49ers 17, Seahawks 20 (Week 13) (7. Dez. 2009)
Seattle wappnete sich für einen weiteren großen Auftritt von Frank Gore. Stattdessen bekamen sie die meisten Passing-Yards in der Karriere von Alex Smith aus der neuen Spread Offense der 49ers - und einen geschenkten Sieg.
"Es ist ein ganz schöne Entlastung, wenn sie sich für uns um eines unserer Probleme kümmern. Es war... schön.", so Seattle Rookie Outside Linebacker Aaron Curry, der darüber strahlte, dass derselbe Gore, der im ersten Spiel drei Monate zuvor noch 202 yds erlaufen hatte, diesmal nur neun Carries bekam.
Dies und eine Lawine an Fehlern der 49ers hielt Seattle im Spiel. Dann verwandelte Olindo Mare ein 30-yd Field Goal, als die Uhr auslief, und so siegten die Seahawks (5-7) mit 20-17 gegen die 49ers (5-7).
"Es ist momentan entmutigend. Es ist krank.", so 49ers Linebacker Patrick Willis.
Nachdem die 49ers eine Timeout genommen hatten, um den Veteran Kicker an einem kalten Tag "einzufrieren", brachte Mare sein Team im letzten Quarter zum zweiten Mal in Führung und streckte seinen Teamrekord auf 18 verwandelte Versuche in Folge. Die Seahawks hielten damit die Hoffnungen auf eine Winning Season, wenn nicht gar auf die Playoffs, am Leben.
Die 49ers versemmelten mehr Chancen, als sie sich hätten erträumen können. Und somit verpassten sie auch die Chance, weiterhin in der NFC West Druck auf die Arizona Cardinals auszuüben, die nächsten Montag nach Candlestick kommen.
"Wir fanden einfach in jeder Situation einen Weg, es zu vermasseln.", so 49ers Coach Mike Singletary. "Teams, die über die Playoffs sprechen, dürfen das nicht tun."
Smith, der in seinen ersten 38 NFL-Spielen nie die 300-yd-Marke erreicht hatte, warf für 310 yds in der neuen passfreudigen Offense der 49ers. Der No. 1 Pick von 2005, der im Oktober als Starter reinstalliert worden war, komplettierte 27 von 45 Pässen, zwei davon für Touchdowns.
Ein Touchdown-Pass ging zu Vernon Davis, der mit seinen sechs Catches eine persönliche Bestleistung von 111 yds aufstellte. Davis zehnter Touchdown in dieser Saison bedeutete einen Single-Season-Rekord für 49ers Tight Ends.
Und doch musste San Francisco all den verpassten Chancen nachtrauern:
» Incompletions bei Third und Fourth Downs von Seattle's 1-yd-Linie im ersten Quarter.
» Ein Fumble bei einem Punt-Return Reverse, den Arnaz Battle und Brandon Jones verbockten.
» Ein weiterer Fumble von Gore, als die 49ers endlich wieder auf den fast schon eingemotteten Runner zurückgriffen. Forciert wurde dieser von Jordan Babineaux an der 22 der Seahawks, und Josh Wilson returnierte den Ball für 43 yds, um Mare's erstes Field Goal des letzten Quarters vorzubereiten.
» Davis Drop, als er in der Endzone einen Pass von Smith durch die Hände gleiten und von seiner Gesichtsmaske abprallen ließ, als man spät in dem Spiel mit 14-17 in Rückstand lag.
"Ich wusste nicht, zu wem er warf.", so Davis.
Dann schaute Rookie Michael Crabtree nicht hin, als der Ball in der Endzone seinen Helm touchierte, nachdem Smith durch einen Blitz gezwungen war, früher zu werfen, als Crabtree dies erwartete. Die 49ers mussten sich 2:57 Minuten vor Schluss mit einem 34-yd Field Goal von Joe Nedney zufrieden geben.
Die 49ers stellten fest, dass ihre passlastige Einstellung auch Nachteile hat - es sei denn, man ist ein Seahawk, dem es vor der Aufgabe, Gore zu stoppen, graut.
Er hatte in seinen sieben vorherigen Spielen gegen Seattle im Durchschnitt 160 yds from Scrimmage verzeichnet. Seine persönliche Bestmarke von 212 yds aus der Saison 2006? Yep, sie kam gegen die Seahawks.
"Ich bin froh, dass er den Ball nicht öfter bekam.", so Seahawks Coach Jim Mora über Gore.
Im letzten Quarter gab es jede Menge Fehlschläge.
Mit vier Completions in Folge von Matt Hasselbeck, drei davon zu T.J. Houshmandzadeh, erreichte Seattle 1:19 vor Schluss die 40 der 49ers. Dann gab es die vierte Completion für Raumverlust in dem Spiel, ein Screen Pass zu Julius Jones, welcher von Willis für 5 yds Verlust zerstört wurde.
Ein False Start durch Center Chris Spencer warf Seattle noch weiter zurück, so dass es 1:03 vor Schluss 3rd-and-19 hieß. Hasselbeck warf dann einen perfekten Pass in den Lauf von Deion Branch, aber dem glitt der Ball an der 12 der 49ers durch die Hände, und Seattle musste zum zehnten Mal punten.
Aber die 49ers gingen Three-Passes-and-out von ihrer eigenen 11. Seattle Safety Deon Grant droppte den letzten Pass im Mittelfeld.
Nate Burleson returnierte den anschließenden Punt für 21 yds bis an die 48 der Seahawks, also noch 21 Sekunden auf der Uhr waren. Zwei Plays später lief Rookie Deon Butler an Cornerback Keith Smith vorbei, und Hasselback's Laser Pass traf ihn im vollen Lauf für einen 32-yd-Raumgewinn.
Ein Run später nahm Seattle eine Timeout, und Mare machte seinen Job, woraufhin er von Holder Jon Ryan und dem Rest der Seahawks gefeiert wurde.
Der älteste Seahawks zuckte nur mit den Schultern: "Ich werde dafür bezahlt, Field Goals zu verwandeln.", so der 36-Jährige.
Notizen: Smith hatte Mitte des zweiten Quarters bereits 183 yds auf dem Konto, als die 49ers bei 21 ihrer ersten 24 Plays geworfen hatten. ... Mare hat in dieser Saison 21 von 23 Field Goals verwandelt. Seit er vor der Saison 2008 zu den Seahawks kam, hat er 45-von-50 verwandelt.
* * *
Four Downs
» Die Seahawks haben zum ersten Mal in dieser Saison zwei Spiele in Folge gewonnen.
» Die Seahawks stehen in dieser Saison in Heimspielen 4-2.
» Die 49ers stehen in dieser Saison auswärts 1-5 und haben fünf Auswärtsspiele in Folge verloren. Alle diese Spiele verloren sie mit sechs Punkten Unterschied oder weniger.
» The 49ers verwerteten nur eines von 13 Third Downs.
* * *
Es war vorbei, als...
...Olindo Mare bei auslaufender Uhr ein 30-yd Field Goal verwandelte.
Game Ball
Nachdem Seahawks QB Matt Hasselbeck zwei Spiele in Folge ohne Touchdown-Pass geblieben war, warf er diesmal zwei Touchdowns in der ersten Halbzeit. Später komplettierte er bei unentschiedenem Spielstand im vierten Quarter einen 32-yd Pass zu Rookie WR Deon Butler, womit die Seahawks in Position gelangen, um das entscheidende Field Goal zu erzielen.
Schlüssel-Statistik
Die 49ers konnten nur eines von 13 Third Downs verwerten.
* * *
NFL.com Game Book (PDF) | NFL.com Game Highlights
* * *
Quellen: NFL.com, Associated Press
"Es ist ein ganz schöne Entlastung, wenn sie sich für uns um eines unserer Probleme kümmern. Es war... schön.", so Seattle Rookie Outside Linebacker Aaron Curry, der darüber strahlte, dass derselbe Gore, der im ersten Spiel drei Monate zuvor noch 202 yds erlaufen hatte, diesmal nur neun Carries bekam.
Dies und eine Lawine an Fehlern der 49ers hielt Seattle im Spiel. Dann verwandelte Olindo Mare ein 30-yd Field Goal, als die Uhr auslief, und so siegten die Seahawks (5-7) mit 20-17 gegen die 49ers (5-7).
"Es ist momentan entmutigend. Es ist krank.", so 49ers Linebacker Patrick Willis.
Nachdem die 49ers eine Timeout genommen hatten, um den Veteran Kicker an einem kalten Tag "einzufrieren", brachte Mare sein Team im letzten Quarter zum zweiten Mal in Führung und streckte seinen Teamrekord auf 18 verwandelte Versuche in Folge. Die Seahawks hielten damit die Hoffnungen auf eine Winning Season, wenn nicht gar auf die Playoffs, am Leben.
Die 49ers versemmelten mehr Chancen, als sie sich hätten erträumen können. Und somit verpassten sie auch die Chance, weiterhin in der NFC West Druck auf die Arizona Cardinals auszuüben, die nächsten Montag nach Candlestick kommen.
"Wir fanden einfach in jeder Situation einen Weg, es zu vermasseln.", so 49ers Coach Mike Singletary. "Teams, die über die Playoffs sprechen, dürfen das nicht tun."
Smith, der in seinen ersten 38 NFL-Spielen nie die 300-yd-Marke erreicht hatte, warf für 310 yds in der neuen passfreudigen Offense der 49ers. Der No. 1 Pick von 2005, der im Oktober als Starter reinstalliert worden war, komplettierte 27 von 45 Pässen, zwei davon für Touchdowns.
Ein Touchdown-Pass ging zu Vernon Davis, der mit seinen sechs Catches eine persönliche Bestleistung von 111 yds aufstellte. Davis zehnter Touchdown in dieser Saison bedeutete einen Single-Season-Rekord für 49ers Tight Ends.
Und doch musste San Francisco all den verpassten Chancen nachtrauern:
» Incompletions bei Third und Fourth Downs von Seattle's 1-yd-Linie im ersten Quarter.
» Ein Fumble bei einem Punt-Return Reverse, den Arnaz Battle und Brandon Jones verbockten.
» Ein weiterer Fumble von Gore, als die 49ers endlich wieder auf den fast schon eingemotteten Runner zurückgriffen. Forciert wurde dieser von Jordan Babineaux an der 22 der Seahawks, und Josh Wilson returnierte den Ball für 43 yds, um Mare's erstes Field Goal des letzten Quarters vorzubereiten.
» Davis Drop, als er in der Endzone einen Pass von Smith durch die Hände gleiten und von seiner Gesichtsmaske abprallen ließ, als man spät in dem Spiel mit 14-17 in Rückstand lag.
"Ich wusste nicht, zu wem er warf.", so Davis.
Dann schaute Rookie Michael Crabtree nicht hin, als der Ball in der Endzone seinen Helm touchierte, nachdem Smith durch einen Blitz gezwungen war, früher zu werfen, als Crabtree dies erwartete. Die 49ers mussten sich 2:57 Minuten vor Schluss mit einem 34-yd Field Goal von Joe Nedney zufrieden geben.
Die 49ers stellten fest, dass ihre passlastige Einstellung auch Nachteile hat - es sei denn, man ist ein Seahawk, dem es vor der Aufgabe, Gore zu stoppen, graut.
Er hatte in seinen sieben vorherigen Spielen gegen Seattle im Durchschnitt 160 yds from Scrimmage verzeichnet. Seine persönliche Bestmarke von 212 yds aus der Saison 2006? Yep, sie kam gegen die Seahawks.
"Ich bin froh, dass er den Ball nicht öfter bekam.", so Seahawks Coach Jim Mora über Gore.
Im letzten Quarter gab es jede Menge Fehlschläge.
Mit vier Completions in Folge von Matt Hasselbeck, drei davon zu T.J. Houshmandzadeh, erreichte Seattle 1:19 vor Schluss die 40 der 49ers. Dann gab es die vierte Completion für Raumverlust in dem Spiel, ein Screen Pass zu Julius Jones, welcher von Willis für 5 yds Verlust zerstört wurde.
Ein False Start durch Center Chris Spencer warf Seattle noch weiter zurück, so dass es 1:03 vor Schluss 3rd-and-19 hieß. Hasselbeck warf dann einen perfekten Pass in den Lauf von Deion Branch, aber dem glitt der Ball an der 12 der 49ers durch die Hände, und Seattle musste zum zehnten Mal punten.
Aber die 49ers gingen Three-Passes-and-out von ihrer eigenen 11. Seattle Safety Deon Grant droppte den letzten Pass im Mittelfeld.
Nate Burleson returnierte den anschließenden Punt für 21 yds bis an die 48 der Seahawks, also noch 21 Sekunden auf der Uhr waren. Zwei Plays später lief Rookie Deon Butler an Cornerback Keith Smith vorbei, und Hasselback's Laser Pass traf ihn im vollen Lauf für einen 32-yd-Raumgewinn.
Ein Run später nahm Seattle eine Timeout, und Mare machte seinen Job, woraufhin er von Holder Jon Ryan und dem Rest der Seahawks gefeiert wurde.
Der älteste Seahawks zuckte nur mit den Schultern: "Ich werde dafür bezahlt, Field Goals zu verwandeln.", so der 36-Jährige.
Notizen: Smith hatte Mitte des zweiten Quarters bereits 183 yds auf dem Konto, als die 49ers bei 21 ihrer ersten 24 Plays geworfen hatten. ... Mare hat in dieser Saison 21 von 23 Field Goals verwandelt. Seit er vor der Saison 2008 zu den Seahawks kam, hat er 45-von-50 verwandelt.
* * *
Four Downs
» Die Seahawks haben zum ersten Mal in dieser Saison zwei Spiele in Folge gewonnen.
» Die Seahawks stehen in dieser Saison in Heimspielen 4-2.
» Die 49ers stehen in dieser Saison auswärts 1-5 und haben fünf Auswärtsspiele in Folge verloren. Alle diese Spiele verloren sie mit sechs Punkten Unterschied oder weniger.
» The 49ers verwerteten nur eines von 13 Third Downs.
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Es war vorbei, als...
...Olindo Mare bei auslaufender Uhr ein 30-yd Field Goal verwandelte.
Game Ball
Nachdem Seahawks QB Matt Hasselbeck zwei Spiele in Folge ohne Touchdown-Pass geblieben war, warf er diesmal zwei Touchdowns in der ersten Halbzeit. Später komplettierte er bei unentschiedenem Spielstand im vierten Quarter einen 32-yd Pass zu Rookie WR Deon Butler, womit die Seahawks in Position gelangen, um das entscheidende Field Goal zu erzielen.
Schlüssel-Statistik
Die 49ers konnten nur eines von 13 Third Downs verwerten.
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NFL.com Game Book (PDF) | NFL.com Game Highlights
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Quellen: NFL.com, Associated Press
Kommentare
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Zacharry (7. Dez. 2009)
die WR fangen in den wichtigen momenten nicht, smith versaut den letzten drive total, das playcalling zeigt erneut schwächen.
zach
sebastian082 (7. Dez. 2009)
Plummer50 (7. Dez. 2009)
Die beiden Fumbles waren tödlich. In beiden Situationen waren die 49ers am Drücker und es sah so aus, als ob sie sich absetzen könnten. Und dann machen die Seahawks daraus 10 Punkte. Und dann lässt Vernon Davis kurz vor Schluss einen leichten Touchdown fallen. Allerdings war das Playcalling am Ende der Hauptgrund für die Niederlage. Es waren nur noch 40 Sekunden zu spielen und man hat einen zweiten Versuch und 3. Und dann versucht man es mit langen Pässen zu erzwingen, anstatt zuerst den First Down zu machen. Man hat den Seahawks das Spiel auf dem Silbertablett serviert und sie haben dankend angenommen.
Das positive an dem Spiel ist die Entwicklung von Alex Smith, der ein sehr starkes Spiel gemacht hat. Hätten die Receiver nicht so viele Bälle fallen gelassen, wäre es noch besser gewesen. Das Playcalling insgesamt fand ich viel zu Passlastig. Gore fast gar nicht mehr einzusetzen, finde ich doch etwas sehr extrem.
stig49 (7. Dez. 2009)
Norton51 (7. Dez. 2009)
Es ist eigentlich wie immer: Wir können keine engen, wichtigen Dinger gewinnen.
Wahrscheinlich gewinnen sie jetzt noch die beiden letzten Saisonspiele, so wie immer nachdem die Saison Anfang Dezember vorbei ist und alle schauen dann hoffnungsvoll in die nächste Saison.
Mir geht das alles tierisch auf den Keks!
igor (7. Dez. 2009)
franco (7. Dez. 2009)
garrison20 (7. Dez. 2009)
ich glaube das ist der grund, warum es smith immer schwer haben wird in sanfran. selbst bei seinen besseren leistungen, wie zB heute oder gg die colts packt er es einfach nicht, wenn's drauf ankommt.
die receiver haben ihm bei den ganzen drops aber auch schwer im stich gelassen...dennoch hätte er es im letzten drive packen können. der wurf dann bei 3rd down war allerdings schon gemein gefährlich...mehr als verloren hätten wir aber auch bei einer INT nicht.
in der 2. hz war die gesamte OFF einfach mal wieder schwach und die DEF, die richtig gut spielte war dann auch nicht zur stelle als es drauf ankam. selbe problem, wie bei smith.
schon sehr bitter, WIE man die saison endgültig hergeschenkt hat. so ein spiel DARF man nie verlieren...und die ansonsten dagewesene vorfreude auf montag nächster woche ist damit auch dahin. für ein freundschaftsspiel werde ich mir sicherlich nicht die nacht um die ohren schlagen. schaus mir einen tag später an aber auch mit ganz anderen emotionen als bei einem heutigen sieg...
franco (7. Dez. 2009)
Norton51 (7. Dez. 2009)
Sicher nicht, aber irgendwie stellen sich bei den meisten hier auch eher die Nackenhaare auf, wenn er zu einem entscheidenden Drive aufläuft, oder?
Da ist doch keiner selbstbewusst so nach dem Motto 'das gewinnt er jetzt, hättet ihr uns mal nicht 1 Minute auf der Uhr gelassen'
Man ist doch schon froh, wenn er sowas nicht völlig versaut.
igor (7. Dez. 2009)
Norton51 (7. Dez. 2009)
Ich fand die Seahawks ehrlich gesagt ziemlich schwach und eindimensional. Wenn man so eine Mannschaft auswärts nicht schlagen kann, wen will man denn dann schlagen?
Das Spiel darf man doch in der aktuellen Situation niemals verlieren, gerade weil die Seahawks übel sind.
Plummer50 (7. Dez. 2009)
Wenn Davis den TD fängt, ist Smith der Superheld. Man kann in dieser Woche vielen die Niederlage anlasten, aber Smith? Nie und nimmer.
garrison20 (7. Dez. 2009)
stimmt. ich hätte zuminderst einen lauf bei 3rd and 3 eingestreut.
denn 1. gibt es bei 3 yards immer noch eine realistische möglichkeit, das first down zu erlaufen uns 2. hätte seatlle zumindest mal eine ihrer auszeiten nehmen müssen, falls es nicht zum D geklappt hätte. kurze pässe wären natürlich auch eine möglichkeit gewesen aber der pass beim 2nd down war ja recht kurz und hat auch nicht funktioniert.
franco (7. Dez. 2009)
ist schon richtig. Die haben einfach Ihren Steifel runtergespielt und es hat gereicht, und das kann einfach nicht sein.
Norton51 (7. Dez. 2009)
Ist doch gar nicht mein Punkt gewesen. Können sich ja gerne mal alle melden, die vor dem letzten Drive ein gutes Gefühl hatten.
Ich habe nicht gesagt, dass Smith es versaut hat.
Fireboy Tom (7. Dez. 2009)
Antares (7. Dez. 2009)
Der geschenkte Touchdown war für mich schon der frühe Wendepunkt (wobei Wendepunkt da der falsche Begriff ist).
Das Verhältnis von Lauf und Pass war wieder etwas seltsam.
Smith verdient hier meines Erachtens als letzer Kritik.
franco (7. Dez. 2009)
korrekt!! Nur was erwarten wir denn? Das Smith gleich vom Looser zum Winner wirde? Ich eher nicht. Smith hat sehr gute Ansätze in dieser Saison gezeigt und sich stark verbessert und ich traue ihm auch zu, nächstes Jahr solche Spiele alleine zu reißen.
garrison20 (7. Dez. 2009)
so sehe ich es auch. ganz, ganz bestimmt hat smith das spiel nicht verloren. im gegenteil: er hat ne sehr ordentliche partie gespielt und musste unter den vielen drops seiner receiver leiden ABER er hat es halt auch wieder nicht gewonnen.
ich gehöre jedenfalls auch zu denjenigen, wie norton, die kein gutes gefühl haben, wenn smith im lezten drive scoren muss.
franco (7. Dez. 2009)
ich weiss nicht.. Ich hätte ihm sogar heute Abend schon zugetraut, den letzen Drive zum entscheidenden FG zu machen. Aber ich glaube wir diskutiren hier über den Falschen. Eher sollten wir über die Fumbles, Special Teams und WR/TE sprechen. Die müssten wir auch mal hinterfragen.
MaybeDavis (7. Dez. 2009)
franco (7. Dez. 2009)
Moriarty (7. Dez. 2009)
Ach komm, unsere größtes Problem waren haarsträubende Turnovers, eben noch grausamere, als sie an sich eh schon sind. Das Fumble von Gore (nach dem an sich guten Drive), die missglückte Übergabe von Battle auf Jones, wo sich die die zwei Knallköpfe beinahe noch gegenseitig über den Haufen gerannt haben, da könnte ich kotzen. Die Schiedsrichter haben auch spielentscheidend Grütze gepfiffen oder eben gar nicht, wie bei der Pass Interference zu Beginn kurz vor der Endzone, da hätte man noch einmal vier Versuche gehabt. Wahnsinn, also wer das nicht gesehen hat, der outet sich ja quasi als Blinder. Heute braucht man wirklich nicht Raye und Alex Smith als Schuldige rauskramen
snoopy (7. Dez. 2009)
Geht mir das Gerede um Smith auf den Sack
Er ist NFL-Profi und hat ein gutes Spiel abgeliefert. Was hier einige Leute urteilen, die teilweise selber noch im Leben nicht Football gespielt haben.........
Es gab halt VIELE unglückliche Entscheidungen und Situationen.
Aber redet mal mehr über die Defense. Die wird immer wieder hochgelobt - dann soll sie auch mal ein Spiel gewinnen!
Wie vorhergesagt (von wem?
Was die POs angeht: Klar können wir die Division noch gewinnen - aber wohl nur theoretisch
Quacker (7. Dez. 2009)
Ich war eigelntlich nie ein Fan von Smith, aber gestern hat er wie ein NFL QB ausgesehen.
Turnovers will kill you!!
Nachdem Arizona gewonnen hat mag ich an die Playoffs nicht mehr glauben.
igor (7. Dez. 2009)
Zacharry (7. Dez. 2009)
am ende haben wir gegen ein schächeres team verloren und können uns wie immer brav daran trösten, dass wir ja eigentlich ein gutes spie gemacht haben wir aber einfach noch nicht soweit sind.
ich sage wir sind soweit. wir bringen das talent des teams nur nicht aufs feld. ein ums andere mal nicht.
zach
ZoneBlitz (7. Dez. 2009)
Das man Rossum gefeuert hat, ist nach wie vor kaum zu glauben. Fumbles, keine Return Yards, Morgan der als Nr1.-Receiver returnen muss...einfach unglaublich.
Im grossen Ganzen sehr schade, ein Spiel der verpassten Chancen. Sehr bitter!!
NinerForever (7. Dez. 2009)
Smith hat auch ohne die gedropten Pässe gute Stats und
war mit Abstand der beste im Team.
igor (7. Dez. 2009)
Gold Rush (7. Dez. 2009)
Über die Returns sage ich jetzt nichts mehr.
Schade, bis auf die Niederlage gegen die Falcons waren wir immer knapp dran die Spiele auch für uns zu entscheiden.
beattheheat (7. Dez. 2009)
Was hat hat sich wohl Sing und Raye dabei gedacht bei dieser Spielsituation und Feldposition einen Punt Reverse zu callen?!
Man bindet Gore nach dem super Hinspiel zurück bei einem seiner 9 Versuche noch ein Fumble! Es sollte nicht sein!
Doch was mich am meisten ins Grübeln bringt ist, dass man von einer run first auf eine pass happy "spread"-offense switchte und jetzt in woche 13 keine Offense "Identität" hat. Auf was wird jetzt aufgebaut, wo werden die Schwergewichte in der FA und Draft gesetzt?!
Ich hoffe wir werden alle restliche Spiele gewinnen!
Niner (7. Dez. 2009)
eisbaercb (7. Dez. 2009)
ich sehs aber anders rum
Seit Smith spielt sterben wir dauerhaft in Schönheit.
Der größte Fehler von Sing auf Ihn zu setzen.Seit er QB ist,
gibts eine Klatsche nach der andern.
Ich sag mal ... die ganze Truppe steht nicht hinter Ihm
Wahrscheinlich hätte Hill sogar etwas schlechter gespielt.. aber mit Hill würden wir sicher besser stehn...
kotzt mich das an... Playoffs ade
Real (7. Dez. 2009)
hat man ja gestern gesehn wie toll der Laufangriff funktioniert. Mit Hill wären wir Meister der erlaubten Sacks, mehr nicht!
Ich halt mich aber aus der Diskussion um Alex Smith raus, weil es einfach nicht angehen kann dass hier ständig ein Sündenbock gesucht wird und klar... der QB isses! -.-
wie kann man nur so blauäugig sein und über die Fehler die im Coaching und Playcalling gemacht werden hinwegsehen? Peil ich nicht, ist mir aber auch wirklich egal langsam!
igor (7. Dez. 2009)
den call wuerde ich grundsaetzlich weder als gut noch als schlecht einstufen. man weiss ja nicht wirklich, was ohne den fumble dabei herausgekommen waere. und der fumble selbst ist kein resultat des playcalls. ich finde, man darf von nfl-profis durchaus erwarten, dass sie eine simple balluebergabe hinbekommen – das hat mit coaching rein gar nix zu tun.
igor (7. Dez. 2009)
sfHawk (7. Dez. 2009)
sebastian082 (7. Dez. 2009)
Ich muss dir absolut recht geben. Man merkt eindeutig, dass das Team nicht hinter Smith steht. Wie anders wäre es zu erklären, dass Davis einen TD nach dem anderen fängt, dass Crabtree eine wirklich gute Rookie-Saison hat, und dass die O-Line kaum noch Sacks zulässt...
Wer den Sarkasmus findet, darf ihn übrigens gerne behalten...
beattheheat (7. Dez. 2009)
NinerForever (7. Dez. 2009)
Wenn heute wirklich Smith Schuld haben soll, möchte ich nun jetzt eine Erklärung hören. Was hat er falsch gemacht?
TheBeast (7. Dez. 2009)
Das hat jetzt was genau mit dem Fumble zu tun? Ich verstehe ja, dass man sauer ist (bin ich auch), aber die Argumentationsketten, die da auftauchen sind nur mit viel gutem Willen als obskur zu bezeichnen...
Plummer50 (7. Dez. 2009)
Das ist das was mich so ärgert. Man macht fast jede Woche ein gutes Spiel. Die Jungs kämpfen und dominieren teilweise sogar den Gegner. Und am Ende verlieren sie trotzdem.
Das ist der Unterschied den ich zu den Vorjahren sehe. Mit der Leistung der Mannschaft bin zumindest ich oft sogar zufrieden. Es ist aber fast schon ein Kunststück alle diese knappen Spiele zu verlieren.
Ich denke wir sehen in diesem Jahr viel positives. Und ich denke wirklich, dass das Team nicht mehr weit weg ist erfolgreich zu sein. Ich bin mir nicht sicher, warum man diese Spiele immer verliert. Etwas Schuld trägt dabei mit Sicherheit Singletary. So sehr er die Mannschaft motiviert und so gut sich die Spieler unter ihm entwickeln, so bin ich mir nicht sicher ob diese extemen Wechsel während der Saison beim Playcalling wirklich helfen. Ich weiß nicht wer gestern die Entscheidung getroffen hat in der letzten Minute so aggressiv zu spielen. So kurz vor der eigenen Endzone so zu spielen war meiner Meinung nach ein wirklich schwerer Fehler der Coaches.
Nicht nur das Team, sondern auch Singletary muss hier noch viel lernen. Aber gerade die Entwicklung der jungen Spieler macht mir dann doch viel Hoffnung auf das nächste Jahr. Josh Morgan, Chilo Rachal sind in den letzten Wochen im Vergleich zur ersten Saisonhälfte kaum wiederzuerkennen. Manny Lawson spielt im Moment auch auf einem sehr guten Niveau. Und Alex Smith kann man langsam aber sicher den Starting Posten für das nächste Jahr übergeben. Mittlerweile habe ich wieder die Hoffnung das er doch der Franchise QB ist, der die 49ers in den nächsten 10 Jahren anführen wird. Das Team hat so viele gute junge Talente. Da muss man doch wirklich endlich mal den Durchbruch schaffen.
duffeldoffel (7. Dez. 2009)
Und eigentlich haben wir das Fourth Down ja auch sozusagen verwertet - der Ref, der dämliche, konnte nur gerade sein gelbes Taschentüchlein nicht finden...
HeyJoe (7. Dez. 2009)
Der Punt Reverse war ja genial gespielt. Haben die das vorher trainiert so dämlich dabei auszusehen?
sebastian082 (7. Dez. 2009)
Also die Refs haben uns gestern so einiges gekostet...das war wirklich grausig, was die gepfiffen - oder nicht gepfiffen - haben. Teilweise waren sogar die Kommentatoren geschockt.
igor (7. Dez. 2009)
stig49 (7. Dez. 2009)
Aber wer nach diesem Spiel sagt, Smith war mal wieder schuld, der hat imho entweder das Spiel nicht gesehen oder keine Ahnung vom Football. Was soll er denn noch mehr machen, als sein Team zweimal im vierten Quarter übers Feld zu führen? Oder keine INT zu werfen bei 45 Würfen (und ich habe nur einen Wurf von ihm gesehen, der definitv INT-würdig gewesen wäre).
Klar, den Miracle-Win hat er noch nicht abgeliefert, aber das war diesmal Davis' Schuld. Aber wer die Entwicklung bei Alex Smith nicht sieht, er will sie eben nicht sehen.
HeyJoe (7. Dez. 2009)
Die Turnovers waren das bedeutendste Problem.
Platini (7. Dez. 2009)
Dazu noch die beiden Fumbles die zu so ungünstigen Zeitpunkten kamen. Unglaublich. So gibt man das Spiel aus der Hand. Die Dropps tun später ihren Rest dazu.
Touchdownmaker (7. Dez. 2009)
An dieser Art von Niederlagen lernt man und geht im Optimalfall gestärkt aus ihnen hervor. Kritisch ist lediglich, dass die Seahawks zu den Teams gehören, die man eigentlich bereits dominieren sollte, auch wenn das Stadion in Seattle sicher zu den unangenehmsten zählt.
Wir wissen jedenfalls woran es liegt und müssen diese Problemzonen in den Griff bekommen: O-Line, Pass-Rush (auch wenn dieser ganz hervorragend gegen die Seahawks funktionierte) und mittlerweile unsere Special Teams insbesondere die Returner. Da sollte man in einen guten Spieler investieren. Die Tage von Battle und Jones sollten bei uns auch gezählt sein. Bruce wird wohl retiren. Das gibt wieder etwas Platz auf dem Roster.
Zusammenfassend plädiere ich für eine Fortsetzung der Arbeit von Sing und seines Teams. Obwohl es immer wieder bittere Rückschläge gibt, sehe ich doch primär Fortschritte. Man kann nicht innerhalb von zwei Jahren aus einem schlechten Team einen Playoff Kandidaten machen, der die eigene Division dominiert und um den Titel mitspielen kann. Erfolg ist ein langfristiger Prozess. Dazu gehört ein Konzept, bestimmte Mittel und eine Portion Können gemischt mit etwas Glück. Außerdem hat Sing ja nicht gleich ein Wunschteam bekommen, sondern musste mit dem vorhandenen Spielermaterial zurechtkommen. Es hat ja nicht jeder gleich so ein Team wie Tomlin. Mit Pittsburgh kann man schon eher im ersten Jahr den SuperBowl gewinnen.
Lasst ruhig Euren Frust raus.Das ist ok. Ich bin schon über diesen Punkt hinweg. Versucht aber dennoch nach aller Emotionalität sachlich an die Dinge heranzugehen. Ich denke wir haben unabhängig vom Ausgang dieser Saison das Potential in der nächsten Saison den entscheidenen Schritt zu machen. Sollte wir mit unseren zwei Firstroundern ein glückliches Händchen haben, könnten wir vielleicht schon damit zwei größere Lücken schließen. Ich bin mir sicher, dass unsere Zeit gekommen ist. Ich glaube in der nächsten Saison werden wir nicht häufig über knappe Ergebnisse diskutieren, sondern öfters mal über souveräne Siege unserer Niners. Habt Geduld, denn sie wird belohnt. Go Niners!
Daddy (7. Dez. 2009)
Enttäuschung ja aber frustriert nicht. Es macht einfach wieder Spaß der Truppe zuzusehen (ausser bei Returns)und der Erfolg kommt dann von alleine.
IamNINER (7. Dez. 2009)
Einige Dinge waren, sind schon grässlich...
1. Play der Seahawks, Time-Out Niners... weil einer zu spät reagierte... ich meine was soll bei diesem einen play riesiges passieren??? da hätte man auch einfach eine absichtiliche encroachment penalty nehmen können oder so...
dann das Timo-Out bei 4th and Goal... wenn man gehen will, dann soll man sich schnell entscheiden und überzeugt das ding reinhauen... dass es danach ein katastrophaler Ref. Entscheid war, war offensichtlich...
weiteres Time-Out bei 4th and 1... immerhin hat man danach ein gutes Play gemacht... aber nach 9 minuten stand man ihne Time-Out da...
Was die Herren Jones und Battle veranstaltet haben ist eine Frechheit... wenn das Return Game nicht speziell überzeugend ist, muss man sicher keine Spielchen anfangen und Risiken eingehen... einfach ball fangen und nach vorne laufen...
beeindruckend fand ich die Reaktion von Alex nach verhaltenem Start... behält er diese Leistung, kann man meiner Meinung nach nächste Saison auf ihn setzen...
dass man bei 3rd and short nicht eher mal sich mit dem first down begnügt und die Uhr laufen lässt, verstehe ich nicht ganz... das wär dann doch Frank Gore's Zeit um zu zeigen was er kann...
jemand hat gesagt man könne Davis nicht die Schuld an der Niederlage geben... nun ja: Er war DER Niner, der den Sieg zwischen den fingern hatte... aber den Ball nicht fangen konnte...
alles in allem enttäuschend, da die Saison wieder einmal im dezember endet, und das tut sie genau...
die Reaktion von Singletary und Raye gefiel mir in den letzten 2 Wochen, aber trotzdem finde ich, dass man bei erfahrenen HC wie Shani und Holmgren anfragen sollte...
duffeldoffel (7. Dez. 2009)
Quacker (7. Dez. 2009)
Warum war Davis schuld?
NinerForever (7. Dez. 2009)
NinerForever (7. Dez. 2009)
Davis oder Smith zu beschuldigen ist nicht berechtigt.
MaybeDavis (7. Dez. 2009)
Ansonsten bin noch zu deprimiert um viel mehr zu sagen.
Candlestick (7. Dez. 2009)
Weil man nicht aus der Scheisse kommen kann und sofort wie nen Engel aussieht. Ganz einfach. Positive Entwicklung mit Schönheitsfehlern. Dat sieht man grad und dat is mir sehr lieb. Würden wir dieses Jahr verfrüht in die Bonusrunde einziehen, wäre der Druck näxte Saison unangemessen hoch finde ich. Oder anders: Wer zu früh hochgejubelt wird, der hat meist nen ähnlich schnellen Abstieg vor sich.
Machen wir näxte Saison nen weiteren Schritt, dann ist doch alles super. Das Lechtzen nach MEHR verstehe ich, aber diese Saison kann man doch echt keinem nen Strick drehen, zumindest nich nach groben maßstäben, im Detail finden sich immer Fehler, eben auch diese Saison. Da wird es gelten, diese weiter zu reduzieren. Ich bin da bisher optimistisch, warum auch nicht.
Sanfranolli (7. Dez. 2009)
Ja wir haben einen schrecklichen Record on the road und wir machen zum Teil haarsträubende Fehler, da meine ich aber in erster Linie das Playcalling und nicht die Spieler auf dem Feld, denn wer schon mal Football gespielt hat, der weis, wie schnell mal so ein Ball durch die Hände rutschen kann und das macht keiner mit Absicht.
Wir machen sogar phasenweise wieder Spaß, dass ist doch schon mal was. Ich halte es wie Peter King, dieses Jahr war mehr drin, das hat man zum Teil einfach zu leichtfertig verspielt, aber diese Team ist ein Team für die Zukunft, mit den Niners kann man wieder rechnen. Die Draft muss vernünftig genutzt werden um die fehlenden Needs zu füllen in der FA sollte noch ein starker Mann her, aber ich denke das Gerüst steht.
Am wichtigsten ist es jetzt, dass sich HC und OC auch in die richtige Richtung entwickeln, nach einer Saison sollte man nicht schon wieder das Handtuch werfen, das halte ich für falsch. Aber an den beiden liegt es nun die Identität des Teams festzulegen und eine vernünftige Balance im Playcalling zu finden. Es geht nicht, dass man erst nur läuft und dann plötzlich nur passt. Wo man in der ersten Hälfte zu viel gelaufen ist, wirft man jetzt zu viel, dass kann man nicht und dass sind Rookie-Fehler auf der HC Position, aber da ist er eben auch ein Rookie. Trotz alledem hat er dem Team Leben eingehaucht und es spielt mit Herz. Raye ist in meinen Augen das Fragezeichen, seit doch mal ehrlich, wer will denn noch den Posten des OC bei uns machen, dass ist doch ein Schleudersitz, wenn wir Raye schon wieder nach einem Jahr vor die Tür setzen wird es nur noch schwieriger einen neuen OC zu finden. Ich glaube dann könnten wir nur im College suchen und da fällt mir nur Charly Weis ein, der aber geht denke ich zu den Browns.
sebastian082 (7. Dez. 2009)
Das ist mir zu extrem was wir spielen. Erst nur Run, jetzt nur Pass - da fehlt die Balance. Aber Raye zu feuern wäre imho ne ganz doofe Idee. Scheinbar kommt Smith mit ihm gut klar, und nen neuer OC wäre dann mit Sicherheit endgültig das Aus für Alex.
Ich kann nur hoffen, dass Raye und Sing sich ebenso weiterentwickeln, wie das Team.
stig49 (7. Dez. 2009)
MaybeDavis (7. Dez. 2009)
stig49 (7. Dez. 2009)
Pogo (7. Dez. 2009)
Duke (7. Dez. 2009)
49erChrisB (7. Dez. 2009)
Duke (7. Dez. 2009)
sebastian082 (7. Dez. 2009)
aber man muss auch ehrlich sagen, 9 drops und 2 fumbles hat eher weniger mit dem coaching zu tun...
MaybeDavis (7. Dez. 2009)
Zacharry (7. Dez. 2009)
ganz genau so ist es. die niederlage an einzelaktionen fest zu machen ist quatsch. im 3. Q beispielsweise fanden die 49ers so gut wie gar nicht statt. fehler passieren. wenn man sich über die jahre die starken und erfolgreichen teams ansieht, dann hatten die auch schwache spiele dabei die sie dennoch als team gewonnen haben. bei den 49ers herrscht einfach so gut wie keine souveränität. weder bei den coaches, noch beim team. ich halte das insgesamt für ein coachingproblem, nach wie vor. gerade in der O fehlt ein klares konzept und die nötige kreativität und ruhe, um auch in situationen, in denen es darauf ankommt die richtigen entscheidungen zu treffen. ich glaube das dies unser kernproblem ist.
zach
Moriarty (7. Dez. 2009)
Geht es bezüglich des Coachings auch konkreter? Mir persönlich wurde ja auch zu wenig gelaufen. Also diese extreme Art und Weise widerstrebt mir auch eher, aber im Grunde hat man recht (über 4. Quarter gesehen) ordentlich produziert, leider allerdings in wichtigen Momenten versagt. Das gilt aber sehr wohl auch für die Spieler.
Seattle hat bis zu
rein gar nichts zustande gebracht. Vorher wurden wir bei einem vierten Versuch, als Smith auf Walker warf und der ganz klar behindert wurde, um eine Pass Interference, die uns weitere vier Versuche an der 1 Yard Linie gebracht hätte, betrogen. Unter normalen Umständen hätte das Spiel so auch höchstwahrscheinlich ganz anders und für uns wesentlich entspannter verlaufen können, zumal die Defense bis auf sehr wenige Phasen im Großen und Ganzen hielt. Das sind sehr wohl Schlüsselmomente. Umgekehrt gefragt: Hat Seattle etwa gewonnen, weil sie besser gecoacht wurden?
Gores Fumble passierte auch, als wir sehr produktiv nach vorne marschierten. Ich möchte gar nicht die Drops von Davis und Co. aufgreifen, man wäre generell am Ende nicht so in Zugzwang gekommen, wenn vorher gute Situationen genutzt bzw. nicht ins Gegenteil umgekehrt worden wären. Ganz zu schweigen von haarsträubenden Schiedsrichterentscheidungen, die ich wirklich ungern als Grund rauskrame, aber gerade die Passbehinderungen an Walker hat es mir angetan
BTW, wegen Smith: Also ninersnation.com schrieb vor dem Spieltag in Hinblick auf die ermittelten Statistiken von Football Outsiders:
The OL: Now officially the worst in the league.
Das sollte eventuell auch in Hinblick auf seine Leistungen zu Denken geben. Also ich bin da ehrlich. Für mich war Alex Smith, nachdem Hill wieder am Anfang der Saison zum Starter ernannt wurde, eigentlich Cut-Material. Ich bin aber nicht zuletzt angesichts seiner Leistung gegen Seattle wieder einmal positiv überrascht und auch zugleich verwundert, wie man ihn mitunter, trotz einer der besten Leistungen im Rahmen seiner Karriere und auch der objektiv guten Performance, mitverantwortlich für die Niederlage macht
Zacharry (7. Dez. 2009)
weil er im letzten drive einfach 2 mal in folge vollkommen unterirdische entscheidungen getroffen hat? er ist genau so verantwortlich wie gore, davis, crabtree, die coaches. das ist bei einem team nunmal so.
zach
Moriarty (7. Dez. 2009)
Ok, dann ist es eben so! Sorry, ich war noch bei dem Quark, wonach ein Spiel 4 Quarter dauert und Einzelaktionen eher weniger eine Rolle spielen
Norton51 (8. Dez. 2009)
Was ihr alle bei der Pass Interference in der Endzone (war eine, müssen die sehen und callen, keine Diskussion!) aus den Augen verliert ist, dass die Hawks im gleichen Drive vorher eine lächerliche 40 Yard Pass Interference gegen Trufant bekommen.
Da haben wir von den Refs ein richtiges Geschenk bekommen, also bei Schirischelte dann bitte auch die ganze Medaille anschauen. Das haben wir uns gestern selbst zuzuschreiben, nicht die Refs sind verantwortlich.
Ausserdem: Den Ball muss Walker dennoch fangen!
Zum Gorefumble: Leider war das aber auch so ziemlich der einzige Drive in der 2. Hälfte, den man als Drive bezeichnen könnte. Mal abgesehen von dem eben schon erwähnten.
Ich glaube wir sind uns alle in dem Punkt einig, dass wir uns diese Saison verdammt oft selbst ins Knie schiessen und unglückliche Niederlagen drin haben. Wir sind uns nur nicht darin einig, ob das jetzt ein gutes oder schlechtes Zeichen ist...
Was das Thema Playoffs angeht: Ich glaube überhaupt nicht an dieses 'man ist noch nicht reif für die Playoffs, das kommt noch zu früh'. Ich bin der Meinung, man muss diese Chance IMMER am Schopf packen, wenn sie sich ergibt, so wie die Cards letztes Jahr. Die bekommen einen Lauf und stehen plötzlich im Superbowl.
Die Chance war dieses Jahr absolut da und deshalb ärgert mich das so sehr, weil sie so dermaßen leichtfertig vergeben wurde.
Die NFL wird sich in den nächsten Jahren deutlich und massiv verändern, da sollte man vielleicht nicht zu sehr mit der Zukunft planen, sondern versuchen im jetzt und hier was zu reissen.
stig49 (8. Dez. 2009)
Zacharry (8. Dez. 2009)
hätt der hund nicht....naja...du weißt schon. sowas passiert eben. wir haben zwischen diesen fehlern aber einfach den ball nicht effektiv bewegt, was nicht zuletzt daran lag, dass wir ein vollkommen einseitiges spiel aufgezogen haben. das kann man drehen und wenden wie man will. wir haben ja nicht nur fehler gemacht, zwischen den fehlern gab es ja auch nicht unwesentlich viel spielzeit
zach
Tackletom (8. Dez. 2009)
Was mir in diesem Thread sauer aufstößt, ist das (entschuldigt bitte) debile Vor-sich-hin-murmeln der eigenen, früher geäußerten Auffassungen - selbst wenn es dann mal so überhaupt nicht passt.
Damit meine ich: wenn Smith früher Schuld hatte - hat er sie immer... wenn es Sing war, ist er es immer... wenn es die Receiver waren, sind sie es immer... etc etc...
Dieses Niveau hat diese Seite nicht verdient. Reißt euch mal wieder zusammen. Es ist doch nicht schlimm, wenn man mal sagt, dass man sich geirrt hat oder sich etwas verändert hat.
Ich mach mal den Anfang: Ich hätte nie gedacht, dass schlechtes Returngame auf eine Mannschaft so negative Auswirkungen haben könnte.
Moriarty (8. Dez. 2009)
Da täuscht du dich glaube ich. Play-by-play sehe ich da auch nichts:
http://www.nfl.com/gamecenter/2009120612/2009/REG13/49ers@seahawks#tab:analyze/analyze-channels:cat-post-playbyplay
Die gute Feldposition haben wir durch ein Hasselbeck-Fumble nach einem Lawson-Sack erlangt.
Eine Pass Interference gegen Trufant wurde erst drei Viertel später gecallt.
Walker kann das Ei schon fangen, sicherlich, aber wenn du behindert wirst, macht es des Fangen nicht unbedingt leichter
Es hat schon längst angefangen
Daddy (8. Dez. 2009)
Was das Playcalling angeht gibt es für mich eine gute und eine schlechte Seite. Gut finde ich, das man flexibel genug ist so merken das das was man sich ausgedacht hat fürs Team,net funktioniert. Das es aber nun so extrem umgesetzt wird, halte ich auch für ein Fehler. Man muß wirklich versuchen Gore besser ins Laufspiel zu integrieren. Entweder man versucht Schmitti auch mal hinterm Center passen zu lassen oder Gore muß eben auch mal aus der Shotgun laufen. Wenn man aber so limitiert ist (Oline schafft net die Zeit für Pässe hinterm Center und Gore kann net so gut aus der Shotgun laufen), hat man ein Problem und ist berechenbar. Dadran muß gearbeitet werden. Soll heißen,es müssen mind. 2 neue Oliner her.
IamNINER (8. Dez. 2009)
den pass under center kann man dann wieder vermehrt einsetzen, wenn die OLine stabilisiert ist... bis dahin, kann man smith in die shotgun stelen, und viele pässe werfen...
Duke (8. Dez. 2009)
MaybeDavis (8. Dez. 2009)
stig49 (8. Dez. 2009)
Duke (8. Dez. 2009)
Sanfranolli (8. Dez. 2009)
Das war denke ich die ganze Saison ein Problem. Selbst wenn man ein hartes und lauforientiertes Team sein will, darf man nicht nur stur durch die Mitte laufen sondern muss variieren. Ich hatte bei den Spielen aber das Gefühl, dass 75 % unserer Läufe immer nur stur durch die Mitte gingen, dass verbrennt zum einen die RB´s und macht uns so berechenbar, wie wir nach den ersten 5 Spielen waren.
Aber mal was anderes, das hier hab ich heute in der STN gelesen, klingt interessant:
Bringing Raye back in '10 would help that
continuity, but the 49ers also have other
options. Quarterbacks coach Mike Johnson,
who has been instrumental in QB Alex
Smith's turnaround, is being groomed to
take over the position.
Für die Übersetzungsfanatiker kurzgefasst:
Es wird über Raye spekuliert, aber man sollte auf Kontinuität setzen, allerdings hätte man wohl mit QB-Coach Mike Johnson jemanden in den eigenen Reihen, der keine erneute Umstellung für Smith und die Offense mit sich bringen würde, da er vor allem für die Entwicklung Smith mit verantwortlich gemacht wird.
IamNINER (8. Dez. 2009)
stig49 (9. Dez. 2009)
49er-essen (9. Dez. 2009)
Duke (9. Dez. 2009)
Norton51 (13. Dez. 2009)