Vor einigen Wochen haben die Niners bereits einen Spieler aus der CFL verpflichtet. Es handelt sich um Offensive Lineman Colin Kelly, was General Manager Trent Baalke über das Wochenende wohl bestätigt hat. Kelly erhält einen Zwei-Jahre-Vertrag. Was Kelly genau verdient ist nicht bekannt, aber allem Anschein nach sind $65.000 seines Gehalts im ersten Jahr garantiert. Das ist mehr als ein ungedrafteter Spieler normalerweise bekommt, aber weniger als ein Free Agent, der im März oder April verpflichtet wird.
Wie der vor einigen Tagen verpflichtete CFL-Star-WR Eric Rogers wurde Colin Kelly 2013 nicht gedraftet. Er wurde dann von den Kansas City Chiefs verpflichtet, verbrachte aber die Saison 2013 auf der Injured Reserve Liste. Im Frühjahr danach wurde Kelly entlassen und ging für zwei Jahre in die CFL. Sollte er die beiden Vertragsjahre bei den 49ers tatsächlich absolvieren würde er nach der Saison 2017 zum Restricted Free Agent.
Die garantierten $65.000 sind keine Sicherheit, dass Kelly es auf das 53er-Roster schaffen wird. Aber allem Anschein nach trauen es ihm die 49ers zu.
Quelle: David Fucillo (ninersnation.com, 25.01.2016)
Naja, spielen wir eben bald canadian football. Mal was neues.
Da ich mich nicht so auskenne. Wie stark oder schwach ist die CFL im Vergleich zur NFL?
Zitat von: Messinese am Mo, 25. Jan. ’16, 23:37
Da ich mich nicht so auskenne. Wie stark oder schwach ist die CFL im Vergleich zur NFL?
Ziemlich...
Im Endeffekt, stell dir den schlechtesten Spieler der NFL vor. Wenn den keiner mehr will geht er in die CFL.
Das beste CFL Team würde gegen das schlechteste NFL Team (Browns) warscheinlich 100:0 verlieren.
Das wären so 2 Vergleiche um es zu verdeutlichen.
Dennoch ist die CFL die Zweitstärkste Profi-Liga der Welt.
Das zeigt recht deutlich wie Elitär die NFL ist.
Ich kenne (warscheinlich gibt es einige mehr) auch nur einen CFL Spieler der es in den letzten 10-15 Jahren geschafft hat wirklich zu einem Star in der NFL zu werden, das ist DE Cameron Wake von den Fins.
Zitat von: reagan - The Left Hand am Mo, 25. Jan. ’16, 22:21
Naja, spielen wir eben bald canadian football. Mal was neues.
Meinst du wir könnten in der CFL um die PO's mitspielen? ;D
Zitat von: MaybeDavis am Di, 26. Jan. ’16, 00:00
Das beste CFL Team würde gegen das schlechteste NFL Team (Browns) warscheinlich 100:0 verlieren.
Wuerde ich nicht unterschreiben, bestätigt aber meine Meinung das man die komplette AFC North nach Canada abgeben sollte ;)
Zitat von: MaybeDavis am Di, 26. Jan. ’16, 00:00
Ich kenne (warscheinlich gibt es einige mehr) auch nur einen CFL Spieler der es in den letzten 10-15 Jahren geschafft hat wirklich zu einem Star in der NFL zu werden, das ist DE Cameron Wake von den Fins.
Doug Flutie, Jeff Garcia kamen auch aus der CFL.
Letzt genannter schaffte es in seinem ersten Jahr (2000) als QB gleich in den Pro-Bowl und in '01 und '02 führte er sein Team jeweils in die PO's. 2002 verlor er und sein Team gegen den späteren Champion aus Tampa.
Zitat von: MaybeDavis am Di, 26. Jan. ’16, 00:00
Das beste CFL Team würde gegen das schlechteste NFL Team (Browns) warscheinlich 100:0 verlieren.
Man darf aber auch nicht vergessen, daß die Regeln unterschiedlich sind. Das Feld ist länger und breiter, es sind zwölf Spieler pro Mannschaft auf dem Feld, und man hat einen Versuch weniger für ein neues First Down. Außerdem kann man mit einem Punt in die Endzone (oder auch darüber hinaus; dafür ist die Endzone auch tiefer als in der NFL) einen Punkt erzielen – das würde ich in der NFL auch gerne sehen, wäre ein schönes taktisches Element ...
Warren Moon und Joe Theismann waren auch CFL Spieler.
Zitat von: igor am Di, 26. Jan. ’16, 08:42
Außerdem kann man mit einem Punt in die Endzone (oder auch darüber hinaus; dafür ist die Endzone auch tiefer als in der NFL) einen Punkt erzielen – das würde ich in der NFL auch gerne sehen, wäre ein schönes taktisches Element ...
Findest wirklich? Ich weiß nicht, dann werden die Punts "einfach" nur mehr in die Endzone gekickt... Aber was passiert denn nach diesem "Punt-Punkt"? Freekick? Kick-off?
Zitat von: jetto am Di, 26. Jan. ’16, 09:00
Zitat von: igor am Di, 26. Jan. ’16, 08:42
Außerdem kann man mit einem Punt in die Endzone (oder auch darüber hinaus; dafür ist die Endzone auch tiefer als in der NFL) einen Punkt erzielen – das würde ich in der NFL auch gerne sehen, wäre ein schönes taktisches Element ...
Findest wirklich? Ich weiß nicht, dann werden die Punts "einfach" nur mehr in die Endzone gekickt...
Ja, das finde ich absolut – denn das Return-Team wird dazu gezwungen, wirklich zu returnen. Außerdem sind die Endzonen in der CFL um zehn Yards tiefer, d.h. es ist dann auch nicht mehr so einfach, den Ball durch die Endzone durchzukicken um sich den einen Punkt zu sichern (und das Return-Team muß daher einen Return laufen).
Und: rein Score-technisch eröffnet so ein einzelner Punkt, der doch gelegentlich erzielt werden kann, nochmals völlig neue Möglichkeiten – z.B. wenn ein Team 13–17 hinten ist ...
Zitat von: jetto am Di, 26. Jan. ’16, 09:00
Aber was passiert denn nach diesem "Punt-Punkt"? Freekick? Kick-off?
Es ist quasi wie ein Touchback, nur daß er eben einen Punkt für das kickende Team bringt – d.h. es geht danach ganz normal weiter.
Man könnte die Regel auch so formulieren: ein Touchback bei einem Punt bringt einen Punkt für das kickende Team.
Zitat von: igor am Di, 26. Jan. ’16, 09:05
Zitat von: jetto am Di, 26. Jan. ’16, 09:00
Zitat von: igor am Di, 26. Jan. ’16, 08:42
Außerdem kann man mit einem Punt in die Endzone (oder auch darüber hinaus; dafür ist die Endzone auch tiefer als in der NFL) einen Punkt erzielen – das würde ich in der NFL auch gerne sehen, wäre ein schönes taktisches Element ...
Findest wirklich? Ich weiß nicht, dann werden die Punts "einfach" nur mehr in die Endzone gekickt...
Ja, das finde ich absolut – denn das Return-Team wird dazu gezwungen, wirklich zu returnen. Außerdem sind die Endzonen in der CFL um zehn Yards tiefer, d.h. es ist dann auch nicht mehr so einfach, den Ball durch die Endzone durchzukicken um sich den einen Punkt zu sichern (und das Return-Team muß daher einen Return laufen).
Und: rein Score-technisch eröffnet so ein einzelner Punkt, der doch gelegentlich erzielt werden kann, nochmals völlig neue Möglichkeiten – z.B. wenn ein Team 13–17 hinten ist ...
Zitat von: jetto am Di, 26. Jan. ’16, 09:00
Aber was passiert denn nach diesem "Punt-Punkt"? Freekick? Kick-off?
Es ist quasi wie ein Touchback, nur daß er eben einen Punkt für das kickende Team bringt – d.h. es geht danach ganz normal weiter.
Man könnte die Regel auch so formulieren: ein Touchback bei einem Punt bringt einen Punkt für das kickende Team.
OK, so hört sichs schon interessanter an ;)
Aber ich würde nicht drauf wetten, dass das in der NFL jemals eingeführt wird im Hinblick auf die ganze Verletzungsdiskussion. Dann könnte man die Kick-offs auch gleich wieder zurück geben um weniger Touchbacks zu produzieren...
Zitat von: reagan - The Left Hand am Mo, 25. Jan. ’16, 22:21
Naja, spielen wir eben bald canadian football. Mal was neues.
Also ich persönlich sehe daran nichts negatives.... Vll kann er sich ja behaupten! Bevor man jemanden nicht spielen hat sehen sollte man nicht mit Steinen werfen... :)
Die Leistung ist entscheidend, egal wo jemand herkommt oder vorher gespielt hat. Er setzt sich durch oder eben nicht. Einen Versuch sollte es wird sein.
Zitat von: jetto am Di, 26. Jan. ’16, 09:26
Zitat von: igor am Di, 26. Jan. ’16, 09:05
Man könnte die Regel auch so formulieren: ein Touchback bei einem Punt bringt einen Punkt für das kickende Team.
OK, so hört sichs schon interessanter an ;)
Aber ich würde nicht drauf wetten, dass das in der NFL jemals eingeführt wird im Hinblick auf die ganze Verletzungsdiskussion. Dann könnte man die Kick-offs auch gleich wieder zurück geben um weniger Touchbacks zu produzieren...
Ich glaube auch keinesfalls, daß das passieren wird – und zwar genau aus den von Dir genannten Gründen. Interessant fände ich das aber trotzdem.
Ein turnover darf nach meinem spielverständnis keine punkte bringen. Da bestraft man die defense zu sehr.
Zitat von: zugschef am Di, 26. Jan. ’16, 17:04
Ein turnover darf nach meinem spielverständnis keine punkte bringen. Da bestraft man die defense zu sehr.
:dito:
schön gesehen, zugschef !
Zitat von: zugschef am Di, 26. Jan. ’16, 17:04
Ein turnover darf nach meinem spielverständnis keine punkte bringen. Da bestraft man die defense zu sehr.
da stimme ich zu
Zitat von: zugschef am Di, 26. Jan. ’16, 17:04
Ein turnover darf nach meinem spielverständnis keine punkte bringen. Da bestraft man die defense zu sehr.
Man könnte auch sagen das ist eine andere Variante eines FG und hat somit die gleiche Berechtigung Punkte zu bringen oder eben nicht. Mir gefällt was anderes nicht: Ich finde es immer ziemlich cool, wenn ein Punt an der 1 oder 2 gedowned (was für ein Wort...) wird. Das fällt damit dann natürlich weg, weil man eher einen Punkt nimmt.
Andererseits würde es tatsächlich interessante taktische Varianten eröffnen, wenn man in Rückstand ist. Aber wir diskutieren hier eh um Kaisers Bart, die NFL führt das nie und nimmer ein, während sie grad am liebsten Kick Returns ganz abschaffen würde .
Das wäre ja einmal etwas für einen QFL-Cup ... drei statt vier Downs, 20-Yard-Endzonen, und dazu ein Punkt für einen Touchback.
Ich glaube diese Verpflichtung sollte nur ein Statement sein...
COLIN KELLY ;)