Autor Thema: Commentary: Es ist nicht alles Gould was glänzt - Teil 3  (Gelesen 2819 mal)

Offline owl49er

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Hier geht es zu Teil eins und zwei

Die vielleicht am meisten auf dem Prüfstand gestandene Entscheidung der Offseason war aber eine andere: obwohl im letzten Draft offensichtlich der Quarterback der Zukunft geholt wurde, haben Lynch und Shanahan sich auf Jimmy Garoppolo als Spielmacher festgelegt. Der Head Coach hat auch nach der zweiten Niederlage gegen die Cardinals Garoppolo das Vertrauen ausgesprochen und sich von seiner zuvor angedachten Zwei-Quarterback-Strategie gelöst. Ganz im Gegenteil bin ich der Meinung, dass Shanahan in dieser Saison einige Spiele gecallt hat, die alles andere als „um Jimmy herum callen“ waren. Der erste Sieg gegen die Rams wäre nicht zu Stande gekommen, wenn er nicht in vielen wichtigen und langen dritten Versuchen „clutch“ gewesen wäre.

Das Resultat: der sicherlich fast nie fehlerfreie und im seltensten Fall ein Highlightplay nach dem anderen anreihende Jimmy G. hat als Leader das Team ins zweite Championship Game der letzten 24 Monate geführt. Als es drauf ankam (z.B. im Spiel in Woche 18 oder letzte Woche gegen Green Bay) hat er „geliefert“. Momentan fragen sich außerhalb San Franciscos viele, wie die Niners trotz Jimmy Garoppolo so weit kommen konnten.

Die Antworten geben die Spieler auf und neben dem Feld: sie orientieren sich an ihrem Leader, der offensichtlich niemals seine Zuversicht verliert und meistens mit dem Rücken zur Wand erst Recht aufdreht. Hier zeigt sich der vielleicht entscheidende Aspekt für den Erfolg der Niners: das Team hat einen unglaublichen Zusammenhalt!

Haben wir uns verständlicherweise in der ersten Saisonhälfte gefragt, ob das Roster falsch – vor allem zu brav, zu ähnlich -  zusammengestellt sei – ist nun deutlich zu erkennen, dass der Fokus der Verantwortlichen bei der Spielerauswahl nicht verkehrt sein kann. Man sucht im Team vergeblich Stinkstiefel, stattdessen präsentiert sich das Teams als Einheit. Anstelle sich in der Niederlagenserie negativ zu äußern, hörte man von Spielern wie George Kittle „Wir müssen die Plays besser ausführen“ oder Nick Bosa „Wir haben es verbockt“. Das Team hat zumindest öffentlich keine Ausreden gesucht sondern immer an seine Wettbewerbsfähigkeit geglaubt. Dieser Glaube versetzt Berge.

Und wer ist für all dieses auch verantwortlich? Im Schlechten wie im Guten fällt es auf den Head Coach ab. Was sicherlich deutlich geworden ist: dies ist Shanahans Team. Nicht jedes andere Team hätte bei 3-5 noch die Kurve bekommen. Wie z.B. von Martin letzte Woche im Webradio richtig gesagt wurde, bekommt man mit Shanahans Art „Gutes“ und zwangsläufig auch „Schlechtes“. Aber ist es nicht immer so im Leben, dass die Stärken eines Menschen in der ein oder anderen Situation auch dessen Schwächen sein könnten?

Er scheint in meinen Augen als Head Coach gereift. Die Anzahl der Entscheidungen, über die durchaus der Kopf geschüttelt werden darf, hat gefühlt abgenommen. Zudem sind wie bereits ausgeführt die im Laufe der Saison getroffenen personellen Maßnahmen (Aiyuk zuerst zu limitieren, Charlie Woerner für Ross Dwelley, Ambry Thomas als zweitere Cornerback, den niedriger gedrafteten Runningback zur „Bell Cow“ zu bestimmen, Deebo Samuel mehr in das Laufspiel einzubinden) aufgegangen.

Leider geht sein Playcalling nicht in jedem Spiel und bei jedem Play auf. Aber bei wem ist es so? Selbst die Chiefs oder Bills haben Broken Plays dabei. Doch habt ihr mal darauf geachtet wie häufig bei Passplays mindestens ein Receiver frei oder mit einem schnellen Release über die Mitte als Target gut zu treffen ist? Ich finde es schon sehr bemerkenswert. Auch zu Beginn der Partie gegen die Packers waren die Receiver „meilenweit“ frei, nur leider kamen die Pässe nicht an.

Da sind wir vielleicht auch beim Problem der Shanahan - aber auch fast jeder Offense: das erste First Down in einem Drive ist entscheidend, um ins Rollen zu kommen. Wenn dieses geschafft ist, sind fast schon Punkte vorprogrammiert. Vor allem in dieser Saison, wo sich die Niners zur Nummer-Eins-Redzone-Offense gemausert haben (von 47% in 2016 auf 68% 2021; nur Regular Season) – ein Trend der in den Playoffs nachgelassen hat und dringend wieder aufgenommen werden muss.

Offensichtlich hat sich also (doch) auch Shanahan entwickelt – und dies, obwohl seine Art der Offense immer mehr Einzug in der NFL hält. Signifikant verändert hat sich auch die Länge der Pässe: wer hätte nach den letzten Jahren gedacht, dass Jimmy Garoppolo (fast) die Liga in Yards/Attempt anführt. Dass unser Coach durchaus lernfähig ist, hat er auch am Sonntag gezeigt. Bei 3rd&7 an der 38 der Packers hat er sich an das Spiel aus Woche Drei erinnert. Während er in der Regular Season noch einen Pass callte, wollte er diesmal Aaron Rodgers keine Zeit mehr auf der Uhr lassen und wählte nach seiner Auszeit einen Lauf.

Beides brachte übrigens ein First Down, aber nur die Entscheidung letzte Woche den Sieg.

Natürlich ist es nicht nur, und vielleicht auch nicht in erster Linie die Offense die bei den 49ers glänzt. Die Entscheidung, einen Rookie die Verantwortung als Defensive Coordinator zu geben, macht sich mehr als bezahlt. Während zu Saisonbeginn DeMeco Ryans noch verständliche Fehler zugestanden werden mussten, hat er noch im Laufe der Saison eine Top-Defense geformt. Nachdem die Highfire-Offense der Cowboys degradiert wurde, konnte sich nun auch der designierte SuperBowl-Champion mit dem Super-MVP nur die Zähne ausbeißen. Ryans hat sich mit einer unglaublich steilen Lernkurve einen Namen in der Liga gemacht.

Sollte Ryans und/oder vielleicht sogar auch Mike McDaniel nächste Saison woanders als Head Coach anheuern, wäre dies ein weiteres starkes Zeichen „pro“ den Leader Shanahan. Einige seiner Weggefährten sind schon als Head Coaches unterwegs und er sollte daher auch in der Lage sein, weitere fähige Coaches zu entdecken bzw. zu den Niners zu locken. Mit Kris Kocurek haben wir für die D-Line einen weiteren Meister seines Fachs in den eigenen Reihen.

Apropos „fähig“: neben dem Defensive Backfield ist die Offensive Line der Mannschaftsteil der 49ers, der insbesondere in Pregame-Analysen gerne als Schwachpunkt dargestellt wird. Vor dem Spiel gegen die Cowboys wurden die Linien der Playoffkontrahenten verglichen. Die bisherige Saisonperformance ließ erwarten, dass Dallas in beiden Bereichen den Niners knapp überlegen sei.

Doch wie sah die Realität aus? Die vielgescholtene O-Line der Niners ließ keinen Sack und gerade einmal sechs Pressures und nur zwei Hurries zu (lt. Pro-Football-Reference). Micah Parsons kam übrigens kein einziges Mal in die Nähe von Garoppolo(!). Auch gegen die Rams wird Jimmy normalerweise gut geschützt - unterstützt durch ein cleveres Playcalling…

Also: es gibt neben Robbie Gould noch viele andere Dinge zu entdecken, die momentan bei den 49ers glänzen. Daher lasst Euch ja nicht einreden, dass wir zu Unrecht im CCG stehen – Go Niners!

Und wenn dann auch noch der Plan mit Trey Lance aufgeht...

Quell der eigenen Glückseligkeit, dass unser Team noch die Kurve bekommen hat. Ein saugutes Gefühl - meilenweit besser als die Niedergeschlagenheit insbesondere im Oktober zu Nikolaus und Weihnachten; das bitte noch lange anhält
« Letzte Änderung: 28. Jan. 22, 11:08 von owl49er »
Was soll ich weiter erzählen? Die wahre Trauer liebt die Worte nicht! Käme doch bald die Zeit, in der man solche blutige Geschichten nur noch als alte Sagen kennt!

Offline Funky

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Re: Es ist nicht alles Gould was glänzt - Teil 3
« Antwort #1 am: 28. Jan. 22, 09:33 »
Hast du ganz toll geschrieben. Da gehe ich bei eigentlich allem mit.
Be(at) the best

Offline JULI

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Re: Es ist nicht alles Gould was glänzt - Teil 3
« Antwort #2 am: 28. Jan. 22, 10:39 »
Danke für diese wohltuende Analyse.

Das der eine oder andere emotionale Fan am System Lynch/ Shanahan gern mal Kritik übt, kann ich natürlich nachvollziehen. Allerdings sollte man immer bedenken, dass auch 31 andereTeams in der NFL alles geben, um Erfolg zu haben und dementsprechend Strategien entwickeln.
Umso höher ist es einzuschätzen, dass die 9ers in 3 Jahren jetzt zum 2. Mal im CCG stehen. Ich glaube, ein sehr großer Teil der NFL Franchises und deren Fans wären mehr als zufrieden damit.
Natürlich muss der Gewinn der 6.VLT das große Ziel sein und daran werden letztendlich auch Lynch und Shanahan gemessen. Aber jeder von uns, sollte bei aller Emotionalität, auch ein wenig realistisch bleiben.
In diesem Sinne Go 9ers   :champ: :champ: :champ: :champ: :champ: :champ:

Offline reagan - The Left Hand

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Re: Es ist nicht alles Gould was glänzt - Teil 3
« Antwort #3 am: 28. Jan. 22, 10:56 »
Wau, da hast du aber 3 Teile ausgepackt. Respekt. Bei 90 % bin ich dabei und wenn wir den Super Bowl gewinnen, dann bei 100%  ;D
"Geld spielt keine Rolle. Unser Ziel ist der Gewinn des Super Bowls" so York.

Offline owl49er

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Re: Es ist nicht alles Gould was glänzt - Teil 3
« Antwort #4 am: 28. Jan. 22, 11:08 »
Was man halt so macht, wenn der nächste Gameday nicht schnell genug kommen kann.  ::)
Was soll ich weiter erzählen? Die wahre Trauer liebt die Worte nicht! Käme doch bald die Zeit, in der man solche blutige Geschichten nur noch als alte Sagen kennt!

Offline snoopy

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Re: Es ist nicht alles Gould was glänzt - Teil 3
« Antwort #5 am: 28. Jan. 22, 11:37 »
Auf jeden Fall DANKE für die Mühe !
Ist auch gut und schön zu lesen :10:
OwensOwensOwensOwensOwens!!!!CAUGHTIT!hecaughtithecaughtithecaughtit!!!

Offline NinerForever

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Re: Es ist nicht alles Gould was glänzt - Teil 3
« Antwort #6 am: 28. Jan. 22, 12:22 »
Super Text, gibt so manche Stellen die mich an mich selbst erinnern, was habe ich über manche Dinge geflucht. Vielleicht sollte man manche Dinger wirklich überdenken  ;)

Offline Chris2174

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Re: Es ist nicht alles Gould was glänzt - Teil 3
« Antwort #7 am: 28. Jan. 22, 12:27 »
Wau, da hast du aber 3 Teile ausgepackt. Respekt. Bei 90 % bin ich dabei und wenn wir den Super Bowl gewinnen, dann bei 100%  ;D
Wollt grad schreiben - wenn alles zutrifft - sollte der SB heuer "nach Hause" zu den Rot-Goldenen kommen!

Offline Torgarlicor

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Re: Es ist nicht alles Gould was glänzt - Teil 3
« Antwort #8 am: 28. Jan. 22, 12:56 »
Starker Text, war für eine Mühe, Respekt!  :respekt: :10:
Inhaltlich sogar noch besser!  ;)

Offline Klengemann

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Re: Es ist nicht alles Gould was glänzt - Teil 3
« Antwort #9 am: 28. Jan. 22, 13:11 »
Auf keinen Fall sind wir zu Unrecht, wo wir sind. Wir haben Schwächen, wie jedes andere Team auch, aber wir haben die unschätzbar wichtige Qualität (im Laufe der Saison gefunden), uns durchzubeißen, egal, wie die Umstände oder der Spielverlauf ist. Das überdeckt die ein oder andere Schwäche und kann eine Mannschaft weit tragen. Vielleicht ja sogar zum Titel  8)

Offline snoopy

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Re: Es ist nicht alles Gould was glänzt - Teil 3
« Antwort #10 am: 28. Jan. 22, 13:14 »
Sagen wir mal so: bisher sind 28 Teams an ihren Schwächen (oder unserer Stärken ;) ) irgendwann gescheitert..
OwensOwensOwensOwensOwens!!!!CAUGHTIT!hecaughtithecaughtithecaughtit!!!

Offline LeonJoe

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Re: Es ist nicht alles Gould was glänzt - Teil 3
« Antwort #11 am: 28. Jan. 22, 15:06 »
Danke Udo…sehr erfrischend. Damit wird bei mir viel Vorfreude, auf das vllt noch kommt, geweckt.

greetz Frank

Offline NinersUlm

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Re: Es ist nicht alles Gould was glänzt - Teil 3
« Antwort #12 am: 28. Jan. 22, 15:28 »
Vielen Dank! Klasse!

Jetzt die Lambs ruhigstellen am Sonntag!
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Offline sf510

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Re: Es ist nicht alles Gould was glänzt - Teil 3
« Antwort #13 am: 28. Jan. 22, 17:17 »
Herzlichen Dank für Deine Mühe, ganz große Klasse!

Go Niners, beat the Rams!
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Offline Buffa1

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Re: Es ist nicht alles Gould was glänzt - Teil 3
« Antwort #14 am: 28. Jan. 22, 18:59 »
Hut ab!!!Toller Artikel den jeder mal in Ruhe lesen sollte.
Vielleicht verstehet dann er eine oder andere wie eine erfolgreiche Franchise geführt werden sollte.
Alles mit viel Weitsicht und ohne schnellen Aktionismus!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

 :)

Offline MoRe99

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Re: Es ist nicht alles Gould was glänzt - Teil 3
« Antwort #15 am: 28. Jan. 22, 19:43 »
Erstmal vielen Dank für diesen sehr gut recherchierten und geschrieben Dreierpack!  :thumbup:  Es gibt sehr, sehr viel, mit dem ich absolut mitgehe.

Einen kleinen Tropen Wasser muss ich aber dennoch in den Wein kippen. *sorry*  Nur zur Sicherheit vorab: Ich finde die Leistung von Armstead diese Saison wirklich gut. Hatte bereits vor etlichen Wochen darauf verwiesen, dass Armstead besser spielt als sein Ruf /zu der Zeit), da seine Wirkung sich nicht in den üblichen Stats (Sacks etc.) messen ließ.

Ich habe seinerzeit, beim Draft von Armstead, ziemlich über den Pick geflucht. Für mich hatte er enormes Bust-Potenzial. Wir reden bei Armstead über einen Erstrundenpick, der in seinem siebten (!) Jahr ist! Die ersten drei Jahre waren, nun ja, eher durchwachsen. Seit 2018 hat Armstead dann kein Spiel verpasst. In der Saison war eine Steigerung da. So richtig überzeugend war aus meiner Sicht aber dann erst die Saison 2019, an der Seite von Buckner. Das Jahr spielte er mit der Fifth Year Option. Danach bekam er einen dicken Vertrag, und Buckner wurde getradet. Letztlich war 2020 wieder ein etwas schwächeres Jahr für ihn. Diese Saison war er schon zu Beginn nicht schlecht, hat seine Wirkung aber erst richtig entfalten können, seit er auf DT spielt. Seitdem aber ist er bärenstark!

Um das nochmals (!) klar zum Ausdruck zu bringen: Dass Armstead bei den Niners spielt, ist diese Saison wirklich wichtig, und ich freue mich, dass er da ist! Ist das aber das, was ihr alle hier von einem Erstrundenpick wollt? Zwei starke Jahre, zwei gute Jahre, und all das erst nach den ersten drei Jahren? Und komme mir niemand damit, dass das von Anfang an der Plan war, Armstead ganz, ganz behutsam bis zum heutigen Niveau aufzubauen.  ;)  :cheers:

Online Hyde 28

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Re: Es ist nicht alles Gould was glänzt - Teil 3
« Antwort #16 am: 28. Jan. 22, 19:56 »
Der falsche Spieler für die falsche Position zur falschen Zeit. Das sehe ich auch für S.Thomas so. Man hat aus bestimmten 1st Round Picks zu wenig gemacht. Ist halt wie es ist. Man kann sich auch fragen wie diese Defense seit 2019 ohne Bosa sein würde. ;)

Offline snoopy

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Re: Es ist nicht alles Gould was glänzt - Teil 3
« Antwort #17 am: 28. Jan. 22, 20:04 »
Na, da gibt es aber hunderte Firstrounder, die weniger geliefert haben.

Außerdem: es war von Anfang an der Plan Armstead ganz, ganz behutsam bis zum heutigen Niveau aufzubauen  ;D ;D

Er hat ja nun noch viiiiele gute Jahre vor sich :winkgrin:
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Offline MoRe99

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Re: Es ist nicht alles Gould was glänzt - Teil 3
« Antwort #18 am: 28. Jan. 22, 20:10 »
Na, da gibt es aber hunderte Firstrounder, die weniger geliefert haben.
Richtig. Aber ich denke, wir alle erwarten uns vom einem Erstrundenpick doch noch etwas mehr, oder?  ???

Zitat
Außerdem: es war von Anfang an der Plan Armstead ganz, ganz behutsam bis zum heutigen Niveau aufzubauen  ;D ;D
Warum nur wusste ich, dass das von dir kommen wird?  ;D  :cheers:

Offline owl49er

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Re: Es ist nicht alles Gould was glänzt - Teil 3
« Antwort #19 am: 28. Jan. 22, 20:44 »
Guter Punkt, Reiner - natürlich war es nicht der Plan, ihn behutsam aufzubauen und erst in der fünften Saison durchstarten zu lassen. Ich finde es aber in dieser Saison nicht angebracht, Buckner nachzutrauern. Sie haben Arik Armstead vertraut, sind sicherlich auch das Risiko eingegangen, dass er etwas schwächer als Buckner ist und werden mit Leistung belohnt.

Aber ich behaupte, dass über 60% der Firstrounder nach sieben Jahren entweder nicht mehr in der Liga sind bzw. keine fünf Jahre als Starter auf dem Buckel haben (werde ich gleich mal ab 2010 recherchieren).
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