Autor Thema: Insidergeschichten über Kaepernicks Entfremdung von seinen Teammates  (Gelesen 19499 mal)

Offline stig49

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Kevin Lynch vom San Francisco Chronicle  berichtet Interessantes: Wie sehr seinen Informationen zufolge das Verhältnis zwischen Colin Kaepernick und vielen anderen Spielern angespannt gewesen ist. Lynch scheint es für gut möglich zu halten, dass die 49ers Kaep und seine Agenten bewusst dorthin manövriert haben könnten, den Tradewunsch öffentlich zu machen. Das würde Sinn machen, wenn man sich ohnehin trennen will, aber dabei nicht der Bösewicht sein möchte. Hier Zitate aus Lynch's Artikel:

"Das Verhältnis zwischen Kaepernick und dem Team, egal was die 49ers behaupten, war angespannt. Spieler hatten kein Vertrauen mehr in ihn, nachdem die gesamte Offensive für ihn gebaut worden war und er trotzdem scheiterte.

Er entfremdete sich von noch mehr Spielern, als er sich für eine OP entschied, und nicht dafür, für Blaine Gabbert im Interesse des Teams den Backup zu machen. (...) Es wurde deutlich, dass Kaepernick nichts vom untadeligen Alex Smith gelernt hatte. Der verlor seinen Job wegen einer Verletzung an Kaepernick, aber er unterstützte ihn trotzdem. Kaepernick brachte es nicht hin, dasselbe für Gabbert zu tun. (...)

Letztendlich könnte Kaepernick nicht das Opfer des Coachwechsels sein, oder das seiner Schwierigkeiten, Defenses zu lesen und durch die Progression zu gehen. Sein Hauptproblem dürfte in seine Unfähigkeit liegen, ein Verhältnis zu seinen Mitspielern, den Coaches und der Organisation aufzubauen. Kaepernick wirkte zwar immer integriert - er machte Spässe und spielte Pingpong. Aber als Gabbert dran war, wurde seine fehlende Führungsqualität überdeutlich.

Gabbert zum Beispiel dankte regelmässig seinen Offensive Linemen, seinen Receivern, seinen vielen Running Backs, auch wenn sie wenig brachten oder ihn schlecht schützen. Von Kaepernick hingegen, der so wenig wie möglich mit den Medien sprach, gab es nicht nur keine öffentliche Anerkennung für seine Teammates, er zwang sie darüber hinaus, für ihn zu sprechen - keine gute Kombination".

Lynch verweist dann auf den Abgang von Michael Crabtree, der damals sagte, er brauche einen QB, der "genauso hungrig wie er selbst" sei. Lynch: "Kaepernick arbeitete immer hart - aber er schien for allem an den Dingen zu arbeiten, bei denen er ohnehin schon gut war - so wie beim Gewichtheben. Dem Vernehmen nach sah sich Gabbert fünfmal so oft  auf dem vom Team zur Verfügung gestellten ipad Spielszenen zur Vorbereitung an, wie Kaepernick. Und das könnte sein, was Crabtree gemeint hatte".

Quelle: Kevin Lynch, SF Gate, 1.3.

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Tattoos küssen reicht halt nur für einen Sommer, in Ausnahmen auch mal für 2 ...


Offline fla49ers

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Ja ja so ist das
Die guten Sachen die er gemacht hat werden schnell vergessen die schlechten aber umso mehr in den Fokus geschoben ....
das war doch die beste Entscheidung sich operieren zu lassen damit er für die neue Saison fit ist ....
Diese ganzen "Fans" die meinen das Gabbert es besser gemacht hat oder besser ist
Haben in meinen Augen echt wenig Ahnung oder hassen CK so sehr das sie sich das wünschen das es so ist .


Offline Holger98

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Und der Trade-Wert von Kaep befindet sich im freien Fall...  :o

Mit viel Glück kann man vielleicht noch eine Viertrunden-Pick erzielen. Gänzlich andere Umstände als damals bei Alex Smith.

Es bleibt spannend, aber die Lage für Baalke wird immer misslicher. Er wird einen QB draften müssen, so der so. Hoffentlich lässt er sich von Chip Kelly "helfen".  :P

Offline Fritzini

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Ich glaube ja nicht das ihn hier jemand wirklich hasst, soviel Emotionen ist er gar nicht Wert.
Aber was weiss schon ein Ahnungsloser...
Das er verpasst hat von Alex Smith etwas zu lernen ist auch kein Wunder, damals war er ja auch viel zu beschäftigt, zwar nicht mit dem Playbook, aber damit, der Welt bei HQ & Mens Health zu zeigen wie gut er in einem Jaguar aussieht und wie viele Turnschuhe er im Schrank hat.
Wird Zeit das jemand einen 7.Runden pick bietet damit er wieder Gelegenheit hat sich auf das zu konzentrieren was er wirklich mag, auch wenn es wahrscheinlich wenig mit Football zu tun haben wird.
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Ja ja so ist das
Die guten Sachen die er gemacht hat werden schnell vergessen die schlechten aber umso mehr in den Fokus geschoben ....
das war doch die beste Entscheidung sich operieren zu lassen damit er für die neue Saison fit ist ....
Diese ganzen "Fans" die meinen das Gabbert es besser gemacht hat oder besser ist
Haben in meinen Augen echt wenig Ahnung oder hassen CK so sehr das sie sich das wünschen das es so ist .

CK wurde anfangs extrem über alle Maßen hochgejubelt, jetzt kriegt er halt die andere Seite der Medaille zu spüren. Durch solche Situationen musste sogar ein Manning nach vergeigten Super Bowls durch.

Entweder er steht auf und zeigt es seinen Kritikern oder die behalten recht. So einfach ist das, da musst du jetzt echt nicht so auf Welpenschutz machen. Der ist kein Welpe mehr.

Offline Mace

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Ich glaube ja nicht das ihn hier jemand wirklich hasst, soviel Emotionen ist er gar nicht Wert.
Aber was weiss schon ein Ahnungsloser...
Das er verpasst hat von Alex Smith etwas zu lernen ist auch kein Wunder, damals war er ja auch viel zu beschäftigt, zwar nicht mit dem Playbook, aber damit, der Welt bei HQ & Mens Health zu zeigen wie gut er in einem Jaguar aussieht und wie viele Turnschuhe er im Schrank hat.
Wird Zeit das jemand einen 7.Runden pick bietet damit er wieder Gelegenheit hat sich auf das zu konzentrieren was er wirklich mag, auch wenn es wahrscheinlich wenig mit Football zu tun haben wird.
Ziemlich billiges Nachtreten ::).

Offline Mace

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Ich bin froh, wenn das Thema endlich erledigt ist und man sich endlich um die 100 anderen Baustellen kümmern kann. Kaep und die 49ers, das passt einfach nicht mehr, wünsche ihm trotzdem alles Gute, wo auch immer. Seine ersten beiden Spielzeiten werde ich troztdem in guter Erinnerung behalten, da hat es seit langer Zeit mal wieder Spaß gemacht, 49ers Football zu schauen.

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Das hat schon mit Alex unter JH Spaß gemacht.
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Offline karpfi

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Ich bin froh, wenn das Thema endlich erledigt ist und man sich endlich um die 100 anderen Baustellen kümmern kann. Kaep und die 49ers, das passt einfach nicht mehr, wünsche ihm trotzdem alles Gute, wo auch immer. Seine ersten beiden Spielzeiten werde ich troztdem in guter Erinnerung behalten, da hat es seit langer Zeit mal wieder Spaß gemacht, 49ers Football zu schauen.

Besser hätte ich es auch nicht schreiben können.  :)

Offline Runner-King

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Wer nun noch glaubt, dass Kaep bei uns eine Zukunft hat, der glaubt auch an den Weihnachtsmann. Das Problem wird sein, dass man für ihn sicher keinen vernünftigen Draftpick erhalten wird. Kelly wird einen QB draften müssen und kann dabei nur hoffen, dass Goff noch zu haben sein wird. Dafür stehen die Chancen eigentlich nicht schlecht, wenn man sich die Needs der vor uns draftenden Teams ansieht. Falls die Browns einen QB nehmen, was ich auch glaube, dann dürfte Wentz deren Wahl sein. Aber mit Goff könnte Kelly sicher gut leben - ich auch.
Aber ich erinnere pflichtbewusst nochmal an meine Kritik, Smith zu traden, zu einer Zeit, als alle Kaep in den Himmel gelobt haben.

Offline zugschef

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Offline Mace

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Das hat schon mit Alex unter JH Spaß gemacht.
Von den Ergbnissen her, ja. Aber vom Spiel her, fand ich Alex und die Offense doch eher langweilig. Das Play Off Spiel gegen die Saints war da die Ausnahme, die die Regel bestätigt.
« Letzte Änderung: 2. Mär. 16, 21:28 von Mace »

Offline 49ersforlife

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Warum redet ihr jetzt schlecht über ihn und macht ihn runter vor 2 -3 Jahren habt ihr gesagt er ist die Zukunft der NFL.

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Warum redet ihr jetzt schlecht über ihn und macht ihn runter vor 2 -3 Jahren habt ihr gesagt er ist die Zukunft der NFL.

Damals sah es auch so aus, dass er es nun scheinbar doch nicht ist, hat seine Gründe. Nach denen suchen nun natürlich Team, Medien und Fans. Sollten sich die geschriebenen Dinge bewahrheiten, würde es einiges erklären.

Am Ende sind wir alle 49ers Fans uns kein Spieler steht über dem Team. Jeder darf seine Meinung dazu haben und sie auch sagen. Über die Leistung von damals sind alle glücklich, aber dafür kann man sich nichts mehr kaufen. Man muss nach vorne schauen und da fällt es derzeit schwer, CK als die langfristige Lösung auf QB zu sehen.
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Uwe#8

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Warum redet ihr jetzt schlecht über ihn und macht ihn runter vor 2 -3 Jahren habt ihr gesagt er ist die Zukunft der NFL.

Damals sah es auch so aus, dass er es nun scheinbar doch nicht ist, hat seine Gründe. Nach denen suchen nun natürlich Team, Medien und Fans. Sollten sich die geschriebenen Dinge bewahrheiten, würde es einiges erklären.

Am Ende sind wir alle 49ers Fans uns kein Spieler steht über dem Team. Jeder darf seine Meinung dazu haben und sie auch sagen. Über die Leistung von damals sind alle glücklich, aber dafür kann man sich nichts mehr kaufen. Man muss nach vorne schauen und da fällt es derzeit schwer, CK als die langfristige Lösung auf QB zu sehen.
Da stimme ich die voll und ganz zu.
Es ist leider so, CK hat uns allen Hoffnung gemacht. Leider war es nicht von Dauer, so ist das nun mal, schade, aber war.  :-\

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Warum redet ihr jetzt schlecht über ihn und macht ihn runter vor 2 -3 Jahren habt ihr gesagt er ist die Zukunft der NFL.

Wen sprichst du an? Ich habe in CK nie die Zukunft der NFL gesehen, im Gegenteil habe ich Harbaugh damals stark kritisiert, als AS gebencht wurde und war enorm skeptisch, ob der damals schon erkennbaren Schwächen von CK. Z.B. seine Flatterhaftigkeit in der Pocket, seine fehlenden Leaderfähigkeiten haben viele auf seine Unerfahrenheit geschoben - hätte ja auch sein können.

Und natürlich habe ich ihm deshalb eine Chance gegeben und gehofft, dass er an seinen Schwächen arbeiten würde und sich entsprechend weiterentwickelt. Weiterentwickelt haben sich aber nur die Defensereihen gegen ihn.
« Letzte Änderung: 2. Mär. 16, 22:38 von Candlestick »

Offline Supertommy

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Ich bin zwar ein Ahnungsloser aber zu sagen das Team wurde um ihn Rund gebaut, schliesst wohl nicht die Oline mit ein, ansonsten muss man wohl den Autor dieses Berichts als Ahnungslos bezeichnen.

Ich bin zwar kein Kaepernickfan aber ich gebe nichts auf diese Berichte, denn die sind meist zusammen gereimt nach dem Motto : Ich habe einen Bekannten, dessen bester Freund hat eine Grosstante, die wiederum einen Mann hat, dessen homosexuelller Bruder etwas mit einem Mann hat, dessen Schwiegervater in der Küche des 49ers Headquaters arbeitet und gehört hat ,........
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Offline MoRe99

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Warum redet ihr jetzt schlecht über ihn und macht ihn runter vor 2 -3 Jahren habt ihr gesagt er ist die Zukunft der NFL.

Zum einen haben nicht alle, die Kaepernick jetzt kritisieren, ihn damals als "Zukunft der NFL" gesehen. Außerdem gab es -auch hier auf dem Board - bereits nach der Saison, in der Kaepernick Starter wurde, Kritik an ihm, da er auf allen möglichen Veranstaltungen zu sehen war und sehr viel an seinem Body gearbeitet hat, wenig jedoch an dem, was einen QB ausmacht. Ich meine, das wäre in einer Webradio-Sendung in der besagten Offseason gewesen (oder ein Jahr später), dass ich eben das angesprochen hatte. Die jetzt öfter geäußerte Kritik, dass Kaepernick zu wenig das macht, was jeder QB macht, der seinen Job wirklich ernst nimmt: Film schauen, lernen, Film schauen, sich in den QB (!) Grundlagen (Pre-Snap Read, Fußarbeit, Erkennen woher der Blitz kommt, Progression, das ganze Feld sehen, wissen wann die Receiver wo sein werden, ...) verbessern, Film schauen, ... ist nun also wahrlich nicht neu.

Dass die Kritik nun so vehement kommt hängt damit zusammen, dass bei Kaepernick die Weiterentwicklung als QB (!) nicht zu erkennen ist. Im Gegenteil: manches wirkt so, als würde er sich zurück entwickeln. Jaja, ich weiß, die schwache O-Line, die fehlende Unterstützung durch die Receiver, kein Laufspiel das das Passspiel erleichtert, ... Dennoch: Kaepernick hat sich mMn nicht weiter entwickelt.

Auch anderes war schon länger bekannt, wie das Eigenbrötlerische, das Sich-Zurückziehen von Mitspielern, das Nicht-Film-Schauen während des Spiels, usw. Solange die Niners am Schluss gewinnen konnten, solange Kaepernick mit seinen Beinen immer wieder was reißen konnte, solange auch per Pass gute Dinge passierten, hat der Erfolg die Kritik klar überlagert. Nun lief es aber nicht, und Kaepernick's "Fehler" werden nicht mehr kaschiert durch Erfolg. Kaepernick sonnte sich auch im Glanz des Erfolgs und lernt nun auch die andere Seite der Medaille kennen. Muss man nicht gut finden, aber auch durch solche Phasen muss er durch. Aber hier fehlt mir auch das Aufbäumen von Kaepernick. Klar, er ist verletzt und kann auf dem Platz logischerweise nicht viel footballtypisches machen. Allerdings könnte er Game Film schauen bis zum Abwinken. Von Gabbert beispielsweise ist bekannt, dass er sich Spiele der Eagles immer wieder angeschaut hat, um ein Gefühl für die Offense von Chip Kelly zu bekommen.

Offline Supertommy

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Warum redet ihr jetzt schlecht über ihn und macht ihn runter vor 2 -3 Jahren habt ihr gesagt er ist die Zukunft der NFL.

Zum einen haben nicht alle, die Kaepernick jetzt kritisieren, ihn damals als "Zukunft der NFL" gesehen. Außerdem gab es -auch hier auf dem Board - bereits nach der Saison, in der Kaepernick Starter wurde, Kritik an ihm, da er auf allen möglichen Veranstaltungen zu sehen war und sehr viel an seinem Body gearbeitet hat, wenig jedoch an dem, was einen QB ausmacht. Ich meine, das wäre in einer Webradio-Sendung in der besagten Offseason gewesen (oder ein Jahr später), dass ich eben das angesprochen hatte. Die jetzt öfter geäußerte Kritik, dass Kaepernick zu wenig das macht, was jeder QB macht, der seinen Job wirklich ernst nimmt: Film schauen, lernen, Film schauen, sich in den QB (!) Grundlagen (Pre-Snap Read, Fußarbeit, Erkennen woher der Blitz kommt, Progression, das ganze Feld sehen, wissen wann die Receiver wo sein werden, ...) verbessern, Film schauen, ... ist nun also wahrlich nicht neu.

Dass die Kritik nun so vehement kommt hängt damit zusammen, dass bei Kaepernick die Weiterentwicklung als QB (!) nicht zu erkennen ist. Im Gegenteil: manches wirkt so, als würde er sich zurück entwickeln. Jaja, ich weiß, die schwache O-Line, die fehlende Unterstützung durch die Receiver, kein Laufspiel das das Passspiel erleichtert, ... Dennoch: Kaepernick hat sich mMn nicht weiter entwickelt.

Auch anderes war schon länger bekannt, wie das Eigenbrötlerische, das Sich-Zurückziehen von Mitspielern, das Nicht-Film-Schauen während des Spiels, usw. Solange die Niners am Schluss gewinnen konnten, solange Kaepernick mit seinen Beinen immer wieder was reißen konnte, solange auch per Pass gute Dinge passierten, hat der Erfolg die Kritik klar überlagert. Nun lief es aber nicht, und Kaepernick's "Fehler" werden nicht mehr kaschiert durch Erfolg. Kaepernick sonnte sich auch im Glanz des Erfolgs und lernt nun auch die andere Seite der Medaille kennen. Muss man nicht gut finden, aber auch durch solche Phasen muss er durch. Aber hier fehlt mir auch das Aufbäumen von Kaepernick. Klar, er ist verletzt und kann auf dem Platz logischerweise nicht viel footballtypisches machen. Allerdings könnte er Game Film schauen bis zum Abwinken. Von Gabbert beispielsweise ist bekannt, dass er sich Spiele der Eagles immer wieder angeschaut hat, um ein Gefühl für die Offense von Chip Kelly zu bekommen.

Man darf als NFL Quaterback einfach keinen freien Receiver übersehen, so einfach ist das.

Vergleiche zwischen Gabbert (obwohl mir der bei weitem besser gefallen hat ) und Kaepernick hinken aber, denn die Oline hinter der Kaepernick stehen musste war mehr als eine Frechheit und die Gegner waren auch etwas stärker!

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Tags: Kaepernick Gabbert