Autor Thema: In-Depth: Preview: San Francisco 49ers vs. Seattle Seahawks, SNG Kickoff: 02:20 Uhr  (Gelesen 827 mal)

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The Panic Mode

In den scheinen die Seattle Seahawks verfallen zu sein. Nach dem Ausfall der RBs 1-3 (Carson, Penny, Prosise) holten die Hawks zum „großen“ Schlag auf dem Ruhestandsmarkt aus und holten Marshall Lynch und dazu noch den 30jährigen Robert Turbin, trotz aktiver Alternativen auf dem FA-Markt, zurück. Beide haben seit 1 Jahr nicht mehr gespielt und seit 4 Jahren nicht mehr für Seattle.

Allerdings benötigen die Seahwaks eigentlich auch Verstärkung für ihre Run Defense, die gegen Arizona schlappe 253 Laufyards zuließ und in der Pass Defense sieht es nicht viel besser aus. Der Gesamtvergleich sieht aktuell so aus:

Offense
49ersSeahawks
Total Yards p. Game|380 (Pl. 6)|376 (Pl. 7)
Rush Offense p. Game|145 (Pl. 2), 4,6 p. Att.|138 (Pl. 3), 4,6 p. Att.
Pass Offense p. Game|235 (Pl. 14), 7,7 p. Att.|238 (Pl. 11), 7,5 p. Att.
Total Yards|5.699 (Pl. 6)|5.643 (Pl. 7)
Points p. Game|30,2 (Pl. 2)|25,6 (Pl. 9)

Defense
|49ers|Seahawks
Total Yards p. Game|277 (Pl. 2)|381 (Pl. 26)
Rush Defense p. Game|112 (Pl. 17), 4,5 p. Att.|117 (Pl. 24), 4,8 p. Att.
Pass Defense p. Game|166 (Pl. 1), 5,2 p. Att.|264 (Pl. 26 ), 6,9 p. Att.
Total Yards erlaubt|4.161 (Pl. 2)|5.708 (Pl. 25)
Points p. Game zugelassen|19,3 (Pl. 8)|24,8 (Pl. 21)

Das Spiel der Hawks gegen die Cardinals erinnerte etwas an unser Spiel gegen die Falcons. Irgendwie schien Carroll seine zwei besten WR (Lockett 1 Rec., Metcalf 0 Rec.) zu schonen, sodass TE Hollister und RB Homer die meistens Receptions hatten. Die O-Line ließ 5 Sacks (allein 4 von Chandler Jones) und 7 QB Hits zu. Wilson hatte nicht einen vollständigen Pass über 15 Yards und konnte seine Mobilität nicht ausspielen. Im Gegenzug hatte Seattles Defense erhebliche Probleme mit den beiden mobilen QBs Murray und Hundley, die beide wichtige Runs aufzogen und damit RB Drake (166 Yards, 2 TD) unterstützten.
 
Die 49ers spielten gegen die Rams wieder etwas ausgeglichener und machten 2 wichtige Third Downs über jeweils 16 Yards. Allerdings musste Jimmy G. 6 Sacks einstecken und warf 2 Interceptions. Aron Donald setzte wie erwartet die Interior O-Line unter Druck und Dante Fowler schlug über außen zu. Die Defense zeigte sich wieder stabiler, wenn auch weiterhin die Zone Coverage Probleme und der 4-Man-Rush, vor allem in der 1. Halbzeit, Probleme bereitete. In den ersten 8 Games gaben die 49ers nur 12,8 Points pro Game ab (8 W – 0 L). In den letzten 7 Games waren es im Schnitt 26,7 (4 W:3 L).

Natürlich sind die Gegner jetzt auch von anderem Kaliber, aber es machen sich eben auch die Verletzungen und die längeren Defense Spielzeiten (Gegen die Rams: Offense 57 Snaps, Defense 70 Snaps) bemerkbar. Dominierten die 49ers in der 1 Hälfte der Saison oftmals die Uhr, ist dies in der 2. Hälfte der Saison nicht mehr der Fall.

Fazit

Das Spiel in Seattle sollte ein anderes werden als das im Levi's Stadion in Week 10. Jordan Clowney kommt aus einer Verletzung zurück und unsere beiden Tackles sollten stabiler agieren als im Hinspiel. Hierbei sollte sich Shanahan aber nicht scheuen, LT Staley auf die Bank zu setzten, wenn er wieder in der Pass Protection solche Probleme mit Clowney haben sollte. Brunskill wird wohl weiter auf RG starten und insgesamt sollte die Interior O-Line mit den DT Jarrett und Donald das Schlimmste erstmal hinter sich haben.
 
Wichtigster Fakt in der 49ers Offense ist der Einsatz von Kittle, der in Week 10 gefehlt hat. Auch Sanders sollte eine dominantere Rolle als im Hinspiel einnehmen (JG mit Sanders 8,5 Yards per Attempt, ohne 4,5 Yards per Attempt). Das Laufspiel der 49ers bleibt weiter personell unausrechenbar. So sorgte Coleman gegen die Rams mit 6,6 Yards p. Carry für den effektivsten Schnitt. Das sollte auf jeden Fall ein Faktor auch in Seattle sein, zumal das Laufspiel der Hawks durch die Verletzungen eine Black Box ist. Wie gut ist Lynch mit 33 Jahren und 1 Jahr Pause noch? Zumindest hat er sich für sein Comeback schon mal eine harte D-Line ausgesucht. Das Laufspiel war bisher eine Stärke der Seahawks. Können die 49ers das unter der neuen Konstellation unterbinden, ist Russel Wilson allein zu Haus.

Die gefürchtete Lautstärke im CenturyLink Field sollte nach New Orleans kein neuer Faktor für die 49ers sein. Auch wenn die Hawks im eigenen Stadion mit 148 gegnerischen False Starts die NFL anführen, so haben doch auch die Cards gezeigt, dass man den „12. Mann“ ruhigstellen kann. Kyle Shanahans Gameplans der letzten beiden Spiele wirkten limitiert. Er versteckte Plays und Spieler (Breida, Wilson Jr.) und arbeitet wohl schon auf die Play Offs hin. Gegen Seattle muss er aber wieder alles einsetzen, um im Idealfall schnell die Fronten zu klären und das Publikum als Faktor auszuschalten. Die O-Line, insbesondere die Tackles, sollten ihr Matchups im Gegensatz zu Week 10 wieder gewinnen und für Jimmy G. und Co. wird Ball Security mit das wichtigste Gebot sein, da Seattle mit + 13 Turnovern auf Platz 3 der NFL steht (49ers = + 4, Pl.11).

Im Gegenzug ist die ersatzgeschwächte O-Line der Hawks unserer D-Line nicht gewachsen. Auch ohne Dee Ford sollte wieder genügend Druck auf Wilson ausgeübt werden können und Armstead wird den Fehler vom Hinspiel hoffentlich nicht wiederholen. Das Contain muss halten und Wilson hat den Ball im Ø 2,84 Sekunden in der Hand. Es wird also Zeit die schlechte Dezember Bilanz (nur 3 Sacks) wieder aufzumöbeln. In der Secondary bestehen noch Chancen auf den Einsatz von Tartt, was der Safety Unit wieder mehr Qualität verschaffen würde, zumal Lockett und Metcalf im Gameplan von Carroll wohl wieder eine dominantere Rolle spielen werden als gegen die Cards.

Beide Coaches bluffen wohl derzeit. Aber beide wissen, dass dies bei diesem Spiel um den Seed 1 nicht reichen wird. Weder Seattle noch die 49ers wollen im unberechenbaren und kalten Philadelphia im Januar antreten. Deshalb sollte es ein echtes Divisionsgame um den Sieg in der NFC West geben. Die besseren Voraussetzungen haben die 49ers – auch wenn es ins ungeliebte CenturyLink Field geht. Die Regular Saison ist zu gut gelaufen, um sie mit Seed 5 zu beenden. Das wissen Coaches und Spieler. Und was ist schöner als ein Sieg in Seattle? Richtig – nur der Super Bowl! 

Kurzstatistik

Letztes Spiel:
Seahawks vs. 49ers = 27 - 24 (OT) am 11.11.2019

Gesamtstatistik:
26W – 16L gegen die 49ers

Mein Tipp:
49ers vs. Seahawks = 33 - 24


« Letzte Änderung: 27. Dez. 19, 10:07 von reagan - The Left Hand »
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Offline 49erflo

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Bei den Seahawks ist Starting LT Brown out, Starting LG Iupati trainiert gar nicht, Starting C Britt ist auf IR und die 2nd und 3rd String C Hunt und Pocic sind limited. Die Seite muss komplett auseinander genommen werden. Wenn sie D-Line das nicht schafft, weine ich.
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Offline Buvag

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Einmal noch "Feels good, Baby" (in der regulären Saison) hören!

Ich hoffe, dass die 49er ihre tolle Saison mit ihrem ersten Auswärtssieg in Seattle seit 2011 krönen und die Toots dahin schicken, wo sie hingehören.
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Offline Shorthander

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Ich denke mal die letzen zwei Zeilen bringen es auf den Punkt 🙋‍♂️🏈
Go 49ers 🏈

Offline Jimmy_G

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Die D muss endlich mal wieder ein paar Sacks aufs Statsblatt bringen.
Bei den Seahawks:
Starting LT: out, Starting LG: wahrscheinlich out, Center: stark angeschlangen (DNP, limited), RG: angeschlagen (limited), swing tackle: angeschlagen (limited).
Einfacher kann es einem kaum gemacht werden und die Seahawks O-Line ist selbst in Bestbesetzung schon eine der schwächsten der Liga.

E: 49erflo hats ja auch schon geschrieben. Da war ich wohl etwas langsam  :D


Der Ausfall von Taylor ist bitter. Die Seahawks laufen ja gerne stumpf durch die Mitte und da kann man einen NT wie ihn sehr gut gebrauchen.

E2: Sollten die Niners mit mindestens 13 gewinnen, stünden die Seahawks bei 11-5 und einer negativen point differential.
« Letzte Änderung: 27. Dez. 19, 10:32 von Jimmy_G »

Online reagan - The Left Hand

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Die große Unbekannte ist, wie das Laufspiel der Hawks aussieht. Da bin ich echt gespannt drauf.
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Offline 49erflo

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Diese O-Line zwei Replacement Level RBs. Das wird uns höchstwahrscheinlich nicht wehtun.

Es war die ganze Saison ja schon nicht gut, wenn man die QB Scrambles und Runs rausnimmt.

Ich hoffe einfach, dass wir Wilson abwürgen können. Lockett scheint nicht fit zu sein, das tut den Hawks extrem weh. Witherspoon darf von Metcalf nicht gefressen werden, dann sollte wirklich alles gut sein.
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Offline snoopy

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Natürlich wollen wir alle einen Sieg gegen die Seahawks. Mir persönlich ist es aber wichtiger, dass sich keiner verletzt.
OwensOwensOwensOwensOwens!!!!CAUGHTIT!hecaughtithecaughtithecaughtit!!!

Offline Jimmy_G

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Witherspoon darf von Metcalf nicht gefressen werden, dann sollte wirklich alles gut sein.
Ich würde lieber Moseley gegen ihn spielen sehen. Er ist zwar kleiner als Witherspoon (und auch Metcalf), aber hat das im Hinspiel sehr gut gemacht und gegen einen physischen WR muss man physisch spielen. Moseley tut dies immer, Witherspoon ist hingegen ein richtig schlechter Tackler.

Offline Saalefreund

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Ich wäre mal echt vorsichtig. Alle tippen auf die 49ers, aber seit 2011 haben wir nix mehr dort gewonnen. Die Zuschauer und die Emotionen werden eine riesen Rolle spielen.
Und: fast immer hat sich ein 49er bei diesen Spielen schwer verletzt.

Also wenn wir überhaupt gewinnen sollten, dann knapp by 3. 21:24

We will see.

Hat auf jeden Fall Playoff Charakter das Spiel. Es wird spannend 😊
Und ich glaube die Hawks sind auswärts besser, vielleicht sind die ja auch zufrieden, wenn die in Philly spielen im Wild Cars 😉
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Offline vorschi

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Natürlich sind die Gegner jetzt auch von anderem Kaliber, aber es machen sich eben auch die Verletzungen und die längeren Defense Spielzeiten (Gegen die Rams: Offense 57 Snaps, Defense 70 Snaps) bemerkbar. Dominierten die 49ers in der 1 Hälfte der Saison oftmals die Uhr, ist dies in der 2. Hälfte der Saison nicht mehr der Fall.
Besonders der erste Punkt ist hier wesentlich: In der ersten Saisonhälfte spielte man gegen einige wirklich schwache Offenses, das hat eine sehr gute Niners-Defense überragend aussehen lassen.

Die letzten Wochen spielte man gegen deutlich stärkere Offenses, was an sich schon dazu führt dass man die absurd guten Zahlen aus den ersten Saisonspielen nicht halten kann. Wenn dann aber noch mit Ford dein bester Passrusher sowie mit Alexander und Tartt zwei wichtige Coverage-Guys (besonders underneath) ausfallen, kassiert man zwangsläufig auch deutlich mehr Yards bzw. Punkte.

Die Sache mit den Defense-Spielzeiten ist übrigens Humbug, was auch in dem von 49erflo toll übersetzten Artikel (Beitrag#70) nachgelesen werden kann:
https://49ersfanzone.net/fanzone/nfl-zone/football-analytics/60/
« Letzte Änderung: 27. Dez. 19, 12:53 von vorschi »

Offline vorschi

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Für mich ist der entscheidende Faktor in dem Spiel Brian Schottenheimer. Wenn er es ähnlich wie McVay schafft, durch Schemes eine durch Ausfälle gebeutelte O-Line zu kaschieren, sei es durch bewegen der Pocket oder Misdirections, wird er der Niners-Defense einigermaßen zusetzen können. Hält er aber an seinem Run-First Ansatz fest, wird es wohl schwer werden für Seattle, denn die Niners lassen über die letzten 3 Spiele nur 3,9 Yards per Rush zu.

Die Offense macht mir da weniger Sorgen, ich denke Shanahan wird am Sonntag tief in sein Playbook greifen, und mit Sanders/Kittle hat man zwei starke Waffen, die in Spiel 1 gefehlt haben.

Offline JBB

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Ich wäre mal echt vorsichtig. Alle tippen auf die 49ers, aber seit 2011 haben wir nix mehr dort gewonnen. Die Zuschauer und die Emotionen werden eine riesen Rolle spielen.
Deutschland hatte bis zum WM Halbfinale 2006 auch noch nie ein Länderspiel in Dortmund verloren...  8)
Statistiken sind dazu da um gebrochen zu werden. Und ich hoffe dass die 49ers sich nicht schon vorher in dir Hose machen nur weil sie seit 2011 dort nicht mehr gewonnen haben. Gerade das sollte ein Ansporn sein, dazu noch Seed 1 und nur der 5te für Seattle... was will man mehr...
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Offline 49erflo

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Seattles Passing Offense liegt seit Woche 10 bei -0.06 EPA/Play und ist damit in diesem Zeitraum die Nummer 28 der Liga. Ouch.
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Offline Jimmy_G

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Mir macht vor allem Sorge, dass Seattle extrem verzweifelt und damit (vermutlich) unberechenbar ist. Die reiten momentan echt hart die Lynch-, Moral-, Fanwelle. Clowney sprach ja schon davon, dass man sich auf einen 'Krieg' vorbereitet. Bei den Niners hingegen scheint man das ganze eher ruhiger und überlegter anzugehen, aber hoffentlich nicht zu ruhig.

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Natürlich sind die Gegner jetzt auch von anderem Kaliber, aber es machen sich eben auch die Verletzungen und die längeren Defense Spielzeiten (Gegen die Rams: Offense 57 Snaps, Defense 70 Snaps) bemerkbar. Dominierten die 49ers in der 1 Hälfte der Saison oftmals die Uhr, ist dies in der 2. Hälfte der Saison nicht mehr der Fall.
Besonders der erste Punkt ist hier wesentlich: In der ersten Saisonhälfte spielte man gegen einige wirklich schwache Offenses, das hat eine sehr gute Niners-Defense überragend aussehen lassen.

Die letzten Wochen spielte man gegen deutlich stärkere Offenses, was an sich schon dazu führt dass man die absurd guten Zahlen aus den ersten Saisonspielen nicht halten kann. Wenn dann aber noch mit Ford dein bester Passrusher sowie mit Alexander und Tartt zwei wichtige Coverage-Guys (besonders underneath) ausfallen, kassiert man zwangsläufig auch deutlich mehr Yards bzw. Punkte.

Die Sache mit den Defense-Spielzeiten ist übrigens Humbug, was auch in dem von 49erflo toll übersetzten Artikel (Beitrag#70) nachgelesen werden kann:
https://49ersfanzone.net/fanzone/nfl-zone/football-analytics/60/

Naja, Verletzungen und längere Einsätze der Spieler haben schon ihre Auswirkungen. Auch hier gilt das Gleichnis von der Kuh und dem Dorfteich. Wenn dein Elite Pass Rusher seine erste NFL Saison spielt und bei fast allen Snaps auf dem Platz steht in den letzten Spielen (so wie Buckner und Armstead auch),so viel wie kein anderer D-Line Rookie, dann merkt man das schon anders, als wenn es ein Aron Donald ist. Drum hat man ja auch die Snapzahlen gegen die Rams für Bosa, Buckner und Armstead auf 70% reduziert.
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Offline vorschi

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Naja, Verletzungen und längere Einsätze der Spieler haben schon ihre Auswirkungen. Auch hier gilt das Gleichnis von der Kuh und dem Dorfteich. Wenn dein Elite Pass Rusher seine erste NFL Saison spielt und bei fast allen Snaps auf dem Platz steht in den letzten Spielen (so wie Buckner und Armstead auch),so viel wie kein anderer D-Line Rookie, dann merkt man das schon anders, als wenn es ein Aron Donald ist. Drum hat man ja auch die Snapzahlen gegen die Rams für Bosa, Buckner und Armstead auf 70% reduziert.
Natürlich haben Verletzungen Auswirkungen, hab ich ja an den Beispielen Ford und Alexander auch geschrieben. Sogar sehr große, denn Harris und Greenlaw sind in Coverage derzeit die größten Schwachstellen in der Defense.

Aber was du über längere Einsatzzeiten der Defense schreibst stimmt einfach nicht! Nur weil eine Defense ausgeruht in einen Drive geht, leistet sie deshalb nicht automatisch mehr!

Wie gesagt, ich empfehle einen Blick in den Artikel, da wird gut beleuchtet dass es keinen Zusammenhang zwischen der Ruhezeit einer Defense und deren Leistung gibt! Oder mit anderen Worten: Die Uhr zu kontrollieren bringt der Defense gar nichts! Außer vielleicht, wenn die eigene Offense bedeutend schwächer ist als die des Gegners.

Offline 49erflo

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längere Einsätze der Spieler haben schon ihre Auswirkungen.

Ganz simpel: Nope.

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Uhr kontrollieren geht nur mit funktionierendem Rungame und Kurzpassspiel. Also die Sticks nur langsam bewegen. Wenn du aber stattdessen schnelle Scores erreichst, muss der Gegner die ja auch aufholen. Der Druck wird für ihn also größer.
Ich halte das 'Uhr kontrollieren' für einen ähnlichen Mythos wie 'establish the run'. Das macht nur gegen Ende eines Spiels Sinn. Und da haben wir oft genug Momentumswitches gesehen. Mannschaften die da an der Uhr drehen wollen laufen zweimal in volle Boxen und geben dann bei 3 and Long die Pille wieder ab. Die Uhr kann man nur kontrollieren, wenn man souveränen Football spielt.

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Ich habe den Artikel gelesen und finde ihn auch interessant und tiefgründig. Aber ich schreibe über die aktuelle Situation der 49ers und da bin ich schon der Meinung, dass unserer limitierten Rotationsfähigkeiten in der D-Line, gepaart mit einem Rookie, der im College andere Belastungen hatte (was er auch selbst im Vergleich NFL und College in Bezug auf seinen "Leistungsabfall" angeführt hat) + die höheren Snapzahlen auch Auswirkungen auf die Leistung haben. Sonst müssten unserer Coaches auch gar nicht rotieren und könnten immer die besten 4 auf dem Feld lassen, wenn die Belastungen keine Rolle spielen.
Jeder der Mannschaftssport betrieben hat weiß, dass man in der 20 Minute anders drauf ist als in der 55 bzw. 80 Minute (beim Rundball). Im Grundtenor mag die Statistik richtig sein, auf die jeweilige Teamsituation muss sie trotzdem nicht immer vollumfänglich anwendbar sein.

 
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