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49ers Aktuell

Shanahan begründet, warum McKinnon der ideale Back für ihn ist (17. Mär. 2018)

Als der Vertrag bekannt wurde, den die 49ers ihrem neuen Running Back Jerick McKinnon gaben, herrschte bei manchen auch Unverständnis: 30 Millionen über vier Jahre, davon 11,7 Millionen garantiert, für einen Backup, der in den letzten beiden Jahren auf nur 3,4 und 3,8 Yards pro Lauf gekommen war?

Headcoach Kyle Shanahan sah sich deshalb aufgerufen, diesen Vertrag zu begründen. Er sagte, er habe sich die Videos jedes in der Free Agency verfügbaren Backs angesehen, und McKinnon sei für ihn der Beste von allen gewesen - genau die Sorte Spieler, die er für sein System brauche: „Ich schaue mir die Statistiken immer erst am Schluss an, ich wusste gar nicht so viel über ihn. Erst kommen die Videos. Und da gab es soviel, dass mir an ihm gefiel und ich stellte mir vor, wie wir ihn nutzen und einsetzen würden. Und auch wenn es nicht viel war, so sah ich doch einiges von dem, was wir bei uns sehr oft machen. Und wie er das machte - er machte das wirklich sehr gut“.

Erst dann habe er sich McKinnons Zahlen angesehen und war „überrascht“. Dann wieder zurück zu den Videos, um herauszufinden, warum diese nicht besser sind. „Und dabei habe ich mir die Statistiken für all das, was wir an ihm mögen herausgezogen. Und ich glaube, das wären ziemlich gute Statistiken gewesen“.

McKinnon ist zwar etwas kleiner und deutlich leichter als Carlos Hyde, aber er kann deutlich besser fangen als dieser, was ganz wichtig für Shanahans Sytem ist. „Ich kann all das, was er will“, sagte McKinnon auf seiner Einstands-PK, „für mich ist sein Schema das richtige. Das passt perfekt - ich glaube, als Spieler kann es nicht besser für mich kommen“.

Shanahan glaubt, dass McKinnon bei den Vikings ein System spielen musste, das weniger gut zu ihm passte. Als Vertreter des verletzten Stars Adrian Peterson war er in einer Offense, die sich um Petersons Zwischen-den-Tackeln-Stil drehte. Auch das könne McKinnon, meint Shanahan - immerhin sei er schnell, bei Blocks „gewalttätig“ und auch stark - bei der NFL Scouting Combine war er 2014 der stärkste Back mit 32 Wiederholungen von 225 Pfund bei der Bench Press. Aber McKinnons wirkliche Stärke sei seine Vielseitigkeit, glaubt man bei den Niners.

„Er ist gut genug, um in dieser Liga als reiner Runner zu bestehen. Er wäre gut genug, um als Third-Down-Passempfänger zu bestehen. Wenn Du die Wahl aus beidem hast, hast Du eine Menge Freiheiten als Coach“, sagt Shanahan. „Und wenn es darum geht, sich abzusetzen und Linebacker oder Safeties im One-on-one zu schlagen, ist er für jedes Team ein Problem. Wenn Du bei Third-Downs die Chains bewegen willst, kommt es genau auf solche Matchups an. So macht man am Ende Punkte“.

Quellen: ESPN, Maiocco, Barrows

Kommentare

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  1. IamNINER (17. Mär. 2018)

    Ich glaube das ist genau der richtige Ansatz.

    Der Spieler muss nicht der talentierteste sein oder die besten Leistungen früher gebracht haben, sondern richtig gut ins System passen und zukünftig Leistung bringen.

    Wenn man keinen perfekten Fit bekommt, dann muss man sich beim System logischerweise anpassen und es wird Spieler geben, die man holt und das System für sie anpasst, aber im Grunde mag ich dieses Scheme-Fit-Denken von Shanny und Lynch.
  2. MaybeDavis (17. Mär. 2018)

    Im Endeffekt geht es ja darum, das seine vorigen Leistung und die höhe seines Vertrages halt nicht so ganz zusammenpassen.
    Das er perfekt ins System von Shanahan passt, ist nach 5 Minuten Video-Studium völlig offensichtlich.

    Die Frage ist halt, ob es wirklich so teuer sein musste, ob andere wirklich so viel mitgeboten haben.

    Aber das ganze dürfte nächstes jahr vergessen sein, sofern er um die 1500-2000 scrimmage yards macht. Und das halte ich nicht für so unwarscheinlich.
  3. Uthorr49 (17. Mär. 2018)

    Im Endeffekt geht es ja darum, das seine vorigen Leistung und die höhe seines Vertrages halt nicht so ganz zusammenpassen.
    Das er perfekt ins System von Shanahan passt, ist nach 5 Minuten Video-Studium völlig offensichtlich.

    Die Frage ist halt, ob es wirklich so teuer sein musste, ob andere wirklich so viel mitgeboten haben.

    Aber das ganze dürfte nächstes jahr vergessen sein, sofern er um die 1500-2000 scrimmage yards macht. Und das halte ich nicht für so unwarscheinlich.
    Ich bin mir sicher das es auch so eine Art Goodwin Story werden kann.
    Hat es nicht geheißen es gab ein bieten gegen die Jets? Es reicht schon einer das es teurer wird.
    Wie es aussieht passen System, Work ethic und Charakter.
    Wird schon gut gehen.
  4. reagan - The Left Hand (17. Mär. 2018)

    Montana brauchte auch das System von Walsh, um der zu werden, der er dann war.
  5. karpfi (17. Mär. 2018)

    Ich glaube unser Trainer Staff weiß was Sie brauchen und was McKinnon kann. Nach ein paar Tagen bin ich der Überzeugung, dass er uns weiterhelfen wird und das Geld auch wert ist.
  6. Flames1848 (18. Mär. 2018)

    Montana brauchte auch das System von Walsh, um der zu werden, der er dann war.

    Darum gehts ja nicht, sondern um den Marktwert und ob wie overpaid haben...
  7. snoopy (18. Mär. 2018)

    Ja, ich finde ihn doch etwas überbezahlt.
    Hat sicherlich aber auch Gründe (Mitbieter?)Und wenn man etwas unbedingt will, ist man halt gerne mal bereit, mehr Geld auf den Tisch zu legen. Bei einer Queen-Vinyl-Scheibe werde ich auch oft unvernünftig.  ;D ;)
  8. Buvag (19. Mär. 2018)

    Mal eine andere Sichtweise : Wenn man jede Menge Cap-Space hat wie wir, dann ist sein Gehalt - relativ dazu gesehen - anders einzuordnen als bei einem Team, das kaum Spielraum hat.

    Es gab ja schon einige Stimmen hier, die gesagt haben: Wir haben so viel Geld, lasst es uns sinnvoll ausgeben. Vielleicht ist McKinnon so einem Umstand geschuldet. Für uns und unseren Cap-Space ist seine Verpflichtung in dieser Höhe einfach gut machbar, auch wenn sein Gehalt objektiv hoch ist.
  9. Cordovan (19. Mär. 2018)

    Ja, ich finde ihn doch etwas überbezahlt.
    Hat sicherlich aber auch Gründe (Mitbieter?)Und wenn man etwas unbedingt will, ist man halt gerne mal bereit, mehr Geld auf den Tisch zu legen. Bei einer Queen-Vinyl-Scheibe werde ich auch oft unvernünftig.  ;D ;)
    Wie sieht da dein persönliches Salary-Cap aus?? ;D
  10. Flames1848 (19. Mär. 2018)

    Ja, ich finde ihn doch etwas überbezahlt.
    Hat sicherlich aber auch Gründe (Mitbieter?)Und wenn man etwas unbedingt will, ist man halt gerne mal bereit, mehr Geld auf den Tisch zu legen. Bei einer Queen-Vinyl-Scheibe werde ich auch oft unvernünftig.  ;D ;)
    Wie sieht da dein persönliches Salary-Cap aus?? ;D
    Da ist Snoopy von der Queen-FL gesperrt
  11. snoopy (19. Mär. 2018)

    Naja, geht schon in die Tausender....
    Live-Wemble original in Vinyl kostet in gutem Zustand z.B. schon mal einen Hunni..
    (ist natürlich immer vom privat/temporären Cap-Space abhängig)

    STOMP-STOMP-CLAP !!!!

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