Schon mal angesprochen hier, trotzdem nochmal ordentlich rein ins System: Jed York hat gesagt, das Team sei weiterhin entschlossen, Quarterback Brock Purdy zu behalten. Beide Seiten liege es daran, in der Offseason einen langfristigen Vertrag hinzubekommen. Der 49ers-Owner berichtete, er habe sich kürzlich mit Purdys Agent Kyle Strongin getroffen und bleibe zuversichtlich, dass eine Einigung erzielt werden könne. ,,Ich weiß, dass wir Brock für lange Zeit hier haben wollen und wir werden alles tun, damit das klappt", sagte York.
Quelle: ESPN
Ohne neuen Vertrag würde sein Grundgehalt auf 5,271Mio$ steigen (Projection von Spotrac). Ich glaube nicht, dass es funktionieren wird, diesen Betrag mit dem neuen Vertrag einzuhalten.
Vertrag ausspielen plus zwei Franchise Tages wären ungefähr 110 Mio$, das dürfte wohl mindestens der Cashflow in den ersten drei Jahren sein, der erwartet wird. Wobei 35Mio im Schnitt für einen Quarterback inzwischen ja eher in der unteren Hälfte ist.
Um auf die 5,271 zu kommen, könnte man lediglich einen 20Mio$ Signing Bonus zahlen, das dürfte aber nicht klappen.
Ich weiß nicht, wie es Euch geht. Und vielleicht interpretiere ich zu viel hinein. Aber totale Überzeugung, dass ein Vertragsabschluss zustande kommt, hört sich für mich etwas anders an. Scheinbar ist auch ein Scheitern der Verhandlungen nicht ganz undenkbar. Aber wie gesagt, vielleicht höre ich auch "die berüchtigten Flöhe husten". :noidea:
Einmal davon abgesehen, kann ich das unsägliche "Gefeilsche" überhaupt nicht nachvollziehen. Beide Seiten legen die Zahlen auf den Tisch. Meinetwegen 2 Wochen Bedenkzeit. Dann setzen sich die Parteien sich an den Verhandlungstisch und spätestens nach 4 Wochen ist alles erledigt - positiv oder negativ. Aber diese permanente Hinhaltetaktik der Spieler finde ich nervig. :thumbdown:. Halt meine naive Vorstellung, wie ich es aus meiner aktiven Zeit im Fußball noch kenne. So hört es sich nach dem Motto an: "Verlobung = kaltstellen und weitersuchen". ;)
Natürlich kann das auch scheitern. So wie jede Verhandlung scheitern kann. Die Herausforderung hier sind die Details.
Hier geht es ja nicht um einen Vertrag, wo es um jeden Monat Summe X geht.
Die Garantien beim Vertragsschluss mit den Auszahlungszeitpunkten und auch weitere Garantien, welche wann greifen, etc. sind Punkte in diesem Vertrag, über die gut und gerne gefeilscht wird. z.b. kann es den 49ers im Worst Case helfen, wenn eine Garantie erst am 10. Tag des Ligajahres garantiert wird, für Purdy aber wäre es besser, wenn eine Entscheidung über die Zukunft vor Beginn des Ligajahres getroffen werden muss, da er dann auf dem Markt einen Vorsprung hätte.
Ausserdem läuft ja neben dieser einen Vertragsverhandlung die zwar wichtig ist auch noch jede Menge anderes mit Draftvorbereitung, anderen Verträgen, usw. auch das kann sich etwas verzögern.
Zitat von: Litchie am Mi, 12. Feb. ’25, 07:10Ich weiß nicht, wie es Euch geht. Und vielleicht interpretiere ich zu viel hinein. Aber totale Überzeugung, dass ein Vertragsabschluss zustande kommt, hört sich für mich etwas anders an. Scheinbar ist auch ein Scheitern der Verhandlungen nicht ganz undenkbar. Aber wie gesagt, vielleicht höre ich auch "die berüchtigten Flöhe husten". :noidea:
Es gibt glaube ich keinen Grund anzunehmen, dass es scheitert.
Zitat von: Litchie am Mi, 12. Feb. ’25, 07:10Einmal davon abgesehen, kann ich das unsägliche "Gefeilsche" überhaupt nicht nachvollziehen. Beide Seiten legen die Zahlen auf den Tisch. Meinetwegen 2 Wochen Bedenkzeit. Dann setzen sich die Parteien sich an den Verhandlungstisch und spätestens nach 4 Wochen ist alles erledigt - positiv oder negativ. Aber diese permanente Hinhaltetaktik der Spieler finde ich nervig. :thumbdown:. Halt meine naive Vorstellung, wie ich es aus meiner aktiven Zeit im Fußball noch kenne. So hört es sich nach dem Motto an: "Verlobung = kaltstellen und weitersuchen". ;)
Warum sollte es eine Hinhaltetaktik der Spieler sein? Du meinst, die Teams sind die Guten und die Spieler die, die feilschen?
Zitat von: frontmode am Mi, 12. Feb. ’25, 09:33Zitat von: Litchie am Mi, 12. Feb. ’25, 07:10Ich weiß nicht, wie es Euch geht. Und vielleicht interpretiere ich zu viel hinein. Aber totale Überzeugung, dass ein Vertragsabschluss zustande kommt, hört sich für mich etwas anders an. Scheinbar ist auch ein Scheitern der Verhandlungen nicht ganz undenkbar. Aber wie gesagt, vielleicht höre ich auch "die berüchtigten Flöhe husten". :noidea:
Es gibt glaube ich keinen Grund anzunehmen, dass es scheitert.
War nur so mein Eindruck, obwohl ich eigentlich auch keinen Grund für ein Scheitern sehe.
Zitat von: Litchie am Mi, 12. Feb. ’25, 07:10Einmal davon abgesehen, kann ich das unsägliche "Gefeilsche" überhaupt nicht nachvollziehen. Beide Seiten legen die Zahlen auf den Tisch. Meinetwegen 2 Wochen Bedenkzeit. Dann setzen sich die Parteien sich an den Verhandlungstisch und spätestens nach 4 Wochen ist alles erledigt - positiv oder negativ. Aber diese permanente Hinhaltetaktik der Spieler finde ich nervig. :thumbdown:. Halt meine naive Vorstellung, wie ich es aus meiner aktiven Zeit im Fußball noch kenne. So hört es sich nach dem Motto an: "Verlobung = kaltstellen und weitersuchen". ;)
Warum sollte es eine Hinhaltetaktik der Spieler sein? Du meinst, die Teams sind die Guten und die Spieler die, die feilschen?
War vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt. Ich bezog mich generell auf das "Feilschen", egal wer dafür ursächlich ist. Wenn beide Seiten weiterhin zusammenarbeiten wollen, wie es hier aussieht, und sämtliche Zahlen auf dem Tisch liegen, wäre m. M. n ein zeitnaher Abschluss möglich. Aber wer weiß, was konkret hinter den Kulissen abläuft...
Solche Verträge sind schon ziemlich komplex und es geht um mehr als die simple Summe.
Den Spieler interessieren Cash-Flow und Garantien, die Teams Cap-Auswirkungen, Ausstiegsmöglichkeiten, Schutz gegen Ausfälle jeglicher Art, usw.
Vermutlich kann man sich auf die Eckpunkte einigermaßen schnell einigen, aber der detaillierte Vertrag dürfte ein ziemliches hin-und-her sein.
Zitat von: frontmode am Mi, 12. Feb. ’25, 11:34Solche Verträge sind schon ziemlich komplex und es geht um mehr als die simple Summe.
Den Spieler interessieren Cash-Flow und Garantien, die Teams Cap-Auswirkungen, Ausstiegsmöglichkeiten, Schutz gegen Ausfälle jeglicher Art, usw.
Vermutlich kann man sich auf die Eckpunkte einigermaßen schnell einigen, aber der detaillierte Vertrag dürfte ein ziemliches hin-und-her sein.
Stimmt. Jetzt, wo Du es erwähnst... Daran hatte ich gar nicht mehr gedacht. Wenn man neben den von Dir erwähnten Aspekten auch noch an die diversen Boni-Regelungen denkt... Vor dem Hintergrund "muss" ich dann doch etwas nachsichtiger sein... :biggrin:. Aber danke für die Hinweise. :thanx:
Jason Fitzgerald, ein NFL Salary Cap Experte, schätzt, dass BP mit, 60.000.000 der höchst bezahlte Spieler der NFL wird.
Zitat von: Alaskajoe am Fr, 14. Feb. ’25, 20:48Jason Fitzgerald, ein NFL Salary Cap Experte, schätzt, dass BP mit, 60.000.000 der höchst bezahlte Spieler der NFL wird.
Und was meinst du/ihr, hat er recht? Ich kann es mir ja nicht so recht vorstellen.
natürlich weiß ich es nicht, aber ich hab damit schon immer gerechnet...deswegen würde mich das nicht wirklich überraschen.
Wär aber schon ziemlich wow! 8)
Würde Purdy auch nicht als besten und damit als best bezahlten Spieler sehen, aber die 49ers haben oft genug viel Geld für Spieler rausgehauen. Und meiner Meinung nach hat dann das Geld an anderer Stelle gefehlt, um den Kader breiter aufzustellen. Bin aber kein Vertragsexperte, evt. Gibt es ja kreative Möglichkeiten bei der Vertrag Gestaltung.
Wenn die 60 im Schnitt dastehen, wird es "billiger" mit jedem Jahr den der Vertrag läuft. Das teuer von heute, ist der gute Deal von morgen.
Ich glaube auch nicht daran, dass die Leistungen BP13 in den nächsten Jahren abfallen.
Also Unterschrift unter den 10 Jahres Vertrag.
Die Zeit ohne QB von CK7 zu BP13 muss ich nicht noch mal haben.
Zitat von: Alaskajoe am Fr, 14. Feb. ’25, 20:48Jason Fitzgerald, ein NFL Salary Cap Experte, schätzt, dass BP mit, 60.000.000 der höchst bezahlte Spieler der NFL wird.
Jason ist einer der besten Cap-Journalisten, er spekuliert hier aber auch nur wie alle anderen.
Höchst bezahlter Spieler impliziert bester Spieler zum Zeitpunkt der Vertragsverlängerung im Vergleich zu anderen, die gerade verlängern, also kein Vergleich zu z.B. dem Vertrag von Mahomes, der in der Vergangenheit geschlossen wurde. Dennoch -auch wenn ich ihn halten will - sehe ich BP nicht als so gut, dass er die Zahl rechtfertigt.
Ich glaube man wird sich mit BP bei 50-53 Mio. einigen.
Zitat von: Sourdough am Fr, 14. Feb. ’25, 21:01Zitat von: Alaskajoe am Fr, 14. Feb. ’25, 20:48Jason Fitzgerald, ein NFL Salary Cap Experte, schätzt, dass BP mit, 60.000.000 der höchst bezahlte Spieler der NFL wird.
Und was meinst du/ihr, hat er recht? Ich kann es mir ja nicht so recht vorstellen.
Naja, es ist auch eine Frage der Vertragslaufzeit. Mahomes Vertrag war über 10 Jahre. Wenn Purdy jetzt einen 10-Jahresvertrag über sagen wir 61Mio$ im Schnitt unterschreibt, wäre das mittelfristig nur Durchschnitt. Am Anfang wäre er dann deutlich drunter und ab der Mitte deutlich drüber.
Zitat von: frontmode am Sa, 15. Feb. ’25, 23:12Zitat von: Sourdough am Fr, 14. Feb. ’25, 21:01Zitat von: Alaskajoe am Fr, 14. Feb. ’25, 20:48Jason Fitzgerald, ein NFL Salary Cap Experte, schätzt, dass BP mit, 60.000.000 der höchst bezahlte Spieler der NFL wird.
Und was meinst du/ihr, hat er recht? Ich kann es mir ja nicht so recht vorstellen.
Naja, es ist auch eine Frage der Vertragslaufzeit. Mahomes Vertrag war über 10 Jahre. Wenn Purdy jetzt einen 10-Jahresvertrag über sagen wir 61Mio$ im Schnitt unterschreibt, wäre das mittelfristig nur Durchschnitt. Am Anfang wäre er dann deutlich drunter und ab der Mitte deutlich drüber.
Ja, ich habe mich schon seit einiger Zeit gewundert. Also dass man eine Summe doch eigentlich immer in Relation mit einem Zeitraum sehen müsste. Und dann diese garantierten Beträge, steig ich auch noch nicht so durch.
Ich hatte halt einfach das Gefühl, dass er zwar schon sehr gut ist, aber für Spitzenwerte auf der Gehaltsliste sehe ich ihn (noch) nicht. Und ich bin schon Purdy-Fan... :)
So funktionieren Verträge in der NFL aber nicht. Es ist sind keine geslotteten Verträge (ich nehme an, niemand hält Dak für den besten QB der Liga) sondern spiegeln den aktuellen Marktwert wieder.
Wenn Du den Vertrag in Relation zu Mahomes bewerten wolltest, müsstest Du den Vertrag antizipieren, den dieser jetzt unterschreiben würde.
Und wie wird der Marktwert ermittelt? Ich habe irgendwo gelesen, daß Lawrence einen Wahnsinnsvertrag bekommen hatte, der die neue Benchmark sein sollte. Aber wie kommt er zu dem Marktwert? Die paarmal, die ich ihn gesehen habe, wäre ich nicht auf die Idee gekommen, dass er das Maß aller Dinge ist. :o ???
Zitat von: Sourdough am So, 16. Feb. ’25, 01:07Und wie wird der Marktwert ermittelt? Ich habe irgendwo gelesen, daß Lawrence einen Wahnsinnsvertrag bekommen hatte, der die neue Benchmark sein sollte. Aber wie kommt er zu dem Marktwert? Die paarmal, die ich ihn gesehen habe, wäre ich nicht auf die Idee gekommen, dass er das Maß aller Dinge ist. :o ???
Es ist sicher auch immer (mit) eine Sicht auf die aktuelle Lage der Franchise. Prescott ist sein aktuelles Geld nicht wert (war eigentlich schon vorher klar), aber was besseres war gefühlt (für J.J.) nicht in Reichweite, also Top-Vertrag... ok falsches Beispiel.
Lawrence ist in der Perspektive allerdings auch das falsche Beispiel.
Die Franchises zahlen den QB`s Top-Verträge, wenn diese gezeigt haben das sie Qualitäten haben die man haben will und nicht zu erwarten ist, dass direkt in der Folgesaison jemand auf dem Rasen steht der es besser kann. Das gleiche Schema sieht man ja in der Draft, nur das da die (unbestätigte) Erwartung bezahlt wird.
Man muss sich als Fan auch mal von den Summen trennen, that's the Business.
Wie jetzt............Dak ist nicht der beste QB der Liga?
WAS REDET ER DA ?!?
Zitat von: Hyde 28 am So, 16. Feb. ’25, 02:41Zitat von: Sourdough am So, 16. Feb. ’25, 01:07Und wie wird der Marktwert ermittelt? Ich habe irgendwo gelesen, daß Lawrence einen Wahnsinnsvertrag bekommen hatte, der die neue Benchmark sein sollte. Aber wie kommt er zu dem Marktwert? Die paarmal, die ich ihn gesehen habe, wäre ich nicht auf die Idee gekommen, dass er das Maß aller Dinge ist. :o ???
Es ist sicher auch immer (mit) eine Sicht auf die aktuelle Lage der Franchise. Prescott ist sein aktuelles Geld nicht wert (war eigentlich schon vorher klar), aber was besseres war gefühlt (für J.J.) nicht in Reichweite, also Top-Vertrag... ok falsches Beispiel.
Lawrence ist in der Perspektive allerdings auch das falsche Beispiel.
Die Franchises zahlen den QB`s Top-Verträge, wenn diese gezeigt haben das sie Qualitäten haben die man haben will und nicht zu erwarten ist, dass direkt in der Folgesaison jemand auf dem Rasen steht der es besser kann. Das gleiche Schema sieht man ja in der Draft, nur das da die (unbestätigte) Erwartung bezahlt wird.
Man muss sich als Fan auch mal von den Summen trennen, that's the Business.
Prescott habe ich noch verstanden. Die Dallas Cowboys sind, soviel ich weiß, das teuerste Team der Welt. Da kann an sich nicht lumpen lassen, da muss auch der QB der teuerste sein. (Ist er überhaupt der Bestbezahlteste?)
Ich habe ja letztes Jahr das erste mal die Draft gesehen und war schon beeindruckt wegen des Hypes. Also hatte ich den first pick immer etwas im Auge und war ziemlich enttäuscht. Blieb Caleb hinter den Erwartungen oder habe ich zuviel erwartet?
Zitat von: snoopy am So, 16. Feb. ’25, 06:22Wie jetzt............Dak ist nicht der beste QB der Liga?
WAS REDET ER DA ?!
Okay, ich seh schon. Die Einschätzungen von Franchise und Community gehen da auseinander. ;D
1. Wer sind denn nun die drei aktuell bestbezahltesten QB?
2. Und wer sind die drei eurer Meinung (völlig unabhängig von der Bezahlung) talentiertesten QB, die aktuell in der NFL spielen?
Die best bezahlten sind aktuell Dak, Burrow und Love. Die m. E. nach besten sind Allen, Mahomes und Jackson.
Allen
Jackson
Purdy
Allen
Jackson
Burrow
60 Mio könnte gut sein... wenn Purdy daran denkt was er davon noch in Kalifornien an Steuern zahlen muss, im Vergleich zu dazu was Dak in Dallas an den Staat abdrücken muss...
Zitat von: NinerForever am So, 16. Feb. ’25, 11:50Allen
Jackson
Burrow
Sehe ich auch so und danach
Mahomes
Purdy
Nach den letzten 1-2 Jahren muss man schon sagen, dass in den Top10 schon echt gute Leute dabei sind, bei denen die neuen Verträge nicht "billig" werden.
Stroud, Herbert, Goff, Mayfield, und die bereits verlängerten Love und Hurts.
Wenn die alle den Berater von Cousins hätten, würde es noch viel schneller viel höher gehen.
;)
Es ist doch immer das gleiche mit QBs, die man länger an sich binden will: der jeweils nächste Vertrag ist der im Schnitt höchstdotierte. Darum war dereinst ja auch Jimmy G. kurzzeitig der Rekordhalter (135 Millionen für 5 Jahre oder so, wenn ich mich nicht täusche – heutzutage fast schon ein Schnäppchen), oder auch Derek Carr, etc. So funktioniert dieser Markt einfach, ob man es mag oder nicht. Das ist einfach ein Resultat der Tatsache, daß es keine 32 Starting-QBs gibt, die unstrittig sind.
Das ist genau der Punkt, was heute nach Wahnsinn kling ist nach kurzer Zeit Durchschnitt
Deswegen finde ich die Backloaded Verträge da auch sehr interessant, man ist dann meist in der Nähe von dem was up to Date ist.
Zitat von: frontmode am So, 16. Feb. ’25, 21:58Das ist genau der Punkt, was heute nach Wahnsinn kling ist nach kurzer Zeit Durchschnitt
Diesen Satz sollte man sich einrahmen. Der passt auf viele Situationen ;D
@Sourdough zu Caleb Williams:
Finde QB da ehrlich gesagt oft schwer zu beurteilen, da sie meist zu richtig schlechten Teams kommen in ihrer ersten NFL Saison und da mMn oft verbrannt werden. Die O-Line der Bears war ja katastrophal & noch dazu die Trainergeschichte.
Schauen wir mal wie es die nächsten 2 Jahre läuft, dann kann man sich da mMn eher ein Urteil bilden was mMn dem Spieler gegenüber gerechter wird.
Klar, ein maximal entfernter Vergleich von den Draftpositionen, aber ein Purdy z.B. ist in ein absolut funktionierendes Team gekommen wo er extrem viele Stars um sich hatte. Da fallen bestimmte Dinge bestimmt etwas leichter.
Aber natürlich tun sich manche der QB's (und WR) wie Williams mit ihrem Auftreten vor/im/nach dem Draft keinen Gefallen.
Zu meinen Top 3 QB's:
Würde da Burrow, Jackson & Allen nennen. Sogar in der Reihenfolge, da Burrow mich in den Playoffs am meisten überzeugt hat.
Jetzt bin ich verwirrt, Burrow war nicht in den Playoffs?
Ja, da hat Trotza sich wohl vertan.
Aber das mit dem "Verbrennen" in schlechten Teams passiert tatsächlich viel zu häufig.
Wir haben 2005ff mit Alex Smith ja auch so einen Fall gehabt.
Zitat von: NinerForever am Do, 20. Feb. ’25, 10:05Jetzt bin ich verwirrt, Burrow war nicht in den Playoffs?
Diese Saison natürlich nicht, da habe ich mich unklar ausgedrückt.
Aber Burrow hat es in seiner Karriere immerhin schon mal in den Super Bowl geschafft, was Jackson & Allen nicht behaupten können. Das meinte ich damit.
Wenn ich mir einen QB aussuchen könnte wär meine Wahl Burrow vor Jackson & Allen.
Zitat von: Trotza am Mi, 19. Feb. ’25, 23:13@Sourdough zu Caleb Williams:
Finde QB da ehrlich gesagt oft schwer zu beurteilen, da sie meist zu richtig schlechten Teams kommen in ihrer ersten NFL Saison und da mMn oft verbrannt werden. Die O-Line der Bears war ja katastrophal & noch dazu die Trainergeschichte.
Schauen wir mal wie es die nächsten 2 Jahre läuft, dann kann man sich da mMn eher ein Urteil bilden was mMn dem Spieler gegenüber gerechter wird.
Klar, ein maximal entfernter Vergleich von den Draftpositionen, aber ein Purdy z.B. ist in ein absolut funktionierendes Team gekommen wo er extrem viele Stars um sich hatte. Da fallen bestimmte Dinge bestimmt etwas leichter.
Aber natürlich tun sich manche der QB's (und WR) wie Williams mit ihrem Auftreten vor/im/nach dem Draft keinen Gefallen.
Zu meinen Top 3 QB's:
Würde da Burrow, Jackson & Allen nennen. Sogar in der Reihenfolge, da Burrow mich in den Playoffs am meisten überzeugt hat.
Danke für deine Antwort. :)
Ja, wie gesagt, vermutlich habe ich zuviel erwartet. Ich beobachte weiter. ;)
Wie lange bindet man sich, wenn man gedraftet wird an das jeweilige Team? Hat der erste Vertrag immer die gleiche Laufzeit oder gibt es da schon Unterschiede? ???
In der NFL erhalten alle Rookies die über den Draft in die Liga kommen ausnahmslos einen Vierjahresvertrag. Jedoch gibt es bei den Erstrundenpicks zusätzlich die Fifth-Year Option, die den Teams erlaubt, den Vertrag um ein zusätzliches fünftes Jahr zu verlängern. Dieses Wahlrecht muss nach dem dritten Jahr des ursprünglichen Vierjahresvertrags ausgeübt werden, damit es in Kraft tritt. Es ist ausschließlich für Spieler der ersten Draftrunde verfügbar. Das Spielergehalt in dem zusätzlichen Vetragsjahr bemisst sich an verschiedenen Faktoren wie Position, Spielzeit und Pro Bowl Auszeichnungen. Das Gehalt ist voll garantiert und muss auch bei einer Verletzung oder Ausfall des Spielers gezahlt werden.
Hab ich aus dem Internet rauskopiert.
Vier Jahre?! Nicht schlecht. :o
Danke für deine Antwort. :)
Wie es bei UDFA ist weiß ich nicht mit dem Minimum und den Tendern, da gibt es ja verschiedene. Dazu musst Frontmode fragen, der kennt sich da super aus. Zumindest meine ich das. :)
Die Fifth year option gibt es nur für den originalen Vertrag von Erstrundenpicks. Wenn ein Erstrundenpick innerhalb der ersten drei Jahre entlassen wird und neu verpflichtet wird, dann hat das neue Team diese Option nicht. Da die Fifth year option eine eher teure Angelegenheit ist, dürfte das Interesse daran beim neuen Team aber nicht so gross sein.
Der originale Vertrag eines Rookies darf immer erst nach der dritten Saison neu verhandelt werden (vgl. Purdy im aktuellen Jahr).
Undrafted Rookie Free Agents erhalten jeweils einen Dreijahresvertrag, wobei in jedem Jahr das jeweilige Ligaminimum bezahlt würde. Die Teams können in der Summe ein Maximum an Signing Bonus an URFA zahlen. Es ist aber möglich Teile des Salarys zu garantieren. Wenn ein Spieler diesen Vertrag erfüllt, dann kann der Vertrag bereits nach der zweiten Saison verlängert werden. Wenn der Vertrag nicht verlängert wird, wird der Spieler nach Ablauf des Vertrags zum Restricted Free Agent.
Zitat von: EL_GATO_NEGRO am Do, 20. Feb. ’25, 13:20Wie es bei UDFA ist weiß ich nicht mit dem Minimum und den Tendern, da gibt es ja verschiedene. Dazu musst Frontmode fragen, der kennt sich da super aus. Zumindest meine ich das. :)
UDFAs bekommen 3-Jahres-Verträge und wären danach "Restricted Free Agents" (ich erspare euch mal den Details, wir nehmen als Beispiel, dass ein UDFA 3 Jahre ununterbrochen auf dem aktiven Roster war).
Wenn ein RFA Tender vergeben wird, kann ein Spieler diesen sofort unterschreiben und spielt dann für ein Jahr für die entsprechende Summe. Er kann aber auch zuerst mit anderen Teams verhandeln. Wenn er sich auf einen Vertrag einigt, kann das Team, welches den Tender vergeben hat, diesen matchen.
Wenn es das nicht macht, bekommt es je nach Tender eine Kompensation von dem Team, zu dem der Spieler wechselt.
Es gibt drei Tender:
1 Rd - das abgebende Team bekommt einen Erstrundenpick
2 Rd - das abgebende Team bekommt einen Zweitrundenpick
Right of first Refusal - das abgebende Team hat das Recht, den Vertrag zu matchen, bekäme aber keine Kompensation
OTC schätzt aktuelle folgend Werte:
1 Rd - 7,466Mio$
2 Rd - 5,351Mio$
Right of first Refusal - 3,267 Mio$
Die genauen Werte werden festgelegt sobald bekannt ist, wie hoch genau die Salary Cap dieses Jahr ist.
David Lombardi hat einen 10 Jahres Vertrag für BP ins Spiel gebracht und sieht dies als Top Deal für beide Seiten. Frage an die Experten, wie könnte das funktionieren?
Ich zitiere mich hier mal selbst:
Zitat von: frontmode am Sa, 15. Feb. ’25, 23:12Naja, es ist auch eine Frage der Vertragslaufzeit. Mahomes Vertrag war über 10 Jahre. Wenn Purdy jetzt einen 10-Jahresvertrag über sagen wir 61Mio$ im Schnitt unterschreibt, wäre das mittelfristig nur Durchschnitt. Am Anfang wäre er dann deutlich drunter und ab der Mitte deutlich drüber.
Das wird dann mit einem ordentlichen Signing Bonus sowie diversen Option oder Roster Boni versehen sein. Bei Mahomes wurde der Vertrag dadurch immer zwei Jahre im Voraus garantiert. Finde ich nicht so toll, aber gibt zumindest dem Spieler eine gewisse Sicherheit.
Wäre für die Niners entsprechend nur dann ein guter Deal wenn Purdy liefert und je weiter die Vertragslaufzeit fortgeschritten ist. Sind Option oder Roster Boni garantiert?
Zitat von: Return am Do, 20. Feb. ’25, 18:21Wäre für die Niners entsprechend nur dann ein guter Deal wenn Purdy liefert und je weiter die Vertragslaufzeit fortgeschritten ist. Sind Option oder Roster Boni garantiert?
Boni können garantiert sein.
Das ist oft das was die Verhandlungen in die Länge ziehen kann: wann ist der Zeitpunkt, an dem eine Zahlung garantiert wird.
Also kann man sagen, wenn du am 1.5.2027 im Team bist, dann wird das Gehalt für die Saisons 2027, 2028 sowie ein Roster Bonus 2028 garantiert. usw.
Super, Danke
Adam Schwefter rechnet nicht mit einem 60mio $ + Vertrag mit Purdy. eger etwas um die 50mio $. Er erklärt es das Purdy nächste Saison mit 5mio $ unter Vertrag steht, danach 2 mal Tag für 41 & 51mio $. Das ergäbe für 3 Jahre 97mio $, das ist nicht was Purdy möchte und schon garnicht sein Agent. Die 49ers haben gerade Cap und Cash issue, was auch immer Schefter damit meint.
Schefter ist in Cap Sachen nicht so toll....
Der Tag wird nächste Saison um die 45-50Mio$ wert sein und danach 55-60Mio$. Cash Issues würde mich wundern und auch die Cap sollte 25 nicht so das Problem sein.
110Mio$ Cach in den ersten drei Jahren ist sicher mindestens im Gespräch, eher mehr. Danach dürfte es dann massiv hochgehen.
Lt ran bzw einer anderen Quelle in dem Ran (https://www.ran.de/sports/american-football/nfl/news/nfl-san-francisco49ers-legen-brock-purdy-wohl-erstes-vertragsangebot-vor-506833) Artikel ersten Angebot 45 mio. Selbst Agent/Purdy sollen wohl nur mit 50 Mio ins Rennen gehen/erwarten.
Ehrlicherweise hatte ich Pers. Purdy auch eher leise und moderat (sofern man 50 Mio moderat nennen kann) eingeschätzt.irgendwie glaube ich nicht, dass für ihn zählt: ich will 5 min der top verdienter der Liga sein. Lieber leise biss hen weniger und als team ne Chance als laut und als einzelverdiener dem Gesamtteam schaden.
Mal schauen - Hoffe ich behalte recht (nicht um des rechthabens willen, sondern weil das meine Sympathie für ihn bestätigen würde.
Es soll wohl so aussehen, dass die 49ers wegen dem Capspace dieses Jahr weniger bieten und wahrscheinlich nächstes oder übernächstens Jahr der Vertrag angepasst wird.
Adam Schefter erwartet, dass sich die Verhandlungen ziehen werden und es nicht leicht wird.