Autor Thema: Kinlaw nimmt sich Grant Cohn zur Brust  (Gelesen 1125 mal)

Offline Blade_84

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Kinlaw nimmt sich Grant Cohn zur Brust
« am: 25. Mai. 22, 08:07 »
Es gab ein Vorfall im Training Camp, wo Kinlaw zu Cohn beim Training kam und ihm seine Mütze runtergehauen hat. Anschließend hat Kinlaw ihn wüst beschimpft.

https://youtu.be/4Hf9sjBttFY

Anschließend kam Kinlaw zu Grants Sendung auf YouTube

Warnung: es fallen viele unschöne Wörter seitens Kinlaws.

https://youtu.be/bWYQdWaFXHo

Meine Meinung: ein Spieler kann sich nicht so präsentieren. Egal ob man den Reporter mag oder nicht. Sein Verhalten ist höchst unprofessionell. Grant provoziert gerne für Clicks auf seinem Kanal. Er kommt unsympathisch rüber. Aber, er ist einer der wenigen, der unbequeme Fragen stellt und die Finger in die Wunde legt.

Online snoopy

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Re: Kinlaw nimmt sich Grant Cohn zur Brust
« Antwort #1 am: 25. Mai. 22, 08:20 »
Da gibt es, denke ich, auch keine zwei Meinungen.
Geht einfach nicht.
Da ist mE ein, sagen wir mal, einfach gestrickter Mensch dem Cohn schön auf dem Leim gegangen.
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Offline Funky

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Re: Kinlaw nimmt sich Grant Cohn zur Brust
« Antwort #2 am: 25. Mai. 22, 08:53 »
Viel schlimmer finde ich, dass ich gerade 10 Minuten meines Lebens damit verschwendet habe, den selbst verliebten Cohn zu sehen. Er hat nach Jahren der Provokation endlich jemanden gefunden, der so dumm war, auf ihn zu reagieren.

Ich frage mich hier. Der Staff der Niners ist so riesig. Gibt es denn keinen der Kinlaw davor hätte bewahren können? Ich denke da insbesondere an Medien-Coaching. Man kennt ja Kinlaws Geschichte (Homeless etc.). Auch wenn man daraus keinen Bildungsstand ableiten kann, ist es doch wahrscheinlich, dass er eher einfach gestrickt ist. Schade, dass Cohn hieraus vermutlich seinen persönlichen Profit ziehen wird.
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Offline reagan - The Left Hand

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Re: Kinlaw nimmt sich Grant Cohn zur Brust
« Antwort #3 am: 25. Mai. 22, 09:12 »
Zeigt aber auch, dass Kinlaw ziemlich nervös und unsicher sein muss. Inakzeptabel.
"Geld spielt keine Rolle. Unser Ziel ist der Gewinn des Super Bowls" so York.

Offline Fips

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Re: Kinlaw nimmt sich Grant Cohn zur Brust
« Antwort #4 am: 25. Mai. 22, 09:53 »
Da hat dieser Nasenbär mal wieder erreicht was er wollte!
Diese Sorte Schreiberling ist mir zutiefst zuwider!

Offline Jimmy_G

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Re: Kinlaw nimmt sich Grant Cohn zur Brust
« Antwort #5 am: 25. Mai. 22, 13:53 »
Das ist ja mal richtig peinlich. Cohn ist natürlich ein Clown, aber so darf man sich nicht präsentieren

Offline Ziche

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Re: Kinlaw nimmt sich Grant Cohn zur Brust
« Antwort #6 am: 25. Mai. 22, 20:33 »
Verstehe die Aufregung nicht. Klar - Kinlaw hätte sich besser (= mit deutlich weniger Beleidigungen) ausdrücken können, aber was er inhaltlich sagt ist doch nicht falsch.

Ich bin heute ein größer Fan von ihm als ichs gestern noch war  ;)

Offline Funky

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Offline Obi4Niners

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Re: Kinlaw nimmt sich Grant Cohn zur Brust
« Antwort #8 am: 26. Mai. 22, 17:14 »
Die Spieler sollten die negativen Stimmungen aufgreifen und ihm zeigen, was in ihnen steckt. Ich würde ein Portrait von ihm in den Locker-Room hängen als Motivation bei jedem Training und v.a. jedem Spiel.

Offline Blade_84

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Re: Kinlaw nimmt sich Grant Cohn zur Brust
« Antwort #9 am: 26. Mai. 22, 20:34 »
Also ich finde es immer witzig, wenn sich Profisportler über kritische Reporter beschweren. Die Spieler sind doch die jenigen, die von ihren Coaches ihren (ich entschuldige mich für meine Wortwahl...) Arsch aufgerissen bekommen, wenn sie im Training einen Stuss zusammen trainieren oder in Spielen völlig versagen. Da fallen zu hundert Prozent auch mal Wörter, die nicht so schön sind. Und jedoch sind kritische Reportstimmen, ein großer Skandal?

Reporter und Journalisten bewerten nur das, was sie teils im Training und auch in Spielen sehen. Wenn du kacke spielst, dann wird der Spieler mit Journalisten konfrontiert, die eben sagen "Hey, warum spielst du zurzeit so schlecht??" Man muss aber die Journalisten von einander unterscheiden:

- Die Journalisten, die ganz weichgespülte Fragen stellen, um ja niemanden auf die Füße zu treten.
- Und eben Journalisten wie Grant Cohn, die einfach kein Blatt vor dem Mund nehmen. Die Spieler und Verantwortlichen werden knallhart mit Kritik konfrontiert.

Wer Grant so ein bisschen verfolgt, der wird feststellen, dass seine Kritik zum Teil total überzogen ist. Dies macht er natürlich mit Absicht. Manchmal sind seine Äußerungen eher als Satire gedacht.
Es steigert die Quoten von seinem Kanal. Zu hundert Prozent ernst nehmen, kann man den einfach nicht. Wobei er ganz gute Analysen macht und er spart schon mal nicht mit Lob. Jimmie Ward kommt mit ihm mittlerweile klar. Er war schon ein paar mal bei ihm in der Sendung.

Jedenfalls, sollte es doch immer des Ziel des Spieler sein, die Kritiker verstummen zu lassen. Da sollte man die Coaches auch nicht herausnehmen, es denen Mal zu zeigen, wie der Hase läuft. Das was Kinlaw macht, zeugt einfach von Unsicherheit. Seine Herangehensweise ist komplett daneben. Er sollte einfach die Klappe halten, fit bleiben und auf dem Platz endlich ne Leistung zeigen.
« Letzte Änderung: 26. Mai. 22, 20:41 von Blade_84 »

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Re: Kinlaw nimmt sich Grant Cohn zur Brust
« Antwort #10 am: 26. Mai. 22, 20:51 »
Da hast du recht, was Kinlaw angeht.
Was die „kritischen Reporterstimmen“ angeht, so sehe ich das etwas anders. Ein Coach kann man nicht mit dem Reporter vergleichen. Komplett anderer Job und komplett andere Verantwortung.
Und, egal, welcher Job, auf Kosten von anderen sein Geschäft zu betreiben, ist immer mies.
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Offline MoRe99

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Re: Kinlaw nimmt sich Grant Cohn zur Brust
« Antwort #11 am: 26. Mai. 22, 21:10 »
Und, egal, welcher Job, auf Kosten von anderen sein Geschäft zu betreiben, ist immer mies.
Genau! Und das ist es, neben den Übertreibungen, was mich an Cohn oft stört. Er legt ja oft den Finger in die Wunde, den er vorher mit Salz eingerieben hat, was an sich etwas Gutes ist. Seine Analysen nach einem Spiel sind auch oft wirklich gut. Aber wenn er sich einen Spieler ausgesucht hat, dann kann Cohn auch gnadenlos sein.

Offline eisbaercb

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Re: Kinlaw nimmt sich Grant Cohn zur Brust
« Antwort #12 am: 26. Mai. 22, 22:59 »
Cohn... find ich cool...

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Re: Kinlaw nimmt sich Grant Cohn zur Brust
« Antwort #13 am: 26. Mai. 22, 23:37 »
Cohn... find ich cool...
…weil…?

Offline Funky

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Re: Kinlaw nimmt sich Grant Cohn zur Brust
« Antwort #14 am: 27. Mai. 22, 09:21 »
Also ich finde es immer witzig, wenn sich Profisportler über kritische Reporter beschweren. Die Spieler sind doch die jenigen, die von ihren Coaches ihren (ich entschuldige mich für meine Wortwahl...) Arsch aufgerissen bekommen, wenn sie im Training einen Stuss zusammen trainieren oder in Spielen völlig versagen. Da fallen zu hundert Prozent auch mal Wörter, die nicht so schön sind. Und jedoch sind kritische Reportstimmen, ein großer Skandal?

Zunächst einmal sollten wir mal das Wort "Kritik" definieren, denn viele verbinden Kritik mit negativen Äußerungen. Kritik ist aber nichts weiter als eine Bewertung. Und diese kann und sollte auch positiv ausfallen (dürfen).

Trainer und Reporter kann man hier nicht vergleichen. Als Reporter musst du das (äußerliche) bewerten was du siehst und wählst dabei hoffentlich die gleichen Maßstäbe.

Als Trainer bringst du natürlich auch sachliche Kritik an und weist auf die Fehler hin. Aber du hast auch eine auf den Spieler bezogen individuelle Form der Kritik. Zur Führungskompetenz eines Trainers gehört es herauszufinden, wie du das Maximum aus deinem Spieler bekommst. Der eine braucht einen "Anschiss", den nächsten erreicht man über Provokationen, andere wiederum brauchen eher Zuspruch.

Man muss aber die Journalisten von einander unterscheiden:

- Die Journalisten, die ganz weichgespülte Fragen stellen, um ja niemanden auf die Füße zu treten.
- Und eben Journalisten wie Grant Cohn, die einfach kein Blatt vor dem Mund nehmen. Die Spieler und Verantwortlichen werden knallhart mit Kritik konfrontiert.

Hier gibt es m.M.n. unterschiedliche Geschäftsmodelle. Während die einen möglichst über das Team berichten möchten und somit eher sachliche Fragen stellen, spielt Cohn mit den Emotionen seiner Zuschauer (wie z.B. die Bildzeitung) und sammelt die Frustrierten ein (wie in der Politik z.B. die AfD). Daran ist erstmal nichts Verwerfliches. Die (negative) Art und Weise des "Draufhauens" kommt ja auch gerade in den Sozialen Medien gut an. Viele Menschen sind ja inzwischen nur noch "gegen etwas" aber nicht mehr "für etwas". Ich will damit nicht sagen, dass er nicht auch in einzelnen Punkten Recht hat, aber in erster Linie sät er Zwietracht. Und das ist halt überhaupt nicht meins. Und wenn negative Kritik zu "über Spieler lustig machen" führt, dann werden für mich auch akzeptable Grenzen überschritten.

Pat McAfee hat sich Cohn in seiner Show vorgenommen und sich über sein Verhalten gegenüber Kinlaw lustig gemacht. Kann man mögen oder auch nicht. Aber eine Aussage fand ich schon interessant.

"How the f--- did this guy become a credentialed member of the press?"

Und dennoch darf Kinlaw sich natürlich nicht auf Cohn einlassen. Da muss er einfach drüber stehen. Das war einfach nur dumm von ihm, da er Cohn damit noch eine Bühne bietet.
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Offline Ziche

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Re: Kinlaw nimmt sich Grant Cohn zur Brust
« Antwort #15 am: 27. Mai. 22, 10:04 »
Man muss aber die Journalisten von einander unterscheiden:

- Die Journalisten, die ganz weichgespülte Fragen stellen, um ja niemanden auf die Füße zu treten.
- Und eben Journalisten wie Grant Cohn, die einfach kein Blatt vor dem Mund nehmen. Die Spieler und Verantwortlichen werden knallhart mit Kritik konfrontiert.

So teilst du Journalisten ein? Die "weichgespülten Netten" und die "guten, hartnäckigen Dudes, die auch mal dahingehen, wo es weh tut" ?
Meiner Meinung etwas zu einfach gedacht.
Zwischen den Reportern, die nur nach dem Wetter am Spieltag und dem Geschmack des Gatorades fragen und einem Grant Cohen, der einfach nur provozieren will und Aussagen fernab der Würde eines fühlenden Individuums tätigt, gibt es doch auch noch wirklich "faire und objektive" Journalisten. Objektivität ist meiner Ansicht nach eine der wichtigsten Eigenschaften im Journalismus. Auch einem Gegenüber, mit dem ich nicht die Ansichten teile, muss ich eine faire Chance geben und seine Darstellungen objektiv bewerten.
Wenn du "only positiv vibes" von den 49ers haben möchtest, folge am besten den offiziellen Accounts des Teams, wenn du nichts vom Team und Coaches hältst, sei auch ruhig ein Fan von Cohen. Dazwischen gibt es aber meiner Meinung noch einige wirklich gute und objektiv schreibende Reporter.

Offline Funky

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Re: Kinlaw nimmt sich Grant Cohn zur Brust
« Antwort #16 am: 27. Mai. 22, 10:26 »
https://youtu.be/te1OPWOiCQE

Der Part der McAfee, der sich mit Cohn beschäftigt. Er macht sich auch über ihn lustig. Der Großteil ist allerdings sachliche Kritik.

Wie verhasst Cohn bei den Spielern ist, sieht man auch in der Art, in der sich sowohl aktuelle als auch ehemalige Spieler zu Wort gemeldet haben.
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Offline garrison20

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Re: Kinlaw nimmt sich Grant Cohn zur Brust
« Antwort #17 am: 27. Mai. 22, 13:43 »
https://youtu.be/te1OPWOiCQE

Der Part der McAfee, der sich mit Cohn beschäftigt. Er macht sich auch über ihn lustig. Der Großteil ist allerdings sachliche Kritik.

Wie verhasst Cohn bei den Spielern ist, sieht man auch in der Art, in der sich sowohl aktuelle als auch ehemalige Spieler zu Wort gemeldet haben.

Das stimmt, kinlaw erhält gerade viel Unterstützung anderer Spieler.

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Re: Kinlaw nimmt sich Grant Cohn zur Brust
« Antwort #18 am: 27. Mai. 22, 13:48 »
Was ja vielleicht nun das Gute an "der Sache" ist.
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