Das man ihn vom TE oder vom RB nur anbumpen muß um seinen QB die nötige Zeit zu verschaffen ist schon etwas einfach.
Zum Thema Spieler mit dicken Verträgen und dann keine Leistung bringen, meiner Meinung wird hier vor allem Fred Warner Unrecht getan. Er spielt auf seiner Position quasi alleine, Greenlaw ist von Beginn der Saison verletzt. Schaut euch doch mal an wie viele Snaps Warner hatte, ein Wunder das er bei der Belastung unter Vollstress noch steht. Wie er vor dem Spielzug noch die Defense korrigiert und rum rennt, damit überhaupt etwas dabei raus kommt, ist ganz und garnicht keine Leistung bringen.
Mittlerweile habe ich allerdings mit den Fans der 49ers ein größeres Problem als mit dem schlechten Spielen. Wenn man alles und jeden vom Hof jagen möchte, macht man es sich sehr leicht. Es wurden Fehler gemacht, aber das heißt noch lange nicht, das alles schlecht ist.
Stimme Ich dir absolut zu.
Gerade das (heikle) Thema Fanbase. Für mich ist ein Fan jemand, der sein Team bedingungslos unterstützt. Auch in sehr schlechten Zeiten. Dass man enttäuscht ist und auch seinem Frust mal freien Lauf lässt, gehört absolut dazu. Ich habe aber bei der Niner Fanbase oftmals das Gefühl man möchte gewisse Personen (z.B. Garoppolo, Shanahan) scheitern sehen und freut sich, wenn der Clown Cohn mal wieder richtig ablästert. Ist für mich manchmal schwer zu ertragen.
Das mit der Fanbase - ich finde Jimmy G weiter sehr gut und wollte ihn auch nie Weg jagen - finde eher den Lance Deal obermies (keine Picks mehr)
Allerdings glaube ich zwischenzeitlich, dass das Coaching team Das Team verloren hat bzw unterschätzt hat, was Leader in der Umkleide bringen. Defensiv hat man Buckner (grausamer move) und Sherman (war m. E. DER Motivator und Co Coach) abgegeben für ??.
Draft insgesamt ein Grauen - besonders dies Jahr. Abe rbis auf abosa nix in der ersten und extremst wenig in der zweiten Runde.
Das ich sage, dass man Spieler abgeben muss liegt eher daran - ohne Cap und Picks (unsere Situation) kriegst auch keinen neuen Coach mit Neuaufbau hin. Und ich fürchte da kommen wir nicht drum rum.
Warner: ist ne arme sau. Spielt jeden Snap und mangels d line wird er dann noch tw. Von o liner n überrannt. Das Problem steht vor und neben ihm.
Mit meiner Kritik an der Fanbase tue ich natürlich vielen Unrecht und ist zweifelsohne zu pauschal. Man nimmt oftmals nur die lauten Stimmen wahr. Aber die gesamte Fanbase ist natürlich nicht so
Zitat von: EL_GATO_NEGRO am Di, 9. Nov. ’21, 07:08
Das alle nach so einer Niederlage gefrustet sind ist mir klar. Allerdings ist mir auch klar, das Shanahan uns noch mindestens 1-2 Jahre erhalten bleibt. Ein neuer Headcoach möchte seinen eigenen Quarterback haben, das sollte euch allen bewusst sein. Wo sollen die 49ers den denn bitte herzaubern? Keine 1st Round Picks 2022 und 2023 und vom Salery Brauchen wir auch nicht reden. Ich bin auch alles andere als zufrieden mit der jetzigen Situation, ich muß aber mit ihr leben. Auch DeMeco Ryans sollte man eine faire Chance geben, er ist ein Rookie und darf Fehler machen. Seine Unit hat von Anfang an viele Ausfälle, zumeist auch sehr wichtige. Die von uns allen am schwächsten gesehene Unit war von Day one quasi ein Totalausfall. In der D-Line sind auch nur noch 2 Starter fit, der Rest ist verletzt und die BU spielen. Von dieser Unit erwarte ich allerdings viel mehr. Allem voran von Bosa, das man ihn mit so leichten Mitteln vom Quarterback abhalten kann ist schon etwas lächerlich. Das man ihn vom TE oder vom RB nur anbumpen muß um seinen QB die nötige Zeit zu verschaffen ist schon etwas einfach.
Zum Thema Spieler mit dicken Verträgen und dann keine Leistung bringen, meiner Meinung wird hier vor allem Fred Warner Unrecht getan. Er spielt auf seiner Position quasi alleine, Greenlaw ist von Beginn der Saison verletzt. Schaut euch doch mal an wie viele Snaps Warner hatte, ein Wunder das er bei der Belastung unter Vollstress noch steht. Wie er vor dem Spielzug noch die Defense korrigiert und rum rennt, damit überhaupt etwas dabei raus kommt, ist ganz und garnicht keine Leistung bringen.
Mittlerweile habe ich allerdings mit den Fans der 49ers ein größeres Problem als mit dem schlechten Spielen. Wenn man alles und jeden vom Hof jagen möchte, macht man es sich sehr leicht. Es wurden Fehler gemacht, aber das heißt noch lange nicht, das alles schlecht ist.
Du sprichst mir aus der Seele... Hab langsam des Gefühl dass unsere Fanbase nicht mehr soweit weg ist von der Philly Fanbase..
Zitat von: Funky am Di, 9. Nov. ’21, 07:17
Stimme Ich dir absolut zu.
Gerade das (heikle) Thema Fanbase. Für mich ist ein Fan jemand, der sein Team bedingungslos unterstützt. Auch in sehr schlechten Zeiten. Dass man enttäuscht ist und auch seinem Frust mal freien Lauf lässt, gehört absolut dazu. Ich habe aber bei der Niner Fanbase oftmals das Gefühl man möchte gewisse Personen (z.B. Garoppolo, Shanahan) scheitern sehen und freut sich, wenn der Clown Cohn mal wieder richtig ablästert. Ist für mich manchmal schwer zu ertragen.
Dieses Ideal der bedingungslosen Unterstützung ist doch Quatsch und zeugt nur von fehlender Streit-/Diskussionskultur bzw. einem "Harmonie-über-alles"-Weltbild. Wenn ein Freund oder meine Partnerin auf die schiefe Bahn gerät, dann stehe ich ja auch nicht daneben und sage "nur weiter so, ich unterstütze dich bedingungslos!". Manchmal sind Partner, Freunde und eben auch Fans (zugegeben, KS liest vermutlich in diesem Forum nicht mit, aber trotzdem) wichtig, um aufzurütteln und ein Korrektiv zu sein. Da ist es mir viel zu simpel, wenn dann alle empört "Bashing!!" schreien, als sei Kritik an der eigenen Mannschaft ein unerhörtes Sakrileg.
Und zum Thema "manche wollen sie scheitern sehen":
1. Garoppolo: Ich hab JG lange "bedingungslos unterstützt". Inzwischen ist aber zu 98% klar, dass er nächstes Jahr nicht mehr Teil der Mannschaft ist. Und da ebenfalls ziemlich wahrscheinlich ist, dass es für uns in dieser Saison nicht mehr um Playoffs und dergleichen gehen wird, fehlen doch eindeutig die Argumente, an JG festzuhalten. Es geht hier nicht darum, JG scheitern zu sehen, sondern darum, die nötigen Rookiefehler, die TL machen wird, lieber noch in dieser Saison unterzubringen. Nicht in der nächsten, in der wir einen neuen Anlauf nehmen wollen, erfolgreich zu spielen.
2. Shanahan: Derzeit spielt die Mannschaft absoluten Mist. Es gibt einzelne positive Dinge, insgesamt aber ist es Mist. Entweder, weil die Mannschaft schlecht zusammengestellt ist (Teilverantwortung Shanahan), oder, weil die Mannschaft einen schlechten Gameplan hat (Hauptverantwortung Shanahan), oder, weil die Mannschaft den Gameplan sehr mies umsetzt (Teil- bis Hauptverantwortung Shanahan). So oder so: Shanahan scheitert derzeit schon daran, mindestens einen seiner Jobs ordentlich auszuführen. Trotzdem will ich nicht, dass er gefeuert wird. Aber ich will, dass er die richtigen Schlüsse daraus zieht, und das bedeutet zum Beispiel, diese Saison realistisch einzuschätzen und anzufangen, für die Zukunft zu spielen - sprich: Rookies entwickeln und auch beim Rest des Kaders schauen, wer für die Zukunft in Frage kommt und wer entbehrlich ist.
Und dann noch zu Cohn: Der Typ ist ne Flitzpiepe und menschgewordenes Clickbait. Was ich aber genauso nervig finde, ist diese Angewohnheit, aus falsch verstandener Niners-Liebe alles toll zu finden, nur weil es rot und gold trägt, auch, wenn es momentan einfach nicht toll ist.
Wir müssen die Rollen definieren. Die Analyse ist Aufgabe der sportlichen Leitung. Unterstützung Aufgabe der Fans.
Nichtsdestotrotz darf natürlich jeder seine Meinung sagen, seinen Frust loswerden und auch selbst analysieren. Die Art und Weise, wie momentan aus Teilen der Fanszene versucht Stimmung gegen Staff oder Mannschaftsteile Stimmung zu machen, halte ich für kontraproduktiv. Das ist nichtmal gegen Member hier gerichtet. Aber von Membern hier wird diese Stimmung (z.B. in den sozialen Medien) aufgenommen und transportiert.
Zitat von: Funky am Di, 9. Nov. ’21, 07:17
Stimme Ich dir absolut zu.
Gerade das (heikle) Thema Fanbase. Für mich ist ein Fan jemand, der sein Team bedingungslos unterstützt. Auch in sehr schlechten Zeiten. Dass man enttäuscht ist und auch seinem Frust mal freien Lauf lässt, gehört absolut dazu. Ich habe aber bei der Niner Fanbase oftmals das Gefühl man möchte gewisse Personen (z.B. Garoppolo, Shanahan) scheitern sehen und freut sich, wenn der Clown Cohn mal wieder richtig ablästert. Ist für mich manchmal schwer zu ertragen.
Vollkommen richtig.
Was sollen erst die Fans der Lions sagen. Oder hätten die schon keine mehr. Die haben keine 5 SB Titel und waren nicht in den letzten 10 Jahren zumindestens 2 x NFC Champion. Die würden liebend gerne mit uns tauschen.
Zitat von: wizard49er am Di, 9. Nov. ’21, 09:55
Zitat von: Funky am Di, 9. Nov. ’21, 07:17
Stimme Ich dir absolut zu.
Gerade das (heikle) Thema Fanbase. Für mich ist ein Fan jemand, der sein Team bedingungslos unterstützt. Auch in sehr schlechten Zeiten. Dass man enttäuscht ist und auch seinem Frust mal freien Lauf lässt, gehört absolut dazu. Ich habe aber bei der Niner Fanbase oftmals das Gefühl man möchte gewisse Personen (z.B. Garoppolo, Shanahan) scheitern sehen und freut sich, wenn der Clown Cohn mal wieder richtig ablästert. Ist für mich manchmal schwer zu ertragen.
Vollkommen richtig.
Was sollen erst die Fans der Lions sagen. Oder hätten die schon keine mehr. Die haben keine 5 SB Titel und waren nicht in den letzten 10 Jahren zumindestens 2 x NFC Champion. Die würden liebend gerne mit uns tauschen.
Das ist ein Argument a la "Kind, iss deinen Rosenkohl und beschwer dich nicht, die Kinder in der dritten Welt würden sich freuen, wenn sie überhaupt etwas auf dem Teller hätten". Die Lions sind im Umbruch, das ist jedem dort klar, darum ist die Situation null vergleichbar mit einem Niners-Team, von dem man deutlich mehr (offensichtlich zu viel) erwartet hat. Und die Historie heranzuziehen als Argument, Kritik bleiben zu lassen ist auch nicht stichhaltig. Wer Kritik (= Anschub zur Weiterentwicklung) verweigert mit Verweis auf vergangene Erfolge, der wird früher oder später abgehängt - schau dir Schalke, den HSV und Co an, denen nichts mehr bleibt, als über die fehlende Tradition bei RB Leipzig zu meckern.
Kritik ist berechtigt, angebracht und erlaubt.
Mir ging es nur darum zu verdeutlichen das andere Teams auch Probleme haben und die Fans weiter hinter ihrem Team stehen.
Ich bin auch nicht mit allem zufrieden. Bin aber vlt. etwas ruhiger als manch anderer hier. Klar ist das es spätestens in der Offseason Veränderungen geben muss. Welche das sind oder sein könnten ist schwer zu sagen. Momentan sehe ich noch nicht einmal KS als das Hauptproblem. Wobei ich zur Zeit denke er braucht einen OC der auch ein wenig selbstständig arbeiten darf.
Auch bin ich weiter der Meinung das Lance vorsichtig herangeführt werden muss. Ihn jetzt dauerhaft zu bringen könnte ihn mit seinem Laufstil gleich auf IR bringen.
Unsere O- Line ist auf der rechten Seite auch mit McGlinchey schwach. Aber wichtig wäre ein guter RG.
Nächstes Jahr wird auch unser Offense Backfield anders aussehen als am Anfang dieser Saison. Auch wenn ich Mostert echt mag und ihn stark finde, wird er keinen neuen Vertrag erhalten. Dasselbe gilt für Wilson denke ich. Man wird mit Mitchell, Hasty und Sermon weitermachen. Ausserdem sollte KS endlich Juszczik mehr in das Game involvieren. Er ist so vielseitig und ein klasse Missmatch.
Eine Hauptaufgabe ist wie man das Defense Backfield aufwerten kann. Was helfen gute Spieler die sehr Verletzungsanfällig sind.
Wir können nur abwarten da wir selbst nix ändern können. Ich bin momentan auch mit der Gesamtsituation nicht zufrieden. Hab aber keinen Bock mich aufzuregen.
Zitat von: Klengemann am Di, 9. Nov. ’21, 10:15
Zitat von: wizard49er am Di, 9. Nov. ’21, 09:55
Zitat von: Funky am Di, 9. Nov. ’21, 07:17
Stimme Ich dir absolut zu.
Gerade das (heikle) Thema Fanbase. Für mich ist ein Fan jemand, der sein Team bedingungslos unterstützt. Auch in sehr schlechten Zeiten. Dass man enttäuscht ist und auch seinem Frust mal freien Lauf lässt, gehört absolut dazu. Ich habe aber bei der Niner Fanbase oftmals das Gefühl man möchte gewisse Personen (z.B. Garoppolo, Shanahan) scheitern sehen und freut sich, wenn der Clown Cohn mal wieder richtig ablästert. Ist für mich manchmal schwer zu ertragen.
Vollkommen richtig.
Was sollen erst die Fans der Lions sagen. Oder hätten die schon keine mehr. Die haben keine 5 SB Titel und waren nicht in den letzten 10 Jahren zumindestens 2 x NFC Champion. Die würden liebend gerne mit uns tauschen.
Das ist ein Argument a la "Kind, iss deinen Rosenkohl und beschwer dich nicht, die Kinder in der dritten Welt würden sich freuen, wenn sie überhaupt etwas auf dem Teller hätten". Die Lions sind im Umbruch, das ist jedem dort klar, darum ist die Situation null vergleichbar mit einem Niners-Team, von dem man deutlich mehr (offensichtlich zu viel) erwartet hat. Und die Historie heranzuziehen als Argument, Kritik bleiben zu lassen ist auch nicht stichhaltig. Wer Kritik (= Anschub zur Weiterentwicklung) verweigert mit Verweis auf vergangene Erfolge, der wird früher oder später abgehängt - schau dir Schalke, den HSV und Co an, denen nichts mehr bleibt, als über die fehlende Tradition bei RB Leipzig zu meckern.
Um Kritik geht es nicht. Die absolut notwendig. Wenn du aber z.B. jeden Tag in der Zeitung liest wie schlecht dein Arbeitgeber, deine Chefs, deine Kollegen sind. Du in Sozialen Medien negativ angeschrieben wirst, deine Kinder möglicherweise in der Schule angepöbelt werden und weißt, wenn du einen Fehler machst, dann wird das alles noch schlimmer. Dann wird dich das nicht unbedingt motivieren, eventuell sogar lähmen.
Und auf den Fussball bezogen passierte bei den besagten Clubs genau das, was gerade bei den Niners passiert. Die Erwartungshaltung viel höher als die sportliche Qualität. Permanente Unzufriedenheit und folgend daraus Personalwechsel.
Zitat von: Funky am Di, 9. Nov. ’21, 11:36
Zitat von: Klengemann am Di, 9. Nov. ’21, 10:15
Zitat von: wizard49er am Di, 9. Nov. ’21, 09:55
Zitat von: Funky am Di, 9. Nov. ’21, 07:17
Stimme Ich dir absolut zu.
Gerade das (heikle) Thema Fanbase. Für mich ist ein Fan jemand, der sein Team bedingungslos unterstützt. Auch in sehr schlechten Zeiten. Dass man enttäuscht ist und auch seinem Frust mal freien Lauf lässt, gehört absolut dazu. Ich habe aber bei der Niner Fanbase oftmals das Gefühl man möchte gewisse Personen (z.B. Garoppolo, Shanahan) scheitern sehen und freut sich, wenn der Clown Cohn mal wieder richtig ablästert. Ist für mich manchmal schwer zu ertragen.
Vollkommen richtig.
Was sollen erst die Fans der Lions sagen. Oder hätten die schon keine mehr. Die haben keine 5 SB Titel und waren nicht in den letzten 10 Jahren zumindestens 2 x NFC Champion. Die würden liebend gerne mit uns tauschen.
Das ist ein Argument a la "Kind, iss deinen Rosenkohl und beschwer dich nicht, die Kinder in der dritten Welt würden sich freuen, wenn sie überhaupt etwas auf dem Teller hätten". Die Lions sind im Umbruch, das ist jedem dort klar, darum ist die Situation null vergleichbar mit einem Niners-Team, von dem man deutlich mehr (offensichtlich zu viel) erwartet hat. Und die Historie heranzuziehen als Argument, Kritik bleiben zu lassen ist auch nicht stichhaltig. Wer Kritik (= Anschub zur Weiterentwicklung) verweigert mit Verweis auf vergangene Erfolge, der wird früher oder später abgehängt - schau dir Schalke, den HSV und Co an, denen nichts mehr bleibt, als über die fehlende Tradition bei RB Leipzig zu meckern.
Um Kritik geht es nicht. Die absolut notwendig. Wenn du aber z.B. jeden Tag in der Zeitung liest wie schlecht dein Arbeitgeber, deine Chefs, deine Kollegen sind. Du in Sozialen Medien negativ angeschrieben wirst, deine Kinder möglicherweise in der Schule angepöbelt werden und weißt, wenn du einen Fehler machst, dann wird das alles noch schlimmer. Dann wird dich das nicht unbedingt motivieren, eventuell sogar lähmen.
Da hast du absolut Recht. Persönliche Angriffe, Kommentare unter der Gürtellinie und sowas gehören sich einfach nicht.
Mir ging es mit meinem Kommentar darum, das schon eine ,,kleine Hetzjagd" auf manche Coaches oder sogar Spieler ausgeübt wird. Hetzjagd ist ein zu hartes Wort, aber man tut das schon ein wenig zu unrecht, mir geht es um die Art und Weise. Gerade das Beispiel Warner finde ich nicht gerechtfertigt.
Hey Ho, der neue sagt auch mal was dazu....
Ich finde die Tatsache, dass jetzt auch die Fanbase kritisiert wird bzw. sich selbst kritisiert spiegelt gerade den Status Quo des 49ers Kosmos wider.
Wenn der Wurm drin ist, ist er drin.
Natürlich ist Kritik berechtigt und Teil einer gesunden Fehlerkultur, aber ich habe das Gefühl, dass aktuell teilweise genörgelt wird nur um zu nörgeln. Vielleicht auch weil es aktuell einfach sehr schwierig ist, den Ursprung des Misserfolges klar und eindeutig zu definieren.
Uns mit anderen Franchises zu vergleichen halte ich für den falschen Weg. Wir sind einfach die Geilsten - da kommt keiner ran! 8)
Ich weiß gerade gar nicht wo ich so wirklich anfangen soll, weil es einfach in so vielen Teilen hakt. Ich aber keinen Teil als Kern allen Übels ausmachen kann bzw. will.
Ich fange einfach mal mit der D an....
Ich selbst habe zwar leider nie aktiv Football gespielt, war aber Zeit meines Lebens in anderen Mannschaftssportarten aktiv. Und wenn es um die Mentalität auf dem Platz geht, spielt es keine Rolle welche Form das Spielgerät hat.
Deswegen gehe ich an der Stelle mal auf die vielgescholtenen, verletzungsanfälligen Veterans ein die verpflichtet wurden.
Ich denke, dass es bewusst in Kauf genommen wurde einige Ausfälle zu haben (nur nicht in der Häufigkeit). Nur aus dem Grund, dass uns die Mentalitätsmonster fehlen. Die "aggressiv Leader". Jemand der die gegnerische Offense liest, Kommandos gibt und seine Nebenleute auch mal direkt nach einem versemmelten Play zusammenstaucht.
Ich glaube, dass ist auch der Grund weshalb Warner so viele Snaps bekommt....
Das der Junge dann irgendwann körperlich und auch psychisch "ausgebrannt" ist wundert mich wenig....
Ich kann mir daher auch gut vorstellen, dass der Grund für unsere wackelige D-Line dort zu suchen ist. Die Linemen haben ihre Nase 5 cm über der Grasnarbe und nicht die räumliche Übersicht wie der Linebacker. Wenn dann von hinten keine Ansage kommt......
(korrigiert mich bitte, wenn ich mich da irre)
Zum Thema "schlechtes Tackling" - das sind Tackeln eines Gegners sind doch grundlegende Basics. Das lernen die Jungs wahrscheinlich schon in der Highschool, spätestens am College... Auch wenn unser DC ein Rookie ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass er den Jungs in der Kabine sagt:" Vergesst alles was ihr gelernt habt. Geht einfach raus und habt ein bisschen Spaß..."
Ich denke, dass auch hier eher ein mentales Problem zugrunde liegt. Stichwort Aggressive Leader - der Chef aufm Platz der dir spätestens nach dem zweiten missed Tackle mit dem nackten A**** ins Gesicht springt.
Das selbe auch für die Coverage der DB´s....
Ich will da jetzt auch nicht unbedingt dem Coaching Staff den schwarzen Peter zuschieben. Ich kann mir schon vorstellen, dass das im Training funktioniert (wenn sich der Coach die Jungs zwischendurch mal greifen kann). Das bringt nur nichts, wenn dir am Spieltag das Herz in die Hose rutscht, sobald du den Fuß aufs Feld setzt. An der Sideline hat die CoachingUnit nun mal nur begrenzten Einfluss.
Zur O
Ich hatte große Hoffnungen in JimmyG.
Ich hätte ihn gerne ohne Verletzungssorgen performen sehen....
Vielleicht wäre er dann auch mehr der Leader geworden, der er sein sollte.
Ich wünsche ihm und uns noch ein paar gute Spiele. Allein schon um den Marktwert zu steigern.
Mehr Snaps (aber nicht zu viele) für TL5. Ich hab das Gefühl, dass er erst noch lernen muss, dass er in der NFL anders getackled wird als im College ^^
War TL5 den teuren Uptrade wert?
Gute Frage.
Hat die Scouting Unit keine Ahnung von dem was sie da tun? Und hat der Rest vom FO genauso wenig Plan, weil sie darauf hören?
Oder sind die Scouts verdammt gut, weil sie in Lance etwas sehen, dass wir Ottonormalverbraucher erst in paar Jahren sehen werden?
Oder haben uns die Jets aufs Eis geführt und man dachte Wilson wäre an #3 noch zu haben?
Wir werden sehen.....
PlayCalling
Keine Ahnung was KS da im Moment treibt...
Hat er einen Plan, der einfach nicht funktioniert. Warum auch immer.
Funktioniert es nicht, weil wir zu viele Drops haben, zu viele Penaltys, zu oft 3rd & Long.....
Zu viele BackUps die nicht funktionieren?
Wenn der Wurm drin ist, ist er drin....
Sollten wir ihn vom Hof jagen?
Ich sage Nein!
Vertrauen wir darauf, dass er wirklich einen langfristigen Plan hat (der hoffentlich eher Früher als Später greifen wird).
Hey, we are the Faithfull! Believe in your Colours!
Zitat von: Klengemann am Di, 9. Nov. ’21, 08:36
Und zum Thema "manche wollen sie scheitern sehen":
1. Garoppolo: Ich hab JG lange "bedingungslos unterstützt". Inzwischen ist aber zu 98% klar, dass er nächstes Jahr nicht mehr Teil der Mannschaft ist. Und da ebenfalls ziemlich wahrscheinlich ist, dass es für uns in dieser Saison nicht mehr um Playoffs und dergleichen gehen wird, fehlen doch eindeutig die Argumente, an JG festzuhalten. Es geht hier nicht darum, JG scheitern zu sehen, sondern darum, die nötigen Rookiefehler, die TL machen wird, lieber noch in dieser Saison unterzubringen. Nicht in der nächsten, in der wir einen neuen Anlauf nehmen wollen, erfolgreich zu spielen.
Schöner Beitrag insgesamt und besonders zu diesem Thema. Die Meinungen gehen hier sicherlich weit auseinander was TL und JG angeht und das ist auch ok so.
Aber wo hier passenderweise das Thema fanbase angesprochen wurde, musste ich doch direkt lachen als ich in einem anderen aktuellen Thread etwas über ,,Grinsebacke" lesen musste.
Wie gesagt, seine Meinung sei jedem selbst überlassen, aber die Art und weise wie hier über Spieler geschrieben wird, ist seit einiger Zeit echt unzumutbar. Wer sowas schreibt muss einfach persönlich Abneigungen haben. Der Spieler selbst hat m.E. jedenfalls keinen Anlass dafür gegeben, so abwertend über ihn zu schreiben.
Dann möchte ich mich doch auch gern dazu äußern. Ich bin seit über 45 Jahren HSV Fan und lebe seit 30 Jahren mit dem Niedergang. Die Gründe sind schon genannt: Fehler bei allen Verantwortlichen, falsche Entscheidungen.
Beim Fussball sind es definitiv die Männer in den schicken Anzügen, die mit ihren Entscheidungen über das Wohl und Wehe entscheiden.
Ich bin natürlich auch in einem HSV Forum und dort wird seit Jahrzehnten darüber diskutiert, was geschehen sollte, damit das nächste Jahr vielleicht mal wieder ein bisschen besser wird.
Das finde ich vollkommen normal. Wir wünschen uns Erfolge, die über den 2. Platz bei der Stadtmeisterschaft hinaus gehen. Wie wir da hin kommen, darüber gibt es unterschiedliche Meinungen. Manchmal schießt jemand bei der Formulierung über das Ziel hinaus. Das ist menschlich. Im großen und ganzen haben wir einen sachlichen, anständigen Umgang miteinander.
Zu uns zurück:
Vieles ist vergleichbar. Wenn eine Saison nicht erfolgreich ist, diskutieren man was uns dazu bringt das es besser wird. Nun haben wir den Vorteil, dass wir nicht absteigen können. Einen Niedergang, wie es Kaiserslautern, 1860 oder Waldhof Mannheim erlebt haben, kann uns nicht passieren. Dem HSV oder Werder durchaus,aber das gehört hier nicht her
Wenn ich lese, dass die Lions Fans arm dran sind, weil sie seit Jahren nicht in die Playoffs kommen, dann haben Fussball Fans ganz andere Sorgen.
Bei uns ist es so, dass Einige die Schuldigen neben dem Platz sehen und Andere die Verantwortlichen darüber kritisieren.
Das ist meiner Meinung vollkommen okay.
ich muss als Fan nicht alles super finden. Solange ich nicht beleidigend werde, darf ich darüber diskutieren wie wir wieder erfolgreich sein können.
Ich bleibe Fan des HSV, Liebe kennt keine Liga,
und ich bleibe Fan der Niners. Egal wie die Saison läuft, egal wie die nächste 30 Saisons laufen.
Was mir da halt einfach fehlt ist die Entwicklung.
Seit dem SB Finale geht es eigentlich nur noch rückwärts.
Auch die Verletztenmisere kommt nicht von irgendwo her.
Entweder falsche Belastungssteuerung oder ein Spielsystem welche Verletzungen fördert.