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49ers FanZone => 49ers News Zone => Thema gestartet von: frontmode am Mi, 22. Jun. ’16, 16:09

Titel: 49ers organisieren Social Media Training bei Facebook für ihre Rookies
Beitrag von: frontmode am Mi, 22. Jun. ’16, 16:09
Jedes NFL Team erklärt seinen Rookies über ihre Reichweite in den Sozialen Medien.

Die 49ers Rookie-Klasse konnte bei einem Besuch von Facebook Hauptquartier in Menlo Park die globale Reichweite mit eigenen Augen sehen. Hier steht eine Touch-Screen Wand, auf der die Verbindungen innerhalb der USA und von dort ausgehend zu sehen sind – quasi nach überall.

Facebook hatte verkündet, dass es im März dieses Jahres 1,09 Milliarden tägliche Nutzer hatte - fast ein Siebtel der Weltbevölkerung.

"Das hat einem vor Augen geführt, dass die kleinsten Dinge – positive oder negativ – die Du auf den Sozialen Medien sagst sich über die ganze USA verbreiten, und über die ganze Welt," sagte Fünftrundenpick Defensive Lineman Ronald Blair. ,,Es ist eine beeindruckende Plattform. Soziale Medien können gut oder eben auch schlecht für Dich sein. Es hängt nur davon ab, was Du teilst."

Die Plattformen wie Facebook, Instagram oder Twitter sind ein großartiger Weg, mit Fans zu interagieren, sich für Sponsoren interessant zu machen und – wie es im heutigen Sprachgerbrauch der Sportler heißt – seine Marke aufzubauen. Aber es kann einen Spieler eben genauso gut in Schwierigkeiten bringen.

49ers Vice President für Kommunikation Bob Lange erklärte: ,,Ich sage den Spielern gerne folgendes: 'immer, wenn ihr euer Telefon in die Hand nehmt und euch mit irgendetwas beschäftigt, das dieses Telefon nach draußen verlässt ist es so, als wenn ihr das vor eurem Locker stehend in die Kameras und Mikrofone der Reporter sprecht'".

Darüber hinaus erhielten die Spieler auch Ratschläge dazu, wie sie verhindern könnten, dass ihre Accounts gehackt werden. Anfang des Monats passierte genau dies mit dem offiziellen Twitter Account der NFL, über den eine Mitteilung gesendet wurde, dass Commissioner Roger Goodell gestorben sei. Die tat alles, um diese falsche Information sofort zu löschen, allerdings nicht, bevor der Tweet tausendfach gelesen wurde. Erst danach wurde ein stärkeres Passwort genutzt.

Ein noch bekannteres Beispiel geschah nur Momente vor Beginn der diesjährigen Draft, als eine unbekannte Person den Twitter Account von Mississippi Tackle Laremy Tunsil übernahm und darauf ein Video veröffentlichte, in dem Tunsil Marihuana mit Hilfe eines Gasmaken-Bongs rauchte. Fast geleichzeitig war auf seinem Instagram Account ein SMS Konversation zwischen Tunsil und einem Mississippi Assistant Coach zu sehen, in der er nach Geld fragte. Ein klarer Verstoß gegen die Regeln der NCAA.

Beide Postings dürften ein Grund dafür sein, dass der bis dahin als bester Offense Tackle geltende Tunsil in der Draft auf Position 13 abgerutscht war. Eine Sturz, der ihn 10Mio$ gekostet haben dürfte. Tunsil spielte bei Mississippi zusammen mit 49ers Draftpick Fahn Cooper, der beim Besuch von Facebook dabei war.

Tunsil hätte wohl sich die Peinlichkeit und den Verlust des Geldes ersparen können, wenn er eine zusätzliche Sicherheitsoption seiner Accounts genutzt hätte. Mitarbeiter von Facebook haben den 49ers Spielern während des Besuchs genau dabei geholfen, diese zusätzlichen Maßnahmen einzurichten.

Blair sagte in diesem Zusammenhang, dass der ultimative Schutz bei den Spielern selber läge: ,,Stell einfach sicher, dass Dein Account genau das ist und lass den Kram weg, von dem Du nicht willst, dass Deine Mutter ihn sieht".

Quelle: SacBee (Matt Barrows)