49ers-Quarterback Colin Kaepernick hielt eine seiner typischen Pressekonferenzen vor dem Rams-Spiel. Alles lief wie gehabt und er gab möglichst kurze Antworten, in denen drei Elemente aber garantiert auftauchen: Dank an seine Familie, die Beteuerung, dass er sich von allem, was über ihn geschrieben wird, nicht im Geringsten beeinflussen lässt und komplett auf das nächste Spiel konzentriert, und dass es ihm einzig und allein darum gehe, dass das Team gewinnt. Würde Kaepernick seine Kopfhörer aufbehalten, würden die Antworten vermutlich auch nicht groß anders ausfallen. ;-)
Ein interessanter Aspekt aber kam in den Weniger-als-Zehn-Worte-Antworten aber doch zur Sprache, denn Kaepernick ließ durchblicken, dass er sich mit Anquan Boldin und Michael Crabtree deutlich besser fühlt als mit den anderen Receivern: Beide seien Spieler, die es einem Quarterback besonders einfach machen, zu ihnen zu werfen. Das liege nicht nur an ihrer Fähigkeit sich zu separieren, sondern auch daran, dass beide Spieler in der Lage seien, sich auch bei enger Deckung aufgrund ihrer Robustheit und ihrer starken Hände durchzusetzen. Insofern glaubt Kapernick, dass sich trotz der langen Pause bald wieder eine enge Verbindung zu Crabtree entwickeln wird. Wann der zum ersten Mal zum Einsatz komme, werde aber "zu 100 Prozent" von Crabtrees eigener Einschätzung abhängen, ob er bereits spielen könne. Headcoach Jim Harbaugh sagte zu dem Thema, Crabtree sei "einsatzbereit".
Quelle: 49ers.com, 28.11.
Erstmal normal, dat man lieber zu nem Top-Receiver wirft, denn zu ner Graupe.
Man sollte dennoch auch die Qualität besitzen mal einer Graupe einen Top-Wurf zukommen lassen zu können, den sogar ne Graupe dann auch fangen kann.
Zitat von: Candlestick am Do, 28. Nov. ’13, 09:36
Erstmal normal, dat man lieber zu nem Top-Receiver wirft, denn zu ner Graupe.
Man sollte dennoch auch die Qualität besitzen mal einer Graupe einen Top-Wurf zukommen lassen zu können, den sogar ne Graupe dann auch fangen kann.
Wenn wir mal die Sportart wechseln: Wen spielst Du beim Fussball aus Deinen bis zu 10 Alternativen am häufigsten an? Den, der mit einiger Wahrscheinlichkeit den Ball nicht sofort verliert. Insofern kann ich Kaepernicks Stimmung gut nachvollziehen. Ok, ein Brees wirft zu mehr als 10 verschiedenen Targets in manchen Spielen, aber das ist halt auch Drew Brees.
Zitat von: stig49 am Do, 28. Nov. ’13, 09:41
Zitat von: Candlestick am Do, 28. Nov. ’13, 09:36
Erstmal normal, dat man lieber zu nem Top-Receiver wirft, denn zu ner Graupe.
Man sollte dennoch auch die Qualität besitzen mal einer Graupe einen Top-Wurf zukommen lassen zu können, den sogar ne Graupe dann auch fangen kann.
Wenn wir mal die Sportart wechseln: Wen spielst Du beim Fussball aus Deinen bis zu 10 Alternativen am häufigsten an? Den, der mit einiger Wahrscheinlichkeit den Ball nicht sofort verliert. Insofern kann ich Kaepernicks Stimmung gut nachvollziehen.
Schreib ich was anderes? Ich denke nicht.
Zitat von: Candlestick am Do, 28. Nov. ’13, 09:43
Zitat von: stig49 am Do, 28. Nov. ’13, 09:41
Zitat von: Candlestick am Do, 28. Nov. ’13, 09:36
Erstmal normal, dat man lieber zu nem Top-Receiver wirft, denn zu ner Graupe.
Man sollte dennoch auch die Qualität besitzen mal einer Graupe einen Top-Wurf zukommen lassen zu können, den sogar ne Graupe dann auch fangen kann.
Wenn wir mal die Sportart wechseln: Wen spielst Du beim Fussball aus Deinen bis zu 10 Alternativen am häufigsten an? Den, der mit einiger Wahrscheinlichkeit den Ball nicht sofort verliert. Insofern kann ich Kaepernicks Stimmung gut nachvollziehen.
Schreib ich was anderes? Ich denke nicht.
Bei Dir schwingt so ein Hauch Kritik an unserem lieben QB mit, und bei mir nicht ;)
Da kommen wir dann langsam auch an die Ursachen der Probleme. Die erfolgreichen QBs in der Liga sind in der Lage, die Bälle gut zu verteilen (sprich den offenen Receiver zu finden). Und da kann mir keiner erzählen, dass es dann 11 (wie letztens bei den Saints) erstklassige Reciver sind, die alle zu 100% auf einer Wellenlängt mit dem QB sind.
Man muss den Spieler vertrauen und ihnen durch die eigene Leistung (sprich die Qualität der Würfe) die Chance geben, den Catch zu machen.
Zitat von: Candlestick am Do, 28. Nov. ’13, 09:36
Erstmal normal, dat man lieber zu nem Top-Receiver wirft, denn zu ner Graupe.
Man sollte dennoch auch die Qualität besitzen mal einer Graupe einen Top-Wurf zukommen lassen zu können, den sogar ne Graupe dann auch fangen kann.
Hat er doch, aber man sieht ja was dabei rauskommt.
Es liegt auch am System.
Und: 11 Targets haben wir gar nicht, oder?
Zitat von: stig49 am Do, 28. Nov. ’13, 09:41
Zitat von: Candlestick am Do, 28. Nov. ’13, 09:36
Erstmal normal, dat man lieber zu nem Top-Receiver wirft, denn zu ner Graupe.
Man sollte dennoch auch die Qualität besitzen mal einer Graupe einen Top-Wurf zukommen lassen zu können, den sogar ne Graupe dann auch fangen kann.
Wenn wir mal die Sportart wechseln: Wen spielst Du beim Fussball aus Deinen bis zu 10 Alternativen am häufigsten an? Den, der mit einiger Wahrscheinlichkeit den Ball nicht sofort verliert. Insofern kann ich Kaepernicks Stimmung gut nachvollziehen. Ok, ein Brees wirft zu mehr als 10 verschiedenen Targets in manchen Spielen, aber das ist halt auch Drew Brees.
Ganz genau... Und das ist zudem auch ein ganz anderes Spielsystem als das der Niners...
4 X WR, 3x TE, 4x RB, 1xFB das wären schon 12 ;)
Mir würden aber auch 7-8 schon reichen, wenn die kontinuierlich gefüttert würden.
Zitat von: frontmode am Do, 28. Nov. ’13, 09:46
Da kommen wir dann langsam auch an die Ursachen der Probleme. Die erfolgreichen QBs in der Liga sind in der Lage, die Bälle gut zu verteilen (sprich den offenen Receiver zu finden). Und da kann mir keiner erzählen, dass es dann 11 (wie letztens bei den Saints) erstklassige Reciver sind, die alle zu 100% auf einer Wellenlängt mit dem QB sind.
Man muss den Spieler vertrauen und ihnen durch die eigene Leistung (sprich die Qualität der Würfe) die Chance geben, den Catch zu machen.
aber die schlechten Routen und die Dropperei lag ja nicht nur am QB. Warum sie bei den Saints weniger droppen, weiss ich allerdings auch nicht.
Zitat von: stig49 am Do, 28. Nov. ’13, 09:45
Zitat von: Candlestick am Do, 28. Nov. ’13, 09:43
Zitat von: stig49 am Do, 28. Nov. ’13, 09:41
Zitat von: Candlestick am Do, 28. Nov. ’13, 09:36
Erstmal normal, dat man lieber zu nem Top-Receiver wirft, denn zu ner Graupe.
Man sollte dennoch auch die Qualität besitzen mal einer Graupe einen Top-Wurf zukommen lassen zu können, den sogar ne Graupe dann auch fangen kann.
Wenn wir mal die Sportart wechseln: Wen spielst Du beim Fussball aus Deinen bis zu 10 Alternativen am häufigsten an? Den, der mit einiger Wahrscheinlichkeit den Ball nicht sofort verliert. Insofern kann ich Kaepernicks Stimmung gut nachvollziehen.
Schreib ich was anderes? Ich denke nicht.
Bei Dir schwingt so ein Hauch Kritik an unserem lieben QB mit, und bei mir nicht ;)
Das implizierst du aber auch nur. Erstmal finde ich die Denke normal für einen jungen QB, der noch unsicher ist, natürlich wünscht sich aber auch jeder erfahrene QB solche Top-Receiver.
Kritik kommt nur ins Spiel, wenn Kaep darüber nicht hinaus geht mit der Zeit und sich demnach dann auch nicht immer unabhängiger von Top-Receivern machen kann. Da sind wir mitten drin in dem was frontmode schreibt.
Zitat von: stig49 am Do, 28. Nov. ’13, 09:41
Zitat von: Candlestick am Do, 28. Nov. ’13, 09:36
Erstmal normal, dat man lieber zu nem Top-Receiver wirft, denn zu ner Graupe.
Man sollte dennoch auch die Qualität besitzen mal einer Graupe einen Top-Wurf zukommen lassen zu können, den sogar ne Graupe dann auch fangen kann.
Wenn wir mal die Sportart wechseln: Wen spielst Du beim Fussball aus Deinen bis zu 10 Alternativen am häufigsten an? Den, der mit einiger Wahrscheinlichkeit den Ball nicht sofort verliert. Insofern kann ich Kaepernicks Stimmung gut nachvollziehen. Ok, ein Brees wirft zu mehr als 10 verschiedenen Targets in manchen Spielen, aber das ist halt auch Drew Brees.
Sorry aber das kannst du nicht vergleichen!
Fußball ist allein vom Spielablauf anders und zur Nit spiele ich hintenrum oder nimm die Geschwindigkeit aus dem Spiel. Das geht beim Football nicht.
Wichtig ist das ein guter QB nicht nur ein oder zwei Targets hat und anspielt, alleine um es seinen Topleuten einfacher zu machen muss er das tun. Sonst funktioniert es auch mit den Topleuten nicht ewig.
Ein guter QB verteilt seine Bälle und dadurch wird die Offense besser und unberechenbarer. Wohlfühlanspielstationen sind extrem wichtig für einen QB und diese erhält er sich indem er die Bälle verteilt. D. h. ja nicht das jeder Ball auf die Nr. 3 oder 4 kommen soll, aber vielleicht jeder 4-5.
Außerdem gibt es keine Graupen auf nem NFL Roster, die WR können alle Bälle fangen, man muss sie nur anspielen. Sicherlich gibt es bessere und schlechtere, aber fangen können alle, wenn man sie richtig einsetzt.
Wichtige Anmerkung von mir:
Die Antwort bezieht sich allgemein und nicht speziell auf die Situation bei uns!
Zitat von: snoopy am Do, 28. Nov. ’13, 09:53
Es liegt auch am System.
Und: 11 Targets haben wir gar nicht, oder?
Ich meine praktisch - theoretisch natürlich schon.
Zitat von: snoopy am Do, 28. Nov. ’13, 09:56
Zitat von: snoopy am Do, 28. Nov. ’13, 09:53
Es liegt auch am System.
Und: 11 Targets haben wir gar nicht, oder?
Ich meine praktisch - theoretisch natürlich schon.
Also ich habe alle 12 über die Saison hinweg schon fangen sehen... Mit Williams 13.
Die stehen aber nicht alle in einem Spiel zur Verfügung bzw. auf den Plan.
praktisch
Warum vergleicht ihr Kaepernick immer mit Veteran-QBs wie Brees, Manning...
vergleicht ihn mit RGIII auch bekannt als RG3:8 ;)
Kaepernick hat folgende Spieler ins Visier genommen:
6x auf Boldin, jeweils 7x Davis, Mannigham, 1x McDonald und 2x Gore
davon complete
5x auf Boldin, jeweils 4x Davis, Mannigham, 1x McDonald und Gore
Ich finde die Pässe waren doch nicht so schlecht verteilt, oder?
Frag Hunter ;) ;D
Zitat von: stig49 am Do, 28. Nov. ’13, 09:55
Zitat von: frontmode am Do, 28. Nov. ’13, 09:46
Da kommen wir dann langsam auch an die Ursachen der Probleme. Die erfolgreichen QBs in der Liga sind in der Lage, die Bälle gut zu verteilen (sprich den offenen Receiver zu finden). Und da kann mir keiner erzählen, dass es dann 11 (wie letztens bei den Saints) erstklassige Reciver sind, die alle zu 100% auf einer Wellenlängt mit dem QB sind.
Man muss den Spieler vertrauen und ihnen durch die eigene Leistung (sprich die Qualität der Würfe) die Chance geben, den Catch zu machen.
aber die schlechten Routen und die Dropperei lag ja nicht nur am QB. Warum sie bei den Saints weniger droppen, weiss ich allerdings auch nicht.
Zum einen seh ich, wie schon erwähnt, den Unterschied im System.
Die Saints spielen eher eine Spread, die hauptsächlich auf dem QB aufbaut. Die spreaden das Feld und sorgen dafür das irgendwo ein WR frei steht. Die 49ers hingegen designen eher Plays die dafür sorgen das 1 WR frei ist und dann noch eine Notfall-Anspielstation. Das die Niners da eher die Plays auf ihre besten WR zuschneiden macht schon Sinn.
Ausserdem haben die Saints auch gute WR. Die Niners, wenn sie voll besetzt sind, auch. Aber das sind sie momentan nicht. Hat man gute WR, passen die Gegner auf diese besonders gut auf. Das ermöglicht Räume für die Schwächeren. Und die guten WR (Crabtree, Boldin, Davis bei uns) fangen auch Bälle wenn siemal gut gedeckt sind, weil sie eben gute WR sind. So kriegt man eine verteilung zu recht vielen WR.
Wenn die Niners wieder in voller Besetzung sind (Boldin, Crabtree, Davis, Manningham, Gore, Miller etc.) sind auch die anderen mal frei und dann fangen auch McDonald und Baldwin etc. sicher auch mal den ein oder anderen Ball.
Zitat von: MaybeDavis am Do, 28. Nov. ’13, 09:54
Ganz genau... Und das ist zudem auch ein ganz anderes Spielsystem als das der Niners...
Ahe, also die Saints haben ein System, bei dem im Passing Game möglichst viele Receiver anspielbar sind und die 49ers eines, bei dem nur Boldin und Davis angespielt werden dürfen.... 8)
Und Brees war ein Beispiel, weil mit die Zahl 11 im Gedächtnis geblieben sind. Das machen aber auch Broncos, Packers, Patriots,... - eben alle Teams mit einem wirklich guten QB ;).
Schon mal als Teaser für das Webradio das Play beim zweiten TD auf Boldin: 5 potentielle Anspielstationen stehen hier zur Verfügung und das war nicht das einzige derart angelegte Play:
(http://farm8.staticflickr.com/7419/11088504794_ca1b0abf4f_b.jpg) (http://www.flickr.com/photos/49ersfanzone/11088504794/)
Wenn du dich als QB wohl fühlst, wirfst du die Bälle in ein tight window. Gleiches gilt auch, wenn du nicht viel zu verlieren hast. Deshalb gibt es Top-QBs und Backups, die teilweise unglaublich gut aussehen.
--> kurz nachdem Tolzien gebencht wurde, wirft Flynn einen unglaublich coolen Ball beinahe in 3-fach Deckung.
Wenn du dich als QB nicht wirklich wohlfühlst und aus irgendeinem Grund nicht wirklich frei aufspielst, dann beginnt das Zögern, dann kommt die Hektik.
Ich bin immer noch der Meinung, dass wir auch 11 Targets haben, welche sinnvoll eingesetzt werden können. Nur werden die nicht so eingesetzt, wie sie bei anderen Teams eingesetzt werden. Warum?
Hier kommt zunächst die Kritik an Kaep: er geht oft nicht richtig durch die Progression. Das ist er sich vermutlich nicht gewohnt (ich habe nie ein Nevada-Spiel gesehen). Danach folgen die Coaches, die mit kreativeren Routenkombinationen arbeiten könnten. Und sicherlich könnten die Receiver helfen indem sie einfach alles fangen was zu fliegen kommt.
Auch die Saints haben Drops. ev. nicht so viele. Drops gibt es immer. Wenn sie das einzige Problem wären, dann würden die 49ers nicht an 32. Stelle des Passing sein. Die Probleme sind vielseitiger und daher wird es nicht einfach durch einen besseren Receiver schlagartig besser. Aber es ist ein Schritt, der helfen kann.
Zitat von: frontmode am Do, 28. Nov. ’13, 10:14
Zitat von: MaybeDavis am Do, 28. Nov. ’13, 09:54
Ganz genau... Und das ist zudem auch ein ganz anderes Spielsystem als das der Niners...
Ahe, also die Saints haben ein System, bei dem im Passing Game möglichst viele Receiver anspielbar sind und die 49ers eines, bei dem nur Boldin und Davis angespielt werden dürfen.... 8)
Und Brees war ein Beispiel, weil mit die Zahl 11 im Gedächtnis geblieben sind. Das machen aber auch Broncos, Packers, Patriots,... - eben alle Teams mit einem wirklich guten QB ;).
Schon mal als Teaser für das Webradio das Play beim zweiten TD auf Boldin: 5 potentielle Anspielstationen stehen hier zur Verfügung und das war nicht das einzige derart angelegte Play:
(http://farm8.staticflickr.com/7419/11088504794_ca1b0abf4f_b.jpg) (http://www.flickr.com/photos/49ersfanzone/11088504794/)
Also erstmal, ich stimme dir voll und ganz zu dass das auch andere Teams, wie die von dir genannten machen. So wie du habe auch ich Brees nur als Beispiel genommen, für die Peytons, Breeses, Bradys und Rodgers dieser Welt. Genau die Teams mit einem Elite QB. Und Kaepernick ist eben noch kein Elite QB.
Und natürlich sind grundsätzlich erstmal bei jedem Passplay 5 Receiver Anspielbar.
Liegt in der Natur der Sache ;). Aber dennoch designen die Niners mMn eher Plays auf bestimmte WR.
Das Play das du da als Beispiel genommen hast, ist für mich ein gutes Beispiel für genau das. Welche Receiver werden denn hier getargetet (schön dieses eingedeutschte Englisch ;))...? Meiner Meinung nach 2. Nämlich Boldin und Davis. Die linke Seite wird überladen, die beiden äussersten gehen "downfield um ihre Mann-decker nach hinten zu ziehen, Davis geht hinten herum und ist one on one gegen einen LB in der Flat. Typisches Beispiel eines kreierten Mismatches auf einen der besten und schnellsten Spieler im Team. Zusätzlich hat man durch die überladene linke Seite ein, den #1 WR auf der rechten Seite im One on One.
Natürlich kann er theoretisch auch auf Gore, Miller oder McDonald werfen, aber das Play ist doch klar auf die beiden zugschnitten.
Tja, ich will ja nicht das ganze Webradio vorgnehmen, daher antworte ich wie folgt:
Auch das machen andere Teams, sprich die meisten Plays für ihre Top Receiver zu designen. Wenn die dann aber eben nicht frei sind (vor allem bei Doppeldeckung), müsste woanders eine Option entstehen. Die zu finden und anszuspielen unterscheidet einen mittelmäßigen QB von einem Top QB.
PS:
Die Saints und Pats und Broncos etc. haben auch diese Stars. Graham, D. Thomas, Wes Welker, Amendola, Gronk etc.
Aber alle diese Teams haben eben schon erfahrene Elite QB's und sind sehr Passlastig. Auch bei denen gehen viele Plays auf die Stars, wie bei uns. Und das ermöglicht Räume für die anderen.
Bei uns sieht es aber etwas anders aus. Wir sind 1. eher ein Running Team, 2. haben (noch) keinen Elite QB und 3. hatten unseren #1 und #2 WR der letzten Saison verletzt + teilweise Davis, der verletzt nicht, oder nur angeschlagen, spielen konnte.
Zitat von: frontmode am Do, 28. Nov. ’13, 10:36
Tja, ich will ja nicht das ganze Webradio vorgnehmen, daher antworte ich wie folgt:
Auch das machen andere Teams, sprich die meisten Plays für ihre Top Receiver zu designen. Wenn die dann aber eben nicht frei sind (vor allem bei Doppeldeckung), müsste woanders eine Option entstehen. Die zu finden und anszuspielen unterscheidet einen mittelmäßigen QB von einem Top QB.
Siehe mein "PS", kam etwas zu spät...
Kritische Auseinandersetzungen find ich wichtig und es auch richtig sich dann an denen zu orientieren die es am besten können.
Mir wird Kritik viel zu sehr mit niedermachen verwechselt, denn Kritik ist produktiv, etwas positives und jeder lernwillige Mensch sollte Kritik offen und freudig annehmen können ohne immer nur Bashing dahinter zu vermuten.
Es weiß doch jeder, dass Kaep (noch) kein Brady, Brees oder Rodgers ist, dennoch muss Kaep sich weiterentwickeln, will er durch Leistung rechtfertigen, was Harbaugh ihm an Vorschuss gab.
Wir denken hier nur darüber nach was Kaep mimimum braucht und was maximum wünschenswert für seine Karriere wäre.
Zumindest ist das meine Grundhaltung. Außerdem haben unsere dialektischen Versuche hier eh keine Auswirkung auf seine Karriere, ich sehe also kein Problem ihn mit den besten zu vergleichen, denn da will er doch zugehören.
Zitat von: buche67 am Do, 28. Nov. ’13, 10:02
Warum vergleicht ihr Kaepernick immer mit Veteran-QBs wie Brees, Manning...
vergleicht ihn mit RGIII auch bekannt als RG3:8 ;)
Kaepernick hat folgende Spieler ins Visier genommen:
6x auf Boldin, jeweils 7x Davis, Mannigham, 1x McDonald und 2x Gore
davon complete
5x auf Boldin, jeweils 4x Davis, Mannigham, 1x McDonald und Gore
Ich finde die Pässe waren doch nicht so schlecht verteilt, oder?
Sehe ich ähnlich. 2nd Round Draft Pick der in seiner ersten halben Saison schon weiter gekommen ist als manche in ihrer Laufbahn. Jetzt muss man ihn halt stabil werden lassen. Und da gehören schlechte Spiele auch dazu.