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49ers FanZone => 49ers News Zone => Thema gestartet von: Cordovan am Sa, 28. Dez. ’13, 13:24

Titel: Brooks gewinnt Einspruch gegen die "Brees-Strafe"
Beitrag von: Cordovan am Sa, 28. Dez. ’13, 13:24
Die NFL sagte, der Call war absolut korrekt.

Laut Matt Maiocco (CSNBayArea.com), hat aber nun Brooks die Berufung gegen seine Geldstrafe von $ 15.750,00 für seinen Hit gegen Saint's-QB Brees, gewonnen. Brooks berief gegen die Strafe und bekam vom Liga-Beamten Matt Birk (bearbeitet die Spieler-Einsprüche gegen Strafen) recht.

Ursprünglich wurde Brooks für eine "Unnecessary-Roughness" Strafe mit einer Geldstrafe belegt. Dieser Call machte einen "Sack und Fumble" zunichte (Patrick Willis eroberte den Fumble). Dadurch konnte New Orleans den Drive am Leben erhalten und ein FG erzielen. Mit einem späteren FG gewannen die Saints dann auch noch mit 23-20.

Dieses Resultat könnte noch wichtig für das "Play-Off-Picture" in der NFC-West werden, da die 49ers momentan nur einen Sieg hinter den Seattle Seahawks liegen.

QUELLE: profootballtalk.nbcsports.com, 27.12.2013
Titel: Re: Brooks gewinnt Einspruch gegen die "Brees-Strafe"
Beitrag von: Cordovan am Sa, 28. Dez. ’13, 13:26
Was er Artikel nicht sagt: Dieses könnte entscheidend für die Arizona Cardinals werden, sollten diese gegen uns gewinnen und gleichzeitig die Saints auch ihr spiel gewinnen.

Ohne den Call - mit der Annahme, dass wir dann gegen die Saints gewonnen hätten - wären dann nämlich die Cardinals ebenfalls VOR den Saints und damit in den Play-Offs!!!
Titel: Re: Brooks gewinnt Einspruch gegen die "Brees-Strafe"
Beitrag von: LeonJoe am Sa, 28. Dez. ’13, 13:35
Ich glaube es gibt mehrere von diesen-hätte-wäre-wenn-Szenarien. Ärgerlich ist es sicher, aber keiner gibt und das W zurück, also warum lange drüber nachdenken? Alle Konzentration auf die Cards legen.

greetz Frank
Titel: Re: Brooks gewinnt Einspruch gegen die "Brees-Strafe"
Beitrag von: zugschef am Sa, 28. Dez. ’13, 13:57
Das ist ja mal interessant...
Titel: Re: Brooks gewinnt Einspruch gegen die "Brees-Strafe"
Beitrag von: frontmode am Sa, 28. Dez. ’13, 15:10
Zitat von: zugschef am Sa, 28. Dez. ’13, 13:57
Das ist ja mal interessant...

Was genau? Ist ja nicht das erste Mal und es heisst auch nicht, dass der Hit legal war.
Titel: Re: Brooks gewinnt Einspruch gegen die "Brees-Strafe"
Beitrag von: Eike14 am Sa, 28. Dez. ’13, 15:14
Soll das jetzt heißen das uns vielleicht noch ein Sieg gut geschrieben wird ? :o
Titel: Re: Brooks gewinnt Einspruch gegen die "Brees-Strafe"
Beitrag von: MoRe99 am Sa, 28. Dez. ’13, 15:20
Zitat von: Eike14 am Sa, 28. Dez. ’13, 15:14
Soll das jetzt heißen das uns vielleicht noch ein Sieg gut geschrieben wird ? :o

Das ganz sicher nicht.  ;)
Titel: Re: Brooks gewinnt Einspruch gegen die "Brees-Strafe"
Beitrag von: wizard49er am Sa, 28. Dez. ’13, 15:36
Zitat von: LeonJoe am Sa, 28. Dez. ’13, 13:35
Ich glaube es gibt mehrere von diesen-hätte-wäre-wenn-Szenarien. Ärgerlich ist es sicher, aber keiner gibt und das W zurück, also warum lange drüber nachdenken? Alle Konzentration auf die Cards legen.

greetz Frank

so ist es.
Titel: Re: Brooks gewinnt Einspruch gegen die "Brees-Strafe"
Beitrag von: zugschef am Sa, 28. Dez. ’13, 15:47
Zitat von: frontmode am Sa, 28. Dez. ’13, 15:10
Zitat von: zugschef am Sa, 28. Dez. ’13, 13:57
Das ist ja mal interessant...
Was genau? Ist ja nicht das erste Mal und es heisst auch nicht, dass der Hit legal war.
Ein klares Bekenntnis der Liga sieht anders aus. Diese Hits und Penalties sind weiterhin in einem schwammigen Graubereich, denn wenn der Hit keiner Geldstrafe würdig war, wie würde die Situation und Message der Liga jetzt aussehen, wenn Brooks Hit nicht geflaggt worden wäre?

Hier hält man sich, womöglich absichtlich, einen riesigen Raum für mögliche Manipulationen offen. Wer das sofort in den Bereich der Phantasie abtun will, soll sich mal über den europäischen Fußball informieren.
Titel: Re: Brooks gewinnt Einspruch gegen die "Brees-Strafe"
Beitrag von: AceT am Sa, 28. Dez. ’13, 16:19
Da sieht man wieder das solche Fehlentscheidungen nicht nur Spielentscheident sein können sondern auch die Saison kosten können.
Titel: Re: Brooks gewinnt Einspruch gegen die "Brees-Strafe"
Beitrag von: IamNINER am Sa, 28. Dez. ’13, 17:01
Das ganze Spiel auf diesen Call zu reduzieren ist dann aber doch ein wenig zu einfach. Die 49ers haben es in jenem Spiel nicht geschafft das Spiel so zu gestalten, dass so ein Call das Spiel nicht entscheiden kann.

Der Call führte ja schon damals für viele Diskussionen. Er fällt für mich in die gleiche Kategorie wie Whitners Hit gegen Steven Jackson. Der war auch klar mit der Schulter und genau so wie man Hitten soll. Es gab eine Flag einfach weil der Hit hart aussah. Dies ist eine der zentralen Aufgaben, welche die NFL zu lösen hat: Welche Hits sollen effektiv unerlaubt sein und die Refs müssen entsprechend geschult und instruiert werden.
Titel: Re: Brooks gewinnt Einspruch gegen die "Brees-Strafe"
Beitrag von: frontmode am Sa, 28. Dez. ’13, 17:04

Zitat von: zugschef am Sa, 28. Dez. ’13, 15:47
Zitat von: frontmode am Sa, 28. Dez. ’13, 15:10
Zitat von: zugschef am Sa, 28. Dez. ’13, 13:57
Das ist ja mal interessant...
Was genau? Ist ja nicht das erste Mal und es heisst auch nicht, dass der Hit legal war.
Ein klares Bekenntnis der Liga sieht anders aus. Diese Hits und Penalties sind weiterhin in einem schwammigen Graubereich, denn wenn der Hit keiner Geldstrafe würdig war, wie würde die Situation und Message der Liga jetzt aussehen, wenn Brooks Hit nicht geflaggt worden wäre?

Hier hält man sich, womöglich absichtlich, einen riesigen Raum für mögliche Manipulationen offen. Wer das sofort in den Bereich der Phantasie abtun will, soll sich mal über den europäischen Fußball informieren.

Sorry, aber das ist echter Unsinn.

Birk ist kein Mitarbeiter der NFL sondern ein von Liga und Gewerkschaft gemeinsam eingesetzter Schlichter. Birk wurde im Sommer von der NFLPA vorgeschlagen.

Er entscheidet einzig und allein über die nachträglichen Strafen für die Spieler. Seine Entscheidungen haben nichts mit der Liga zu an sich zu tun.

Mal angesehen davon, dass die 49ers nichts mit dem Ball nach dem FG anfangen konnten und das Spiel ganz alleine in den Sand gesetzt haben, was sollte es der NFL bringen, ein Team explizit zu benachteiligen - zumal das garantiert alle 32 Teams mit entsprechenden Calls "belegen" können?
Titel: Re: Brooks gewinnt Einspruch gegen die "Brees-Strafe"
Beitrag von: zugschef am Sa, 28. Dez. ’13, 17:42
Zitat von: frontmode am Sa, 28. Dez. ’13, 17:04
Er entscheidet einzig und allein über die nachträglichen Strafen für die Spieler. Seine Entscheidungen haben nichts mit der Liga zu an sich zu tun.
Das stimmt nicht. Goodell ist die letzte Instanz. [edit] Genauso bei Suspendierungen und Berufungen gegen diese.

[edit] Was den Ausgang des Spiels in New Orleans angeht, so kann ich nur sagen, dass man genauso sagen könnte, dass die Niners Defense am Montag nach dem Onside sowieso verloren hätte, weil sie die Falcons nicht stoppen konnte. Dann gab's aus dem Nichts das Big Play. Inwiefern das also ein Argument sein soll, ist mir nicht klar.

Außerdem wollte ich gar nicht auf das hinaus, sondern darauf, dass die Regeln bzgl. Roughing in all seinen Varianten viel zu schwammig sind.
Titel: Re: Brooks gewinnt Einspruch gegen die "Brees-Strafe"
Beitrag von: frontmode am Sa, 28. Dez. ’13, 17:57
Under the collective bargaining agreement signed in 2011, the officers review discipline handed out for on-field conduct. Player suspensions must be appealed in three days to the officers, and their decisions are binding.
Titel: Re: Brooks gewinnt Einspruch gegen die "Brees-Strafe"
Beitrag von: frontmode am Sa, 28. Dez. ’13, 17:59
Das Argument ist, dass die 49ers nicht durch diesen Call verloren haben. Sie hätten es selbst in der Hand gehabt.
Titel: Re: Brooks gewinnt Einspruch gegen die "Brees-Strafe"
Beitrag von: zugschef am Sa, 28. Dez. ’13, 18:14
Zitat von: frontmode am Sa, 28. Dez. ’13, 17:57
Under the collective bargaining agreement signed in 2011, the officers review discipline handed out for on-field conduct. Player suspensions must be appealed in three days to the officers, and their decisions are binding.
Hm... Ich kann die Artikel dazu finden, aber die geben alle keine primäre Quelle an. Aber was bedeutet das schon hinsichtlich meiner Kritik? Kann Matt Birk unter keinen Umständen daran interessiert sein, dass Spiele geschoben werden? Warum?

Es muss nicht sein, dass dem so ist, und es ist auch insoferne für meine eigentliche Kritik irrelevant, als die betreffenden Regeln nach wie vor enorm ungenau formuliert sind -- ganz unabhängig davon und egal ob manipuliert wird oder nicht, oder ob Goodell oder Birk das letzte Wort hat.

Mir ging es bei meiner Spekulation nur darum den Grund für die unscharfe Formulierung zu erahnen. Wenn jemand eine andere und womöglich bessere Theorie hat, würde ich sie gerne hören.

[edit]
Zitat von: frontmode am Sa, 28. Dez. ’13, 17:59
Das Argument ist, dass die 49ers nicht durch diesen Call verloren haben. Sie hätten es selbst in der Hand gehabt.
Darum ging's mir auch gar nicht.
Titel: Re: Brooks gewinnt Einspruch gegen die "Brees-Strafe"
Beitrag von: frontmode am Sa, 28. Dez. ’13, 18:34
Wenn Birk eingreift, sind die Spiele bereits entschieden ;).

Wenn die NFL keine Strafe verteilt (siehe Whitner), dann war es ein falscher Call. Wenn Birk overruled, sieht er persönlich es anders als die Liga.

Die Frage ist, warum überhaupt jemand an Benachteiligungen Interesse haben sollte? Und warum speziell gegen die 49ers?
Titel: Re: Brooks gewinnt Einspruch gegen die "Brees-Strafe"
Beitrag von: Zacharry am Sa, 28. Dez. ’13, 18:36
Zitat von: frontmode am Sa, 28. Dez. ’13, 18:34
Wenn Birk eingreift, sind die Spiele bereits entschieden ;).

Wenn die NFL keine Strafe verteilt (siehe Whitner), dann war es ein falscher Call. Wenn Birk overruled, sieht er persönlich es anders als die Liga.

Die Frage ist, warum überhaupt jemand an Benachteiligungen Interesse haben sollte? Und warum speziell gegen die 49ers?

im europäischen clubfussball sind es meist sportwetten.

zach
Titel: Re: Brooks gewinnt Einspruch gegen die "Brees-Strafe"
Beitrag von: frontmode am Sa, 28. Dez. ’13, 18:59
Die vom Verband dann "eingehalten" werden?

Titel: Re: Brooks gewinnt Einspruch gegen die "Brees-Strafe"
Beitrag von: stig49 am Sa, 28. Dez. ’13, 20:10
Zitat von: frontmode am Sa, 28. Dez. ’13, 18:59
Die vom Verband dann "eingehalten" werden?
Also kommt - weder die NFL noch der DFB manipulieren. Und Brooks Tackle war halt leider grenzwertig. Konnte man bestrafen, hätte man nicht bestrafen müssen. Insofern ist Brooks selbst schuld. Dass man ihn jetzt nicht zusätzlich bestraft, fnde ich ebenfalls nachvollziehbar. Also wonist das Problem?
Titel: Re: Brooks gewinnt Einspruch gegen die "Brees-Strafe"
Beitrag von: zugschef am Sa, 28. Dez. ’13, 20:58
Zitat von: stig49 am Sa, 28. Dez. ’13, 20:10
Also wonist das Problem?
Zitat von: zugschef am Sa, 28. Dez. ’13, 17:42
Außerdem wollte ich gar nicht auf das hinaus, sondern darauf, dass die Regeln bzgl. Roughing in all seinen Varianten viel zu schwammig sind.
Titel: Re: Brooks gewinnt Einspruch gegen die "Brees-Strafe"
Beitrag von: frontmode am Sa, 28. Dez. ’13, 21:41
Ich glaube eher, dass die Refs lieber eine Flagge zu viel als zu wenig werfen.

Allerdings sollte die Liga hier für mehr Einheitlichkeit sorgen.

Nichts desto trotz meine ich immer noch, dass der Call berechtigt war - auch wenn Brooks hier versucht hat, regelkonform zu hitten.
Titel: Re: Brooks gewinnt Einspruch gegen die "Brees-Strafe"
Beitrag von: Bixente am So, 29. Dez. ’13, 00:33
Wo dabei aber auch nicht alle gleich behandelt werden.

http://www.teamrankings.com/nfl/stat/opponent-penalties-per-game (http://www.teamrankings.com/nfl/stat/opponent-penalties-per-game)
Titel: Re: Brooks gewinnt Einspruch gegen die "Brees-Strafe"
Beitrag von: stig49 am So, 29. Dez. ’13, 12:55
Zitat von: zugschef am Sa, 28. Dez. ’13, 20:58
Zitat von: stig49 am Sa, 28. Dez. ’13, 20:10
Also wonist das Problem?
Zitat von: zugschef am Sa, 28. Dez. ’13, 17:42
Außerdem wollte ich gar nicht auf das hinaus, sondern darauf, dass die Regeln bzgl. Roughing in all seinen Varianten viel zu schwammig sind.
ok, aber gehts denn ünerhaupt weniger schwammig? In irgendeiner Teamsportart?
Titel: Re: Brooks gewinnt Einspruch gegen die "Brees-Strafe"
Beitrag von: zugschef am So, 29. Dez. ’13, 14:18
Zitat von: stig49 am So, 29. Dez. ’13, 12:55
Zitat von: zugschef am Sa, 28. Dez. ’13, 20:58
Zitat von: stig49 am Sa, 28. Dez. ’13, 20:10
Also wonist das Problem?
Zitat von: zugschef am Sa, 28. Dez. ’13, 17:42
Außerdem wollte ich gar nicht auf das hinaus, sondern darauf, dass die Regeln bzgl. Roughing in all seinen Varianten viel zu schwammig sind.
ok, aber gehts denn ünerhaupt weniger schwammig? In irgendeiner Teamsportart?
Was hat das damit zu tun, dass diese Regel im Speziellen extrem schlecht formuliert ist?

Zitat von: zugschef am Di, 19. Nov. ’13, 17:09
Also für mich geht da hervor -- und das ist nun entgegen meiner vorigen Aussage, dass das komplett wurscht wäre --, dass die Absicht und der Ablauf sehrwohl eine Rolle spielen. Hätte Brooks Brees sofort am Hals oder Kopf getroffen, wäre das ein klares Foul gewesen, keine Frage, auch wenn Brooks das gar nicht wollte und einfach nur schaßaugat war.

Tatsächlich kommen Oberarm und Hals/Kinn aber erst in Kontakt miteinander, als Brees zusammensackt und sein Kopf durch das Peitscheinschlagsyndrom, ausgelöst durch den Hit auf die Schulter, nach vorne geworfen wird. Das entspricht nicht meinem Verständnis von "Brooks nutzte seinen Oberarm, um Brees im Halsbereich zu treffen".

Wäre die Liga daran interessiert die Kontroverse wirklich zu verhindern, dann müsste die Regel folgendermaßen lauten: "In covering the passer position, Referees will be particularly alert to fouls in which defenders impermissibly use the helmet and/or facemask to hit the passer, or at some point of contact hit the passer with hands, arms, or other parts of the body in the head or neck area."

Das tut sie aber nicht. Die Regel nutzt erstens die missverständliche Formulierung "use to hit" anstatt einfach nur "hit" und zweitens baut sie noch die interpretationsabhängige Eigenschaft "forcibly" in den Text ein. Das sind gleich zwei Punkte, die ganz eindeutig nicht eindeutig sind.

Nachdem diese Regel in den letzten Jahren immer wieder abgeändert worden war, kann ich mir nicht vorstellen, dass da kein Hintergedanke da war, als man diese unscharfe Formulierung wählte.