Linebacker Ahmad Brooks restrukturierte zu Beginn des Training Camps seinen Vertrag, um dem Team knapp zwei Millionen Dollar an Cap Space zu sparen.
Brooks bekommt nach wie vor 5,1 Millionen Dollar in dieser Saison, aber 3,395 Millionen davon wurden in einen Signing Bonus konvertiert. Signing Boni können über die gesamte Vertragsdauer aufgetilt werden, was sofort Platz unter der Cap kreiert.
Brooks zählt damit diese Saison statt 6,6 nur mehr 4,6 Millionen Dollar gegen die Cap in dieser Saison. Allerdings bedeutet der neue Deal auch, dass er die kommenden Saisonen etwas mehr gegen die Cap zählt. Sein Vertrag zählt 2015 9,64 Millionen, 2016 9,698 Millionen und 2017 8,648 Millionen gegen die Cap.
Die 49ers sind wegen Brooks neuen Deals, den er offiziell am 23. Juli unterschrieb, und weil Guard Alex Boone auf die Reserve/Did-Not-Report-Liste gesetzt wurde, momentan 9,999 Millionen unter der Salary Cap.
Quelle: Matt Maiocco (CSNBayArea.com, 29.07.2014)
Na, da kommt doch nun bald ein großer Vertrag um die Ecke.....
Ich hoffe, dass man sich mit Crabtree über eine Extension einigt. Boone sehe ich nicht solange er dem Camp fern bleibt.
Zitat von: g-dog am Mi, 30. Jul. ’14, 09:19
Ich hoffe, dass man sich mit Crabtree über eine Extension einigt. Boone sehe ich nicht solange er dem Camp fern bleibt.
Stimmt. je eher man sich mit #15 einigt, desto besser ....
Schön wäre eine Vertagsverlängerung im Laufe des Camps...
Und Iupatie will Baalke angeblich gleich mit verlängern. Man versucht mit beiden Spielern möglichst eine zeitnahe Einigung zu erzielen.
Keine Rede ist dabei von Davis oder Boone.
Bei Boone bekommt die Bezeichnung »bezahlter Urlaub« gleich eine ganz neue Bedeutung.
Man darf die die 2,5Mio$ Cap Space durch Boone jetzt nicht wirklich einrechnen, sobald er reported, sind die wieder auf der Uhr.
Zitat von: Sanfranolli am Mi, 30. Jul. ’14, 10:11
Und Iupatie will Baalke angeblich gleich mit verlängern. Man versucht mit beiden Spielern möglichst eine zeitnahe Einigung zu erzielen.
Keine Rede ist dabei von Davis oder Boone.
Zu Recht, wie ich finde! Was Davis da abgezogen hat, verstehe ich sowieso nicht. Sein Vertrag war "frontloaded" meines Wissens und nun versuchte er oder seine Agent, obwohl Davis ja zu den Top 5 Verdienern auf seiner Position gehört, noch einmal abzusahnen. Na ja, so halb irgendwie. Sonst hätte er nicht betont, dass die Angelegenheit eigentlich doch nicht sooo wichtig ist ???. Komisches Vorgehen. Boone könnte sich verpokern. Looney und Jonathan Martin machen sich wohl gut und auch wenn ich Boone mittlerweile für unterbezahlt halte und sein Anliegen schon legitim ist, hat Staley gezeigt, wie man auch ohne diese Methoden einen neuen Vertrag bekommen kann. Ich hoffe in erster Linie auf eine Verlängerung von Crabtree.
Davis bekommt noch einen fetten Vertrag und je früher je besser. Auch wenn er frontloaded war, heisst das je nicht, dass er mehr pro Jahr will, sondern mehr Jahre.
Iupati rechne ich nicht mit, der wird auf dem Markt deutlich mehr verdienen können, als die 49ers für Guards bezahlen. Bei Crabtree geht es vermutlich um 10Mio$ / Jahr, mal sehen, ob er das den 49ers wert ist.
Ich würde das begrüßen, da man bei WRs in den letzten Jahren wenig gutes zu Stande gebracht hat und Crabtree ist ein Top WR.
Zitat von: Red Shadow am Mi, 30. Jul. ’14, 11:15
Zu Recht, wie ich finde! Was Davis da abgezogen hat, verstehe ich sowieso nicht. Sein Vertrag war "frontloaded" meines Wissens und nun versuchte er oder seine Agent, obwohl Davis ja zu den Top 5 Verdienern auf seiner Position gehört, noch einmal abzusahnen. Na ja, so halb irgendwie. Sonst hätte er nicht betont, dass die Angelegenheit eigentlich doch nicht sooo wichtig ist ???. Komisches Vorgehen. Boone könnte sich verpokern. Looney und Jonathan Martin machen sich wohl gut und auch wenn ich Boone mittlerweile für unterbezahlt halte und sein Anliegen schon legitim ist, hat Staley gezeigt, wie man auch ohne diese Methoden einen neuen Vertrag bekommen kann. Ich hoffe in erster Linie auf eine Verlängerung von Crabtree.
Ich seh den Unterschied zwischen Davis und Boones Holdout nicht wirklich.
Davis hatte einen frontloaded Deal und verdient jetzt verhältnismäßig wenig. Boone hatte keinen hohen Signing Bonus verdient aber heuer gar nicht so schlecht. Beide hätten ihre Verträge so nicht unterschreiben müssen. Anders als Davis, ist Boone kein Elite-Spieler. Letzte Saison war Boone laut PFF sogar nur die #40 unter den Guards. Im Vergleich zu Davis hat Boone keine Leistung erbracht und Bedeutung für das Team, die es ihm erlauben sich mit dem Team anzulegen.
Übrigens versteh ich das Argument, dass Boone kein Starter Money bekäme, nach wie vor nicht. Die Liga hat 32 Teams, also 64 Starting Guards. Boone ist unter den Guards an 43ster Stelle, was das Salär angeht.
[edit] Guards sind ersetzbar, daher sollte man Iupati ziehen lassen. Wide Receiver braucht man immer und gerade dieses Team hat bewiesen, dass es gerade auf dieser Position ein Talentevaluierungsproblem und ein Coachingproblem hat. Daher hat Crabtree eindeutig die oberste Priorität. Immerhin ist Boldin ein alter Sack und Johnson ist zwar gut, gehört aber nicht zur Elite.
Zitat von: zugschef am Mi, 30. Jul. ’14, 11:25
[edit] Guards sind ersetzbar, daher sollte man Iupati ziehen lassen. Wide Receiver braucht man immer und gerade dieses Team hat bewiesen, dass es gerade auf dieser Position ein Talentevaluierungsproblem und ein Coachingproblem hat. Daher hat Crabtree eindeutig die oberste Priorität. Immerhin ist Boldin ein alter Sack und Johnson ist zwar gut, gehört aber nicht zur Elite.
:dito:
das kann ich so unterschreiben ;D
Seid ihr von Crabtree vollkommen überzeugt oder hängt euch die schwierigen (Rookiecontract)Verhandlungen damals noch quer im Magen? Stichwort: Charakter,etc.
Wo würdet ihr ihn finanziell im Vergleich zur Liga einordnen?
Wäre es für die Niners möglich, einen Receiver wie Dez Bryant nächstes Jahr zu verpflichten?? Wenn nein, warum nicht?
Grüsse
P.S. Vielen Dank an alle Übersetzer!!!! Super Service!
Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie bei Crabtree nach dem Character zu fragen und im gleichen Atemzuge über eine Verpflichtung von Dez Bryant zu spekulieren 8)
Der Holdout von Crabtree war dämlich aber er war nicht er erste und wird nicht der letzte sein. Das gehörte beim alten CBA durchaus dazu und hat nur bedingt was mit dem Character eines Spielers zu tun.
Er wird zwar immer wieder als ein me-first Spieler beschrieben, aber auf dem Feld bestätigt sich das für meinen Geschmack nicht und es gibt auch andere Aussagen dazu. Harbaugh übertreibt zwar oft, wenn er über seine Spieler spricht, aber seine Hände sich super, seine Routen effektiv und er traut sich über die Mitte zu gehen.
Bryant hingegen brauchte (oder hat vielleicht sogar noch) einen persönlichen Aufpasser und ich halte auf dem Feld nicht für besser. Dazu hört man da deutlich öfter über Probleme an der Sideline.
Bevor ich 10Mio in Bryant investiere, versuche ich doch lieber Crabtree zu halten. Die Frage ist, will man das Geld für einen WR prinzipiell ausgeben.
Also Bryants Marktwert halte ich doch für höher als den Crabtrees. Alleine schon wegen der Physis. Er ist größer, schwerer, schneller und jünger. Die Produktion ist auch auf einem anderen Level: 4 104 Yards (14 Yards/Rec) und 40 TDs gegen 3 629 Yards (13 Yards/Rec) und 22 TDs.
Die Zahlen des Vertrags, den man Crabtree geben sollte, sollten in etwa denen von Jordy Nelsons Vertrag gleichen. Vielleicht ein paar Incentives dazu und das passt. Bryant hingegen kriegt man nie im Leben um 10 Mio. pro Jahr. Mich würde es nicht wundern, wenn der über 14 Millionen pro Jahr bekommt.
Zitat von: zugschef am Mi, 30. Jul. ’14, 11:25Guards sind ersetzbar
interessant. warum wertest du diese position so ab?
Zitat von: Duke am Mi, 30. Jul. ’14, 13:23
Zitat von: zugschef am Mi, 30. Jul. ’14, 11:25Guards sind ersetzbar
interessant. warum wertest du diese position so ab?
Die Position werte nicht ich ab, das Spiel selbst diktiert den Wert der einzelnen Positionen. Mittlerweile ist die Position schon beinahe so Plug-&-Play-fähig wie bei den Running Backs. Und bei denen ist der Wertverfall über die letzten drei Jahre eklatant.
Und nenn mir bitte ein Team, das einem Guard Top Dollars bezahlt hat und damit in den letzten fünf Jahren erfolgreich war. Mir fallen nur Beispiele wie Steve Hutchinson ein, die ihren fetten Vertrag unterschrieben und dann mit einer Durchschnitts- bis Unterdurchschnittstruppe versandeten.
Zitat von: zugschef am Mi, 30. Jul. ’14, 13:32
Zitat von: Duke am Mi, 30. Jul. ’14, 13:23
Zitat von: zugschef am Mi, 30. Jul. ’14, 11:25Guards sind ersetzbar
interessant. warum wertest du diese position so ab?
Die Position werte nicht ich ab, das Spiel selbst diktiert den Wert der einzelnen Positionen. Mittlerweile ist die Position schon beinahe so Plug-&-Play-fähig wie bei den Running Backs. Und bei denen ist der Wertverfall über die letzten drei Jahre eklatant.
natürlich wertest du die guards ab. du suggerierst, dass jeder guard spielen können, was ja auch dein zweites posting untermauert. und ich weiß, dass das dieser position einfach nicht gerecht wird. ebenso wenig wie deine theorie zu den running backs. wenn das so einfach wäre, wie du das hier beschreibst, wäre gore doch sehr leicht zu ersetzen gewesen.
Zitat von: zugschef am Mi, 30. Jul. ’14, 13:32
Und nenn mir bitte ein Team, das einem Guard Top Dollars bezahlt hat und damit in den letzten fünf Jahren erfolgreich war.
Ich geb' Dir zwar prinzipiell recht, aber: New Orleans.
Zitat von: Duke am Mi, 30. Jul. ’14, 13:35
natürlich wertest du die guards ab. du suggerierst, dass jeder guard spielen können, was ja auch dein zweites posting untermauert. und ich weiß, dass das dieser position einfach nicht gerecht wird. ebenso wenig wie deine theorie zu den running backs. wenn das so einfach wäre, wie du das hier beschreibst, wäre gore doch sehr leicht zu ersetzen gewesen.
Wenn das nicht stimmen würde, würden Guards und Running Backs mehr verdienen und höher gedraftet werden.
Deine Logik klingt für mich nach Singletary. ;-)
Zitat von: TheBeast am Mi, 30. Jul. ’14, 13:37
Zitat von: zugschef am Mi, 30. Jul. ’14, 13:32
Und nenn mir bitte ein Team, das einem Guard Top Dollars bezahlt hat und damit in den letzten fünf Jahren erfolgreich war.
Ich geb' Dir zwar prinzipiell recht, aber: New Orleans.
Aber auch nur bedingt, Carl Nicks haben die Saints ziehen lassen weil er zu teuer gewesen wäre. Sein Ersatz Ben Grubbs war aber zugegeben auch nicht gerade günstig.
Es stellt sich halt einfach die Frage...soll ich in einen Top Guard riesen Summen investieren oder auf einen Guard zurückgreifen, welcher vielleicht nur 90% der Leistung eines Top Guards bringt aber nur die Hälfte kostet.
Für mich ist klar letzteres der Fall.
Die Saints waren vorletzte Saison nicht in den Playoffs und letzte Saison hatten sie es (meiner 49ersbrillenfanmeinung nach) nicht verdient in den Playoffs zu sein und wurden prompt zweimal in Seattle in beschämender Weise vernichtet.
Nicht jeder kann Guard spielen, aber den 49ers scheinen Guards nicht so wertvoll und wichtig zu sein, wie andere Positionen. Ich vermute, dass man der Meinung ist, ohne zu große Qualitätseinbußen Ersatz zu finden.
Wenn ein Spieler 20% besser ist aber 50% mehr Geld dafür bekommt, muss man sich entscheiden, ob es einem das Wert ist (fiktive Zahlen).
Dass RBs zur "Meterware" geworden sind, sieht man derzeit ganz gut. Nur am oberen Ende gibt es viel Geld - aber auch das ist begrenzt (siehe Lynch).
Zitat von: zugschef am Mi, 30. Jul. ’14, 13:48
Die Saints waren vorletzte Saison nicht in den Playoffs und letzte Saison hatten sie es (meiner 49ersbrillenfanmeinung nach) nicht verdient in den Playoffs zu sein und wurden prompt zweimal in Seattle in beschämender Weise vernichtet.
Die Meinung ist schon sehr brillig 8)
Meine Frage beantworte ich aber dennoch selbst: Logan Mankins. Der zählt heuer 10,5 Millionen gegen das Cap.
Seid mir nicht böse, aber das ist für mich eindeutig ein Mitgrund dafür, warum die Patriots zwar immer noch stark sind, aber nicht mehr zur Elite gehören.
Zitat von: frontmode am Mi, 30. Jul. ’14, 13:52
Die Meinung ist schon sehr brillig 8)
Keine Ahnung, ich fand einfach, dass die Cardinals sich das mehr verdient hatten mit ihrem Sieg in Seattle.
Zitat von: zugschef am Mi, 30. Jul. ’14, 13:57
Zitat von: frontmode am Mi, 30. Jul. ’14, 13:52
Die Meinung ist schon sehr brillig 8)
Keine Ahnung, ich fand einfach, dass die Cardinals sich das mehr verdient hatten mit ihrem Sieg in Seattle.
Die waren aber am Anfang der Saison nicht gut genug. Ein solcher Sieg (der den Seahawks nicht mal weh getan hat) reisst das dann nicht unbedingt wieder raus.
Zitat von: frontmode am Mi, 30. Jul. ’14, 14:05
Zitat von: zugschef am Mi, 30. Jul. ’14, 13:57
Zitat von: frontmode am Mi, 30. Jul. ’14, 13:52
Die Meinung ist schon sehr brillig 8)
Keine Ahnung, ich fand einfach, dass die Cardinals sich das mehr verdient hatten mit ihrem Sieg in Seattle.
Die waren aber am Anfang der Saison nicht gut genug. Ein solcher Sieg (der den Seahawks nicht mal weh getan hat) reisst das dann nicht unbedingt wieder raus.
Er war ihnen aber auch nicht ganz egal, denn hätten sie das letzte Spiel der Saison verloren, hätten sie in den Stick ziehen müssen im NFCCG und nicht die Niners ins CenturyLink Field. Die Cardinals haben ihnen eine zusätzliche Bye-Week gekostet.
Da die zusätzliche Bye Week durchaus auch nachteilig sein kann, haben sie ihnen vielleicht sogar einen Gefallen getan - inklusive eines Weckrufs. Besser die Niederlage da, als in den POs (aus Seahawks Sicht).
Die Niederlage könnte genauso wichtig gewesen sein, wie 74 das 0-1 gegen die DDR.
Hat aber mit den Saints nix zu tun ;).
Zitat von: zugschef am Mi, 30. Jul. ’14, 13:40
Zitat von: Duke am Mi, 30. Jul. ’14, 13:35
natürlich wertest du die guards ab. du suggerierst, dass jeder guard spielen können, was ja auch dein zweites posting untermauert. und ich weiß, dass das dieser position einfach nicht gerecht wird. ebenso wenig wie deine theorie zu den running backs. wenn das so einfach wäre, wie du das hier beschreibst, wäre gore doch sehr leicht zu ersetzen gewesen.
Wenn das nicht stimmen würde, würden Guards und Running Backs mehr verdienen und höher gedraftet werden.
Deine Logik klingt für mich nach Singletary. ;-)
schon mal drüber nachgedacht, dass schon allein auf grund der körperlichen voraussetzungen es einfach mehr guards und running backs gibt als spieler auf anderen positionen? was den konkurrenzkampf erhöht und es für die teams einfacher macht, auszutauschen? den wert von spielern allein am geld, das diese verdienen, festmachen zu wollen, klingt zu sehr nach theoretischer tribünenweisheit.
Ich glaube nichtmal das man Crabtree 10 Mio. im Jahr zahlen muss, solange genug vom Geld garantiert ist.
Ich finde er passt zu uns unf sollte unbedingt gehalten werden. Bei Davis bin ich mir eher unsicher, ob das FO unbedingt nochmal verlängern will.
Iupati wird durch Boones Abgang (den unterstell ich jetzt einfach mal) wichtiger geworden sein und ist vielleicht doch zu einem vernünftigen Preis zu halten.
Zitat von: Duke am Mi, 30. Jul. ’14, 14:15
den wert von spielern allein am geld, das diese verdienen, festmachen zu wollen, klingt zu sehr nach theoretischer tribünenweisheit.
Es geht ja auch nicht um den Wert des Spielers an sich, sondern um den der Position. Man kann ja der Meinung sein, dass Mankins 10,5Mio$ wert ist, aber genauso die Meinung vertreten, dass ein Guard für das Team nicht das nicht wert ist.
Und das ist keine Theorie der Tribüne sondern gelebte Praxis der Front Offices.
Zitat von: Duke am Mi, 30. Jul. ’14, 14:15
schon mal drüber nachgedacht, dass schon allein auf grund der körperlichen voraussetzungen es einfach mehr guards und running backs gibt als spieler auf anderen positionen? was den konkurrenzkampf erhöht und es für die teams einfacher macht, auszutauschen? den wert von spielern allein am geld, das diese verdienen, festmachen zu wollen, klingt zu sehr nach theoretischer tribünenweisheit.
Und inwiefern war das jetzt ein Argument gegen meine Position? Du erklärst ja gerade sehr schön, warum man Guards und Running Backs nicht überbezahlt, sofern sie nicht Adrian Peterson Niveau haben (und selbst da ist es fraglich): Die Konkurrenz ist riesig, daher sind die Preise im Mittel niedrig.
Zitat von: zugschef am Mi, 30. Jul. ’14, 14:23
Zitat von: Duke am Mi, 30. Jul. ’14, 14:15
schon mal drüber nachgedacht, dass schon allein auf grund der körperlichen voraussetzungen es einfach mehr guards und running backs gibt als spieler auf anderen positionen? was den konkurrenzkampf erhöht und es für die teams einfacher macht, auszutauschen? den wert von spielern allein am geld, das diese verdienen, festmachen zu wollen, klingt zu sehr nach theoretischer tribünenweisheit.
Und inwiefern war das jetzt ein Argument gegen meine Position? Du erklärst ja gerade sehr schön, warum man Guards und Running Backs nicht überbezahlt, sofern sie nicht Adrian Peterson Niveau haben (und selbst da ist es fraglich): Die Konkurrenz ist riesig, daher sind die Preise im Mittel niedrig.
du gehts aber davon aus, dass es mit den anforderungen der position an den spieler zu tun hat. so habe ich es zumindest verstanden. von der quantitativen konkurrenz war bei dir nie die rede.
Zu den Boone und Guard Kommentaren kann ich nur eins sagen.
Man muß Boone nicht mögen und kann auch am Sinn seines hold outs zweifeln, aber ihm vorzuwerfen er hätte nichts geleistet entspricht nicht der Wahrheit. Nur ist das was er geleistet hat wenig entscheidend, weil man genug Optionen hat dies auszugleichen.
Ob das der richtige Umgang mit der Wertschätzung eines Spielers auf einer eher undankbaren Position ist, sei mal dahin gestellt.
Zitat von: zugschef
Und nenn mir bitte ein Team, das einem Guard Top Dollars bezahlt hat und damit in den letzten fünf Jahren erfolgreich war. Mir fallen nur Beispiele wie Steve Hutchinson ein, die ihren fetten Vertrag unterschrieben und dann mit einer Durchschnitts- bis Unterdurchschnittstruppe versandeten.
Definiere Top Dollars, ein Evan Mathis zählt für mich dazu und ist genau der Typ Guard den man nicht einfach beliebig ersetzen kann und würde. Zumindest wenn die Qualität des Spiels nicht leiden soll. Von daher ist es kaum nachvollziehbar wie man auf die Idee kommt, das Guards jederzeit ersetzbar wären.
Wenn man dieser Auffassung ist oder den Respekt vor dieser Position verliert kann man sich im übrigen auch das Team, Team, Team Geheuchel schenken. Ein Guard gehört nämlich auch zu einem Team und dementsprechend sollte man mit dieser Position auch umgehen.
Edit:
Zitat von: schnurcks am Mi, 30. Jul. ’14, 12:54
Seid ihr von Crabtree vollkommen überzeugt oder hängt euch die schwierigen (Rookiecontract)Verhandlungen damals noch quer im Magen? Stichwort: Charakter,etc.
Wo würdet ihr ihn finanziell im Vergleich zur Liga einordnen?
Wäre es für die Niners möglich, einen Receiver wie Dez Bryant nächstes Jahr zu verpflichten?? Wenn nein, warum nicht?
Möglich wäre das, aber Dez Bryant ist trotzdem zu teuer.
Ich halte es für wahrscheinlicher Crabtree zu verlängern.
Zitat von: Goldpick am Mi, 30. Jul. ’14, 17:50
Definiere Top Dollars, ein Evan Mathis zählt für mich dazu und ist genau der Typ Guard den man nicht einfach beliebig ersetzen kann und würde. Zumindest wenn die Qualität des Spiels nicht leiden soll. Von daher ist es kaum nachvollziehbar wie man auf die Idee kommt, das Guards jederzeit ersetzbar wären.
Gerade weil Football ein Teamsport ist und andere Positionen ganz einfach kritischer als Guard sind, bezahlt man für Guards nicht auf Kosten anderer Positionen. Quarterbacks verdienen aus gutem Grund mit Abstand am meisten Geld, und Running Backs, die keine Ausnahmetalente wie Adrian Peterson sind, sind aus gutem Grund nur mehr ab der zweiten Runde in der Draft zu finden.
Wer für Guards die Cap belastet, ist in der heutigen NFL selbst Schuld, wenn es dann auf wichtigeren Positionen Löcher gibt. Bei den Patriots waren das letzte Saison die Dbacks und die Receiver, um bei Mankins zu bleiben.
Nur mal als konkretes Beispiel aus Sicht der 49ers: Der Unterschied zwischen 2011 und 2012 in der Oline war der Wechsel von Boone zu Rachal. Dass man gegen die Giants verlor, lag nicht an Rachal.
Und ich kann mich nur wiederholen damit, dass Boone 2013 keine gute Saison hatte. Er war bestenfalls durchschnittlich. Er hat sich absolut keinen Top 10 Vertrag verdient.
Zitat von: zugschef am Mi, 30. Jul. ’14, 20:55
Zitat von: Goldpick am Mi, 30. Jul. ’14, 17:50
Definiere Top Dollars, ein Evan Mathis zählt für mich dazu und ist genau der Typ Guard den man nicht einfach beliebig ersetzen kann und würde. Zumindest wenn die Qualität des Spiels nicht leiden soll. Von daher ist es kaum nachvollziehbar wie man auf die Idee kommt, das Guards jederzeit ersetzbar wären.
Gerade weil Football ein Teamsport ist und andere Positionen ganz einfach kritischer als Guard sind, bezahlt man für Guards nicht auf Kosten anderer Positionen. Quarterbacks verdienen aus gutem Grund mit Abstand am meisten Geld, und Running Backs, die keine Ausnahmetalente wie Adrian Peterson sind, sind aus gutem Grund nur mehr ab der zweiten
Runde in der Draft zu finden.
Ich habe auch nie behauptet das Guards mehr als andere verdienen müssen, deshalb gibt es auch keinen Grund die Gehälter anderer Positionen zu rechtfertigen.
Zitat
Wer für Guards die Cap belastet, ist in der heutigen NFL selbst Schuld, wenn es dann auf wichtigeren Positionen Löcher gibt.
Was heisst denn bitte belasten, Guard zu sein ist immer noch ein Job der Leistungsbezogen bezahlt werden muß und kein Ehrenamt.
Davon mal abgesehen muß ich mir als professionelles Team insgesamt schon eine bestimmte Qualität von Spielern leisten können ansonsten darf ich keine großen Erwartungen haben.
Das System insgesamt bietet da schon sehr gute Möglichkeiten und auch eine bestimmte Balance, aber wenn ich mehr Elite will, dann kostet das nunmal.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich immer noch nicht verstehe worauf Duke und du hinauswollt. Die Salary Cap ist eine Tatsache, die bedeutet, dass wenn man für einen Spieler mehr ausgibt, man für einen anderen nur mehr weniger ausgeben kann. Guards sind wesentlich einfacher zu ersetzen als z.B. Tackles oder Wide Receiver. Das zeigt auch die Draftstatistik. Man findet Guards einfacher in späteren Runden und sie haben weniger Bustpotential.
Zitat von: Goldpick am Mi, 30. Jul. ’14, 22:16
Das System insgesamt bietet da schon sehr gute Möglichkeiten und auch eine bestimmte Balance, aber wenn ich mehr Elite will, dann kostet das nunmal.
Die 49ers haben sich entschieden, 4 teure LB starten zu lassen, zahlen viel Geld für ihre Tackles und auch die Ends sind nicht gerade unterbezahlt. Plus die nicht ganz billigen Spieler in der Offense.
Das System ist da schnell am Ende. Guards sind da nicht weit oben in der Nahrungskette - vermutlich aus den hier schon aufgeführten Gründen. Andere Teams sehen das anders und zahlen den Guards (oder zumindest einem) viel Geld und werten dafür etwas anderes ab.
Eines der Hauptargumente wurde am Anfang schon gebracht, wie viel besser ist der 10Mio$ Guard als ein Guard in der Gehaltsklasse von Boone und wieviel schlechter mach ich mich durch das fehlende Geld auf einer anderen Position. Für die Qualität beispielsweise der Front-7 nehmen die 49ers einen gewissen Qualitätsverlust bei den drei inneren Linienspielern in Kauf.
Zitat von: zugschef am Mi, 30. Jul. ’14, 22:26
Ich muss ehrlich sagen, dass ich immer noch nicht verstehe worauf Duke und du hinauswollt. Die Salary Cap ist eine Tatsache, die bedeutet, dass wenn man für einen Spieler mehr ausgibt, man für einen anderen nur mehr weniger ausgeben kann. Guards sind wesentlich einfacher zu ersetzen als z.B. Tackles oder Wide Receiver. Das zeigt auch die Draftstatistik. Man findet Guards einfacher in späteren Runden und sie haben weniger Bustpotential.
Das mag ja alles sein, aber Du wirst doch wohl verstehen das ein Evan Mantis eher ein Ausnahme Guard ist und somit auch mehr wert ist als andere. Für ein Team wie die Eagles war er auf jeden Fall sehr verlässlich und extrem wichtig.
Boone ist eine andere Geschichte, er wird bei den 49ers nicht unbedingt gebraucht aber er hat sich trotzdem hoch gearbeitet und mehr geleistet als ursprünglich erwartet war.
Und ja man kann Boone ersetzen, aber wie schon erwähnt ob das der richtige Umgang mit der Wertschätzung eines Spielers auf einer eher undankbaren Position ist, sei mal dahin gestellt.
Moment, die 49ers haben Boone über Jahre vertraut und aufgebaut - trotz seiner früheren Probleme. Er hat einen durchaus fairen Vertrag - freiwillig unterschrieben - und noch zwei Jahre Laufzeit. Momentan verhalten sich die 49ers konsistent und von einer mangelnden Wertschätzung kann keine Rede sein.
Boone wird die Haltung der 49ers bezüglich Holdoutd und der Wertigkeit von Guards nicht ändern.
Seine beste Chance auf einen besseren Vertrag ist die FA im zwei Jahren - die er gerade gefährdet - oder ein so gutes Jahr, dass die 49ers lieber ihn als Iupati wollen oder er einen hohen Teadewert hat.
Zitat von: frontmode am Mi, 30. Jul. ’14, 23:28
Moment, die 49ers haben Boone über Jahre vertraut und aufgebaut - trotz seiner früheren Probleme. Er hat einen durchaus fairen Vertrag - freiwillig unterschrieben - und noch zwei Jahre Laufzeit. Momentan verhalten sich die 49ers konsistent und von einer mangelnden Wertschätzung kann keine Rede sein.
Es gibt keinen Grund das Spieler auf alle Ewigkeit für etwas dankbar sein müssen.
Das wird er sicher sogar sein, nur irgendwann kommt der Punkt an dem die Leistung zählt.
Er hat nämlich nicht nur Däumchen gedreht sondern rangeklotzt und sich in 2 Jahren über die Erwartungen hinaus entwickelt. Auch wenn man das was er erreicht haben mag ersetzen kann, will er Leistungsbezogene Anerkennung, denn er verdient nunmal leicht unterm Schnitt.
Das kann man als Fan vehement bestreiten oder zumindest einsehen das es einen Spieler der sich während dieser Zeit bei den 49ers angestrengt hat, persönlich sehr trifft.
Außerdem wissen wir nicht ob und welche Gespräche es zwischen Boone und den niners vor dem hold out gab.
Du wärst Deinem Chef sicher auch dankbar für die Chance die man Dir gegeben hat.
Es kann aber nicht sein, das man Dich nicht mehr nach Leistungen beurteilt und Dich aus einer Selbstverständlichkeit heraus jedes Jahr eine Nullrunde fahren lässt.
Im Augenblick leistet er ja ziemlich NULL ! ;)
Zudem ein gewagtes Spiel, wenn die Coaches beim Training merken, dass die anderen nicht schlecht sind.
Zitat von: Goldpick am Do, 31. Jul. ’14, 07:55
Das wird er sicher sogar sein, nur irgendwann kommt der Punkt an dem die Leistung zählt.
Und die wird angemessen entlohnt. Er war letzte Saison ein durchschnittlicher Spieler und hätte heuer über 2,5 Millionen verdient, wenn er nicht auf seinen Workout Bonus verzichtet hätte. Das bedeutet, dass er der am siebzehntbesten verdienende Spieler auf dem 9ers Roster dieses Jahres ist.
Boldin, Reid, Brock, Culliver, Williams, Miller, Kilgore, Hunter, Dawson und Lee verdienen heuer alle weniger als er. Bei allen kann man das Argument bringen, dass sie schwieriger zu ersetzen sind als er.
Er hat noch zwei Jahre Vertrag. Warum sollte man ihm jetzt noch mehr Geld bezahlen oder schon jetzt mit ihm verlängern, wenn er letzte Saison nur durchschnittlich war? Nur Teams mit losing Culture bezahlen Spieler, die noch mehr als ein Jahr Vertrag und insgesamt nichts bewiesen haben, zu früh.
Sehe ich ähnlich.
Ich kann Boone augenblicklich einfach nicht verstehen. ???
Zitat von: snoopy am Do, 31. Jul. ’14, 08:34
Sehe ich ähnlich.
Ich kann Boone augenblicklich einfach nicht verstehen. ???
Augenscheinlich hält er sich für viel besser als die 9er ihn bewerten. Weiters dürften ihm seine Agenten einen Floh ins Ohr gesetzt haben. Die 9ers haben Boone ja mittlerweile auch kontaktiert - ohne Erfolg.
Zitat von: Goldpick am Do, 31. Jul. ’14, 07:55
Zitat von: frontmode am Mi, 30. Jul. ’14, 23:28
Moment, die 49ers haben Boone über Jahre vertraut und aufgebaut - trotz seiner früheren Probleme. Er hat einen durchaus fairen Vertrag - freiwillig unterschrieben - und noch zwei Jahre Laufzeit. Momentan verhalten sich die 49ers konsistent und von einer mangelnden Wertschätzung kann keine Rede sein.
Es gibt keinen Grund das Spieler auf alle Ewigkeit für etwas dankbar sein müssen.
Das wird er sicher sogar sein, nur irgendwann kommt der Punkt an dem die Leistung zählt.
Du hast was von geringer Wertschätzung geschrieben und das kann man den 49ers sicher nicht vorwerfen.
Fragen wir andersrum, auf wen würdest Du denn langfristig verzichten wollen, damit Boone einen Aufbesserung des Gehalts bekommt?
Ich ergänze frontmodes Frage mal: In welcher Kategorie wäre denn Boone "fair" bezahlt:
- Kategorie 1: Jahri Evans (11 Mio.), Logan Mankins (10.5 Mio), Ben Grubbs (9.1 Mio.)
- Kategorie 2: Evan Mathis (6.1 Mio), Mike Iupati (4.6 Mio)
- Kategorie 3: Johnathan Cooper (3.3 Mio), Kory Lichtensteiger (3.3 Mio), Jerome Clary (3.3 Mio)
Wenn die Frage beantwortet ist, dann geht es an die Frage, wo der Cap Space (neuer Cap Hit Minus 2.5 Mio) herkommen soll.
Die Haltung der 49ers zu Holdouts ist klar. Das weiss Boone, das wissen wir. Was wir nicht wissen, ist, was die Parteien bereits verhandelt haben und was allenfalls die Ziele sind.
Im Endeffekt halte ich Boone nicht für extrem unterbezahlt. Er hat damals einen Vertrag erhalten, der sicherlich auch eine Leistungsentwicklung abgebildet hatte. Da wir nicht wissen, was die 49ers von Boone erwartet haben, als sie diesen Vertrag vereinbart haben, ist es halt schwer, zu beurteilen ob Boone das erfüllt hat oder nicht.
Was aber klar ist, ist dass der Ball im Lager von Boone liegt. Wenn er einen neuen oder höheren oder sichereren Vertrag von den 49ers will, dann muss er ins Camp kommen. Denn wenn die anderen Guards nicht total versagen, haben die 49ers keinen Grund sich von ihrer Position zu bewegen.
Auch die Aussage, dass die 49ers den Vertrag mit Iupati verlängern wollen ist natürlich ein klares Signal in Richtung Boone. Ich glaube nämlich nicht, dass die 49ers ohne Veteran auf Guard in die Zukunft starten wollen. Und Iupati ist im Pullen einfach genial und das passt zum System der 49ers. Ich zweifle zwar auch, dass Iupati zu halten ist (ich vermute er könnte in Kategorie 1 kommen vom Cap Hit), aber er bietet halt etwas Uniques, was ihn wertvoller macht.
.... wenn er fit ist/wird.
Zitat von: frontmodeDu hast was von geringer Wertschätzung geschrieben und das kann man den 49ers sicher nicht vorwerfen.
Ansichtsache, weil es überhaupt nicht voraus zu sehen war, das er sich zu einem Top Guard entwickeln würde. Die 49ers wissen selbst das er sich das erarbeitet hat, aber sie wissen natürlich auch das man ihn trotz seiner positiven Entwicklung ersetzen kann und somit auch nicht zusätzlich entlohnen braucht, zumal er im Schnitt innerhalb des Franchise auch mehr verdient hat als andere. Für die Gehaltsstruktur innerhalb eines Franchise kann der Spieler aber nichts.
Zitat
Fragen wir andersrum, auf wen würdest Du denn langfristig verzichten wollen, damit Boone einen Aufbesserung des Gehalts bekommt?
Darüber müssen wir uns keine Gedanken machen, das ist Teil des Franchise Managements, entweder man kann sich seine Angestellten leisten oder nicht. Wenn die niners also eine Position ersetzen können, und auf Boone verzichten wollen, dann ist das deren Entscheidung.
Wenn man es so will, ist der hold out nichts anderes als ein Streikrecht, nur das es Vertragsbedingt finanzielle Konsequenzen für Spieler hat. Grundsätzlich haben aber Verträge erstmal nur Vorteile für ein Franchise, weil sie sich nicht unbedingt an alle Vereinbarungen halten müssen. Spieler kann man zum Beispiel einfach kürzen, dies ist kein Vertragsbruch sondern Salary Cap bedingt eine Arbeitgeberfreundliche Regelung der NFL.
Durch das Draftsystem und Agenten können Spieler auch nicht einfach sagen das sie kündigen oder sich Angebote von anderen Arbeitgebern einholen. Sie sind an Agenten und ein Franchise gebunden und dabei leider nicht immer in einer guten Verhandlungsposition, ihnen bleibt oftmals nur ein Ja oder Nein zum Angebot.
Deshalb haben sich hold outs auch durchgesetzt und werden die Regel bleiben.
Zitat von: zugschef
Und die wird angemessen entlohnt. Er war letzte Saison ein durchschnittlicher Spieler und hätte heuer über 2,5 Millionen verdient,
wenn er nicht auf seinen Workout Bonus verzichtet hätte. Das bedeutet, dass er der am siebzehntbesten verdienende Spieler auf dem 9ers Roster dieses Jahres ist.
Als Spieler wird man sich die Zahlen nicht aus Perspektive eines Franchise schön malen, sondern seine Gesamtsituation in der Liga betrachten. Hier ist es so, das er als Top Guard eingestuft wurde. Nur verdient er nicht wie ein Top Guard sondern 40+.
Aus der Perspektive ist klar, das sich ein Spieler wie Boone nicht länger unter seinem Wert verkaufen möchte.
Zitat von: zugschef am Mi, 30. Jul. ’14, 11:25
Zitat von: Red Shadow am Mi, 30. Jul. ’14, 11:15
Zu Recht, wie ich finde! Was Davis da abgezogen hat, verstehe ich sowieso nicht. Sein Vertrag war "frontloaded" meines Wissens und nun versuchte er oder seine Agent, obwohl Davis ja zu den Top 5 Verdienern auf seiner Position gehört, noch einmal abzusahnen. Na ja, so halb irgendwie. Sonst hätte er nicht betont, dass die Angelegenheit eigentlich doch nicht sooo wichtig ist ???. Komisches Vorgehen. Boone könnte sich verpokern. Looney und Jonathan Martin machen sich wohl gut und auch wenn ich Boone mittlerweile für unterbezahlt halte und sein Anliegen schon legitim ist, hat Staley gezeigt, wie man auch ohne diese Methoden einen neuen Vertrag bekommen kann. Ich hoffe in erster Linie auf eine Verlängerung von Crabtree.
Ich seh den Unterschied zwischen Davis und Boones Holdout nicht wirklich.
Davis hatte einen frontloaded Deal und verdient jetzt verhältnismäßig wenig. Boone hatte keinen hohen Signing Bonus verdient aber heuer gar nicht so schlecht. Beide hätten ihre Verträge so nicht unterschreiben müssen. Anders als Davis, ist Boone kein Elite-Spieler. Letzte Saison war Boone laut PFF sogar nur die #40 unter den Guards. Im Vergleich zu Davis hat Boone keine Leistung erbracht und Bedeutung für das Team, die es ihm erlauben sich mit dem Team anzulegen.
Übrigens versteh ich das Argument, dass Boone kein Starter Money bekäme, nach wie vor nicht. Die Liga hat 32 Teams, also 64 Starting Guards. Boone ist unter den Guards an 43ster Stelle, was das Salär angeht.
[edit] Guards sind ersetzbar, daher sollte man Iupati ziehen lassen. Wide Receiver braucht man immer und gerade dieses Team hat bewiesen, dass es gerade auf dieser Position ein Talentevaluierungsproblem und ein Coachingproblem hat. Daher hat Crabtree eindeutig die oberste Priorität. Immerhin ist Boldin ein alter Sack und Johnson ist zwar gut, gehört aber nicht zur Elite.
Ich halte ja von beiden Holdouts nichts, aber wenn du schon Boones Ranking bei Pro Football Focus erwähnst, solltest du dir nicht nur das vom letzten Jahr rauspicken. Boone war 2012 drittbester Guard (Iupati an 5) und 2013 dann an der 39. Stelle (Iupati übrigens #35), also von dem her. Warst du sogar nicht mal 2012 der Meinung, dass man auf Iupati bald verzichten kann, weil Boone eh der bessere Guard war/ist? Oder so ähnlich, vielleicht täusche ich mich jetzt da auch und es war jemand anders, aber ich bleibe dabei, die Art und Weise von Boone gefällt mir nicht, aber er könnte mittlerweile wirklich mehr verdienen. Sein Anliegen finde ich persönlich verständlicher als von jemanden (sprich Davis), der einen Frontloaded-Vertrag kassierte und nun vermutlich unzufrieden ist, weil er hinten raus weniger verdient und dann so einen halben Holdout veranstaltet. Wir reden ja hier von einem Vertrag, der zu den fünf besten auf seiner Position zählt. Verstehe ich nicht, vor allem, wenn man so auf reifer Team-Player macht. Da braucht man bei Boone nicht andererseits von fehlender Dankbarkeit sprechen. Beide machten bzw. machen da schlichtweg keine gute Figur. Da gilt doch: Haltet euch doch einmal an die geltenden Verträge, die ihr selbst unterzeichnet habt. Ich sehe es eben so. Boone spielt über dem Wert seines Vertrages als überdurchschnittlicher Starter und Davis zählt auch von der Entlohnung noch zu den Top 5 Verdienern auf seiner Position. Klar geht es immer weiter und noch mehr, aber dies mit einem halbherzigen Holdout zu regeln - von Davis erwarte ich mir da schlichtweg mehr, als beispielsweise von einem jungen Crabtree seinerzeit, der sich von seinem Agenten noch stark beeinflussen ließ und der mit ihm ein Exempel statuieren wollte. Selbst wenn Davis nur eine zeitliche und zeitgemäße Anpassung wollte, das regelt man intern und nicht mit so einem halben Holdout bzw. zu einem Zeitpunkt, wo es um zeitnahe, sehr wichtige Verlängerungen für das Team geht. Für ihn wird noch Platz im Cap gemacht werden, so selbstbewusst darf bzw. sollte er mittlerweile schon sein ;).
Zitat von: frontmode am Mi, 30. Jul. ’14, 11:20
Davis bekommt noch einen fetten Vertrag und je früher je besser. Auch wenn er frontloaded war, heisst das je nicht, dass er mehr pro Jahr will, sondern mehr Jahre.
Iupati rechne ich nicht mit, der wird auf dem Markt deutlich mehr verdienen können, als die 49ers für Guards bezahlen. Bei Crabtree geht es vermutlich um 10Mio$ / Jahr, mal sehen, ob er das den 49ers wert ist.
Ich würde das begrüßen, da man bei WRs in den letzten Jahren wenig gutes zu Stande gebracht hat und Crabtree ist ein Top WR.
Wenn dem so ist im Fall Davis, dann sieht die Sache anders aus. Ich glaube aber nicht, dass es ihm nur um die Laufzeit ging/geht.
Beim Thema Crabtree sind wir uns ja mal fast alle einig :high5:!