Autor Thema: Lob von Justin Smith: Tomsula kein Durchschnitts-Positioncoach  (Gelesen 1823 mal)

Offline stig49

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Justin Smith hat nach seinem Rücktritt Klartext gesprochen - und dabei gleich mehreren Versionen widersprochen, die zuletzt kursierten.

Zum einen widersprach er allen Deutungen, sein Rücktritt habe etwas mit der Tatsache zu tun, dass Jim Harbaugh nicht mehr der Headcoach des Teams ist. Damit habe es nichts zu tun, so Smith in einem Interview mit dem Radiosender 95.7 The Game, sondern einzig und allein damit, dass sein Körper die Strapazen der NFL nicht mehr aushalte. Interessanterweise sieht Smith es so, dass es dem Front Office schon früh klar hätte sein sollen, wie Smiths Entscheidung ausfallen werde.

Smith lobte den neuen Headcoach ausdrücklich: Jim Tomsula sei kein "Durchschnitts-D-Linecoach", der sich vor allem in seinem Spezialgebiet auskenne. Sondern jemand, der sämtlich Aspekte von Defense und Offense beherrsche. Das habe man bei den Spiel-Vorbereitungen gesehen, bei denen Tomsula immer auch auf die möglichen Spielvarianten der Offense detailliert eingegangen sei. Smith: "Ich habe vollstes Vertrauen in Tomsula".

Gleichzeitig wehrte sich der Defense Liner auch gegen Gerüchte, es habe im Lauf der letzten Saison ein Zerwürfnis zwischen dem Team und Jim Harbaugh gegeben. Das hatte zum Beispiel Guard Alex Boone so klingen lassen, der in einem Interview sagte, manchmal habe man Zweifel gehabt ob Harbaugh noch bei Trost sei. Justin Smith hingegen sagt, jeder im Locker Room habe seines Wissens nach Harbaugh geliebt und sei hinter ihm gestanden. Klar sei der HC bisweilen etwas auftreiberisch gewesen, aber damit habe man als Spieler, der gewinnen will, kein Problem gehabt. Das Problem sei offenkundig zwischen dem Coach und dem Front Office entstanden, aber da habe er sich als Spieler rausgehalten.

Quelle: 95,7 The Game; Matt Maiocco CSN BayArea Blog, 16.5.
« Letzte Änderung: 20. Mai. 15, 11:06 von stig49 »

Offline jetto

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Sehr gut, dass er so deutliche Worte findet...

Offline goldbüchi

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Geklärt der Fall.

Offline MoRe99

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Gleichzeitig wehrte sich der Defense Liner auch gegen Gerüchte, es habe im Lauf der letzten Saison ein Zerwürfnis zwischen dem Team und Jim Harbaugh gegeben. Das hatte zum Beispiel Guard Alex Boone so klingen lassen, der in einem Interview sagte, manchmal habe man Zweifel gehabt ob Harbaugh noch bei Trost sei. Justin Smith hingegen sagt, jeder im Locker Room habe seines Wissens nach Harbaugh geliebt und sei hinter ihm gestanden. Klar sei der HC bisweilen etwas auftreiberisch gewesen, aber damit habe man als Spieler, der gewinnen will, kein Problem gehabt.
Könnte man als Ohrfeige für Boone interpretiere, finde ich.
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Offline Saalefreund

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anscheinend hat es doch auch im Team nicht mehr ganz gestimmt , wenn der Eine das und der Andere Dies sagt über den Locker Room. Wahrscheinlich hat es eine Pro Harbaugh und eine Contra Harbaugh Fraktion gegeben. Es gab ja auch zwei Locker Rooms  :krank:
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Offline Obi4Niners

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Das ist ja jetzt - Gott sei Dank - auch nur noch Geschichte, das mit den beiden Locker-Rooms.
Ich freue mich über die klaren Worte, die der Cowboy gefunden hat. JH war ein Trainer, der viel wollte, aber alle, die in erster Linie den Erfolg wollten, konnten damit umgehen. Dann gab es wieder andere, denen war das vielleicht ein wenig zu viel. (Vielleicht eine Einstellungssache oder ein Mentalitätsproblem).
Und ganz wichtig: Jim Tomsula ist nicht irgendeine "Notlösung", ein zweitklassiger Line- Coach....
Ich glaube, wir werden mit Tomsula noch viel Freude haben.

Ach: btw..... von York hab ich schon lange nichts mehr gehört. Merke ich jetzt erst, wie wohltuend das ist!

Offline Kai

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anscheinend hat es doch auch im Team nicht mehr ganz gestimmt , wenn der Eine das und der Andere Dies sagt über den Locker Room. Wahrscheinlich hat es eine Pro Harbaugh und eine Contra Harbaugh Fraktion gegeben. Es gab ja auch zwei Locker Rooms  :krank:
Oder Boone ist einfach faul und hat keine Lust auf hartes Training.
Golden State, golden Boy!
Pay Jimmy G.!

Offline IamNINER

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Gleichzeitig wehrte sich der Defense Liner auch gegen Gerüchte, es habe im Lauf der letzten Saison ein Zerwürfnis zwischen dem Team und Jim Harbaugh gegeben. Das hatte zum Beispiel Guard Alex Boone so klingen lassen, der in einem Interview sagte, manchmal habe man Zweifel gehabt ob Harbaugh noch bei Trost sei. Justin Smith hingegen sagt, jeder im Locker Room habe seines Wissens nach Harbaugh geliebt und sei hinter ihm gestanden. Klar sei der HC bisweilen etwas auftreiberisch gewesen, aber damit habe man als Spieler, der gewinnen will, kein Problem gehabt.
Könnte man als Ohrfeige für Boone interpretiere, finde ich.

War auch gleich mein Gedanke... Mehr und mehr habe ich das Gefühl, man hat letztes Jahr einen riesen Fehler gemacht mit Boone... Darum weiterhin: weg mit ihm -> wenn es das Flaschenpfand noch gibt, gut, sonst halt dumm gelaufen...
2017 1st Rd get Myles Garrett, trade for Christian McCaffrey Sign Kyle and John and let them do their thing...

Offline Obi4Niners

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wenn es das Flaschenpfand noch gibt, gut, sonst halt dumm gelaufen...

Genial! :rofl:

Offline Candlestick

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Ich bin sicher, dass es alle schon lange wussten. Das Front Office hat aber vor Wochen allen Grund gehabt erstmal nicht noch mehr "Bad News" verbreiten zu müssen, sondern erstmal Ruhe einkehren zu lassen.

Taktisch völlig richtig.

Offline stevey

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Ich bin sicher, dass es alle schon lange wussten. Das Front Office hat aber vor Wochen allen Grund gehabt erstmal nicht noch mehr "Bad News" verbreiten zu müssen, sondern erstmal Ruhe einkehren zu lassen.

Taktisch völlig richtig.

bei den ganzen schlechten Nachrichten und wie sich JY aufgeführt hat, wäre diese Nachricht untergegangen.... ;D

Offline Flames1848

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Smith müsste man an die Franchise binden, auch nach seiner Karriere (oder hat man das schon?)