Autor Thema: QB-Diskussion 2021  (Gelesen 30850 mal)

Online snoopy

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QB-Diskussion 2021
« am: 7. Dez. 20, 09:09 »
Unser Stamm-QB ist verletzt und der Backup spielt halt wie ein Backup.
Einige wünschen sich schon einen totalen Neuanfang auf dieser Position - ggf. sogar per enormen finanziellen Aufwand bzw. durch hergabe von wichtigen Picks.
Wie seht ihr das?
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Offline silentsound

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Re: QB-Diskussion 2021
« Antwort #1 am: 7. Dez. 20, 09:25 »
jg ist für mich nicht der franchise qb. allerdings hab ich keine ahnung, wie wir das ändern können. zumindest würde ich einen qb draften und keine wichtigen picks hergeben.
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Offline NinerForever

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Re: QB-Diskussion 2021
« Antwort #2 am: 7. Dez. 20, 09:35 »
Also ich bin da auch etwas zwiegespalten. Wir wissen, dass wir mit Garoppolo sehr weit kommen können. Aber in meiner Welt ist das "sehr weit kommen", NICHTS wirklich GARNICHTS wert.
Es gibt nur ein Ziel und das ist der Sieg des Superbowl und ich bin mir nicht sicher ob es mit Garoppolo möglich ist.
Momentan bin ich auch eher der Meinung dass man einen QB draften sollte. Vielleicht nicht erst in Runde 7....
Free Agent QB kommt halt auch drauf an wer es ist. Einen Prescott möchte ich z.B. nicht bei uns haben, weil er mich nie 100 % überzeugt hat.
Momentan möchte ich Garoppolo noch eine Chance geben nächstes Jahr. Wenn er sich aber wieder die Hälfte der Saison verletzt oder einen Mist zusammenspielt will ich ihn nicht mehr bei uns sehen....

Offline sfHawk

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Re: QB-Diskussion 2021
« Antwort #3 am: 7. Dez. 20, 09:36 »
Ich wollte mal was zum Draften von QBs loswerden. Man liest immer wieder, dass das frühe Draften eines QBs keine Garantie für dessen Erfolg ist, was auch zweifelsfrei stimmt. Daraus wird meines Erachtens aber oft der falsche Schluss gezogen, dass es besser ist, einen QB später zu draften. Wenn man sich die aktuellen Starter der NFL ansieht, gibt es glaube ich nur drei, die später als in der zweiten Runde gedraftet wurden: Brady (6), Cousins (4) und Wilson (3) (wenn man den verletzten Prescott mitzählt sind es 4). Gemäß dem Motto Hoffnung ist keine Strategie muss man sich also entscheiden, was man will und dann entsprechend investieren. Klar kann man auch später noch einen QB draften und entwickeln, aber es ist halt nicht sehr wahrscheinlich, dass der dann einschlägt.

Ich persönlich bin noch nicht fertig mit Garoppolo. Er ist gut genug, wenn er gesund ist, da lohnt es sich noch nicht, die gesamte Zukunft der Franchise in einen Nachfolger zu investieren. Und das wird man glaube ich machen müssen, wenn man wirklich einen neuen Franchise-QB haben will.
« Letzte Änderung: 7. Dez. 20, 09:53 von sfHawk »

Offline Greg_Skittles

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Re: QB-Diskussion 2021
« Antwort #4 am: 7. Dez. 20, 09:37 »
In erster Linie bin ich Fan der 49ers. Mir ist es wichtiger dass das Team gewinnt, als dass mich irgendein Spieler jedes Spiel flaschen muss. Letztes Jahr hat gezeigt, dass JG unter KS in diesem Team und im dem System funktioniert.
Es ist natürlich so, dass gerade in SF jeder QB an dem HOF-QB des Teams gemessen wird.
Daher steht JG unter "spezieller Beobachtung".
Wenn das FO entscheidet, dass Jimmy der QB ist, kann ich damit gut leben. Wenn Sie sagen es muss in der ersten Runde ein QB gedraftet werden, auch gut, solange es gut für das Team ist.
Auf gar keine Fall möchte ich dass die CAP für eine FA gestresst wird, oder dass die Zukünftigen Draftjahre ohne 49er in den ersten Runden stattfindet, nur weil man dieses Jahr für eine QB hochgetradet hat.
Wir standen schon vor der Toilette und haben uns dennoch in die Hose gemacht.

Offline TimFu

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Re: QB-Diskussion 2021
« Antwort #5 am: 7. Dez. 20, 10:49 »
Also für mich ist Garoppolo maximal ein durchschnittlicher Starting QB aber die 49ers haben gezeigt, dass sie mit ihm gewinnen können.
Mit einem durchschnittlichen QB gewinnen zu können ist aber nur ein Vorteil, wenn man ihm  auch deutlich weniger bezahlt als den Top 5-10 QBs der Liga. Spätestens mit der sinkenden Cap wird er also viel zu teuer und es wäre in meinen Augen nur sinnvoll ihn mit nem paycut zu behalten (gerade bei der Anzahl an top FAs die wir verlängern müssen).

Jedoch hab ich leider Zweifel daran, ob er das machen würde, gerade weil ich nicht weiß ob er überhaupt bleiben will.

Offline D-Fly81

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Re: QB-Diskussion 2021
« Antwort #6 am: 7. Dez. 20, 11:02 »
Nur um mal die hausnummern zu nennen. 2020 steht jimmy g auf Platz 12 beim average ranking mit 27, 5 Mio. Nächstes jahr mit gleichem average auf Platz 11, aber in der offsets werden sicherlich einige wieder vor ihm landen. Übrigens stehen in beiden Jahren Namen wie tannehill, wentz oder cousins vor einem jimmy g. Meine Meinung: er wird wie das bezahlt was er ist, etwas besserer Durchschnitt.
Sollte man über die draft ein qb evaluieren der in den nächsten 2 Jahren ein Upgrade zu jimmy g werden soll, dann gerne. Aber aktuell ein Upgrade teuer zu erkaufen sehe ich als nicht zielführend an. Ziel ist natürlich immer die 6. VLT

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Offline Klengemann

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Re: QB-Diskussion 2021
« Antwort #7 am: 7. Dez. 20, 11:04 »
Garoppolos Problem ist meiner Meinung nach eher ein PR als ein Leistungsproblem. Als designierter Nachfolger von Brady, mit dem dicken Vertrag nach gerade mal 5 Spielen für die Niners und dadurch, dass er mit Shanahan einen so guten Coach hat, wabert immer so im Raum herum, dass er doch eigentlich besser sein und mehr liefern müsste.
Dazu sage ich: Designierte Nachfolger für Brady gab es einige, Brady gerecht geworden ist bisher keiner davon (wie auch, bei Bradys Karriere?!). Der Vertrag für JG mag damals ein Wagnis gewesen sein, heute ist er nix Besonderes mehr (wir haben keinen zu teuren QB!). Und an Mullens sieht man, dass eben nicht alle Niners-Erfolge auf Shanahan zurückgehen, sondern dass ein passender QB trotzdem nötig ist - und dass JG dieser QB sein kann, hat er letztes Jahr bewiesen.

An dieser Stelle wird meistens darauf verwiesen, dass wir mit einem besseren QB letztes Jahr den Super Bowl gewonnen hätten. Darauf sage ich: 1. wären wir ohne JG nicht in den Super Bowl gekommen (remember New Orleans!) und 2. haben schon andere QBs im Super Bowl am Schluss Fehler gemacht. Aber als QB der positiver wahrgenommen wird, wird der SB-Loss am Ende am Playcall festgemacht und damit am Trainer (Seahwaks 2014).

Von der Wahrnehmung zur Leistung zurück: Meiner Meinung nach ist Garoppolo zwar kein Top-QB, aber ein guter. Top-QBs gibt es aber auch nur sehr wenige, wenn es ganz hoch kommt eine Hand voll in der ganzen Liga. Die Gruppe derer, die aber immer mindestens ein wenig in der Kritik stehen ist aber riesig (Prescott, Carr, Cousins, Goff, Wentz, Trubiski, Mayfield, Darnold, Allen.......)

Long Story Short: Ich glaube, mit JG können wir einen Super Bowl gewinnen. Ich will keinen der oben genannten lieber bei uns haben als Garoppolo. In der Praxis ist ein QB-Tausch per FA auch kaum darstellbar nächstes Jahr. Auch im aktuellen Zustand unserer Mannschaft wäre ein QB-Tausch meiner Meinung nach nicht sinnvoll, da wir momentan eine sehr gute Mannschaft beisammen haben und jetzt gewinnen wollen, nicht in 2 Jahren.

Zum Schluss meine bescheidene Empfehlung: JG minimum noch ein Jahr behalten und mal schauen, ob ein günstiger 2. QB auftaucht. Vielleicht so wie die Saints es mit Winston gemacht haben. Ansonsten sollte man eher ab übernächstem Jahr auf QBs schauen.   

Offline TimFu

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Re: QB-Diskussion 2021
« Antwort #8 am: 7. Dez. 20, 11:19 »
Nur um mal die hausnummern zu nennen. 2020 steht jimmy g auf Platz 12 beim average ranking mit 27, 5 Mio.

Oh da hast du recht, hatte falsch im Hinterkopf, dass schon 10 QBs nen 30 mio average Cap Hit haben. Dann hab ich nichts gesagt.

Wir werden ja auch nicht die einzigen sein die Probleme mit der unvorhersehbar sinkenden Cap bekommen. 

Offline silentsound

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Re: QB-Diskussion 2021
« Antwort #9 am: 7. Dez. 20, 11:32 »
Garoppolos Problem ist meiner Meinung nach eher ein PR als ein Leistungsproblem. Als designierter Nachfolger von Brady, mit dem dicken Vertrag nach gerade mal 5 Spielen für die Niners und dadurch, dass er mit Shanahan einen so guten Coach hat, wabert immer so im Raum herum, dass er doch eigentlich besser sein und mehr liefern müsste.
Dazu sage ich: Designierte Nachfolger für Brady gab es einige, Brady gerecht geworden ist bisher keiner davon (wie auch, bei Bradys Karriere?!). Der Vertrag für JG mag damals ein Wagnis gewesen sein, heute ist er nix Besonderes mehr (wir haben keinen zu teuren QB!). Und an Mullens sieht man, dass eben nicht alle Niners-Erfolge auf Shanahan zurückgehen, sondern dass ein passender QB trotzdem nötig ist - und dass JG dieser QB sein kann, hat er letztes Jahr bewiesen.

An dieser Stelle wird meistens darauf verwiesen, dass wir mit einem besseren QB letztes Jahr den Super Bowl gewonnen hätten. Darauf sage ich: 1. wären wir ohne JG nicht in den Super Bowl gekommen (remember New Orleans!) und 2. haben schon andere QBs im Super Bowl am Schluss Fehler gemacht. Aber als QB der positiver wahrgenommen wird, wird der SB-Loss am Ende am Playcall festgemacht und damit am Trainer (Seahwaks 2014).

Von der Wahrnehmung zur Leistung zurück: Meiner Meinung nach ist Garoppolo zwar kein Top-QB, aber ein guter. Top-QBs gibt es aber auch nur sehr wenige, wenn es ganz hoch kommt eine Hand voll in der ganzen Liga. Die Gruppe derer, die aber immer mindestens ein wenig in der Kritik stehen ist aber riesig (Prescott, Carr, Cousins, Goff, Wentz, Trubiski, Mayfield, Darnold, Allen.......)

Long Story Short: Ich glaube, mit JG können wir einen Super Bowl gewinnen. Ich will keinen der oben genannten lieber bei uns haben als Garoppolo. In der Praxis ist ein QB-Tausch per FA auch kaum darstellbar nächstes Jahr. Auch im aktuellen Zustand unserer Mannschaft wäre ein QB-Tausch meiner Meinung nach nicht sinnvoll, da wir momentan eine sehr gute Mannschaft beisammen haben und jetzt gewinnen wollen, nicht in 2 Jahren.

Zum Schluss meine bescheidene Empfehlung: JG minimum noch ein Jahr behalten und mal schauen, ob ein günstiger 2. QB auftaucht. Vielleicht so wie die Saints es mit Winston gemacht haben. Ansonsten sollte man eher ab übernächstem Jahr auf QBs schauen.
allen...hätte ich schon gerne ;)
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Offline Klengemann

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Re: QB-Diskussion 2021
« Antwort #10 am: 7. Dez. 20, 11:35 »
Garoppolos Problem ist meiner Meinung nach eher ein PR als ein Leistungsproblem. Als designierter Nachfolger von Brady, mit dem dicken Vertrag nach gerade mal 5 Spielen für die Niners und dadurch, dass er mit Shanahan einen so guten Coach hat, wabert immer so im Raum herum, dass er doch eigentlich besser sein und mehr liefern müsste.
Dazu sage ich: Designierte Nachfolger für Brady gab es einige, Brady gerecht geworden ist bisher keiner davon (wie auch, bei Bradys Karriere?!). Der Vertrag für JG mag damals ein Wagnis gewesen sein, heute ist er nix Besonderes mehr (wir haben keinen zu teuren QB!). Und an Mullens sieht man, dass eben nicht alle Niners-Erfolge auf Shanahan zurückgehen, sondern dass ein passender QB trotzdem nötig ist - und dass JG dieser QB sein kann, hat er letztes Jahr bewiesen.

An dieser Stelle wird meistens darauf verwiesen, dass wir mit einem besseren QB letztes Jahr den Super Bowl gewonnen hätten. Darauf sage ich: 1. wären wir ohne JG nicht in den Super Bowl gekommen (remember New Orleans!) und 2. haben schon andere QBs im Super Bowl am Schluss Fehler gemacht. Aber als QB der positiver wahrgenommen wird, wird der SB-Loss am Ende am Playcall festgemacht und damit am Trainer (Seahwaks 2014).

Von der Wahrnehmung zur Leistung zurück: Meiner Meinung nach ist Garoppolo zwar kein Top-QB, aber ein guter. Top-QBs gibt es aber auch nur sehr wenige, wenn es ganz hoch kommt eine Hand voll in der ganzen Liga. Die Gruppe derer, die aber immer mindestens ein wenig in der Kritik stehen ist aber riesig (Prescott, Carr, Cousins, Goff, Wentz, Trubiski, Mayfield, Darnold, Allen.......)

Long Story Short: Ich glaube, mit JG können wir einen Super Bowl gewinnen. Ich will keinen der oben genannten lieber bei uns haben als Garoppolo. In der Praxis ist ein QB-Tausch per FA auch kaum darstellbar nächstes Jahr. Auch im aktuellen Zustand unserer Mannschaft wäre ein QB-Tausch meiner Meinung nach nicht sinnvoll, da wir momentan eine sehr gute Mannschaft beisammen haben und jetzt gewinnen wollen, nicht in 2 Jahren.

Zum Schluss meine bescheidene Empfehlung: JG minimum noch ein Jahr behalten und mal schauen, ob ein günstiger 2. QB auftaucht. Vielleicht so wie die Saints es mit Winston gemacht haben. Ansonsten sollte man eher ab übernächstem Jahr auf QBs schauen.
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Offline bluemikel

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Re: QB-Diskussion 2021
« Antwort #11 am: 7. Dez. 20, 11:54 »
Nur um mal die hausnummern zu nennen. 2020 steht jimmy g auf Platz 12 beim average ranking mit 27, 5 Mio.

Oh da hast du recht, hatte falsch im Hinterkopf, dass schon 10 QBs nen 30 mio average Cap Hit haben. Dann hab ich nichts gesagt.

Wir werden ja auch nicht die einzigen sein die Probleme mit der unvorhersehbar sinkenden Cap bekommen.
Ich denke man sollte in jedem Fall mit ihm weitermachen. Ihm hängt einfach an, dass er für wenige Tage der teuerste Qb war. Aber zwischenzeitlich ist es genau wie hier beschrieben nur noch ein Durchschnittsvertrag.  Jedenfalls beim Schnitt. Dies Jahr ist er noch auf Platz 4 - aber nur weil viele der anderen Verträge (Watson, Mahomes) nach hinten raus dafür RICHTIG teuer werden während seiner halt Front loaded war.

Er hatte nach dem Kopf treffer die letzten 10 Min im SB kein gutes Spiel. Das hatte damals aber das gesamte Team inkl. OC nicht. Insofern sollte man alles versuchen um ihn rum so viel wie möglich zu halten und eher Leute, wie Richburg/Ford capgünstig zu ersetzen.

I'm draft würde ich nen Qb verpflichten - aber als Ersatz für Betheard und Mullens (ich bin nicht sicher ob deren Verträge eh enden)

Online snoopy

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Re: QB-Diskussion 2021
« Antwort #12 am: 7. Dez. 20, 12:12 »
Ich wollte mal was zum Draften von QBs loswerden. Man liest immer wieder, dass das frühe Draften eines QBs keine Garantie für dessen Erfolg ist, was auch zweifelsfrei stimmt. Daraus wird meines Erachtens aber oft der falsche Schluss gezogen, dass es besser ist, einen QB später zu draften. Wenn man sich die aktuellen Starter der NFL ansieht, gibt es glaube ich nur drei, die später als in der zweiten Runde gedraftet wurden: Brady (6), Cousins (4) und Wilson (3) (wenn man den verletzten Prescott mitzählt sind es 4). Gemäß dem Motto Hoffnung ist keine Strategie muss man sich also entscheiden, was man will und dann entsprechend investieren. Klar kann man auch später noch einen QB draften und entwickeln, aber es ist halt nicht sehr wahrscheinlich, dass der dann einschlägt.

Ich persönlich bin noch nicht fertig mit Garoppolo. Er ist gut genug, wenn er gesund ist, da lohnt es sich noch nicht, die gesamte Zukunft der Franchise in einen Nachfolger zu investieren. Und das wird man glaube ich machen müssen, wenn man wirklich einen neuen Franchise-QB haben will.
Sehe ich ähnlich. Ich glaube auch noch an JG. (hinter einer ordentlichen OL)
Ich bin gerade zu faul zum suchen, aber zumindest die 49ers haben auch keinen Firstrounder auf QB.
Und die Eagles jetzt, glaube ich, auch nicht mehr ;)
Persönlich halte ich schon etwas davon, früh einen QB zu draften, wenn man in ihm etwas sieht. Um JG nicht zu sehr unter Druck zu setzen (den hat er, zumindest von den Medien eh schon genug) bin ich in 2021 aber eher für Runde zwei.
Zudem kann man nicht den Rest des Teams vergessen. DBs und WR braucht man auch - irgendwie. Wirklich Weltklasse sind wir augenblicklich, bei voller Gesundheit, nur auf TE, RB und FrontSeven. Selbst da brauchen wir dringend Breite im Kader, da Greenlaw und Warner auch nicht immer bei 100% sein können.
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Offline Flex

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Re: QB-Diskussion 2021
« Antwort #13 am: 7. Dez. 20, 12:29 »
Von den FreeAgents oder via Trade möchte ich keinen QB lieber haben als JG, weil ich keinen von denen, die man haben könnte, besser einschätze als einen "gesunden" JG (Draft-Kapital sollte gleich gar nicht verschwendet werden).
Da wären wir aber schon beim Problem: Ist JG verletzungsanfällig oder hatte er 2-mal einfach nur Pech? Für das FO gilt es genau diese Frage beantworten zu können. Es macht keinen Spaß, eine Saison untergehen zu sehen, weil dein Starting QB wieder irgend ein AUI hat, das ihn vom Spielen abhält, und die NFL ihn nicht so schätzt wie manch andere, die bei sanfter Berührung gleich eine Roughing the Passer-Strafe herbeiführen.
Sollte die Saison, was ich hoffe, in den Playoffs enden, wird vermutlich keiner der Top QBs in der Draft zu haben sein. Vielleicht gibt es aber doch Ende der ersten oder Anfang der zweiten Runde noch interessante QBs. Ich bin gespannt.

Offline Sean

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Re: QB-Diskussion 2021
« Antwort #14 am: 7. Dez. 20, 12:31 »
Ich glaube auch noch an JG. (hinter einer ordentlichen OL)
Der Meinung bin ich auch. Das es so funktioniert, bzw. funktionieren kann, hat man ja letzte Saison gesehen. Da sind wir ja nicht in den SB gekommen, weil Jimmy G. der vielleicht best aussehende QB ist, sondern weil seine Pässe angekommen sind, und die OL ihm dafür die nötige Zeit verschafft hat.
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Online wizard49er

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Re: QB-Diskussion 2021
« Antwort #15 am: 7. Dez. 20, 12:35 »


I'm draft würde ich nen Qb verpflichten - aber als Ersatz für Betheard und Mullens (ich bin nicht sicher ob deren Verträge eh enden)

Betheard wird UFA und Mullens wird RFA in 2021.
Keeper League Champion 2017 + 2021 - Vize Champion 2018 + 2020
Casual Keeper League Champion 2015 + 2018 + 2019 - Bronze 2016
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Offline Dani49

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Re: QB-Diskussion 2021
« Antwort #16 am: 7. Dez. 20, 12:41 »
Ich möchte hier gar nicht großartig eine Lanze für JG brechen, aber man sollte bedenken wo wir her kamen nach den Baalke/Kelly/Tomsula Jahren. Wir waren auf dem besten Weg eine Loser Franchise zu werden oder auch die Browns 2.0. Ja Lynch und Shanahan haben den Neuaufbau gestartet, aber erst die Ankunft von JG hat dieser Franchise wieder Leben eingehaucht. Mit ihm waren wir auf Anhieb wieder Contender, und er gewinnt Spiele für uns. Wie diese Siege zustande kommen, ist für mich eher zweitrangig. Zumindest ist mir eine 13-3 Saison mit SB teilnahme lieber und er hat Durchschnittsstatistiken als eine 8-8 Saison und unser QB feuert 4500 y und 40 TD raus. Ihn ein paar Monate nachdem er im SB stand abzusägen fände ich nicht nur menschlich eine Katastrophe sondern auch sportlich, den eine sinnvolle (bessere) Alternative sehe ich nicht, zumindest nicht ohne Voodoo Zauber und an den haaren herbei gezogenen Tradeszenarios. Das einzige Manko über das man Diskuttieren kann ist seine Verletzungsanfälligkeit, trotz alledem sehe ich niemand anderes als JG 2021 als unserern Starting QB.

An alle die gerne massig Picks für einen Uptrade in die Draft investieren wollen, schaut mal zu den Eagles. 

Offline bluemikel

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Re: QB-Diskussion 2021
« Antwort #17 am: 7. Dez. 20, 19:37 »
Das mit der Verletzungsanfälligkeit ist ne miese Diskussion.
Das Jets Spiel war einfach ein sch... Spiel. Es war DIE Niederlage in dieser Saison obwohl wir mehr Punkte hatten als die Jets. Wenn dir die Leute so ins Bein knallen wie Bosa, Thomas und Jimmy G und man danach sagt "Verletzungsanfällig" find ich da s einfach genauso mies wie den Hit gegen Jimmy G an sich (das Ding ging m. E. Nicht drum fair zu tackeln, sondern nur gefrustet gegen die Gesundheit)

Offline Klengemann

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Re: QB-Diskussion 2021
« Antwort #18 am: 8. Dez. 20, 08:01 »
Garoppolos Problem ist meiner Meinung nach eher ein PR als ein Leistungsproblem. Als designierter Nachfolger von Brady, mit dem dicken Vertrag nach gerade mal 5 Spielen für die Niners und dadurch, dass er mit Shanahan einen so guten Coach hat, wabert immer so im Raum herum, dass er doch eigentlich besser sein und mehr liefern müsste.
Dazu sage ich: Designierte Nachfolger für Brady gab es einige, Brady gerecht geworden ist bisher keiner davon (wie auch, bei Bradys Karriere?!). Der Vertrag für JG mag damals ein Wagnis gewesen sein, heute ist er nix Besonderes mehr (wir haben keinen zu teuren QB!). Und an Mullens sieht man, dass eben nicht alle Niners-Erfolge auf Shanahan zurückgehen, sondern dass ein passender QB trotzdem nötig ist - und dass JG dieser QB sein kann, hat er letztes Jahr bewiesen.

An dieser Stelle wird meistens darauf verwiesen, dass wir mit einem besseren QB letztes Jahr den Super Bowl gewonnen hätten. Darauf sage ich: 1. wären wir ohne JG nicht in den Super Bowl gekommen (remember New Orleans!) und 2. haben schon andere QBs im Super Bowl am Schluss Fehler gemacht. Aber als QB der positiver wahrgenommen wird, wird der SB-Loss am Ende am Playcall festgemacht und damit am Trainer (Seahwaks 2014).

Von der Wahrnehmung zur Leistung zurück: Meiner Meinung nach ist Garoppolo zwar kein Top-QB, aber ein guter. Top-QBs gibt es aber auch nur sehr wenige, wenn es ganz hoch kommt eine Hand voll in der ganzen Liga. Die Gruppe derer, die aber immer mindestens ein wenig in der Kritik stehen ist aber riesig (Prescott, Carr, Cousins, Goff, Wentz, Trubiski, Mayfield, Darnold, Allen.......)

Long Story Short: Ich glaube, mit JG können wir einen Super Bowl gewinnen. Ich will keinen der oben genannten lieber bei uns haben als Garoppolo. In der Praxis ist ein QB-Tausch per FA auch kaum darstellbar nächstes Jahr. Auch im aktuellen Zustand unserer Mannschaft wäre ein QB-Tausch meiner Meinung nach nicht sinnvoll, da wir momentan eine sehr gute Mannschaft beisammen haben und jetzt gewinnen wollen, nicht in 2 Jahren.

Zum Schluss meine bescheidene Empfehlung: JG minimum noch ein Jahr behalten und mal schauen, ob ein günstiger 2. QB auftaucht. Vielleicht so wie die Saints es mit Winston gemacht haben. Ansonsten sollte man eher ab übernächstem Jahr auf QBs schauen.
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Re: QB-Diskussion 2021
« Antwort #19 am: 8. Dez. 20, 08:17 »
Garoppolos Problem ist meiner Meinung nach eher ein PR als ein Leistungsproblem. Als designierter Nachfolger von Brady, mit dem dicken Vertrag nach gerade mal 5 Spielen für die Niners und dadurch, dass er mit Shanahan einen so guten Coach hat, wabert immer so im Raum herum, dass er doch eigentlich besser sein und mehr liefern müsste.
Dazu sage ich: Designierte Nachfolger für Brady gab es einige, Brady gerecht geworden ist bisher keiner davon (wie auch, bei Bradys Karriere?!). Der Vertrag für JG mag damals ein Wagnis gewesen sein, heute ist er nix Besonderes mehr (wir haben keinen zu teuren QB!). Und an Mullens sieht man, dass eben nicht alle Niners-Erfolge auf Shanahan zurückgehen, sondern dass ein passender QB trotzdem nötig ist - und dass JG dieser QB sein kann, hat er letztes Jahr bewiesen.

An dieser Stelle wird meistens darauf verwiesen, dass wir mit einem besseren QB letztes Jahr den Super Bowl gewonnen hätten. Darauf sage ich: 1. wären wir ohne JG nicht in den Super Bowl gekommen (remember New Orleans!) und 2. haben schon andere QBs im Super Bowl am Schluss Fehler gemacht. Aber als QB der positiver wahrgenommen wird, wird der SB-Loss am Ende am Playcall festgemacht und damit am Trainer (Seahwaks 2014).

Von der Wahrnehmung zur Leistung zurück: Meiner Meinung nach ist Garoppolo zwar kein Top-QB, aber ein guter. Top-QBs gibt es aber auch nur sehr wenige, wenn es ganz hoch kommt eine Hand voll in der ganzen Liga. Die Gruppe derer, die aber immer mindestens ein wenig in der Kritik stehen ist aber riesig (Prescott, Carr, Cousins, Goff, Wentz, Trubiski, Mayfield, Darnold, Allen.......)

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