49ers 19, Redskins 11 (Week 9) (6. Nov. 2011)
Frank Gore erlief 107 yds mit 19 Carries beim 19-11 der San Francisco 49ers (7-1) bei den Washington Redskins (3-5) und machte damit sein fünftes 100-yd Game in Folge perfekt, ein Franchise-Rekord für die 49ers.
Für die 49ers war es der sechste Sieg in Folge, und als Tabellenführer der NFC West vergrößerten sie ihren Vorsprung auf den Zweitplatzierten auf fünf Siege.
"Es war eine zähe 100. Es war eine vollendete Team-100.", so Coach Jim Harbaugh. "Da wurde nichts ins Aus gelaufen, sondern er kämpfte um jedes Yard."
Alex Smith fand Rookie Fullback Bruce Miller für den ersten Touchdown in der Karriere des Siebtrunden-Picks, und David Akers verwandelte für Field Goals für die 49ers. San Francisco's geizige Defense forcierte drei Turnovers und erlaubte erst in den letzten Minuten einen Touchdown.
Die 49ers haben ihre längste Siegesserie seit 1997, und erstmals seit 1992 stehen sie auswärts 4-0. Und alle vier Auswärtssiege fuhren sie in der östlichen Zeitzone ein in Spielen, die um 13:00 Uhr Ortszeit beginnen und für Teams von der West Coast eigentlich ein Problem darstellen sollen.
Die Redskins, die in der Woche zuvor gegen Buffalo einen Shutout erlitten, kamen erst mit dem letzten Play der ersten Halbzeit zu ihren ersten Punkten, als Graham Gano mit einem 59-yd Field Goal einen Teamrekord für die Redskins aufstellte. Ihren einzigen Touchdown erzielten sie 1:10 Minuten vor Schluss durch einen Touchdown-Pass von John Beck zu Jabar Gaffney.
Beck, der als Starter in der NFL nun einen Record von 0-7 hat, komplettierte 30 von 47 Pässen für 254 yds und einen Touchdown bei einer Interception, aber 116 yds davon kamen im vierten Quarter beim letzten Verzweiflungs-Drive.
Im Kontrast dazu, managte Smith das Spiel mit großer Effizienz und komplettierte 17-von-24 für 200 yds und blieb ohne Interception.
Die Defense der 49ers, die vor dem Spiel die beste Laufverteidigung der Liga aufwies, ließ am Boden nur 52 yds zu. Die 49ers haben in dieser Saison noch keinen Touchdown-Lauf zugelassen.
Turnovers führten zu zehn Punkten für die 49ers. Dashon Goldson bereitete im zweiten Quarter mit seiner Interception in Mittelfeldnähe ein 52-yd Field Goal von Akers vor, der in dieser Saison alle seine vier Versuche aus 50 yds oder mehr verwandelt hat.
Nach einem weiteren Field Goal von Akers fing Roy Helu einen Pass von Beck. Linebacker Patrick Willis entriss ihm den Ball, den Donte Whitner für die 49ers sichern konnte. Mit dem nächsten Play warf Smith für einen 30-yd Touchdown zu Miller, um die 49ers spät in der ersten Halbzeit mit 13-0 in Führung zu bringen.
Die Redskins fanden viele Mittel, ihre Drives zu killen, darunter eine 15-yd-Strafe für einen Late Hit von Left Tackle Trent Williams, so dass eine Third-Down-Verwertung in die Hälfte der 49ers im zweiten Quarter zurückgenommen wurde.
Notizen: Die 49ers haben in 30 Spielen in Folge keinen 100-yd Rusher zugelassen. ... Laut Harbaugh gab es auf Seiten der 49ers keine wesentlichen Verletzungen.
Game Book | Game Highlights
Quelle: NFL.com
Für die 49ers war es der sechste Sieg in Folge, und als Tabellenführer der NFC West vergrößerten sie ihren Vorsprung auf den Zweitplatzierten auf fünf Siege.
"Es war eine zähe 100. Es war eine vollendete Team-100.", so Coach Jim Harbaugh. "Da wurde nichts ins Aus gelaufen, sondern er kämpfte um jedes Yard."
Alex Smith fand Rookie Fullback Bruce Miller für den ersten Touchdown in der Karriere des Siebtrunden-Picks, und David Akers verwandelte für Field Goals für die 49ers. San Francisco's geizige Defense forcierte drei Turnovers und erlaubte erst in den letzten Minuten einen Touchdown.
Die 49ers haben ihre längste Siegesserie seit 1997, und erstmals seit 1992 stehen sie auswärts 4-0. Und alle vier Auswärtssiege fuhren sie in der östlichen Zeitzone ein in Spielen, die um 13:00 Uhr Ortszeit beginnen und für Teams von der West Coast eigentlich ein Problem darstellen sollen.
Die Redskins, die in der Woche zuvor gegen Buffalo einen Shutout erlitten, kamen erst mit dem letzten Play der ersten Halbzeit zu ihren ersten Punkten, als Graham Gano mit einem 59-yd Field Goal einen Teamrekord für die Redskins aufstellte. Ihren einzigen Touchdown erzielten sie 1:10 Minuten vor Schluss durch einen Touchdown-Pass von John Beck zu Jabar Gaffney.
Beck, der als Starter in der NFL nun einen Record von 0-7 hat, komplettierte 30 von 47 Pässen für 254 yds und einen Touchdown bei einer Interception, aber 116 yds davon kamen im vierten Quarter beim letzten Verzweiflungs-Drive.
Im Kontrast dazu, managte Smith das Spiel mit großer Effizienz und komplettierte 17-von-24 für 200 yds und blieb ohne Interception.
Die Defense der 49ers, die vor dem Spiel die beste Laufverteidigung der Liga aufwies, ließ am Boden nur 52 yds zu. Die 49ers haben in dieser Saison noch keinen Touchdown-Lauf zugelassen.
Turnovers führten zu zehn Punkten für die 49ers. Dashon Goldson bereitete im zweiten Quarter mit seiner Interception in Mittelfeldnähe ein 52-yd Field Goal von Akers vor, der in dieser Saison alle seine vier Versuche aus 50 yds oder mehr verwandelt hat.
Nach einem weiteren Field Goal von Akers fing Roy Helu einen Pass von Beck. Linebacker Patrick Willis entriss ihm den Ball, den Donte Whitner für die 49ers sichern konnte. Mit dem nächsten Play warf Smith für einen 30-yd Touchdown zu Miller, um die 49ers spät in der ersten Halbzeit mit 13-0 in Führung zu bringen.
Die Redskins fanden viele Mittel, ihre Drives zu killen, darunter eine 15-yd-Strafe für einen Late Hit von Left Tackle Trent Williams, so dass eine Third-Down-Verwertung in die Hälfte der 49ers im zweiten Quarter zurückgenommen wurde.
Notizen: Die 49ers haben in 30 Spielen in Folge keinen 100-yd Rusher zugelassen. ... Laut Harbaugh gab es auf Seiten der 49ers keine wesentlichen Verletzungen.
Game Book | Game Highlights
Quelle: NFL.com
Kommentare
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Candlestick (6. Nov. 2011)
reagan - The Left Hand (6. Nov. 2011)
I love it!
Pogo (6. Nov. 2011)
JOMONTANA (6. Nov. 2011)
Candlestick (6. Nov. 2011)
Chewkas (6. Nov. 2011)
Apfelwein ist das Stichwort hier in Frankfurt
Hach ist das super.... Kein spiel für Genießer aber einfach super!!!!!
ariemer988 (6. Nov. 2011)
wizard49er (6. Nov. 2011)
Du sagst es.....Ebbelwoi
MoRe99 (6. Nov. 2011)
Diabolo (6. Nov. 2011)
Einiges hat mir ganz gut gefallen, anderes garnicht - wie üblich also
Die schlechte Nachricht: die 49ers haben es bereits hinbekommen mit 7-1 oder besser in die Saison zu starten und dann nicht in die Playoffs zu kommen.
Die gute: das war 1948, und die 49ers sind nicht mi 7-1 sondern mit 8-0 (genauer: 10-0) in die Saison gestartet - das war noch in der AAFC und das einzige Team gegen das man damals verloren hat waren die undefeated Cleveland Browns.
Um genau zu sein sind die 49ers genau 6 mal mit 7-1 in die Saison gestartet und haben dabei (abgesehen von 1948) einmal in den Divisionals verloren (1987 gegen die Vikings), zweimal (gegen die Giants 1990 & Packers 1997) im NFC Championship Game verloren und zwei Super Bowl Siege gegen die Dolphins 1984 & Broncos 1989 verbucht.
Harbaugh ist der dritte Head Coach der 49ers der in seiner ersten Saison mit 7-1 oder besser startet, allerdings hat er das "schlechteste" Team übernommen: George Seifert hat 1990 den amtierenden Super Bowl Champion übernommen (sein Record: 10-0, am Ende 14-2) und das Team dann mit einem 12-4 Record an Steve Mariucci übergeben der 1997 ebenfall auf einen 7-1 start kam.
Unter diesen beiden Head Coaches sind die 49ers in 11 von 14 Saisons in die Playoffs gekommen, haben 4 mal das NFC Championship Game erreicht und 2 Super Bowls gewonnen (beide unter Seifert).
Es gab 4 Starting QBs die die 49ers zu einem 7-1 Start geführt haben:
1948: Frankie Albert (leider Keine Stats per Game zu finden)
1984: Joe Montana (101,1 Rating, 10-3 TD/Int Ratio, 8,1 YPA, 6 Games Played)
1987: Joe Montana (101,7 Rating, 19-8 TD/Int Ratio, 7,5 YPA, 7 Games Played)
1989: Joe Montana (108,9 Rating, 11-3 TD/Int Ratio, 8,8 YPA, 6 Games Played)
1990: Joe Montana ( 95,8 Rating, 18-8 TD/Int Ratio, 8,1 YPA, 8 Games Played)
1997: Steve Young (113,7 Rating, 13-3 TD/Int Ratio, 10,1 YPA, 7 Games Played)
2011: Alex Smith ( 97,3 Rating, 10-2 TD/Int Ratio, 8,0 YPA, 8 Games Played)
Bei den Runningbacks gab es 6 Leading Rushers während der ersten 8 Spiele der jeweiligen Saison:
1948: Johnny Strzykalski (again: keine per Game Stats)
1984: Wendell Tyler (135/745, 5 TD, 5,5 YPC, 3 100+ YG)
1987: Roger Craig (110/440, 2 TD, 4,0 YPC, 1 100+ YG)
1989: Roger Craig (141/523, 4 TD, 3,7 YPC, 1 100+ YG)
1990: Dexter Carter (56/192, 0 TD, 3,4 YPC, 0 100+ YG)
1997: Garrison Hearst (139/618, 2 TD, 4,4 YPC, 2 100+ YG)
2011: Frank Gore (159/782, 6 TD, 4,9 YPC, 5 100+ YG)
Bei der Defense gehe ich erstmal nur nach Points Allowed, Rush & Pass Yards allowed sowie Turnovers - sonst komm ich garnicht mehr ins Bett
1948:
Points Allowed: 121 (15,1 Per Game)
Pass Yards Allowed: 1120 ( 140,0 Per Game)
Rush Yards Allowed: 1172 (146,5 Per Game)
Turnovers: 31 (3,9 Per Game)
1984:
Points Allowed: 144 (18,0 Per Game)
Pass Yards Allowed: 1825 (228,1 Per Game)
Rush Yards Allowed: 916 (114,5 Per Game)
Turnovers: 15 (1,9 Per Game)
1987:
Points Allowed: 174 (21,8 Per Game)
Pass Yards Allowed: 1394 (174,3 Per Game)
Rush Yards Allowed: 885 (110,6 Per Game)
Turnovers: 17 (2,1 Per Game)
1989:
Points Allowed: 145 (18,1 Per Game)
Pass Yards Allowed: 1477 (184,6 Per Game)
Rush Yards Allowed: 755 (94,4 Per Game)
Turnovers: 14 (1,8 Per Game)
1990:
Points Allowed: 138 (17,3 Per Game)
Pass Yards Allowed: 1866 (233,3 Per Game)
Rush Yards Allowed: 544 (68,0 Per Game)
Turnovers: 17 (2,1 Per Game)
1997:
Points Allowed: 98 (12,3 Per Game)
Pass Yards Allowed: 1223 (152,9 Per Game)
Rush Yards Allowed: 523 (65,4 Per Game)
Turnovers: 24 (3,0 Per Game)
2011:
Points Allowed: 118 (14,75 Per Game)
Pass Yards Allowed: 2041 (255,1 Per Game)
Rush Yards Allowed: 566 (70,8 Per Game)
Turnovers: 19 (2,4 Per Game)
So das wärs jetzt erstmal...
...aber einen hab ich noch:
Der größte Vorsprung mit dem die 49ers je ihre Division gewonnen haben betrug 6 Siege, nach der hälfte der aktuellen Saison sind sie bereits mit 5 Siegen vorne und haben noch 5 Spiele in der Division vor sich...
tiger (6. Nov. 2011)
DeRa (6. Nov. 2011)
Ebenso ein Lob an Smith und Gore. Gutes Spiel von beiden. Wobei eigentlich alle Spieler ihre Arbeit gut gemacht haben. Jetzt haben die Niners 7:1 und mehr als gute Chancen, um wieder in die PO einzuziehen
Fireboy Tom (6. Nov. 2011)
MoRe99 (7. Nov. 2011)
V.a. für YPA-Fetischisten.
Moriarty (7. Nov. 2011)
Ich mag es auch, wenn man intensiver nachdenken muss, wer den "schwarzen Peter" des Spiels verdient hat. Die Suche nach Fehlern ist man als 49ers-Fan einfach nicht mehr so gewohnt, die letzten Jahre wurden sie uns oftmals bis zum Erbrechen einfach aufgetischt
zugschef (7. Nov. 2011)
TheBeast (7. Nov. 2011)
Das hat nur auf den ersten Blick nichts mit den Niners zu tun. Worauf ich nämlich hinaus will: Ich halte es für realistisch, dass wir uns mit den Packers um den #1 Seed in der NFC matchen. Bis dahin ist es noch ein irrsinnig weiter Weg, und auch die Playoffs sind - solange es mathematisch noch anders kommen kann - nicht sicher.
Aber allein, dass ich als neu "erfundner" Skeptiker schon so anfange zu denken... Arg eigentlich (und Balsam für meine geschundene rot/goldene Seele)
Diabolo (7. Nov. 2011)
Aber um dich zu beruhigen: Montana hatte 1987 auch nur 7,2 YPA
Ich glaube ich sollte So spät keine Stats mehr berechnen - zu müde für Excel
Ich werd das nach der Arbeit nochmal überarbeiten.
zugschef (7. Nov. 2011)
smith spielt gut in diesem system, aber ihn hier jetzt irgendwie auf pro bowl niveau hochzujubeln entbehrt jeglicher objektivität. man sollte schon nicht vergessen, dass smith der quarterback mit den wenigsten yards per game unter allen quarterbacks mit mindestens 200 passing attempts ist (25/25).
Zacharry (7. Nov. 2011)
das ist ein nicht zu unterschätzender fakt. jeder freut sich hier über smith und sein spiel, das gleich vorweg. aber wir alle sollten doch anerkennen, das es andere elemente im team sind, die uns immer und immer wieder die siege sichern. smith ist das nicht. er hat klar seinen anteil am erfolg. aber er ist mit nichten eine treibende kraft oder gar einer, der den unterschied ausmacht. und genau das sind halt pro bowl spieler. spieler, die den unterschied in einem spiel, gar in einer saison ausmachen. zu denen gehört smith einfach nicht.
zach
NinersUlm (7. Nov. 2011)
Dass Smith mal mit Steve Young und Joe Montana derart verglichen wird hätte ich nie und nimemr gedacht. Wobei ich schon der Meinung bin dass man das relativieren muss. Aber AS spielt eine solide und effektive Saison bisher ohne viele Fehler zu machen.
Ich freue mich einfach nach dieser Off-Season und Pre-Season dass wir ein funktionierendes TEAM haben. Wobei ich denke dass die D schon überragend spielt.
Aber 7-1 ist schon geil zu lesen.......long time ago......
Real (7. Nov. 2011)
Und ich muss mich dem anschließen, dass Vernon Davis gestern keinen guten Tag hatte, aber das ist völlig egal! A win is a win.
zugschef (7. Nov. 2011)
Cordovan (7. Nov. 2011)
Nahezu fehlerlos - was die Turnover-Wertung betrifft. Genau das, was ein "Game-Manager" tun sollte.
Diabolo (7. Nov. 2011)
Verglichen habe ich die Stats der QBs bei den "7-1 oder besser" Saisonstarts - das da dann Montana & Young auftauchen ist eher "Nebenprodukt" gewesen - da fällt mir auf ich muss noch Michael Crabtree mit Jerry Rice vergleichen
Was die Leistung von Alex in dieser Saison angeht... von den Stats IMHO ganz klar kein Pro Bowl Niveau... aber wenn ich so sehe wie er vor dem Snap die Offense dirigiert glaube ich nciht dass das in der Form mit wirklich vielen QBs funktionieren würde.
IamNINER (7. Nov. 2011)
Alex ist noch nicht die tragende Figur der Niners, aber ein gutes Element. Tragend für die Niners ist die Defense, die einen konservativen Ansatz erlaubt.
igor (7. Nov. 2011)
Zum Spiel: Vor allem die erste Halbzeit war doch weit mehr Gemurkse, als mir lieb war. In der zweiten Halbzeit fand ich dafür sehr stark, wie eiskalt und schon fast routiniert das Spiel heimgeschaukelt wurde. Etwas enttäuscht war ich allerdings, daß die Defense beim Touchdown-Drive der Redskins offensichtlich nicht mehr den Hebel umlegen konnte, als die Redskins in der Red Zone angelangt waren. Daß man vorher sehr soft spielt und die Pässe underneath zuläßt, ist okay und auch kein Problem, aber man muß dann auch dazu in der Lage sein, nochmal auszupacken wenn es darauf ankommt.
Ganz generell weiß ich nicht, was ich davon halten soll, daß man immer nur so viel spielt, wie gerade notwendig ist. Das war bereits letzte Woche gegen die Browns so und hat sich gestern wiederholt. Natürlich ist es am Ende eines Spiels immer genau richtig gewesen, wenn man gewonnen hat ohne sich dabei extra verausgaben zu müssen und unnötig Pulver zu verschießen. Dennoch unternimmt man hier eine Gratwanderung, und ich bin mir nicht sicher, ob das auf Dauer funktionieren kann. Für meinen Geschmack benötigt es mindestens drei Scores Vorsprung, um ein klein wenig zurücknehmen zu können. Bei zwei Scores Vorsprung ist es mir dann doch zu gefährlich; ein Big Play fängt man sich bald einmal ein, und in einem dann 1-Score-Game kann immer viel passieren.
Alex Smith fand ich gestern übrigens richtig stark, nachdem ich ihn die letzten Wochen nicht so gut sah. Eine 70%-Completion-Rate ist schon grundsätzlich nicht schlecht, und wenn ihn Vernon Davis und Frank Gore nicht im Stich lassen, sind es fast 80%. Die Würfe kamen großteils wirklich gut – vor allem der Slant in das Mini-Fenster auf Braylon Edwards war ein Wurf mit Zuckerguß oben drauf – und er traf auch keine dummen Entscheidungen. Zudem freut es mich sehr, wie sich Smiths Verhalten in der Pocket positiv entwickelt hat. Früher hat man sich allein schon darüber gefreut, wenn er es einmal geschafft hat, den Schritt in die Pocket zu machen, um den Sack zu vermeiden. Mittlerweile antizipiert er den Druck immer besser und weiß auch, wann (und vor allem wo und wie) er aus der Pocket flüchten muß, um das Play zu verlängern oder gegebenenfalls selbst zu gehen.
Mir gefällt außerdem äußerst gut, wie Smith das Spiel an der Line of Scrimmage immer mehr selbst übernimmt. Es ist natürlich noch meilenweit von dem entfernt, was ein Peyton Manning hier leistet, aber es geht absolut in die richtige Richtung – ein Punkt, der schon oftmals hier gefordert wurde. Allein das Auftreten und die Körpersprache zeigen hier, daß er sich vielleicht doch noch zu dem Leader entwickelt, den sich jeder wünscht. Ein großes Lob gebührt in dieser Hinsicht vor allem dem Coaching. Sie wissen, Smith richtig einzusetzen, und man merkt auch Smith an, daß er zum einen weiß, was die Coaches von ihm wollen, und zum anderen, was er selbst kann. Ich habe den Eindruck, er fühlt sich von Mal zu Mal wohler; er verinnerlicht schön langsam das System, und kann vor allem deswegen darin endlich aufblühen. So bildet sich gegenseitiges Vertrauen, und so kann man ihn sukzessive von der Leine lassen.
Das liegt aber durchaus auch an dem System (man könnte auch sagen: Korsett) in dem man ihn spielen läßt. Nicht, daß es unter Jim Harbaugh eine Option wäre, aber stell Dir vor, Martz wäre nochmal unser OC: Ich behaupte, wir hätten mehr Passing Yards, mehr geworfene Interceptions und mehr zugelassene Sacks.
NinersUlm (7. Nov. 2011)
igor (7. Nov. 2011)
Abgesehen davon: es ist schon sehr pervers, zur Saisonmitte eine 5-Spiele-Führung in der eigenen Division zu haben, noch dazu mit erst einem absolvierten Divisionsspiel.
NinersUlm (7. Nov. 2011)
Genau das trifft es.....der Slant war nach der Erklärung im Webradio doppelt so gut geworfen!
igor (7. Nov. 2011)
Diabolo (7. Nov. 2011)
Moriarty (7. Nov. 2011)
Holy shit
MaybeDavis (7. Nov. 2011)
Ich bin jetzt wirklich gespannt auf die nächsten Spiele wenn endlich mal wieder nach ca 4 Wochen Pause, ernstzunehmende Gegner kommen. Ich hoffe sie können jetzt auch wieder Problemlos einen Gang hoch schalten!Giants, Steelers und Ravens wird alles nicht sehr leicht, aber mit einem Sieg aus den 3 Spielen + unsere Div-Games dürften die Playoffs easy drin sein...
ariemer988 (7. Nov. 2011)
Ich geb zu das eigendlich alle noch anstehenden nicht Divisionsspiele schwer werden, aber wenn man die Leistungen unserer Divisionsgegner sieht dann kann ich mir im Moment nicht vorstellen das sie eine Chance gegen uns haben.
Ich war gestern ein bisschen zu euphorisch nach dem Spiel. Ich korrigiere meine Aussage und geh davon aus das 13-3 eine Machbare sache sein könnte ich wäre aber auch mit einem 11-5 und das erreichen der Playoffs noch zufrieden.
igor (7. Nov. 2011)
duffeldoffel (7. Nov. 2011)
MaybeDavis (7. Nov. 2011)
g-dog (7. Nov. 2011)
Ein first round bye wäre schon was, dann müssen wir in den Playoffs nur 3 Spiele gewinnen
duffeldoffel (7. Nov. 2011)
Genau das finde ich übrigens ganz wichtig, weil das unseren Record irgendwie "ehrlicher" macht und die Kritiker ihn nicht auf unsere schwache Division schieben können
igor (7. Nov. 2011)
Das ist richtig. Trotzdem frage ich mich immer noch, wie stark das Team wirklich ist, weil mit Ausnahme des Bucs-Spiels eigentlich nie mehr gemacht wurde, als nur absolut notwendig war. Insoferne bin ich schon mehr als nur gespannt auf das Giants-Spiel – und wirklich zu verlieren haben wir dort ja nichts, dank unserer 5-Spiele-Führung (die uns auch bei einer Niederlage erhalten bleiben könnte).
Zacharry (7. Nov. 2011)
einer der entscheidensten gründe dafür, das smith so gut aussieht, ist das laufspiel, welches seit einigen spielen konstant richtig gut durchschlägt. davon ist er absolut abhängig, die meisten anderen QB's der liga auch, klar, aber smith ganz besonders. er kann das team (noch?) nicht tragen. das ist überhaupt erst der grund, weswegen er so vom system eingeengt wird. die coaches wissen das er das team nicht tragen kann. und genau das ist der unterschied zu top-teams der marke packers. ich bin sehr gespannt wie man gegen D# aussehen wird, die unseren Laufangriff in den griff bekommen werden, und das werden einige sein. dann wird man fürchte ich sehen, das smith schon irgendwie zu recht in dieser korsage steckt.
zach
edit: beim von dir erwähnten slant sah man deutlich, was spielerisch in ihm steckt. das größere problem bei smith ist aber wie gesagt ein ganz anderes.
Real (7. Nov. 2011)
Hast du schon das Spiel gegen Philadelphia oder die Lions vergessen? Da sollte man doch die Antwort gefunden haben oder?
Wenn das Spiel gegen die Giants gewonnen wird, dann sind wir ganz heißer Kandidat auf eine Bye Week in der Wildcard-Runde. Und das traue ich den Jungs allemal zu. Entscheidend wird da die Pass-Protection und die Secondary sein, Eli Manning ist momentan wirklich sau stark.
Gegen die Ravens sehe ich ein ausgeglichenes Spiel, zwei wirklich gleichwertige Teams, Offense wie Defense!
Und die Steelers sollte man auch schlagen können wenn man Big Ben attackiert.
igor (7. Nov. 2011)
Richtig, bei seiner Entwicklung ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Man merkt aber auch deutlich, daß diese Korsage bereits viel lockerer sitzt als noch zu Saisonbeginn. Trotz schwachem Laufspiels hat es aber auch gegen die Cowboys phasenweise bereits ganz gut ausgesehen, und auch gegen Seahawks und Bengals hat es (gerade noch) gereicht.
Sein Team tragen à la P. Manning, Brees, Brady oder Rodgers wird Smith wohl auf längere Zeit nicht. Auch wenn es blöd klingt: Ich finde, daß genau das auch unsere momentane Stärke ausmacht. Smith spielt gut, das Laufspiel funktioniert gut, die Defense spielt gut, die Special Teams spielen gut – es ist ein echtes Team. Wir funktionieren in allen Phasen des Spiels, ohne daß ein Superstar herausstechen würde; das macht uns stark. Auf der anderen Seite ist man dadurch natürlich auch darauf angewiesen, daß jede Unit ihre Leistung bringt. Ich bin mir nicht sicher, ob man es kompensieren könnte, wenn eine Unit in einem Spiel ausfällt (Stichworte: Defense, Cowboys-Spiel, viertes Viertel).
Plummer50 (7. Nov. 2011)
Schon gegen die Giants wird man so nicht weiter spielen können. Da wird man die Offense mehr öffnen müssen.
Es wird auch ein harter Test für die Defense werden, denn mit den Giants kommt ein ausgezeichnetes Passing Team mit einer sehr guten OLine. Diese Offense wird man nicht so dominieren wie die Browns und die Redskins. Die werden Punkte machen. Und damit wird man in der Offense auch mehr riskieren müssen.
Die Giants haben zwar keine Top Rushing Defense. Aber der Pass Rush ist brutal. Das wird ein richtig guter Test werden. Ich freue mich richtig auf das Spiel, denn ich denke schon, dass die 49ers noch einiges im Playbook haben, was sie noch gar nicht ausgepackt haben. Und auch Alex Smith wird deutlich mehr gefordert werden in diesem Spiel. Sollte Frank Gore für das Spiel gegen die Giants ausfallen (und ich hoffe man riskiert bei ihm nichts), wird sogar sehr viel von Alex Smith abhängen. Aber nur in solchen Spielen wird man erfahren, ob Smith einen neuen Vertrag wirklich wert ist.
igor (7. Nov. 2011)
Das habe ich mitnichten vergessen. Die zweite Halbzeit gegen Philadelphia und das Spiel gegen die Lions waren Kategorie A. Auf der anderen Seite steht auch die erste Halbzeit gegen die Eagles sowie der Total-Kollaps am Ende gegen die Cowboys, dazu einiges an Gewurschtel in den Spielen gegen Seahawks, Bengals, Browns und Redskins. Es bleibt, daß selten mehr gemacht wird als notwendig. Versteh mich nicht falsch: eine effiziente Spielweise ist toll, und genau das, wonach jeder strebt. Mir scheint es allerdings auf Dauer gefährlich zu sein, sich in den Spielen den »Margin for Error« regelmäßig recht klein zu halten.
Ich traue uns zu, jedes dieser drei Spiele zu gewinnen – so weit sind wir dank unseres Coachings inzwischen. (Einschub: wenn man bedenkt, daß letzte Saison zum Großteil die selben Leute auf dem Platz standen, könnte einem das Heulen kommen.) Es werden drei sehr schwierige aber auch sehr interessante Spiele. Jedes dieser drei Teams hatte bereits wirklich gute und auch wirklich schlechte Momente; allesamt haben ein wenig was von einer Wundertüte.
- Die Giants biegen auf der einen Seite die Patriots auswärts, verlieren aber andererseits zu Hause gegen die Seahawks und wurschteln sich gegen die Dolphins, ebenfalls zu Hause, nur mit Müh und Not zum Erfolg.
- Die Ravens beeindrucken zu Saisonbeginn gegen Steelers und Jets, verlieren danach gegen Jacksonville und haben mit den Cardinals extrem viel Mühe, nur um schließlich auswärts gegen wiedererstarkte Steelers zu gewinnen.
- Die Steelers wiederum spielen oftmals durchwachsen, und nach dem Erfolg gegen die Patriots denkt man, daß sie nun den Durchbruch nach oben geschafft haben. Dann kommen die Ravens ins Heinz Field, von denen man glaubt, daß sie in einem kleinen Tief stecken, und schon geht es anders aus als gedacht.
Bottom line: von drei Siegen bis hin zu drei Niederlagen ist hier für uns alles drin. Vor allem diese Partien werden uns meiner Meinung nach am meisten darüber Aufschluß geben können, wohin unsere Reise heuer führen kann. (Wobei man berücksichtigen muß, daß die Steelers erst in Woche 15 zu uns kommen – eventuell ist das Spiel dann nicht mehr so wichtig für uns.)igor (7. Nov. 2011)
Sehr schön zusammengefaßt – und genau darum freue ich mich auch schon so auf das Spiel. Es kommt ein ordentlicher Prüfstein zu uns, wir haben das Asset des Heimvorteils und zudem eine komfortable Divisionsführung, sodaß uns nichts passieren kann.
stig49 (7. Nov. 2011)
igor (7. Nov. 2011)
Cordovan (7. Nov. 2011)
Auch wenn ich von der gestrigen Def-Leistung nicht so angetan bin - wir spielten immerhin "nur" gegen einen - äh wie heisst noch mal der Skins-QB?!?! - muss ich sagen, dass wir ein ganz anderes Kaliber in der Defense sind, als die Patriots! - WOW!
Eli ist zwischen Genie und Wahnsinn - ähnlich wie Romo. Ich glaube, aber unsere OFFENSE wird es diesmal richten!
Diabolo (7. Nov. 2011)
Sollten wir das Spiel gewinnen lägen wir da mit 2 Siegen vorne, bei einer Niederlage würden wir erstmal an Spot #3 abrutschen.
frontmode (7. Nov. 2011)
Das wäre die ungünstigste aller Niederlagen! Hier kann es schon zu einer kleinen Vorentscheidung über die Setzliste kommen.
igor (7. Nov. 2011)
Ich glaube ja, daß die Eagles noch eine sehr gute Chance haben, die NFC East zu gewinnen. Die haben mit Arizona, Seattle und Miami noch drei leichtergewichtige Gegner auf dem Plan, welche die Giants allesamt schon gespielt haben.
Duke (7. Nov. 2011)
so, gameball geht ganz klar an bruce miller, verstehe gar nicht, dass der in der auflistung nicht genannt wird.
aber neben seinem 30-yard-td - hat crabtree schon solch einen? - und seinem exzellenten vorblocken hat er auch allein vier special-team-tackles, die ich am tv erkannt habe, zu verzeichnen. also bei der auswahl für den gameball künftig vielleicht nicht nur von namen leiten lassen.
p.s. ist jemanden mal aufgefallen, dass gore seit dem moment 100-yard-games am stück produziert, seit miller statt norris fullback spielt?
igor (7. Nov. 2011)
Duke (7. Nov. 2011)
Zacharry (7. Nov. 2011)
glaube ich nicht. ich denke wir gewinnen knapp. ich vermute eher das wir unsere L's gegen vermeintlich schwache teams kassieren werden, oder aber am ende der saison wenn wir viel mit den backups spielen und die ergebnisse keinen einfluss mehr haben.
die frage wird aber sein wie wir spielen, das ist für mich der knackpunkt.
zach
g-dog (7. Nov. 2011)
snoopy (7. Nov. 2011)
(und hoffen, das die Packers auch mal verlieren).
Ich denke (noch) nicht so weit.
Eher so: von den nächsten 3 Spielen 2 gewinnen und möglichst wenige Verletzungen kassieren.
Dann stehen wir mit 4-6 Siegen Vorsprung bei noch austehenden 5 Spielen vorne.
Dann kann man anfangen, noch Systeme und Spielzüge einzuspielen, ggf. mal einen Spieler schonen etc.
Denn auch wenn ich es mir wünsche: spätestens gegen die Packers gewinnen wir eh nur mit Glück und ein wenig Verstand.
DeRa (7. Nov. 2011)
Und zwar habe ich mich für Navorro Bowman entschieden. Eine mehr als gute Vorstellung, die er da gestern gezeigt hat. Macht richtig Spaß Bowman spielen zu sehen. Wenn er so weiter macht, werden die Niners auf der MLB Position zwei echte Granaten haben....
snoopy (7. Nov. 2011)
guido (7. Nov. 2011)
Es war kein wirklich gutes Spiel unserer NINERS. Wir können froh sein, dass die Redskins wirklich schlecht sind. Aber vielleicht hätter wir uns bei einem besseren Gegner auch steigern können. Wollen wir mal hoffen.
Die Defense hat es rausgerissen und schön das wir uns auf die verlassen können.
Die dritten Versuche habe mir Kopfschmerzen bereitet. Die sahen wieder nach den letzten Jahren aus. Hoffentlich können sie das wieder abstellen.
Aber wichtig war der Sieg!
zugschef (7. Nov. 2011)
ansonsten... eli manning ist immer noch eli manning. wie romo hat er gute und schlechte spiele, die giants müssen jetzt außerdem zu uns reisen. aber dennoch wird das der erste wahre gradmesser. wenn wir das gewinnen, sind wir ein contender.
übrigens freu ich mich auf die Baugh Bowl. das wird ein tolles spiel. die niners könnten die division clinchen und die ravens die führung in ihrer übernehmen.
Touchdownmaker (7. Nov. 2011)
Gestern war es wieder einmal nicht spektakulär, aber erfolgreich. Nächste Woche ist gegen New York SHOWTIME! Die Giants haben gegen die Patriots bewiesen was sie für ein Kaliber sind. Ich freu mich drauf!
reagan - The Left Hand (7. Nov. 2011)
Also das AS kein tragendes Element der 49ers ist, dem würde ich aber mal widersprechen. Die Position des QB's ist immer ein tragendes Element. AS macht im richtigen Moment alles richtig und wirft die entscheidenden Pässe - und auch dadurch gewinnen wir Spiele!
reagan - The Left Hand (7. Nov. 2011)
Ja, der Name fiel sehr oft
AceT (7. Nov. 2011)
Also ich habe die Giants im Heimspiel gegen die Dolphins gesehen und da sah es lange nicht so aus als ob die Giants das gewinnen würden. Hatte auch den Eindruck das die Dolphins Defense ähnlich spielt wie die der 49ers würde also sagen das durchaus was drinnen ist noch dazu mit Heimvorteil. Allerdings muß man bis zu den Playoffs die penaltys in den Griff bekommen muß wobei ich aber anmerken will das geht aber nur teilweise auf die Kappe/Helm der Spieler. Des öfteren habe ich in dieser Saison schon den Endruck is groß in Mode man pfeifft jeden kleinsten "Hautkontakt" eines 49ers Spieler.
Gut also ich lasse mich überraschen. Freue mich auf ein tolles Spiel das wir gewinnen können und wenn nicht finde ich ein L wäre diesmal auch kein wirklicher Beinbruch.
IamNINER (7. Nov. 2011)
Natürlich gehört die Strassenlaterne auch zu einer Brücke und macht einen guten Job, aber damit die Brücke steht, braucht es die Pfeiler und Alex ist für mich (noch) kein Pfeiler, sondern eben die Laterne.
Was ich nicht evaluieren will, das ist, ob Alex nun tragend sein kann oder nicht. Zu oft haben wir von ihm schon flashes gesehen. Nun ist er endlich konstant. Bisher musste er aber noch nicht oft entscheidend sein. Nochmals ich hoffe, dass Alex noch 10 Jahre bei uns bleibt und fünf VLTs holt. Ich hoffe es. Glauben kann ich es ((((((((((noch)))))))))) nicht. Im Unterschied zu den bisherigen flashes von Alex sind die Lows dazwischen nicht so gross. Dies haben wir primär einer unglaublich spielenden Defense zu verdanken, die enge Spiele eng hält, damit sie gewonnen werden können. Gegen Philly brauchte es die Defense, die Henery zum kicken zwang. Es brauchte Justin Smith, der den Ball raushaute. Es brauchte auch Alex der dann die Fehler nicht machte, aber bei anderen Spielen setzte man auffällig nicht auf Alex. Wie schon im webradio erwähnt, auch schon einigemale geschrieben: Die Niners machen offensiv, das was notwendig ist und nicht mehr (Ausnahme: Buccaneers, aber auch da war es die Defense, die gleich mal für sehr deutliche Verhältnisse sorgte). Alex funktioniert dabei sehr gut. Luft nach oben wird bestehen und wir werden (da bin ich mir sicher) in der zweiten Saisonhälfte mehr Gelegenheiten sehen, in denen Alex gebraucht wird. Ich glaube an Alex, dass er mehr kann. Ich glaube auch, dass Harbaugh ihn mehr machen lässt, wenn es notwendig wird. Solange es aber nicht notwendig ist, gewinnen die Niners auch ohne Offensivspektakel.
igor hat richtig geschrieben. Ich sehe die 49ers lieber mit 3 TDs Vorsprung spielen, als dass ich ein 1 TD-Game sehe (auch wenn letzteres definitiv spannender ist -> Lions). Bisher hats geklappt, doch wie erwähnt: Das "Minimalistische" birgt Gefahren und lässt mich zweifeln, ob sie's denn wirklich bringen können wenn es gebraucht wird. Doch so wie wir in der Preseason (und der Verlängerung in den ersten drei Wochen und der Wiederaufnahme nach der Bye) nicht wirklich schlau aus "Vanilla-Jim" wurden, so bin ich doch positiv gestimmt, dass Jimmy noch den einen oder anderen Trumpf aus dem Ärmel zaubert und Alex uns auch noch das eine oder andere Mal überrascht/entzückt/zum Jubeln bringt.
zugschef (7. Nov. 2011)
reagan - The Left Hand (7. Nov. 2011)
In unserer Situation sollte die Offense nicht mehr machen als notwendig. Warum auch? Die Off-Season war kurz und unsere Saison wird noch lang sein. JH geht Schritt für Schritt - auch mit AS. Der Junge steht mit 10 TD und 2 !! Int. in der Statistik. Brady hat gerade gegen die Giants alleine 2 Int. geworfen. Und unter anderem auch wegen dieser Turnover das Spiel verloren. Natürlich ist unsere D unser Prunkstück, dazu gehört aber eine Offense, die die Vorlagen auch verwertet. Und das klappt in diesem Jahr auch endlich - und AS ist da ein entscheidendes Bauteil. beobachte doch mal, wie oft er mittlerweile auch den Spielzug an Linie ändert. Duke meinte zwar etwas spaßig, aber mit ernsten Hintergrund, dass dies fast aussieht wie bei P. Manning. Er nimmt auch selbstständig Auszeiten usw. Er organisiert mittlerweile die Offense. Und deshalb trägt er sie auch mit.
Cordovan (7. Nov. 2011)
Komisch, ich hab mir immer gedacht, QB ist wichtigste Posten in einer Offense?! Jetzt, wo Alex endlich mal ein bisschen konstanter spielt soll er das nicht mehr sein? Jetzt soll er nur mehr eine "Laterne" von einer Brücke sein? QB IST nach wie vor die wichtigste Position des Teams. Macht der QB gute Spiele bzw. wenig Fehler ist man schon sehr viel weiter - genau dies uns nichts anderes - macht Alex heuer. Wenig Fehler (zum Vergleich: im Vorjahr waren es bis zu dieser Woche 9 INT's!! und 9 TD's!! bei einem QB-Rating von 76,67.)
Alex mit den TOP-QB zu vergleichen ist dennoch viel zu hoch gegriffen. Harbauh lässt ihn nur soviel machen wie notwendig ist.
ABER:
EIN VERGLEICH ZU ANDREW LUCK (und der 300 Yards-Passing-Grenze) welche Smith nicht wirklich oft überschreitet:
Mr. Luck hat unter Harbaugh 2010 13 Spiele absolviert, davon hat er GENAU 3 X die 300-Yards-Passing-Barriere übertroffen (von diesen 3 Spielen wurde eines verloren). Genauso oft - nämlich 3 x - ist Mr. Luck gar nicht über die 200er Marke gekommen!! Harbaugh hat auch Mr. Luck des öfteren als "Spielverwalter" eingesetzt - wie Smith jetzt.
Luck ist zwar (wahrscheinlich) der bessere QB, aber auch er hat unter Harbaugh nicht die Welt einwerfen dürfen. Die zwei Kategorien wo Luck Smith voraus ist, sind die Compl.-Rate und die geworfenen TD's. Hierbau muss man aber auch wieder anmerken, dass da Luck schon eine volle Saison unter Harbaugh arbeiten hat können.
Lange Rede kurzer Sinn: Wer braucht schon einen Luck, wartet nächste Saison auf Alex Smith!
Diabolo (7. Nov. 2011)
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Nur mal für alle die sagen das Smith nur den Verwalter macht...
frontmode (7. Nov. 2011)
YPA und Passings-Yards - nicht mal Passing TDs - sind nicht der Maßstab für diese Offense, sondern vermiedene INT, Completion Rate und Third-Down Passing. JH spielt Moneyball-Football und zieht dieses bis zum Exzess durch. Der Vergleich mit anderen QBs hinkt daher.
Leider lassen ihn in den Momenten, in denen er dann mal tiefer gehen darf, die Receiver öfter Mal im Stich. Bestes Beispiel war der lange Pass auf Davis - perfekt geworfen und ein potentieller TD wurde einfach fallen gelassen.
JH scheint das Risiko an die Situation anzupassen. Gegen die Giants wird das so nichts werden, die werden mehr als die letzten Gegner Scoren.
Das Risiko bei der Sache ist, dass das Umschalten nicht klappt....
IamNINER (7. Nov. 2011)
Zum nicht mehr machen als notwendig, nochmals: Ich mag es, es ist erfolgreich und genau das, was laaaaaaaange gefehlt hat. Unter jedem meiner Posts steht (und das ebenfalls schon laaaaaaange): Die Puzzle Teile sind da, nun muss man sie Nutzen... Harbaugh nutzt sie endlich und Smith hilft ihm dabei. Also nochmals: Ich bin absolut zufrieden und hoffe, dass die Niners genau so erfolgreich weiterspielen.
Zum Thema managen: Sehr oft scheinen das Kill Plays zu sein. Dabei werden in der Regel zwei Spielzüge in den Huddle gegeben und wenn der Look nicht da ist, wird das Play gestrichen und das zweite gespielt. Wie viel Smith macht, ist schwer zu beurteilen, aber ich freue mich auch über die Fortschritte von Smith. Pocket Presence usw. sind kleine Dinge, die diese Saison echt besser sind.
JOMONTANA (7. Nov. 2011)
der einfach mal so "machbar" ist.
Und über die anderen 2 möchte ich noch gar nicht nachdenken,
immer schön Spiel für Spiel oder wie man bei uns sagt: "wie die Kartoffeln, immer eine Reihe nach der anderen"
IamNINER (7. Nov. 2011)
QB ist eine sehr wichtige Position. Bei einigen Teams die absolut wichtigste, sodass ohne QB gleich gar nichts mehr geht. Bei uns hat Alex noch nicht diesen Stellenwert, wie frontmode richtig schreibt. Harbaugh lässt ihn nicht von der Leine, wenn er nicht muss. Wenn es klappt, wenn es sein muss ist das ok. Was man aber bei den Stats nicht vergessen darf sind einige dieser haarsträubenden Drops, die da kommen.
IamNINER (7. Nov. 2011)
Bei Stanford hatte auch der Center so eins an, weil Lucks Arm zu kurz geraten war
zugschef (7. Nov. 2011)
einige leute meinen ja, dass die vielen verschiedenen packages in der offense zwar einerseits dazu führen, dass gegner sich nicht auf die niners einstellen können, es aber gleichzeitig auch verhindert, dass die offense ein "comfort level" aufbaut; insbesondere smith mit seinen receivern natürlich.
gegen die giants bin ich mir relativ sicher, dass man wieder ruhig beginnen wird, und abtasten wird, wie sie sich mit der niners defense messen. je nachdem wie stark die giants aufspielen wird, man dann weiterhin die stanford offense fahren oder etwas mehr risiko eingehen und mehr passen.
frontmode (8. Nov. 2011)
Das glaube ich persönlich nicht. Zum Einen zeigt das deutlich steigende Verhältnis von Smith und Crabtree das Gegenteil, zum Anderen sind Personen und auch Routen die gleichen - nur halt aus verschiedenen Perspektiven. Man merkt aber die fehlende Off-Season gelegentlich, aber das ist okay.
zugschef (8. Nov. 2011)
Moriarty (8. Nov. 2011)
Na ja, ich fand bislang oftmals, dass Crabtree hier zu kritisch gesehen wurde, aber auch wenn sich Davis dieses Mal wirklich den "schwarzen Peter" des Spiels eben verdiente, sollte man bei ihm ebenfalls die Kirche im Dorf lassen! Da finde ich absolute Aussagen genauso deplatziert!
stig49 (8. Nov. 2011)
igor (8. Nov. 2011)
NinerForever (8. Nov. 2011)
Duke (8. Nov. 2011)
bezüglich davis: den hätte ich sonntag schlachten können für diesen drop
snoopy (8. Nov. 2011)
Haben wir aber wieder abgeschafft (nur noch QB - und weniger audibles, die dann jeder im Kopf haben muss)
Duke (8. Nov. 2011)
ZoneBlitz (8. Nov. 2011)
Plummer50 (8. Nov. 2011)
Überhaupt muss man Goldson für die ganze Saison bis jetzt loben. Er spielt wieder auf dem 2009 Niveau und ist meiner Meinung nach der beste Defensive Back der 49ers. Vielleicht war an diesem schlechten Jahr 2010 doch seine Verletzung schuld. Auf jeden Fall kann man froh sein, dass er bei den 49ers für dieses eine Jahr unterschrieben hat. Und mittlerweile hoffe ich wieder, dass man ihn langfristig an die 49ers binden kann.
frontmode (8. Nov. 2011)
Für mich sind Whitner, Goldson und Rogers 3/4 der mittelfristigen Zukunft der 49ers. Daher sollten fehlende Verträge verlängert und ein CB gedraftet werden. Goldson muss jetzt nur noch lernen, seine Emotionen in den Griff zu bekommen!
Plummer50 (8. Nov. 2011)
Rogers ist schon 30. Ich bin mir nicht sicher, ob die 49ers ihm wirklich einen gut dotierten langfristigen Vertrag anbieten werden. Chris Culliver sehe ich da schon viel mehr als die Zukunft. Trotzdem wird man einen weiteren CB draften müssen.
frontmode (8. Nov. 2011)
zugschef (8. Nov. 2011)
igor (8. Nov. 2011)
wizard49er (8. Nov. 2011)
Er hatt paar tolle Highlights, doch im Großen und Ganzen ist Whitner was die Coverage angeht der bessere von beiden. Goldson ist mehr der Showman m.E.
Rogers ist für mich eine sehr gute Verpflichtung. Hat zwar auch mal gepennt, aber er ist ein großartiger CB und besser als viele Experten ihn sehen.
Unser Defense Backfield profitiert aber auch gewaltig von einem besseren Passrush.
stig49 (8. Nov. 2011)
IamNINER (8. Nov. 2011)
brown hat klar mit Safety help gerechnet (oder gaaaaaaanz schlecht ausgesehen). Aber so wie er spielte sah es so aus als ob er noch Hilfe von Goldson erwartete.
Bekanntermassen ist Goldson nicht mein Lieblingsspieler. Wie richtig erwähnt wird: einige sehr positive Plays paaren sich mit Totalausfällen. Dennoch sollte man den Vertrag verlängern (1-2 Jahre) und einen Rookie holen.
Rogers darf gerne einen frontloaded 5 jahresvertrag bekommen. Wenn er die länge will. Er spielt eine sehr starke Saison und Stabilität wäre wichtig.
IamNINER (8. Nov. 2011)
und der Passrush vom besseren D-Backfield. Die Defense ganz allgemein hat einen grossen Schritt nach vorne gemacht.
Achja noch zu Goldson: Interessant fand ich, dass als ein Redskin sich mit Willis (der nicht die grosse Klappe auf dem Feld zu haben scheint, sondern Tackles für sich sprechen lässt) anlegen wollte, war es Goldson, der dazwischen ging und sich mit dem Redskin anlegte... fand ich sehr interessant.
zugschef (9. Nov. 2011)
stig49 (10. Nov. 2011)
MaybeDavis (12. Nov. 2011)
snoopy (13. Nov. 2011)
Ich fühle mich jedenfalls sehr komfortabel damit!