Naja, für ist immer schon der MVP eigentlich die Auszeichnung für den Spieler gewesen der sein Team am meisten verbessert (was meistens auch eine Überschneidung mit dem besten Spieler der Liga ist). Wenn also ein Peyton Manning einen Unterschied von 7 Siegen ausmacht müsste ein anderer Spieler zumindest auch 7 Siege Unterschied ausmachen um eher MVP-würdig zu sein: ein Spieler der den Unterschied zwischen 10-6 und 3-13 ausmacht ist "wertvoller" als einer der den Unterschied zwischen 13-3 und 11-5 ausmacht.
Damit sage ich nicht dass die Colts "wichtiger" sind als alle anderen Teams der Liga, sondern ich vergleiche die "Wichtigkeit" der Spieler für ihre Teams.
Im Normalfall ist es natürlich unmöglich nachzuprüfen wer einen Unterschied von wieviel Siegen ausmacht aber das ist ein anderes Thema

Wie gesagt halte ich nichts davon dass man Manning ernsthaft* für den MVP in erwägung zieht (für mich zählt erbrachte Leistung und die war dieses Jahr bei Manning doch relativ gering

) aber so wie ich den MVP für mich definiere wäre Manning wohl in der nächsten Saison "instant-MVP" wenn er die Colts zu einem zweistelligen Win-Loss Record führen sollte.
Wie ich schonmal irgendwo erwähnte halte ich die 2008er Saison von Matt Cassel zum Beispiel für einen guten Indikator dafür wie "unwichtig" Tom Brady eigentlich für die Patriots ist: 11 Siege und ganz knapp am 90er QB-Rating vorbei - aber das nur am Rande weil Brady ja auch schon MVP wurde

*Es gibt ja durchaus auch von Journalisten, Beatwritern etc. Awards die dann nicht so 100% ernst gemeint sind und da stört mich ein Manning als MVP dann wieder nicht.