Kendall Hunter lief 3:59 Minuten vor Schluss 7 yds zum einzigen Touchdown des Spiels, als die San Francisco 49ers (2-1) zu Beginn ihrer ausgedehnten Reise in den Buckeye State zu einem 13-8 gegen die Cincinnati Bengals (1-2) kamen.
Die 49ers, die in letzter Zeit nicht so viele Siege im Osten feiern konnten, schienen ihre West Coast Offense an der Westküste gelassen zu haben. Erst Mitte des dritten Quarters überschritten sie erstmals die Mittellinie.
Mit 3-6 in Rückstand liegend, stellten die 49ers ihren einzigen Drive des Spiels auf die Beine, um den entscheidenden Score zu erzielen und für Ernüchterung zu sorgen in der kleinsten Zuschauermenge, die es seit 30 Jahren in einem Home Opener der Bengals gegeben hat.
"Um ein Team zu werden, das auswärts gewinnt und den nächsten Schritt nimmt, muss man so gewinnen.", so Alex Smith, der beim Winning Drive 4-von-5 für 48 yds komplettierte. "Ich denke, die Jungs waren frustriert, aber auf eine gute Weise. Sie waren frustriert und aufgeheizt. Sie wollten den Ball zurück."
"Dies war anders. Oftmals bin ich in Teams gewesen, wo man sich zu denken schien, 'jetzt kommt das wieder', und dies ist ganz anders."
Es war ein zufriedenstellender Start für die 49ers auf ihrem Besuch in Ohio. Die nächsten paar Tage werden sie an der Youngstown State trainieren, dann geht es zu ihrem nächsten Spiel nach Philadelphia.
Nur 43.363 Fans hatten sich im 65.500 Zuschauer fassenden Paul Brown Stadium eingefunden. Den Bengals gelangen nur zwei Field Goals durch Mike Nugent, und Rookie Quarterback Andy Dalton zeigte seine erste schlechte Leistung. Er warf zwei Interceptions im vierten Quarter, die ersten in seiner Karriere.
Als Reggie Smith 1:45 vor Schluss Dalton's letzten Pass abfing, begaben sich die wenigen Zuschauer Richtung Ausgänge.
David Akers verwandelte zwei Field Goals für San Francisco, darunter ein 53-Yarder zum 13-6 nach Dalton's erster Interception. Nach der zweiten Interception kurz vor Schluss lief Punter Andy Lee zwei Sekunden vor Schluss durch die eigene Endzone ins Aus zum Safety.
In diesen letzten paar Minuten entschieden die 49ers ein insgesamt unansehnliches Spiel: 12 Punts, zwei Field Goals standen nach drei Quarters zu Buche.
"Lange Zeit ist es hier nicht so gewesen.", so Cornerback Shawntae Spencer. "Auswärts möchte man ein Spiel eng halten und versuchen, es spät wegzuschnappen."
Mit dem späten Drive gelang dies.
Smith befand sich konstant unter Druck und beendete das Spiel mit 20-von-30 für 201 yds. Fünf Sacks musste er einstecken. Die 49ers vermasselten Drives mit Penalties, und Kevin Huber nagelte die 49ers mit seinen Punts an der 10, 11, 12, 14 und 17 fest, was zu weite Wege waren für eine der am wenigsten produktiven Offenses der Liga.
Auch fehlte den 49ers Receiver Braylon Edwards, der sich am Sonntag zuvor bei der Niederlage gegen die Cowboys das rechte Knie verletzt hatte.
Die 49ers holten tief aus ihrem Playbook ein Play heraus, welches den Touchdown zur Führung vorbereitete. Smith täuschte einen Handoff an und lief dann einen Rollout nach rechts. Dann drehte er sich um und warf nach links, wo Tight End Vernon Davis frei stand und die 49ers mit einem 20-yd Catch-and-Run in Position brachte, um das Spiel zu gewinnen.
"Ich sah, dass sie Druck bringen würden, und so versuchte ich wirklich, den Fake zu verkaufen.", so Smith. "Er machte ein großartiges Play mit dem Ball in seinen Händen."
Die Bengals hatten alle Mann an Bord, nachdem Coach Marvin Lewis ein paar Stunden vor dem Spiel beschlossen hatten, Receiver Jerome Simpson spielen zu lassen. Simpson steht im Fokus einer Ermittlung bezüglich einer Ladung Drogen, die in seinem Haus gefunden wurde. Er kam bei der ersten Serie ins Spiel und beendete das Spiel mit einem Catch für 6 yds.
Dalton hatte bei seinen ersten beiden Starts Passer Ratings über 100, aber wiederholt forcierte er Pässe gegen die 49ers Defense. Er komplettierte 17-von-32 für 157 yds und hatte ein Rating von 40,8.
Notizen: Bengals RB Cedric Benson hatte 17 Carries für 64 yds. Die 49ers, die mit der besten Run Defense der Liga kamen, haben nun in 25 Spielen in Folge keinen 100-yd Rusher zugelassen. ... Akers verwandelte Field Goals für 23 und 53 yds, womit er nun in seiner Karriere 301 FGs erzielt hat. ... Die 49ers führen die Serie gegen die Bengals mit 11-3 ein, darunter zwei Super-Bowl-Siege.
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Game HighlightsQuelle: NFL.com