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49ers FanZone => 49ers News Zone => Thema gestartet von: MoRe99 am So, 29. Mär. ’26, 22:22

Titel: Lynch: Das Problem mit dem Umspannwerk war eine Nichtigkeit
Beitrag von: MoRe99 am So, 29. Mär. ’26, 22:22
Die 49ers hatten ein Imageproblem hinsichtlich der Nähe der Trainingsanlage zu einem Umspannwerk. Nicht wenige Spieler fragten sich, angeheizt durch eine Online-Verschwörungstheorie, ob die Umgebungsspannung zu Verletzungen beitrage.

Im vergangenen Monat sagte Tight End George Kittle, er und seine Teamkollegen wollten einfach nur sichergehen, dass da nichts dahinterstecke. Das Team erklärt nun, dass es sich um nichts handelt.

Bei der jährlichen NFL-Tagung wandte sich 49ers-GM John Lynch an die Reporter und schloss das Kapitel um die Umspannstation ab.

,,Wir haben einen unabhängigen Wissenschaftler beauftragt", sagte Lynch laut Cam Inman von der Bay Area News Group. ,,Er hat im Grunde [gesagt], es sei eine große Nichtigkeit. Wir sind sicher. Wir befinden uns an einem sicheren Arbeitsplatz. Die Werte liegen 400-mal unter denen einer unsicheren Zone."

Nun müssen die 49ers die Spieler davon überzeugen. Das ist eines der Probleme der heutigen Zeit. Fakten spielen keine Rolle. Manche Menschen glauben, was sie glauben wollen. Und sie ignorieren alles, was ihren vorgefassten Überzeugungen widerspricht.

Es hatte keinen Einfluss auf die Bemühungen der 49ers, Wide Receiver Mike Evans unter Vertrag zu nehmen. Er hätte offenbar anderswo mehr bekommen können. Trotz seiner eigenen Vorgeschichte mit Oberschenkelproblemen ignorierte er die Möglichkeit, dass das Kraftwerk zu einem Weichgewebeproblem werden könnte.

Alles, was die 49ers tun können, ist, immer wieder auf die Fakten hinzuweisen. Die einzige Alternative wäre, die Trainingsanlage zu verlegen.

Quelle: Mike Florio (Pro Football Talk)
Titel: Re: Lynch: Das Problem mit dem Umspannwerk war eine Nichtigkeit
Beitrag von: Stefanski am So, 29. Mär. ’26, 23:05
Ändert ja nichts an der Tatsache, das die Niners seit Jahren, ausgenommen 2013, massive Verletzungsprobleme haben und hatten.
Und wenn es nichts mit dem Umspannwerk zu tun hat, dann sollte man intern vielleicht mal forschen.
Das hat ja nichts mehr mit Pech zu tun. Ich tippe eher auf ein strukturelles Problem! Training, Vorbereitung oder oder...
Titel: Re: Lynch: Das Problem mit dem Umspannwerk war eine Nichtigkeit
Beitrag von: Alaskajoe am So, 29. Mär. ’26, 23:09
Mag ja sein,  dass am Umspannwerk nichts dran ist.Dann sollte man angesichts der Menge an Verletzungen im eigenen Haus mal die Ursachen suchen.Pech alleine erklärt das nicht mehr.
Titel: Re: Lynch: Das Problem mit dem Umspannwerk war eine Nichtigkeit
Beitrag von: MoRe99 am So, 29. Mär. ’26, 23:19
Zitat von: Stefanski am So, 29. Mär. ’26, 23:05Und wenn es nichts mit dem Umspannwerk zu tun hat, dann sollte man intern vielleicht mal forschen.
Zitat von: Alaskajoe am So, 29. Mär. ’26, 23:09Dann sollte man angesichts der Menge an Verletzungen im eigenen Haus mal die Ursachen suchen.

Bin mir sehr sicher, dass die Niners froh sind, dass es nicht am Umspannwerk liegt und sie sich nun endlich entspannt zurücklehnen können.  ;)  :cheers:
Titel: Re: Lynch: Das Problem mit dem Umspannwerk war eine Nichtigkeit
Beitrag von: stig49 am Mo, 30. Mär. ’26, 09:32
Mal ehrlich: Sofern ein Spieler jetzt immer noch Probleme haben sollte, zu den Niners zu kommen wegen eines Umspannwerks, das keine Wirkung hat, dann soll er halt wegbleiben und für Aluhut Kentucky spielen.

Tatsache ist: Da ist ein unabhängiger Wissenschaftler, der mit Laborequipment in jedem Raum der Facility misst und draussen auch, der keinen Grund zum Lügen hat. Und der kommt zu dem Schluss, die Spannungsauswirkungen dieses Umspannwerks sind geringer, als wenn man einen Staubsauger oder einen Fön benützt.

Die Niners können sich also voll und ganz drauf konzentrieren, ob mit ihrer Belastungssteuerung was nicht stimmt.

Titel: Re: Lynch: Das Problem mit dem Umspannwerk war eine Nichtigkeit
Beitrag von: Dan am Mo, 30. Mär. ’26, 10:12
Zitat von: Alaskajoe am So, 29. Mär. ’26, 23:09Mag ja sein,  dass am Umspannwerk nichts dran ist.Dann sollte man angesichts der Menge an Verletzungen im eigenen Haus mal die Ursachen suchen.Pech alleine erklärt das nicht mehr.

Na, die Trainingsmethoden, das intensive Strechting machen m.E.den Unterschied. Da wird wohl jetzt nachgebessert.
Die sollten sich den alten Müller-Wohlfarth mal buchen. ;D
Titel: Re: Lynch: Das Problem mit dem Umspannwerk war eine Nichtigkeit
Beitrag von: Stefanski am Mo, 30. Mär. ’26, 12:40
Zitat von: MoRe99 am So, 29. Mär. ’26, 23:19
Zitat von: Stefanski am So, 29. Mär. ’26, 23:05Und wenn es nichts mit dem Umspannwerk zu tun hat, dann sollte man intern vielleicht mal forschen.
Zitat von: Alaskajoe am So, 29. Mär. ’26, 23:09Dann sollte man angesichts der Menge an Verletzungen im eigenen Haus mal die Ursachen suchen.

Bin mir sehr sicher, dass die Niners froh sind, dass es nicht am Umspannwerk liegt und sie sich nun endlich entspannt zurücklehnen können.  ;)  :cheers:
Naja, wenn man sich die letzte Saison anschaut, wo wir wieder unter den 5 am meist verletzten Teams waren, scheint man das Problem nicht so wirklich ernst zu nehmen. Am Staff wurde ja auch nicht wirklich was geändert. Also, warum sollte sich was ändern wenn Methoden und Bedingungen dieselben sind und bleiben?
Titel: Re: Lynch: Das Problem mit dem Umspannwerk war eine Nichtigkeit
Beitrag von: MoRe99 am Mo, 30. Mär. ’26, 12:52
Zitat von: Stefanski am Mo, 30. Mär. ’26, 12:40Naja, wenn man sich die letzte Saison anschaut, wo wir wieder unter den 5 am meist verletzten Teams waren, scheint man das Problem nicht so wirklich ernst zu nehmen. Am Staff wurde ja auch nicht wirklich was geändert. Also, warum sollte sich was ändern wenn Methoden und Bedingungen dieselben sind und bleiben?
Das Ergebnis (= unter den 5 Teams mit den meisten Verletzungen) muss ja nicht bedeuten, dass nicht doch evtl. Veränderungen vorgenommen wurden. U.U. wurde etwas verändert, hat aber nicht die erwünschten Ergebnisse gezeigt. Außerdem darf der Faktor Glück/Pech nicht außen vor gelassen werden, auch wenn manche das gerne tun würden. Wie sehr man diesen Faktor gewichtet, das steht auf einem anderen Blatt, aber ganz ausschließen darf man ihn nicht.
Zudem gibt es ja für diese Saison Veränderungen. Neuer DC (in wie weit sich die Methoden dadurch ändern kann natürlich niemand von uns sagen), der eine oder andere neue Position Coach, zusätzliche Personal Trainer, weitere Investitionen (s. dazu den Beitrag von @Blade_84 in einem anderen Thread (https://49ersfanzone.net/fanzone/index.php?msg=694968)).
Dass die Niners untätig sind und die Probleme einfach nur aussitzen ist also nicht korrekt.
Titel: Re: Lynch: Das Problem mit dem Umspannwerk war eine Nichtigkeit
Beitrag von: snoopy am Mo, 30. Mär. ’26, 13:00
So sieht es aus.
Ein Forderung war halt aber auch, sich mal die Werte am/um Umspannwerk anzuschauen. Das wurde gemacht und nun kennen wir das Ergebnis.

Da wir ansonsten (nicht zu unrecht) einen "Verletzungsthread" haben, reicht mir das nun auch als Info.

Dankeschön
Titel: Re: Lynch: Das Problem mit dem Umspannwerk war eine Nichtigkeit
Beitrag von: Chris49 am Mo, 30. Mär. ’26, 18:26
Wird in diesen Rankings auch berücksichtigt wer da verletzt ist?

Macht ja schon einen Unterschied ob ein Starter oder der 4. Backup verletzt ist. Und bei uns trifft es gefühlt immer die absoluten Leistungsträger. Da sind wir Nummer schätze ich ;)
Titel: Re: Lynch: Das Problem mit dem Umspannwerk war eine Nichtigkeit
Beitrag von: Sourdough am Mo, 30. Mär. ’26, 21:03
Zitat von: stig49 am Mo, 30. Mär. ’26, 09:32Tatsache ist: Da ist ein unabhängiger Wissenschaftler, der mit Laborequipment in jedem Raum der Facility misst und draussen auch, der keinen Grund zum Lügen hat.


Na, nicht, dass ich jemanden etwas unterstellen will, aber ganz grundsätzlich würde mir spontan schon ein Grund für ein Gefälligkeitsgutachten einfallen. Der Grund raschelt...  :whisper: Also, soll schon vorgekommen sein... :whistle:

;)

Scherz beiseite. Die Menschen glauben, was sie glauben wollen.
Wenn man davor Angst hat, genügt das unter Umständen schon, dass man krank wird. Wer nicht dran glaubt, wird eventuell nicht so leicht krank.
Ich würde jedenfalls niemanden schief anschauen, weil er sich deswegen unwohl fühlt.