Jahrein, jahraus gibt es in der Liga schlecht gecoachte, undisziplinierte Teams die in einer Woche groß aufspielen und in der Folgewoche scheinbar gar nicht auf dem Platz stehen. In dieser Saison gibt es aber stark schwankende Leistungen von wirklich soliden Teams – talentierte, gereifte Mannschaften, die von einigen der besten Coaches geführt werden. Neben den Pittsburgh Steelers, Cincinnati Bengals und San Diego Chargers sind auch die San Francisco 49ers eines dieser Teams.
Vor Saisonbeginn gab es kaum verläßlichere Contender als die 49ers. Sie waren in drei aufeinanderfolgenden NFC Championship Games, mit einer starken Defense, hartem und zehrendem Laufspiel, und einem einzigartig veranlagten Quarterback Colin Kaepernick.
In diesem Jahr stellt San Francisco immer noch eine der physischsten Defenses der Liga, trotz der Absenz einiger Schlüsselfiguren wie NaVorro Bowman, Aldon Smith und Patrick Willis. Aber warum hat Frank Gore erst in zwei Spielen (gegen Philadelphia und New Orleans, zwei große und wichtige Siege) 20 oder mehr Carries bekommen? Kaepernicks Bedeutung für das Team ist noch schwieriger zu bestimmen. Die letzten sieben Spielen lassen Anzeichen von hinzugewonnener Reife und Konstanz erkennen, mit 61 Prozent Completions, im Schnitt 245 Yards pro Spiel, zehn Touchdowns und nur zwei Interceptions. Trotzdem haben die 49ers nur vier dieser sieben Spiele gewonnen.
Es gibt keine einfache Antwort auf die Frage, warum so viele scheinbar gute Teams immer wieder auf die Nase fallen. Es spricht auf jeden Fall für die Ausgeglichenheit in der Liga. Der Spielraum für Fehler in der heutigen NFL ist ein sehr kleiner, sodaß auch gute Teams hoffnungslos aussehen (z.B. New England in Woche 4 gegen die Chiefs) und schlechte Teams aufsteigen können. Ebenso sind Scouting und Game-Planning wichtig wie nie zuvor. Etwas, das im September noch anstandslos funktioniert hat, kann schon im Oktober vorausgeahnt und gestoppt werden. Für Teams wie die 49ers ist die Zeit gekommen, nachzujustieren und sich neu anzupassen. Jene Teams, die das erfolgreich können, werden auch noch im Jänner spielen.
Quelle: NFL.com (13.11.)
Billick hat wirklich Jänner geschrieben ? ;)
Nee, im Ernst, war eine gute Beschreibung von ihm - danke fürs reinstellen.
Bestätigt übrigens die meinung der meisten hier (Laufspiel, Coachung, Adjustments)
Zitat von: snoopy am Do, 13. Nov. ’14, 12:26
Billick hat wirklich Jänner geschrieben ? ;)
Nun, alle vier von ihm genannten Teams können schwerlich auch noch im Feber spielen. ;-)
Billick wäre doch auch ein Kandidat für den OC. ;)
Zitat von: Sanfranolli am Do, 13. Nov. ’14, 12:28
Billick wäre doch auch ein Kandidat für den OC. ;)
Ich glaube nicht, daß Billick nochmal aus seiner Rolle als Analyst zurückkommt – nicht als HC, und schon gar nicht als etwas anderes.
Zitat von: igor am Do, 13. Nov. ’14, 12:42
Zitat von: Sanfranolli am Do, 13. Nov. ’14, 12:28
Billick wäre doch auch ein Kandidat für den OC. ;)
Ich glaube nicht, daß Billick nochmal aus seiner Rolle als Analyst zurückkommt – nicht als HC, und schon gar nicht als etwas anderes.
Ich auch nicht, daher ja der Smilie.
Aber er wurde vor Harbaugh schonmal mit uns als HC in Verbindung gebracht, von daher der Gedankengang.
Generell kann ich mir nur sehr schwer vorstellen, daß von den ehemaligen erfahrenen HC, die jetzt fürs Fernsehen arbeiten (Cowher, Billick, Gruden usw), noch jemals einer einen HC Job annehmen wird.
Der Trend geht auch ganz klar dagegen.
Zitat von: sf49er am Do, 13. Nov. ’14, 13:35
Generell kann ich mir nur sehr schwer vorstellen, daß von den ehemaligen erfahrenen HC, die jetzt fürs Fernsehen arbeiten (Cowher, Billick, Gruden usw), noch jemals einer einen HC Job annehmen wird.
Der Trend geht auch ganz klar dagegen.
Solange die Vertrag haben sicherlich.
Zitat von: Sanfranolli am Do, 13. Nov. ’14, 14:34
Zitat von: sf49er am Do, 13. Nov. ’14, 13:35
Generell kann ich mir nur sehr schwer vorstellen, daß von den ehemaligen erfahrenen HC, die jetzt fürs Fernsehen arbeiten (Cowher, Billick, Gruden usw), noch jemals einer einen HC Job annehmen wird.
Der Trend geht auch ganz klar dagegen.
Solange die Vertrag haben sicherlich.
Das wiederum wäre meiner Meinung nach kein Hinderungsgrund. Ich kann mir nicht vorstellen, daß ein TV-Sender jemandem die Chance auf einen HC-Posten verbauen würde, nur weil er noch Vertrag hat.
Außerdem hat Billick gerade erst gewechselt - dem fehlt es wohl genau so wie Gruden an Angeboten, Cowher würde glaube ich auch nicht mehr wollen.
Ich meinte auch eher solange die Genannten Verträge haben und ihr Geld leichter verdienen, als täglich im HQ zu sein.
Zitat von: Sanfranolli am Do, 13. Nov. ’14, 14:50
Ich meinte auch eher solange die Genannten Verträge haben und ihr Geld leichter verdienen, als täglich im HQ zu sein.
Ach so ... ja, das kann durchaus sein.