Die schon grundsätzlich nicht mehr so gute Salary Cap Situation der 49ers hat sich nochmals etwas verschlechtert.
Wie aus verschiedenen Salary Cap Datenbanken hervorgeht, haben die ehemaligen 49ers QB Brian Hoyer und LB NaVorro Bowman jeweils ein Beschwerdeverfahren gegen die 49ers gewonnen.
Danach muss das Team Hoyer 476.481$ und Bowman sogar 2.317.547$ zahlen. Beides fällt entsprechend unter das Dead Money.
Warum und wie sich die Summen zusammensetzten, ist bisher nicht bekannt.
Quelle: Jason Hurley, OTC
Wie kommt denn so etwas zustande ???
Die Situation ist derzeit alles andere als rosig.... Wie es aussieht, können die 49ers die Saison nur knapp unter 8Mio$ transferieren. Der Cap Space 2020 ist dann etwas 20Mio$, allerdings fallen noch ein paar Millionen an, das erst 45 Spieler gegen die Cap zählen.
In den nächsten Tagen müsste bekannt werden, wieviel Carryover wirklich ist. Vielleicht weiß man dann auch, ob es noch Kredite oder weitere Abzüge für 2020 gibt.
Zitat von: wizard49er am Di, 7. Jan. ’20, 14:28
Wie kommt denn so etwas zustande ???
Eine interessante Frage, leider gibt es keine Informationen.
Ich vermute, dass es noch Garantien gab, die die 49ers nach Rücktritt bzw. Cut zurückgehalten hatten und die Spieler mit einer Beschwerde Recht bekommen haben.
Zitat von: frontmode am Di, 7. Jan. ’20, 14:30
Die Situation ist derzeit alles andere als rosig....
Aber Hauptsache sich den teuersten Kicker der NFL leisten... Hat mir ja vor ein paar Monaten "niemand" geglaubt wie schnell man den Cap Space verbraten kann....
Doch, das war absehbar 😎
allerdings ist ein verlässlicher Kicker einiges Wert - siehe: Saints, New Orleans....
Deshalb sollten wir dieses Jahr mal den SB holen ;)
Zitat von: frontmode am Di, 7. Jan. ’20, 15:22
Doch, das war absehbar 😎
allerdings ist ein verlässlicher Kicker einiges Wert - siehe: Saints, New Orleans....
Also Will Lutz ist wohl ein extrem maues Beispiel für die Argumentation. ;D
Es ist sehr wichtig, einen verlässlichen Kicker zu haben. Nur bekommt man den leider nicht. Es gibt in der NFL einen, der nachhaltig overperformt und das ist Tucker. Der Rest ist eindeutig nicht so viel wert. Gould inklusive.
Zitat von: reagan - The Left Hand am Di, 7. Jan. ’20, 15:32
Deshalb sollten wir dieses Jahr mal den SB holen ;)
Ein Gedankenansatz, den wir weiter verfolgen sollten..
Zitat von: jetto am Di, 7. Jan. ’20, 15:02
Hat mir ja vor ein paar Monaten "niemand" geglaubt wie schnell man den Cap Space verbraten kann....
Jetzt kommen eben die Fehler bei der Evaluierung der Spieler und des Positional Value auf den Tisch.
McKinnon, Coleman, M. Smith, Gould, der Juice-Vertrag...
Wow, wenn man dafür jetzt einen Jimmie Ward, Arik Armstead, Emanuel Sanders nicht halten kann... :-\
Das ist der "menschliche " Faktor. So richtig in die Zukunft sehen kann keiner. Wenn alle entlassen wären, wie es hier auf dem Board gefordert wurde, hätten wir auch Armstead und Witherspoon nicht mehr.
Btw ohne Gould wären wir vielleicht nicht einmal in den Playoffs bzw auf dem 1. Seed. Wer weiß das schon...
Die Leute nach der Saison nach Leistung bezahlen wäre eine Möglichkeit, wird aber keiner zustimmen.
Zitat von: reagan - The Left Hand am Di, 7. Jan. ’20, 15:32
Deshalb sollten wir dieses Jahr mal den SB holen ;)
Das wäre sowieso genial. Man weiß ja nie was nächste Saison ist.
Knapp 3 Millionen sind schon sehr bitter. Da ist die Richburg Einsparung schon fast wieder weg.
Zitat von: 49erflo am Di, 7. Jan. ’20, 15:45
Zitat von: jetto am Di, 7. Jan. ’20, 15:02
Hat mir ja vor ein paar Monaten "niemand" geglaubt wie schnell man den Cap Space verbraten kann....
Jetzt kommen eben die Fehler bei der Evaluierung der Spieler und des Positional Value auf den Tisch.
McKinnon, Coleman, M. Smith, Gould, der Juice-Vertrag...
Wow, wenn man dafür jetzt einen Jimmie Ward, Arik Armstead, Emanuel Sanders nicht halten kann... :-\
Hätten sie nur Volltreffer, wären sie Götter!
Ich halte das für unmöglich.
Wie stark sie gearbeitet haben, zeigt der Rekord. Das Späne fliegen wo gehobelt wird, ist völlig normal.
Unglaublich. Vor nicht all zu langer Zeit hatten wir beim Cap den zweitmeisten Platz und jetzt sind wir drittletzter - Puh.
Allerdings hat man natürlich nicht nur aktuell einige teure Verträge, sondern auch in der Vergangenheit einiges dead money produziert (Kapernik).
Man kann noch Godwin und MC Kinnon entlassen. Bringt immerhin 8 Mio. Aber. Dann braucht man insgesamt 9 neue Leute. Das wird arg knapp.
Wie sind eigentlich die Regeln bei den unfassbar vielen Hop on hop off Verpflichtungen. Fällt da jeweils dead money an?
Und neben den Topleuten die hier immer auftauchen habe ich gesehen: auch Mullens und Breida (bisher sehr günstig) sind zukünftig free agents.
Breida zwar oft verletzt. Aber wenn fit m. E. Besser als Coleman (den könnte man ohne dead money entlassen)
Das Kaepernick Dead Money ist so lange her, dass es jetzt nicht mehr ins Gewicht fällt. Bowman ist da eine andere Hausnummer und dazu einige doch etwas übertriebene Verträge von Lynshahan.
Mit den Verträgen von Juszczyk oder McKinnon kann ich leben.
Die 49ers waren damals kein sonderlich attraktives Team, daher verstehe ich auch die teils übertriebenen Verträge um die Leute überhaupt nach SF zu locken. Hat funktioniert. Nun ist es aber auch an der Zeit Verträge zu restrukturieren oder Personal zu entlassen wenn es nicht so funktioniert wie erhofft. Die beiden machen das schon. Bin sehr zuversichtlich
Zitat von: 49erflo am Di, 7. Jan. ’20, 15:45
Zitat von: jetto am Di, 7. Jan. ’20, 15:02
Hat mir ja vor ein paar Monaten "niemand" geglaubt wie schnell man den Cap Space verbraten kann....
Jetzt kommen eben die Fehler bei der Evaluierung der Spieler und des Positional Value auf den Tisch.
McKinnon, Coleman, M. Smith, Gould, der Juice-Vertrag...
Wow, wenn man dafür jetzt einen Jimmie Ward, Arik Armstead, Emanuel Sanders nicht halten kann... :-\
Die ersten 4 kann ich ja durchaus verstehen, aber Juice?
Zitat von: Fips am Di, 7. Jan. ’20, 15:54
Das ist der "menschliche " Faktor. So richtig in die Zukunft sehen kann keiner. Wenn alle entlassen wären, wie es hier auf dem Board gefordert wurde, hätten wir auch Armstead und Witherspoon nicht mehr.
Btw ohne Gould wären wir vielleicht nicht einmal in den Playoffs bzw auf dem 1. Seed. Wer weiß das schon...
Die Leute nach der Saison nach Leistung bezahlen wäre eine Möglichkeit, wird aber keiner zustimmen.
Ich kenne da jemanden... #25 ;)
Zitat von: MaybeDavis am Mi, 8. Jan. ’20, 00:23
Zitat von: Fips am Di, 7. Jan. ’20, 15:54
Das ist der "menschliche " Faktor. So richtig in die Zukunft sehen kann keiner. Wenn alle entlassen wären, wie es hier auf dem Board gefordert wurde, hätten wir auch Armstead und Witherspoon nicht mehr.
Btw ohne Gould wären wir vielleicht nicht einmal in den Playoffs bzw auf dem 1. Seed. Wer weiß das schon...
Die Leute nach der Saison nach Leistung bezahlen wäre eine Möglichkeit, wird aber keiner zustimmen.
Ich kenne da jemanden... #25 ;)
Alles?
Zitat von: frontmode am Di, 7. Jan. ’20, 22:51
Mit den Verträgen von Juszczyk oder McKinnon kann ich leben.
Der Contract für McKinnon ist für dich ok? Wieviel hat der jetzt bekommen über die zwei Jahre, 10 Mio $ ca.? Und jetzt kommen wohl nochmal 4 Mio $ Dead Cap dazu, für keinen einzigen Snap in zwei Jahren. Der Vertrag war von Anfang an viel zu teuer, die Verletzung hat es eben nur noch schlimmer gemacht.
Zitat von: MaybeDavis am Mi, 8. Jan. ’20, 00:23
Zitat von: 49erflo am Di, 7. Jan. ’20, 15:45
Zitat von: jetto am Di, 7. Jan. ’20, 15:02
Hat mir ja vor ein paar Monaten "niemand" geglaubt wie schnell man den Cap Space verbraten kann....
Jetzt kommen eben die Fehler bei der Evaluierung der Spieler und des Positional Value auf den Tisch.
McKinnon, Coleman, M. Smith, Gould, der Juice-Vertrag...
Wow, wenn man dafür jetzt einen Jimmie Ward, Arik Armstead, Emanuel Sanders nicht halten kann... :-\
Die ersten 4 kann ich ja durchaus verstehen, aber Juice?
Wenn man in ihm nur einen reinen, normalen Fullback hätte wäre er zu teuer. Aber so wie er spielt und eingesetzt wird ein absoluter Key-Player und jeden Cent wert, seh ich auch so wie Du.
Zitat von: Flames1848 am Mi, 8. Jan. ’20, 08:30
Zitat von: MaybeDavis am Mi, 8. Jan. ’20, 00:23
Zitat von: 49erflo am Di, 7. Jan. ’20, 15:45
McKinnon, Coleman, M. Smith, Gould, der Juice-Vertrag...
Die ersten 4 kann ich ja durchaus verstehen, aber Juice?
Wenn man in ihm nur einen reinen, normalen Fullback hätte wäre er zu teuer. Aber so wie er spielt und eingesetzt wird ein absoluter Key-Player und jeden Cent wert, seh ich auch so wie Du.
Ich hätte gern auf jeder Position den besten Spieler der Liga. Das geht nunmal nicht, selbst wenn sie denn mal in der Free Agency auftauchen. Juice ist in 2019 aktuell unter den Top 10 Cap Hits, das ist einfach extrem.
Wie viele Routen läuft er denn? In 2019 hatte er im Receiving Game (das unterscheidet ihn ja nunmal hauptsächlich vom gewöhnlichen 500k Dollar FB) 24 Targets, 20 Receptions, 239 Yards (davon 77 vor dem Catch) und 11 First Downs.
Und nun ist die Frage, was ein junger, athletischer Fullback aus dem College kommend, den Du in Runde 5-7 draftest, in Shannys System kann. Sicher weniger, das ist klar. Aber wenn ich dafür über drei Jahre hinweg im Schnitt 500k$ statt 5M$ bezahlen muss, dann kann man zumindest schon die Meinung vertreten, dass Juice ein absoluter Luxus ist, den sich Shanahan hier gönnt. ;)
Und ich verstehe, dass das in einer entspannten Cap Situation alles nicht ins Gewicht fällt. Die Herausforderung ist ja, aus der knappen Ressource so viel wie irgend möglich zu pressen. Es geht um Effizienz, nicht um Effektivität. Und da erwarte ich von einem GM, dass er weiß, wie er langfristig ein Cap managed.
Wir sehen, was Breida und Mostert im Run Game schaffen. McKinnon und Coleman sind heillos überbezahlt. Man kann auch Breida und Mostert wieder ersetzen. Hol Dir einfach vier, fünf junge Late-Rounder und UDFA RBs ins Camp, die Deine athletischen Voraussetzungen erfüllen. Das Scheme erwartet von den RBs (besonders im Gegensatz zu TE und WR) ja nichtmal besonders viel und daher bietet es sich an, hier günstig und hochgradig effizient zu arbeiten.
Zitat von: vorschi am Mi, 8. Jan. ’20, 07:58
Zitat von: frontmode am Di, 7. Jan. ’20, 22:51
Mit den Verträgen von Juszczyk oder McKinnon kann ich leben.
Der Contract für McKinnon ist für dich ok? Wieviel hat der jetzt bekommen über die zwei Jahre, 10 Mio $ ca.? Und jetzt kommen wohl nochmal 4 Mio $ Dead Cap dazu, für keinen einzigen Snap in zwei Jahren. Der Vertrag war von Anfang an viel zu teuer, die Verletzung hat es eben nur noch schlimmer gemacht.
Das sind zwei völlig verschiedene Dinge.
"zu teuer" ist Deine Meinung, meine nicht. Dass er sich verletzt und nicht spielen konnte ist ärgerlich, hat aber nichts mit dem Vertrag zu tun.
Das ist so was, was mich bei diesen Analytics und Positional Value Dingen enorm nervt - um ehrlich zu sein.
Zum einen ist es immer eine Vergangenheitsbetrachtung. Mit der Gewissheit, dass McKinnon einen Kreuzbandriss erleidet, hätte man ihn nie verpflichtet. Ich hätte das Training auch nicht geleitet, als ich mir das Kreuzband gerissen habe, hätte das Spiel nicht gespielt, als ich mich das erste Mal verletzte. Und Analytics zeigen, dass es eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Kreuzbandrisse gibt, bei der Position, welche ich früher gespielt habe.
Den Einzelfall interessiert die Statistik nicht. Ich glaube nicht, dass Statistiken und Analytics den Einzelfall genauer vorhersagen als Bauchgefühl und Zufall.
Welchen Wert hat das höhere Selbstvertrauen von Shanahan als Playcaller, wenn er Juice als Option hat im Vergleich dazu, wenn er fehlt? Dies sind menschliche Komponenten, welche statistisch nicht erfasst werden können.
Gebe ich dir vollkommen recht.
Wobei "nerven" für mich nicht der richtige Ausdruck ist. Man kann viele Daten ja in seine Entscheidungen mit einfließen lassen - jeder muss für sich selber entscheiden, wie viel man sich davon annimmt.
Sich nur noch drauf zu stützen, halte ich auch für extrem gefährlich. Am Ende des Tages müssten es dann ja nur noch Unentschieden geben, wenn alle zu 100% ihren Job machen ;)
Letztendlich ist im Sport aber nicht alles planbar und das Bauchgefühl, die Erfahrung, das Talent, der Überraschungsmoment, der Locker, das Wetter, das Selbstvertrauen, das Momentum, Menschenkenntnis, Glück und Zufall entscheiden oftmals über W und L.
Gute Coaches können mit diesen Faktoren am besten umgehen und unterscheidet sie halt vom T-800 ;)
Zitat von: IamNINER am Mi, 8. Jan. ’20, 11:15
Zum einen ist es immer eine Vergangenheitsbetrachtung. Mit der Gewissheit, dass McKinnon einen Kreuzbandriss erleidet, hätte man ihn nie verpflichtet.
Nein, da widerspreche ich vehement. Analytics hätten McKinnon unabhängig von der Verletzung keinen solchen Vertrag gegeben. Ich würde soweit gehen, dass ein von Analytics getriebener Stab wahrscheinlich nichtmal McCaffrey so ein Geld bezahlen würde.
Zitat von: IamNINER am Mi, 8. Jan. ’20, 11:15
Den Einzelfall interessiert die Statistik nicht. Ich glaube nicht, dass Statistiken und Analytics den Einzelfall genauer vorhersagen als Bauchgefühl und Zufall.
Welchen Wert hat das höhere Selbstvertrauen von Shanahan als Playcaller, wenn er Juice als Option hat im Vergleich dazu, wenn er fehlt? Dies sind menschliche Komponenten, welche statistisch nicht erfasst werden können.
Eben weil Einzelfälle instabil sind, nimmt man eine größere Menge zusammen und leitet daraus Handlungsempfehlungen ab. Und ob man das jetzt mag oder nicht - es funktioniert. Nicht nur im Football, aber
auch da. Ob das Bauchgefühl die mittelmäßige zweite Saisonhälfte der Niners Defense vorhergesagt hätte? Den Einbruch Trubiskys in dieser Saison? Das sind jetzt zwei willkürlich gewählte Beispiele.
Zitat von: IamNINER am Mi, 8. Jan. ’20, 11:15
Welchen Wert hat das höhere Selbstvertrauen von Shanahan als Playcaller, wenn er Juice als Option hat im Vergleich dazu, wenn er fehlt? Dies sind menschliche Komponenten, welche statistisch nicht erfasst werden können.
Also ich fand die Atlanta Offense 2016 mit Patrick DiMarco als Fullback jetzt auch nicht ganz so schlecht um ehrlich zu sein. Oder die Offenses aus den anderen Stationen davor, als er nicht die Macht hatte, sich einen solchen Luxus in den Kader zu holen. Aber man könnte ja relativ einfach einen Split aufsetzen, wie die Niners Offense denn performt, wenn Juice On/Off the field ist. ;)
Zitat von: IamNINER am Mi, 8. Jan. ’20, 11:15
Das ist so was, was mich bei diesen Analytics und Positional Value Dingen enorm nervt - um ehrlich zu sein.
Das ist ja unabhängig davon völlig in Ordnung. Wäre alles völlig klar und unwiderlegbar quantifizierbar, würden es alle gleich machen. So existieren eben unterschiedliche Sichtweisen.
Zitat von: 49erflo am Mi, 8. Jan. ’20, 12:03
Nein, da widerspreche ich vehement. Analytics hätten McKinnon unabhängig von der Verletzung keinen solchen Vertrag gegeben.
Das ist eben die Schwäche von Analytics. Sie ist rückwärts gerichtet. Sie berücksichtigt dabei nicht, was ein Team mit einem Spieler machen könnte. Dazu ignoriert sie den das Thema Angebot und Nachfrage.
Zitat von: frontmode am Mi, 8. Jan. ’20, 12:07
Das ist eben die Schwäche von Analytics. Sie ist rückwärts gerichtet. Sie berücksichtigt dabei nicht, was ein Team mit einem Spieler machen könnte. Dazu ignoriert sie den das Thema Angebot und Nachfrage.
Dann drehe ich es mal um: Wie soll man einer Position oder einem Spieler denn alternativ einen gewissen Wert beimessen? Das höchste Gebot für diesen Spieler ist X, ich will ihn aber unbedingt, also bezahle ich, egal wie hoch X ist, X+5%?
Ich finde viel eher, dass es perfekt zu Angebot und Nachfrage am Markt perfekt passt. Ich kann versuchen, festzulegen, wie viel Mehrwert mir jeder Spieler zu seinem Replacement Level (Late-Rounder, UDFA, Minimumspieler) gibt und kann dann dementsprechend festlegen, wie viel ich für diesen Spieler zu zahlen bereit bin. Wenn jemand anders mehr bezahlt, bin ich raus und hole mir eine Alternative ins Team.
Ich möchte nur klar sagen: Ich spreche nicht davon, die Evaluierung eines Spieler ausschließlich mit Analytics und Zahlen vorzunehmen.
Das ist klar. Analytics ist eine wertvolle Ressource.
Aber dann musst Du die "Futures" draufpacken:
- was kann er mehr in meiner Offense?
- was kann er mehr mehr als jemand anderes in meiner Offense?
- Wieviel "Premium" bin ich bereit dafür zu zahlen, wenn es weitere Marktteilnehmer gibt
Nur so nebenbei: Wäre das nicht eine Diskussion, die besser in einen Analytics-Thread passen würde? :noidea: Wenn wir doch nur einen hätten ... :whistle: ;) :cheers:
Zitat von: frontmode am Mi, 8. Jan. ’20, 13:03
Das ist klar. Analytics ist eine wertvolle Ressource.
Aber dann musst Du die "Futures" draufpacken:
- was kann er mehr in meiner Offense?
- was kann er mehr mehr als jemand anderes in meiner Offense?
- Wieviel "Premium" bin ich bereit dafür zu zahlen, wenn es weitere Marktteilnehmer gibt
- wie gut passt er zu den 49ers und Ihrer Offense
- was sieht der Coach in ihm
Zitat von: 49erflo am Mi, 8. Jan. ’20, 10:08
Zitat von: Flames1848 am Mi, 8. Jan. ’20, 08:30
Zitat von: MaybeDavis am Mi, 8. Jan. ’20, 00:23
Zitat von: 49erflo am Di, 7. Jan. ’20, 15:45
McKinnon, Coleman, M. Smith, Gould, der Juice-Vertrag...
Die ersten 4 kann ich ja durchaus verstehen, aber Juice?
Wenn man in ihm nur einen reinen, normalen Fullback hätte wäre er zu teuer. Aber so wie er spielt und eingesetzt wird ein absoluter Key-Player und jeden Cent wert, seh ich auch so wie Du.
Ich hätte gern auf jeder Position den besten Spieler der Liga. Das geht nunmal nicht, selbst wenn sie denn mal in der Free Agency auftauchen. Juice ist in 2019 aktuell unter den Top 10 Cap Hits, das ist einfach extrem.
Wie viele Routen läuft er denn? In 2019 hatte er im Receiving Game (das unterscheidet ihn ja nunmal hauptsächlich vom gewöhnlichen 500k Dollar FB) 24 Targets, 20 Receptions, 239 Yards (davon 77 vor dem Catch) und 11 First Downs.
Und nun ist die Frage, was ein junger, athletischer Fullback aus dem College kommend, den Du in Runde 5-7 draftest, in Shannys System kann. Sicher weniger, das ist klar. Aber wenn ich dafür über drei Jahre hinweg im Schnitt 500k$ statt 5M$ bezahlen muss, dann kann man zumindest schon die Meinung vertreten, dass Juice ein absoluter Luxus ist, den sich Shanahan hier gönnt. ;)
Und ich verstehe, dass das in einer entspannten Cap Situation alles nicht ins Gewicht fällt. Die Herausforderung ist ja, aus der knappen Ressource so viel wie irgend möglich zu pressen. Es geht um Effizienz, nicht um Effektivität. Und da erwarte ich von einem GM, dass er weiß, wie er langfristig ein Cap managed.
Wir sehen, was Breida und Mostert im Run Game schaffen. McKinnon und Coleman sind heillos überbezahlt. Man kann auch Breida und Mostert wieder ersetzen. Hol Dir einfach vier, fünf junge Late-Rounder und UDFA RBs ins Camp, die Deine athletischen Voraussetzungen erfüllen. Das Scheme erwartet von den RBs (besonders im Gegensatz zu TE und WR) ja nichtmal besonders viel und daher bietet es sich an, hier günstig und hochgradig effizient zu arbeiten.
Was die RB's betrifft stimme ich dir sogar zu. Athletische schnelle, toughe Backs findet man auch günstiger bzw. im Draft. Aber jemanden wie Juice kann man nicht an seinen Zahlen messen. Er ist so extrem wichtig für Shannys System.
Und als er ausgefallen ist dieses jahr, haben da nicht alle Backs sehr viel schlechter gespielt und war unser Run Game da nicht plötzlich ziemlich am einknicken? Da gibts doch sicher ne interressante Statuistik zu ;).
Zitat von: MaybeDavis am Mi, 8. Jan. ’20, 21:58Was die RB's betrifft stimme ich dir sogar zu. Athletische schnelle, toughe Backs findet man auch günstiger bzw. im Draft. Aber jemanden wie Juice kann man nicht an seinen Zahlen messen. Er ist so extrem wichtig für Shannys System.
Und als er ausgefallen ist dieses jahr, haben da nicht alle Backs sehr viel schlechter gespielt und war unser Run Game da nicht plötzlich ziemlich am einknicken? Da gibts doch sicher ne interressante Statuistik zu ;).
Muss ehrlich sein: ich kenne die on/off Statistik mit Kittle und hatte es so im Kopf, dass es klar stärker an dessen Abwesenheit lag.
Ich täusche mich btw auch gern und die Niners dürfen alle Spieler gern richtig evaluieren.

Dann sind wir nämlich mit diesem Coach & QB wahrscheinlich jedes Jahr Contender. Daran müssen sie sich eben messen lassen. ;)
Zitat von: Fips am Mi, 8. Jan. ’20, 07:01
Zitat von: MaybeDavis am Mi, 8. Jan. ’20, 00:23
Zitat von: Fips am Di, 7. Jan. ’20, 15:54
Das ist der "menschliche " Faktor. So richtig in die Zukunft sehen kann keiner. Wenn alle entlassen wären, wie es hier auf dem Board gefordert wurde, hätten wir auch Armstead und Witherspoon nicht mehr.
Btw ohne Gould wären wir vielleicht nicht einmal in den Playoffs bzw auf dem 1. Seed. Wer weiß das schon...
Die Leute nach der Saison nach Leistung bezahlen wäre eine Möglichkeit, wird aber keiner zustimmen.
Ich kenne da jemanden... #25 ;)
Alles?
Nee, das nicht, aber in seinem Fall machte seine Leistung schon einen extremen Gehalkzsunterschied aus. Dafür (dass er diesen Vertrag so selbst ausgehandelt hat) wurde er von allen Seiten kritisiert. Und hat zuletzt gelacht ;)
Analytics...
It's not the X's and the O's, it's the Jimmy's and the Joe's. 8)
Zitat von: Skywalker am Mi, 8. Jan. ’20, 23:54
Analytics...
It's not the X's and the O's, it's the Jimmy's and the Joe's. 8)
Vor allem bei Joe hat Walsh eine frühe Form von Analytics eingesetzt. Das waren zwar eher Timing Themen, aber man kann das schon so bezeichnen.
Zitat von: MaybeDavis am Mi, 8. Jan. ’20, 22:04
Zitat von: Fips am Mi, 8. Jan. ’20, 07:01
Zitat von: MaybeDavis am Mi, 8. Jan. ’20, 00:23
Zitat von: Fips am Di, 7. Jan. ’20, 15:54
Das ist der "menschliche " Faktor. So richtig in die Zukunft sehen kann keiner. Wenn alle entlassen wären, wie es hier auf dem Board gefordert wurde, hätten wir auch Armstead und Witherspoon nicht mehr.
Btw ohne Gould wären wir vielleicht nicht einmal in den Playoffs bzw auf dem 1. Seed. Wer weiß das schon...
Die Leute nach der Saison nach Leistung bezahlen wäre eine Möglichkeit, wird aber keiner zustimmen.
Ich kenne da jemanden... #25 ;)
Alles?
Nee, das nicht, aber in seinem Fall machte seine Leistung schon einen extremen Gehalkzsunterschied aus. Dafür (dass er diesen Vertrag so selbst ausgehandelt hat) wurde er von allen Seiten kritisiert. Und hat zuletzt gelacht ;)
Ich fand es auch gut von ihm. Er hat auf sich selbst gewettet.
Es ist aber eine Illusion zu hoffen alle sind wie er .